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    EINSATZ VON MEMBRANEN ZUR ZELLRUCKFÜHRUNG IN BIOTECHNOLOGISCHEN PROZESSEN

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    Für die Untersuchungen der Auswirkungen von Teil- oder Totalzellrückführungsbedingungen auf Wachstum und Zellzustand von Saccharomyces cerevisiae und Zymomonas mobilis als Teilprozeß der Ethanolherstellung und Trichoderma reesei als Teilprozeß der Enzymproduktion wurden verschiedene Reaktorsysteme zwischen 10 und 2,5 1 Arbeitsvolumen herangezogen Unter dem Gesichtspunkt einer Minimierung der Betriebs- und Investitionskosten des Trennprozesses flüssiger von fester Phase erfolgte die Vorauswahl geeigneter mikround ultraporöser Membranen. Auf der Basis der Daten, die bei kontinuierlichen Kultivierungen der angesprochenen Mikroorganismen unter Normalbedinungen gewonnen wurden, erfolgte die Auslegung der Fermentationen unter Zellrückführungsbedinungen. Die Anwendung der Membranfiltration zur Abtrennung der Biomasse brachte im Fall einer Fermentation mit S. cerevisiae zur Ethanolproduktion eine Steigerung von 7 auf 43,9 g/1*h. Die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der entwickelten Anlage zeigte sich im Verlauf einer 1000 Stunden dauernden kontinuierlichen Kultivierung von Zymomonas mobilis. Neben einer erreichten Produktivität von 49,5 g/1-h erlaubte die Kopplung des Fermenters mit einem Kapillarfasermodul mit 2 m? Filterfläche die exakte Reproduzierung eines Filtratvolumenstroms in variablen Größen. Aus dieser exakten Reproduzierbarkeit ergibt sich unter Zellrückführungsbedingungen die Möglichkeit einer einfachen und schnellen Bestimmung von Wachstumsparametern des Mikroorganismus, wie z. B. des Maintenance-Koeffizienten

    HERSTELLUNG ISOPORER ULTRAFILTRATIONSMEMBRANEN AUS KRISTALLINEN BAKTERIENZELLWANDSCHICHTEN

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    Viele Eu- und Archaebakterien besitzen eine kristalline Protein- oder Glykoproteinschicht (S-Schicht) als äußerste Zellgrenzfläche. Über | eine Reihe einfacher Verfahrensschritte ist es möglich, S-Schichten | zu isolieren und an geeignete poröse Träger zu binden. Auf diese Weise kann ein völlig neuartiger Typ von Ultrafiltrationsmembranen hergestellt werden, dessen aktive Trennschicht sich durch absolute Isoporosität auszeichnet und über ein breites Spektrum proteinchemischer Reaktionen spezifisch modifiziert werden kann

    TRANSDUCTION OF THE CHEMORECEPTOR-EFFECTOR INTERACTION AT LANGMUIRBLODGETT FILMS AND MEMBRANES

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    Biological organisms respond to chemical messages internally and externally through a variety of receptor cells. The chemoreceptive process at membranes offers an interesting model for the development of biosensors. In the present paper, we discuss briefly molecular recognition provided by receptors in the context of sensor design. Work in our laboratory has been concerned with perturbation of ionic fluxes through bilayer lipid membranes by selective bimolecular interactions. As a model for this process we have performed experiments with a Langmuir-Blodgett film balance in which reagents are infused into the subphase. The surface pressure and area characteristics and dipole potential are all monitored concurrently. In the case of lectin-polysaccharide and immunochemical bimolecular interactions interesting transients in potential were observed. These are attributed to perturbation of the monolayer dipole structure by surface aggregative processes. Partial confirmation of this result was obtained from Langmuir-Blodgett fluorescence microscope experiments performed at the Technische Universitat, MUnchen

    HYBRID BIOSENSOR FOR UREA AND CREATININE -WITH USE OF SUBSTITUTED POLYMETHYLGLUTAMATE

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    Hybrid biosensor for urea and creatinine is based on a immobilized membrane and with immobilized nitrifying bacteria and an oxygen electrode. For chemical immobilization of enzyme, a substituted poly(y-methyl-L-glutamate) membrane is used. The permeability of the membrane is controlled by the conditions used for membrane preparation. The urea sensor and creatinine sensor with the membrane exhibited a linear response over the range 2.5 - 25 mg ai, and 1 - 10 mg a7! respectively

