12828 research outputs found
Sort by
Effektiver Vokabelunterricht : Schülerwahrnehmungen und eine vergleichende Analyse von Lehrmethoden
Learning vocabulary is one of the most crucial tasks in acquiring a language and enables learners to listen, speak, read, and write, as words are the essential building blocks of communication. In my own teaching, I observed that students scored low on vocabulary tests and that their limited word knowledge hindered their reading comprehension. For this reason, I decided to reflect on my teaching approach and consult relevant literature on vocabulary instruction, thereby making it the focus of my action research. In this Master’s thesis, I set out to examine vocabulary teaching methods through a blend of theoretical research and action research in a lower-secondary school setting. Specifically, I investigated three key questions: (1) What do current theoretical and empirical findings reveal about vocabulary teaching and learning? (2) How does translation-based instruction compare to explanation-based methods in terms of effectiveness and comprehension? and (3) How do the results of vocabulary tests compare between translation-based instruction and explanation-based instruction, and how do secondary school students perceive and evaluate these instructional methods in their language learning experiences? The literature underscores the importance of multiple exposures, a variety of methods, contextualized practice, and attention to proficiency levels, indicating that both incidental and explicit teaching can foster vocabulary acquisition when used thoughtfully. To address the third research question, I collected data through a structured teaching sequence, followed by a three-part immediate vocabulary test and a delayed post-test to measure retention. Additionally, I administered an attitude questionnaire to gather students' perceptions of the two instructional approaches. The results indicated that both teaching methods support students’ vocabulary retention, but without a definitive advantage for either method. Instead, learners’ preferences often reflected their proficiency: lower-level students gravitated toward translation, while more advanced learners benefited from explanation-based tasks. These findings, though not generalizable beyond this specific context, serve as a reflective tool for improving my teaching practice. By integrating research insights and systematically examining classroom instruction, I can adapt my teaching methods to create a more supportive and effective environment for vocabulary learning.Das Erlernen von Vokabeln ist eine der zentralen Aufgaben beim Erwerb einer Fremdsprache und befähigt Lernende, in der neuen Sprache sicher zu kommunizieren, da Wörter die grundlegenden Bausteine der Verständigung sind. In meinem Unterricht habe ich beobachtet, dass Schülerinnen und Schüler bei Vokabeltests niedrige Ergebnisse erzielten und dass ihr begrenzter Wortschatz ihr Leseverständnis beeinträchtigte. Diese Erkenntnis führte zu dem Bedürfnis, meine Lehrmethoden zu reflektieren und relevante Fachliteratur zu konsultieren, wodurch dieses Thema zum Gegenstand meiner Forschung wurde. In dieser Masterarbeit werden Methoden des Vokabellernens durch eine Kombination aus theoretischer Forschung und Aktionsforschung an einer Mittelschule untersucht. Konkret werden drei zentrale Fragestellungen beantwortet: (1) Was zeigen aktuelle theoretische und empirische Forschungserkenntnisse über den Vokabelunterricht und den Vokabelerwerb? (2) Welche Unterschiede hinsichtlich der Effektivität und des Verständnisses bestehen zwischen der Übersetzungsmethode und der erklärungsbasierten Lehrmethode? (3) Wie unterscheiden sich die Ergebnisse von Vokabeltests zwischen diesen beiden Methoden, und welche Einstellungen haben Lernende zum Vokabellernen während des Unterrichts? Die Fachliteratur betont die Bedeutung eines