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    2016 research outputs found

    Experimentelle Untersuchung und FE-basierte Modellierung der temperaturabhängigen nichtlinearen Verformung und Schädigung von kurzfaserverstärkten Thermoplasten für automobile Anwendungen

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    Efficient and reliable numerical simulation methods play an important role in the design of industrial components using short fiber reinforced thermoplastics (SFRT). The main goal of this dissertation is to develop a Finite Element (FE) based simulation method capable of capturing the complex mechanical behaviors and predicting the crack initiation of SFRT under a variety of loading conditions, while ensuring that the required computation and parameter calibration efforts are acceptable for industrial applications. To establish a comprehensive material database for modeling purposes, this research extensively characterizes PBT-GF30, a commonly used SFRT material in the automotive industry. The experimental investigation considers a range of loading conditions, including short-term and long-term quasi-static loading, as well as cyclic loading. Furthermore, influential factors such as temperature, strain rate, injection flow direction, thermal aging, and micro-damage are comprehensively examined, providing essential insights into the mechanical properties of SFRT. Mechanical responses of the investigated SFRT are modeled utilizing a hybrid approach combining micro-mechanical and macro-mechanical modeling strategies. This approach employs the Mori-Tanaka mean-field homogenization method to determine the effective linear elastic properties of SFRT, while the macroscopic plastic deformation is described using a macro-mechanical anisotropic viscoplastic model. Within the Continuum Damage Mechanics (CDM) framework, the effects of the matrix micro-damage on the macroscopic behaviors of SFRT are taken into account. A nonlinear damage evolution law, correlated with the material deformation history, accurately captures the different processes of damage accumulation observed in quasi-static and low cycle fatigue (LCF) tests. The proposed material model is implemented in the ANSYS software, employing a hybrid time scheme to ensure compatibility and efficiency for industrial applications. In this approach, the standard implicit time scheme is employed for iterative equilibrium solving at each time step, while an explicit scheme is utilized to evaluate and update damage variables. To enhance software compatibility, standard material models available in the commercial FE software are utilized instead of user-defined subroutines. Moreover, to improve computational efficiency, a clustering technique is employed to group similar fiber orientations and damage variables. Finally, the validity of the simulation method, incorporating calibrated material parameters, is demonstrated through accurate predictions of the mechanical responses observed in both testing specimens and a real industrial component subjected to various loading conditions.Effiziente und zuverlässige numerische Simulationstechniken sind entscheidend für die Konstruktion von Industriekomponenten aus kurzfaserverstärkten Thermoplasten (SFRT). Das Hauptziel dieser Dissertation ist die Entwicklung einer Finite-Elemente-basierten Methode zur Beschreibung des komplexen mechanischen Verhaltens und der Rissinitiierung von SFRT unter verschiedenen Belastungsbedingungen, wobei der erforderliche Rechenaufwand für industrielle Anwendungen akzeptabel sein soll. Um wesentliche Einblicke in die mechanischen Eigenschaften von SFRT zu gewinnen, wird PBT-GF30, ein in der Automobilindustrie häufig verwendetes SFRT-Material, im Rahmen dieser Arbeit detailliert charakterisiert. Die experimentelle Untersuchung umfasst verschiedene Belastungsbedingungen wie kurz- und langfristige quasi-statische Belastung sowie zyklische Belastung. Einflussfaktoren wie Temperatur, Dehnrate, Einspritzrichtung, thermische Alterung und Mikroschäden werden umfassend untersucht. Das entwickelte Materialmodell kombiniert mikromechanische und makromechanische Modellierungsstrategien, um das mechanische Verhalten von SFRT zu beschreiben. Dabei wird die Mori-Tanaka Homogenisierung für die Bestimmung der effektiven linearen elastischen Eigenschaften verwendet, während die makroskopische plastische Deformation mit einem makromechanischen anisotropen viskoplastischen Modell beschrieben wird. Im Rahmen der Kontinuumschadensmechanik (CDM) werden die Auswirkungen der Mikroschädigungen im Matrixmaterial auf das makroskopische Verhalten von SFRT berücksichtigt. Ein nichtlineares Schädigungsentwicklungsgesetz, das mit der Materialverformungsgeschichte korreliert ist, beschreibt genau die verschiedenen Prozesse der Schadensentwicklung, die bei quasi-statischen und zyklischen Versuchen beobachtet werden. Die Implementierung des entwickelten Materialmodells in der ANSYS-Software erfolgt mit einer hybriden Zeitintegration, um Kompatibilität und Effizienz für industrielle Anwendungen zu gewährleisten. Hierbei wird das implizite Zeitintegration für die iterative Gleichungslösung bei jedem Zeitschritt verwendet, während ein explizites Verfahren zur Aktualisierung von Schadensvariablen eingesetzt wird. Zur Verbesserung der Softwarekompatibilität werden die in der kommerziellen FE-Software verfügbaren Standardmaterialmodelle verwendet. Zusätzlich wird eine Clustering-Technik angesetzt, um ähnliche Faserorientierungen und Schadensvariablen zu gruppieren und so die Recheneffizienz zu erhöhen. Die Effektivität und Anwendbarkeit der Simulationsmethode werden durch genaue Vorhersagen des mechanischen Verhaltens sowohl in Prüfkörpern als auch in einem realen Industriebauteil unter verschiedenen Belastungsbedingungen nachgewiesen

