Vorarlberg University of Applied Sciences

Online Publication Server University of Applied Science Vorarlberg
Not a member yet
    2106 research outputs found

    Junge Erwachsene LGBTIAQ* Lebenswelten im Fokus

    Get PDF
    In den letzten Jahren hat die Forschung im Bereich queerer Lebenswelten und LGBTIAQ* Thematiken zugenommen und konventionelle Vorstellungen über Geschlechterdichotomien verändert, was zu einer breiteren Akzeptanz verschiedener Identitäten geführt hat. Zudem wurden die Auswirkungen von Diskriminierung auf LGBTIAQ* Personen untersucht, was zur Entwicklung des Minderheitenstressmodell führte. Um Diskriminierung zu bekämpfen und angemessene Unterstützung zu bieten, ist es zentral, queere Themen in die Soziale Arbeit zu integrieren. Es ist wichtig die Sensibilisierung für die Anliegen und Herausforderungen von jungen erwachsenen LGBTIAQ* Personen zu erhöhen und eine queer inklusive Perspektive zu fördern. Insbesondere in Bezug auf junge Erwachsene, die von gängigen heteronormativen Normen abweichen, da diese zu einer vulnerablen Gruppe zählen und marginalisiert sind. In urbanen Regionen wie dem Rheintal in Vorarlberg müsste, wie in urbanen Zentren in Wien herausgefunden wurde, ebenfalls ein dringender Bedarf an einem sicheren Raum und Unterstützungsstrukturen für junge erwachsene LGBTIAQ* Personen bestehen. Die vorliegende Masterarbeit widmet sich dieser Thematik und konzentriert sich auf die Situation im Vorarlberger Rheintal. Dabei stehen im Fokus der Untersuchung die Lebensbewältigung und Lebensgestaltung von jungen queeren Erwachsenen und die strukturellen Herausforderungen, die Gestaltung von Orten sowie die Interaktion mit Menschen. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die Erfahrungen und Herausforderungen dieser Gruppe im Hin- blick auf Soziale Arbeit und die Gestaltung von einem geeigneten Raum zu erforschen. Der Forschungsstand und das theoretische Verständnis werden umfassend dargestellt, wobei Konzepte aus der interkulturellen Sozialen Arbeit, der Queer Theorie, der Identitätskonstruktion und dem Minderheitenstressmodell herangezogen werden. Die methodische Herangehensweise, einschließlich der Auswahl der Interviewmethoden, des Sampling-Prozesses und der Forschungsethik, wird ausführlich beschrieben, um sicherzustellen, dass die Erkenntnisse auf einer soliden methodischen Grundlage basieren. Eine Auswertung der Daten erfolgt in verschiedenen Abschnitten. Die Masterarbeit fasst alle gewonnenen Erkenntnisse zusammen, wobei besondere Aufmerksamkeit auf interkulturelle Perspektiven gelegt wird. Abschließend werden in einer Diskussion und Schlussfolgerung die Besonderheiten des Rheintal Vorarlberg, Limitationen, Ausblicke, Kritik und Reflexion beleuchtet und es werden Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit formuliert.In recent years, research into queer lifeworlds and LGBTIAQ* issues has increased and conventional ideas about gender dichotomies have changed, leading to a wider acceptance of different identities. The impact of discrimination on LGBTIAQ* people has also been examined. In order to combat discrimination and provide appropriate support, it is crucial to integrate queer issues into social work and to raise awareness of the concerns and challenges of LGBTIAQ* young adults and promote a queer-inclusive perspective. Especially with regard to young adults who deviate from common heteronormative norms, as they belong to a vulnerable group and are marginalized. In urban regions such as the Rhine Valley in Vorarlberg, there should also be an urgent need for a safe space and support structures for young adults LGBTIAQ* people, as has been found in urban centers such as Vienna. This master's thesis is dedicated to this topic and focuses on the situation in the Vorarlberg Rhine Valley. The focus of the study is on how young queer adults cope with and shape their lives and the structural challenges, the design of places and interaction with people. The research question aims to explore the experiences and challenges of this group with regard to social work and the design of suitable spaces. The state of research and theoretical understanding is presented comprehensively, drawing on concepts from intercultural social work, queer theory, identity construction and the minority stress model. The methodological approach, including the selection of interview methods, the sampling process and research ethics, is described in detail to ensure that the findings are based on a solid methodological foundation. The data is analyzed in various sections. The paper summarizes the findings, paying particular attention to intercultural perspectives. Finally, in a discussion and conclusion, the special features of the Rhine Valley Vorarlberg, limitations, prospects, criticism and reflection are highlighted, and recommendations for action to social work are formulated

