Vorarlberg University of Applied Sciences

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    Konkrete Umsetzungsbeispiele von Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit für die TeleCareHub Plattform

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    Barrierefreiheit (Zugänglichkeit) und Usability (Benutzerfreundlichkeit) sind wichtige Ge-staltungsprinzipien überall dort, wo Kommunikation zwischen Menschen und (digitalen) Oberflächen stattfindet. Um eine angemessene Qualität der Telecare Services für möglichst viele Menschen zu gewährleisten, sind Usability-Kriterien sowie Prinzipien für Barrierefrei-heit von zentraler Bedeutung für die TeleCareHub Plattform. Unter Berücksichtigung von diversen Perspektiven unterschiedlicher Personengruppen, die „im Digitalen“ Hürden erle-ben, werden gestalterische und technische Maßnahmen umgesetzt, um eine hohe Benutzer-freundlichkeit mit möglichst wenigen Barrien zu gestalten. Barrieren können dabei unter-schiedlich sein und von diversen Menschen wahrgenommen werden. Dazu gehören z. B. auditive oder visuelle Hürden oder Sprach- bzw. Fachsprachbarrieren. In diesem Beitrag wird herausgearbeitet, welche Relevanz und welche Schnittmengen Usability und Barriere-freiheit haben, um eine möglichst nutzerfreundliche und barrierearme Gestaltung von digi-talen Interfaces umzusetzen. Beide thematisierten Gestaltungsprinzipien spielen in allen Ar-beitsphasen eine Rolle: der Serviceauswahl, -implementierung und -evaluation. Dabei wird exemplarisch dargelegt, welche konkreten Gestaltungsmaßnahmen auf der TeleCareHub Plattform (TCH) umgesetzt werden

    Quasi-planar fiber array assembly to PCB by mechanical optical interface

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    The paper deals with designing and verifying the technological procedure of quasi-planar fiber array assembly to PCB by mechanical optical interface PRIZM® LightTurn®. Mechanical optical interface allows excellent fiber array coupling to the VCSEL or photodiode array up to 12 elements. By image processing from its two CCD cameras, the spatial positions of the centre of the elements array on the PCB and the centre of the mounted mechanical optical interface on the 6D position stage are detected. After this detection, they are then mutually adjusted to the optimal relative position in 3D space by active adjustment to the maximum optical powers of the two outermost optical fibres of the fiber array. Subsequently, the mechanical optical interface is fixed by UV-A curable adhesive to the PCB through its four hollow feet designed for this. The technological process is designed and optimized for the Fiber Line 300 machine from Ficontec, GmbH

    Refactoring strategies for optimizing and consolidating telemetry systems

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    Many IT organizations require telemetry data to keep an eye on their broad set of applications and underlying infrastructure. Historically, as the market provided specialized tools to capture different kinds of data, teams accumulated multiple monitoring tools for the same or similar purposes. The tool sprawl led to increased complexity, reduced visibility and inefficient resource utilization. Nowadays, the trend is to opt for all-in-one observability solutions (e.g. Datadog, New Relic) to unify the handling of telemetry data. However, many teams need to sacrifice visibility to control the costs when using such platforms. The company Leica Geosystems faced the same challenges. Due to the absence of an organization-wide observability strategy, a complex telemetry environment emerged, causing not only data silos, but also high operative and maintenance costs. Thus, the aim of this thesis was to find out refactoring strategies for optimizing and consolidating the company’s telemetry systems. Next to an extensive literature review, the research methodology was a study composed of four distinct telemetry systems that were analyzed through semi-structured interviews with software engineers, software directors and product managers. Hereby, the Goal-Question-Metric approach helped to define the majority of the interview questions and analysis criteria. After considering best practices and trade-offs, the decision was to go with OpenTelemetry and Grafana Cloud, accompanied by data filtering and transformation strategies to control the costs. Initial evaluation shows that this approach works well for web services and web apps, but might encounter limitations for desktop and mobile apps in future. Although the results and conclusions are specific to the study, the high-level steps to develop an observability strategy may be valuable for other telemetry environments as well

    Entwicklung von Gestaltungprinzipien für nachhaltige betriebliche Mobilitätssysteme