    Cn-stetige Mortar-Methode für die Isogeometrische Analyse

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    In recent years, isogeometric methods, using NURBS (Non-Uniform Rational B-Splines) as basis functions, have gained increasing attention. These methods offer exceptional flexibility in geometric modelling and the ability to adjust the smoothness of the piecewisedefined shape functions on a single patch as needed. This feature makes isogeometric analysis particularly attractive in the context of higher-order differential equations. However, to maintain this characteristic in the case of multiple patches, it must be appropriately accounted for in domain coupling. This work addresses this challenge by presenting a novel method for implementing general non-conforming weak Cn-continuous domain couplings within the framework of isogeometric analysis. This approach builds upon the established mortar method and extends it by imposing additional constraints on derivatives up to a specified order. Within this study, the method is comprehensively elucidated using an abstract variational framework. This encompasses discretisation within the context of isogeometric analysis, selection of the dual space, efficient handling of crosspoints and wirebaskets, and the evaluation of mortar integrals. A significant emphasis is also placed on the construction of isogeometric approximation spaces which a priori fulfil the higher-order coupling conditions. Furthermore, the performance and applicability of the method are investigated in various engineering problems, including elasticity, heat conduction, diffusion and Phase-Field-Crystal modelling. This is achieved through a series of simulations that substantiate the applicability and efficiency of the approach in various technical domains.In den letzten Jahren haben isogeometrische Methoden, in denen NURBS (Non-Uniform Rational B-Splines) als Basisfunktionen verwendet werden, zunehmend an Aufmerksamkeit gewonnen. Diese Methoden zeichnen sich nicht nur durch ihre hohe Flexibilität bei der geometrischen Modellierung aus, sondern bieten auch die Möglichkeit die Differentiationsklasse der stückweise definierten Formfunktionen auf einem einzelnen Patch beliebig festzulegen. Das macht die isogeometrische Analyse besonders attraktiv im Zusammenhang mit Differentialgleichungen höherer Ordnung. Damit diese Eigenschaft bei der Verwendung mehrerer Patches nicht verloren geht, muss sie bei einer Gebietskopplung entsprechend berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang setzt die vorliegende Arbeit an und stellt eine neue Methode zur Implementierung von allgemeinen nicht-konformen schwach Cn-stetigen Gebietskopplungen im Kontext der isogeometrischen Analyse vor. Dieser Ansatz baut auf der etablierten Mortar-Methode auf und erweitert sie durch zusätzliche Bedingungen, die Ableitungen bis zu einer vordefinierten Ordnung einbeziehen. Im Detail wird das Verfahren innerhalb eines abstrakten variationellen Frameworks erörtert. Hierbei werden mehrere Schlüsselaspekte beleuchtet, darunter die Diskretisierung im Kontext der isogeometrischen Analyse, die Wahl des dualen Raums, der effiziente Umgang mit Crosspoints und Wirebaskets, sowie die Auswertung von Mortar-Integralen. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Konstruktion von isogeometrischen Approximationsräumen, die a priori den Kopplungsbedingungen genügen. Die Leistungsfähigkeit der Methode wird abschließend in verschiedenen ingenieurtechnischen Problemstellungen eingehend untersucht, darunter Elastizität, Wärmeleitung, Diffusion und dem Phasen-Feld-Kristall-Modell. Dies geschieht durch eine Reihe von Simulationen, die die Anwendbarkeit und Effizienz des Ansatzes in unterschiedlichen technischen Anwendungsgebieten untermauern

