University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna

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    Konsumverhalten

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    Diese Studie untersucht, wie die Krisen seit Beginn der COVID-19-Pandemie (einschließlich des Konflikts in der Ukraine, der Energiekrise, anhaltender hoher Inflation, der damit verbundenen Verteuerung von Lebensmittelpreisen und schließlich der Klimakrise) das Konsum- und Einkaufsverhalten von Haushalten beeinflusst haben. Dazu wurden qualitative Interviews mit 37 Haushalten in Wien durchgeführt, die mittels MaxQDA-Software codiert und analysiert wurden. Die Analyse zeigt, dass Haushalte erhebliche finanzielle Belastungen erleben. Als Reaktion darauf passen sie ihren Konsum an reduzierte Budgets an. Unter anderem ist das Preisbewusstsein gestiegen und Konsument*innen planen ihre Ausgaben sorgfältiger. Güter des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel haben Vorrang, während der Konsum anderer Güter reduziert oder sogar aufgegeben wird. Freizeitaktivitäten werden ausgesetzt, Urlaube werden im Inland mit Verwandten oder Freund*innen verbracht und größere Ausgaben werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Auch der Lebensmitteleinkauf hat sich geändert, wobei sich das gestiegene Preisbewusstsein in einer Verringerung des Kaufs von Premium-Lebensmitteln (wie Bio- oder regionalen Produkten), dem Sammeln von Rabattmarken, dem Abwarten von Sonderaktionen und dem Führen von Einkaufslisten zeigt. Es gibt einen zunehmenden Trend, in Discountern oder Sozialmärkten einzukaufen. Die Ergebnisse dieser Studie verdeutlichen die tiefgreifenden Auswirkungen von Krisen auf die Lebensweise von Haushalten. Finanzielle Belastungen prägen das Konsumverhalten, während der Wunsch nach Stabilität und finanzieller Unterstützung offensichtlich wird. Die emotionalen Belastungen sind signifikant, und nur Achtsamkeit und Zusammenhalt werden als positive Entwicklungen seit Ausbruch der Pandemie genannt. Diese Ergebnisse stimmen mit globalen Trends in Reaktionen auf Krisen überein, betonen aber auch die Notwendigkeit gezielter Unterstützungsmaßnahmen für betroffene Haushalte.This study examines how various crises since the beginning of the COVID-19 pandemic (including the COVID-19 pandemic itself, the conflict in Ukraine, the resulting energy crisis, persistent high inflation, the associated increase in food prices and finally, the climate crisis) have been influencing the consumption and shopping behavior of households in Vienna. Interviews were conducted with 37 Viennese households, which were coded and analyzed using the qualitative data analysis software MaxQDA. The analysis reveals that households are experiencing significant financial burdens. In response, they adjust their consumption to reduced budgets. Amongst others, price consciousness increased and consumers plan their expenditures much more carefully. Daily necessities such as groceries take priority, while the consumption of other goods is reduced or even abandoned. Leisure activities are suspended, holidays are spent domestically with relatives or friends, and major expenses are postponed indefinitely. Even grocery shopping and nutrition has changed, with increased price consciousness evident in a reduction in buying premium food (such as organic, regional food), collecting discount coupons, waiting for promotions, and maintaining shopping lists. There is a growing trend of shopping at discount stores or social markets. The results of this study illustrate the profound impact of crises on household lifestyles. Financial burdens shape consumption behavior, while desires for stability and financial support become apparent. The emotional burdens are significant and only mindfulness and solidarity are mentioned as positive developments since the outbreak of the pandemic. These findings align with global trends in responses to crises but also emphasize the necessity of targeted support measures for affected households.verfasst von Inès Nahéma HadduMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Arbeiterkammer für Wien, Abteilung Konsumentenpolitik 15361BOKU-Institut für Marketing und Innovation 15361Mit englischer Zusammenfassun

    Establishment of a 3D in-vitro T cell cytotoxicity assay using pancreatic cancer cell spheroids

