Multimedia ONline ARchiv CHemnitz
Not a member yet
4978 research outputs found
Sort by
Kopplung zwischen Creo Parametric und ANSYS
Die Zusammenarbeit zwischen Creo Parametric und ANSYS wird durch die Nutzung der ANSYS – Creo Schnittstelle deutlich erleichtert. Diese überträgt nicht nur die reine Geometrie, sondern bietet zudem die Möglichkeit auch Parameter, Named Selections und Bemaßungen zu übergeben. Damit wird die Zusammenarbeit deutlich erleichtert und effektiver
Creo Simulation Live: A Design Revolution
This presentation will introduce users to Creo Simulation Live powered by Ansys. This new offering makes it possible for designers and engineers to analyze their product real-time while they design to help gain early insight into the products overall quality. During the presentation, PTC will cover the strategic partnership with Ansys, an overview and demonstration of Creo Simulation Live and roadmap
for new simulation offerings coming in the future
Die Infrarotthermografie zur Visualisierung und Quantifizierung von Hauttemperaturveränderungen infolge von Kraftbelastungen
Mittels Infrarotthermografie können Veränderungen der Oberflächentemperatur der Haut dargestellt werden. Kraftbeanspruchungen führen zur Wärmeproduktion in der belasteten Muskulatur. Diese erzeugte Wärme wird zur Hautoberfläche weitergeleitet und daraus resultierende Veränderungen der Hauttemperatur können durch den Einsatz der Infrarotthermografie visualisiert und quantifiziert werden.
Die vorliegende kumulativ angefertigte Arbeit umfasst Beiträge, die wesentliche Einflussfaktoren auf belastungsinduzierte Hauttemperaturveränderungen nach Kraftbeanspruchungen aufzeigen. Dazu wurden in einer Studie der Einfluss des Belastungsfaktors Trainingsintensität und in einer weiteren Untersuchung wesentliche Faktoren der Körperkomposition überprüft. Eine dritte Untersuchung zeigt einen Ansatz für eine effiziente automatische Messmethode zur Bestimmung der Hauttemperaturen mittels Fusion einer Infrarotkamera mit einer Tiefenbildkamera.
Die Arbeit leistet somit einen Beitrag für die Anwendung der Infrarotthermografie im leistungsphysiologischen Kontext
Der Freiberger Bergbau im Spätmittelalter
Ivonne Burghardt schildert in Ihrem Artikel die Anfänge des Silberbergbaus in der Region Freiberg im Spätmittelalter
Grundlagen von Support Vector Machines (SVM)
Support Vector Machines (SVM) sind eine Technik des überwachten Lernens für mittlere Datenmengen für die Klassifikation bzw. Regression. Grundidee bei der Klassifikation ist die Konstruktion einer optimalen Trennebene zwischen den Punkten verschiedener Datenklassen. Zur Behandlung von Ausreißern werden Schlupfvariablen eingeführt, der Kerneltrick erlaubt eine einfache Behandlung nichtlinearer Trennungen. Das Training besteht hier im Erlernen der optimalen Parameter des zu lösenden konvexen Optimierungsproblems
Exploring the Uncanny Valley of Mind
Inspired by the enormous technological advancements of previous decades, this doctoral thesis revolves around users’ perception of emotion-sensitive artificial intelligence (AI), with particular focus on the role of human likeness attributions. For the development of my hypotheses, I acknowledge both cognitive scientific as well as philosophical and cultural psychological literature. Eventually, my interdisciplinary review culminates in one central assumption: Since many people regard the recognition of mental and emotional states in other entities as a core component of their human uniqueness, affective technology with similar capabilities runs the risk of being seen as uncanny or aversive—turning into a discomforting ‘challenger’ of an inherently human domain.
Indeed, a first empirical study (N = 92) provides evidence for the validity of my hypothesis. My findings show that empathically acting characters in a virtual environment are met with much stronger aversion if participants suspect them to be controlled by highly complex AI (autonomous agents) instead of other humans (avatars). Acknowledging statements from my participants which repeatedly hint towards the importance of threat perceptions, I turn this concept into the main subject of a second study. Based on additional literature research, I develop a “Model of Autonomous Technology Threat”, which combines two potential determinants of technology aversion: Whereas the model’s distal facet summarizes overarching attitudes about human uniqueness, I also postulate a strong influence of immediate (proximal) perceptions, including the experience of situational control or users’ concern about their immediate physical well-being.
Using yet another virtual reality (VR) setting, I ask participants (N = 125) to interact with an allegedly autonomous—in fact remotely controlled—digital agent under different conditions, which allow for a statistical comparison of my proposed model. Although the yielded results do lend some support to the validity of the distal path, it is mostly the proposed proximal factor that connects to participants’ threat experience, which in turn emerges as a negative predictor of technology acceptance.