    Musical Medien

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    Prof. Dr. Jens Schröter, Christoph Borbach, Max Kanderske und Prof. Dr. Benjamin Beil sind Herausgeber der Reihe. Die Herausgeber*innen der einzelnen Hefte sind renommierte Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland.Aktuell ist zu beobachten, dass die Gattung des Musicals vermehrt Einzug in diverse mediale Formate nimmt sowie neue Medien für sich erschließt. Eng verknüpft sind diese medialen Erfahrungen mit Affekten, produziert durch den Kitsch, das Spektakel, die Identifikation, Nahbarkeit und nicht zuletzt die Musikalität des Musicals. Die Ausgabe betrachtet verschiedene Medien, die durch Musicals beeinflusst werden, in denen Musicals stattfinden, die die Form des Musicals durch ihre Medialität verändern oder in denen Musicals Medien umorganisieren. In Anknüpfung an die bisherige Forschung der Musik- und Theaterwissenschaft wird das Musical durch die Rahmung als affektives Artefakt in der Synergie mit diversen medialen Formen für die medienwissenschaftliche Forschung geöffnet. Durch die Interdisziplinarität der Beiträge dient sie als anschlussfähiger Startschuss der Bearbeitung medienwissenschaftlicher Blindflecke der Gattung Musical

    Über das Zusammenwirken von maschinellem Lernen und modellbasierten Energieminimierungsmethoden für Computer Vision

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    Deep learning has achieved great success in the field of computer vision across a wide range of applications. However, learning-based methods still have several limitations, particularly in terms of interpretability and guarantees. In contrast, traditional model-based computer vision techniques, built on explicit models that are derived from our understanding of the specific problem domain, offer a different and interpretable approach on addressing these challenges. In this work, we analyze and further develop hybrid approaches that combine model-based and learning-based methods in computer vision, introducing four different approaches. We analyze the capabilities of both model-based and learning-based methods, discuss the value of deep learning for underdetermined problems, present an extended approach to incorporate learning directly into the optimization process, and address problems where the challenge lies in the intrinsic formulation of the problem itself. Thereby we deal with different application areas in the field of computer vision. We start with studying segmentation problems on a single image, given only user input in the form of drawn scribbles in the color images, and analyze the performance of learning-based methods to incorporate the scribble information, compared to a cleverly designed model-based approach. Further, we address reconstruction problems, focusing on underdetermined computed tomography reconstructions of lung scans. We integrate a learning-based regularizer into the reconstruction process and explore the space of possible data-consistent reconstructions corresponding to various degrees of pathological malignancy. Also, to integrate neural networks into model-based approaches, we build on recent studies, which aim to learn iterative descent directions for minimizing model-based cost functions. By applying Moreau-Yosida regularization, we introduce a method that avoids the need for differentiability. This is a significant improvement over previous approaches, that are limited to continuously differentiable cost functions. For solving matching and assignment problems, we introduce an approach that approximates large permutation matrices and reduces computation and memory costs by non-linear low-rank matrix factorization. We experimentally demonstrate its performance across various model- and learning-based methods.Deep Learning hat im Bereich der ''Computer Vision'' für eine Vielzahl von Anwendungen große Erfolge erzielt. Allerdings weisen lernbasierte Methoden noch einige Einschränkungen auf, insbesondere in Bezug auf Interpretierbarkeit und Garantien. Im Gegensatz dazu bieten traditionelle, modellbasierte Techniken der ''Computer Vision'', die auf expliziten Modellen basieren und aus unserem Verständnis des spezifischen Problembereichs abgeleitet sind, einen anderen und interpretierbaren Ansatz, um diese Herausforderungen anzugehen. In dieser Arbeit analysieren und entwickeln wir hybride Ansätze weiter, die modellbasierte und lernbasierte Computer-Vision-Methoden kombinieren und stellen hierzu vier verschiedene Ansätze vor. Wir analysieren die Fähigkeiten sowohl modellbasierter als auch lernbasierter Methoden, diskutieren den Nutzen von Deep Learning bei unterbestimmten Problemen, präsentieren einen erweiterten Ansatz zur direkten Integration des Lernens in den Optimierungsprozess und befassen uns mit Problemen, in denen die Herausforderung in der intrinsischen Formulierung des Problems selber liegt. Dabei beschäftigen wir uns mit verschiedenen Anwendungsbereichen im Bereich der ''Computer Vision''. Wir beginnen mit der Untersuchung von Segmentierungsproblemen auf einzelnen Bildern, die ausschließlich Benutzereingaben in Form von auf den Farbbildern gezeichneten Markierungen erhalten, und vergleichen die Leistung von lernbasierten Methoden zur Einbeziehung der Markierungen mit einem durchdachten modellbasierten Ansatz. Außerdem befassen wir uns mit Rekonstruktionsproblemen, insbesondere mit unterbestimmten Computertomographie-Rekonstruktionen von Lungenscans. Wir integrieren einen lernbasierten Regularisierer in den Rekonstruktionsprozess und erkunden den Raum möglicher, datenkonsistenter Rekonstruktionen, die verschiedenen Graden von pathologischer Bösartigkeit entsprechen. Um neuronale Netze in modellbasierte Ansätze zu integrieren, stützen wir uns auf aktuelle Studien, die die iterativen Abstiegsrichtungen zum Minimieren modellbasierter Kostenfunktionen erlernen. Durch die Anwendung der Moreau-Yosida-Regularisierung führen wir eine Methode ein, die die Notwendigkeit der Differenzierbarkeit umgeht. Dies ist ein bedeutender Fortschritt gegenüber früheren Ansätzen, die auf stetig differenzierbare Kostenfunktionen beschränkt sind. Zur Lösung von Matching- und Zuordnungsproblemen stellen wir einen Ansatz vor, der große Permutationsmatrizen approximiert und die Rechen- und Speicherkosten durch nichtlineare Matrixfaktorisierung mit niedrigem Rang reduziert. Wir demonstrieren experimentell die Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes in verschiedenen modell- und lernbasierten Methoden