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    Pankreaskarzinom (PDAC) ist eine sehr tödliche Erkrankung mit schlechter Prognose und steigender Inzidenz. Derzeit ist PDAC weltweit die vierthäufigste Krebstodesursache, mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von weniger als 12%.Die Standardbehandlung umfasst Operation und Chemotherapie, die nur für eine kleine Gruppe von Patienten mit resektablem PDAC geeignet ist. Allerdings zeigen 80-90% der Patienten nicht resektable Stadien oder Metastasen. Immuntherapien, insbesondere sogenannte Immuncheckpoint-Inhibitoren, zeigen bei Krebsarten wie Melanom und Lungenkrebs Erfolge, sind jedoch bei PDAC weniger wirksam, aufgrund der immunsuppressiven, desmoplastischen Mikroumgebung sowie einer geringen Mutationslast. Diese Arbeit zielte darauf ab, ein 3D-Pankreaskrebszell-Sphäroidmodell zu etablieren, um den immunsuppressiven Effekt von myeloiden Suppressorzellen (MDSCs) auf die zytotoxische T-Zell Antwort zu untersuchen. Dies umfasste die Generierung einer Pankreaskrebszelllinie, welche das immunogene Modellantigen SIINFEKL auf der Zelloberfläche mittels MHC-I-Komplex exprimiert, sowie die anschließende Bildung von Tumorsphäroiden. Um immunsuppressive Effekte zu untersuchen, wurden die Tumorsphäroide mit SIINFEKL-spezifischen T-Zellen (OT-1 T-Zellen) und MDSCs ko-kultiviert. Die Zelllinie zeigte eine hohe Produktion von MHC-I::SIINFEKL, was zu einer effektiven Erkennung der Tumorsphäroide durch OT-1 T-Zellen führte. Der zytotoxische Effekt der SIINFEKL-spezifischen T-Zellen auf die Tumorsphäroide war konzentrations- und zeitabhängig, wobei nach 72 Stunden bei der niedrigsten OT-1 T-Zell Konzentration eine vollständige Auflösung der Sphäroide beobachtet wurde. In Versuchen mit MDSCs wurden moderate suppressive Effekte beobachtet, die eine verzögerte OT-1 T-Zell-vermittelte Krebszellabtötung konzentrations- und zeitabhängig zeigten. Weitere Optimierungen des 3D Killing-Assays sind notwendig, um die Rolle von MDSCs bei der Unterdrückung der antitumoralen T-Zell-Antwort zu erforschen.Pancreatic ductal adenocarcinoma (PDAC) is a highly fatal disease with poor prognosis and increasing incidence. Currently, PDAC ranks as the fourth leading cause of cancer-related deaths globally, with a 5-year overall survival rate of less than 12%. Standard treatment includes surgery and adjuvant chemotherapy, suitable for a small subset of individuals with resectable PDAC. However, 80-90% of patients show non-resectable stages or metastases. Immunotherapies, particularly immune checkpoint inhibition, have shown success in cancers like melanoma and lung cancer but are less effective in PDAC, likely due to its highly immunosuppressive, desmoplastic microenvironment and low mutational burden. This thesis aimed to establish a 3D pancreatic cancer cell spheroid model to investigate the immunosuppressive effect of myeloid-derived suppressor cells (MDSCs) on the cytotoxic T cell response. This included the generation of a pancreatic cancer cell line expressing the chicken ovalbumin-derived immunogenic model antigen SIINFEKL on the cell surface with the MHC-I complex and the subsequent formation of tumor spheroids. To study immunosuppressive effects, the tumor spheroids were co-cultured with SIINFEKL-specific T cells (OT-1 T cells) and MDSCs. The cell line exhibited high production of MHC-I::SIINFEKL, leading to effective recognition of tumor spheroids by OT-1 T cells. The cytotoxic effect of SIINFEKL-specific T cells on tumor spheroids was concentration - and time -dependent, with complete spheroid dissociation after 72 hours at the lowest OT-1 T cell concentration. In assays with MDSCs, moderate suppressive effects were observed, showing delayed OT-1 T cell-mediated cancer cell killing in a concentration- and time-dependent manner. Further optimization of the 3D spheroid killing assay is needed to explore the role of MDSCs in suppressing the antitumor T cell response.submitted by Christina WinterMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Application of the approach of sanitation safety planning to optimise operation and maintenance of the start-up phase in Imvepi, Uganda

