University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Comparison of the glide activity at two distinct regions using Swiss and U.S. data sets

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    Die Vorhersage von Gleitschneelawinen ist ungenau. Daher befassten sich vergangene Studien mit statistischen anstatt mit physikalischen Herangehensweisen um die Vorhersage an einzelnen Standorten zu verbessern. Aufbauend auf diesen Arbeiten erzeugten wir verschiedene statistische Modelle basierend auf Daten von zwei unterschiedlichen Standorten: Glacier National Park (GNP), Montana ,USA und Dorfberg, Davos, Schweiz. Wir nutzten multivariate Methoden um die Signifikanz der verschiedenen Parameter bezüglich Gleitschneelawinenaktivität zu analysieren. Wir verwendeten meteorologische Parameter, aufgezeichnet von nahegelegenen Wetterstationen, als Prädiktoren und Gleitschneelawinenabgänge als Response. In dieser Studie fokussierten wir uns auf Gleitschneelawinen, welche durch Oberflächenschmelze ausgelöst wurden, im Gegensatz zu Schmelze an der Schnee/Grund Grenzfläche. Unsere Modelle deuten darauf hin, dass es Ähnlichkeiten als auch Unterschiede zwischen den Prädiktoren von Gleitschneelawinen an den beiden Standorten gibt. Kurzeitige Veränderungen der Umgebungsbedingungen führen an beiden Standorten zu keiner Zunahme der Gleitaktivität. Die Ergebnisse zeigen auch, dass eine dickere Schneedecke mehr Zeit benötigt um sich an eine Veränderung der Umgebungsbedingungen anzupassen. Neben Ähnlichkeiten konnten wir auch Unterschiede zwischen den beiden Standorten feststellen. Unsere Modele zeigen, dass die Gleitschneeaktivität am Dorfberg unabhängig ist von der Schneetiefe. Dies deutet darauf hin, dass am Dorfberg Gleitschneelawinen bei jeder Schneelage abgehen können. Im Gegensatz dazu sind Gleitschneelawinenabgänge im GNP unwahrscheinlich sobald aufgrund von Schneeschmelze und Setzung die Schneetiefe unter einen Schwellenwert fällt. Dieser Schwellenwert wurde mit dem Gleitschneelawinen Zyklus im Frühling verbunden. Unsere Modelle zeigen Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Untersuchungsstandorten auf und helfen die Vorhersage von Gleitschneelawinen zu verbessern.Forecasting the timing of glide-snow avalanches still presents a challenge. Studies aiming for forecasting glide-snow avalanches usually employ statistical rather than physical approaches and often focus on a single geographical region. Several statistical approaches have shown promising results. Building on previous work, we employed various statistical models using data collected from two sites: Glacier National Park, Montana, USA, and the Dorfberg, Davos, Switzerland. We applied three different statistical methods, namely Random Forest Models, Binary Classification Trees, and a Multiple Linear Regression Model for analyzing contributing factors (predictors) for glide-snow avalanche events. For contributing factors we used meteorological parameters recorded at nearby weather stations. We focused on glide-snow avalanches driven by surface melt as opposed to melt initiating at the ground/snow interface. Although there are differences in the meteorological parameters that cause natural glide-snow avalanches at the two different locations, we also found similarities in the predictors of glide-snow avalanches across regions. Neither area showed glide release after a short-term change in environmental conditions. Results also suggest that a deeper snow-pack takes more time to adjust to changes in air temperature. While we found strong similarities in predictors across sites, we did find some significant differences among predictors of glide activity. Our model showed that glide activity at the Dorfberg seemed independent of the snow depth, suggesting glide-snow avalanches can occur at any snow coverage. Conversely, glide-snow avalanches in Glacier National Park appeared to only occur above a certain snow depth, this snow-depth was related to glide-snow avalanche cycles in spring. Our models show similarities and differences across different regions and help to improve the understanding and forecasting of glide-snow avalanches.submitted by Franz-Josef ReschMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Characterization of the spatial distribution of lignins in plant cell walls using chemical reporters and Raman spectroscopy