    The impact of the teacher-student-relationship on the regulation of externalizing behavioural disorders - burdens and personal attributes of teachers in different types of schools and important relationship factors from the perspective of special education teachers

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    Online-Daten abrufbar unter: http://dx.doi.org/10.25819/fodasi/13Externalisierende Verhaltensstörungen (EVS) von Schüler*innen nehmen in den Schulen stetig zu, was in der Folge auch zu psychischen Erkrankungen der Lehrkräfte führen kann (Vorwerk et al., 2016). Gleichzeitig herrscht in Deutschland aktuell ein Lehrkräftemangel. Daher erscheint die Betrachtung möglicher Regulationsstrategien von EVS in den Schulen eine wichtige Forschungsperspektive zu sein. Die vorliegende Arbeit fokussiert zunächst die Darstellung des aktuellen Forschungsstands mithilfe eines systematischen Reviews. Damit verbunden wurde eine Meta-Analyse zum Einfluss verschiedener Faktoren der Lehrer-Schüler-Beziehung (LSB) auf EVS durchgeführt. Durch eine Mixed-Methods-Erhebung von qualitativen und quantitativen Daten in Förderschulen für Emotionale und Soziale Entwicklung und in integrierten Regelschulen konnte weiteren Fragen nachgegangen werden. Daten zu den Belastungen von Sonderpädagog*innen, deren Emotionen und Erlebnissen mit EVS konnten erhoben und analysiert werden. Die Ergebnisse sprechen für die hohe Bedeutsamkeit der LSB zur Regulation von EVS bei Schüler*innen. Gleichzeitig wurde in beiden Schulformen eine hohe psychische Belastung der Sonderpädagog*innen festgestellt. Die qualitativen Daten heben außerdem wichtige Beziehungsfaktoren wie Empathie, Vertrauen, Authentizität und Nähe zu den Schüler*innen hervor.Externalizing behavioural disorders (EBD) among pupils are constantly on the rise in schools, which can also lead to mental illness among teachers (Vorwerk et al., 2016). At the same time, there is currently a lack of teachers in Germany. Therefore, the consideration of possible regulatory strategies for EBD in schools appears to be an important research perspective. This study initially focuses on presenting the current state of research with the help of a systematic review. In conjunction with this, a meta-analysis was carried out on the influence of various factors of the teacher-student-relationship on EBD. A mixed-methods survey of qualitative and quantitative data in special schools for emotional and social development and in integrated mainstream schools enabled further questions to be investigated. Data on the burdens experienced by teachers, their emotions and experiences with EBD were collected and analyzed. The results speak for the high significance of the teacher-student-relationship for the regulation of EBD in pupils. At the same time, a high level of psychological stress among teachers was identified in both types of schools. The qualitative data also highlighted important relationship factors such as empathy, trust, authenticity and closeness to the pupils