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    Ziel dieser Arbeit ist die Formulierung von Gestaltungsprinzipien für nachhaltige betriebliche Mobilitätssysteme. Gestaltungsprinzipien sind Richtlinien oder Leitfäden, die der Designtheorie, welche sich mit Methoden und Strategien zu Design beschäftigt, entstammen. Aufgrund der sich verschärfenden Klimakrise sind Unternehmen immer mehr gefordert, für Mitarbeiter:innen nachhaltige Transportmöglichkeiten bereitzustellen, welche als Mobilitätssystem zusammengefasst werden können. Daraus ergeben sich die Ziele, d.h. die Beantwortung, wie effektive nachhaltige Mobilitätssysteme im Unternehmenskontext für betriebliches Mobilitätsmanagement mittels Gestaltungsprinzipien designt werden können, welche dieser Gestaltungsprinzipien sich zur Anwendung eignen sowie wie diese Gestaltungsprinzipien optimiert werden können, damit sie sich zur Anwendung eignen. Mittels Literaturrecherche wird vorhandene Literatur zum Forschungsthema ermittelt und der aktuelle Forschungsstand aufgezeigt. Durch das Double Diamond Designprozessmodell und mittels der Ergebnisse der Literaturrecherche werden die Gestaltungsprinzipien entwickelt und formuliert sowie mittels Expert:inneninterviews verifiziert, optimiert und ergänzt. Das Ergebnis sind neun Gestaltungsprinzipien, welche nach einem Template aus der Forschung zu Gestaltungsprinzipien in der Wirtschaftsinformatik verfasst sind. Inhaltlich orientieren sich diese an Themen aus der Wirtschaftsinformatik sowie aus der Verhaltensökonomie. Gestaltungsprinzipen können Anwendung in Team-Prozessen, als Orientierungshilfen oder Gedankenstützen bei Mobilitätsprojekten, finden. Weitere Anwendungsgebiete sind als Grundlagen für nachhaltige Mobilitätsprojekte in Projektteams, bei World-Cafés, oder in Workshops oder in Gruppendiskussionen.The objective of this work is to formulate design principles for sustainable corporate mobility service applications. Design principles are guidelines or frameworks derived from design theory, which deals with methods and strategies for design practices. Due to the current climate crisis, companies are increasingly required to provide sustainable transport options for employees, which can be summarized as mobility systems. This leads to the objectives of this work: to answer how effective sustainable mobility systems in the corporate context can be designed using design principles, which of these design principles are suitable for application, and how these design principles can be optimized to be applicable. Through a literature review, existing literature on the research topic is identified and the current state of research is presented. Using the Double Diamond design process model and the results of the literature review, the design principles are developed and formulated, as well as verified, optimized, and supplemented through expert interviews. The result consists of nine design principles, formulated according to a specific template from research on design principles in information systems. The principles contain topics of information systems and behavioral economics. The projected design principles can be applied in team processes as orientation aids or cognitive supports in sustainable mobility projects. Other application areas include serving as foundations for mobility projects in project teams, in World Cafés, or in workshops and group discussions

    Die Auswirkungen der Green Asset Ratio auf die Mittelstandsfinanzierung in Deutschland