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    Obwohl die Biosynthese von Lignin relativ gut verstanden ist, wissen wir nicht, wie sich Veränderungen der anderen Zellwandpolymeren (z. B. Cellulose, Hemicellulosen, Pektine) auf die Lignifizierung auswirken. Um diese Frage zu beantworten, haben wir mehrere Ansätze basierend auf biologischer Bildgebung verfolgt und an Arabidopsis-Mutanten angewandt. In der ersten Phase ging es um die Entwicklung/Verbesserung verschiedener hochauflösender komplementärer Bildgebungsverfahren. Zunächst entwickelten wir einen neuartigen quantitativen ratiometrischen Ansatz (REPRISAL), der auf der parametrischen/künstlichen Intelligenz-Segmentierung von konfokalen Mikroskopie-Bildern basiert. Diese Bilder wurden mit Hilfe der biologisch-orthogonalen Chemie von Lignin-Reportern gewonnen und ermöglichten die Lignifizierung verschiedener Zellwandschichten (Zellecke, zusammengesetzte Mittellamelle und sekundäre Zellwand) in Arabidopsis zu untersuchen. Dann haben wir den REPRISAL-Segmentierungsalgorithmus so modifiziert, dass er zur Kartierung des relativen Zellwandligningehalts basierend auf ratiometrischen Safranin-O-Fluoreszenztechnik verwendet werden kann. Zusätzlich haben wir die Raman-Mikrospektroskopie eingesetzt und in Kombination mit drei verschiedenen multivariaten Analysemethoden (Unmixing, Clusteranalyse und orthogonales Matching) detaillierte räumliche Informationen über die Verteilung aller Polymere in Pflanzenzellwänden zu bekommen. Damit konnten wir nicht nur die Lignifizierung verfolgen, sondern auch ob Cellulose und Hemicellulosen die Lignifizierung in der Arabidopsis irx9-Mutante beeinflussen. Unsere Ergebnisse zeigten, dass Veränderungen in der Verteilung der Hemicellulosen tatsächlich den Lignifizierungsprozess modifizieren, insbesondere in den jüngeren Teilen des Blütenstamms der Pflanze. Die gezielte Transkriptomik ausgewählter Zellwandgene legt nahe, dass die beobachteten Veränderungen mit der Induktion einer Abwehrreaktion zusammenhängen könnten.The biosynthesis of the lignin polymer is relatively well understood, but we need to know more about how changes (quantity/structure) of other cell wall polymers (cellulose, hemicelluloses, pectins) affect lignification. To provide more information on this question we implemented a two-phase approach based on biological imaging of Arabidopsis mutants. The first phase involved the development/improvement of different high-resolution complementary imaging techniques. We developed a novel quantitative ratiometric approach (REPRISAL) based on the parametric/artificial intelligence segmentation of confocal microscopy images obtained by lignin chemical reporter bio-orthogonal chemistry. This methodology allowed us to precisely map the lignification capacity of different cell wall layers (cell corner, compound middle lamella and secondary cell wall) in Arabidopsis wildtype plants. In a second development, we modified the REPRISAL segmentation algorithim thereby enabling to map relative cell wall lignin levels determined by the ratiometric safranin-O fluorescence technique. Finally, we used Raman imaging to compare the ability of three different multivariate analytical methods (unmixing, cluster analysis and orthogonal matching) to provide detailed spatial information about the distribution of different polymers in plant cell walls. After, we used the developed/improved imaging techniques to analyse whether changes to cell wall hemicelluloses affect lignification in the Arabidopsis irx9 mutant. Our results demonstrated that changes in the distribution of cell wall hemicelluloses do indeed modify the lignification process, particularly in the younger parts of the plant floral stem. Targeted transcriptomics of selected cell wall genes suggested that the observed changes could be related to the induction of a defence response. Overall, the techniques developed within this thesis will be valuable for future studies of cell wall dynamics.submitted by Oriane MorelDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Dissertation Université de Lille 2023Mit deutscher und französischer Zusammenfassun

    Charakterisierung von schiefrigem TBM-Ausbruchmaterial des Brenner Basistunnels im Hinblick auf dessen Verwertbarkeit

