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Bestimmung der Skigeschwindigkeit mittels IMU-Daten und maschinellen Lernens
Diese Arbeit zeigt den explorativen Ansatz ein künstliches neuronales Netz (kNN) und Daten einer auf dem Ski befindlichen inertialen Messeinheit (IMU) zu verwenden, um auf die Fahrgeschwindigkeit zu schließen. Für das Training des kNN wird dabei die 3D Geschwindigkeit einer auf dem Ski befindlichen GNSS-Antenne als Zielwert verwendet.This work shows the exploratory approach of using an artificial neural network (kNN) and data from an inertial measurement unit (IMU) located on the ski to infer the ski speed. For the training of the kNN, the 3D speed of a GNSS antenna on the ski is used as a target value
Ein Musteraktenplan für Hochschulen. Für und Wider einen prozessorientierten Ansatz
Der Kurzvortrag legt den Fokus auf den prozessorientierten Musteraktenplan für Hochschulen und dessen Diskussion innerhalb der AG Campus Records Management der Fachgruppe 8 des VdA.The short presentation focuses on the process-oriented model file plan for universities and its discussion within the Campus Records Management working group of the VdA
Systemsimulation eines elektrischen Turboladers für Brennstoffzellenanwendungen unter Berücksichtigung von Kondensationsphänomenen in der Radialturbine
Das Betriebsverhalten eines elektrischen Turboladers zur Bedruckung des Kathodengassystems eines automobilen Brennstoffzellensystems wird unter Berücksichtigung der feuchten Brennstoffzellenabluft untersucht. Basierend auf den Komponentenkennfeldern von Elektromotor, Leistungselektronik, Lagerung und Turbomaschinenkomponenten werden stationäre und transiente Betriebslinien berechnet, anhand derer eine Betriebspunktverschiebung gezeigt wird. Diese kann auf die Einflüsse der Gaszusammensetzung und Kondensation in der Turbine zurückgeführt werden. Anhand von drei stationären Betriebspunkten wird die Zusammensetzung der Verluste innerhalb der Maschine gezeigt. Die Verzögerung wird zudem als kritisches Manöver im transienten Betrieb durch signifikante Abnahme des Pumpgrenzabstands identifiziert.The performance of an electric turbocharger for the cathode gas supply system of an automotive fuel cell system is investigated considering moist air off gasses. Based on the component performance maps of electric motor, power electronics, bearings and turbomachinery, steady state and transient operating lines are calculated and a shift of operating points is shown. These can be traced back to the influence of gas composition and condensation within the turbine. Based on three operating points, losses inside the machine are characterized. Furthermore, deceleration is identified as the most critical transient operating scenario due to a significant decrease of the surge margin
Electric turbocharger for fuel cells - IHI´s contribution to sustainable mobility
Towards a carbon free society the IHI group is committed to provide products, technologies and services in line with ecological and economical sustainability. Storage and transportation of green energy are major challenges related to the global transition from fossil fuels towards 100% renewables. IHI is active in various areas ranging from SOFC technology via ammonia combustion to smart community demonstrator projects. With respect to mobility hydrogen fuel cell technology is identified as one major pillar for CO2-neutral vehicular propulsion – especially for higher payloads and extended driving distances. Since more than 20 years IHI is providing charging systems for stationary fuel cell applications and since 2004 also for mobile fuel cell applications.
