University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Überblick über das Aufkommen von Mehrschichtverpackungen und deren Hinführung zur Kreislauffähigkeit

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    Verpackungen sind ein integraler Bestandteil unseres alltäglichen Lebens. Trotz des wachsenden Umweltbewusstseins besteht weiterhin Potenzial zur Verbesserung im Umgang mit Kunststoffverpackungen. Insbesondere Mehrschichtverpackungen (MSVP), die aus mehreren dünnen Polymer-, Papier- oder Aluminium-Schichten gefertigt sind, sind unter Anwendung aktueller Techniken nicht recycelbar. Ihre bis dato thermische Verwertung stellt ein Problem dar, denn verschärfte Recyclingquoten für Kunststoffverpackungen und die Einführung einer EU-Plastiksteuer erfordern die Materialrückgewinnung solcher Stoffströme künftig. Ziel der Masterarbeit war es mögliche Wege zum Erreichen der Kreislauffähigkeit von MSVP zu ergründen. Hierfür wurde eine Literaturanalyse durchgeführt. Dabei wurde der MSVP-Strom in Deutschland und Österreich charakterisiert, Herausforderungen bei der Kreislaufführung identifiziert und Lösungsansätze untersucht. Es zeigte sich, dass polymerbasierte MSVP in Deutschland 12,5 % der Leichtverpackungen ausmachen. Für Österreich beträgt der Anteil mehrschichtiger Folien 6 %. Bei der gegenwärtig praktizierten Sortierung und Aufbereitung stehen insbesondere die NIR-Erkennung sowie die Extrusion der Kreislaufführung von vielfältig gearteten MSVP entgegen. Acht technische Verfahren wurden für das Recycling bzw. die Separierung der Materialkomponenten identifiziert. Die Prozesse nutzen dabei selektive Auflösung, Delaminierung, Pyrolyse oder Glykolyse und besitzen verschiedene Reifegrade, jedoch keine Marktreife. Zudem arbeiten Fachverbänden, wie CEFLEX oder MERLIN, an konzeptionellen Lösungen, wie Re-Design-Leitlinien. Nach Einschätzung der Autorin ist ein komplexer Ansatz, der Recyclinganlagen und die Materialreduktion vorsieht, erforderlich, um das Recycling von MSVP zu fördern. Zur weiteren Erforschung der Thematik muss dringend eine ausreichende Datenbasis zur Zusammensetzung des Stoffstroms aufgebaut werden.Packaging is an integral part of our daily lives. Despite the growing environmental awareness, there is still potential for improvement in the handling of plastic packaging. In particular, multilayer packaging (MLP), which consists of multiple thin layers of polymer, paper, or aluminium, is currently not recyclable using existing techniques. Its thermal valorisation poses a challenge, as stricter recycling quotas for plastic packaging and the introduction of an EU plastic tax require the recovery of such material streams in the future. The aim of this master's thesis was to explore possible pathways to achieve the circularity of MLP. For this purpose, a literature analysis was conducted to characterize the MLP stream in Germany and Austria, identify challenges in achieving circularity, and examine potential solutions. It was found that polymer based MLP accounts for 12.5% of lightweight packaging in Germany, while the proportion of multilayer films in Austria is 6%. The current sorting and processing methods pose particular obstacles to the circularity of diverse MLP, especially regarding NIR detection and extrusion. Eight technical processes for recycling or separation of material components were identified, including selective dissolution, delamination, pyrolysis, and glycolysis, each at different stages of maturity but not yet market-ready. Additionally, industry associations such as CEFLEX and MERLIN are working on conceptual solutions, including re-design guidelines. According to the author's assessment, a complex approach that incorporates recycling facilities and material reduction is necessary to promote the recycling of MLP. Further research on the topic urgently requires the establishment of a sufficient database on the composition of the material stream.verfasst von Saskia Clara SchwerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    A closer look into the living room of birds : vertical stratification of the avian community in relation to forest management in the Wienerwald Biosphere Reserve

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    Strukturreiche Wälder mit vertikaler Heterogenität haben ein erhöhtes Ressourcenangebot, wodurch sich die unterschiedlichen Vogelarten in den verschiedenen Höhenschichten verteilen können. Waldbewirtschaftungsmethoden beeinflussen die Struktur der Wälder, was zum Verlust von Mikrohabitaten für Vögel führen kann. Mit dieser Studie habe ich den Einfluss von Waldbewirtschaftung auf die vertikale Verteilung von Vögeln im Biosphärenpark Wienerwald untersucht. Die Vogelvielfalt wurde mit der Punktzählmethode akustisch und visuell in der bewirtschafteten Zone und der unbewirtschafteten Kernzone erfasst. Die Vögel wurden einer der zuvor definierten Höhenschichten zugeordnet. Für die akustische Methode wurden die Boden-, Kraut- und Strauchschicht und die Baumschicht verwendet. Für die visuelle Methode wurden die Boden- und Krautschicht, die Strauchschicht und die Baumschicht verwendet. Es konnte kein signifikanter Einfluss der Bewirtschaftungsmethoden auf den Artenreichtum und die Individuenzahlen