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    Die Verwertung von Tunnelausbruch bringt neben einer Vielzahl positiver Effekte auf die Ökologie mitunter auch einen potenziellen ökonomischen Nutzen. Dabei ist im Hinblick auf Klima- und Ressourcenschutz sowie zur Verringerung der Deponiemengen eine möglichst hohe Verwertungsquote anzustreben.Im Zuge der Umweltverträglichkeitsprüfung wurden für den Bau des Brenner Basistunnels 43 Millionen Tonnen auszubrechendes Gesteinsmaterial prognostiziert, wobei der Großteil des Materials aufgrund der zu erwartenden „mäßig guten“ Gesteinseigenschaften für eine Deponierung vorgesehen wurde. Als größte Gesteinseinheit des Brenner Basistunnels besitzt jedoch vor allem Bündnerschiefer das Potenzial, die Verwertungsquote signifikant zu steigern. Für Teile dieses schiefrigen Gesteins aus dem Sprengvortrieb konnten durch umfangreiche Forschung bereits hochwertige Verwertungswege gefunden werden, welche zu einer gesteigerten Verwertungsquote führten. Diese Arbeit soll nun erörtern, inwieweit eine Verwertung der deutlich größeren Mengen an Bündnerschiefer aus dem kontinuierlichen Vortrieb (mittels Tunnelbohrmaschinen) in Frage kommt. Dazu wurde zuerst eine Charakterisierung des Gesteins anhand dessen Mineralogie, Textur, Kornform, Kornfestigkeit und Kornzusammensetzung vorgenommen. Weiters wurden die Verwertbarkeit des Bündnerschiefers als Gesteinskörnung für Beton, als Schüttmaterial sowie für zementstabilisierte Tragschichten untersucht. Die ermittelten Betondruckfestigkeiten sowie die gute Verdichtbarkeit des Ausbruchmaterials lassen darauf schließen, dass der Einsatz als Gesteinskörnung für Beton wie auch als Schüttmaterial geeignete Verwertungswege darstellen.The utilisation of excavated tunnel material generates a variety of positive effects on the ecology and also brings potential economic benefits. In terms of climate protection and resource conservation, as well as to reduce landfill volumes, the aim should be to achieve the highest possible recycling rate.In the course of the environmental impact assessment, 43 million tonnes of excavated rock material were forecast for the construction of the Brenner Base Tunnel, with the majority of the material being foreseen for landfilling due to the expected "moderately good" rock properties. As the largest rock unit in the Brenner Base Tunnel, Bündner shale in particular has the potential to significantly increase the recycling rate. Extensive research has already found high-quality recycling routes for parts of this slate rock originating from drilling and blasting, which have led to an increased recycling rate. This thesis will now discuss the extent to which recycling of the significantly larger quantities of Bündner shale from the excavation of the main tunnel tubes by tunnel boring machines is a possibility. For this purpose, the rock was first characterised according to its mineralogy, texture, grain shape, grain strength and grain composition. Furthermore, the usability of the Bündner shale as aggregate for concrete, as bulk material and as cement-stabilised base layers was investigated. The determined concrete compressive strengths as well as the good compactability of the excavation material indicate that the use as aggregate for concrete as well as bulk material are suitable ways of utilisation.verfasst von Christian KramlMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    Developing a systems model for sustainable soil erosion control in the Rwenzori region

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    submitted by Thaddeo Kahigwa TibasiimaDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Vergleich multifunktionaler Waldbaukonzepte zur Förderung von Ökosystem-Dienstleistungen im ÖBF-Betrieb Inneres Salzkammergut

