Universitätsklinikum Tübingen

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    40639 research outputs found

    The Impact of AI-based Writing Recommendations for Emotional Tone on Interpersonal Online Interactions

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    Die Dissertation ist gesperrt bis zum 07. September 2027

    The Gender Gap in Economic and Financial Literacy – Theoretical Perspectives and Explanatory Factors

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    Die Dissertation ist gesperrt bis zum 12. Juli 2027 !Im dynamischen ökonomischen Umfeld sind ökonomische und finanzielle Kompetenzen essenziell, um aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben und fundierte Entscheidungen zu treffen. Diese Notwendigkeit wird durch die Globalisierung und Digitalisierung, komplexe Finanzprodukte und neue Verantwortlichkeiten für die Individuen verstärkt. Besonders jüngere Generationen sind vom demographischen Wandel und seinen Folgen betroffen und müssen auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet werden. In diesem Zusammenhang ist die Relevanz einer fundierten Wirtschafts- und Finanzkompetenz für das finanzielle Wohlergehen von besonderer Bedeutung. Jedoch ist das Kompetenzniveau in der allgemeinen Bevölkerung gering. Insbesondere bei Frauen zeigen sich Defizite. Folglich zeigt sich der Geschlechterunterschied in der Wirtschafts- und Finanzkompetenz in zahlreichen empirischen Studien. Um diesem Unterschied durch effektive Wirtschafts- und Finanzbildung entgegenzuwirken, ist ein tiefgreifendes Verständnis für Erklärungen des Gaps erforderlich. Jedoch gibt es bisher kaum Evidenz zum Zusammenhang verschiedener Erklärungsfaktoren. Diese Dissertation trägt zur Schließung dieser Forschungslücke bei. Durch die Untersuchung mehrerer erklärender Faktoren bietet sie ein umfassendes Verständnis geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Wirtschafts- und Finanzkompetenz. Die Dissertation umfasst drei Studien, bestehend aus einer qualitativen Literaturanalyse sowie zwei quantitativen Querschnittsstudien, und wird durch einen übergreifenden Rahmen ergänzt. Die systematische Literaturanalyse untersucht 97 Papiere und 185 Studien zum Geschlechterunterschied und potenziellen Erklärungen und umfasst dabei Studien aus allen Weltregionen und Altersgruppen. Die Ergebnisse zeigen den Geschlechterunterschied in der Mehrzahl der Studien, mit einer geringeren Ausprägung in bestimmten Weltregionen (z. B. Osteuropa, Südamerika). Die Studie identifiziert mehrere Erklärungsfaktoren für den Geschlechterunterschied, darunter Selbstvertrauen, Sozialisation, Bildung und mathematische Kompetenzen. Die zweite Studie untersucht den Geschlechterunterschied in der Wirtschaftskompetenz einer repräsentativen Stichprobe von 1.985 deutschen Sekundarschüler:innen der 10. Klasse. Anhand einer Querschnittserhebung untersucht die Studie Erklärungsfaktoren für den Geschlechterunterschied und baut damit auf die Ergebnisse der Literaturanalyse auf. Die Ergebnisse bestätigen einen substanziellen Geschlechterunterschied zugunsten der Jungen. Darüber hinaus zeigen Dekompositionsanalysen, dass die geringeren mathematischen Fähigkeiten und das geringere Wirtschaftsinteresse von Mädchen wesentlich zum Geschlechterunterschied beitragen, während andere Variablen, wie Sozialisationsfaktoren, für unser Sample weniger relevant scheinen. Die dritte Studie fokussiert auf die Finanzkompetenz und das unterschiedliche Antwortverhalten von Jungen und Mädchen anhand derselben Stichprobe. Konkret wurden die Big 3-Finanzfragen experimentell manipuliert, indem einer Hälfte der Stichprobe eine DK-Option angeboten wurde, während der anderen Hälfte diese Option nicht zur Verfügung stand. Die Ergebnisse zeigen, dass Mädchen ein geringeres Finanzwissen aufweisen und die DK-Option signifikant häufiger auswählen als Jungen. Ähnlich den Ergebnissen zum ökonomischen Wissen (Studie 2) lässt sich der Geschlechterunterschied im Finanzwissen teilweise auf die geringeren mathematischen Fähigkeiten und das geringere Interesse der Mädchen zurückführen. Entgegen den Erwartungen tragen Selbstvertrauen und Risikoeinstellung nur in begrenztem Maße zur Erklärung des Geschlechterunterschieds bei. In der folgenden Diskussion werden die Studien vor dem Hintergrund ökonomischer Theorien und Verhaltensweisen diskutiert. Die Ergebnisse unterstreichen den Geschlechterunterschied in der Wirtschafts- und Finanzkompetenz. Aufgrund der Relevanz dieser Kompetenzen für das finanzielle Wohlergehen ist es ein Ziel der Dissertation, Implikationen für die Praxis, Politik und zukünftige Forschung abzuleiten, um dem Geschlechterunterschied entgegenzuwirken. Aus dieser Arbeit ergeben sich zwei zentrale Implikationen: die Notwendigkeit der Durchführung experimenteller Studien sowie die Entwicklung und Durchführung gezielter Interventionen zur Verringerung des Gaps. Durch verbesserte Finanztrainings und Lernmaterialien können