festgestellt werden. Besonders unerwartet sind die signifikant höheren Anzahlen von Insektenfressern und Baumhöhlenbrütern sowie ein höherer Artenreichtum an Baumhöhlenbrütern in der Baumschicht in den bewirtschafteten Waldteilen im Vergleich zur Baumschicht in den unbewirtschafteten Teilen (in Bezug auf die auditiven Daten). Die bewirtschaftete Zone hat möglicherweise mehr Strukturen und Ressourcen für Insektenfresser und Baumhöhlenbrüter, um die Koexistenz verschiedener Arten und/oder Individuen zu ermöglichen. Die bewirtschafteten Teile des Biosphärenparks Wienerwald werden nicht intensiv genutzt. Daher könnte die Beibehaltung von Waldteilen ohne oder mit geringer Bewirtschaftung in einer bewirtschafteten Waldmatrix zu einem besseren Schutz der Waldvogelfauna beitragen. Sobald sich der Wald in der Kernzone wieder in natürlichere Stadien entwickelt hat, könnte der Prozessschutz einen größeren Einfluss auf die Waldstruktur und damit auch auf die Vogelvielfalt haben.Structure-rich forests with vertical heterogeneity provide many different resources which can allow the coexistence of many bird species as they disperse among the different height strata. Intensive forest management practices influence the composition and age structure of forests, with consequences such as the loss of microhabitats for birds. In this study, I analysed the influence of forest management on the vertical distribution of birds in the Wienerwald Biosphere Reserve. The bird diversity was assessed with the point count method acoustically and visually in the managed zone and unmanaged core zone. The birds were classified to one of previously defined vertical strata. For the auditive method the ground, herb and shrub layer and the tree layer were used. For the visual method the ground and herb layer, the shrub layer, and the tree layer were used. The analysis revealed no evidence of a significant influence of forest management methods on overall species richness and individuals counted. The most unexpected results are the significantly higher numbers in insectivores and tree-cavity nesters, and a higher species richness of tree-cavity nesters in the tree layer in the managed forest parts compared to the tree layer in the unmanaged parts (regarding the auditive data). This suggests that the managed zone might provide more structures and resources for insectivores and tree-cavity nesters to allow the co-existence of many different species and/or individuals. The managed forest parts of the Wienerwald Biosphere Reserve do not undergo intensive use. Thus, maintaining forest stands with no or low management in a harvested forest matrix could contribute to better protection of forest bird fauna. Once the forest in the core zone has developed again into more natural stages, process protection might have a greater impact on the forest structure and thus also on bird diversity.submitted by Michaela MaislingerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Analyse holzerntebedingter Spurrinnen durch Harvester und Forwarder mithilfe einer falschen Zeitreihe

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    Die Holzrückung durch Forwarder erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Voll- und hochmechanisierte Holzerntesysteme führen in der Regel zu höherer Produktivität und Arbeitssicherheit. Der Einsatz schwerer Maschinen hat aber auch negative Auswirkungen für den Boden zur Folge. Die dadurch entstehende Bodenverdichtung führt zu einem geringeren Wurzel-, Keimlings- und Baumwachstum über mehrere Jahre.Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Erholung von Rückegassen, welche durch die Befahrung mit Forwardern und Harvestern beeinträchtigt wurden. Das Aufnahmegebiet befindet sich im Forstrevier Wienerwald der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) auf verdichtungsanfälligen Flyschböden der Wuchsgebiete 4.2 und 5.1. Die Holzernte fand über einen Zeitraum von 12 Jahren statt. Die Aufnahmen wurden zwischen November 2022 und April 2023 durchgeführt. Mithilfe falscher Zeitreihen wurden statistische Analysen der Entwicklung der Spurrinnentiefen über den Zeitraum von der Holzernte bis zur Aufnahme erstellt. Der Einfluss von Bestandes- und Geländeparametern wurde über ein multiples lineares Regressionsmodell abgebildet. Der Durchschnittswert der Spurtiefe der Rückegassen über alle 12 Jahre betrug 9,6 cm. Die Ergebnisse der Regressionsanalyse zeigen eine Abnahme der Spurtiefe von 0,59 cm pro Jahr innerhalb des Erholungszeitraum. Statistische Korrelationen mit der Spurtiefe konnten auch mit der Geländeneigung und dem Vorhandensein von Reisigmatten bei der Holzernte nachgewiesen werden. Eine Längsneigungserhöhung der Rückegassen von 1 % hatte eine erhöhte Spurtiefe von 0,13 cm zur Folge. Wurden die Gassen bei der Befahrung durch Reisigmaterial geschützt, hatte das 6,17 cm weniger tiefe Spurrinnen als Konsequenz. Die Exposition, Rückerichtung, Position der Aufnahmepunkte in der Rückegasse und die Gesamtlänge der Rückegasse hatten im Aufnahmegebiet keinen signifikanten Einfluss auf die Spurrrinnentiefe.Die Anwendung einer falschen Zeitreihe stellte sich als geeignet dar, einen großen Teil der Ausprägung der Spurrinnentiefe zu erklären. Die aktuelle Studienlage legt nahe, dass