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Improving Re-Ranking using Neural Models
Information retrieval (IR) has become increasingly important in our digital lives, with search and ranking playing a central role. To effectively address user information needs, neural language models are used to understand context and rank queries beyond simple term matching.
However, neural rankers come with certain limitations. This thesis focuses on two key challenges: First, while these models excel at capturing context, they require large amounts of training data to fine-tune for specific ranking tasks, making it difficult to generalize well on smaller datasets without overfitting. Second, although neural rankers perform well on common (head) queries, their effectiveness on harder or tail queries remains limited, highlighting a need for more robust solutions.
To address the challenge of training rankers on small datasets, we propose data augmentation techniques that aim to improve both effectiveness and robustness. Using supervised and unsupervised methods that generate training samples from parts of relevant documents, we improve sample efficiency. We further adapt a family of contrastive loss functions tailored for ranking, enabling the model to learn better from augmented data. Our results demonstrate that combining data augmentation with ranking-aware contrastive losses leads to models that generalize well, both on in-domain datasets (e.g., TREC-DL) and out-of-domain benchmarks.
Hard queries are challenging due to their vague or uncommon nature. To improve ranking, we use LLM-based query enrichment and fine-tune a specialized ranker, combining its scores with a base ranker and a query performance estimate. Experiments on DL-Hard show significant gains. We also introduce an intent-based dataset, created using LLMs and crowd-sourcing, to support the evaluation and improvement of hard query handling.
By integrating these methodologies, this thesis aims to develop a robust and versatile ranking model that excels across various query types and datasets. The proposed framework seeks to advance the state-of-the-art in information retrieval, providing practical solutions for more accurate and contextually relevant search results.Im digitalen Alltag der heutigen Zeit erfährt das Information Retrieval (IR) eine stetig zunehmende Relevanz. In diesem Zusammenhang sind die Faktoren Suche und Ranking von zentraler Bedeutung. Die Erfüllung der Informationsbedürfnisse der Nutzer erfolgt durch den Einsatz neuronaler Sprachmodelle. Diese sind dazu in der Lage, den Kontext zu erfassen und Suchanfragen über das einfache Abgleichen von Begriffen hinaus einzuordnen.
Allerdings weisen neuronale Ranking-Modelle gewisse Einschränkungen auf. Die vorliegende Arbeit fokussiert sich auf zwei zentrale Herausforderungen: Erstens erfordern die Modelle trotz ihrer Fähigkeit,den Kontext zu verstehen, eine große Menge an Trainingsdaten, um für spezifische Ranking-Aufgaben eingesetzt werden zu können. Dies erschwert die Generalisierung auf kleinere Datensätze, da eine Überanpassung vermieden werden muss. Zweitens ist die Effektivität neuronaler Ranking-Modeller bei häufigen (Head-)Anfragen hoch, bei schwierigeren oder seltenen (Tail-)Anfragen jedoch begrenzt. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit robusterer Lösungen.
Um das Training von Rankern auf kleinen Datensätzen zu optimieren, werden Techniken der Datenaugmentierung vorgestellt. Diese Steigerungen resultieren in einer erhöhten Effektivität und Robustheit. Mittels einer Kombination von überwachten und unüberwachten Verfahren, die auf der Generierung von Trainingsbeispielen aus relevanten Dokumentteilen basieren, wird eine Steigerung der Effizienz des Samplings erreicht. Darüber hinaus wird eine Familie kontrastiver Verlustfunktionen adaptiert, die speziell für das Ranking optimiert sind, sodass das Modell besser aus den augmentierten Daten lernen kann. Die Experimente zeigen, dass die Kombination aus Datenaugmentierung undRanking-spezifischen kontrastiven Verlustfunktionen zu Modellen führt, die eine verbesserte Generalisierung aufweisen. Dies betrifft sowohl In-Domain-Datensätze (z. B. TREC-DL) als auch Out-of-Domain-Benchmarks.
Schwierige Suchanfragen stellen sich häufig aufgrund ihrer vagen oder seltenen Formulierungen als besonders herausfordernd dar. Zur Optimierung des Rankings wurde eine LLM-basierte Umformulierung entwickelt und ein spezialisierter Ranker trainiert. Dieser Ranker wird mit einem Basismodell sowie einer Schätzung, die auf der Schwierigkeit der Suchanfrage basiert, kombiniert. Die vorliegenden Experimente auf DL-Hard weisen signifikante Verbesserungen auf. Darüber hinaus wird ein Datensatz eingeführt, der auf Suchintentionen basiert und mithilfe von LLMs und Crowdsourcing erstellt wurde, um die Bewertung und Verarbeitung komplexer Suchanfragen zu unterstützen.