wiederholten Kontakts mit Wörtern, einer Vielzahl verschiedener Methoden, kontextualisierter Übungen und der Berücksichtigung des Sprachniveaus. Zudem wird hervorgehoben, dass sowohl implizites als auch explizites Lernen den Wortschatz fördern kann. Zur Beantwortung der dritten Forschungsfrage wurden Daten durch eine strukturierte Unterrichtssequenz erhoben, gefolgt von einem dreiteiligen Vokabeltest direkt nach der Lehrsequenz sowie einem verzögerten Nachtest. Zudem wurde eine Befragung durchgeführt, um die Einstellungen der Lernenden zu den beiden Lehrmethoden zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Methoden zum Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler beitragen, jedoch keiner der Ansätze einen eindeutigen Vorteil gegenüber dem anderen aufweist. Stattdessen besteht ein Zusammenhang zwischen den Vorlieben und dem Sprachniveau der Lernenden: Weniger fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler bevorzugten eine Übersetzung von Vokabeln, während leistungsstärkere Lernende von erklärungsbasierten Aufgaben profitierten. Diese Erkenntnisse sind zwar nicht generalisierbar, dienen jedoch als Reflexionsgrundlage zur Verbesserung meines eigenen Unterrichts. Durch die Integration wissenschaftlicher Erkenntnisse und die systematische Untersuchung meines Unterrichts kann ich meine Lehrmethoden gezielt anpassen, um eine unterstützende und effektive Lernumgebung für den Vokabelerwerb zu schaffen.Author Linda Berger, BEdAngefertigt an der Pädagogische Hochschule OberösterreichAbweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des VerfassersMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Der Schutz der bekannten Marke nach OGH 19.12.2023, 4 Ob 40/23w
Diese Arbeit setzt sich detailliert mit der Entscheidung OGH 19.12.2023, 4 Ob 40/23w und ihrer Bedeutung für die gerichtliche Praxis des Markenrechts unter Heranziehung diverser Literatur und Judikatur auseinander. Die in der Entscheidung angesprochene Betrachtung "auf dem Kopf" wird auf ihre Feinheiten und Bedeutung hin untersucht. Ferner wird der Frage nach der Rolle dieses Beurteilungskriteriums in Bezug auf das Registerverfahren und die bekannte Marke nachgegangen.eingereicht von Emma MaderthanerDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Public ownership and M&A performance of European companies
Author Adam Jerguš DzurňákMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Debonding kinetics of hybrid steel laminates based on Epoxy and Polyester coil coatings
Author DI Marc Ninou Codina, BScDissertation Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit gesperr
Rechtsvergleichende Analyse von grenzüberschreitenden Adoptionsverfahren in der EU : unter Berücksichtigung der Brüssel - II B - Verordnung und des Haager Adoptionsübereinkommens
eingereicht von Shelley BalDiplomarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Bridging the Distance: Exploring Informal Communication and its Impact on Productivity, Well-Being, and Workplace Dynamics in Hybrid Work Environments
Author Sabrina Schopf, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Merkmale des experimentellen Arbeitens im Mathematikunterricht
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es Merkmale experimentellen Arbeitens im Mathematikunterricht zu definieren. Experimentelles Arbeiten findet seinen Ursprung im experimentellen Denken und ist auch Teil der experimentellen Mathematik. Die Merkmale für das experimentelle Arbeiten im Mathematikunterricht basieren auf der wissenschaftlichen Erkenntnistheorie in der Mathematik. Auf Basis dieser Merkmale wurden mehrere österreichische Schulbücher der zweiten und vierten Klasse der Sekundarstufe 1 auf das Vorhandensein von Beispielen zum experimentellen Arbeiten untersucht. Es wurde analysiert ob und in welchem Ausmaß Materialien zum experimentellen Arbeiten im Mathematikunterricht vorhanden sind. Basis für die Suche von Materialien