University of Münster

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    Im Schatten der Großen Politik:Deutsch-niederländische Beziehungen zur Zeit der Weimarer Republik 1918-1933

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    Die deutsch-niederländischen Beziehungen zur Zeit der Weimarer Republik waren in vielerlei Hinsicht von den weltpolitischen Ereignissen jener Epoche geprägt. Sie standen im Schatten der Wirren nach dem Ersten Weltkrieg, der Folgen des Versailler Vertrages und später der Weltwirtschaftskrise. Ries Roowaan stellt die markanten Ereignisse im politischen Verhältnis beider Länder dar: die Flucht Kaiser Wilhelms II. in die Niederlande, die niederländischen Wirtschaftsprobleme als Folge der deutschen Hyperinflation zur Zeit der Ruhrbesetzung, die deutsch-niederländischen Handelsverträge, die Beziehungen Deutschlands zu Niederländisch-Indien (dem heutigen Indonesien), die handelspolitischen Probleme im Zuge der Weltwirtschaftskrise und den Aufstieg des Nationalsozialismus zu Beginn der 30er Jahre aus Sicht niederländischer Beobachter. Ein näherer Blick auf diese Ereignisse zeigt, dass sich vieles an den deutsch-niederländischen Beziehungen, etwa die enge wirtschaftliche Verflechtung sowie die gelegentlich auftretenden Spannungen zwischen dem großen und dem kleinen Nachbarn, bis heute kaum verändert hat

    Künstliche Intelligenz in der Primarstufe:Perspektiven für den Mathematikunterricht, die Lehramtsaus- und -fortbildung sowie für die mathematikdidaktische Forschung

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    Der Einsatz von Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) im Grundschulbereich beschränkt sich nicht nur auf die Verwendung durch Lehrkräfte. Wie verändert sich dadurch der Mathematikunterricht in der Primarstufe? Da mithilfe von Landeslizenzen KI-Technologien aktuell in kürzester Zeit in den Schulraum gelangen, ist mathematikdidaktische Forschung bezüglich dieser Technologie notwendig. Der vorliegende Band hat das Ziel aktuelle Forschungsaktivitäten zusammenzufassen und mögliche Szenarien des KI-Einsatzes im Primarstufenbereich zu präsentieren. Dabei wurden Beiträge fokussiert, die eine digitale Grundbildung im Unterricht der Primarstufe ermöglichen und einen besonderen Fokus auf künstliche Intelligenz legen. Im Band werden Beiträge zu zwei Einsatzbereichen vorgestellt: KI für Lernende im Mathematikunterricht der Primarstufe und KI in der Aus- und Weiterbildung von Primarstufenlehrkräften

    Machine learning in recruiting: predicting personality from CVs and short text responses

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    Assessing the psychological characteristics of job applicants—including their vocational interests or personality traits—has been a corner stone of hiring processes for decades. While traditional forms of such assessments require candidates to self-report their characteristics via questionnaire measures, recent research suggests that computers can predict people's psychological traits from the digital footprints they leave online (e.g., their Facebook profiles, Twitter posts or credit card spending). Although such models become increasingly available via third-party providers, the use of external data in the hiring process poses considerable ethical and legal challenges. In this paper, we examine the predictability of personality traits from models that are trained exclusively on data generated during the recruiting process. Specifically, we leverage information from CVs and free-text answers collected as part of a real-world, high-stakes recruiting process in combination with natural language processing to predict applicants' Big Five personality traits (N = 8,313 applicants). We show that the models provide consistent moderate predictive accuracy when comparing the machine learning-based predictions with the self-reported personality traits (average r = 0.25), outperforming recruiter judgments reported in prior literature. Although the models only capture a comparatively small part of the variance in self-reports, our findings suggest that they might still be relevant in practice by showing that automated predictions of personality are just as good (and sometimes better) at predicting key external criteria for job matching (i.e., vocational interests) as self-reported assessments

