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    The dark side of empowering leadership

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    As followers are becoming more educated and better connected, empowering leadership has gained traction in recent times as an alternative to traditional top-down models of leadership. Several scholars have investigated the relationship between empowering leadership and other variables in different contexts. As most previous studies have focused on the positive aspects of empowering leadership, research on its potential dark side is scarce. Furthermore, no previous study has examined whether and how the transfer of workload from followers to leaders can occur over time, which I proposed can lead to emotional exhaustion and work-family conflict among leaders. Therefore, I proposed that despite the positive outcomes of empowering leadership for both followers and leaders, it may also trigger negative outcomes capable of affecting the well-being of leaders. Drawing on the Conservation of Resources (COR) theory, Job Demand-Resources (JD-R) theory, and Too-Much-of-a-Good-Thing (TMGT) effect model, I investigated this idea. Using follower workload as a moderator, I proposed that the relationship between empowering leadership and leader workload is positive when follower workload is high and negative when follower workload is low. In addition, I examined how empowering leadership interacts with follower workload to affect leader emotional exhaustion and work-family conflict, mediated by leader workload. I proposed that this interaction results in a negative relationship between empowering leadership and both outcomes when follower workload is low, and a positive relationship when it is high. I tested these hypotheses using data from a three-wave time-lagged design field study with 65 leader-follower dyads consisting of civil servants from different administrative entities of India and Pakistan. The time lag between each study variable was four weeks. At Time 1 (T1), followers answered questions about demographic characteristics, virtual interaction with their leaders, their workload, and the extent to which their leaders practice empowering leadership. At the same time, leaders answered questions about demographic characteristics and their job satisfaction. At Time 2 (T2), leaders provided data on their own workload. Finally, at Time 3 (T3), leaders rated their emotional exhaustion and work-family conflict. A moderated mediation model was tested using PROCESS Model 7 in R. The findings of the study reveal that a significant increase in follower workload through empowering leadership will also increase the leader's workload. Consequently, this increased leader workload leads to a crossover of this interactive effect onto the level of emotional exhaustion and work-family conflict experienced by leaders. This research offers various contributions to the leadership literature. While empowering leadership has been commonly associated with positive outcomes, my study reveals that it can also lead to negative outcomes. In addition, it shifts the focus of existing research from the effect of empowering leadership on followers to the consequences that it might have for leaders themselves. Overall, my research underscores the need for leaders to consider the potential counterproductive effects of empowering leadership and tailor their approach accordingly.Empowering Leadership hat in jüngster Zeit als Alternative zu traditionellen Top-Down-Führungsmodellen an Bedeutung gewonnen, da die Mitarbeiter besser ausgebildet und vernetzt sind. Verschiedene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben den Zusammenhang zwischen Empowering Leadership und anderen Variablen in unterschiedlichen Kontexten untersucht. Da sich die Literatur zu Empowering Leadership bisher überwiegend auf positive Effekte beschränkt hat, gibt es derzeit nur wenige Studien, die sich mit potentiellen negativen Effekten beschäftigt haben. Unter anderem wurde bisher nicht untersucht, ob und wie es im Laufe der Zeit zu einer Übertragung der Arbeitsbelastung von den Geführten auf die Führungskräfte kommen kann, was zu emotionaler Erschöpfung und Konflikten zwischen Beruf und Familie bei den Führungskräften führen kann. Daher nehme ich an, dass trotz der positiven Ergebnisse, die Empowering Leadership sowohl für Geführte als auch für Führungskräfte hat, diese Form von Führung auch negative Effekte auf das Wohlergehen der Führungskräfte haben kann. Mithilfe der Conservation of Resources Theorie (COR), der Job Demand-Resources Theorie (JD-R) und dem Too-Much-of-a-Good-Thing Modell (TMGT) habe ich diese Annahme untersucht. Ich nehme an, dass der Zusammenhang zwischen Empowering Leadership und der Arbeitsbelastung der Führungskraft positiv ist, wenn die Arbeitsbelastung der Geführten hoch ist, und negativ, wenn die Arbeitsbelastung der Geführten niedrig ist. Darüber hinaus habe ich untersucht, wie Empowering Leadership mit der Arbeitsbelastung der Geführten zusammenwirkt und sich durch die Arbeitsbelastung der Führungskraft auf die emotionale Erschöpfung und Konflikte zwischen Beruf und Familie bei Führungskräften auswirkt. Ich nehme an, dass diese Interaktion zu einem negativen Zusammenhang zwischen Empowering Leadership und beiden abhängigen Variablen führt, wenn die Arbeitsbelastung der Geführten niedrig ist, und zu einem positiven Zusammenhang, wenn sie hoch ist. Ich habe diese Hypothesen mithilfe einer Feldstudie mit einem zeitversetzten Drei-Wellen-Designs mit 65 Leader-Follower Dyaden getestet, die aus Beamten verschiedener Verwaltungseinheiten in Indien und Pakistan bestanden. Die Zeitspanne zwischen den einzelnen Studienvariablen betrug vier Wochen. Zum Zeitpunkt 1 (T1) beantworteten die Geführten Fragen zu demographischen Merkmalen, zur virtuellen Interaktion mit ihren Führungskräften, zu ihrer Arbeitsbelastung und zum Ausmaß, in dem ihre Führungskräfte Empowering Leadership praktiziert. Gleichzeitig beantworteten die Führungskräfte Fragen zu demographischen Merkmalen und ihrer Arbeitszufriedenheit. Zum Zeitpunkt 2 (T2) stellten die Führungskräfte Daten zu ihrer eigenen Arbeitsbelastung bereit. Schließlich bewerteten die Führungskräfte zum Zeitpunkt 3 (T3) ihre emotionale Erschöpfung und ihren Konflikt zwischen Beruf und Familie. Ein moderiertes Mediationsmodell wurde mit PROCESS Model 7 in R getestet. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine Steigerung der Arbeitsbelastung der Geführten durch Empowering Leadership auch die Arbeitsbelastung der Führungskraft erhöht. Außerdem führt eine erhöhte Arbeitsbelastung der Führungskraft dazu, dass sich dieser interaktive Effekt auf die Ebene der emotionalen Erschöpfung und die Konflikte zwischen Familie und Beruf der Führungskraft überträgt. Diese Arbeit leistet mehrere wichtige Beiträge zur Führungsliteratur. Während Empowering Leadership häufig mit positiven Effekten bei Geführten in Verbindung gebracht wird, zeigt meine Studie, dass sie auch negative Effekte haben kann. Darüber hinaus hilft sie dabei, den Fokus der bestehenden Forschung von der Wirkung von Empowering Leadership auf die Geführten zu den Konsequenzen für Führungskräfte selbst zu verschieben. Insgesamt unterstreicht meine Forschung, dass Führungskräfte die potenziell kontraproduktiven Auswirkungen von Empowering Leadership berücksichtigen und ihren Führungsansatz entsprechend anpassen sollten