in bestimmten Themengebieten bietet der österreichische Lehrplan der zweiten und vierten Klasse der Mittelschule. Ergebnisse der Schulbuchanalyse zeigen, dass die Anzahl der Beispiele je nach Schulbuch ganz unterschiedlich ist. Insgesamt gibt es sehr wenig Material zum experimentellen Arbeiten im Mathematikunterricht, vor allem mit Anwendung von Technologie. Aufgrund dieser Ergebnisse, wurden beispielhaft Aufgaben zu ausgewählten Themen des österreichischen Lehrplans erstellt.eingereicht von Katterbauer AnnaAngefertigt an der Pädagogischen Hochschule SalzburgMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Endoskopische Submukosadissektion des Ösophaguskarzinoms
Hintergrund
Mit einer Inzidenz von 5 pro 100.000 Einwohnern (Statistik Austria, Stand 2019) gehört das Ösophaguskarzinom zu den seltenen Krebserkrankungen. Da die Diagnose häufig erst im fortgeschrittenen Stadium gestellt wird und die Prognose maßgeblich vom Tumorstadium abhängt, ist eine frühzeitige Diagnose von entscheidender Bedeutung. Im Frühstadium sind Tumore oft symptomlos. Risikofaktoren wie Rauchen oder eine HPV-Infektion begünstigen die Entstehung eines Plattenepithelkarzinoms im Ösophagus. Reflux und Barrett-Metaplasien sind Risikofaktoren für ein Adenokarzinom der Speiseröhre. Daher sollte bei anhaltenden Beschwerden eine Ösophagogastroduodenoskopie durchgeführt werden. Dazu werden hochauflösende Videoendoskope und virtuelle Chromoendoskopie verwendet. Die Diagnosesicherung erfolgt durch Biopsien und eine histologische Begutachtung. Minimalinvasive Therapien wie die endoskopische Submukosadissektion sind bei Ösophaguskarzinomen im Frühstadium effektiv. Ziel ist eine kurative Resektion. Kann diese nicht erreicht werden, muss eine operative Therapie oder eine erneute endoskopische Resektion erfolgen. Mögliche Komplikationen können Blutungen, Perforationen, Stenosen oder Tumorrezidive sein.
Methodik
Das Patientenkollektiv umfasst 85 Patienten mit der Diagnose eines Ösophagusfrühkarzinoms, die im Zeitraum von 2014 – 2022 im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern und Elisabethinen (interdisziplinäre Endoskopie) mit einer ESD im Ösophagus therapiert wurden. Die gewonnenen Daten wurden anhand von Mittelwerten sowie absoluten und relativen Häufigkeiten beschrieben. Zur graphischen Darstellung wurden Balken- und Tortendiagramme verwendet.
Ergebnis
Die en-bloc-Resektionsrate lag bei 92,9 %. Eine R0-Resektion wurde in 77,6 % der Fälle erreicht und eine kurative Resektion konnte in 74,1 % erzielt werden. der Patienten erlitten ein Rezidiv über eine mittlere Nachbeobachtungszeit von 29,5 Monaten. Die ersten Patienten wurden 2012 mittels ESD im Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern und Elisabethinen behandelt. Fünf Patienten wurden vor Beginn der Lernkurve mittels ESD behandelt. Die Lernkurve wurde für den Zeitraum von 2014 bis 2022 erstellt. Dazu wurden konsekutive Patienten in drei Zeitgruppen eingeteilt. Das erste Subkollektiv umfasst Patienten, die im Zeitraum von 2014 – 2016 behandelt wurden. Das zweite Subkollektiv betrifft Patienten, die zwischen 2017 und 2019 behandelt wurden. Das dritte Subkollektiv bezieht sich auf Patienten, die im Zeitraum 2020 bis 2022 behandelt wurden. Die en-bloc-Resektionsrate lag bei 89,3 % (Gruppe 1), 96,4 % (Gruppe 2) und 93,1 % (Gruppe 3). Die Präparatränder waren in 64,3 % (Gruppe 1), 75,0 % (Gruppe 2) und 93,1 % (Gruppe 3) der Fälle tumorfrei (R0-Resektion). Eine kurative Resektion konnte in 60,7 % (Gruppe 1), 71,4 % (Gruppe 2) und 89,7 % (Gruppe 3) erzielt werden. In 7,1 % (Gruppe 1), 0 % (Gruppe 2) und 3,4 % (Gruppe 3) trat eine behandlungsbedürftige Blutung auf. Die häufigste Komplikation waren Stenosen. Diese traten bei 28,6 % (Gruppe 1), 17,8 % (Gruppe 2) und 10,3 % (Gruppe 3) der Patienten auf. 7,1 % der Gruppe 1 und 2, jedoch kein Patient der Gruppe 3 erhielten innerhalb von 12 Monaten ein Tumorrezidiv.