    POTENTIOMETRIC GLUCOSE SENSOR

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    Potentiometric pH-sensors based on ion selective field effect transistors (ISFETs) were tested for use as glucose sensors with the enzyme glucose oxidase (GOD). The thickness of the membrane covering the sensor did not affect the calibration curve

    IMMUNO-REACTIONS MONITORED BY DETECTION OF SURFACE-PLASMONS

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    We discuss the theoretical and experimental sensitivity and a possible calibration of a surface plasmon based immunosensor

    ENZYMATIC ASSAY BY FLOW INJECTION ANALYSIS WITH DETECTION BY CHEMILUMINESCENCE: DETERMINATION OF GLUCOSE, CREATININE, FREE CHOLESTEROL AND LACTIC ACID USING AN INTEGRATED FIA MICROCONDUIT

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    A miniaturized flow injection system for the determination of D-glucose, L-lactic acid creatinine and free cholesterol is described. All substrates are degraded enzymatically by means of oxidases which, along with ancillary coenzymes (creatinine), are immobilized on controlled porosity glass and incorporated into small pvc column reactors. The hydrogen peroxide generated by the individual oxidases is determined by chemiluminescence with an alkaline reagent containing luminol and hexacyanoferrate (III). The injection valve, flow channels, enzyme reactor and light detector are integrated into a FIA microconduit. The enzyme reactors all showed little change in activity over a 3 months period of Operation and were found fully compatible with serum samples

    RAPID DETERMINATION OF GLUTAMIC ACID BASED ON IMMOBILIZED ESCHERICHIA COLI AND A QUADRUPOLE MASS SPECTROMETER

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    Large quantities of glutamic acid are produced by the fermentation process so that rapid determination of glutamic acid is important for the control of the fermentation. Previously, we reported a microbial sensor consisting of immobilized Escherichia coli containing glutamte decarboxylase activity and a carbon dioxide gas-sensing electrode(1). The sensor has a major disadvantage of slow speed, 10 samples per hour, due to slow response of the gas-sensing electrode. We require more rapid sensors to deal with many samples from the fermentation laboratories. In stead of the gas-sensing electrode, a quadrupole mass spectrometer was employed to measure carbon dioxide gas produced from glutamic acid by the immobilized E.coli(2). The method has very high speed, more than 100 samples per hour, and has been applied to the assay of glutamic acid in the fermentation broths