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    Das Management und die Behandlung von Fäkalschlamm ist an Orten ohne Schwemmkanalisation von entscheidender Bedeutung. Während viel Informationen über den optimierten Betrieb bereits gut konfigurierter Anlagen verfügbar ist, ist das fachgerechte Hochfahren einer Fäkalschlamm-Behandlungsanlage weitaus weniger gut dokumentiert. Nicht zuletzt ist dies der nötigen Betriebsanpassung geschuldet, da es stellenweise doch große Unterschiede von Fäkalschlammaufbereitung zur gängigeren Abwasserbehandlung gibt. Diese Arbeit bedient sich daher der Strategien der von der WHO herausgegebenen und in der zweiten Ausgabe erschienenen Sanitärsicherheitsplanungs-Anleitung (Sanitation Safety Planning Manual) der Weltgesundheitsorganisation. Unter Unterstützung eines längeren Feldbesuchs, vertiefter Literaturrecherche sowie Befragung wichtiger Akteure wurden Betriebsprobleme der Anlage identifiziert, welche durch die Gründung einer temporären Sanitärsicherheitsplanungs-Arbeitsgruppe die Definition von Betriebsrisiken und -Maßnahmen ermöglichte. Wo immer es möglich war, wurde dabei anhand der empfohlenen SSP-Manual Module vorgegangen. Um einen tieferen Einblick in die einzelnen Prozessablaufe der Aufbereitung zu ermöglichen, wurde die Kernstrategie der Anleitung weiter detailliert, was die Erstellung sogenannter „Micro-Kreisläufe“ zur Folge hatte. Durch diese Anpassung war es möglich, den Einsatz international entwickelter und anerkannter Zugänge kleinräumig anzuwenden, was durch fundierte Umsetzung zur vielfachen Verbesserung der Behandlungsanlage führen kann.Management and treatment of faecal sludge is key in locations without sewer-based sanitation systems. There are many reports and guidance manuals on how to further improve operations of a well-running faecal sludge treatment plant out there. This study attempts to bring these two sides of the same coin closer together. Based on the 2nd edition of the World Health Organization's Sanitation Safety Planning Manual for operational facilities, this research implements the recommended actions and evaluates the applicability of this strategy to a facility in its start-up phase. Directed by field visits and -observations, key informant interviews and literature review, operational challenges during the start-up phase were identified. An ‘on-the-spot’ sanitation safety planning team was able to define risks and measures for each of the facilities treatment steps. Where possible, the recommended steps to develop a safety sanitation plan have been followed. Major parts of the modules were adapted, even transforming the SSP-cycle into a series of so-called micro-cycles was necessary to further gain useful information. Following this approach, the application of the adapted Sanitation Safety Plan strategy proved to be a fruitful endeavour, providing helpful insights into the facilities genesis and configuration, as well as giving advice on future applicability.submitted by Kaspar BomatterMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Die Wildbienenfauna ausgewählter Standorte Wien im Kontext der Veränderung von Landnutzung und Klima : ein Vergleich der 1930/40-Jahre und heute

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    Auf globaler Ebene ist ein Rückgang an Insektenpopulationen zu beobachten. Diese werden durch Habitatverlust, Fragmentierung, Klimawandel oder Einsatz von Pestiziden verursacht. Städte wie Wien können dabei Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten. Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Auswirkungen von Landnutzungsänderungen und Klimawandel auf die Wildbienenfauna anhand ausgewählter Standorte in Wien zu erfassen.Der Landnutzungswandel wurde an vier Standorten in Wien in den Zeiträumen 1930-40 und 2021 mittels ArcGIS Pro erhoben und Veränderungen untersucht. Ebenso wurde von April bis August 2021 die Wildbienenfauna erhoben. Für die beiden Standorte Albern und Türkenschanze waren ausreichend historische Wildbienendaten aus dem Zeitraum 1930-40 verfügbar, um einen Vergleich der historischen und rezenten Daten in Hinblick auf eine mögliche Verschiebung der ökologischen Eigenschaften der Arten-Gemeinschaften zu analysiert.Insgesamt wurden auf den Standorten Albern und Türkenschanze 2021 116 Wildbienen-Arten nachgewiesen, darunter auch Arten, die sich durch sich ändernde Klimabedingungen in den letzten Jahrzehnten rasant ausgebreitet haben. Die Ergebnisse zeigen zudem eine Verschiebung zu mehr polylektischen Arten, die oberirdisch nisten. Oligolektische Arten nahmen dementsprechend ab. Die Landnutzung zeigt eine Veränderung von offenen, naturnahen Grünflächen hin zu versiegelten Flächen. Es kam u.a. zur Abnahme von Brachen, Feldrainen oder Wiesenflächen, welche wichtige Futter- und Nisthabitate für Wildbienen darstellen. Gleichzeitig kam es zu einer Zunahme an verbauten Gebieten jeglicher Art, Verkehrts- oder Parkflächen.A decline in insect populations can be observed on a global level. This is caused by habitat loss, fragmentation, climate change and the use of pesticides. Cities such as Vienna can provide habitats for numerous animal and plant species. The aim of this master's thesis is to analyse the effects of land use change and climate change on the wild bee fauna at selected locations in Vienna.Land use change was analysed at four locations in Vienna in the periods 1930-40 and 2021 using ArcGIS Pro. The wild bee fauna was also surveyed in 2021 in the period from April to August. For the two sites Albern and Türkenschanze, sufficient historical wild bee data from the period 1930-40 were available to analyse a comparison of the historical and recent data regarding possible shifts in the ecological characteristics of the species communities.A total of 116 wild bee species were recorded at the Albern and Türkenschanze sites in 2021, including species that have spread rapidly in recent decades due to changing climatic conditions. The results also show a shift towards more polylectic species that nest above ground. Oligolectic species have decreased accordingly. Land use shows a change from open, near-natural green spaces to increasingly sealed and built-up areas. Among other things, there was a decrease in near-natural land use types such as fallow land, field margins or meadows which are important foraging and nesting habitats for wild bees. At the same time, there was an increase in built-up areas, roads or car parks.verfasst von Georg Martin HörmannMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