Schlussfolgerung
Im Verlauf der Jahre, die im Zuge der retrospektiven Datenauswertung betrachtet wurden, haben die en-bloc-Resektionsrate, R0-Resektionen und kurative Resektionen zugenommen und sind mit anderen Studien vergleichbar. Das Risiko für Blutungen und Stenosen spiegelt ebenfalls die Zahlen der aktuellen Literatur wider. Das Auftreten von Rezidiven war im Vergleich zur aktuellen Literatur höher.Background With an incidence of 5 per 100 000 (Statistik Austria, 2019), esophageal cancer is considered a rare malignancy. Since the diagnosis is often made at an advanced stage and the prognosis largely depends on the tumor stage, early diagnosis is important. Tumors in the early stages are often asymptomatic. Risk factors such as smoking or HPV infection promote the development of squamous cell carcinoma of the esophagus. Reflux and Barrett’s metaplasia are risk factors for esophageal adenocarcinoma. In case of persistent symptoms, an esophagogastroduodenoscopy should be performed. High-resolution video endoscopes and virtual chromoendoscopy are used for this purpose. Diagnosis is confirmed through biopsy and histological diagnostic. Minimally invasive therapies, such as endoscopic submucosal dissection, are effective for early esophageal carcinomas. The goal is curative resection; if this cannot be achieved, surgical therapy or further endoscopic resection is necessary. Complications that may occur include bleeding, perforations, stenosis, or tumor recurrence. Material and methods The patient cohort consists of 85 patients diagnosed with early esophageal cancer who were treated with ESD between 2014 and 2022 at the Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern and Elisabethinen. The data were analyzed using means, absolute, and relative frequencies. Bar charts and pie charts were used for graphical representation. Results The en-bloc resection rate was 92.9%. R0 resection was achieved in 77.6% of cases, and a curative resection was achieved in 74.1%. The risk of bleeding was 3.5%, and 18.8% of patients developed stenosis after ESD. 7.1% of patients had a recurrence over an average follow-up period of 29.5 months. The first patients were treated in 2012 with ESD at the Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern and Elisabethinen. Five patients were treated with ESD before the beginning of the learning curve. The learning curve was established for the period from 2014 to 2022. Consecutive patients were divided into three groups. The first group includes patients from 2014 till 2016. The second group includes patients from 2017 till 2019. The third group includes patients from 2020 to 2022. The en-bloc resection rate was 89.3% (Group 1), 96.4% (Group 2), and 93.1% (Group 3). The resection margins were tumor-free (R0 resection) in 64.3% (Group 1), 75.0% (Group 2), and 93.1% (Group 3) of cases. A curative resection was achieved in 60.7% (Group 1), 71.4% (Group 2), and 89.7% (Group 3). Bleeding requiring treatment occurred in 7.1% (Group 1), 0% (Group 2), and 3.4% (Group 3). The most common complication was stenosis, which occurred in 28.6% (Group 1), 17.8% (Group 2), and 10.3% (Group 3) of patients. 7.1% of Group 1 and Group 2, but no patients from Group 3, developed a recurrence of the tumor within 12 months. Conclusio Over the period examined in this retrospective data analysis, the en-bloc resection rate, R0 resections, and curative resections have increased and are comparable to those in other studies. The risks of bleeding and stenosis also align with current literature. However, the recurrence rate was higher than reported in the current literature.eingereicht von Diemer-Baßani Bibiana TheresaAngefertigt am Ordensklinikum Linz, Abteilung für Gastroenterologie und HepatologieMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Exploring the Interplay of Risk, Voice, and Workplace Dynamics : A Qualitative Study on Employee Engagement
This thesis investigates how psychological safety and workplace dynamics affect the willingness of employees to speak up and take interpersonal risks. Psychological safety has become a central part when it comes to understanding employee engagement. This study, however, aims to explore the subtle and individualized factors which influence behavior.