    Progressive refinement imaging by variable-resolution image and range fusion

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    In the past years, various algorithmic approaches have been proposed that address the fusion of multiple camera observations, enabling the acquisition of scenes that cannot be captured with a single photograph. Despite various improvements in seamless image blending, a key challenge to creating a convincing composite remains in compensating for geometric and photometric discrepancies (due to, for example, changes in viewpoint and illumination conditions). While previous methods mitigate these inconsistencies mainly through global optimization, any kind of computationally intensive post-processing prevents an acquisition in an interactive, online fashion. In this thesis, novel methods for fusing a stream of camera observations into a progressively refined, consistent image representation are proposed. By enriching a low-resolution image with high-resolution details from close-ups, the user is allowed to interactively increase resolution locally where added image detail is desired. First, a method is proposed to fuse an RGB image sequence with substantial geometric and photometric discrepancies into a single consistent output image. It can handle large sets of images, acquired from a nearly planar or far-distant scene at variable object-space resolutions and under varying local or global illumination conditions. At its core, a dynamically extendable multi-scale representation allows for variable-resolution image fusion. Details from the incoming image data are selectively merged in a way that removes artifacts such as lens distortions, lighting changes, or varying exposure and color balance. Second, by bridging between 2D and 3D approaches, a disparity-corrected method is proposed that allows adaptive image refinement for general 3D scenes, even in the presence of silhouettes and strong scene parallax. It features the fusion of handheld RGB-D camera streams into a high-quality, variable-resolution 2.5-D reconstruction (color and range data). This is enabled by a parallax-aware image warping, assisted by adaptively refined depth values to compensate for parallax effects due to depth disparities. All pipeline modules are designed for resilience against low-resolution, artifact-prone depth readings while refining the high-resolution color data.In den letzten Jahren wurden verschiedene algorithmische Ansätze zur Fusion von Kameraaufnahmen vorgestellt, welche die Akquisition von Szenen ermöglichen, die nicht mit einer einzigen Photographie erfasst werden können. Um eine überzeugende Bildkomposition zu erreichen, besteht, trotz zahlreicher Fortschritte in der Erzeugung nahtloser Bildübergänge, weiterhin die primäre Herausforderung, geometrische und photometrische Diskrepanzen auszugleichen (z. B. aufgrund von Änderungen des Blickpunktes oder der Beleuchtungsbedingungen). Während bisherige Methoden Inkonsistenzen hauptsächlich durch eine globale Optimierung beheben, verhindert jede Art von rechenintensiver Nachbearbeitung eine interaktive Bildakquisition. In dieser Dissertation werden neuartige Methoden vorgestellt, welche eine Zusammenführung von Kameraaufnahmen in eine progressiv verfeinerte, konsistente Bildrepräsentation ermöglichen. Durch die Anreicherung niedrig aufgelösten Bildmaterials mit hochaufgelösten Details aus Nahaufnahmen kann der Benutzer interaktiv die Auflösung lokal dort erhöhen, wo zusätzliche Bilddetails gewünscht sind. Zunächst wird eine Methode präsentiert, welche eine Sequenz von Farbaufnahmen mit erheblichen geometrischen und photometrischen Diskrepanzen zu einem einzigen, konsistenten Ausgangsbild fusioniert. Sie unterstützt die Verarbeitung großer Mengen an Bilddaten, welche von einer nahezu ebenen oder weit entfernten Szene und unter variierenden lokalen oder globalen Beleuchtungsbedingungen aufgenommen wurden. Als Schlüsselkomponente ermöglicht eine dynamisch erweiterbare Multiskalenrepräsentation die Fusion von Bildmaterial mit variabler Auflösung in der Objektdomäne. Details aus den eingehenden Bilddaten werden selektiv derart zusammengeführt, so dass Artefakte wie Linsenverzerrungen, Beleuchtungsänderungen oder unterschiedliche Belichtungen und Farbbalancen entfernt werden. Anschließend wird durch die Kombination von 2D- und 3D-Ansätzen eine Methode vorgestellt, welche die adaptive Bildverfeinerung für allgemeine 3D-Szenen ermöglicht - selbst bei Vorhandensein von Silhouetten und stark ausgeprägter Parallaxe. Dabei werden die Datenströme einer handgeführten RGB-D-Kamera zu einer hochwertigen 2,5-D-Rekonstruktion (Farb- und Entfernungsdaten) mit variabler Auflösung fusioniert. Ermöglicht wird dies durch eine geometrische Bildtransformation (engl. warping), welche, von adaptiv verfeinerten Tiefenwerten unterstützt, die durch Tiefendisparitäten induzierten Parallaxeneffekte berücksichtigt und korrigiert. Alle Pipeline-Module sind so konzipiert, dass sie gegen Artefakt anfällige Tiefenwerte mit geringer Auflösung resistent sind, während zugleich die hochauflösenden Farbdaten verfeinert werden

