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bewusste und unbewusste Adaption, Zitation und Wahrnehmung von Kunst in der Populärkultur und ihr möglicher Nutzen für die Museumspädagogik
Softcover, 17x24, 230 S.: 26,00 €Softcover, 17x24Es gibt einige Kunstwerke aus der italienischen Renaissance, die jedem bekannt sind, wie die Mona Lisa von Leonardo da Vinci, die Erschaffung Adams als Teil der Sixtinischen Decke von Michelangelo Buonarroti oder die Engelchen der Sixtinischen Madonna von Raffael Santi. Doch wie haben ausgerechnet diese Werke bzw. ihre Ausschnitte ihren Weg in unseren Alltag gefunden? Worin liegt der besondere Reiz, diese und keine anderen Motive für Film und Fernsehen, Comics, Zeitschriften- und Büchercover, Alltagsgegenstände und Dekorationen zu verwenden und zu verfremden? Warum wurden gerade die Schöpfer dieser Kunstwerke zu „Künstlerhelden“ hochstilisiert, mit deren Namen man untrennbar bestimmte Attribute verknüpft? Ist Kunst als Motiv in der Warenästhetik per se immer Kitsch? Und gibt es eine Möglichkeit, die Allgegenwart der vertrauten Motive zu nutzen, um die Menschen, besonders Kinder und Jugendliche, zurück ins Museum zu bringen? All diesen Fragen und vielen weiteren wird in der vorliegenden Dissertation auch mit interdisziplinären Methoden nachgegangen
Veranschaulicht am Beispiel des Erstspracherwerbs
Die Pädagogik ist in Bewegung, in Praxis wie in Theorie. Fragen nach Kompetenzorientierung, Individualisierung, länderübergreifenden Austauschmöglichkeiten und Standards bewegen die Gemüter; Schule, Universität und Lehrerbildung verändern sich. Im Zuge dieser Entwicklung regen insbesondere die kognitionswissenschaftlichen Erkenntnisse unserer Zeit dazu an, den Status Quo unserer Bildungslandschaft, die daran hängenden Vorstellungen und Institutionen neu, mit umfassenderem, empirisch gestütztem Blick auf den Menschen, auf seine Biologie sowie seine sozio-kulturelle Einbettung, zu reflektieren. Die Bildungswissenschaften1, hält Gudjons (2008: 47) fest, sind ohne Bezug zu Nachbardisziplinen heute nicht mehr denkbar, sie werden mehr und mehr „Integrationswissenschaft“. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, in welche Richtung diese Entwicklung weist. Sie untersucht, inwieweit eine moderne Pädagogik von den derzeit so stark im Aufschwung begriffenen kognitiv-empirischen Untersuchungen ihrer zunehmend diversen Bezugsdisziplinen profitieren, welcher Art sie fachübergreifend Anregung erfahren und weitergedacht werden kann
zugleich ein Beitrag zur privatrechtsdogmatischen Integration des Arztrechts
Softcover, 17x24Die moderne Medizin ist zunehmend geprägt von arbeitsteiligen Prozessen. Was aber genau versteht das Arztrecht unter Arbeitsteilung, Delegation oder Substitution? Welche Tätigkeiten können im Einzelfall konkret arbeitsteilig durchgeführt werden, ohne dass sich der Arzt vergütungs- und haftungsrechtlichen Risiken aussetzt? Diese Arbeit versucht auf diese drängenden Fragen des Arztrechts Antworten zu geben. Dabei entwickelt der Autor basierend auf den von ihm herausgearbeiteten arztrechtlichen Prinzipien eine systematische Grenze der arbeitsteiligen Medizin. In diesem Grenzsystem liegt zugleich ein Beitrag zur aktuell im Zuge des Patientenrechtegesetzes fortschreitenden privatrechtsdogmatischen Integration des Arztrechts. Ferner wird dieses System anhand von ausgewählten Einzelfragen des Arztvergütungs- und Arzthaftungsrechts überprüft und weiterentwickelt. Auf diese Weise soll ein praxistauglicher und gleichzeitig dogmatisch abgesicherter Lösungsansatz für die Grenze der arbeitsteiligen Medizin präsentiert werden.Modern medicine is increasingly characterised by the division of labour. Therefore, this process as well as the concepts of delegation and substitution need to be clarified on a juridical basis. Accordingly, this dissertation is an approach to answer relevant questions of medical law, such as: Which concrete medical processes can be carried out based on the division of labour without risking legal steps regarding liability or pay to be taken? Based on distinct principles of medical law, the author thus develops a systematic framework for the division of medical labour. In this regard, an applicable and simultaneously docmatically substantiated method is focussed
Palliativmedizin und Betäubungsmittelrecht - Möglichkeiten und Grenzen
Softcover, 17x24, 105 S.: 24,00 €Softcover, 17x24Die Etablierung palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen im ambulanten Bereich hat in den vergangenen Jahren die ärztliche Betreuung von Palliativpatienten deutlich verändert. Eine an den spezifischen Bedürfnissen schwerstkranker Patienten orientierte Versorgung im häuslichen Umfeld erfordert es, bestehende gesetzliche Regelungen zu hinterfragen, anzupassen oder fortzuentwickeln. Kontrovers diskutiert wird, wie das Grundanliegen des Betäubungsmittelrechts — Schutz der Bevölkerung vor Abhängigkeit und Missbrauch sowie Sicherstellung der notwendigen medizinischen Versorgung — mit dem palliativmedizinischen Selbstverständnis der Gewährung einer bestmöglichen Behandlung von Schmerzpatienten in Einklang gebracht werden kann. In diesem Spannungsfeld fasst der Band die Beiträge eines Expertenworkshops zusammen, der 2012 von der Klinik für Palliativmedizin sowie dem Zentrum für Medizinrecht der Georg-August-Universität Göttingen veranstaltet wurde. Ergänzt um Beiträge weiterer Autoren werden aktuelle Konfliktbereiche im Verhältnis von (Betäubungsmittel-)Recht und Palliativmedizin aufgegriffen und im interdisziplinären Dialog beleuchtet.The collection is related to a workshop at the Georg-August-University Göttingen from 2012 and refers to the use of narcotics in palliative care. Experts of law and medicine discuss the situation of doctors leaving narcotics at their patients home, the prevailing legal norms and the need for reform