    Predictive breeding for quality and yield in bread wheat using genomics and phenomics

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    Seit Beginn des Domestikation hat der Mensch Pflanzen nach seinen Bedürfnissen verändert. Dieser Prozess wurde durch die Einbeziehung von Wissen über die Genomstruktur optimiert. Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) und Genomische Selektion (GS) erlauben die Vorhersage des Ertrags mittels genetischer Informationen. Die Phänomische Selektion (PS) nutzt Hoch-Durchsatz Phänotypisierungs-Technologien um Merkmale zu quantifizieren. Die vorliegenden Studien untersuchen die Schnittmenge von Genomik und Phänomik in der Vorhersage-basierten Züchtung zur Verbesserung von Qualität und Steigerung des Ertrags. Ein Kapitel dieser Arbeit befasst sich mit Auswuchs vor der Ernte. Mit-Hilfe einer GWAS haben wir bereits bekannte als auch neue Loci identifiziert, die mit Auswuchs in assoziiert sind. Phs-A1 wurde als eine der stabilsten und am weitesten verbreiteten Quellen für Auswuchs-Toleranz in europäischem Weizen identifiziert. Mit-Hilfe des Weizen Pan-Genoms konnten wir zeigen, dass strukturelle Variationen an und um Phs-A1 vorhanden sind. In einem weiteren Kapitel verglichen wir die Wirksamkeit der GS mit der PS, in Bezug auf die Vorhersagekraft für Kornertrag, Qualität. Auf den ersten Blick scheint die PS der GS bei einigen Merkmalen ebenbürtig oder überlegen zu sein. Wir konnten jedoch eine wesentliche Schwachstelle in den Vorhersagen der PS identifizieren, eine mögliche Verzerrung hinsichtlich Informationen die in den Nahinfrarot-Spektren überrepräsentiert sind, in unserem Fall spektrale Korrelationen mit dem Proteingehalt. Für Vorhersagen des Kornertrags kann dies durch die Verwendung von Selektionsindizes die keine Korrelationen mit dem Proteingehalt aufweisen vermieden werden; das verringert jedoch die Vorhersagefähigkeit erheblich. Obwohl die PS ein vielversprechendes Konzept ist, scheint sie zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieser Arbeit noch nicht für die Anwendung in kommerziellen Zuchtprogrammen reif zu sein.Since the start of the domestication, humans have shaped and improved crops to meet their needs. In recent decades, this process has reached new heights with the incorporation of knowledge about the structure of crop genomes and the function of genes. Genome-Wide Association (GWAS) and Genomic Selection (GS) allow the prediction of performance based on genomic information, accelerating the development of elite cultivars. Phenomic Selection (PS) leverages high-throughput phenotyping technologies to rapidly and accurately quantify a wide range of plant traits. These advancements have significantly contributed to the progress of predictive breeding. This study explores the intersection of genomics and phenomics in predictive breeding for quality and yield enhancement in bread wheat. One chapter investigates pre-harvest sprouting (PHS), which affects wheat baking quality and yield. Through GWAS, we identified previously reported as well as novel loci associated with PHS. Phs-A1 was identified as one of the most stable and widely deployed sources of PHS tolerance in European wheat. Using pan-genome assemblies, we show that major structural variations are present at and around Phs-A1. In another chapter, we compared the effectiveness of GS using molecular markers to PS using near-infrared spectra from grains in terms of predictive ability for grain yield, grain quality, and other agronomically important traits. At first glance, PS seems to be competitive or even superior to GS for some traits. A major weakness in predictions from PS is a potential bias towards information that is over-represented in the predictor, in our case spectral correlations with grain protein content. For grain yield, this might be avoided using selection indices that do not show correlations with protein content; however, this severely diminishes prediction ability. Although PS is a fascinating and promising concept, it does not seem to be ready for application in commercial breeding programs.submitted by Hermann Gregor DallingerDissertation BOKU University 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Hybridization and its patterns : phenotype, home range and habitat selection of European wildcats, domestic cats and their hybrids