die Wirtschafts- und Finanzkompetenz gestärkt und der Geschlechterunterschied verringert werden. Als potenzielle Ausgangspunkte sollten Forschung und Politik die identifizierten erklärenden Faktoren berücksichtigen. Insgesamt trägt die Dissertation zu einem vertieften Verständnis des Geschlechterunterschieds in der Wirtschafts- und Finanzkompetenz bei. Langfristig können ein gesteigertes Bewusstsein für Geschlechterunterschiede, verbesserte Bildungsprogramme und Lernmaterialien die Geschlechtergerechtigkeit und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen fördern.In today’s dynamic economic environment, economic and financial literacy are essential to actively participate in society and make informed decisions. This need is reinforced by globalization and digitalization, increasingly complex financial products, and new responsibilities being placed on the individual. Younger generations in particular are affected by demographic change and its consequences, and need to be educated to meet future challenges. In this regard, it is important to note the relevance of economic and financial literacy for financial well-being. However, many people exhibit worryingly low levels of economic and financial literacy. This is particularly true of women. Many studies have found evidence of a substantial gender gap in economic and financial literacy. To counteract this gender gap by means of effective economic and financial education, a profound understanding of explanatory factors for the gap is necessary. However, the literature provides hardly any evidence on the interrelation between different explanatory factors. This dissertation addresses this research gap, providing a deeper understanding of gender-based differences in economic and financial literacy by examining multiple explanatory factors. The dissertation consists of three studies, a qualitative literature review and two quantitative cross-sectional studies, complemented by an overarching framework. The systematic literature review examines 97 records and 185 studies on the gender gap in economic and financial literacy and its explanatory factors, including studies from all world regions and age groups. Findings show that the gender gap is evident in most studies; however, it is less pronounced in certain regions (e.g., Eastern Europe, South America). The review identifies several explanatory factors for the gap, including confidence, socialization, education, and computation. The second study examines the gender gap in economic literacy among a representative sample of 1,958 German secondary school students in grade 10. Employing a cross-sectional design, this study analyzes explanatory factors of the gender gap based on the results of the literature review. The results show a substantial gender gap in favor of boys. Furthermore, decomposition analyses reveal girls’ lower math ability and interest in economics as essential explanatory factors for the gender gap. However, other explanatory factors, such as socialization, do not seem to be relevant in our sample. The third study focuses on financial literacy and the different answer behaviors of boys and girls in the same sample. Specifically, we experimentally manipulated the Big 3 financial literacy questions and offer a “do not know” (DK) response to half of the sample, while the other half did not get this option. The results show that girls have lower levels of financial literacy and choose the DK option significantly more often than boys. Similarly to the results for economic literacy (Study 2), the gender gap in financial literacy can be partly explained by girls’ lower math ability and lower levels of interest in economics when compared to boys. Contrary to expectations, confidence and risk preferences have limited predictive power for the gender gap. Below, the studies are discussed against the backdrop of economic theories and behavior. The results underline the gender gap in economic and financial literacy. Given the relevance of these skills to an individual’s well-being and long-term welfare, one aim of the dissertation is to derive policy implications and avenues for future research to counteract the gender gap. Two main implications that can be derived from this dissertation are the need to implement experimental studies as well as to design and investigate targeted interventions to counteract the gender gap. Improved financial programs and learning materials can foster economic and financial literacy and reduce gender-based differences. As potential starting points, research and policy should consider the identified explanatory factors for the gender gap. In summary, this dissertation contributes to a better understanding of the gender gap in economic and financial literacy. In the long term, greater awareness of gender inequalities, improved financial programs and learning materials can promote gender equality and support women’s financial independence