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    Forstbetriebe sehen sich aufgrund sinkender Holzerlöse und dem steigenden Interesse der Gesellschaft an den Leistungen des Waldes nach neuen Geschäftsfeldern um. Diese Masterarbeit analysierte daher das Potenzial von ausgewählten Waldökosystem-Dienstleistungen (ÖDLs) für eine Planungseinheit und zeigte mögliche Bewirtschaftungsoptionen für eine nachhaltige Bereitstellung auf. Durch den Vergleich der Optionen wurden jene herausgearbeitet, welche die größten Einnahmen erwarten lassen, bei gleichzeitiger Erfüllung mehrerer ÖDLs bei minimalen trade-offs. Als Fallstudie wurde aufgrund des sozialen und ökologischen Potenzials das Forstrevier Rettenbach der Österreichischen Bundesforsten ausgewählt, um neue Bewirtschaftungsformen und Geschäftsfelder im Gebiet rund um die Rossmoosalm aufzuzeigen. Insgesamt wurden neun ÖDLs beschrieben, welche einen Bezug zur Region aufweisen (u.a. Sicherung von Trinkwasser, Hangrutschung, Green-Care, CSR Maßnahmen). Eine Teilflächentaxation sowie eine GIS gestützte Analyse erlaubte die standörtlichen Rahmenbedingungen zur Erbringung der ÖDLs zu erfassen. Insgesamt sind 25 Indikatoren zur Beurteilung herangezogen worden. Durch die Auswertung auf Teilflächen-Niveau konnten drei waldbauliche Behandlungsvarianten zur Förderung der ÖDLs ausgearbeitet werden. Für eine repräsentative Teilfläche wurden die einzelnen Behandlungsschritte aufgezeigt und eine Kalkulation der Kosten und Erlöse durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass es große Unterschiede zwischen den Varianten gibt. Die Option mit dem Fokus auf Holzproduktion, Hangrutschungssicherung und Trinkwasseraufbereitung erzielt einen hohen Deckungsbeitrag, bietet jedoch wenig Potenzial für die Vermarktung zusätzlicher ÖDLs. Multifunktionale Varianten erzielen kurzfristig einen geringeren Deckungsbeitrag, bieten aber langfristig die Möglichkeit mehrere Leistungen auf der Fläche zu vermarkten. In der Diskussion wurde auf die Möglichkeiten der Risikostreuung durch neue finanzielle Standbeine eingegangen.Forest enterprises consider new business opportunities outside traditional timber marketing due to declining revenues and the increasing interest of the society for ecosystem services. This thesis analyses the potential for selected forest ecosystem services (ES) for a planning unit and demonstrates the effect of targeted management options for a sustained provision of those ecosystem services. In comparing the management options, the alternative with the highest economic revenue for the forest enterprise is identified while minimizing potential trade-offs among multiple ES. In consultation with the Austrian Federal Forests, the forest district Rettenbach in the forest management unit Inner Salzkammergut was chosen as a case study due to the socio-economic and ecological conditions. In this way, new innovative forms of business models and forest management were identified for the area around Rossmoosalm (Bad Goisern, Upper Austria). A total of nine different ES were described (e.g. drinking water provision, green care and CSR measures) which have a direct reference to the region. A forest taxation as well as a GIS-based analysis made it possible to record the current site and stand conditions for the provision of the ES. A total of 25 different indicators were used for the assessment. At the compartment level three silvicultural treatment options were defined for the promotion of different ES. The individual treatment steps were described in detail and a calculation of the costs and revenues was carried out. The results show that the business as usual option provides a high contribution margin, but less opportunities for other ES. The multi-functional options with many ES provide a lower contribution margin in the short term but offer a variety of products and services on the long run. The challenges of forest enterprises in creating new financial incomes through a multifunctional forest management and minimize risks through a diversification are discussed.verfasst von Josef HinterbergerMasterarbeit Universität für Bodenkultur WienMit englischer Zusammenfassun

    Adaptation and application of an automated avalanche terrain classification in Austria