    The triple battle of breast cancer patients

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    Vor dem Hintergrund der beruflichen Tätigkeit als leitende Sozialarbeiterin in einer onkologischen Rehabilitationsklinik und in eigener Praxis ist die Idee für dieses Forschungsprojekt entstanden. In den Beratungsgesprächen und Gruppen erlebte die Autorin immer wieder an Krebs erkrankte Menschen mit massiven Existenzängsten. Dies gab den Impuls das Erleben von materieller Unsicherheit von berufstätigen Brustkrebspatientinnen in ihrem Krankheitsverlauf zu untersuchen. Zudem wurden die Interaktionen der Frauen im Umgang mit den Institutionen erhoben. Im Hinblick auf das subjektive Erleben wurden narrative Interviews im Kliniksetting durchgeführt und diese mit der qualitativen Forschungsmethode der Grounded Theory nach Strauss und Corbin analysiert und ausgewertet. Die empirische Arbeit ermöglicht einen Einblick in die Lebenswelt, die Interaktion mit Institutionen, die administrativen Anforderungen und den materiellen Kontext der betroffenen Frauen in ihrem Krankheitsverlauf. Das Zusammenführen der Erkenntnisse in die Kernkategorie „Erleben von materieller Unsicherheit – Dreifacher Kampf ums Überleben“ verdeutlicht die Wechselwirkungen der sozialen Faktoren sowie den zahlreichen Herausforderungen und Belastungen der Betroffenen in den unterschiedlichsten Kontexten. Die Ergebnisse zeigen eindrücklich, dass die Frauen nicht nur auf der biologischen und psychischen Ebene zu kämpfen haben, sondern auch auf der sozialen Ebene. Die materielle Unsicherheit, verbunden mit massiven Existenzängsten, wird in Einzelfällen subjektiv belastender empfunden als die Krebserkrankung selbst. Der in Saunders Total Pain Konzept zu beobachtende soziale Schmerz zeigt sich in den hier vorliegenden Ergebnissen. Es war ein Anliegen, die soziale Dimension einer Brustkrebserkrankung und ihre Auswirkungen zu beleuchten, um Implikationen für die Soziale Arbeit im Handlungsfeld der onkologischen Rehabilitation zu entwickeln. Ein Ergebnis stellt hier z.B. die Implementierung eines „social sheets“ dar. Dieses Forschungsprojekt möchte zur Sensibilisierung des Themas der wirtschaftlichen Sicherung bei den professionell Begleitenden, wie z.B. Sozialarbeiter*innen, Ärzt*innen und Leistungsträgern beitragen sowie die Konsequenz ihres Handelns bzw. Nichthandelns für die Patient*innen verdeutlichen, um im Praxisalltag unterstützend proaktiv agieren zu können

    Die Vermessung des Populären?