IHI´s oil free turbocharger for fuel cell applications is providing state-of-the-art boosting technology to enable emission free propulsion systems. It comprises a turbine, a compressor and, on the same shaft, an electric motor as well as air foil bearings to support the rotor. The turbine utilizes the enthalpy from the stack exhaust to lower the required electric power for driving the compressor. It can provide up to 40% of the needed compressor power and hence substantially increases the system efficiency. Compressor and turbine are optimized for operating conditions in fuel cell systems regarding specified airflow and pressure ratio, which is typically in the range of 3.0
Bewertung - eine Kernaufgabe im Archiv
Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte und das Archiv der Technischen Universität München richteten zusammen mit dem Verband deutscher Archivarinnen und -archivare vom 05. bis 08. April 2022 die 22. Frühjahrstagung der Fachgruppe 8 des VdA aus. Die hybrid angebotene Tagung fand zum mittlerweile dritten Mal auch als Dreiländertagung unter Beteiligung der österreichischen und tschechischen Wissenschafts- und Universitätsarchivar*innen statt. Die Tagung, die sich dem Thema 'Bewertung - eine Kernaufgabe im Archiv' widmete, startete am Dienstag, dem 5. April 2022, zunächst vollständig virtuell mit acht gut besuchten Online-Diskussionsforen. Die Teilnehmer*innen konnten sich dabei zu einer Bandbreite von Themen informieren und austauschen, die von der Bewertung von Nachlässen und den Umgang mit Forschungsdaten über Erfahrungen mit Lobbyarbeit bis zu Urheberrechts- und Datenschutzfragen reichten. Am Mittwoch, dem 6. April 2022, fanden sich dann rund 45 Archivarinnen und Archivare für die Tagung vor Ort in München ein, während sich weitere 70 Interessierte online zuschalteten. Das übergreifende Thema 'Bewertung' wurde über die nächsten drei Tage aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. In Werkstattberichten und Vorträgen wurde über die Herausforderungen bei der Bewertung digitaler Dateisammlungen, von Karten und Plänen sowie Fotos und AV-Medien berichtet. In verschiedenen Sektionen wurden Dokumentationsprofile und die Grundsatzfrage nach 'richtiger' oder 'falscher' Bewertung diskutiert. Gesprächsrunden und Podiumsdiskussionen thematisierten die Notwendigkeit besserer Kommunikation zwischen Historiker*innen und Archivar*innen beim Thema Bewertung und die Rolle der Archive innerhalb der diversen im Entstehen begriffenen nationalen Forschungsdateninfrastrukturen.From April 5th through April 8th, 2022, the Archives of the Leibniz Institute for Contemporary History and the Archives of the Technical University of Munich hosted the 22nd Spring Meeting of Division 8 of the VdA. The overarching theme of the hybrid conference, which also served as the third joint meeting of the university and research institution archives of the German, Austrian and Czech professional archives associations, was 'Appraisal - A Core Purpose for Archives'. The conference started on Tuesday, April 5th, with eight online forums, ranging thematically from the appraisal of personal papers, the handling of research data to questions of lobbying, copy right and privacy. On Wednesday, April 6th, approximately 45 archivists assembled in Munich, while 70 more joined the conference via live stream. Over the next three days, the issue of appraisal was considered from various perspectives. Several talks presented approaches to solving the problems of appraising unstructured collections of digital data files, maps and blue prints as well as photographs and audiovisual material. In other sections, presenters and participants discussed documentation profiles as well as the question whether archivists can go 'right' or 'wrong' in their appraisal. Round tables and panels discussed the need for more communication between historians and archivists in regard to appraisal and the role of archives in the various evolving national research data infrastructures