Diese Dissertation hat die Entwicklung eines robusten und vielseitigen Ranking-Modells zum Ziel, das für verschiedene Arten von Suchanfragen und Datensätzen optimiert ist. Dadurch soll ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Information Retrievals geleistet und praxisnahe Lösungen für genauere und kontextuell relevantere Suchergebnisse geboten werden
Deep-Tech-Innovation: Wissenschaft und Industrie im Fokus von Risiko und Rendite aktiver Innovationstätigkeit – Eine Untersuchung mittels neuartiger quantitativer Methodik unter Berücksichtigung von Wettbewerbsstrategien, dynamischen Umgebungen und Unternehmensheterogenität
Innovation gilt als zentraler Treiber von Wachstum und Wohlstand, doch gerade Deep-Tech-
Entwicklungen in Feldern wie Biotechnologie, Life Sciences und anderen
naturwissenschaftlich geprägten Bereichen sind von hoher Unsicherheit und schwer
prognostizierbaren Ergebnissen geprägt. Diese Dissertation untersucht die Dynamiken,
Determinanten und Konsequenzen von Innovationsaktivitäten in industriellen und
akademischen Kontexten. Im Fokus steht die Frage, wie Forschung und Entwicklung (F&E)
Unternehmensleistung unter Unsicherheit beeinflusst. Damit adressiert die Arbeit ein
Kernparadoxon der Innovationsökonomie: Während Theorien positive F&E-Effekte nahelegen,
liefern empirische Befunde bislang uneinheitliche Evidenz – eine Diskrepanz, die hier auf
methodische Limitationen mittelwertorientierter Modelle sowie auf die inhärente Streuung
naturwissenschaftlich fundierter Innovationsergebnissen zurückgeführt wird.
Es lassen sich drei Hauptbeiträge dieser Dissertation hervorheben: Erstens entwickelt und
implementiert sie fortgeschrittene statistische Verfahren, die Nichtlinearität,
Schwellenwertdynamiken und Dispersion berücksichtigen – darunter semiparametrische
Location-Scale- und Quantils-Modelle sowie verteilungsbasierte Frameworks – und zeigt, dass
F&E primär die Varianz und die Ränder der Performanceverteilungen beeinflusst. Zweitens
verdeutlichen die empirischen Analysen die Rolle des Unternehmens-Kontexts: Anhand von
Eurostat-CIS-Mikro- und Compustat-Branchen-Daten wird gezeigt, dass Risiko-Rendite-
Profile von Innovation maßgeblich durch Wettbewerbsstrategien und Umweltdynamiken
bestimmt werden und nicht immer mit erhöhtem Risiko verbunden sind. Dies widerspricht
einem der wohl stärksten Narrative der Innovationsforschung – der Vorstellung, dass
Innovieren zwangsläufig riskant sei. Drittens werden diese Ansätze auf die empirische
Wissenschaftsforschung ausgeweitet: Eine Analyse der Verteilung wissenschaftlicher
Disruptivität im zeitlichen Verlauf zeigt die Notwendigkeit der Anwendung weiterentwickelter
statistischer Verfahren und relativiert jüngste Behauptungen eines signifikanten Rückgangs
disruptiver Forschung.