    Demokratiepolitik

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    Der Band stellt die aktuelle Praxis der Demokratiepolitik in Bund, Ländern und Gemeinden anschaulich an zahlreichen Beispielen vor. Er will die vielfältige Demokratie der Bürger und Bürgerinnen stärken. Dabei geht es ebenso um die Praxis im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wie um eine reflektierte Demokratiepolitik, die verschiedene Baustellen hat

    Exotitische Zutaten

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    Der Übungsfall wurde von dem Autor und der Autorin im Sommersemester 2024 als Probeklausur zur Vorbereitung auf die Zwischenprüfungen gestellt

    Stochastische Rechtsanwendung

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    KI-basierte Fallprüfung unterscheidet sich fundamental von der menschlichen Rechtsanwendung. Daher wird hier der Begriff der „stochastischen Rechtsanwendung“ zur Abgrenzung beider Vorgänge vorgeschlagen. Künstlichen neuronalen Netzen fehlt es an der Fähigkeit, Semantik zu begreifen, zu werten, Einzelfälle unter Berücksichtigung des aktuellen „Weltwissens“ zu lösen und originär innovative Rechtsentscheidungen zu treffen. Daher muss der Einsatz künstlicher neuronaler Netze in der Rechtsprüfung jedenfalls dann an Grenzen stoßen, wenn die gesamte Rechtsordnung bewältigt werden soll. In spezifischen Szenarien, etwa in Massenverfahren, kann die Verwendung solcher Technologien jedoch nützlich sein. Für die Output-orientierte Ermittlung von Rechtslagen durch KI mag die altehrwürdige Disziplin der Rechtsinformatik reaktiviert werden, um eine wissenschaftliche Fundierung und Methodenlehre zu erarbeiten