    Titel - Vorwort - Inhalt - Verzeichnis der Autoren

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    Der Innovationsschub, den die pharmazeutische Industrie seit 15 Jahren durch die Entwicklung der Gentechnik, die Nutzung pflanzlicher und tierischer Zellkulturen und die Entwicklung von Bioreaktoren erfahren hat, beginnt langsam auch auf die Lebensmittelindustrie überzugreifen. In der Bundesrepublik Deutschland wird beispielsweise die Entwicklung und der Einsatz von Enzymen für die Lebensmitteltechnik seit vielen Jahren durch das BMFT im Rahmender laufenden Programme zur Förderung der Biotechnologie unterstützt. Auch die EG hat in ihren Programmen BRIDGE, ESPRIT, FLAIR und ECLAIR die Innovation der europäischen Lebensmittelindustrie durch den Einsatz biotechnologischer Verfahren zum Ziel. Große Konzerne der USA wie Kraft oder General Foods verfolgen ehrgeizige Forschungsprojekte, die von der molekulargenetischen Verbesserung von Nutzpflanzen (Beispiel: Erhöhung des Stärkeanteils in Tomaten) bis zur Entwicklung großindustrieller enzymatischer Prozesse reichen. In Japan hat das Landwirtschaftsministerium mehr als 60 Firmen in Forschungsassoziationen organisiert, die sich die Entwicklung von Bioreaktoren und die Verbesserung von Lebensmittel- Enzymen durch die Methoden des Protein Engineering zum Ziel gesetzt haben. In Europa—wie auch in Japan — wird die Lebensmittelindustrie geprägt durch kleine und mittelständische Unternehmen, deren Ressourcen an Kapital, Personal und Information nur in wenigen Fällen die Durchführung ehrgeiziger Forschungsprojekte erlauben (die Forschungsquote der deutschen Lebensmittelindustrie liegt bei 0,7%, im Vergleich zu 15,5% bei der Pharmaindustrie). Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe öffentlicher Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Biotechnologie, auf die Chancen dieser Techniken auch für kleine und mittelständische Unternehmen der Lebensmittelindustrie aufmerksam zu machen. Außerdem kann damit der spürbar wachsenden Nachfrage nach F- u. E-Vorhaben aus der Lebensmittelwirtschaft wirkungsvoll begegnet werden. Die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig hat gemeinsam mit der Hochschule Bremerhaven bereits 1986 ein erstes Symposium „Enzyme in der Lebensmitteltechnologie“ durchgeführt. Dabei wurde erstmals ein Forum für vielfaltige Kontakte zwischen Forschung und Praxis geschaffen; ca. 180 Teilnehmer hatten der Einladung Folge geleistet, darunter Vertreter von Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen der Lebensmittelwirtschaft. Ein zweites Symposium zum gleichen Thema haben die Veranstalter vom 26. — 28. Oktober 1988 an der Forschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) in Braunschweig durchgeführt, der an dieser Stelle nochmals für die großzügige Bereitstellung der Räume und die Unterstützung bei der Organisation gedankt sei. Die Tagung gab einen Überblick über den Stand der Forschung und Anwendung in den drei Sektionen Starterkulturen, Enzyme und Analytik und wurde durch Referate über die internationale und rechtliche Situation des Gebiets ergänzt. In einer Abschlußdiskussion wurde besonders die unbefriedigende, da unsichere Situation der Zulassung für neue Enzyme und Mikroorganismen in Lebensmitteln herausgestellt und auf die Chancen und Probleme des zukünftigen EG-Markts hingewiesen. Der vorliegende Tagungsbandenthält Fassungenaller Vorträge und kürzere Beiträge über die Poster; auch die Abschlußdiskussionist wiedergegeben. Die Veranstalter hoffen, damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung des Sachgebiets in technologischer und regulatorischer Sicht zu leisten. Den Vortragenden, Poster-Ausstellern und Teilnehmern gilt der Dank für den Erfolg der Veranstaltung. Weiter möchten wir den Helfern aus der FAL und der GBF nochmals herzlich danken, insbesondere Frau Zimmermann für ihre Mitwirkung bei der Organisation der Tagung und bei der Fertigstellung des Manuskripts; Dr. Walsdorff hat die redaktionelle Bearbeitung des Berichtsbandes für die GBF-Monographien besorgt

    KONTINUIERLICHER AUFSCHLUSS VON MIKROORGANISMEN DURCH MECHANISCHE VERFAHREN

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    In the food industry mechanical methods such as high-pressure homogenization or wet milling are used to get stable emulsions, to increase the viscosity, thus reducing the amount of stabilizers and emulsifiers required or improve other properties of the product. Products which are processed by these homogenizers are for example, dairy products, juices, sauces, sweets, creams, alcoholic beverages, additives and baby food. In recent years high-pressure homogenizers and high speed agitator bead mills have also been successfully employed for the continuous disruption of microorganisms. Cell disruption is the importantfirst step in the isolation of intracellular proteins with catalytic or biological activity. Bacteria, yeast, algae and mycelia can be disrupted effectively without harming the cell constituents. Single cell protein released from, for example, Methylomonas clara or yeast may be a new food source for animal and man. Disrupted cells also might be usable instead of whole cells in food production processes. The catalysed reactions by the cell components are muchfaster if they are notlimited by the membrane which acts as a diffusion barrier. Homogenizers are available on the market in laboratory, pilot and process scale and can be operated understerile conditions. Depending on the type of microorganism, up to 3 passes through the homogenizer are required in order to yield a high degree of disruption

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