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    Die Avalanche Terrain Exposure Scale (ATES) klassifiziert die Exposition und Komplexität des Geländes in Bezug auf potenzielle Lawinengefahren in vier Klassen, von einfachem bis extremem Gelände. ATES-Karten unterstützen Personen oder Organisationen bei der Kommunikation, Planung und Durchführung von Freizeit- oder Berufsaktivitäten im Gelände. Der ursprünglich manuelle ATES-Workflow wurde durch automatisierte Prozesse ergänzt oder ersetzt, indem hochauflösende digitale Geodaten und kürzlich entwickelte Open-Source-Tools verwendet wurden. Diese Arbeit präsentiert eine Machbarkeitsstudie zur Anwendung und Bewertung einer automatisierten ATES-Klassifizierungsmethode für eine 700 km² große Pilotregion in Tirol, Österreich. Die Methode basiert auf frei verfügbaren Geodaten und umfasst drei Teilmodelle: (i) automatische Ausweißung potenzieller Auslösegebiete, (ii) Abgrenzung potenzieller Auslaufgebiete für Lawinen der Größe 3 (EAWS-Skala) mit Hilfe eines datenbasierten Simulationstools für gravitative Massenbewegungen (Flow-Py) und (iii) einen Klassifizierungs- und Kartierungsschritt. Im letzten Schritt werden die Resultate der Teilmodelle mit lokalen Hangneigungen, Waldbedeckungsgrad und vergletscherten Flächen kombiniert, um diskrete ATES-Klassen zu ermitteln. Es werden verschiedene Ansätze zur Parametrisierung von Teilmodellen untersucht und anhand von Referenzdaten bewertet. Die Studie zeigt, dass es eine Herausforderung ist, Auslaufwinkel mit verschiedenen Größenklassifizierungsansätzen in Einklang zu bringen. Die Bewertung von zwei ATES-Szenarien zeigt, dass ein weniger konservativer Ansatz zu einem differenzierten und ausgewogenen Kartenergebnis führt, das dem sehr komplexen Gelände Rechnung trägt. Die Anwendbarkeit des vorgestellten Arbeitsablaufs in der Pilotregion wird aufgezeigt, ebenso wie aktuelle Einschränkungen und potenzielle Verbesserungen, einschließlich der Segmentierung von Lawinenbahnen und der Wechselwirkungen zwischen Lawinen und Wald.The Avalanche Terrain Exposure Scale (ATES) classification categorizes the exposure and complexity of terrain concerning potential avalanche hazards into four classes, ranging from simple to extreme terrain. ATES maps support individuals or organizations in communicating, planning, and executing recreational or professional activities in alpine terrain. Since the mid-2000s, the ATES scheme has gained significance in North America and European mountain regions, but not in the Austrian Alps. The original manual ATES workflow has been complemented or replaced by automated processes utilizing high-resolution digital terrain data and recently developed open-source tools from various research groups. This thesis presents a feasibility study on the application and assessment of an automated ATES classification method for a 700 km² pilot region in Tyrol, Austria. The method is built upon freely available terrain data and comprises three sub-models: (i) automated delineation of potential avalanche release areas, (ii) identification of potential runout extents for size 3 avalanches (EAWS scale) using a data-based simulation tool for gravitational mass movements (Flow-Py), and (iii) a classification and mapping step. In the last step, the sub-model results are combined with the local slope angle, degree of forest cover, and glaciated areas to determine discrete ATES classes. Various sub-model parameterization approaches are explored and assessed using reference data. The study reveals challenges in aligning runout angles with different size classification approaches. The assessment of two ATES scenarios shows that a less conservative approach yields a differentiated and balanced map result, accounting for the highly complex terrain. The applicability of the presented workflow in the pilot region is demonstrated, along with current limitations and potential improvements, including avalanche path segmentation and avalanche-forest interactions.submitted by Christoph HesselbachMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    UVP-Maßnahmen bei Infrastrukturprojekten - Anaylse des Verkehrsknotens A26 in Linz