Insgesamt leisten die sieben Beiträge dieser kumulativen Dissertation einen Beitrag zu einem
vertieften Verständnis technologie-getriebener Innovation. Sie entwickeln eine differenzierte,
verteilungsorientierte Perspektive auf Innovationsprozesse, die deren Komplexität besser
erfasst, und liefern praxisrelevante Implikationen für strategische Entscheidungen von
Unternehmen und Politik – mit besonderem Fokus auf naturwissenschaftlich fundierte Deep-
Tech-Felder wie Biotechnologie und Life Sciences
Herstellung von Elastomernanokompositen unter Nutzung von in-situ Synthesestrategien
A variety of different fillers are used to reinforce diene polymers. In some applications
silica-based fillers have almost completely replaced carbon blacks. In this
manner even more individualized property profiles can be set. However this type
of filler or surface modification can be associated with challenges. One of the key
challenges is the energy balance. Due to the elevated temperatures required for the
silanisation step, the cross-linking system can only be introduced in a further mixing
stage. In addition, potentially hazardous quantities of methanol or ethanol may be
released during the silanisation step. Furthermore the performance of the silica/silane
technology is largely dependent on the polymer matrix and the alkoxy silane. For
this reason research was carried out into a new type of composite that attempts
to combine these two aspects. A polymer-based surface modification is intended to
ensure functionalization and bonding of the filler to the polymer matrix. At the same
time the surface modification can be individually adapted to the polymer matrix
surrounding the filler. By using in-situ synthesis strategies the particle properties
of the filler composite can be adjusted to suit the application. In this way, highly
reinforcing fillers can be produced that achieve comparable properties without an
additional processing step. The in-situ synthesized filler particles are coated with a
low-molecular counterpart of the surrounding polymer matrix. This functionalization
effectively prevents intramolecular interactions between the filler particles and
ensures improved compatibility. Furthermore, a homogeneous dispersion of the filler
can be achieved. In this way, silica-filled natural rubber compounds could become
increasingly relevant from a technological point of view. The effectiveness of this
filler surface modification no longer depends on the reactivity between the polymer
matrix and the sulphur-containing alkoxy silanes. Especially tread compounds for
car tyres can be developed on a natural rubber basis using this filler-type. The use
of natural rubber enables high mileage while the high silica content ensures a low
rolling resistance
Christliche Freiräume – Genese, Status quo und Perspektiven vor dem Hintergrund sozialer, ökologischer und kirchlicher Transformationsherausforderungen
Während der Kircheninnenraum seit jeher ein wichtiger Gegenstand theologischer und bauhistorischer Diskurse ist und in den gegenwärtigen Diskussionen über die Neuausrichtung und Modernisierung der Amtskirchen eine zentrale Rolle spielt, sind christliche Freiräume in diesem Zusammenhang bisher weitgehend unbeachtet geblieben. Dabei zeigt ein Blick in die komplexe Gestaltungs- und Bedeutungsgeschichte, dass Höfe, Plätze und Gärten von Beginn an integraler Bestandteil von Kirchorten und sakralen Topografien waren und sind. Weiterhin wird deutlich: Als verlässliche kirchlich-gesellschaftliche Schnittstellen und regelrechte Schlüsselorte der Schöpfungsverantwortung bergen diese oftmals vernachlässigten Räume nicht nur aus landschaftsarchitektonischer Sicht vielfältige Potenziale.
An genau dieser Stelle setzt der Verfasser an, wenn er versucht, in Kooperation mit neun hannoverschen Kirchengemeinden ganzheitliche Zukunftsperspektiven für deren Freiräume zu entwickeln. Auf Grundlage der hierzu an den jeweiligen Kirchorten durchgeführten partizipativen Entwurfsprozesse werden anschließend Kriterien einer gelingenden christlichen Freiraumgestaltung abgeleitet sowie praxistaugliche Handlungsempfehlungen entwickelt. Das Ziel dieses methodischen Dreiklangs besteht darin, Kirche(n) wieder stärker mit Gesellschaft und Siedlungsraum zu verzahnen und glaubwürdiges kirchliches Engagement im Sinne einer sozio-ökologischen Schöpfungsverantwortung zu fördern