    Ars e natura negli aneddoti pliniani sull’arte

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    La tesi di dottorato indaga gli ultimi cinque libri della Naturalis Historia di Plinio il Vecchio, nei quali, accanto alla trattazione dei materiali – metalli, colori minerali, marmi e pietre preziose –, viene riservato ampio spazio alle arti figurative. Tema centrale è la relazione fra arte e natura, protagonista dei numerosi aneddoti dedicati a pittori e scultori. La parte centrale del lavoro consiste in un commento puntuale a otto aneddoti, scelti come casi paradigmatici per illustrare le diverse declinazioni che il principio delll’imitatio naturae assume nella sezione pliniana sull’arte. Nella prospettiva pliniana la natura, spesso definita divina e mater, è insieme modello e risorsa: fornisce le materie prime e ispira l’artista, il cui compito è trasformare e dare forma. L’arte nasce dunque dall’incontro tra ars e natura, come processo mimetico, ma anche interpretativo e creativo, capace talvolta di emulare o persino sfidare la realtà naturale. L’analisi mette inoltre in evidenza il confronto con autori coevi come Stazio e Marziale, dai quali Plinio si distingue per una sensibilità più attenta nei riguardi della natura. La forma dell’aneddoto, lungi dall’essere una semplice divagazione, assume un valore epistemologico, chiarendo i limiti e le potenzialità della τέχνη e restituendo la complessità del rapporto tra natura, materia e artifex. L’opera si configura così non come mera compilazione, ma come un progetto organico, in cui la riflessione sull’arte si integra nell’elogio enciclopedico della natura, madre e principio di tutte le cose.Embargo-Frist endet am 18.08.2027

    Elterliche Überzeugungen und der Erwerb spieltechnisch-musikalischer Fertigkeiten im Grundschulalter: Eine Untersuchung des Instrumentalspiels aus Perspektive der Empirischen Bildungsforschung

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    Die Dissertation ist gesperrt bis zum 30. Januar 2027 !Der Erwerb spieltechnisch-musikalischer Fertigkeiten stellt ein besonderes Phänomen menschlicher Entwicklungsprozesse dar, welches zumeist im Kindesalter entspringt. Dabei kommt dem Elternhaus eine entscheidende Rolle zu, indem es die Lernumgebung eines Kindes wesentlich prägt und mitgestaltet. Nicht nur familiäre Charakteristika wie der Bildungshintergrund und das Verhalten von Eltern sind hierbei von Belang, sondern ebenfalls deren Überzeugungen. Sie wurden insbesondere mit Blick auf schulisches Lernen als bedeutsam erkannt. Bezogen auf spieltechnisch-musikalische Lernprozesse lassen sich bislang jedoch nur wenige Untersuchungen verzeichnen, welche elterliche Überzeugungen sehr selektiv in den Fokus nahmen. Die vorliegende Dissertation hatte zum Ziel, diese Forschungslücke zu adressieren und elterliche Überzeugungen differenziert und mehrdimensional im Zusammenhang mit dem Instrumentalspiel im Grundschulalter zu untersuchen. Dabei wurde ein interdisziplinärer Ansatz verfolgt und die Untersuchung aus der Perspektive der Empirischen Bildungsforschung vorgenommen. Die Dissertation umfasst fünf Studien, wobei Studie 1 eine theoretische Arbeit bildet; die empirischen Studien 2–5 stützen sich auf an Grund- und Musikschulen erhobene Quer- und Längsschnittdaten von insgesamt N = 358 Familien. Die Ergebnisse der Studien lieferten wertvolle Erkenntnisse hinsichtlich der Mannigfaltigkeit elterlicher Überzeugungen zum Musizieren und zum Erlernen eines Instruments. Bedeutsame Zusammenhänge ergaben sich zwischen elterlichen Überzeugungen und der Aufnahme des Instrumentalspiels im Grundschulalter sowie dem spieltechnisch-musikalischen Lernfortschritt von Kindern im ersten Jahr des Instrumentalunterrichts. Insgesamt erweitern die Befunde der vorliegenden Dissertation das bisherige Wissen um elterliche Überzeugungen im Kontext des Instrumentalspiels, unterstreichen die Notwendigkeit deren mehrdimensionaler Betrachtung und bekräftigen deren Relevanz im Zusammenhang mit musikalischen Bildungszugängen und spieltechnisch-musikalischen Entwicklungsverläufen von Kindern am Instrument. Durch den interdisziplinären Ansatz der Dissertation wurde die Thematik zudem explizit im allgemeinen Bildungskontext verortet und es konnten für Praxis und Wissenschaft gleichermaßen bedeutende Impulse an der Schnittstelle zwischen Musizierpädagogik und Bildungsforschung gewonnen werden