    "Nur wer weiß, wo es hingehen soll, setzt die Segel richtig":Erkenntnisse und Empfehlungen aus der Alma-Implementierung im Bibliothekssystem der ULB Münster

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    Der Austausch des zentralen Bibliotheksmanagementsystems ist für jede Bibliothek ein komplexes Projekt, bei dem es nicht nur um Medien und Metadaten, sondern auch und vor allem um Menschen geht, die den Wechsel vorbereiten und durchführen müssen. Mit einem Abstand von drei Jahren werfen die Autorinnen einen Blick zurück auf die Einführung des cloudbasierten Bibliotheksmanagementsystems Alma an der Universität Münster. Ziel ist es, zu eruieren, welche Maßnahmen damals wirklich hilfreich waren, was sich im Routinebetrieb etabliert hat und was damit für ein nächstes Projekt in Münster oder anderswo hilfreich sein kann

    Parental Evaluation of a Responsive Parenting Program for Infants with Hearing Loss

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    Background: Parental satisfaction is an important factor in the evaluation of early intervention programs but is rarely investigated. The Muenster Parental Program (MPP) is a short, evidence-based early intervention program that focuses on parental responsiveness. It is a family-centered intervention for parents of infants aged 3–18 months who have recently been diagnosed with hearing loss and fitted with hearing devices, including prior to or following cochlear implant surgery. Objective: We aim to receive feedback from parents regarding the process and outcomes of their participation in the MPP. Method: Following their participation, all participants of the MPP were asked to complete an evaluation questionnaire. This article reports feedback from the first 52 participants (44 mothers, 7 fathers, and 1 godmother). Their infants (N = 45) had moderate to complete hearing loss, they were aged 2–20 months, and 40% of them had an additional disease, disorder, and/or developmental delay. Results: Parents reported high levels of satisfaction with the content, didactics, setting, and individual benefits of the intervention, and a high recommendation rate (92%). The aspects most appreciated were meeting other affected parents and the concrete individual support of parent–child communication, including video feedback. Almost all parents (96%) reported a change in their communication style with their child. This confirms the results of a previous controlled intervention study on the enhancement of parental responsiveness via the MPP. Conclusions: This evaluation of the MPP from a parental point of view has revealed equally high satisfaction with the content, setting, and didactics amongst all parents regardless of any potentially influential parent or child variables. The MPP is well suited to a wide range of close caregivers’ needs despite the known diversity of children with hearing loss and their parents or families

    Prädiktion von Ansprechen auf Expositionstherapie bei Menschen mit Spinnenphobie anhand der Resting-State-Aktivität mittels Machine Learning

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    Die kognitive Verhaltenstherapie gilt als Goldstandard zur Behandlung spezifischer Phobien, zeigt jedoch nur bei der Hälfte der PatientInnen ausreichende Wirksamkeit. Diese Arbeit untersucht, inwieweit sich der Therapieerfolg mittels funktioneller Magnetresonanztomographie im Ruhezustand (RS-fMRT) prädizieren lässt, um personalisierte Therapieansätze zu ermöglichen. 190 Personen mit Spinnenphobie nahmen nach einer initialen RS-fMRT-Messung an einer virtuellen Expositionstherapie teil. Anhand subjektiver und behavioraler Outcome-Parameter wurden sie zu drei Zeitpunkten (Baseline, zwei Wochen, sechs Monate) als Responder bzw. Non-Responder klassifiziert. Die Prädiktion erfolgte mittels Machine Learning auf Basis von Konnektivitätsmatrizen unter Verwendung des AAL-Atlas. Eine signifikante Prädiktion des Therapieerfolgs gelang weder kurz- noch langfristig, unabhängig von Standort und gewähltem Outcome. Weitere Studien mit größeren Stichproben und angepasster Methodik sind erforderlich

    Redox-Biogeochemie der Torfzersetzung:Dynamik der Elektronentransferkapazitäten und nominale Oxidationszustände der festen und gelösten organischen Substanz