die Einbeziehung von Bodenfeuchtigkeit, Dichte der Reisigmatte und Anzahl der Überfahrten dazu beitragen könnte das Regressionsmodell noch aussagekräftiger zu gestalten.Timber harvesting by forwarders is becoming increasingly popular. Fully and highly mechanized timber harvesting systems lead to higher productivity and work safety. On the other hand, the use of heavy machinery has also negative effects on the soil. The resulting soil compaction leads to reduced root, seedling and tree growth over several years.This work is concerned with the recovery of skid trails that have been impacted by forwarder and harvester traffic. The case study area is located in the Wienerwald forest district of the Austrian Federal Forests (ÖBf) on flysch soils susceptible to compaction in growth areas 4.2 and 5.1. Timber harvesting took place over a period of 12 years. The surveys were conducted between November 2022 and April 2023. False time series were used to generate statistical analyses of rut depth trends over the period of timber harvesting until today. The influence of stand and terrain parameters was analysed using a multiple linear regression model. The average value of the rut depth of the skid trails over all 12 years was 9.6 cm. The results of the regression analysis stated a decrease in rut depth of 0.59 cm per year during the recovery period. Statistical correlations with rut depth were also demonstrated with terrain slope and the presence of brushwood mats during harvesting. A longitudinal slope increase of the skid trails of 1% resulted in an increased rut depth of 0.13 cm. If the skid trails were protected by brushwood material during driving, this had 6.17 cm less deep ruts as a consequence. Exposure, skidding direction, position of the recording points in the skid trail, and total length of the skid trail had no significant effect on rut depth in the recording area.The application of a false time series was found to explain much of the expression of rut depth. The current state of the literature suggests that the inclusion of soil moisture, brushwood mat density, and number of passes could help make the regression model even more explanatory.verfasst von Florian JudmayrMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    Local amendments to restore soil health and agricultural production in degraded post-mining soils

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    Die starke Bodendegradation in Bergbaugebieten stellt ein großes Hindernis bei der Wiedergewinnung begrenzter Landressourcen für landwirtschaftliche Produktion dar. Die Nutzung von Böden in ehemaligen Zinnabbaugebieten auf der Insel Bangka, Indonesien, ist aufgrund der eingeschränkten Bodenfruchtbarkeit und der starken Auswirkungen des Abbaus besonders herausfordernd. Der gezielte Einsatz von Bodenzusatzstoffen könnte neue Lösungen für eine effektive Bodenregeneration bieten. Ziel dieser Dissertation ist es daher, die Auswirkungen regional verfügbarer Bodenzusätze auf den Ernteertrag, die Trockentoleranz, die Stickstoffaufnahme und die Verlagerung von Schwermetallen in einem lokalen Zwischenfruchtsystem auf Böden nach Zinnabbau zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anwendung der getesteten Bodenzusätze die Bodenfruchtbarkeit und Ernteerträge erheblich steigerte. Vor allem die kombinierte Anwendung von Holzkohle und Kompost verbesserte zentrale Bodeneigenschaften und führte zur Erhöhung der Trockenresistenz, der Stickstofffixierung und des Gesamtertrags des Maniok-Leguminosen-Zwischenfruchtsystems. Obwohl die untersuchte ehemalige Zinnabbaufläche niedrige Schwermetallgehalte aufwies, akkumulierte die Pflanze dennoch nicht essenzielle Schwermetalle (Pb, As und Cd), die die Grenzwerte für Lebensmittel überschritten. Für Böden in Zinnabbaugebieten müssen daher kulturspezifische Sanierungsstrategien entwickelt werden, die von den Bodenparametern und möglichen Schwermetallen in Bodenzusätzen abhängen. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass Bodenzusätze ein sinnvoller Ansatz zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit sind, um die Pflanzenproduktion in degradierten ehemaligen Zinnabbaugebieten wiederherzustellen. Dies muss jedoch in einen umfassenden Rahmen für die Bodenregeneration und Schwermetall-Sanierung eingebettet werden, der vor allem die Auswirkungen von Bodenzusätzen auf die Mobilisierung und Bioakkumulation von Schwermetallen berücksichtigt.Severe soil degradation in post-mining areas poses a significant constraint to recovering limited land resources for agricultural production purposes. Post-tin mining soils in Bangka Island, Indonesia, are particularly challenging due to intrinsic fertility constraints and high levels of disturbance from the mining process. Strategies based on the targeted application of different locally available and affordable soil amendments might provide novel solutions for effective soil regeneration. Thereby, this dissertation aims to evaluate the impact of locally available soil amendments on crop yield, drought tolerance, nitrogen uptake, and heavy metal (loid)s (HMs) translocation in a local crop-intercropping system on post-tin mining soils. The results demonstrated significant improvements through the application