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    In den letzten Jahrzehnten hat sich die Population der Europäischen Wildkatze in weiten Teilen Europas erholt. Dabei besiedelt die Art nicht nur geschlossene Waldhabitate, sondern findet auch in landwirtschaftlich geprägten Gebieten einen Lebensraum. In einer dicht vom Menschen besiedelten Kulturlandschaft steigt jedoch die Gefahr der Hybridisierung infolge eines Zusammentreffens von Wildkatzen und Hauskatzen. Über Phänotypen und Raumnutzungsverhalten von Hybriden ist derzeit nur wenig bekannt. Die vorliegende Masterarbeit analysiert die Unterschiede in Phänotypen, Streifgebieten und Habitat Selektion von Wildkatzen, Hauskatzen und deren Hybriden. Die Analyse der Phänotypen erfolgte auf Basis einer Kombination von Genetik Daten und Fotos der Katzen, für welche fünf verschiedene Fellmerkmale untersucht wurden. Die hierarchische Clusteranalyse zeigte, dass die Bestimmung von Wildkatzen auf Grundlage von Fellmerkmalen zumeist möglich, die Unterscheidung zwischen Hybriden und Hauskatzen jedoch schwierig ist. Acht Katzen konnten zudem mit GPS-Halsbändern ausgestattet werden und die Berechnung der Streifgebietsgrößen (aLoCoH 95%) ergab 9-16 ha für Hauskatzen (n=2), 132-1086 ha für die Hybriden (n=5) und 549-646 ha für die Wildkatze (n=1, zwei unterschiedliche Jahre). Die Analyse der Habitat Selektion mittels integrated step selection functions ergab eine Präferenz für kürzere Distanzen zum Waldrand und größere Distanzen zu Gebäuden für die Hybriden und Wildkatze. Die Hauskatzen bevorzugten kürzere Distanzen zu Gebäuden. Darüber hinaus zeigte sich kein klares Muster bezüglich anderer Habitat Variablen und die Katzen nutzten sowohl Wald als auch Offenland am Tag und in der Nacht. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Streifgebiete und Habitatnutzung der Hybride eher mit denen der Wildkatzen vergleichbar sind. Es kann allerdings nichts ausgeschlossen werden, dass Hybride mit einer den Hauskatzen ähnlichen Lebensweise ebenfalls existieren.During the last decades, the population of the European wildcat is recovering throughout Europe. Meanwhile, the species does not only recolonize forest habitats but can also live and reproduce in agriculturally dominated landscapes. But in open areas with a high number of human settlements, the probability of encounters between the European wildcat and domestic cats resulting in hybridization rises. Little is known about phenotypes and spatial organization of those hybrids. Therefore, this master thesis analyzes differences in phenotypes, home ranges and habitat selection of the European wildcat, domestic cats, and their hybrids. Phenotypes were investigated based on a combination of genetic data andphotos of cats for which five different pelage characters were examined. The hierarchical cluster analysis showed that while it is mostly possible to identify wildcats by pelage characters, discriminating between domestic cats and hybrids is challenging. In addition, eight cats could be successfully equipped with a GPS collar, resulting in home range size estimations (aLoCoH 95%) of 9-16 ha for the domestic cats (n=2), 132-1086 ha for the hybrids (n=5) and 549-646 ha for the wildcat (n=1, two different years). The analysis of habitat selection using integrated step selection functions revealed a preference for shorter distances to the forest edge and greater distances to buildings for the hybrids and the wildcat. The domestic cats preferred smaller distances to buildings. Apart from that, no clear pattern was detected for other habitat covariates and cats used both forest areas and open landscapes at day and night. The results indicate that hybrids show home ranges and habitat use rather comparable to wildcats than to domestic cats. Nevertheless, it cannot be excluded that hybrids expressing a resource use similar to domestic cats do exist.submitted by Karolin ProttMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Development of a quick and reliable analytical methodology for improving the recycling potential of advanced materials