    Herausforderungen im Umgang mit Präventionsmaßnahmen von sexueller Gewalt an Frauen mit Fokus auf die Clubbingszene am Beispiel Vorarlberg

    Get PDF
    Herausforderungen im Umgang mit Präventionsmaßnahmen von sexueller Gewalt an Frauen mit Fokus auf die Clubbingszene am Beispiel Vorarlberg. Theoretischer Hintergrund: Sexuelle Gewalt in der Clubbingszene ist bisher nur wenig erforscht und es existiert eine hohe Dunkelziffer an sexuellen Übergriffen. Die körperlichen, psychischen und sozialen Auswirkungen für Betroffene können massiv sein. Um geeignete Präventionsmaßnahmen für sexuelle Gewalt zu entwickeln, müssen die unterschiedlichen Faktoren, die zur Ausübung von sexueller Gewalt führen, beleuchtet und auf gesamtgesellschaftlicher Ebene behandelt werden. Ziel der Arbeit: Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden welche Herausforderungen sich bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen für Institutionen und Clubbetreiber:innen ergeben und wie diese behoben werden können. Zudem soll die Zusammenarbeit und die Umsetzung dieser zwischen sozialen Institutionen und den Clubbetreiber:innen erforscht werden. Dazu wird folgende Forschungsfrage entwickelt: Welche Herausforderungen stellen sich in der Implementierung der vorhandenen Präventionsmaßnahmen von sexueller Gewalt an Frauen seitens der klinischen Sozialen Arbeit in Zusammenarbeit mit der Clubbingszene in Vorarlberg? Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurden insgesamt zehn problemzentrierte Interviews durchgeführt. Zum einen wurden fünf Expert:innen aus unterschiedlichen Berufssparten befragt, zum anderen fünf Clubnutzer:innen, die in der Clubbingszene Vorarlberg aktiv sind. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass beim Großteil der befragten Personen ein hohes Bewusstsein für das Thema haben. Trotzdem wird sexuelle Gewalt in der Clubbingszene sehr häufig bagatellisiert und nicht als solche wahrgenommen. Die gesellschaftlich verankerten Geschlechterrollen sind dabei nicht förderlich. Schlussfolgerung: Es besteht Handlungsbedarf in Bezug auf Präventionsmaßnahmen von sexueller Gewalt in der Clubbingszene. Dies kann nur geschehen, wenn eine zunehmende Sensibilisierung und Bewusstseinsschaffung für sexuelle Gewalt in der Gesellschaft stattfinden.Challenges in dealing with measures to prevent sexual violence against women with a focus on the clubbing scene using Vorarlberg as an example. Theoretical background: Sexual violence in the clubbing scene has so far been little researched and there is a high number of unreported cases of sexual assault. The physical, psychological and social effects for those affected can be massive. In order to develop suitable preventive measures for sexual violence, the various factors that lead to the exercise of sexual violence must be examined and dealt with at the level of society as a whole. Aim of the work: The aim of this work is to find out what challenges institutions and club operators face when implementing preventive measures and how these can be remedied. In addition, the cooperation and the implementation of this between social institutions and the club operators should be called up. For this purpose, the following research question will be developed: What challenges arise in the implementation of the existing measures to prevent sexual violence against women in clinical social work in cooperation with the clubbing scene in Vorarlberg? Method: A total of ten problem-centered interviews were conducted to answer the research question. On the one hand, five experts from different professions were interviewed, on the other hand five club users who are active in the Vorarlberg clubbing scene. Results: The results show that the majority of the people questioned have a high level of awareness of the topic. Nevertheless, sexual violence in the clubbing scene is very often trivialized and not accepted as such. The in society common view on stereotypical gender roles are a reason for this as well. Conclusion: There is a need for action regarding measures to prevent sexual violence in the clubbing scene. This can only happen if there is increasing awareness and awareness of sexual violence in society

    Emotion durch Design. Steigerung der emotionalen Anbindung an altersgerechte Interfaces.