of locally accessible soil amendments for regenerating soil fertility and, consequently, crop yield at the investigated site. In particular, combined soil amendment with charcoal and compost enhances key soil properties, inducing an improvement of drought resistance, nitrogen fixation, and the overall yield of the cassava-legume intercropping system. Even though the investigated post-tin mining site had relatively low levels of HMs, the crop still accumulated non-essential HMs (Pb, As, and Cd) exceeding threshold limits for food. In post-tin-mining soils, crop-specific remediation strategies have to be designed depending on soil parameters and potential HMs presence in soil amendments. Overall, these findings highlight that locally available soil amendments are a practical approach to regenerating soil fertility for restoring crop production in degraded post-tin mining soils; however, this has to be inserted into a comprehensive soil regeneration and HMs-remediation framework that specifically considers the impact of promising soil amendments on HMs mobilization and bioaccumulation.submitted by Rizki MaftukhahDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Isolation of fully human Mal d 1 specific monoclonal IgG1 antibodies from immune Fab yeast surface display libraries

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    Birken-Pollen verwandte Apfelallergie (BPRAA) beeinträchtigt die Lebensqualität von betroffenen Personen das ganze Jahr über. IgE Antikörper spezifisch für das Hauptallergen von Birkenpollen Bet v 1 zeigen Kreuzreaktivität mit dem homologen Hauptallergen in Äpfel Mal d 1 und lösen so die BPRAA aus. Therapeutische IgG Antikörper konkurrieren mit den allergenspezifischen IgE um die Antigenbindung. Dieses „IgE-blocking“ stellt einen vielversprechenden Ansatz in der Behandlung von Allergien dar, weshalb die Identifikation und Isolierung von hoch affinen monoklonalen IgG Antikörpern (mAbs) von äußerster Wichtigkeit ist, um einen Pool an mAbs zu generieren die zur dauerhaften Linderung allergischer Reaktion verabreicht werden können.Diese Studie versuchte hoch-affine Mal d 1 spezifische IgG1 mAbs aus umfangreichen kombinatorischen Fab „yeast surface display“ (YSD) Bibliotheken zu identifizieren und zu isolieren, die als potenzielle therapeutische mAbs zur Behandlung von BPRAA weiter untersucht werden können. Diese Bibliotheken wurden zuvor durch „yeast mating“ aus den PBMCs von zwei BPRAA Patient:innen, welche Proband:innen einer 16-wöchigen sublingualen Immunotherapie (SLIT) waren, konstruiert. Die Isolierung umfasste das Sortieren der Bibliotheken und Screening von individuellen Hefeklonen mittels Durchflusszytometrie, Sequenzierung von vielversprechenden Fabs (fragment antigen binding) und deren Umwandlung in vollständige, menschliche IgG1 Antikörper.Das Ergebnis dieser Arbeit war die Isolierung von zwei Mal d 1 spezifischen Antikörpern von einem/einer der zwei Patient:innen. Obwohl die Bindungsaffinitäten vielversprechend waren, zeigten beide mAbs nicht spezifische Interaktionen in ELISA und HPLC-SEC Analysen. Das veranlasste uns zu versuchen diese unerwünschten Eigenschaften durch Austausch der leichten kappa (κ) Kette zu eliminieren und gleichzeitig die Mal d 1 Bindungsaffintäten der mAbs zu verbessern.Birch pollen related apple allergy (BPRAA) adversely impacts the life of affected individuals through all seasons of the year. IgE antibodies specific to the major birch-pollen allergen Bet v 1 cross-react with the homologous major allergen in apple Mal d 1 triggering the BPRAA. Therapeutic IgG antibodies were shown to compete with allergen specific IgE for antigen binding. This IgE-blocking activity poses a promising approach in allergy treatment making the identification and isolation of high-affinity allergen specific monoclonal IgG antibodies (mAbs) of utmost importance to generate a pool of mAbs that can be administered for long-term symptom relief.The present thesis aimed to identify and isolate high-affinity Mal d 1 specific IgG1 mAbs from large combinatorial Fab yeast surface display (YSD) libraries that could be investigated further as potential therapeutic mAbs in treatment of BPRAA. These libraries were previously constructed from the immunoglobulin-encoding sequences isolated from peripheral blood mononuclear cells (PBMCs) of two patients suffering from BPRAA that were subject to 16 weeks of sublingual immunotherapy (SLIT) through yeast mating. Isolation involved sorting of libraries and screening of individual yeast clones using flow cytometry, sequencing of promising Fabs (fragment antigen binding) and re-formatting them into full-length, human IgG1 antibodies. Antibodies were expressed in soluble form in HEK293-6E cells, purified using protein A affinity chromatography and investigated regarding their Mal d 1 binding affinities by indirect ELISA.This work resulted in the isolation of two Mal d 1 specific antibodies from one of the two patients. However, while binding affinities were promising, both mAbs showed non-specific interactions in ELISA and HPLC-SEC analysis. This prompted us to try to eliminate these undesired properties while simultaneously improving their Mal d 1 binding affinities through exchange of the mAbs’ kappa (κ) light chain.submitted by Christoph DopplerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    The environmental impacts of lithium-ion-batteries (LIBs) for stationary storage systems - a comparison of new and second-life LIBs