Instrumentelle und sensorische Analyse von supplementierten Submerskulturen diverser Speisepilze unter besonderer Berücksichtigung der Biokonversion von L-Methionin
Mit dem weltweiten Bevölkerungswachstum steigt die Nachfrage nach proteinreichen Lebensmitteln, Fleischersatzprodukten und Aromastoffen stetig an. Die submerse Kultivierung von Speisepilzen bietet eine nachhaltige Möglichkeit, diese Nachfrage zu decken, indem proteinreiche Produkte ressourcenschonend hergestellt werden können. In dieser Arbeit wurde der Speisepilz Pleurotus pulmonarius submers kultiviert und hinsichtlich Wachstumsrate sowie Proteingehalt analysiert. Innerhalb von vier Kultivierungstagen entwickelte der Pilz eine Myceltrockenmasse von 13,9 g/L, wobei der Proteingehalt 15,3 ± 1,2 % der Trockenmasse betrug. Zur Steigerung der Nachhaltigkeit wurden agro-industrielle Nebenströme als Substrate eingesetzt, wodurch Stoffkreisläufe geschlossen und Produktionskosten gesenkt werden konnten. Das gewonnene Mycel wurde in einer Fleischersatz-Matrix sensorisch bewertet. Das Aromaprofil von P. pulmonarius wurde mittels GC-MS/FID/O untersucht. Nach Supplementierung mit L-Methionin entstanden flüchtige Schwefelverbindungen, die maßgeblich für das Volatilom von Trüffeln charakteristisch sind. Durch die Verwendung isotopenmarkierten Methionins konnte erstmals in einem Basidiomyceten eine Methionin-γ-lyase-Aktivität nachgewiesen werden. Zudem wurde erstmals für einen Speisepilz beschrieben, wie die aus Methionin gebildeten Produkte metabolisiert werden: Aus Methanthiol, einem Produkt der Methionin-γ-lyase-Aktivität, entstand eine Reihe flüchtiger Schwefelverbindungen, darunter 2,4 Dithiapentan, einer der character-impact-compounds von weißem Trüffel. Es konnte gezeigt werden, dass Methionin der einzige Vorläufer dieser Verbindung ist. Die ebenfalls durch die Methionin-γ-lyase-Aktivität gebildete 2-Ketobutansäure wurde in die Isoleucin-Biosynthese eingespeist. Damit wurde erstmals die Biosynthese von Isoleucin ausgehend von Methionin in einem Pilz beschrieben. Weiterhin konnte mittels Isotopenmarkierung der Biosyntheseweg der Aromastoffe Methionol und Methional entsprechend dem Reaktionsschema der Aminosäuregärung (Ehrlich pathway) bestätigt werden. Zudem wurde mit 2-(Methylthio)essigsäure ein bisher unbekannter Metabolit des Methioninstoffwechsels in einem Ständerpilz identifiziert
Neues Konzept zur Entwicklung einer thermischen Freisetzungsstrategie von locked nucleic acids zur Gentherapie
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Students' Credibility Evaluation of Climate Change Information on Social Media
For many students, social media is a key source of information on climate change.
Its participatory, fast-paced nature fosters the spread of misinformation while
hindering in-depth credibility evaluation. Media communication mechanisms like
filter bubbles makes it even harder for students to identify credible climate change
information. As social media reshape how students engage with and understand
science, scholars have urged to expand science education goals from scientific to
science media literacy. Yet, what this entails remains unclear. Existing approaches
rarely consider social media environments and are not integrated sustainably into
students’ behavior. This gap between proposed approaches and actual student
behavior highlights the missing basis: how students evaluate climate change
information on social media.
This cumulative dissertation addresses the gap by (1) examining how students
evaluate climate change information on social media and (2) informing a learner-
centered science media literacy. Two studies with 10th graders form the basis: a
focus group study (N=26) informs papers 1 to 3, and a conjoint-analysis with self-
reports (N=361) informs paper 4. Paper 1 identifies common credibility criteria
across student groups, while paper 2 contrasts those of activist and non-activist
students. Broadening the focus, paper 3 examines students’ awareness and
conceptions of media communication mechanisms by distinguishing rather simple
and rather elaborate conceptions. Building on paper 1, paper 4 examines the extent
to which selected criteria impact credibility perception and investigates gaps
between students’ perceptions and behavior. Paper 5 translates these insights into
science education practice.