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    Die EU-Taxonomie soll Unternehmen und Investoren gleichermaßen als Maßstab dienen und dabei unterstützen, umweltverträgliche Wirtschaftsaktivitäten zu identifizieren. Auf diese Weise zielt die EU-Taxonomie darauf ab, Kapitalströme verstärkt in nachhaltige Aktivitäten umzuleiten und somit wesentlich zur Finanzierung der nachhaltigen Transformation der europäischen Wirtschaft beizutragen. Obwohl kleine und mittlere Unternehmen einen maßgeblichen Anteil am europäischen BIP haben, sind sie von dieser Regulierung ausgenommen. Größere Unternehmen hingegen müssen offenlegen, inwieweit ihre Geschäftsaktivitäten den Taxonomie-Kriterien entsprechen. Für Banken wurde in diesem Zusammenhang die Green Asset Ratio eingeführt. Über die GAR soll erreicht werden, dass Finanzinstitute Kredite gezielt an taxonomie-konforme Unternehmen ausgeben. Damit soll Banken eine Schlüsselrolle bei der Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft zukommen. Diese Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Frage, ob und wie KMU mittelbar von der Einführung der GAR betroffen sein werden und welche Auswirkungen die GAR auf die Geschäftsstrategie von Banken und Sparkassen hat. Im Rahmen einer umfassenden Literaturanalyse wird die GAR in die Gesamtstrategie der EU eingebettet. Ferner werden mögliche Wirkungszusammenhänge beleuchtet. Die aufgestellten Hypothesen wurden im Rahmen einer quantitativen Studie der Falsifikation ausgesetzt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Banken und Sparkassen verstärkt dazu neigen, Taxonomie-Daten von KMU zu integrieren, um ihre eigene Taxonomie-Berichterstattung zu verbessern. Die Ergebnisse der Studie tragen dazu bei, dass KMU die GAR und deren Auswirkungen besser verstehen und so frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige Ausrichtung stellen können.The EU Taxonomy is intended to serve as a benchmark for both companies and investors, helping to identify environmentally sustainable economic activities. In this way, the EU Taxonomy aims to redirect capital flows towards sustainable activities and thereby significantly con- tribute to financing the sustainable transformation of the European economy. Although small and medium-sized enterprises constitute a significant portion of the European GDP, they are exempt from this regulation. Larger companies must disclose the extent to which their business activities align with Taxonomy criteria. In this context, the Green Asset Ratio has been established for banks. The aim of the GAR is to ensure that financial institutions allocate loans specifically to taxonomy-compliant companies. This is intended to assign banks a key role in the transformation of the economy and society. This research focuses on whether SMEs might be indirectly affected by the introduction of the GAR and the implications of the GAR on the business strategies of banks. A comprehensive literature review integrates the GAR into the EU's overall strategy, while exploring potential causal relationships. Hypotheses were subjected to falsification in a quantitative study, with results indicating that banks are increasingly inclined to integrate taxonomy data from SMEs to enhance their own taxonomy reporting. The study's findings contribute to SMEs' better understanding of the GAR and its impacts, thereby enabling them to proactively set the stage for sustainable orientation

    Optical amplifiers for metropolitan optical networks

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    This article aims to compare different types of optical amplifiers implemented in metropolitan xWDM-PON networks. The first part is an analysis of the issue with the focus on the used optical access network based on xWDM-PON. In the next part the deployment of optical amplifiers (SOA, EDFA and Raman) into the network and their analysis is presented. The following part is dedicated to the simulation of WDM-PON networks in the OptiSystem tool from Optiwave, with applied appropriate optical amplifier for chosen channels. In the last part, the simulated results (based on optical power, BER, Q-factor, eye-diagram and spectral analysis) are evaluated and discussed

    Vorgehensmodell zur Einführung von KI-Tools am Arbeitsplatz

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    Künstliche Intelligenz erlebt einen Boom und nimmt Einzug in die verschiedensten Bereiche des Lebens. Auch vor dem Arbeitsplatz macht KI keinen Halt und so versuchen immer mehr Anbieter, ein KI-Tool zu entwickeln, welches wiederkehrende, tägliche Aufgaben für Mitarbei-tende im Unternehmen erleichtert oder gar ganz abnimmt. Einer dieser Anbieter ist Microsoft, der mit dem M365 Copilot ein KI-Tool auf den Markt gebracht hat, welches genau diese Aufgaben bewältigen soll. Mit der Unterstützung von LLMs und der Technologie von RAG kann das KI-Tool auf Inhalte des Benutzers zugreifen und eingegebene Prompts zu benutzerdefinierten Ergebnissen generieren. Damit Mitarbeitende im Unternehmen diese Vorteile eines KI-Tools am Arbeitsplatz beziehen können, muss ein solches KI-Tool zunächst im Unternehmen implementiert werden. Für eine solche Implementierung sollten unternehmensintern zunächst ein paar Dinge definiert und geklärt werden. Hierzu eignet sich ein Vorgehensmodell, welches die wichtigsten Schritte umfasst. Da Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz ein junges Thema ist, gibt es hierzu noch keine vorgefertigten Modelle. Aus diesem Grund wurde anhand von Theorie zu den Themen „Digitaler Arbeitsplatz“, „Künstliche Intelligenz“, „Vorgehensmodelle“ und „Change-Management“ sowie durch Experteninterviews ein Vorgehensmodell zur Einführung von Künstlicher Intelligenz am digitalen Arbeitsplatz entwickelt. Im Anschluss wurde das gesamte Projekt evaluiert und die generelle Einstellung von Mitarbeitenden im Unternehmen zum Thema Künstliche Intelligenz eingeholt. Am Ende der Arbeit wurden Implikationen sowie Limitationen getroffen.Artificial Intelligence is experiencing a hype and is making its way into various areas of life. AI does not stop at the workplace either, and so more and more providers are trying to develop an AI tool that is designed to simplify or even completely take over recurring, daily tasks for employees in the company. One of these providers is Microsoft, which has launched the M365 Copilot, an AI tool, which is supposed to handle exactly these tasks. With the support of LLMs and the technology of RAG, the AI tool can access user content and generate user-defined results from prompts entered. In order for employees to benefit from these advantages of an AI tool in the workplace, such an AI tool must first be implemented in the company. For such an implementation, a few things should first be defined and clarified within the company. A process model that includes the most important steps is suitable for this. As artificial intelligence in the workplace is a recent topic, there are no prefabricated models for this yet. For this reason, a process model for the introduction of artificial intelligence in the digital workplace was developed based on the theory of the topics “digital workplace”, “artificial intelligence”, “process models” and “change management” as well as expert interviews. The entire project was then evaluated and the general attitude of employees in the company towards the topic of artificial intelligence was obtained. At the end of the work, implications and limitations were identified