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    Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien (LIB) für E-Autos, als auch Batteriespeichersystemen (BSS) wird in den kommenden Jahren stark ansteigen. Obwohl LIB als wichtiges Instrument zur Dekarbonisierung angesehen werden, ist ihre Herstellung mit umweltschädlichen Auswirkungen verbunden. Daher ist die Reduktion ihrer negativen Umweltauswirkungen von hoher Bedeutung. Sobald LIB 70-80% ihrer ursprünglichen Kapazität erreichen, entsprechen sie nicht mehr dem Anforderungsprofil eines Autos. Allerdings können sie noch Anwendung in stationären oder mobilen BSS finden. Ziel dieser Arbeit war es, die Umweltauswirkungen und potenziellen Vorteile von „2nd-life“ LIB im Vergleich zu neuen LIB in stationären BSS zu analysieren. Dafür wurde eine Lebenszyklusanalyse durchgeführt, um die Umweltauswirkungen zu erheben. Anschließend wurden die Auswirkungen beider Systeme miteinander verglichen, um potenzielle Vor- oder Nachteile der „2nd-life“ LIB festzustellen. Die Ergebnisse zeigen Einsparungspotenziale an Treibhausgasemissionen (THG) in der Höhe von 9%. Im Gegensatz dazu werden die Auswirkungen auf FET durch „2nd-life“ LIB um 32% erhöht. Somit zeigen die Ergebnisse, dass die Nutzung von „2nd-life“ LIB in BSS vorteilhaft zur Reduktion von THG sein kann. Jedoch sollten auch andere Umwelteinflüsse nicht außer Acht gelassen werden, um eine mögliche Verlagerung von Umweltbelastungen zu vermeiden. Da „2nd-life“ Anwendungen von LIB ein vergleichsweise neues Konzept darstellen, fehlen noch einige grundlegende Daten. Insbesondere fehlende Daten zu Batteriecharakteristika, Batterienutzung und Wiederaufbereitungsstrategien stellen ein Hindernis für eine präzise Umweltbewertung von „2nd-life“ LIB dar. Daher sollten zukünftige Forschungsarbeiten den Fokus auf Lebenszyklusanalysen auf Basis von Primärdaten setzen. Zudem sollten unterschiedliche Strategien zur Wiederaufbereitung analysiert werden, um so Möglichkeiten zur Reduzierung des Umwelteinflusses von „2nd-life“ LIB zu identifizieren.In the coming years, a growth in the demand for lithium-ion batteries (LIBs) for electric vehicles (EV) and battery energy storage systems (BESS) is expected. Although LIBs are considered as an essential tool to accelerate decarbonization efforts, their production has various negative environmental effects. Given the increasing demand for LIBs, reducing their environmental impacts will be a crucial task. When LIBs in EVs have reached around 70%-80% of their capacity, they are no longer able to completely fulfil their automotive function. Nevertheless, they still retain sufficient capacity to be applied in either stationary or mobile BESS. The aim of this thesis was to assess the environmental impacts and potential benefits of applying 2nd-life LIBs in stationary BESS instead of new ones. A life cycle assessment (LCA) was conducted, to evaluate the environmental performance of 1st and 2nd-life LIBs, intended for use in a residential BESS. Then, those impacts were compared, to identify potential benefits and drawbacks of 2nd-life LIBs. In terms of CC, 2nd-life LIBs show a superior performance and achieved savings of 9%. In contrast, the impacts on FET increase by a maximum of 32%, when utilizing 2nd-life LIBs. Therefore, the results imply that the application of 2nd-life LIBs in BESS can be advantageous to reduce GHG emissions. Nevertheless, attention must be paid to other impact categories, to avoid a shifting of burdens. Due to the novelty of 2nd-life BESS, the lack of primary data on battery characteristics, battery operation and repurposing strategies presents an obstacle to correctly evaluating the environmental performance of 2nd-life BESS. Thus, environmental assessments based on primary data should be a key aspect of future research. Moreover, different repurposing inventories should be evaluated to identify opportunities for reducing the ecological footprint of 2nd-life LIBs.submitted by Anna Elisabeth SpindleggerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    An approach to improving ESG reporting frameworks with efforts on limiting green- and bluewashing practices

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    In den letzten Jahren gewann die ESG Berichterstattung der Nachhaltigkeitsbemühungen von Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur Investor:innen und andere Interessengruppen wollen über die Nachhaltigkeitsbemühungen von Unternehmen Bescheid wissen, sondern auch die Europäische Union und andere internationale Organisationen fordern Informationen zu den Geschäftspraktiken in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung ein. Bisher musste kein bestimmtes Berichterstattungsmodell verpflichtend verwendet werden, was zu sehr unterschiedlichen Nachhaltigkeitsberichten hinsichtlich Inhalt und Struktur führte. Dies wiederum führte zu kaum Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen. Im Auftrag der EU wurden die so genannten ‚ESRS‘ – Europäische