    Effects of caloric restriction on sex-specific in vivo functional properties of microglia in a mouse model of Alzheimer’s disease

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    Alzheimer’s disease (AD) is the most common cause of dementia worldwide, however, there are only a few therapies available for this progressive and irreversible disorder. As the main immune cells of the brain, microglia protect against the spread of Aβ plaques in the brain parenchyma via phagocytosis and barrier formation. But they also release pro-inflammatory cytokines and seem to prune functional synapses thus facilitating synapse loss and potentiating disease progression. Caloric restriction (CR) is a cost-effective and easy-to-implement treatment, and previous data from our lab revealed that in WT midlife mice CR partially reverts the aging-associated changes in the ongoing microglial Ca2+ signaling. However, the effects of CR on the in vivo functional properties of microglia in mouse models of AD remain to be explored. Moreover, little is known about the sex specificity of microglial responses to AD and CR. Here, we provided a detailed in vivo characterization of the sex-specific spatiotemporal Ca2+ signaling patterns in the frontal/motor cortex and investigated the effect of CR, using in vivo high-resolution Ca2+ imaging. To do so, 9-11 months old APPPS1 mice were put under 70% of initial ad libitum (AL) food intake for 6-8 months. Individual microglia were electroporated by a mixture of a Ca2+ indicator Oregon Green BAPTA-1 and a red fluorescent dye Alexa Fluor 594, and spontaneous microglial Ca2+ signaling (green channel), as well as cell morphology (red channel), were monitored simultaneously using ratiometric imaging in 4D (X/Y/Z/T). Besides, we analyzed the UDP-evoked somatic Ca2+ transients, process chemotaxis, and 3D morphology. By optimizing a new protocol for in vivo two-photon imaging and developing a precise 3D morphological reconstruction pipeline, we obtained extensive information about microglial somata and processes. Our data revealed that compared with age-matched WT animals, the increases in in vivo spontaneous and UDP-evoked Ca2+ signaling, directed microglial process movement, soma sizes, spatial domains and process complexity were observed in AD microglia, indicating a pathologically elevated microglial activity. We next discovered the long-term CR had beneficial effects on AD microglia to some extent, as suggested by a reduction of the cerebral plaque load, partial normalization of some in vivo functional properties and the morphological alterations. However, CR enhanced the frequencies of in vivo spontaneous Ca2+ signaling in both somata and processes of hypertrophic AD microglia. Moreover, in this work, we comprehensively investigated for the first time the sex-specific characteristics of WT and AD microglia. Our results revealed higher ramified processes in female WT microglia as well as hyper-ramified processes in plaque-distant male and female AD microglia, suggesting that female WT microglia were closer to the disease state than male WT microglia. Furthermore, some in vivo functional properties of plaque-associated microglia exhibited sex-specific heterogeneity in response to CR. Most of the CR-induced normalizing effects were pronounced in males. Additionally, alterations in the morphology of plaque-distant microglia also displayed sex specificity: the soma sizes and process complexity of male microglia responded to AD and CR far better than that of female microglia, while the spatial domains covered by processes of a single ramified microglia were better normalized by CR in females. In conclusion, this research advances our knowledge of how CR affects the functional properties of AD microglia, including the in vivo calcium signaling, 3D morphology, and an in-depth understanding of sex-specific differences, thus paving the way for better disease-modifying treatments in the future.Dissertation ist gesperrt bis 10. April 2027

    Human NLRC4 Serves as the Direct Sensor for Cytosolic Flagellin

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    Die Dissertation ist gesperrt bis zum 30. Juni 2026