    Entwicklung von entscheidungsorientierten Dashboards im Ersatzteilnachfragemanagement

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    Diese Forschungsarbeit befasst sich mit der Erforschung von Kriterien, die verwendet werden sollten, um Benutzer:innen auf Dashboards für das Ersatzteilnachfragemanagement mit der Entscheidungsfindung behilflich zu sein. 25 Kriterien wurden durch Datenbanksuchen und anschließende Analysen identifiziert und anschließend mit ausgewählten Expert:innen evaluiert. Sechs weitere wurden vom Autor hinzugefügt und in die Kategorien „Inventory“, „installed base“, „MRO“, „logistics network design“ und „financial perspective“ unterteilt. Während den Interviews wurden von den Expert:innen weitere Kriterien hinzugefügt. Nach der Bewertung wurden ähnliche Merkmale zusammengefasst und vorrangig die wichtigsten für das Dashboard-Design verwendet. Mittels Interviews konnte herausgefunden werden, dass es zwei Perspektiven für das Dashboard-Design benötigt. Die eine fokussiert sich auf den kompletten Ersatzteilbedarf eines Lagers, die andere spezialisiert sich auf den Ersatzteilbedarf eines spezifischen Ersatzteils und bildet vorrangig Dispositionsparameter ab. Basierend darauf wurden Mockups für Management-Dashboards sowie ersatzteilspezifische Dashboards beispielhaft konzipiert