Nachhaltigkeitsberichterstattungsstandards entwickelt, welche in Zukunft von einigen Unternehmen, abhängig von der Mitarbeiteranzahl, Umsatz und Börsennotierung, verpflichtend zu verwenden sein werden. Ziel dieser Standards ist es unter anderem, die Nachhaltigkeits-Berichterstattung von Unternehmen einheitlich und dadurch vergleichbar zu machen. In dieser Arbeit werden die Entwicklung des ESRS-Modells und zwei weltweit häufig verwendete Nachhaltigkeitsberichterstattungsmodelle qualitativ analysiert und diskutiert. Da das ESRS-Modell jedoch noch viel Spielraum für Öko- und Sozialschwindel zulässt, werden in dieser Arbeit Ansätze zur Limitierung dieser Schwächen erarbeitet und diskutiert. Es werden nicht nur allgemeine Verbesserungsvorschläge zum ESRS-Modell dargelegt, sondern auch zusätzliche Nachhaltigkeitskriterien vorgestellt, die gegen diese und weitere Probleme helfen und dadurch dem ganzen Modell zu Mehrwert und zusätzlicher Bedeutung verhelfen sollen. Das entwickelte ESRS-Modell kann so zu einem wertvollen Werkzeug im Kampf gegen Öko- und Sozialschwindel werden, indem Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsbemühungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung einheitlich und akkurat darlegen müssen.In recent years, ESG reporting of companies’ sustainability efforts has become more and more important. Not only investors and other company stakeholders want to know about a company’s sustainability efforts, but also the European Union and other international bodies request companies to report about their business practices within the topics Environment, Social and Governance. Up to now, no specific reporting framework had to be used mandatorily, which led to very differing sustainability reports regarding content and structure. In turn, comparability between companies was hardly given. On behalf of the EU, the so-called ‘ESRS’ – European Sustainability Reporting Standards were developed, which in future will have to be used mandatorily by companies, depending on their number of employees, net turnover and the listing on the capital-market. Goal of those Standards is amongst others to make sustainability reporting of companies uniform and therefore comparable. Within this thesis, the ESRS development and two other globally well-accepted sustainability reporting frameworks are qualitatively analysed and discussed. As the ESRS reporting framework however still gives a lot of opportunities for green- and bluewashing, approaches to mitigate those shortcomings are elaborated within this thesis. Not only recommendations for an overall improvement of the ESRS are elaborated, but also additional sustainability criteria are presented, which should help with this and other problems and therefore should lead to an increased value and additional importance of the whole model. The created ESRS framework can therefore become a valuable tool to fight green- and bluewashing, if companies have to show up their sustainability efforts within the topics Environment, Social and Governance in a uniform and accurate way.submitted by Moritz NeugebauerMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Grasping quality by coffee consumers and experts : evidence from a unique European coffes case, Gran Canaria, Spain

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    Das Kaffeequalitätsverständnis ermöglicht es den Akteuren der Wertschöpfungskette, Wert zu generieren. Jedoch weicht das Verständnis für materielle Qualität, symbolische Qualität und persönliche Dienstleistungsqualität oft ab. Ziel der Arbeit ist es, zu verstehen, wie die Akteure der Kaffeewertschöpfungskette auf Gran Canaria die Kaffeequalitätsmerkmale verstehen und welche zugrunde liegende „Konventionen“ verfolgt werden. Es werden die relevanten Akteure und ihr Wissen zu Kaffee und den Qualitätsmerkmalen untersucht. Drei Teilnehmergruppen wurden einbezogen, Experten (n=13), Konsumenten (n=25), und Touristen (n=56), die Kaffeefarmen besuchen. Im Juli bis September 2021, wurden allen Teilnehmenden Fragebögen ausgehändigt, mit ihnen semistrukturierte Interviews oder sensorische Erfahrungen mit Gruppendiskussionen durchgeführt. Der analytische Rahmen, der "Konventionen"-Theorie mit Qualitätsmerkmalen verbindet, gibt Aufschluss über das Qualitätsverständnis. Die Ergebnisse zeigen, dass die Specialty Coffee-Szene innerhalb eines Jahres schnell gewachsen ist und das Qualitätsverständnis unterschiedlich ist. Während Experten sich aller Qualitätsmerkmale bewusst sind, haben Konsumenten und Touristen weniger Wissen über die materielle Qualität. Der symbolische Wert wird von allen Akteuren in Bezug auf soziale Interaktionen und Genuss, sowie auf Umweltbewusstsein und faire Wertschöpfungsketten erkannt. Persönliche Dienstleistungen, inklusive Wissensaustausch, werden in Cafés und auf den touristischen Touren geschätzt. Ein Wachstum der Szene und des Bewusstseins für Qualitätskaffee wird erwartet. Baristas, die direkten Kontakt zu Konsumenten haben, können diese in die Wertschöpfungskette einbinden, indem sie über Qualitätsmerkmale informieren und sie ihnen näher bringen. Baristas können als Bindeglied zwischen Konsumten und allen anderen Akteuren der Kaffee-Wertschöpfungskette agieren, ebenso wie Besuche