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    Das explorative Projekt untersucht die quantifizierbaren sprachlichen Spuren des Populären in großen Textkorpora, wie Presseartikeln, Forenbeiträgen und Unternehmenswebsites. Ausgangspunkt der Studie ist die Annahme, dass rekurrente Sprachgebrauchsmuster – etwa Schlagwörter oder feststehende Wortkombinationen – sowohl soziale Praktiken konstituieren als auch Diskursmentalitäten widerspiegeln. Der Beitrag analysiert, inwieweit hochfrequente sprachliche Muster auf eine Wirksamkeit des Populären in Diskursen hinweisen und wie sich Veränderungen im Sprachgebrauch als Indikator für einen Wandel von Mentalitäten interpretieren lassen.The explorative project analyses the quantifiable linguistic traces of the popular in large text corpora, such as press articles, forum posts and company websites. The starting point of the study is the assumption that recurrent patterns of language use – such as catchwords or fixed word combinations – both constitute social practices and reflect discourse mentalities. The article analyses the extent to which high-frequency linguistic patterns indicate the effectiveness of the popular in discourses and how changes in language use can be interpreted as an indicator of a change in mentalities

    Überglättende Tikhonov Regularisierung für schlecht gestellte inverse Probleme

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    Inverse problems arise when causes cannot be measured directly but must be concluded from observed effects. The inaccuracies arising from measurements of the effects can lead to significant deviations in determining the causes due to the typically inherent ill-posedness in inverse problems. Regularization methods overcome this ill-posedness by finding an approximation of the solution that is stable with respect to the measured data. The regularization parameter should be chosen optimally to achieve a balance between stability and approximation, minimizing the deviation of the regularized solution from the actual solution. This thesis examines Tikhonov regularization for solving nonlinear ill-posed inverse problems. The considered Tikhonov functional has an oversmoothing penalty term, such that minimization of the Tikhonov functional determines regularized solutions that are, in a certain sense, smoother than the actual solution of the inverse problem. Research on oversmoothing Tikhonov regularization has rapidly advanced, focusing on convergence rates under various conditions. Extensions to nonlinear operator equations and exploration of different source conditions and parameter choice strategies have enriched this field. This work contributes by generalizing results to a mixed source condition and providing convergence rates for a priori strategies and for the discrepancy principle as methods to select the regularization parameter. Another focus is on oversmoothing Tikhonov regularization in the finite-dimensional setting, where discretization is achieved through projection methods. This is an area that has yet to be thoroughly explored in this context.Inverse Probleme entstehen, wenn Ursachen nicht direkt gemessen werden können, sondern aus beobachteten Effekten geschlossen werden. Die bei der Messung der Effekte auftretenden Ungenauigkeiten können aufgrund der üblicherweise inhärenten Schlechtgestelltheit bei inversen Problemen zu erheblichen Abweichungen in den zu ermittelnden Ursachen führen. Regularisierungsmethoden überwinden diese Schlechtgestelltheit, indem sie eine Approximation der Lösung ermitteln, welche stabil von den gemessenen Daten abhängt. Der Regularisierungsparameter ist optimal zu wählen, sodass ein Kompromiss zwischen Stabilität und Approximation entsteht und dadurch die Abweichung der regularisierten zu der tatsächlichen Lösung minimal gehalten wird. Diese Arbeit untersucht die Tikhonov-Regularisierung zur Lösung nichtlinearer schlechtgestellter inverser Probleme. Das betrachtete Tikhonov-Funktional enthält einen überglättenden Strafterm, sodass die Minimierung des Funktionals regularisierte Lösungen bestimmt, die in gewissem Sinne glatter sind als die tatsächliche Lösung des inversen Problems. Die Forschung zur überglättenden Tikhonov-Regularisierung hat sich fortlaufend entwickelt und setzt den Fokus insbesondere auf Konvergenzraten unter verschiedenen Bedingungen. Erweiterungen auf nichtlineare Operatorgleichungen sowie die Erforschung verschiedener Quellbedingungen und Parameterwahlstrategien haben dieses Feld bereichert. Diese Arbeit trägt dazu bei, indem sie Ergebnisse auf eine gemischte Quellbedingung verallgemeinert und Konvergenzraten für a priori Strategien und das Diskrepanzprinzip als Methoden zur Auswahl des Regularisierungsparameters liefert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der überglättenden Tikhonov-Regularisierung im Rahmen endlichdimensionaler Räume, wobei die Diskretisierung durch Projektionsverfahren erfolgt. Dieser in diesem Zusammenhang noch nicht eingehend erforschte Bereich eröffnet neue Forschungsmöglichkeiten