To explore this complexity, ten semi-structured interviews were held with employees from various departments and functions within the same company. Special emphasis was placed on discovering outlier cases and gathering personal stories. This was necessary for getting a better understanding of strategic decision-making and informal team dynamics. The goal was not to confirm existing theories, but to reveal the varying nature of real-world behavior, since this is often hidden under broad organizational concepts.
The findings suggest that psychological safety is a necessary condition but not a guarantee for genuine participation. Many participants of this study made highly personal decisions about when to speak up, when to stay silent, and how to handle perceived risks. The decision to contribute was strongly influenced by factors such as relational confidence, past experiences, team culture, and emotional energy. Risk-taking often appeared in subtle forms like hesitation or quiet persistence. This shows that risk-taking was shaped more by how individuals made sense of their surroundings than by formal structures or roles.
The thesis argues that speaking up and risk-taking are not the same and should therefore not be treated as uniform indicators of engagement. Instead, they are context-dependent behaviors, and they are characterized by a complex interplay of trust, clarity, perceived impact, and personal agency. This highlights the limitations of top-down engagement strategies, and it suggests that organizations should pay more attention to the lived experiences and interpersonal dynamics that influence behavior. By addressing these more subtle dynamics, organizations can foster cultures that not only encourage voice but also make taking risks feel worthwhile.Author Sebastian Habenschuss,BAMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 202
Bioimpedanzmessung als Vorhersageinstrument bei hospitalisierten geriatrischen Patient*innen
Der Anteil älterer Personen an der weltweiten Gesamtpopulation steigt stetig. Dies führt zu neuen Herausforderungen in der Medizin. Pathophysiologische Prozesse bewirken unter anderem, dass sich der Volumenhaushalt des Körpers mit zunehmendem Alter verändert. Weicht dieser von biologischen Normwerten ab, sind gesundheitliche Probleme und eine erhöhte Mortalität die Folge. Bisher gibt es noch keine Methode, mit der volumenspezifische Abweichungen einwandfrei detektiert werden können.
Ziel dieser Masterarbeit ist es, im Rahmen einer Literraturrecherche zu analysieren, ob die bioelektrische Impedanzanalyse eine geeignete Diagnosemaßnahme zur Beurteilung der Körperzusammensetzung bei hospitaliserten geriatrischen Patient*innen ist. Zudem wird erforscht, ob der Volumenstatus der genannten Personengruppe mit ihrer Krankenhausaufenthaltsdauer korreliert.
Die Recherche, bei der auf die Datenbanken „PubMed“, „National Library of Medicine“ und „Cochrane Library“ sowie Artikel der „Weltgesundheitsorganisation“ und der „British Geriatrics Society“ in Kombination mit Publikationen der Verlagsgruppen „Springer Nature“ und „Thieme Group“ zugegriffen wurde, ergab, dass die Bioimpedanzanalyse als unabhängiger Test zur Detektion einer Hypovolämie einzustufen ist. Das Verfahren ermöglicht eine einfache, zügige, kostengünstige und relativ präzise Ermittlung des Gesamtkörperwassers ohne große Belastung für den*die Patient*in. Im fortgeschrittenen Alter wird jedoch davon abgeraten die bioelektrische Impedanzanalyse als alleiniges Screeningtool zur Detektion einer Hypovolämie zu verwenden.