    Sliba – das Schleifbrett

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    Lehrkräfte sind mit Blick auf ihre heterogenen Lerngruppen im Technikunterricht darauf angewiesen, einen differenzierten Unterricht zu gestalten, der personelle, organisatorische und sachliche Ressourcen miteinbezieht. Bei Fertigungsaufgaben bietet sich daher der Einsatz von Vorrichtungen an, über die auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Schüler:innen reagiert werden kann. So lassen sich die Anforderungen von Fertigungsaufgaben gezielt variieren. Die vorliegende Publikation beschreibt das Schleifbrett „Sliba“, das speziell zur Erleichterung von Schleifarbeiten entwickelt wurde. Mit einer großzügigen Schleiffläche von 20 cm x 20 cm und abgesenkten seitlichen Aufsätzen ist es ideal für das Schleifen großflächiger, ebener Oberflächen. Dank der stabilen Bodenfläche liegt es sicher auf dem Tisch, und die Rutschfestigkeit kann durch das Anbringen von Antirutschfolien weiter verbessert werden. Darüber hinaus könnte es dank des breiten seitlichen Aufsatzes auch auf dem Tisch mit Hilfe von Schraubzwingen o.ä. fixiert werden. Die Dokumentationen umfasst neben den Fertigungsunterlagen kleinschrittige Bauanleitungen, die ggf. auch gemeinsam mit Schüler:innen umgesetzt werden können. Zudem enthalten sind beispielhafte Kostenrechnungen sowie Schablonen, die zur Erleichterung des Fertigungsprozesses verwendet werden können. Des Weiteren wird durch vereinzelt beigefügte interaktive technische Zeichnungen die Adaption der Vorrichtungen ermöglicht

    Negative modality in Hausa, Thai and Kîîtharaka

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    This paper presents, to our knowledge, the first attempt to describe crosslinguistic variation in the lexicalization of impossibility modals. We present novel data on the expression of negative modality, i.e. non-necessity (¬□ p) and impossibility (¬♢ p). Our data suggest that in several typologically unrelated languages, negative modality generally involves separate, overt expression of negation and a modal in any force/flavor combination except deontic impossibility (≈ prohibition). We illustrate this pattern in Hausa, Thai and Kîîtharaka, propose a (somewhat tentative) semantic analysis of deontic impossibility in these languages, and briefly outline how our observations may be captured in terms of optimization of the informativeness/complexity trade-off (see e.g. Kemp et al. 2018; Steinert-Threlkeld 2019; Uegaki 2023)

    Variation in the grammar of alternatives

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    Tundra Nenets (TN), an understudied and threatened Samoyedic language of the Uralic language family, shows a curious lack of intervention effects in potential intervention configurations from Howell et al. (2022). Having collected original fieldwork data on focus marking, question formation, focus-sensitive particles and intervention effects, I show that there are good reasons to conclude that TN does not show intervention effects with focus and wh-questions. I explain this lack of intervention with a selective Q-operator, and also a selective squiggle. This pattern is, to my knowledge, cross-linguistically very rare, if not completely unattested so far