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    Die rasante technologische Entwicklung hatte ihre deutlichsten Auswirkungen in der Ausweitung und Verbreitung elektronischer Produkte und der dazugehörigen Infrastruktur. Parallel dazu wurden die Materialien mit jedem Entwicklungszyklus komplexer und entwickelten sich von einfachen Materialien wie Holz, Textilien, Glas, Metalle zu komplexen Materialkombinationen, die eine immer größeren Anzahl von Elementen beanspruchen. Dies macht sie zu schwer verwertbar, weiters haben erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt, wenn sie gelittert oder nicht fachgerecht behandelt werden. Schließlich ist es nicht möglich, diese Materialien allein durch visuelle Inspektion zu identifizieren und daher ist eine genaue Analyse erforderlich, um ihre Kreislauffähigkeit zu ermöglichen.Ziel dieser Dissertation war es, das Screening der Materialzusammensetzung fortschrittlicher Werkstoffe zu vereinfachen und zu beschleunigen. Der Schwerpunkt lag dabei auf zwei Fallbeispielen: Hochleistungskunststoffe und Leiterplatten. Ein Demontageverfahren in Kombination mit einer FTIR und pXRF Analyse ermöglichte ein schnelles und zuverlässiges Screening der Polymerstruktur und der Zieladditive. Das Screening des Metallgehalts in Leiterplatten wurde durch die Entwicklung einer neuen pXRF-Methode vereinfacht und beschleunigt, die auf einer spezifischen Probenvorbereitung und Post-hoc-Kalibrierung beruht. Infolgedessen wurden erhebliche Verbesserungen bei der Bestimmung des Kupfer-, Blei-, Arsen- und Goldgehalt festgestellt.Weitere Forschungsfragen beziehen sich auf das Screening und die Stabilitätsprüfung von Kunststoffadditiven sowie auf die Prüfung optimaler Bedingungen für die tracerbasierte Sortierung. Weiterhin bezieht sich die Forschungsarbeit auf den Vergleich der Materialzusammensetzung verschiedener Leiterplattenkomponenten und die Ermittlung von Trends bei Edel- und kritischen Metallen. Schließlich wird die pXRF-Methode zur Analyse von Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt.submitted by Aleksander JandricDissertation BOKU University 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Actor participation and trust in bio-district's alternative food networks : the case of Cilento, Italy

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    Ein Bio-Distrikt ist ein kollaboratives Gebiet, in dem vielfältige lokale Akteure zusammenarbeiten, um den ökologischen Landbau voranzutreiben und gleichzeitig Herausforderungen wie Entvölkerung, eine alternde Erwerbsbevölkerung und Umweltzerstörung durch einen Bottom-up-Ansatz und die Zusammenarbeit mehrerer Akteure anzugehen. Diese Studie untersucht die Teilnahme der Akteure im Cilento Bio-Distrikt anhand von vier zentralen Dimensionen: der Art der Teilnahme, den beteiligten Akteuren, wie die Teilnahme abläuft und die Motivation hinter dem Engagement der Akteure, alles im Kontext der multi-aktoralen Governance, die für die Aufrechterhaltung der lokalen Ernährungssysteme entscheidend ist. Die Forschung verwendet einen multidimensionalen Rahmen für die Akteursbeteiligung, der systematisch die Teilnahme und das Vertrauen in fünf Schlüsselkategorien von Akteuren analysiert, darunter Produzenten, Konsumenten, lokale Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und den öffentlichen Sektor, basierend auf strukturierten (n= 25) und halbstrukturierten (n= 9) Interviews im Jahr 2024. Vertrauen im Cilento Bio-Distrikt ist tief in den Gemeinschaftsinteraktionen und der lokalen Lebensweise verwurzelt, verstärkt durch die Nähe, die durch kurze Lebensmittelversorgungsketten (SFSCs) und alternative Lebensmittelnetzwerke (AFNs) ermöglicht wird. Diese Systeme fördern die soziale Inklusion und werden von Akteuren mit gemeinsamen Zielen für Nachhaltigkeit und das Gebiet angetrieben. Lokale Führungskräfte, deren Vision und freiwilliges Engagement verschiedene Akteure vereinen, inspirieren kollektives Handeln und ein tieferes Engagement. 80 % der Teilnehmenden identifizierten Lern- und soziale Möglichkeiten als Hauptmotivationen für ihre Teilnahme, anstelle von wirtschaftlichen Anreizen, was ihr Engagement für Gemeinschafts- und Umweltziele widerspiegelt. Obwohl der Bio-Distrikt kohäsive Verbindungen zwischen den lokalen Akteuren aufgebaut hat, bleiben Herausforderungen in der Verbesserung der Kommunikation und der stärkeren Einbeziehung der Konsumenten in Entscheidungsprozesse bestehen. Die Verbesserung der Kommunikationsstrategien und die Verfeinerung der partizipativen Ansätze werden die Zusammenarbeit stärken und die langfristige Nachhaltigkeit des Cilento Bio-Distrikts sicherstellen.A Bio-District is a collaborative area where diverse local actors work together to advance organic agriculture while addressing challenges such as depopulation, an ageing workforce, and environmental degradation through a bottom-up approach and multi-actor collaboration. This study examines actor participation in Cilento Bio-District across four key dimensions: the types of participation, the actors involved, how participation occurs, and the motivation behind actor involvement, all within the context of multi-actor governance essential to sustaining local food systems. The research employs a multidimensional actor participation framework, systematically analysing participation and trust across five key actor categories, including producers, consumers, local businesses, civil society organisations, and the public sector, based on structured (n= 25) and semi-structured (n= 9) interviews in 2024. Trust in Cilento Bio-District is rooted in community interactions and local lifestyle, reinforced by the proximity offered through Short Food Supply Chains (SFSCs) and Alternative Food Networks (AFNs). These systems foster social inclusion and are driven by actors with shared goals for sustainability and the territory. Local leaders, whose vision and voluntary efforts unite diverse actors, inspire collective action and deeper engagement. 80% of participants identified social and learning opportunities rather than economic incentives, as the primary motivators for their participation, reflecting their commitment to community and environmental goals. While Bio-District has established cohesive connections among local actors, challenges remain in enhancing communication and involving consumers more deeply in decision-making processes. Improving communication strategies and refining participatory approaches will strengthen collaboration and ensure the long-term sustainability of Cilento Bio-District.submitted by Te-Chun Chen"In the framework of the international Master programme Organic Agricultural Systems and Agroecology"Masterarbeit BOKU University 2024Masterarbeit Universität Hohenheim 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Phenotyping of a winter barley diversity panel of above and below ground traits