Die Ergebnisse der zweiten Fragestellung fußen auf der explorativ, prospektiven Querschnittstudie "Bioimpedanzmessung als Vorhersage-Instrument bei hospitalisierten geriatrischen Patient*innen". Die Studienhypothese lautet: „Eine mittels bioelektrischer Impedanzanalyse festgestellte Hypervolämie oder Hypovolämie ist bei geriatrischen Patient*innen mit einem längeren stationären Aufenthalt verbunden als eine Euvolämie“. Insgesamt wurden 180 akut hospitalisierte, geriatrische Personen in die Studie eingeschlossen. Diese wurden im Rahmen der Datenausawertung gemäß ihres extrazelullären Flüssigkeitsvolumens einer von drei Gruppen zugeteilt [Euvolämie: OH/ECW= 0-15% (n=83), Hypovolämie: OH/ECW= 15% (n=21)]. Diese wiesen gruppenspezifische Unterschiede hinsichtlich der Gruppengröße, der Geschlechterverteilung, der Wohnform der Personen und ihrer Vorerkrankungen auf. Laborchemisch wurden zudem deutliche Differenzen in der durchschnittlichen Nierenfunktion der Gruppierungen detektiert.
Mittels Kruskal-Wallis Test konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen dem mittels Bioimpedanzanalyse ermittelten Volumenstatus und der Krankenhausaufenthaltsdauer der Patient*innen nachgewiesen werden (p=0,399). In der Kaplan-Meier-Kurve war bei den drei Gruppen eine ähnliche Entwicklung hinsichtlich des Entlassungszeitpunktes aus der stationären Behandlung zu sehen.
Folglich lag kein Zusammenhang zwischen dem mit der bioelektrischen Impedanzanalyse ermittelten Hydratationsstatus und der Krankenhausaufenthaltsdauer bei hospitalisierten geriatrischen Patienten vor. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass sich die angewandte Messmethode jedoch nur bedingt für die Beurteilung des Hydrationsstatus bei diesem Patientenklientel eignet und sich anderweitige Unterschiede zwischen den Gruppen zeigten, werden weitere Forschungen auf diesem Gebiet empfohlen.The proportion of older people in the global population is constantly increasing. This leads to new challenges in medicine. Among other things, pathophysiological processes cause the body's volume balance to change with increasing age. Deviations from normal biological values can lead to health problems and increased mortality. To date, no method can reliably detect volume-specific deviations.
This master's thesis aims to analyse whether bioelectrical impedance analysis is a suitable diagnostic measure for assessing body composition in hospitalized geriatric patients as part of a literature review. In addition, it will be investigated whether the volume status of this group of people correlates with their length of hospital stay.
The literature review, which includes sources from databases such as “PubMed”, “National Library of Medicine” and “Cochrane Library” as well as articles from the “World Health Organization” and the “British Geriatrics Society” in combination with publications from the publishing groups “Springer Nature” and “Thieme Group”, found that bioimpedance analysis can be classified as an independent test for the detection of hypovolemia. The method enables a simple, quick, inexpensive and relatively precise determination of total body water without burdening the patient. At an advanced age, however, it is not recommended to use bioelectrical impedance analysis as the sole screening tool for detecting hypovolemia.
The results of the second research question are based on the explorative, prospective crosssectional study “Bioelectric impedance analysis as a predictive tool in hospitalized geriatric patients”. The study hypothesis is: “Hypervolemia or hypovolemia determined by bioelectrical impedance analysis is associated with a longer inpatient stay in geriatric patients than euvolemia”. A total of 180 acutely hospitalized geriatric patients were included in the study. As part of the data analysis, they were assigned to one of three groups according to their extracellular fluid volume [euvolemia: OH/ECW= 0-15% (n=83), hypovolemia: OH/ECW= 15% (n=21)]. These showed group-specific differences in group size, gender distribution, the type of residence of the individuals and their previous illnesses. Considerable differences in the average kidney function of the groups were also detected by laboratory chemistry. Using the Kruskal-Wallis test, no statistically significant correlation was found between the volume status determined by bioimpedance analysis and the length of hospitalization of the patients (p=0.399). The Kaplan-Meier curve showed a similar development in the three groups concerning the time of discharge from inpatient treatment. Consequently, there was no correlation between the hydration status determined by bioelectrical impedance analysis and the length of hospital stay in hospitalized geriatric patients. However, because the measurement method used is only partially suitable for the assessment of hydration status in this patient clientele and other differences between the groups were found, further research in this area is recommended.eingereicht von Tanja Ratzenböck, BScMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba