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    Does gender of firm ownership matter?

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    We examine how the gender of business owners is related to the wages paid to female relative to male employees working in their firms. Using Finnish register data and employing firm fixed effects, we find that the gender pay gap is—starting from a gender pay gap of 11 to 12%—two to three percentage points lower for hourly wages in female-owned firms than in male-owned firms. Results are robust to how the wage is measured, as well as to various further robustness checks. More importantly, we find substantial differences between industries. While, for instance, in the manufacturing sector, the gender of the owner plays no role in the gender pay gap, in several service sector industries, like ICT or business services, no or a negligible gender pay gap can be found, but only when firms are led by female business owners. Businesses with male ownership maintain a gender pay gap of around 10% also in the latter industries. With increasing firm size, the influence of the gender of the owner, however, fades. In large firms, it seems that others—firm managers—determine wages and no differences in the pay gap are observed between male- and female-owned firms

    Proceedings of TripleA 10

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    The TripleA workshop series was founded in 2014 by linguists from Potsdam and Tübingen with the aim of providing a platform for researchers that conduct theoretically-informed linguistic fieldwork on meaning. Its focus is particularly on languages that are under-represented in the current research landscape, including but not limited to languages of Africa, Asia, and Australia, hence TripleA. For its 10th anniversary, TripleA returned to the University of Potsdam on the 7-9th of June 2023. The programme included 21 talks dealing with no less than 22 different languages, including three invited talks given by Sihwei Chen (Academia Sinica), Jérémy Pasquereau (Laboratoire de Linguistique de Nantes, CNRS) and Agata Renans (Ruhr-Universität Bochum). Nine of these (invited or peer-reviewed) talks are featured in this volume.Die TripleA-Workshop-Reihe wurde 2014 von Linguisten aus Potsdam und Tübingen mit dem Ziel gegründet, eine Plattform für Forscherinnen und Forscher zu bieten, die theoretisch informierte Feldforschung zu sprachlicher Bedeutung betreiben. Der Fokus liegt insbesondere auf Sprachen, die in der aktuellen Forschungslandschaft unterrepräsentiert sind, einschließlich (aber nicht ausschließlich) auf Sprachen aus Afrika, Asien und Australien: daher der Name TripleA. Zu seinem 10-jährigen Bestehen kehrte TripleA vom 7. Bis 9. Juni 2023 an die Universität Potsdam zurück. Das Programm umfasste 21 Vorträge zu nicht weniger als 22 verschiedenen Sprachen, darunter drei eingeladene Vorträge von Sihwei Chen (Academia Sinica), Jérémy Pasquereau (Laboratoire de Linguistique de Nantes, CNRS) und Agata Renans (Ruhr-Universität Bochum). Neun dieser (eingeladenen oder begutachteten) Vorträge sind in diesem Band abgedruckt

    Plädoyer für eine rechtliche Qualifikation von nicht-personenbezogenen Daten

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    Verträge über nicht-personenbezogene Daten werden seit dem Data Act immer wichtiger. Gleichwohl ist deren rechtliche Qualifikation immer noch nicht abschließend geklärt. Auch wenn klar ist, dass Daten in aller Regel keinem geistigen Eigentumsrecht unterliegen, nur in seltenen Fällen Know-how sind und an ihnen kein Sacheigentum bestehen kann, benötigen die Verträge eine hinreichende rechtliche Grundlage ihres Gegenstands. Der Beitrag plädiert für eine geringfügige Anpassung, jedenfalls in der Technologiegruppenfreistellungsverordnung

    Optical in-situ monitoring of acid and neutral mine drainage remediation: Laboratory and model investigation