    Gestaltung digitaler Identitäten im Kontext von Web3

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    Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung digitaler Identitäten im Kontext des technologischen Wandels. Ausgehend von soziologischen Identitätstheorien wie dem symbolischen Interaktionismus nach Mead (1991) und der Theorie des kommunikativen Handelns von Habermas (1999) wird analysiert, wie sich Identitätsbildung in digitalen Räumen als Erweiterung von öffentlichen Sphären (Habermas 1987) vollzieht und welche Rolle dabei Interaktion und Anerkennung spielen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Teilidentitäten und multiplen Identitäten, die durch die Möglichkeiten des Web 2.0 befördert werden (Turkle; Schmidt 1998). Zugleich werden die mit der Personalisierung von Inhalten durch Algorithmen (Stöcker; Lischka 2018) und der Kommerzialisierung persönlicher Daten verbundenen Risiken beleuchtet. Mit der Entwicklung von Web3-Technologien entstehen neue Lösungsansätze für dezentrale und nutzerzentrierte digitale Identitäten. Diese Technologien ermöglichen es den Nutzern, ihre Daten und Identitäten selbstbestimmt zu verwalten, ohne auf zentrale Autoritäten angewiesen zu sein. Die Nutzung von Smart Contracts und dezentralen Identitätslösungen wie Soulbound Tokens (SBTs) und verifizierbaren Zertifikaten eröffnet neue Möglichkeiten für sichere, transparente und nutzerzentrierte Identitätsmanagementsysteme. Diese Entwicklungen versprechen eine erhöhte Datensouveränität und Selbstbestimmung der Nutzer, stellen jedoch auch Herausforderungen hinsichtlich technischer Komplexität, Nutzerfreundlichkeit und rechtlicher Rahmenbedingungen dar. Die praktische Anwendbarkeit und Implikationen dieser Technologien wurden erforscht, indem zwei Konzeptentwicklungen auf Basis der theoretischen Ansätze konzipiert wurden. Anschließend wurden diese umgesetzt und schließlich evaluiert. Das Ziel besteht in der Evaluation möglicher Einsatzszenarien und Ansätze für zukünftige Entwicklungen. Im Rahmen der Konzeptentwicklung wurde basierend auf dem erstmals 2022 von Buterin vorgestellten Soulbound Token ein System zur Ausgabe von Verifiable Credentials am Beispiel eines Hochschulabschlusses umgesetzt (Buterin; Ohlhaver; Weyl 2022). Die zweite Konzeptentwicklung, eine Applikation zur zentralen Verwaltung persönlicher digitaler Teilidentitäten, zielt darauf ab, eine gesammelte Identitätsausprägung zu unterstützen und eine bessere Übersicht und Kontrolle zu ermöglichen. Die Untersuchung umfasste die Gestaltung einer Benutzeroberfläche, welche das Vertrauen und die Sicherheit der Nutzer fördern sowie Web3-Technologien unabhängig von ihrer Komplexität vermitteln soll. Zudem wurde eruiert, inwieweit eine gute Usability für eine weite Verbreitung und Nutzerakzeptanz ausreichend ist. Die Ergebnisse zeigen Chancen und Herausforderungen von Web3-Technologien für digitale Identitäten auf. Während sie mehr Selbstbestimmung und Datensouveränität versprechen, werfen sie auch Fragen zur Komplexität, Nutzerfreundlichkeit und rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Die Arbeit diskutiert Implikationen für Datenschutz, soziale Interaktionen und Authentizität der Selbstdarstellung im digitalen Raum. Abschließend werden Empfehlungen für die nutzerfreundliche, verantwortungsvolle Gestaltung digitaler Identitätssysteme formuliert. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag zum Verständnis und zur Gestaltung digitaler Identitäten in einer sich wandelnden technologischen Landschaft.This master‘s thesis examines the development and significance of digital identities in the context of technological change. Based on sociological identity theories such as Mead‘s symbolic interactionism (1991) and Habermas‘ theory of communicative action (1999), it investigates how identity formation takes place in digital spaces as an extension of public spheres (Habermas 1987) and what role interaction and recognition play in this process. One area of focus is the investigation of partial and multiple identities, which are facilitated by the affordances of Web 2.0 (Turkle; Schmidt 1998). Concurrently, the potential risks associated with personalizing content through algorithms (Stöcker; Lischka 2018) and the commercialisation of personal data are examined. With the development of Web3 technologies, new solutions for decentralised and user-centric digital identities are emerging. These technologies enable users to manage their data and identities in a self-determined manner, without having to rely on centralised authorities. Using smart contracts and decentralised identity solutions, such as soulbound tokens (SBTs) and verifiable credentials, opens up new possibilities for secure, transparent and user-centric identity management systems. These developments promise increased data sovereignty and self-determination for users but also pose challenges in terms of technical complexity, user-friendliness and legal framework conditions. The practical applicability and implications of these technologies were investigated through the design and implementation of two conceptual developments based on theoretical approaches. These were then evaluated in order to ascertain their potential for future development. As part of the concept development, a system for issuing verifiable credentials was implemented based on the soulbound token first presented by Buterin in 2022, with the example of a university degree (Buterin; Ohlhaver; Weyl, 2022). The second concept development, an application for the centralised management of personal digital partial identities, aims to support collective identity expression and enable a more comprehensive overview and control. The investigation included the design of a user interface that promotes user trust and security and effectively communicates Web3 technologies, regardless of their inherent complexity. The extent to which good usability is sufficient for widespread use and user acceptance was also analyzed. The results demonstrate the potential and limitations of Web3 technologies for digital identities. While they offer greater autonomy and control over data, they also raise concerns about complexity, usability, and the legal framework. The thesis examines the implications for data protection, social interactions, and the authenticity of self-presentation in the digital space. Finally, recommendations for the user-friendly, responsible design of digital identity systems are presented. The work thus contributes to the understanding and design of digital identities in a changing technological landscape

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