Stabilitätsuntersuchungen zu interkalierten Metallatomen in sp2-hybridisiertem Kohlenstoff mittels Elektronenstrukturrechnungen
Graphen und Graphit als Vertreter sp2-hybridisierter Kohlenstoffmaterialien weisen sehr gute elektronische Eigenschaften auf, die sich in vielen Fällen durch Adsorption oder Interkalation von Metallatomen weiter verbessern lassen. In dieser Arbeit wird die atomare Struktur von nickelinterkaliertem Graphit sowie von nickelbesetztem Mono- und Bilagen-Graphen und deren Stabiität mittels Dichtefunktionaltheorie berechnet und untereinander verglichen. Durch Untersuchung des Einflusses der Nickelatomdichte sowie von Anzahl und Abstand der Kohlenstofflagen werden verallgemeinerte Vorhersagen für Graphitmaterialien mit Nickelinterkalation und deren Verhalten bei externen Verspannungen möglich. Abschließend wird der Einfluss der Nickelatome auf die elektronischen Eigenschaften anhand der Bandstruktur untersucht. Aufgrund zusätzliche Bänder in der Nähe der Fermienergie kann eine Verbesserung des elektrischen Transportes angenommen werden.:Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Symbolverzeichnis
1. Einleitung
2. Überblick zu Kohlenstoffmaterialien
2.1. Formen des Kohlenstoffs
2.2. Interkalation
2.3. Elektronische Eigenschaften
3. Dichtefunktionaltheorie
3.1. Motivation
3.2. Das Hohenberg-Kohn-Theorem
3.3. Berechnung der Elektronendichte
3.4. Abschätzung der Austausch-Korrelations-Energie
3.4.1. Lokale Dichtenäherung
3.4.2. Verallgemeinerten Gradientennäherung
4. Simulationsmethodik
4.1. Modellsystem
4.2. Software und Rechenparameter
5. Ergebnisse
5.1. Gleichgewichtspositionen
5.1.1. Nickelbesetztes Graphen
5.1.2. Interkalierte Systeme
5.1.3. Betrachtung höherer Nickeldichten
5.2. Einfluss des Lagenabstandes und Stabilitätsbetrachtungen
5.3. Elektronische Eigenschaften
5.3.1. Einfluss der geometrischen Struktur
5.3.2. Bandstruktur von nickelbesetztem Graphen
5.3.3. Bandstrukturen der interkalierten Systeme
6. Zusammenfassung und Ausblick
A. Einfluss der Nickeldichte
B. SCAN-Funktional und ebeneWellen
C. Energielandschaften bei konstantem Lagenabstand
D. Spineffekte in der Bandstruktur
E. Fette Bandstruktur der weiteren Systeme
Literaturverzeichnis
Selbstständigkeitserklärun
Dual Ultrasound and Photoacoustic Tracking of Magnetically Driven Micromotors: From In Vitro to In Vivo
The fast evolution of medical micro- and nanorobots in the endeavor to perform non-invasive medical operations in living organisms has boosted the use of diverse medical imaging techniques in the last years. Among those techniques, photoacoustic imaging (PAI), considered a functional technique, has shown to be promising for the visualization of micromotors in deep tissue with high spatiotemporal resolution as it possesses the molecular specificity of optical methods and the penetration depth of ultrasound. However, the precise maneuvering and function's control of medical micromotors, in particular in living organisms, require both anatomical and functional imaging feedback. Therefore, herein, the use of high-frequency ultrasound and PAI is reported to obtain anatomical and molecular information, respectively, of magnetically-driven micromotors in vitro and under ex vivo tissues. Furthermore, the steerability of the micromotors is demonstrated by the action of an external magnetic field into the uterus and bladder of living mice in real-time, being able to discriminate the micromotors’ signal from one of the endogenous chromophores by multispectral analysis. Finally, the successful loading and release of a model cargo by the micromotors toward non-invasive in vivo medical interventions is demonstrated
