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International Sociology / A global migration industry in local contexts: Home care and domestic work brokerage in Austria and Sri Lanka
This article investigates the transnational marketization and corporatization of domestic services by brokers. Polanyian, institutional logics, and intersectional perspectives and findings on capitalism and violence provide a theoretical framework to understand brokerage as mode of service provision creating and shaping hybrid and unequal work and care arrangements. The Austrian context is a paradigmatic example for the European mode of senior home care provision by recruiting female migrant workers from Central and Eastern Europe and placing them in Austrian middle- and upper-class households. The Sri Lankan context is a paradigmatic example for a labour brokerage state, which exploits (paid) household labour of women that satisfy the needs of upper- and middle-class households in the Middle East. Contextual global sociology offers a critical lens to compare the ways in which brokerage is politically, socially, and culturally embedded and creates similar and different modes of service provision based on social inequalities.Austrian Science Fund Project I 3145 G 29 and M 2724-
Metabolisch assoziierte Fettlebererkrankung : Risikoeinschätzung bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen
Übergewicht und Adipositas stellen weltweit ein zunehmendes gesundheitliches Problem dar, das auch im Kindes- und Jugendalter immer häufiger auftritt. Neben verschiedenen kardiometabolischen Komorbiditäten rückt insbesondere die metabolisch-assoziierte Fettlebererkankung (MASLD) zunehmend in den Fokus, da sie bei jungen Menschen mit Adipositas eine hohe Prävalenz aufweist.
Ziel dieser Arbeit ist es die MASLD bei Kindern und Jugendlichen näher zu beleuchten, wobei der Schwerpunkt auf den Krankheitsmechanismen sowie den verfügbaren diagnostischen Möglichkeiten liegt. Im Anschluss wird der Zusammenhang zwischen MASLD und Adipositas untersucht, insbesondere in Bezug auf verschiedene Adipositasmarker. Dabei werden der Hudda-Index und der Body-Mass-Index (BMI), sowie das viszerale Fettgewebe hinsichtlich ihrer Aussagekraft über die MASLD verglichen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturrecherche zur Charakterisierung und klinischen Bedeutung der MASLD sowie auf eine Querschnittsstudie, in der anthropometrische Parameter, darunter der Hudda-Index und der BMI, erhoben und in ihrem Zusammenhang mit dem Vorliegen einer MASLD ausgewertet werden. Die dafür genutzten Daten stammen von Kindern und Jugendlichen, die im Rahmen des Beta-Judo-Registers am Krankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in Salzburg (Österreich) sowie am University Children’s Hospital in Uppsala (Schweden) erfasst wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass die MASLD die häufigste Lebererkrankung im Kindes- und Jugendalter darstellt und eng mit Übergewicht und Adipositas assoziiert ist. Schwierigkeiten bestehen vor allem in der Früherkennung. In dieser Studie zeigen der BMI und der Hudda-Index statistisch ähnliche Ergebnisse im Zusammenhang mit der MASLD.
Insgesamt verdeutlichen die Erkenntnisse die Relevanz einer frühzeitigen Diagnostik und Risikobewertung. Trotz bestehender Kritik weist der BMI in diesem Kontext eine praktikable Aussagekraft auf und erweist sich aufgrund seiner deutlich einfacheren Berechnungsformel sowie seiner jahrzehntelangen etablierten Verwendung als praktischer und damit dem Hudda- Index überlegen. Weitere Forschung sowie einheitliche Leitlinien sind erforderlich, um die Versorgung betroffener Kinder und Jugendlicher zu verbessern.Eingereicht von Hanna Kinast, BScAngefertigt am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck Kinder- und JugendheilkundeMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Religiöse Symbole im öffentlichen Raum und auf dem Arbeitsplatz: eine Analyse des Rechtsprechung des EGMR und EuGH im Lichte der europäischen Werte
Eingereicht von Christine Raafat AthanasiousDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Polymer Testing / Characterization of poly(lactic acid) enhancement via poly(L-lactic acid)/poly(D-lactic acid) stereocomplexation and its influence on material crystallinity and morphology
Die Umsetzung der EU-Whisteblowing-Richtlinie (RL (EU) 2019/1937) in Österreich : Analyse des Hinweisgeber*innenschutzgesetzes sowie unionsrechtlicher Vorgaben
Whistleblowing ist zu einem zentralen Instrument der modernen Betrugsbekämpfung und Compliance geworden. Mit der RL (EU) 2019/1937 hat die Europäische Union unionsweit Mindeststandards für sichere Meldewege, Vertraulichkeit und Schutz vor Repressalien geschaffen. Österreich hat diese Vorgaben durch das HinweisgeberInnenschutzgesetz (HSchG) umgesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es, die österreichische Umsetzung systematisch zu analysieren, an den unionsrechtlichen Anforderungen zu messen und deren praktische Tragfähigkeit zu bewerten. Im Mittelpunkt stehen Fragen der Vollständigkeit und Qualität der österreichischen innerstaatlichen Umsetzung, möglicher Über- oder Untererfüllungen sowie der Wirksamkeit der vorgesehenen Verfahren.