auf Kaffeefarmen helfen, das Wissen aller Akteure zu erweitern.The understanding of material, symbolic and in-person services quality of coffee enables actors to create value but is often interpreted differently among actors. The thesis aims to comprehend how downstream actors of the coffee value chain in Gran Canaria understand the material, symbolic and in-person services quality and which underlying quality conventions are followed. The relevant actors and their knowledge related to quality attributes are investigated. Three participant types were included, coffee experts (n=13), (quality) coffee consumers (n=25), and tourists (n=56) who visit guided tours at coffee farms. Questionnaires were handed out to all participants in 2021 between July and September, semi-structured interviews with experts and sensorial experiences and group discussions with consumers were conducted. The analytical framework linking quality conventions and quality attributes gave insights on the quality understanding and knowledge building. Results show that the specialty coffee scene grew exceptionally fast within one year and the quality understanding of the downstream actors deviates. While experts are aware of the quality attributes, with greater emphasis on material quality, consumers and tourists have less knowledge about material quality. Symbolic value is recognized by most actors related to social interactions, and enjoyment, as well as environmental awareness and fair value chains. In-person services including knowledge exchange are highly valued by the participants in coffee shops and on tourist tours. The scene and awareness for high quality coffee is expected to grow. The baristas and shop owners who have direct contact to consumers can integrate them into the value chain by informing them and making them aware of the quality attributes and implications. Baristas can act as a bridge between consumers and other value chain actors as well as guided tours on farms help to understand the system better and increase knowledge among all actors.Masterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Sustainability aspects of sardinian silverpastoral goat systems: a qualitative analysis

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    Ziel dieser Studie ist, die Charakterisierung sardischer silvopastoraler Ziegenhaltungssysteme (SSGS), Entscheidungsfindungsprozesse der Landwirte zu erforschen und die potenziellen sozialen und ökologischen Vor- und Nachteile des Systems zu bewerten. Zwei Runden qualitativer Interviews mit sardischen Ziegenhaltern und Vertretern sardischer Forstinstitute wurden durchgeführt. Die gesammelten Daten wurden durch Beobachtungen vor Ort und die qualitative Bewertung des ökologischen Zustands der Wälder während der Begehung von Transekten ergänzt. Silvopastorale Ziegenhaltungssysteme sind in fast allen Regionen Sardiniens zu finden, allerdings hauptsächlich in hügeligen und bergigen Regionen, die von mediterraner Macchia und Wäldern bedeckt sind. SSGS weisen eine große Bandbreite an Betriebsgrößen und Produktivitätsniveaus auf. Das System zeichnet sich außerdem durch einen hohen Einsatz von manueller Arbeit, geringe Erträge, einen niedrigen Mechanisierungsgrad und hohe Milchqualitätsparameter aus. Das System hängt von der nachhaltigen Nutzung öffentlicher Wälder und den robusten Eigenschaften der Sarda-Ziegenrasse ab. Der Entscheidungsfindungsprozess der Landwirte wird von Emotionen, Traditionen und kulturellen Werten sowie von den positiven Aspekten bestimmt, die Bäumen in einem silvopastoralen System zugeschrieben werden. Wichtige Vorteile wie Feuerprävention, erhöhte Biodiversität und Verhinderung der Landflucht werden mit gut geführten SSGS im Vergleich zu natürlichen sardischen Wäldern in Verbindung gebracht. Vorteile wie Erosionsschutz, Kohlenstofffixierung, hydrologische Stabilität, verbesserte Tiergesundheit und Tierschutz, artgerechte Tierernährung, verbesserte Produktqualität und Diversifizierung können SSGS im Vergleich zu herkömmlichen Weidesystemen zugeschrieben werden. Schlecht bewirtschaftete SSGS führen jedoch das Risiko der Waldverjüngungsinhibition, der Reduktion der Biodiversität und der Verstärkung negativer Störungsökologischer Effekte mit sich.Traditional silvopasture systems have the potential of reducing the environmental footprint of food production while simultaneously being a resilient system. Sardinia has a long tradition of goat forest grazing. This study aims on characterising the Sardinian Silvopastoral Goat Systems (SSGS), assessing the farmers motivation behind their decision making and assessing potential social and ecological benefits and drawbacks linked to the system. Two rounds of qualitative interviews with goat herders and representatives of Sardinian forestry institutes were carried out. The collected data was supported with on-site observations and the qualitative assessment of the ecological state of the forests during transect walks. Goat silvopasture can be found in almost all regions of the Sardinian Island, however the system is mainly situated in hilly and mountainous regions covered by Mediterranean Macchia and forests. SSGS exhibit a wide range in size and productivity levels. The system is further