    Get PDF

    Analyse der Exnaton-Visualisierungsplattform zur Verrechnung der Erneuerbaren-Energie-Gemeinschaft EEG-Schnifis

    Get PDF
    Diese Arbeit analysiert mithilfe von Umfragen allgemeine Themen über Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft (EEG) und deren Verrechnungs-Visualisierung. Sie befasst sich im speziellen mit der Verrechnungs-Visualisierungsplattform der Firma Exnaton. Diese wird von den Teilnehmenden der Pilot-EEG-Schnifis für die Proformarechnung verwendet. Die Umfrageergebnisse werden grafisch und in Textform dargestellt und präsentiert. Auf Basis einer eigenen Interpretation und einer SWOT-Analyse wurde die Bewertung durchgeführt. Es soll eine strategische Entscheidungsmöglichkeit, für die Anwendung einer Verrechnungs-Visualisierungsplattform, geschaffen werden. Die meistgewählten Erwartungen bzw. Wünsche an eine EEG (Klimaschutz, Umweltschutz und Stärkung der regionalen Gemeinschaft) werden als großes Potential der Energiewende gesehen. Mit knapp 78 % kann sich die Mehrheit der Befragten „Gut“ bis „Sehr gut“ vorstellen, sich an einer EEG zu beteiligen. Die nutzerfreundliche Gestaltung der relevanten Daten und die einfache Anwendung werden als Stärke der Exnaton-Verrechnungs-Visualisierungsplattform angesehen. Von den Teilnehmenden der Pilot-EEG-Schnifis bestehen schon 50 % der Befragten im Jahr 2021 auf eine 15-minütige Visualisierung ihrer EEG-Daten. Dies lässt auf ein großes Potential an EEGs und den damit benötigten Verrechnungs-Visualisierungsplattformen schließen

    Violation-mitigation-based method for PV hosting capacity quantification in low voltage grids

    Get PDF
    Hosting capacity knowledge is of great importance for distribution utilities to assess the amount of PV capacity possible to accommodate without troubling the operation of the grid. In this paper, a novel method to quantify the hosting capacity of low voltage grids is presented. The method starts considering a state of fully exploited building rooftop solar potential. A downward process is proposed - from the starting state with expected violations on the grid operation to a state with no violations. In this process, the installed PV capacity is progressively reduced. The reductions are made sequentially and selectively aiming to mitigate specific violations: nodes overvoltage, lines overcurrent and transformer overloading. Evaluated on real data of fourteen low voltage grids from Austria, the method proposed exhibits benefits in terms of higher hosting capacities and lower computational costs compared to stochastic methods. Furthermore, it also quantifies hosting capacity expansions achievable by overcoming the effect of the violations. The usage of a potential different from solar rooftops is also presented, demonstrating that a user-defined potential allows to quantify the hosting capacity in a more general setting with the method proposed

    Wahrheit braucht Vertrauen

    No full text
    Eigenständiges Denken beruht auf Selbstreflexion des Vorgehen

    Shifting to modern software development infrastructures

    Get PDF

    Analysing the energy-flow of a residential building utilizing a combined heat and power unit (CHP) considering economical appeal

    Get PDF
    This master’s thesis provides an overview of a more efficient, future-oriented living concept in Dornbirn, Austria. The use of a combined heat and power unit (CHP), in combination with a thermal storage, as a heating system is specifically investigated. In order to make this heating system more attractive for the consumer, the sale of the generated electricity from the CHP is considered. The more efficient use of energy for heating increases the attractiveness by a minimisation of the living space. This master’s thesis aims to draw attention to the issue and to achieve a rethinking in the planning of future living space. For the research and elaboration of this thesis, statistics and trustworthy literature were used, and physical modelling was applied. This Master’s thesis can be assigned to the fields of energy technology, mechatronics, architecture and civil engineering. It contributes for students, researchers, and other interested person in these sectors.Die vorliegende Masterarbeit gibt einen Überblick über ein effizienteres, zukunftsorientiertes Wohnkonzept in Dornbirn, Österreich. Untersucht wird explizit der Einsatz eines Blockheizkraftwerks (BHKW), in Kombination mit einem thermischen Speicher, als Heizsystem. Um dieses Heizsystem für den Endverbraucher attraktiver zu gestalten, wird der Verkauf des vom BHKW produzierten Stromes vorgesehen. Die Steigerung der Attraktivität beinhaltet zudem den effizienteren Einsatz der Energie für das Heizen, was folglich zu einer Minimierung des Wohnraumes führt. Durch diese Masterarbeit soll Aufmerksamkeit auf die Thematik gelenkt und ein Umdenken in der Planung des zukünftigen Wohnraumes erreicht werden. Zur Recherche und Ausarbeitung dieser Arbeit wurden Statistiken und vertrauenswürdige Literaturquellen verwendet, sowie die physikalische Modellbildung angewandt. Diese Masterarbeit kann den Fachbereichen Energietechnik, Mechatronik, Architektur und Bauwesen zugeordnet werden. Sie bietet vor allem für Studierende, Forschende und Interessierte aus diesen Bereichen einen Mehrwert