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    In dieser Arbeit wurde eine reaktive Wand in einem kleinskaligen Laborma\ss stab (Länge~=~40\,cm) entwickelt, die Eisen- und Sulfatbelastungen aus sauren Minenabwässern (engl. \textit{acid mine drainage} (AMD)) mit einer Effizienz von bis zu 30.2 bzw. 24.2\,\% über einen Zeitraum von 146~Tagen (50\,pv) abreinigen können sollte. Als reaktives Material wurde eine Mischung aus Gartenkompost, Buchenholz, Kokosnussschale und Calciumcarbonat verwendet. Die Zugabebedingungen waren eine Eisenkonzentration von 1000\,mg/L, eine Sulfatkonzentration von 3000\,mg/L und ein pH-Wert von 6.2. Unterschiede in der Materialzusammensetzung ergaben keine grö\ss eren Änderungen in der Sanierungseffizienz von Eisen- und Sulfatbelastungen (12.0 -- 15.4\,\% bzw. 7.0 -- 10.1\,\%) über einen Untersuchungszeitraum von 108~Tagen (41 -- 57\,pv). Der wichtigste Einflussfaktor auf die Abreinigungsleistung von Sulfat- und Eisenbelastungen war die Verweilzeit der AMD-Lösung im reaktiven Material. Diese kann durch eine Verringerung des Durchflusses oder eine Erhöhung der Länge der reaktiven Wand (engl. \textit{Permeable Reactive Barrier} (PRB)) erhöht werden. Ein halbierter Durchfluss erhöhte die Sanierungseffizienzen von Eisen und Sulfat auf 23.4 bzw. 32.7\,\%. Weiterhin stieg die Sanierungseffizienz der Eisenbelastungen auf 24.2\,\% bei einer Erhöhung der Sulfatzugabekonzentration auf 6000\,mg/L. Saure Startbedingungen (pH~=~2.2) konnten, durch das Calciumcarbonat im reaktiven Material, über einen Zeitraum von 47~Tagen (24\,pv) neutralisiert werden. Durch die Neutralisierung der sauren Startbedingungen wurde Calciumcarbonat in der \gls{prb} verbraucht und Calcium-Ionen freigesetzt, die die Sulfatsanierungseffizienz erhöht haben (24.9\,\%). Aufgrund einer Vergrö\ss erung der \gls{prb} in Breite und Tiefe und einer 2D-Parameterbestimmung konnten Randläufigkeiten beobachtet werden, ohne deren Einfluss sich die Sanierungseffizienz für Eisen- und Sulfatbelastungen erhöht (30.2 bzw. 24.2\,\%). \par Zur \textit{in-situ} Überwachung der \gls{prb} wurden optische Sensoren verwendet, um den pH-Wert, die Sauerstoffkonzentration und die Temperatur zu ermitteln. Es wurden, nach dem Ort und der Zeit aufgelöst, stabile Sauerstoffkonzentrationen und pH-Verläufe detektiert. Auch die Temperatur konnte nach dem Ort aufgelöst ermittelt werden. Damit zeigte diese Arbeit, dass optische Sensoren zur Überwachung der Stabilität einer \gls{prb} für die Reinigung von \gls{amd} verwendet werden können. \par Mit dem Simulationsprogramm MIN3P wurde eine Simulation erstellt, die die entwickelte PRB darstellt. Die Simulation kann die erhaltenen Laborergebnisse gut wiedergeben. Anschlie\ss end wurde eine simulierte \gls{prb} bei unterschiedlichen Filtergeschwindigkeiten ((4.0 -- 23.5)~ 107\cdot~\mathrm{10^{-7}}\,m/s) und Längen der PRB (25 -- 400\,cm) untersucht. Es wurden Zusammenhänge der untersuchten Parameter mit der Sanierungseffizienz von Eisen- und Sulfatbelastungen ermittelt. Diese Zusammenhänge können verwendet werden, um die benötigte Verweilzeit der AMD-Lösung in einem zukünftigen PRB-System, die für die maximal mögliche Sanierungsleistung notwendig ist, zu berechnen.A subsurface permeable reactive barrier (\gls{prb}) can be deployed to remediate acid mine drainage (AMD). The performance of a \gls{prb} material under different boundary conditions (pH, flow velocity, sulfate concentration, dimension) was investigated in a series of column experiments applying in situ optical sensing methods for pH and oxygen detection. The reactive material consisted of organic components (compost, wood and coconut shell) mixed with calcium carbonate and fine gravel. The input concentrations were around 1000\,mg/L for iron and 3000\,mg/L for sulfate and the pH value was 6.2. The remediation efficiency could reach was 30.2\,\% in case of iron and for sulfate 24.2\,\% for a 40\,cm \gls{prb} for a duration time of 146~days (50\,pv). It can be expected to scale up when moving to a field-site \gls{prb} with greater thickness. The differences in organic material composition as chosen appeared minor (12.0 -- 15.4\,\% for iron and 7.0 -- 10.1\,\% for sulfate). Decreasing the flow velocity and increasing the sulfate input concentration and the pH value influenced the iron and sulfate removal. Low pH boundary conditions (pH = 2.2) were neutralized in the \gls{prb} by calcium carbonate during an experiment duration of 47~days (24\,pv). When enlarging the set-up to have a 2D dimension and expanding the parameter detection accordingly, boundary effects were seen, which decrease the remediation efficiency. Without these boundary effects the remediation efficiency of iron and sulfate increase to 30.0 and 24.2\,\%, respectively. \par This study also demonstrated the application of optical oxygen, pH and temperature monitoring in PRBs. Stable oxygen concentration and pH cources could be monitored time- and location-dependent. Also location-dependent temperature monitoring could be shown in this study. In this context, they can be used to monitor the stability of a \gls{prb} for the remediation of \gls{amd}. \par The modelling program MIN3P was used to create a simulation of the laboratory experiments. Additionally, different flow velocities and length of PRB were investigated with the simulation. This helps to design parameters, e.g. the residence time in the \gls{prb}, which is necessary for close to 100\,\% remediation efficiency