    Towards the Structural Analysis of Polysialic Acid Binding Proteins

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    Polysialic acid (polySia) is a polymeric glycan made of α2,8-linked sialic acid moieties. It is found as a posttranslational modification on few proteins throughout the human body, but its prevalence is upregulated during embryogenesis and very low in adults. In addition, it is found on the surface of some tumours. Due to its low prevalence in healthy adults, polySia makes a promising target for gene therapy against these tumours. To date, the recognition of polySia is poorly understood and there is only limited structural data. One of the structures is of the human adenovirus 52 (HAdV-52) short fibre knob (SFK), which binds polySia, with a degree of polymerisation (DP) of three or more, at its non-reducing end. Adenoviruses have been previously used for gene therapy and vaccines, making HAdV-52 a promising vector. However, the affinity for polySia is only in the low millimolar range. Lenman et al. found a single point mutant, K349R, with increased affinity for polySia. In this thesis, multiple additional mutants were designed to further increase the affinity towards polySia. Most mutants, including K349R, were structurally characterised in a ligand-bound form. Out of all mutants, only the mutant K349R forms some additional contacts to polySia, thereby pulling it closer to the SFK surface, which explains the increased affinity. To evaluate the effects of the mutations on polySia binding, I also aimed at determining a dissociation constant (KD) with several different methods including surface plasmon resonance spectroscopy, biolayer interferometry and microscale thermophoresis (MST). PolySia is recognised by the sialic acid binding immunoglobulin-like lectins (Siglecs) 11 (human) and E (mouse), which upon binding downregulate the immune system to prevent an autoimmune response. Siglecs are membrane proteins, and their extracellular part contains an N-terminal V-set domain and several C2-set domains. Usually, Siglecs recognise their ligand with their N-terminal V-set domain. Because polySia can form long polymers, it is unclear whether the C2-set domains also take part in binding to polySia. To explore this, different Siglec-E constructs, comprising different numbers of extracellular domains, were designed and an expression and purification protocol was established in this thesis. Even after multiple improvements to the expression and purification protocol, the yields from each purification were low. Siglec-E is a glycoprotein, but the flexible glycosylation of proteins can prevent crystallisation, thus multiple methods to deglycosylate Siglec-E were explored here. Unfortunately, crystallisation trials with several different Siglec-E proteins, and variants thereof, did not yield any protein crystals to date. I encountered the same problems with determining the affinity between polySia and Siglec-E, as for HAdVs-52 SFK, hence, no KD was determined. I could show with saturation transfer difference-nuclear magnetic resonance spectroscopy that Siglec-E binds to polySia DP5.Because Siglec-E has multiple possible ligands beside polySia, MST experiments with other glycans were conducted, and were successful in case of 3’-sialyl Lewis X (3’sLeX). Siglec-E binds to 3’sLeX with low millimolar affinity and the glycosylation on Siglec-E has a drastic positive effect on the affinity. In contrast, the dimerization of Siglec-E and the presence of the second C2-set affects the affinity only slightly. The purification of Siglec-11 and an unliganded structure of the V-set domain was already established. In this thesis, new Siglec-11 V-set crystals were observed. The structure revealed that the putative polySia binding site is blocked by a crystal contact. In addition, the crystal packing was very tight, making Siglec-11 crystals unsuitable for soaking. Therefore, no structure of Siglec-11 with polySia could be obtained. In summary, this thesis highlights the difficulties of characterising glycan-protein interactions, both in structural characterisation as well as affinity determination. Nevertheless, the insights of this thesis provide a starting point for future research.Dissertation ist gesperrt bis 27. Oktober 2027 !Polysialinsäure (PolySia) ist ein Zuckerpolymer, das aus α2,8-verknüpften Sialinsäuren besteht. Im menschlichen Körper findet man PolySia als posttranslationale Modifikation von einigen wenigen Proteinen, wobei ihre Expression