The findings of this dissertation reveal that students evaluate the credibility of
climate change content on social media through a mosaic of criteria, often applied
only superficially. Their perceptions are shaped not just by the content and source,
but also by how it is presented. A clear perception-behavior gap emerged for
diagrams: students underestimated the powerful influence of visualized data on
their credibility judgments. Many of the criteria students used, as well as the
mechanisms shaping their credibility perception, were specific to the social media
environment. While students’ conceptions of these mechanisms were often implicit
and rooted in personal experience, they rarely recognized them as systemic
patterns. More elaborate conceptions revealed the central role of an understanding
about profit-driven logics, targeted advertising, and algorithms in credibility
evaluation of climate change content on social media. Because much of what drives
students’ credibility judgments is tied to social media-specific dynamics, this
dissertation argues for a targeted science social media literacy. Such literacy
should equip students to complement their quick, everyday evaluations with
structured, in-depth reflection in the science classroom. These reflections must
address both the epistemic side – the uncertainties of scientific knowledge and the
inherently probabilistic nature of credibility decisions – and social media specific
aspects like commercial interests and algorithmic selection. Only science
educational approaches that unites both dimensions can safeguard students
against scientific misinformation on social media and strengthen their role as
critical participants in public science discourse
Dresdener Kreis 2021 : 21. Dresdener Kreis Elektroenergieversorgung : 27. bis 28. September 2021 in Dresden
Der Sammelband "Dresdener Kreis 2021: 21. Dresdener Kreis Elektroenergieversorgung vom 27. bis 28. September 2021 in Dresden" beinhaltet neben einem kurzen Bericht zum 21. Treffen des Dresdener Kreises 2021 wissenschaftliche Beiträge von Doktoranden der beteiligten Hochschulinstitute zum Thema Elektroenergieversorgung. Der Dresdener Kreis setzt sich aus der Professur für Elektroenergieversorgung der Technischen Universität Dresden, dem Fachgebiet Elektrische Energiesysteme der Universität Duisburg-Essen, dem Fachgebiet Elektrische Energieversorgung der Leibniz Universität Hannover und dem Lehrstuhl Elektrische Netze und Erneuerbare Energie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg zusammen und trifft sich einmal im Jahr zum fachlichen Austausch an einer der beteiligten Universitäten
A dual species optical atomic clock
Frequency standards based on optical transitions between electronic states of trapped ions have reached uncertainties below 10−18 1 . The Stark shift caused by room-temperature blackbody radiation (BBR) causes the largest correction for most high-performance optical clock. The systematic uncertainty of 171Yb+ clocks based on the 2S1/2(F =0)→2D3/2(F =2) electric quadrupole (E2) and 2S1/2(F =0)→2F7/2(F =3) electric octupole (E3) transitions is currently limited to 28 × 10−18 and 1.5 × 10−18, respectively, by the fractional accuracy of the differential polarizability Δαdc of approximately 2 % 2 . In the scope of this thesis, a dual species clock based on 171Yb+ and 88Sr+ ions was set up, operated and evaluated, to overcome this barrier. Since Δαdc is known with a smaller fractional uncertainty of 0.04 % for the 2S1/2→2D5/2 E2 transition of 88Sr+ 3 , this allows for a transfer of Δαdc from 88Sr+ to 171Yb+ following a method proposed in 4 . The optical intensity of a laser is calibrated with the Stark shift it
causes on the 88Sr+ clock transition, allowing for the determination of Δαdc of the 171Yb+ clock transitions. This allows for a reduction of the fractional uncertainty of Δαdc for both 171Yb+ clock transitions below 0.4 % and clock operation on the
E2 and E3 transition with a fractional BBR shift uncertainty of 0.84 × 10−18 and 0.24 × 10−18 is enabled, respectively. However the value of Δαdc determined in this thesis does not agree with 2, a fractional offset of approximately 14 % is observed. To investigate this discrepancy further, Δαdc is measured in the same manner as in 2 for the 88Sr+ clock transition. The same offset of approximately 14 % is found, calling the accuracy of at least one of these methods into question. Finally, the first optical frequency ratio R between the 88Sr+ clock transition and the 171Yb+ E3 transition is measured. The fractional uncertainty of R is 23 × 10−18. R in combination with the absolute frequency of the E3 transition allows for the determination of the 88Sr+ absolute frequency νSr+ with an uncertainty limited by the caesium references. The value of νSr+ falls outside of the recommended range, but is corroborated by measurements of the same quantity by other institutes. [5, 6]
Optimisation of monitoring procedures in plant protection through the targeted use of LEDs and semiochemicals