    Erklärung Potsdamer Bürgerinnen und Bürger zur Robotik in der Altenpflege

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    Die bedarfsgerechte Versorgung im Alter zukünftig sicherzustellen, gehört zu den entscheidenden Aufgaben unserer Zeit. Der in Deutschland bestehende Fachkräftemangel sowie der demografische Wandel belasten das Pflegesystem in mehrfacher Hinsicht: In einer alternden Gesellschaft sind immer mehr Menschen auf eine anhaltende Unterstützung angewiesen. Niedrige Geburtenraten und damit verbunden ein sinkender Bevölkerungs-anteil von Menschen im erwerbsfähigen Alter bringen einen bereits heute spürbaren Mangel an beruflich Pflegenden mit sich. Um eine menschenwürdige Pflege anhaltend zu gewährleisten, müssen vorhandene Ressourcen gezielter eingesetzt und zusätzliche Reserven freigelegt werden. Viele Hoffnungen liegen hier auf technologischen Innovationen. Die Digitalisierung soll das Gesundheitswesen effizienter gestalten und beispielsweise durch Künstliche Intelligenz zeitraubende Prozesse vereinfachen oder sogar automatisieren. Im Kontext der Pflege wird der Einsatz von robotischen Assistenzsystemen diskutiert. Aus diesem Grund wurde die die Potsdamer Bürger:innenkonferenz „Robotik in der Altenpflege?“ initiiert. Um die Zukunft der Pflege gemeinsam zu gestalten, wurden 3.500 Potsdamer Bürgerinnen und Bürger kontaktiert und schließlich fünfundzwanzig Teilnehmende ausgewählt. Im Frühjahr 2024 kamen sie zusammen, um den verantwortlichen Einsatz von Robotik in der Pflege zu diskutieren. Die hier vorliegende Erklärung ist das Ergebnis der Bürger:innenkonferenz. Sie enthält die zentralen Positionen der Teilnehmenden. Die Bürger:innenkonferenz ist Teil des Projekts E-cARE („Ethics Guidelines for Socially Assistive Robots in Elderly Care: An Empirical-Participatory Approach“), welches die Juniorprofessur für Medizinische Ethik mit Schwerpunkt auf Digitalisierung der Fakultät für Gesundheitswissenschaften Brandenburg, Universität Potsdam, durchgeführt hat

    Article 43 1951 Convention/Article VIII 1967 Protocol

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    This chapter tackles the analysis and function of Article 43 of the 1951 Convention and Article VIII of the 1967 Protocol. It explains that a multilateral treaty can be enforced when met with necessary conditions, such as the Article 24 of the Vienna Convention on the Law of Treaties (VCLT). The provision also regulates the 1951 Convention's entry into force of States' ratification or accession. The chapter notes that the 1967 Protocol entered into force after Sweden deposited its instrument of accession. It elaborates on the specific details needed for the ratification or accession prior to the entry into force

    Imperial Transition and Early Modern Jewish Continuities

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    This article brings two seemingly disconnected historiographic models of periodization into conversation: Habsburg studies and Habsburg Jewish studies. It argues for an expansion of the temporal frameworks of both fields to highlight historical continuities connecting the Holy Roman and Habsburg Empire at least from a structural perspective. These historical continuums are a useful analytical lens when applied to marginalized groups, like early modern Jews, in tandem with a central group of contemporary powerholders, such as the Habsburg nobility. Using Bohemia as a case study, this essay juxtaposes questions of transregional transfer of cultural, economic, and social capital with the challenges of Jewish marginalization and discrimination to highlight the changing yet interconnected imperial landscapes

    Historische Bildquellen

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    Bilder sind ein Wesensmerkmal europäischer Kultur. Ihre Interpretation als historische Bildquelle, auch historische Bildkunde genannt, ist eine an Bedeutung wachsende historische Hilfswissenschaft. Sie vereint kunsthistorische, bildwissenschaftliche ebenso wie unterschiedliche historische Methoden und hat allein durch die Vielfalt der dargestellten Motive ein noch längst nicht ausgeschöpftes Potenzial für unterschiedliche Fragestellungen. Die vorliegende Handreichung bietet erstmals eine praxisnahe methodische Einführung in die Interpretation brandenburgischer Bildquellen. Sie richtet sich an jeden historisch Interessierten ebenso wie an angehende Geschichtslehrer und Landeshistoriker. Neben grundlegenden Hinweisen zum Auffinden von Bildern bietet diese Publikation eine Schritt-Für-Schritt-Anleitung zu deren Interpretation, inklusive einem Kapitel zu Bildrechten. Für die 15 sorgfältig ausgewählten Beispielinterpretationen von Ortsansichten, Ereignisdarstellungen, Genrebildern und Porträts vom 16. bis zum 19. Jahrhundert in Malerei, Zeichnung und Druckgraphik kann die Autorin auf ihre über 20-jährige wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Quellengattung zurückgreifen.Images are an essential feature of European culture. Their interpretation as a historical source of images, also known as Bildwissenschaft, is an increasingly important auxiliary science of history. It combines art history and visual studies as well as various historical methods, and the diversity of the methods and, due to the sheer diversity of the motifs depicted, has a potential for a wide range of issues. This handbook is the first to offer a practical methodological introduction to the interpretation of Brandenburg image sources. It is aimed at anyone interested in history as well as prospective history teachers and historians. In addition to basic information on finding images this publication offers a step-by-step guide to their interpretation, including a chapter on image rights. For the 15 carefully selected sample interpretations of views, depictions of events, genre paintings and portraits from the 16th to the 19th century in paintings, drawings and prints, the author can draw on over 20 years of scholarly work on this genre of sources

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