Lastly, a third study is designed to investigate whether perceptions of human likeness possess any relevance in the context of disembodied emotion-sensitive AI. Moreover, I now focus on potential cross-cultural differences, inviting participants from different cultural backgrounds (N = 89) to familiarize themselves with automatic emotion recognition software. Whereas Chinese participants, whose cultural socialization encompasses a much broader understanding of ‘animacy’, only show brief arousal after feedback from the affective software, I observe a significantly longer increase in physiological activity among German participants. At the same time, the obtained subjective measures paint a surprising picture: The more participants attribute human likeness to the emotion-sensitive machine—an abstract mechanical box in this scenario—the higher they actually rate the technology’s attractiveness.
By summarizing the three conducted studies, I reach the conclusion that only AI stimuli involving elaborate embodiments activated both paths of the developed threat model, which might be a requirement for a distinctly aversive reaction. The presentation of the abstract software in Study 3, on the other hand, did not influence participants’ immediate control perceptions—a possible explanation as to why attributions of human likeness turned out as a positive predictor for the subjective evaluations in this experiment.Inspiriert von den enormen technologischen Fortschritten der letzten Jahrzehnte beschäftigt sich die vorliegende Dissertation mit der Wahrnehmung emotionssensitiver künstlicher Intelligenz (KI) und nimmt dabei vor allem die Bedeutung von erlebter Menschenhaftigkeit in den Fokus. Bei der Entwicklung meiner Hypothesen finden Befunde von kognitionswissenschaftlichen Studien ebenso Beachtung wie philosophische und kulturpsychologische Literatur. Tatsächlich gipfelt die interdisziplinäre Recherche in einer deutlichen Vermutung: Da das Erkennen von Geistes- und Gefühlszuständen in anderen Lebewesen von vielen Personen als Kernkomponente ihrer menschlichen Einzigartigkeit betrachtet wird, laufen affektive Technologien mit ähnlichen Fähigkeiten Gefahr, unheimlich oder abstoßend zu wirken – sie werden zu unliebsamen ‚Eroberern‘ einer urmenschlichen Domäne.
In einer ersten empirischen Studie (N = 92) finde ich Hinweise auf die Gültigkeit der getroffenen Annahme. Es zeigt sich, dass empathisch agierende Figuren in einer virtuellen Umgebung deutlich stärkere Ablehnung hervorrufen, wenn Probanden dahinter keine Menschen (Avatare), sondern ein hochkomplexes KI-System (autonome Agenten) vermuten. Nachdem persönliche Beobachtungen und Aussagen der Versuchspersonen wiederholt auf die Rolle von Bedrohungswahrnehmnungen hindeuten, stelle ich diese Variable ins Zentrum einer zweiten Untersuchung. Mithilfe vertiefender Literaturrecherche entwickle ich ein „Model of Autonomous Technology Threat“ („Modell der Bedrohung durch autonome Technologie“), welches zwei potentielle Determinanten von Technologieaversion kombiniert: Während die distale Facette übergeordnete Einstellungen zu menschlicher Einzigartigkeit bündelt, wird zudem ein starker Einfluss von unmittelbaren (proximalen) Wahrnehmungen postuliert, etwa dem erlebten Ausmaß an situativer Kontrolle oder der Sorge um die eigene physische Unversehrtheit.
Ein neues Virtual-Reality-Experiment, in dem Probanden (N = 125) mit einem angeblich autonomen – tatsächlich jedoch ferngesteuerten – Agenten interagieren, dient dazu, das Modell statistisch zu überprüfen. Obgleich sich durchaus Hinweise zur Bedeutsamkeit des distalen Pfades abzeichnen, erweisen sich vor allem proximale Faktoren als signifikanter Prädiktor von Bedrohungsempfinden und infolgedessen der Nutzerakzeptanz.
Mit einer dritten Studie soll schließlich exploriert werden, inwieweit die Wahrnehmung von Menschenartigkeit auch bei nicht verkörperlichten, emotionssensitiven KIs Relevanz besitzt. Zugleich rücke ich nun Kultureinflüsse in den Fokus, indem ich Versuchspersonen verschiedener kultureller Herkunft (N = 89) eine automatisierte Emotionserkennungssoftware kennenlernen lasse. Während chinesische Probanden, deren kulturelle Sozialisation tendenziell ein breiteres Verständnis von ‚Beseeltheit‘ umfasst, nur kurzzeitig vom Feedback der affektiven Software in Erregung versetzt werden, lässt sich bei deutschen Versuchspersonen ein deutlich längerer Anstieg physiologischer Aktivierung feststellen. Zugleich zeichnet die Messung subjektiver Empfindungen ein überraschendes Bild: Die emotionssensitive Maschine – in diesem Fall ein abstrakter, mechanischer Kasten – wird umso positiver bewertet, je mehr Menschenhaftigkeit Probanden in ihr erkennen.