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    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den zeitlichen und monetären Auswirkungen, die durch die Einhaltung der gesetzlich verpflichtenden UVP-Auflagen bei Infrastrukturprojekten entstehen können. In dieser Arbeit wurden drei Kernfragen gestellt. Wie können grundsätzlich Herausforderungen bei der Einhaltung des UVP-Bescheides bei Infrastrukturprojekten in einem urbanen Gebiet bewältigt werden? Welche Auswirkungen haben solche Auflagen auf ein infrastrukturelles Großprojekt? Wo stecken Potenziale für Optimierungen, um den Bauprozess effizienter zu machen? Zur Beantwortung der Kernfragen dieser Arbeit wurden die UVP-Auflagen der Fachbereiche Humanmedizin, Lärm, Erschütterungen und Luft betrachtet. Im Speziellen wurden die Emissionen durch den Sprenglärm analysiert. Die Einhaltung der UVP-Auflagen kann sehr zeit- und kostenintensiv sein, deshalb ist bereits in der Planungsphase wichtig, diese beispielsweise in Delphi-Runden auszuarbeiten. Im Fallbespiel wurden Regelarbeitszeiten mit maximalen Lärmpegeln definiert. Diese haben den Tunnelvortrieb weitreichend beeinflusst und zu einer Bauzeitverlängerung geführt. Aus Studien konnte analysiert werden, dass der Strossenvortrieb im Vergleich zum Kalottenvortrieb um 66% geringere Erschütterungs- und Lärmemissionen erzeugt. Im Fallbeispiel war die Vortriebsgeschwindigkeit aufgrund der Lärmemissionen im schlechtesten Fall bei 33% gegenüber dem ungestörten Vortrieb. Die Bauzeitverlängerung lag bei rund 9 Monaten. Monetär betrachtet sind die Gesamtrohbaukosten um 20% gestiegen. Mit Hilfe der veröffentlichten Richtwerte zur Risikovorsorge und der Analyse der Ist-Kosten des Fallbeispiels konnte eine Bandbreite zur Abschätzung der Risikokosten gemacht werden. Das Ergebnis ergab eine Risikovorsorge von +23% bis +31% der Basiskosten in der Genehmigungsphase des Risikos „Einhaltung der UVP-Auflagen“ für Infrastrukturprojekte mit ähnlichen Rahmenbedingungen.This paper addresses the time and monetary impacts that can result from compliance with legally mandated EIA requirements for infrastructure projects. In this work, three core questions were defined. How can challenges in complying with the EIA requirements for infrastructure projects in an urban area be addressed? What are the impacts of such requirements on a large-scale infrastructure project? Where are the potentials for optimization to make the construction process more efficient? To answer the core questions of this work, the EIA requirements of the fields of human medicine, noise, vibrations and air were examined, with a particular focus on analysing emissions from blasting noise. It is important to work out these requirements, for example, in Delphi meetings, already in the design phase. In the case study, regular working hours were defined by maximum noise levels. Studies show that stope excavation has 66% less noise emission compared to calotte excavation. In the case study, the tunnelling speed was reduced to 33% in the worst case due to noise emissions compared to undisturbed tunnelling. The extension of construction time was approximately 9 months. Monetarily construction cost increased by 20% due to EIA requirements. By using published guidelines for risk prevention and analysing the actual costs of the case study, a range for estimating the risk costs could be determined. The result showed a risk provision of +23% to +31% of the base costs in the approval phase for the risk of 'compliance with EIA requirements' for infrastructure projects with similar conditions.verfasst von Felix JanschaMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit englischer Zusammenfassun

    Enabling sustainability-driven entrepreneurship in non-business universities : an fsQCA analysis of course offerings

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    Nachhaltigkeitsorientiertes Entrepreneurship hat das Potenzial, Nachhaltigkeitsprobleme zu lösen, und stellt damit ein Puzzleteil für eine nachhaltige Zukunft dar. Universitäten sind Ur-sprungsort von Innovationen und Menschen, die sie umsetzen. Sie bieten Entrepreneurship-Ausbildung an, um ihre Studierenden dabei zu unterstützen, mit Entrepreneurship aktiv zu werden. Wie dieses Bildungsangebot am besten organisiert und angeboten wird, ist bislang unklar, insbesondere in einem nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Kontext. Deshalb war das Forschungsziel dieser Arbeit, erfolgsversprechende Ansätze von nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Hochschulen zum Angebot und zur Organisation von Entrepre-neurship-Kursen zu identifizieren.Nach einer ergebnisorientierten Stichprobenziehung wurden, im Rahmen einer multiplen Fall-studie, Daten von zwölf Universitäten über die Anzahl an relevanten Kursen, durchschnittli-che Kursgröße, Einbindung von Business Plänen, Curriculum-Integration und Art des Organi-sationsmodells erhoben. Durch die Anwendung einer qualitativen Vergleichsanalyse mit Fuzzy-Sets wurden fünf verschiedene erfolgreiche Kombinationen unterschiedlicher Ausprä-gungen dieser Variablen gefunden. Die gefundenen Lösungswege stellen eine theoretische Bereicherung dar, da sie zeigen, dass akademische Diskurse zu den verwendeten Variablen nicht in Isolation, sondern verknüpft geführt und erforscht werden sollten. Auf praktischer Ebene legen sie Herangehensweisen offen, die von nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Universitäten umgesetzt werden könnten, um die Qualität ihrer Entrepreneurship-Ausbildung zu verbessern. Insgesamt tragen die Er-gebnisse dazu bei, die Bemühungen zur Unterstützung einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Entrepreneurship-Ausbildung mit dem Ziel eines nachhaltigen Wandels voranzutreiben.Sustainability-driven entrepreneurship might have the potential to solve sustainability prob-lems, thus representing a puzzle piece for the transition towards a sustainable future. A prom-ising source of innovations and people acting on them are universities. They conduct entrepre-neurship education to teach entrepreneurship to their students. How this is best organised and offered remains unclear, especially in a non-business context. This is why the research aim of this thesis was to discover successful approaches by non-business universities on offering and organising entrepreneurship courses.In the framework of a multiple-case study, practical implementation of entrepreneurship edu-cation was investigated. After an outcome-based sampling, data was collected from twelve universities on their relevant course quantity, average course size, incorporation of business planning, integration into curricula and organisational model type. By applying a fuzzy-set qualitative comparative analysis, five different successful combinations of either presence, absence or insignificance of these variables were found.The discovered solutions represent a contribution to theory, as they show that discourses on the variables used should not be conducted and researched in isolation, but interconnectedly. On a practical level, they reveal blueprints that could be implemented by non-business univer-sities to improve the quality of their entrepreneurship education. Overall, the results contribute to moving forward efforts of supporting sustainability-driven entrepreneurship education with the goal of a sustainable transition.submitted by Stefan SchögglMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Energy and carbon taxation in the light of the Sustainable Development Goals - what synergies and trade-offs are to be expected in the case of Austria?