Numerische Untersuchungen zu Form- und Kerbwirkungszahlen von hypotrochoidischen Polygonprofilen unter Torsionsbelastung
Die vorliegende Arbeit soll einen Beitrag zur Dimensionierung von hypotrochoidischen Polygonwellen (H-Profile) und H-Profil-Polygon-Welle-Nabe-Verbindungen (H-PWNV) leisten. Die wesentliche Motivation ist dabei das Schließen vorhandener Wissenslücken im Hinblick auf Form- und Kerbwirkungszahlen torsionsbelasteter H-Profil-Wellen und das mechanische Verhalten im Profilauslauf (Übergangsradius) torsionsbelasteter H-PWNV. Dazu werden umfangreiche numerische Untersuchungen mit der FEM durchgeführt. Hierbei steht der Einfluss der Profilform auf die mechanischen Eigenschaften der H-Profile im Vordergrund. Zur Beurteilung des Profilformeinflusses werden zunächst die Formzahlen torsionsbelasteter H-Profil-Wellen ermittelt. Auf Grundlage der FE-Ergebnisse werden empirische Berechnungs-ansätze zur Formzahlberechnung hergleitet, um zukünftig die Formzahlermittlung ohne aufwendige numerische oder experimentelle Verfahren zu ermöglichen. Die ermittelten Formzahlen ermöglichen die Berechnung der maximalen Torsionsspannung, des übertragbaren Torsionsmomentes und des erforderlichen Wellendurchmessers. Um Aussagen zum Tragverhalten bei dynamischer Beanspruchung abzuleiten, werden mit den vorliegenden Formzahlen die Kerbwirkungszahlen der torsionsbelasteten H-Profil-Wellen ermittelt. Die erforderliche Stützziffer wird dazu nach DIN 743 und der FKM-Richtlinie mit örtlichen Spannungen berechnet. Die ermittelten Kerbwirkungszahlen für H-Profil-Wellen ermöglichen durch einen Vergleich mit bereits vorliegenden experimentellen Ergebnissen erstmals eine Quantifizierung des Naben- bzw. Verbindungseinflusses bei dynamischer Beanspruchung. Eine häufig beobachtete Versagensursache bei formschlüssigen Welle-Nabe-Verbindungen ist der Bruch der Wellen im Profilauslauf, d.h. im Übergangsbereich zwischen profiliertem und zylindrischem Wellenquerschnitt. Für H-PWNV liegen diesbezüglich bislang noch keine Erkenntnisse vor. Aus diesem Grund werden für verschiedene H-PWNV die Formzahlen im Profilauslauf ermittelt und mit dem Evolventenzahnprofil nach DIN 5480 verglichen. Dabei erfolgt auch eine Variation des Reibwertes und Belastungsgröße.:1 Einleitung
2 Stand der Wissenschaft und Technik
3 Geometrie und Herstellung
4 Formzahlen torsionsbelasteter H-Profil-Wellen
5 Kerbwirkungszahlen torsionsbelasteter H-Profil-Wellen
6 Untersuchungen der Formzahl im Auslauf von H-Profil-Polygon-Welle-Nabe-Verbindungen
7 Zusammenfassung und Ausblick
8 Literatur
9 Anhan
Beiträge zu Auswirkungen von sedentärem Verhalten auf die Rückenmuskulatur
Im Fokus dieser kumulativen Dissertationsschrift stehen drei biomechanische Untersuchungen, welche das Ziel haben, den Einfluss von sedentärem Verhalten in Form einer ununterbrochenen Sitzperiode auf die Rückenmuskulatur zu analysieren. Der erste Beitrag liefert erstmalig objektive Daten darüber, dass sich die Steifigkeit der Rückenmuskulatur nach einer Sitzperiode erhöht. Daraus ergab sich die Frage, welchen Einfluss das Sitzverhalten (Sitzposition und Haltungsvariabilität) auf die Steifigkeitsentwicklung nehmen kann. Dieser Frage ging der zweite Beitrag nach. Es zeigt sich, dass eine vorwiegend eingenommene