Methodisch verbindet die Arbeit eine dogmatische Auslegung der Richtlinie und des HSchG mit unionsrechtlichen Umsetzungskriterien und einer punktuellen rechtsvergleichenden Betrachtung. Sie berücksichtigt die grundrechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere der Meinungs- und Informationsfreiheit, des Rechts auf ein faires Verfahren und des Rechts auf Gleichbehandlung und faire Arbeitsbedingungen, sowie das Verhältnis zu sektorspezifischem Unionsrecht.
Es werden im Laufe der Arbeit zunächst die begrifflichen und systematischen Grundlagen gelegt – was unter Whistleblowing zu verstehen ist, wie die unionsrechtliche Normenhierarchie ausgestaltet ist und nach welchen methodischen Leitlinien Richtlinien der Europäischen Union in nationales Recht zu übertragen sind. Darauf aufbauend wird das HSchG als innerstaatliche Umsetzung der Richtlinie in der Entstehung, Reichweite und Funktionsweise behandelt, insbesondere hinsichtlich persönlicher und materieller Schutzbereiche, der Ausgestaltung von Meldekanälen sowie der Sicherung von Vertraulichkeit, Datenschutz und Durchsetzung. Im nächsten Schritt rückt die unionsrechtliche Perspektive in den Vordergrund. Mindeststandards und Grundrechte werden ebenso betrachtet wie einschlägige Judikatur sowie das Verhältnis zu sektorspezifischen Regimen. Diese Bausteine münden in eine kritische Gegenüberstellung, die Konsistenz, Vollständigkeit und praktische Wirksamkeit der österreichischen Umsetzung bewertet und somit das abschließende Resümee vorbereitet.Eingereicht von Christian Max LatschenbergerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Market introduction challenges for autonomous industry machinery in Austria
This master's thesis analyses the challenges related to the introduction of autonomous specialized vehicles to the Austrian market. Despite technological advancements, the deployment of these vehicles continues at a slower pace than expected, which can be attributed to a variety of acceptance, organisational, technological and regulatory issues. The aim of this thesis is to analyse these and assess their impact on market introduction.
Based on a comprehensive literature review and six qualitative expert interviews, a theoretical framework was developed that presents the key influencing factors in a structured manner. The findings show that many challenges identified in the literature have relevance in Austria. Nonetheless, additional aspects such as a lack of user perspectives, business models, institutional fragmentation and a lack of legal framework conditions play a central role.
This study offers valuable insights relevant to various sectors, including industry, politics, and research. It defines specific avenues for future research, such as the formulation of innovative business models, the modification of employer branding strategies, the establishment of liability frameworks, and the role of interest groups within Austria and Europe, as well as the missing lobby.Author Doris StraubMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
The effect of leadership on team resilience in dynamic teams
In today’s volatile and uncertain business environment, dynamic teams composed of temporary and project-based groups with fluid membership are increasingly central to organizational performance but face particular challenges in sustaining team resilience during crises. While team resilience has been studied in more stable teams, less is known about how leadership enables team resilience in dynamic contexts. This thesis explores the role of leadership in fostering team resilience.