im Erwachsenenalter sehr gering ist und hauptsächlich während der Embryogenese vorkommt. Zudem wird PolySia auch auf der Oberfläche von einigen Tumoren gefunden. Durch das geringe Vorkommen in gesunden Erwachsenen eignet sich PolySia als Ziel für gentherapeutische Ansätze gegen diese Tumore. Bis heute gibt es nur sehr wenig Informationen darüber wie genau PolySia durch Proteine erkannt wird. Eine der wenigen bekannten Strukturen ist die von dem kurzen Fibre Knob des humanen Adenovirus 52 (HAdV-52), das PolySia, bestehend aus mindestens 3 Sialinsäureeinheiten, am nicht-reduzierenden Ende bindet. Da Adenoviren bereits erfolgreich für gentherapeutische Anwendungen und Impfstoffe eingesetzt wurden, ist der HAdV-52 ein vielversprechender Vektor zur Bekämpfung von PolySia-positiven-Tumoren. Allerdings liegt die Affinität zu PolySia nur im niedrigen millimolaren Bereich. Lenman et al. haben die Punktmutation K349R identifiziert, die die Affinität zu PolySia erhöht. Im Rahmen dieser Arbeit wurden weitere Punktmutationen entworfen, die die Affinität zu PolySia ebenfalls erhöhen sollen. Von den meisten Mutanten, darunter K349R, wurden Strukturen im Komplex mit PolySia gelöst. Allerdings konnten nur für die K349R-Mutante weitere Interaktionen zwischen dem kurzen Fibre Knob und PolySia gefunden werden. Diese zusätzlichen Interaktionen sorgen dafür, dass PolySia näher an der Oberfläche des Proteins bindet – was die gesteigerte Affinität erklärt. Um die Effekte der Mutationen nicht nur strukturell zu untersuchen wurde versucht, die Dissoziationskonstante (KD) mit verschiedenen Methoden, darunter Oberflächenplasmonenresonanzspektroskopie (SPR), Bio-Layer-Interferometrie (BLI) und Microscale Thermophorese (MST), zu ermitteln. PolySia wird unter anderem von den sialinsäurebindenden Immunoglobulin-ähnlichen Lektinen (Siglecs) 11 im Menschen und E in Mäusen erkannt. Die PolySia-Bindung führt zu einer Herunterregulierung des Immunsystems, um autoimmune Reaktionen zu verhindern. Siglecs sind Membranproteine, deren extrazellulärer Teil aus einer N-terminalen V-set Domäne und mehreren C2-set Domänen besteht. Normalerweise erfolgt die Ligandenbindung nur über die V-set Domäne. Da PolySia aber auch sehr lange Polymere bildet, ist unklar ob in diesem Fall auch die C2-Set Domänen an der Bindung beteiligt sind. Daher wurden in dieser Arbeit verschiedene Siglec-E Konstrukte erstellt, die eine unterschiedliche Anzahl an extrazelluläre Domänen enthalten, und ein Expressions- und Reinigungsprotokoll etabliert. Auch nach etlichen Optimierungen blieben die Ausbeuten an Siglec-E pro Reinigung sehr gering. Zudem ist Siglec-E ein Glykoprotein. Da die flexiblen Glykosylierungen die Kristallisation von Siglec-E verhindern können, wurden mehrere Methoden zur Deglykosylierung getestet. Kristallisationsversuche mit unterschiedlichen Siglec-E Proteinen und seinen Varianten führten bislang jedoch zu keinen Kristallen. Die Bestimmung der Dissoziationskonstante zwischen Siglec-E und PolySia blieb auch erfolglos, da die gleichen Probleme wie bei dem kurzen Fibre Knob von HAdV-52 auftraten. Dennoch konnten wir mit Sättigungstransfer-Differenz-Kernspinresonanzspektroskopie (STD-NMR) zumindest die Bindung an polySia, das aus fünf Sialinsäureeinheiten besteht, nachweisen. Da Siglec-E neben PolySia noch weitere Bindungspartner hat, wurden MST-Experimente mit weiteren Zuckern durchgeführt. Dabei wurde herausgefunden, dass Siglec-E an 3’-sialyliertes Lewis X mit einer niedrigen millimolaren Affinität bindet. Zudem haben die Glykosylierungen von Siglec-E einen deutlichen positiven Effekt auf die Affinität, während die Dimerisierung von Siglec-E und die zweite C2-set Domäne die Affinität nur wenig beeinflussen. Für Siglec-11 war bereits ein Reinigungsprotokoll und eine Struktur der V-set Domäne ohne polySia etabliert. Im Rahmen dieser Arbeit wurden neue Kristalle der Siglec-11 V-set Domäne identifiziert. Die Strukturanalyse zeigte, dass die vermutliche PolySia-Bindungsstelle durch einen Kristallkontakt blockiert ist. Zudem war die generelle Kristallpackung sehr dicht, wodurch keine Soaking-Experimente durchgeführt werden konnten. Daher konnte auch in dieser Arbeit keine Komplexstruktur von Siglec-11 mit polySia gefunden werden. Zusammenfassend verdeutlicht diese Arbeit die Herausforderungen bei der strukturellen und biophysikalischen Charakterisierung von Zucker-Protein-Interaktionen. Trotz alledem liefern die hier gewonnenen Erkenntnisse eine fundierte Grundlage für weiterführende Untersuchungen