kyphotische/zusammengefallene Haltung für den gemessenen Steifigkeitsanstieg in der Rückenmuskulatur verantwortlich sein könnte. Der Einfluss von Haltungsvariabilitäten kann nicht abschließend bewertet werden. Daher widmete sich der dritte Beitrag der Erörterung, ob induzierte Muskelkontraktionen, wie sie bei Positionswechseln vorkommen können, einen Einfluss auf die Steifigkeitsentwicklung nehmen. Die Ergebnisse legen dar, dass standardisierte rhythmische Kontraktionen einem Anstieg der Muskelsteifigkeit während einer Sitzperiode entgegenwirken. In der Abschlussdiskussion werden die Schlussfolgerungen der drei Studien als Gesamtschau zusammengetragen. Es wird sich damit auseinandergesetzt, ob die Ergebnisse förderlich sind, einen Mechanismus zur Entstehung und Linderung der Muskelsteifigkeit abzuleiten. Zudem setzt sich die Diskussion mit der Einflussnahme der Ableitungen auf ergonomische Sitzrichtlinien, Rückenschmerzen und Praxisimplikationen im sedentären Umfeld auseinander. Dem vorangestellt, werden Möglichkeiten und Grenzen dieser Arbeit beleuchtet und ein Ausblick generiert
Oberflächenphysikalische Untersuchungen zur Graphen-Substrat Wechselwirkung
Graphene, a single layer of carbon atoms, exhibits unique electronic properties and successfully acts as a pioneer in the field of two-dimensional material systems. Reliable and scalable synthesis methods as well as understanding of the underlying processes are essential to fully exploit the potential of these materials. Apart from that, due to the two-dimensional nature of these systems, the interaction with a substrate surface easily affects their properties and simultaneously allows to manipulate them.
This thesis presents a detailed study of graphene layers grown by polymer-assisted sublimation growth on different SiC polytypes. Different surface terminations of the hexagonal 4H and 6H SiC polytype alter the electronic properties of the graphene layer. This also shows up as differences in the electron reflectivity, for which possible explanations are discussed, e.g. the influence of the spontaneous polarization of the hexagonal polytypes.
Dislocations and stacking domains in epitaxial monolayer and bilayer graphene are identified by means of darkfield microscopy and point towards strain between the successive layers. In monolayer graphene, thin dislocation lines indicate uniaxial strain, while larger, triangular stacking domains in bilayer graphene are the result of isotropic strain between the two graphene layers. Epitaxial monolayer graphene is transformed into quasi-freestanding bilayer graphene by hydrogen intercalation, which alters the strain between the layers such that the typical bilayer stacking domains emerge.
Graphene grown by chemical vapor deposition frequently shows a wrinkled surface, which can be attributed to the formation of surface facets. The structure of these facets is imprinted in the graphene layers, which maintain this structure even after the transfer onto an epitaxial buffer layer. The surface restructuring of the growth substrate is driven by the graphene formation itself as the surface facets undergo a step bunching with increasing graphene coverage. In bilayer graphene stacking domains are observed which differ systematically from the domains found in epitaxial bilayer graphene. The underlying strain in the layers strongly correlates with the faceting of the substrate such that the stacking order changes in the vicinity of the inclined surface facets. Just like the surface facets, the stacking domains are robust during the transfer on a target substrate and can be observed on the epitaxial buffer layer.