The study is based on nine semi-structured interviews with leaders and employees in an international construction company, analyzed with the Gioia methodology. The findings show that leadership contributes to team resilience in several interrelated ways. Leaders play a pivotal role in navigating and communicating during crises by ensuring accessibility, transparency, and timely intervention. They strengthen adaptive capacity by addressing stress, promoting cohesion, encouraging learning from mistakes, and supporting continuous professional development. In addition, they provide structural and relational foundations through strategic team composition, clarity of roles, advocacy, and by role modeling personal resilience.
The results demonstrate that team resilience is not a fixed trait, but a dynamic process shaped by leadership practices that stabilize, enable, and strengthen teams over time. This study contributes to theory by extending team resilience research into the context of dynamic teams and offers practical guidance for organizations on how to prepare leaders to cultivate resilient, high- performing teams in uncertain environments.Author Christian Gollackner, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit: Prüfungsqualität in Theorie und Praxis : qualitative Einblicke in die Qualitätsmessung der Abschlussprüfung
Audits serve as a tool for reducing information asymmetries between companies and their stakeholders. Appropriate audit quality can ensure the reliability of financial in-formation. Nevertheless, audit quality proves to be a difficult concept to define and measure. Research into this area is nonetheless relevant, as it provides impetus for reg-ulatory and practical improvements. Based on eleven guided expert interviews, this paper examines how audit quality is defined and perceived in practice, how empirical proxies are assessed from a practical perspective, and what potential for improvement can be identified with regard to measurement. The results, obtained using Mayring’s qualitative content analysis, show that independence, team composition and proactive communication are considered to be key elements, while the use of legal accounting policy options is not associated with audit quality. Discretionary accruals and market reactions prove to be of little significance in practice, while size and specialization are considered legitimate. Auditor-client-fit and analyses of key audit matters using artifi-cial intelligence are highlighted as forward-looking approaches.Abschlussprüfungen dienen als Instrument zur Reduktion von Informationsasymmet-rien zwischen Unternehmen und ihren Stakeholdern. Durch eine entsprechende Prü-fungsqualität kann die Verlässlichkeit der Finanzinformationen sichergestellt werden. Gleichwohl erweist sich Prüfungsqualität als schwer definier- und messbares Kon-strukt. Dennoch ist ihre Forschung relevant, da sie Impulse für regulatorische und prak-tische Verbesserungen liefert. Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis von elf leit-fadengestützten Experteninterviews wie Prüfungsqualität in der Praxis definiert und wahrgenommen wird, wie empirische Maßgrößen aus Praxissicht beurteilt werden und welche Verbesserungspotentiale hinsichtlich der Messung identifiziert werden können. Die Ergebnisse mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zeigen, dass ins-besondere Teamzusammensetzung, Unabhängigkeit und proaktive Kommunikation als tragende Elemente angesehen werden, während die Nutzung legaler bilanzpolitischer Spielräume nicht mit Prüfungsqualität verbunden wird. Diskretionäre Abgrenzungspos-ten und Marktreaktionen erweisen sich in der Praxis als wenig aussagekräftig, während die Größe und die Spezialisierung als legitim angesehen werden. Als zukunftsweisende Ansätze werden der Auditor-Client-Fit und Analysen mittels Künstlicher Intelligenz von Key Audit Matters hervorgehoben.Eingereicht von Romana FeusthuberMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
Die Diversion als Alternative zu Verurteilung und Strafe als neuer Weg
Eingereicht von PÖLZL LukasDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Predicting NACE codes using web page texts : a machine learning approach for enterprises in Austria and Germany
This thesis investigates the automated classification of companies into economic sectors using Machine Learning techniques. The classification is based on the NACE system, the official industry standard applied by statistical agencies within the European Union. Company data from Austria and Germany were obtained through the commercial provider S&P Market Intelligence LLC and enriched with textual information extracted from corporate websites. A dedicated webscraping algorithm was developed to retrieve and preprocess the textual content for model training. Several widely used classifiers – Random Forest, Support Vector Machine, and Naïve Bayes – were implemented and their performance systematically compared. To address the increasing relevance of Large Language Models, the study also includes a benchmark against the output of a state-of-the-art model (ChatGPT). The results provide a comprehensive evaluation of traditional Machine Learning approaches relative to emerging language model capabilities, highlighting both the potential and the limitations of automated industry classification based on web-derived text data.Author Harald Jani, BSc. MSc.Masterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202