characterised by a high input of manual labour, low revenue, low grad of mechanisation and high milk quality parameters. The system depends on the sustainable use of public forests and the robust features of the Sarda goat breed. The farmers decision making process is driven by emotions, tradition, and cultural values as well as the positive aspects attributed to trees in a silvopastoral system. Important benefits, such as fire prevention, increased biodiversity, and prevention of rural abandonment be linked to well managed SSGS in comparison to natural Sardinian forests. Benefits such as erosion prevention, carbon sequestration, hydrological stability, enhanced animal health and welfare, species-appropriate nutrition, improved product quality and diversification can be attributed to SSGS over conventional pasture systems. However, poorly managed SSGS bear the risk of forest regeneration inhibition, biodiversity reduction, and amplifying negative disturbance effects.submitted by Luis SpinnarkeMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Experimente und numerische Untersuchungen an Betonbogenträgern mit 3D-gedruckter Betonschalung

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    Beton, ein unverzichtbarer Baustoff, zeichnet sich durch herausragende Eigenschaften wie hohe Druckfestigkeit, lange Lebensdauer und kosteneffiziente Verfügbarkeit aus. Trotz steigender Nachfrage verursacht die Betonproduktion weltweit signifikante CO2-Emissionen, etwa 8% des Gesamtausstoßes. Das Produktivitätswachstum in der Bauindustrie ist generell geringer als in anderen Sektoren, erfordert daher besonders im Betonbau Innovationen. Bestehende Software ermöglicht zwar Topologieoptimierungen zur Betonverbrauchsreduktion, deren Umsetzung mit herkömmlichen Schalungsmethoden ist jedoch aufwändig und teuer. Daher sind innovative Schalungstechniken nötig, um die automatisierte Produktion dieser optimierten Strukturen zu ermöglichen und die Produktivität zu steigern. Diese Arbeit fokussierte den 3D-Betondruck als vielversprechenden Ansatz zur Produktivitätssteigerung, Betonverbrauchsreduktion und Entwicklung optimierter Formen. Sechs Betonbogenträger wurden mit 3D-gedruckten Betonschalungen als Stay-in-Place-Schalungen gefertigt. Die Schalungen aus 3D-gedruckten Einzelteilen mit Bewehrung und Vergussbeton wurden untersucht, ebenso wie die Betonbogenträger, sowohl experimentell als auch numerisch.Vergleichsweise wurden sechs Betonbogenträger gleicher Abmessungen mit konventioneller EPS-Schalung produziert. Biegeversuche an zwölf Betonbogenträgern unter symmetrischer und unsymmetrischer Belastung zeigten trotz Fertigungsfehlern in der Bewehrung und Betonausgießung eine hohe Konkurrenzfähigkeit der mit 3D-gedruckten Betonschalungen gefertigten Träger. Einziger Nachteil waren Ungenauigkeiten in den 3D-gedruckten Einzelteilen. Symmetrisch belastet hielten die Träger mit 3D-gedruckter Schalung vergleichbare Kräfte wie konventionell gefertigte Träger aus. Bei unsymmetrischer Belastung konnten die 3D-gedruckten Betonträger etwa 10% weniger Last aufnehmen. Versagensmuster waren nahezu identisch, bestätigend die Praxistauglichkeit der Produktion mit 3D-gedruckter Betonschalung.Concrete, an essential construction material, possesses remarkable qualities like high compressive strength, long lifespan, and cost-effective availability. However, its production significantly contributes to global CO2 emissions, constituting around 8% of the total. The construction industry's lower productivity growth compared to other sectors necessitates innovations, especially in concrete construction. While existing software enables topology optimization to reduce concrete consumption, implementing these designs with traditional formwork is costly and time-consuming. Innovative formwork techniques are essential for automated production, enhancing productivity.This thesis focuses on 3D concrete printing as a promising approach to increase productivity, reduce concrete consumption, and develop optimized forms. To achieve this, six concrete arch beams were fabricated using 3D-printed concrete formwork as stay-in-place molds, assembled from 3D-printed components, with voids reinforced and filled with cast concrete. Subsequently, the concrete arch beams underwent experimental and numerical analyses to evaluate their behavior.For comparison, six concrete arch beams of identical dimensions were produced using conventional EPS formwork. Bending tests on twelve concrete arch beams subjected them to destructive loading with symmetric and asymmetric loads, measuring forces and deformations. Despite fabrication errors, the 3D-printed formwork beams were highly competitive, except for minor inaccuracies in the 3D-printed components. Under symmetric loading, the printed formwork beams exhibited similar load-bearing capacities as conventionally manufactured beams. However, under asymmetric loading, the 3D-printed concrete beams sustained approximately 10% less load. The failure patterns were nearly identical, confirming the practical viability of production using 3D-printed concrete formwork.verfasst von Lukas Michael KochMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

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