    Diagnostik und evidenzbasierte Therapie von Satzverständnisstörungen bei Aphasie

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    Patient:innen mit Aphasie zeigen häufig selektive Störungen im Verstehen von gehörten Sätzen. Diese Verständnisstörungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Alltagskommunikation, indem sie die soziale Teilhabe beispielsweise durch Missverstehenssituationen in Gesprächen mit Angehörigen einschränken. Im Rahmen einer kognitiv orientierten Aphasietherapie ist zunächst eine fundierte Diagnostik der Satzverständnisleistungen nötig, mit der erhaltene und beeinträchtigte Fähigkeiten für einzelne Satzstrukturen ermittelt werden. Ausgehend von einem Modell der gesunden Sprachverarbeitung können anhand der Diagnostikergebnisse Hypothesen über die Funktionsfähigkeit von einzelnen Verarbeitungssystemen und Störungsschwerpunkte identifiziert werden. Entsprechend dieser zugrunde liegenden Störungsursachen und patient:innen-bezogenen Zielen kann dann eine störungsspezifische und individuelle Therapie geplant werden. Dabei liegen für die Therapie des auditiven Satzverständnisses empirische Belege für die Wirksamkeit direkter und indirekter Therapieansätze vor. Die Mapping-Therapie sowie das Training des Arbeitsgedächtnisses als evidenzbasierte Therapieverfahren werden dazu genauer beschrieben

    Die prognostische Validität früher Sprachscreenings für Sprachentwicklungsstörungen

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    Aufgrund der schwerwiegenden Folgen einer Sprachentwicklungsstörung (SES) ist deren frühe Erkennung relevant für die klinische Praxis. In dieser Studie wird die prognostische Validität der Sprachscreenings FRAKIS-K und SBE-2-KT im Alter von zwei Jahren bezogen auf klinisch relevante Sprachauffälligkeiten im Alter von vier Jahren untersucht. Ermittelt wird die prognostische Validität anhand von Sensitivität, Spezifität, positivem und negativem prädiktivem Wert sowie dem RATZ-Index. Für beide Screenings wird eine mittlere Sensitivität erreicht, wenn im FRAKIS-K nur die Wortschatz-Werte beachtet werden. Sowohl Spezifität als auch negativer prädiktiver Wert fallen für beide Screenings jeweils hoch aus, der positive prädiktive Wert jeweils niedrig. Insgesamt wird für SBE-2-KT und FRAKIS-K-Wortschatz ein mittlerer RATZ-Index und somit eine gute prädiktive Validität ermittelt. Der RATZ-Index für FRAKIS-K (inkl. Grammatik) fällt niedriger aus und wird als unbefriedigend eingestuft. Wortschatzfähigkeiten von Zweijährigen scheinen deutlich relevanter als Grammatikfähigkeiten in diesem Alter zur Vorhersage einer SES im Alter von vier Jahren zu sein

    Geografische Disparitäten und unterdurchschnittlichen Lese- und/oder Rechtschreibleistungen von Drittklässler:innen an Berliner Schulen

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    Die nationalen sowie internationalen Studien verweisen immer wieder auf die Bildungsungleichheiten von Schüler:innen verschiedener sozialer Herkunft, auch in Bezug auf die Lese- und Schreibleistungen. Berliner Bezirke haben unterschiedliche sozioökonomische Merkmale, welche jedoch in größeren Studien meist nicht berücksichtigt werden. Um jedoch gezielt Schulen unterstützen zu können, die aufgrund der sozioökonomischen Merkmale ihrer Einzugsgebiete als benachteiligt gelten können, liegt der Fokus dieser Studie auf dem Vergleich von drei Berliner Schulen unter Berücksichtigung der verschiedenen Sozialräume. Es wurden Daten zu Lese- und Rechtschreibleistungen (ELFE 1 – 6, SLRT-II/HSP 3) aus zwei Längsschnittstudien und einer Querschnittuntersuchung einbezogen, um diese mit dem Sozial- und Erwerbsindex in Bezug zu setzen. Die Daten von N = 332 Drittklässler:innen wurden mithilfe des Chi-Quadrat Test (α = .05) analysiert. Der erwartete Zusammenhang zwischen dem Sozial- und Erwerbsindex und unterdurchschnittlichen Lese- und Rechtschreibleistungen wurde nicht bestätigt. Signifikante Unterschiede in den Leseleistungen wurden nur partiell identifiziert, was möglicherweise auf die pädagogischen Maßnahmen hinweist. Der Einfluss des sozio-ökonomischen Status auf die Leistungen ist komplex und weitere Einflussfaktoren sollten in zukünftigen Studien berücksichtigt werden

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