Insect monitoring is one of the key components of integrated pest management. Although yellow and blue sticky traps have been used to monitor aphids, whiteflies, thrips or natural enemies for decades, new monitoring tools, that could make monitoring more accurate and efficient, are rare. However, investigations with recently developed light-emitting-diode (LED) traps on pest insects have shown promising results to replace common sticky traps. Nevertheless, investigations on observing the population development of pest insects and natural enemies using these new monitoring approaches under greenhouse conditions are missing. However, new monitoring tools could contribute to a more sustainable plant production. Therefore, the approach of assessing the population development of Frankliniella occidentalis and Trialeurodes vaporariorum in the crop using common sticky traps and new LED traps was investigated. Moreover, LED traps were tested in practice investigating possible negative effects on the natural enemy Encarsia formosa. Comparing common blue sticky traps and blue (465 nm) LED traps with and without adding the semiochemical Lurem-TR® to these traps showed a significant increase of thrips catches on LED traps. Moreover, LED traps provided more accurate information on thrips density in the crop than the standard trap. Additional experiments showed that LED traps were not more attractive than host plants. Lurem-TR® only moderately enhanced the performance of both trap types in a greenhouse experiment but not under more simple conditions with low distances. This demonstrates the importance of visual cues for thrips to orientate at these distances. Comparing common yellow sticky traps and green (521 nm) LED traps in the greenhouse showed a significant correlation between the whitefly density in the crop and number of whiteflies caught on LED traps. As yellow sticky traps showed no such correlation, results indicate that green LED traps can be used effectively for observing the development of the whitefly population in greenhouses. To investigate the compatibility of this LED trap with the whitefly´s natural enemy E. formosa, LED and common yellow sticky traps were installed in commercial greenhouses. The results showed that the LED traps are not more attractive towards the parasitoid than the standard yellow sticky traps. Furthermore, results indicated the compatibility with other beneficial insects, meaning that their populations are not affected by using LED traps. In summary, this study showed the potential and suitability of utilizing LED traps as a monitoring tool. It also serves as basis for further improving insect monitoring and integrated pest management in greenhouses.Das Insekten-Monitoring stellt einen wesentlichen Bestandteil des Intergierten Pflanzenschutzes dar. Obwohl Gelb- und Blautafeln seit Jahrzehnten für die Überwachung von Blattläusen, Weißen Fliegen, Thrips oder Nützlingen verwendet werden, sind neue, effizientere und genauere Monitoring-Werkzeuge selten. Jedoch zeigten Studien mit kürzlich entwickelten LED Fallen an Schädlingen vielversprechende Ergebnisse die üblichen Klebtafeln ersetzen zu können. Dennoch fehlen bislang Studien zur Überwachung der Populationsentwicklung von Schädlingen und natürlichen Feinden unter Gewächshausbedingungen mit LED Fallen. Diese neuen Monitoring-Werkzeuge könnten jedoch zu einer nachhaltigeren Pflanzenproduktion beitragen. Daher wurde der Ansatz untersucht, die Entwicklung der Populationsdichte von Frankliniella occidentalis und Trialeurodes vaporariorum im Bestand mithilfe üblicher Klebtafeln und neuer LED Fallen zu beurteilen. Auch wurden die LED Fallen in der Praxis getestet, um mögliche negative Auswirkungen auf den Nützling Encarsia formosa zu untersuchen. Der Vergleich zwischen Blautafel und blauer (465 nm) LED Falle mit und ohne zusätzlicher Semiochemikalie Lurem-TR® an beiden Fallentypen zeigte einen signifikanten Anstieg der Thrips-Fänge mittels LED Falle. Darüber hinaus lieferte die LED Falle genauere Informationen zur Thrips-Dichte im Bestand als die Blautafel. Zusätzliche Experimente zeigten, dass die LED Falle nicht attraktiver war als die Wirtspflanze. In einem Gewächshausexperiment verbesserte Lurem-TR® die Leistung beider Fallentypen nur moderat, unter einfacheren Bedingungen jedoch nicht. Dies zeigt, dass für Thrips bei der Orientierung auf kurze Distanz visuelle Reize wichtiger sind als olfaktorische. Der Vergleich zwischen Gelbtafel und grüner (521 nm) LED Falle zeigte eine signifikante Korrelation der Weißen Fliege-Dichte im Bestand und der Anzahl mittels LED Falle gefangener Weiße Fliegen. Die Gelbtafel zeigte diese Korrelation nicht, was darauf hinweist, dass die LED Falle dafür geeignet ist, die Entwicklung der Dichte des Schädlings im Gewächshaus zu überwachen. Um die Kompatibilität dieser LED Falle mit dem natürlichen Feind der Weißen Fliege, E. formosa, zu untersuchen, wurden LED Fallen und Gelbtafeln in kommerziellen Gewächshäusern installiert. Die Ergebnisse zeigten, dass die LED Fallen gegenüber des Parasitoiden nicht attraktiver sind als die Gelbtafeln. Außerdem wiesen die Ergebnisse darauf hin, dass die LED Falle auch mit anderen Nützlingen kompatibel ist, sodass die Population dieser durch die LED Falle nur wenig beeinträchtigt wird. Insgesamt zeigte die Studie das Potenzial und die Eignung von LED Fallen als Monitoring-Werkzeug auf. Außerdem dient sie als Basis um das Insekten-Monitoring und den Integrierten Pflanzenschutz im Gewächshaus weiter zu verbessern