    Digitization of B2B after-sales processes

    Get PDF
    Today, industrial B2B manufacturers face a rapidly changing environment, exacerbated by increasing globalization and associated shifts in the competitive landscape. Digital transformation and the emergence of new innovations and technologies are forcing companies to rethink their business models and offerings to integrate digital services to strengthen competitive advantages. Suppliers are becoming more deeply involved in customer processes through digital after-sales services, with the aim of exploiting efficiencies. Following the servitization transformation, companies intend to change their purpose from focusing on the pure physical product to becoming a service provider with emphasis on value creation and the capture of the customer. To investigate how customer and supplier perspectives agree and what requirements each side has for digital after-sales services, exploratory qualitative research was conducted with customers and suppliers by means of one-on-one interviews. The thesis aimed to assess the status, progress, and future possibilities of implementing digital after-sales services and business models based on them. Research shows that the far-reaching establishment of product-accompanying services with strong connectivity and customer-centricity is primarily relevant. Disruptive business models still require a mind-shift and organizational readiness on the part of both customers and suppliers. In principle, digitization in after-sales interaction is beneficial and should be steadily advanced to make customer processes as well as further developments at the supplier level more efficient and well-founded through the analysis of real data. Overall, this thesis outlines important aspects that need to be considered while developing digital service innovations to deal with customer demands appropriately. Keywords: Servitization, Digital After-Sales Services, Predictive Maintenance, Remote Monitoring, Digital Interaction, Digital Service Innovation, Digital Service Innovation ProcessIndustrielle B2B-Produktionsbetriebe sehen sich heutzutage mit einer sich schnell verändernden Umwelt konfrontiert, verschärft durch die zunehmende Globalisierung und die damit einhergehenden Verschiebungen in der Wettbewerbslandschaft. Der digitale Wandel und die Entwicklung neuer Innovationen und Technologien treiben Unternehmen dazu, ihre Geschäftsmodelle und Angebote zu überdenken und digitale Dienstleistungen zu integrieren, um Wettbewerbsvorteile zu stärken. Dabei werden die Anbieter durch digitale Serviceangebote stärker in die Kundenprozesse eingebunden, um Effizienzsteigerungen zu erzielen. Im Zuge der Servicetransformation beabsichtigen Unternehmen, sich von einem reinen physischen Produktanbieter zu einem Dienstleister mit Schwerpunkt auf der Wertschöpfung und -schaffung beim Kunden zu wandeln. Um herauszufinden, inwieweit Kunden- und Lieferantenperspektive ineinandergreifen und welche Anforderungen beide Seiten an digitale After-Sales Services haben, wurde eine explorative qualitative Forschung mit Kunden und Lieferanten dieser in Form von Einzelinterviews durchgeführt. Ziel der Arbeit war es, den aktuellen Stand, den Fortschritt und die zukünftigen Möglichkeiten der Umsetzung von digitalen After-Sales Services und darauf basierenden Geschäftsmodellen herauszufinden. Die Untersuchung zeigt, dass vor allem die weitreichende Etablierung von produktbegleitenden Dienstleistungen mit starker Konnektivität und Kundenzentrierung relevant ist. Disruptive Geschäftsmodelle erfordern nach wie vor ein Umdenken und Schaffung nötiger Rahmenbedingungen von Unternehmen, sowohl auf Kunden- als auch auf Anbieterseite. Grundsätzlich wird die Digitalisierung der Interaktion im After-Sales als vorteilhaft angesehen und sollte stetig vorangetrieben werden, um Kundenprozesse sowie Weiterentwicklungen beim Lieferanten effizienter und, durch die Analyse von realen Daten, fundierter zu gestalten. Somit zeigt diese Arbeit wichtige Aspekte auf, die bei der Entwicklung digitaler Serviceinnovationen zu beachten sind, um den Kundenanforderungen angemessen zu begegnen. Keywords: Digitale After-Sales Services, Vorausschauende Wartung, Fernüberwachung, Digitale Interaktion, Digitale Dienstleistungsinnovation, Digitaler Dienstleistungsinnovationsprozes

    795

    full texts

    2,106

    metadata records
    Updated in last 30 days.
    Online Publication Server University of Applied Science Vorarlberg is based in Austria
    Access Repository Dashboard
    Do you manage Open Research Online? Become a CORE Member to access insider analytics, issue reports and manage access to outputs from your repository in the CORE Repository Dashboard! 👇