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    Der Anbau von Wintergerste (Hordeum vulgare L.) hat in Österreich in den letzten Jahren zugenommen, da so die Winterfeuchte genutzt und der mit dem Klimawandel zunehmenden Sommerhitze ausgewichen wird. Der Wurzelwinkel als Hauptmerkmal der Wurzelarchitektur gibt Aufschluss über die unterirdische Anpassung der Gerste, was angesichts der zunehmenden Trockenperioden von besonderem Interesse ist. Dabei sind auch die agromorphologischen Eigenschaften für die Züchter von großer Bedeutung. Ziel war es, 200 Wintergerstengenotypen aus dem europäischen und dem ICARDA-Genpool auf ihre Ertragseigenschaften, den Wurzelwinkel sowie deren Zusammenspiel zu untersuchen. Die Beziehungen wurden durch Korrelationsrechnungen untersucht und zeigten für den Wurzelwinkel nur schwache positive Korrelationen mit dem Stroh- und Biomasseertrag. Die Kornbreite hatte im Vergleich zu anderen Kornmerkmalen den größten Einfluss auf den Ertrag und das Tausendkorngewicht. Für die Bodenbedeckung konnte kein Zusammenhang mit der Saatstärke gefunden werden, stattdessen hatte die Geschwindigkeit der Pflanzenentwicklung einen deutlich größeren Einfluss. Die Unterschiede zwischen den Herkünften und Zuchtstatus wurden identifiziert und eine Hauptkomponentenanalyse (PCA) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten signifikante Unterschiede zwischen Zuchtstatus und Herkunft für alle Merkmale mit Ausnahme des Wurzelwinkels. Die europäischen Sorten wiesen den höchsten Kornertrag und das größte Tausendkorngewicht auf, während die europäischen Zuchtlinien ein signifikant höheres Hektolitergewicht aufwiesen. Die zweizeiligen europäischen Sorten und Zuchtlinien unterschieden sich am deutlichsten von den anderen in der PCA. Vergleicht man nur die Zeiligkeitstypen, wurden kaum Unterschiede in der Merkmalsausprägung festgestellt. Die erlangten Informationen werden in Zukunft bei der Auswahl geeigneter Genotypen für Zuchtprogramme hilfreich sein. Neue Erkenntnisse konnten auch über die Rolle des Wurzelwinkels gewonnen werden.The cultivation of winter barley (Hordeum vulgare L.) has increased in Austria in recent years, as it uses the winter moisture and avoids the increasing summer heat due to climate change. Root angle, as a main characteristic of the root architecture, provides information on the underground adaptation of barley, which is of particular interest in view of the increasing drought periods. Moreover, the agro-morphological characteristics are also of great importance for breeders. The aim of this study was to evaluate 200 winter barley genotypes from the European and ICARDA gene pools concerning their yield traits, nodal root angle as well as their interplay. Relations between the traits were investigated using Pearson's correlation. Only weak positive correlations were found between nodal root angle and straw and biomass yield. Compared to other grain shapes such as grain length and grain area, grain width had the greatest influence on yield and thousand grain weight. For canopy cover, there was no relationship with seeding density, but it depended more on the rate of plant development. Differences between origins, row types, and breeding types were identified, and a principal component analysis (PCA) was performed. The results showed significant differences between breeding status and origin for all traits except root angle. European varieties exhibited the highest grain yield and thousand grain weight, while European breeding lines had significantly higher hectoliter weight. The two-row European varieties and breeding lines differed most significantly from the others in the PCA. No differences in trait expression were observed when comparing row types only, without considering origin and breeding status. The information obtained will be helpful in selecting suitable genotypes for breeding programs, and new insights were provided regarding the role of the root angle.submitted by Nina Regine CäzilieMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit deutscher Zusammenfassun