The results of this studies underline the importance of the interaction with the substrate in order to understand the properties of graphene and many related two-dimensional materials. Understanding these interactions enables the manipulation of material’s properties, e.g. the stacking order of heterostructures.:1 Einleitung 1
2 Grundlagen 5
2.1 Siliziumkarbid 5
2.2 Graphen 9
2.3 Wachstum von epitaktischem Graphen auf SiC 14
2.4 Chemische Gasphasenabscheidung von Graphen auf Metallsubstraten 18
3 Experimentelle Methoden 19
3.1 Photoelektronenspektroskopie 19
3.2 Niederenergie-Elektronenmikroskopie 30
3.2.1 Das Instrument 30
3.2.2 Kontrastentstehung 33
3.2.3 Messmodi 38
3.3 Rasterkraftmikroskopie 43
3.4 Elektronenstrahlverdampfer 45
4 Polymerunterstütztes Sublimationswachstum auf SiC(0001) 47
4.1 Untersuchungen zur Optimierung des PASG-Prozesses 47
4.2 Stapeldomänen und Versetzungslinien in PASG-Graphen 59
4.3 Präparation von n-typ und p-typ Graphenstreifen 68
4.4 Zusammenfassung 81
5 Graphen auf inäquivalenten Siliziumkarbid-Terminierungen 83
5.1 Step-flow Model mit minimaler Stufenhöhe 83
5.2 Identifikation der Stapelterminierung 88
5.3 Graphen auf inäquivalenten Terminierungen auf 6H-SiC 93
5.4 Graphen auf inäquivalenten Terminierungen auf 4H-SiC 106
5.5 Zusammenfassung 110
6 Graphen auf Kupferfolie und Transfer auf eine Pufferschicht 113
6.1 Graphen auf poly-kristalliner Kupferfolie 113
6.2 Graphen auf Cu(111) 115
6.3 Facettierung der Kupferoberfläche 121
6.4 Identifikation von Domänen unterschiedlicher Stapelfolge 126
6.5 Transfer auf eine epitaktische Pufferschicht 128
6.6 Zusammenfassung 133
7 Untersuchungen zur Abscheidung von Nickel auf epitaktischem Graphen 135
7.1 Wachstumsverhalten dünner Schichten 135
7.2 Das Wachstum auf Graphen und Pufferschicht 137
7.3 Temperatureinfluss auf das Wachstum 141
7.4 Kornvergrößerung der Nickelcluster 145
7.5 Zusammenfassung 150
8 Zusammenfassung 153
9 Anhang 157
9.1 Labor-Anleitung zum PASG-Prozess 157
9.2 Auswertung der am LEEM generierten ARPES-Daten 159
10 Literaturverzeichnis 165
11 Danksagung 175
12 Publikationsliste 181
13 Konferenzbeiträge 183Graphen ist eine monoatomar dünne Kohlenstoffschicht mit einzigartigen elektronischen Eigenschaften, die erfolgreich als Modellsystem für vielseitige Pionierarbeit auf dem Forschungsgebiet zweidimensionaler Materialien dient. Hierbei sind zuverlässige, skalierbare Herstellungsmethoden und das Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen essentiell, um das Potential dieser Materialien vollumfänglich ausschöpfen zu können. Darüber hinaus liegt es in ihrer zweidimensionalen Natur, dass durch die Wechselwirkung mit den verwendeten Substratoberflächen die Eigenschaften der dünnen Materialien entscheidend beeinflusst werden und somit manipuliert werden können.
Die vorliegende Arbeit beinhaltet eine umfassende Charakterisierung von Graphenschichten, die mittels polymerunterstützter Sublimationsepitaxie auf verschiedenen SiC-Kristallen hergestellt wurden. Es wird gezeigt, dass verschiedene Terminierungen der hexagonalen Polytypen 4H und 6H des SiC-Substrats das Graphen in seinen elektronischen Eigenschaften verändern. Dies äußert sich durch Unterschiede in der Elektronenreflektivität, für die verschiedene Ursachen, wie der Einfluss der spontanen Polarisation der hexagonalen Polytypen, diskutiert werden.
Versetzungen und Stapeldomänen in Monolagen- und Bilagen-Graphen auf SiC werden durch Dunkelfeldmikroskopie identifiziert und weisen auf Verspannungen zwischen den Schichten hin. Während auf Monolagen-Graphen schmale Versetzungslinien auf uniaxiale Verspannung hinweisen, deuten größere, dreieckige Domänen in Bilagen-Graphen auf isotrope Verspannung zwischen zwei Graphenlagen hin. Durch die Interkalation von Wasserstoff kann Monolagen-Graphen in quasifreistehendes Bilagen-Graphen umgewandelt werden, wodurch sich die Verspannung verändert und die für Bilagen-Graphen typischen Stapeldomänen gebildet werden.