    Chieftaincy im Südlichen Afrika : ein Forschungsprojekt zu grenzüberschreitender Mobilität und Institutionen intermediärer Herrschaft

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    This paper outlines the ongoing research project “Mobility and Institutions of Intermediary Rule in Southern Africa”, which is part of the DFG Research Unit “Transborder Mobility and Institutional Dynamics” (transMID). Our aim is to introduce the research questions, assumptions, and theoretical and methodological tools of this sub-project, as well as presenting some preliminary findings of our ongoing empirical research. The project investigates the interrelation between institutions of rule (in the sense of Weberian Herrschaft) and transborder mobility. What effects do forms of mobility, both new and old, have on the ways in which power translates into institutionalized rule? Which processes affecting the de-institutionalization of rule are associated with the transborder mobility of diverse actors? Vice versa, how do institutions of rule influence mobility patterns and the (im)mobilization of rulers and subjects? The research project focuses, first, on mobility in the Global South, particularly in Southern Africa, complemented by the tracing of mobility patterns to the Global North. Second, the focus is on institutions of intermediary rule, especially chieftaincy. We argue that, on the one hand, transborder mobility may function as a breeding ground for the rise of intermediary forms of rule, while, on the other hand, mobility represents a permanent challenge to the institutionalization of power. To achieve a better understanding of the interrelation between transborder mobility and the institutionalization or de-institutionalization of intermediary rule, the project examines the institutional dynamics connected with the mobility displayed by chiefs or chieftainesses and their subjects, and traces its conditions, trajectories, and implications in the institutional field of rule.Der Beitrag skizziert das laufende Forschungsprojekt „Mobilität und Institutionen intermediärer Herrschaft im südlichen Afrika“, das Teil der DFG-Forschungsgruppe 5183/1 „Grenzüberschreitende Mobilität und Institutionendynamiken“ (transMID) ist. Ziel des Beitrags ist es, die Forschungsfragen, die forschungsleitenden Annahmen sowie das theoretische und methodische Instrumentarium des Teilprojekts vorzustellen und einige vorläufige Ergebnisse unserer laufenden empirischen Forschung zu präsentieren. Das Projekt untersucht die Wechselwirkungen zwischen Herrschaftsinstitutionen und grenzüberschreitender Mobilität. Welche Auswirkungen haben neue und überkommene Formen der Mobilität auf die Art und Weise, wie Macht in institutionalisierte Herrschaft verfestigt wird? Welche Prozesse der De-Institutionalisierung von Herrschaft sind mit grenzüberschreitender Mobilität unterschiedlicher Akteure verbunden? Wie beeinflussen Herrschaftsinstitutionen ihrerseits Mobilitätsmuster und die (Im-)Mobilisierung von Herrschenden und Untergebenen? Das Forschungsprojekt konzentriert sich einerseits auf Mobilität im Globalen Süden, insbesondere im Südlichen Afrika, und zeichnet andererseits Mobilitätsmuster bis in den Globalen Norden nach. Weiter liegt der Schwerpunkt auf Institutionen der intermediären Herrschaft, insbesondere auf der Institution Chieftaincy. Wir argumentieren, dass grenzüberschreitende Mobilität einerseits als Nährboden für intermediäre Herrschaftsformen fungieren kann, dass sie jedoch andererseits eine permanente Herausforderung für die Institutionalisierung von Macht darstellt. Um die Wechselwirkungen zwischen grenzüberschreitender Mobilität und der Institutionalisierung bzw. De-Institutionalisierung intermediärer Herrschaft besser verstehen zu können, untersucht das Projekt die institutionellen Dynamiken, die mit der Mobilität von Chiefs, Chieftainesses und ihren Untergebenen verbunden sind, und zeichnet deren Bedingungen, Verläufe und Verflechtungen im institutionellen Feld der Herrschaft nach

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