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    Moore sind bedeutende Kohlenstoffspeicher, jedoch anfällig für Redoxänderungen. Diese Dissertation verknüpft Redoxeigenschaften organischer Substanz mit Kohlenstoffmineralisierung. Über verschiedene Moortypen hinweg erklärte die Elektronenakzeptorkapazität (EAC) konsistent die Bildung von Kohlenstoffdioxid und Methan. Der nominale Oxidationszustand des Kohlenstoffs (NOSC) erwies sich dagegen als wenig geeignet, überschüssiges anaerobes Kohlenstoffdioxid zu erklären. Massenspektrometrie der gelösten organischen Substanz bestätigte unterschiedliche Abbaupfade. Insgesamt erweist sich EAC als zentraler und verlässlicher Indikator für die Reaktivität von Torf, während NOSC nur eingeschränkt nutzbar ist. Transformationen in der gelösten Phase liefern entscheidende mechanistische Einblicke in mikrobielle Strategien und Redoxprozesse. Die Ergebnisse sind relevant für Kohlenstoffkreislaufmodelle und das Management von Mooren unter veränderten hydrologischen und klimatischen Bedingungen.Peatlands store vast amounts of carbon yet are vulnerable to redox shifts. This thesis links organic-matter redox properties to anaerobic and aerobic carbon mineralization. Across diverse bog and fen peats, electron-accepting capacity (EAC) consistently explained carbon dioxide and methane formation. In contrast, the nominal oxidation state of carbon offered limited power to predict excess anaerobic carbon dioxide in long-term incubations and field depth profiles. Ultrahigh-resolution ESI-FT-ICR MS of dissolved organic matter revealed divergent pathways: oxic conditions drove broad oxidation and loss of energy-rich compounds, whereas anoxia fostered selective use of low-energy substrates. Together, the studies show EAC as a robust integrator of peat reactivity, caution against overreliance on NOSC, and highlight DOM transformations as important mechanistic links. Results inform carbon-cycle models and peatland management under changing hydrology and climate

    15. Jahresbericht des Instituts für Organisationsökonomik

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    Das Institut für Organisationsökonomik (IO) an der Universität Münster wurde am 1. Oktober 2010 gegründet und besteht damit seit fünfzehn Jahren. Dieser 15. Jahresbericht informiert über das fünfzehnte Jahr, d. h. über das Wintersemester 2024/25 und das Sommersemester 2025. Wie in den Vorjahren werden das Institut und seine Angehörigen vorgestellt. Danach wird über die Forschung und Lehre sowie weitere Aktivitäten am Institut berichtet.The Institute for Organisational Economics at the University of Münster was founded on October 1st, 2010, and has thus been in existence for fifteen years. This 15th annual report provides information about the fifteenth year, i.e., the winter semester 2024/25 and the summer semester 2025. As in previous years, the institute and its members are introduced. This is fol-lowed by a report on research and teaching as well as other activities at the institute

    Association of polysialic acid serum levels with schizophrenia spectrum and bipolar disorder-related structural brain changes and hospitalization

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    Expression of polysialic acid (polySia) in the adult brain is enriched in areas of continuous neurogenesis and plasticity such as the hippocampus. Genome-wide association studies identified variants of glycosylation enzyme-encoding genes, required for the generation of polySia, to be associated with the development of schizophrenia and bipolar disorder. Here, we report that serum levels of polySia are increased in patients with schizophrenia spectrum disorder compared to patients with major depressive disorders or demographically matched healthy controls. Furthermore, elevated polySia serum levels are associated with structural hippocampal gray matter decline in schizophrenia spectrum and bipolar disorder. In patients with schizophrenia spectrum disorder, polySia serum levels correlate with the number, duration of disease-related hospitalizations, early retirement and medical leave as estimators of detrimental long-term disease trajectories. Our data show that polySia serum levels are linked to structural hippocampal brain changes in schizophrenia spectrum and bipolar disorders, and suggest a contribution of polySia to the pathophysiology of these diseases

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