Graphen, das durch chemische Gasphasenabscheidung auf Kupfer hergestellt wird, zeigt häufig eine faltige Oberfläche, die auf Facetten der Substratoberfläche zurückzuführen ist, und auch nach dem Transfer auf eine durch Sublimationsepitaxie hergestellte Pufferschicht vorhanden ist. Das Graphenwachstum selbst fördert die Restrukturierung der Substratoberfläche zu Facetten, sodass mit steigender Schichtdicke eine Art Stufenbündelung benachbarter Facetten zu beobachten ist. Bilagen-Graphen zeigt auch hier Stapeldomänen, die sich jedoch deutlich von den Domänen in epitaktischem Graphen unterscheiden. Die zugrundliegende Verspannung hängt hier stark mit der Facettierung der Substratoberfläche zusammen, wodurch sich die Stapelfolge in der Nähe der inklinierten Flächen des Substrats ändert. Die Stapeldomänen sind, wie die Falten im Graphen, ausreichend stabil, um auch nach dem Transfer auf ein Zielsubstrat beobachtet zu werden.
Die Ergebnisse der Arbeiten unterstreichen, dass die Wechselwirkung mit dem Substrat einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Graphen und damit weiterer zweidimensionaler Materialien leistet und damit die Möglichkeit eröffnet, die Eigenschaften wie beispielsweise die Stapelfolge der Materialien in Heterostrukturen gezielt zu beeinflussen.:1 Einleitung 1
2 Grundlagen 5
2.1 Siliziumkarbid 5
2.2 Graphen 9
2.3 Wachstum von epitaktischem Graphen auf SiC 14
2.4 Chemische Gasphasenabscheidung von Graphen auf Metallsubstraten 18
3 Experimentelle Methoden 19
3.1 Photoelektronenspektroskopie 19
3.2 Niederenergie-Elektronenmikroskopie 30
3.2.1 Das Instrument 30
3.2.2 Kontrastentstehung 33
3.2.3 Messmodi 38
3.3 Rasterkraftmikroskopie 43
3.4 Elektronenstrahlverdampfer 45
4 Polymerunterstütztes Sublimationswachstum auf SiC(0001) 47
4.1 Untersuchungen zur Optimierung des PASG-Prozesses 47
4.2 Stapeldomänen und Versetzungslinien in PASG-Graphen 59
4.3 Präparation von n-typ und p-typ Graphenstreifen 68
4.4 Zusammenfassung 81
5 Graphen auf inäquivalenten Siliziumkarbid-Terminierungen 83
5.1 Step-flow Model mit minimaler Stufenhöhe 83
5.2 Identifikation der Stapelterminierung 88
5.3 Graphen auf inäquivalenten Terminierungen auf 6H-SiC 93
5.4 Graphen auf inäquivalenten Terminierungen auf 4H-SiC 106
5.5 Zusammenfassung 110
6 Graphen auf Kupferfolie und Transfer auf eine Pufferschicht 113
6.1 Graphen auf poly-kristalliner Kupferfolie 113
6.2 Graphen auf Cu(111) 115
6.3 Facettierung der Kupferoberfläche 121
6.4 Identifikation von Domänen unterschiedlicher Stapelfolge 126
6.5 Transfer auf eine epitaktische Pufferschicht 128
6.6 Zusammenfassung 133
7 Untersuchungen zur Abscheidung von Nickel auf epitaktischem Graphen 135
7.1 Wachstumsverhalten dünner Schichten 135
7.2 Das Wachstum auf Graphen und Pufferschicht 137
7.3 Temperatureinfluss auf das Wachstum 141
7.4 Kornvergrößerung der Nickelcluster 145
7.5 Zusammenfassung 150
8 Zusammenfassung 153
9 Anhang 157
9.1 Labor-Anleitung zum PASG-Prozess 157
9.2 Auswertung der am LEEM generierten ARPES-Daten 159
10 Literaturverzeichnis 165
11 Danksagung 175
12 Publikationsliste 181
13 Konferenzbeiträge 18