    Einfluss von Reifenabriebpartikel und 6PPD-Chinon auf Bodenorganismen am Beispiel des Regenwurms

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    Nach heutiger Sicht stellt Reifenabrieb die größte Mikroplastikquelle dar und es wird angenommen, dass sich dieser bereits in erheblichen Mengen im Boden befindet. Aufgrund der großen Mengen an Reifenabrieb, die jährlich emittiert werden, gewinnt Reifenabrieb immer mehr an Bedeutung. Nicht nur der Abrieb der Reifenmatrix an sich ist problematisch, sondern auch ein Reifenzusatzstoff, welcher den Reifen vor Alterung schützen soll. Bei diesem Stoff handelt es sich um N-(1,3-Dimethylbutyl)-N′-phenyl-p-phenylendiamin (6PPD), sowie sein Umwandlungsprodukt 2-((4-Methylpentan-2-yl)amino)-5-(phenylamino)cyclohexa-2,5-diene-1,4-dione (6PPD-Quinon; 6PPDQ), welches z.B. tödlich auf den Coho-Lachs wirkt. In dieser Masterarbeit sollen die Auswirkungen auf Bodenorganismen am Beispiel des Regenwurms untersucht werden. Hierfür wurden Reproduktionsversuche und Vermeidungstests mit unterschiedlich lang ozonierten Reifenabrieb und 6PPD durchgeführt. Als Versuchstiere wurden die Regenwurmarten Eisenia fetida und Eisenia andrei eingesetzt. Das Versuchssubstrat wurde nach OECD-Richtlinie hergestellt. Der Reifenabrieb wurde in 4 unterschiedlichen Konzentrationen in das Substrat gemischt. Für die Versuche mit dem 6PPD wurden dieselben 4 Konzentrationen wie bei den Versuchen mit Reifenabrieb verwendet. Das 6PPD wurde in Aceton gelöst und unter das Versuchssubstrat gemischt. Die Versuchsdauer der Reproduktionsversuche wurde mit 4 Wochen angesetzt. Nach diesen 4 Wochen wurden die Versuchsschalen zusammengelegt und die Regenwürmer lebten weitere 4 Wochen in unbelastetem Substrat, um mögliche zeitversetzte Auswirkungen auf die Versuchstiere feststellen zu können. Es konnte bei beiden getesteten Substanzen kein negativer Einfluss auf die Mortalität, Fertilität sowie Aktivität der Würmer festgestellt werden. Jedoch konnte ein negativer Einfluss auf die Gewichtszunahme abgeleitet werden. Es zeigte sich auch, dass Regenwürmer gegenüber 6PPD ein Vermeidungsverhalten aufweisen.From today's perspective, tire abrasion is the largest source of microplastics, and it is assumed that significant quantities are already present in the soil. Due to the large quantities of tire abrasion that are emitted every year, tire abrasion is becoming increasingly important. Not only tire abrasion itself is problematic, but also a tire additive that is supposed to protect the tire from aging. This substance is N-(1,3-dimethylbutyl)-N′-phenyl-p-phenylenediamine (6PPD) and its conversion product 2-((4-methylpentan-2-yl)amino)-5-(phenylamino)cyclohexa-2,5-diene-1,4-dione (6PPD quinone; 6PPDQ), which is lethal to coho salmon. In this master's thesis, the effects on soil organisms are to be investigated using the example of the earthworm. For this purpose, reproduction experiments and avoidance tests were carried out with tire abrasion and 6PPD ozonated for different lengths of time. The earthworm species Eisenia fetida and Eisenia andrei were used as test animals. The test substrate was prepared according to OECD guidelines. The tire abrasion was mixed into the substrate in 4 different concentrations. For the experiments with the 6PPD, the same 4 concentrations were used as for the experiments with tire abrasion. The 6PPD was dissolved in acetone and mixed into the test substrate. The duration of the reproduction experiments was set at 4 weeks. After these 4 weeks, the experimental vessels were put together and the earthworms lived in uncontaminated substrate for a further 4 weeks to be able to determine possible time-delayed effects on the test animals. No negative influence on the mortality, fertility or activity of the worms could be determined for each substance tested. However, an influence on weight gain could be deduced. It was also shown that earthworms exhibit avoidance behaviour towards 6PPD.verfasst von Anna MeierMasterarbeit Universität für Bodenkultur Wien 2024Mit englischer Zusammenfassun

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