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    The framework of the Sustainable Development Goals (SDGs) strives to combine targets from the social, environmental and economic dimension of development. However, a proper consideration of the interaction effects among the individual goals plays a decisive role in avoiding trade-offs among different objectives and in successfully meeting the framework. The introduction of energy and carbon taxes for achieving the SDGs as well as other national and international objectives is expected to have impacts regarding environmental, economic as well as social dimensions. By applying the System Dynamics iSDG model for Austria the effects of the introduction of energy and carbon taxes on the achievement of Sustainable Development in Austria are analysed compared to a Baseline scenario without such taxation. Therefore, the model structure is adapted and selected indicators which reflect all of the three dimensions of Sustainable Development are assessed for a simulation period until 2040. The results show a strong impact of the CO2 tax of 250 €/tCO2 shortly after the tax introduction, but in the long run the pathway resembles the one in the Baseline as delays in the model seem to prevent rapid changes to the energy system. Yet, the analysis shows that the most significant feedback mechanisms and interaction effects can be identified. In the case of energy and carbon taxes, the model structure needs to be further adapted i.a. to adequately consider interactions regarding the social dimension or long-term interactions.Das Konzept der Sustainable Development Goals (SDGs) vereint soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte Nachhaltiger Entwicklung. Die Berücksichtigung der Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Zielen spielt dabei eine entscheidende Rolle für die Vermeidung von Zielkonflikten sowie für die erfolgreiche Umsetzung. Die Einführung von Energie- und CO2-Steuern zur Erreichung der SDGs und anderer nationaler und internationaler Ziele hat Auswirkungen auf ökologische, wirtschaftliche und auch soziale Aspekte. Durch die Anwendung des auf System Dynamics basierten iSDG Modells werden diese Auswirkungen auf die Erreichung der SDGs in Österreich im Vergleich zu einem Basisszenario ohne solcher Steuern analysiert. Dazu wird zunächst die Modellstruktur angepasst und in Folge werden die Effekte der Steuer anhand von Indikatoren aus allen drei Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung für einen Simulationszeitraum bis 2040 analysiert. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Wirkung der CO2-Steuer in der Höhe von 250 €/tCO2 kurz nach ihrer Einführung. Langfristig verhalten sich die Indikatoren jedoch analog zum Basisszenario, da Verzögerungen im Modell rasche Veränderungen des Energiesystems zu verhindern scheinen. Die Analyse zeigt dennoch, dass die wichtigsten Rückkopplungsmechanismen und Interaktionseffekte identifiziert werden können. Im Fall von Energie- und CO2-Steuern wird verdeutlicht, dass eine weitere Anpassung der Modellstruktur notwendig ist, um beispielsweise Interaktionen mit Aspekten der sozialen Dimension oder langfristige Interaktionseffekte angemessen berücksichtigen zu können.submitted by Eva WretschitschMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

    Bispecific m A b 2 antibodies: novel topology and stoichiometry of binding

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    submitted by Filippo BenedettiIm Titel ist 2 hochgestelltDissertation Universität für Bodenkultur Wien 2023Mit deutscher Zusammenfassun

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