Angesichts der drei durchgeführten Studien komme ich zu dem Schluss, dass lediglich Szenarien mit verkörperlichter KI im Sinne des entwickelten Bedrohungsmodells beide Pfade bedienen, was für eine eindeutig aversive Reaktion erforderlich sein könnte. Die Gestaltung der Software in Studie 3 spielte unterdessen für das unmittelbare Kontrollerleben der Versuchspersonen keine Rolle; eine mögliche Erklärung, warum sich Attributionen von Menschenähnlichkeit hier sogar positiv in den subjektiven Evaluationen niederschlugen
Tausendmal gesehen, tausendmal übersehen: Der Torbogen des Chemnitzer Lyceums am Neuen Rathaus
Christopher Degelmann nachvollzieht in seinem Artikel die Geschichte des Torbogens des Chemnitzer Lyceums am Neuen Rathaus
Herstellung von neuartigen Reflektorsystemen und Erarbeitung einer systembezogenen Integrationstechnologie für VIS und IR Fabry-Pérot Interferometer
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung und Herstellung von Fabry-Pérot Interferometern (FPI) für die spektrale Analyse von Gasen und Flüssigkeiten. Die FPI werden miniaturisiert mittels Siliziumtechnologie hergestellt und ermöglichen kleine Mikrospektrometer mit hohem Auflösungsvermögen. Die vorliegende Dissertation untersucht Technologie- und Herstellungskonzepte für den sichtbaren (VIS) und infraroten (IR) Spektralbereich mit jeweils unterschiedlichen Reflektorkonzepten.
Im VIS-Spektralbereich erfolgt neben der Entwicklung von Bragg-Reflektoren auch die Betrachtung von strukturierten, dielektrischen Membrangittern und strukturierten Metallgittern auf dielektrischen Membranen für eine Einsatzmöglichkeit im FPI. Dabei wird ebenfalls die Entwicklung einer Herstellungs- und Strukturierungstechnologie für hochbrechendes Titandioxid durchgeführt, um einen Bragg-Reflektor mit höheren Brechzahlkontrast zu realisieren. Im IR-Spektralbereich stellen drei Bragg-Reflektorvarianten aus polykristallinem Silizium und Luft den Inhalt dieser Dissertation dar. Die hergestellten Reflektoren werden hinsichtlich ihrer Funktion messtechnisch charakterisiert und die Strukturintegration in einem FPI und Etalon anhand von ausgewählten Reflektoren vorgestellt
Synthesizing gait motions from spline-based progression functions of controlled shape
Kinematic approaches of motion generation use joint angles of a specified kinematic skeleton to describe poses and consider motions as sequences of poses. The progression functions, i.e. the functions describing the angular values of the joints over time are usually obtained by motion capturing. So far, approaches to synthesize these functions have only been able to create motions with strong artificial visual appearance. In this paper we present a novel method for generating gait motions from synthesized progression functions. Our method is based on the key observation that the progression functions of the joints involved in gait motions show certain characteristic shapes. Based on empirical evaluations we describe these shapes for all progression functions needed to generate walking movements. Furthermore, we analyze the variation of the described shapes depending on stride length and walking speed. Polynomial splines are used to define functions that mimic the shapes of progression functions and can be easily controlled via the spline parameters. We develop a model that describes how to change the parameters of the splines according to the rules of shape variation observed on empirical data in order to adjust stride length and walking speed. Our method can be used to generate walking motions of virtual characters with user provided stride length or walking speed. To evaluate our method we compare synthesized gait motions with recorded ones. A numerical evaluation shows that the maximal joint displacement between captured and synthesized motions lies within the range of variability of natural human walking
Die Rolle der ORCID iD in der Wissenschaftskommunikation
Die steigende Zahl von Forschenden, das wachsende Publikationsaufkommen und die im Kontext von Open Science breiter werdende Definition von Publikationen einschließlich Forschungsdaten und Forschungssoftware verschärfen das Problem der eindeutigen Zuordnung von Forschenden zu ihrem Forschungsoutput. Bei der automatischen Erfassung und Aggregation der Publikationen kann die ORCID iD dahingehend für eine Qualitäts- und Effizienzsteigerung sorgen. Die eindeutige Identifikation der Forschenden, die persistente Verknüpfung zwischen ihnen und ihren Publikationen sowie zu weiteren Identifikatoren sind nur drei Nutzungsszenarien für die Verwendung von ORCID iDs in der Wissenschaftskommunikation. Die vielseitig integrierbare ORCID-Datenbank ermöglicht es Forschungsförderern, wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschenden einrichtungs-übergreifende, verifizierte Informationen über sämtliche Forschungsaktivitäten, wie Textpublikationen und Forschungsdaten sowie empfangene Fördermittel, zu erhalten. Diese werden zum einen als Leistungsindikatoren für Forschende, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen herangezogen. Zum anderen müssen sich die Einrichtungen regelmäßig der Herausforderung stellen, institutsübergreifende sowie detaillierte fakultäts-, instituts- oder lehrstuhlbezogene Publikationslisten vorzuhalten. Zu diesem Zweck implementieren sie institutionelle Repositorien, Publikationsdatenbanken, Hochschulbibliographien und FIS. Spätestens hier zeigt sich der Bedarf nach einer eindeutigen Identifizierung der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und deren Zuordnung zur internen Organisationsstruktur. Das seit Mai 2016 von der DFG geförderte Projekt ORCID DE gemeinsam mit dem ORCID-Deutschland-Konsortium unterstützt die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bei der Implementierung von ORCID