    Guoxue 國學 – Chinawissenschaft. Chinas Selbstdefinition zwischen ‘Renaissance’ und Moderne als Vielvölkerreich und Einheitsstaat

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    Die Dissertation ist gesperrt bis zum 05. Juni 2027 !Diese Arbeit untersucht die Entwicklung, Institutionalisierung und gegenwärtige Ausprägung der Guoxue (akademische Chinawissenschaft und volksbildende Chinakunde in China). Im Fokus stehen ihre historischen Wurzeln, der Weg zur Anerkennung als akademische Disziplin, sowie die damit verbundenen Kontroversen und alternativen Strategien. Analysiert werden verschiedene Definitionen, Konzepte und Denkschulen, die Guoxue entweder als Hindernis oder als innovatives Element im Kontext von Modernisierung, Nationalismus und kultureller Soft Power interpretieren. Zudem werden zentrale Akteure, Institutionen und Medien identifiziert, die den aktuellen Guoxue-Diskurs prägen. Die Untersuchung basiert auf einem breit angelegten Literaturkorpus, sowie qualitativen Experteninterviews und legt den Schwerpunkt auf die Struktur und Dynamik der Guoxue selbst, mit dem Ziel, ein differenziertes Bild ihrer gegenwärtigen Bedeutung und zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten zu zeichnen

    nanoSQUIDs für die Rastersondenmikroskopie

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    Dissertation ist gesperrt bis 5.März 2027 !Die Rastersondenmikroskopie und insbesondere die Raster-SQUID-Mikroskopie (engl. scanning SQUID microscopy, SSM) ermöglicht eine hochsensitive magnetische Bildgebung und spielt eine Schlüsselrolle in der Materialforschung. Sie erlaubt die Untersuchung von Phänomenen wie Supraleitung, Magnetismus und neuartigen zweidimensionalen Materialien. Die SSM basiert auf supraleitenden Quanteninterferenzdetekoren (engl. superconducting quantum interference devices, SQUIDs), die aus einem supraleitenden Ring bestehen, der von einem oder zwei Josephson-Kontakten unterbrochen ist. In diesem Vortrag wird die Weiterentwicklung der SSM vorgestellt, wie sie im Rahmen des EU-Projekts FIBsuperProbes durchgeführt wurde. Ein zentrales Ziel war die Entwicklung eines neuen „SQUID-on-Lever“-Sensors, der die Vorteile bestehender Sensortechnologien kombiniert und darüber hinaus eine verbesserte Ortsauflösung sowie die Möglichkeit zur Produktion in Serie bietet. Dazu wurden innovative Fertigungsmethoden unter dem Einsatz von fokussierten Ionenstrahlen (engl. focused ion beam, FIB) genutzt, um supraleitende nanoSQUIDs auf maßgefertigte Silizium-Cantilever-Strukturen zu integrieren. Zu diesem Zweck wurden zunächst unterschiedliche Materialien und Geometrien getestet, um die Reproduzierbarkeit und die Qualität der zugrundeliegenden Josephson-Kontakte zu optimieren. Anschließend wurden diese Erkenntnisse genutzt, um die Herstellung von nanoSQUIDs weiterzuentwickeln, mithilfe der Nanostrukturierung durch He- und Ne-FIB. Diese nanometergroßen SQUIDs ermöglichen eine bessere räumliche Auflösung bei magnetischen Messungen (unter 100 nm) und wurden zunächst auf Teststrukturen erprobt, bevor sie in vollfunktionale SQUID-on-Lever integriert wurden. Dies führte schließlich zur Entwicklung von hochauflösenden, skalierbaren SQUID-on-Lever-Sensoren für die hochempfindliche magnetische Bildgebung. Die in diesem Vortrag vorgestellten SQUID-on-Lever basieren auf den vermutlich kleinsten jemals reproduzierbar hergestellten nanoSQUIDs (Durchmesser: 10 nm). Diese ermöglichen eine kryogene magnetische Bildgebung mit hoher magnetischer Sensitivität, räumlicher Auflösung und Robustheit, geringer Invasivität, und sie bieten Einsatzmöglichkeiten über einen weiten Magnetfeldbereich. Die Eigenschaften und der Herstellungsprozess dieser SQUID-on-Lever ermöglichen auch die wirtschaftliche Verwertung und damit einen breiten Einsatz in der SSM

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