Beiträge zur Konferenzeröffnung Göttingen, 30. November 2012
Softcover, DIN A5, 57 S.: 9,00 €Softcover, DIN A5Mehr als 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Interessierte diskutierten vom 30. November bis 2. Dezember 2012 in Göttingen über „Welternährung und Armutsbekämpfung“. Zu der Konferenz hatten die Universität Göttingen und die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) gemeinsam eingeladen. Für eine nachhaltige Welt plädierte Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, ehemaliger Präsident des Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie, in der Auftaktveranstaltung. Mit Beispielen aus dem Alltag, dem Energie- und Agarsektor verdeutlichte er, wie Ressourcen effizienter genutzt werden können, ohne dass der Konsum steigt. Zuvor hatte Dr. Thomas Kirchberg von der Südzucker AG die Sicht der Wirtschaft präsentiert. Grußworte sprachen die Niedersächsische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Stiftungsratsvorsitzender Dr. Wilhelm Krull und Oberbürgermeister Wolfgang Meyer
eine bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte
Softcover, 17x24, 291 S.: 30,00 €Softcover, 17x24Die Waldarbeit ist eine körperlich anspruchsvolle Tätigkeit und geht mit intensiven Belastungen des Stütz- und Bewegungsapparates einher. Die Berufsgruppe der Forstwirte ist somit nicht vom, in der heutigen Gesellschaft weit verbreiteten, Risikofaktor Bewegungsmangel betroffen. Vielmehr sind stereotype Bewegungsmuster verantwortlich für die Ausprägung muskulärer Dysbalancen, die wiederum ätiologisch für Rückenbeschwerden sein können. Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden zunächst die Bedingungen und Arbeitstätigkeiten bei der Waldarbeit analysiert. Auf der Grundlage eines biopsychosozialen Ansatzes wurde darauf aufbauend eine bewegungsbezogene Intervention für Forstwirte konzipiert. Die Zielsetzung bestand darin, die berufsbedingten Belastungen im Sinne eines sportlichen Ausgleichstrainings zu reduzieren sowie spezifi sche Gesundheitsressourcen zu stärken. Die Intervention wurde im betrieblichen Kontext für einen Zeitraum von drei Jahren implementiert. Die Evaluation erfolgte anhand ausgewählter motorischer und psychosozialer Parameter sowie einer Analyse des Krankenstandes. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit einer bewegungsbezogenen Intervention bei einem Berufsbild mit vergleichsweise hoher körperlicher Belastung und es wurde aufgezeigt, wie eine solche Maßnahme im betrieblichen Kontext langfristig implementiert werden kann
Papers
Softcover, 17x24, 487 S.: 38,00 €Softcover, 17x24Renewable raw materials are becoming increasingly important as an alternative resource base in industrial networks. Consequently, research for methods improving the efficient use of renewable resources in production processes with by-products is crucial. The aim is cascade utilization, thus the multiple utilization of a raw material before its conversion into energy. The International Conference on Resource Efficiency in Interorganizational Networks (ResEff) brings together interdisciplinary researchers developing strategies and solution concepts for efficient resource utilization. It is therefore a platform for scientific exchange both between experts as well as interdisciplinary groups from agricultural and forestry science, mathematical optimization, operations research, marketing, business informatics, production and logistics. The following facets of the challenging topic of resource efficiency in interorganizational networks are covered: Materials, technologies, planning of production and value-added networks for renewable resources as well as governance, coordination and sale of products from renewable resources
Entwicklung und sozioökonomische Bedingungen
Softcover, 17x24, 341 S.: 30,00 €Softcover, 17x24Die vorliegende Arbeit untersucht in einer historischen Perspektive die soziale Konstruktion impliziter Verträge hochqualifizierter Arbeitskräfte als institutionalisierte Muster betrieblicher Sozialintegration. Neue Managementkonzepte und erhöhte Flexibilitätsanforderungen seitens des Managements, ebenso wie veränderte Ansprüche an Arbeit und Karriere auf Seiten der Beschäftigten ließen in den 1990er Jahren vermuten, dass der implizite Vertrag von beiden Vertragsparteien aufgekündigt wird. Die Zukunft sollte den heimat- und bindungslosen „Arbeitskraftunternehmer/innen“ gehören. Die vorliegende Arbeit kommt hingegen zu dem Schluss, dass die „traditionelle“ Konstellation relativ sicherer Arbeitsplätze und beruflicher Entwicklungsperspektiven im Austausch gegen eine hohe Bindungs- und Leistungsbereitschaft der Hochqualifizierten erstaunliche Kontinuität aufweist. Dieser Fortbestand wird auf spezifische Erfordernisse an die Kontrolle komplexer Arbeitstätigkeiten und die intensivierte betriebliche Notwendigkeit der Sicherung von Humanressourcen zurückgeführt
Arthur Schopenhauers Mitschriften der Vorlesungen Johann Friedrich Blumenbachs (1809-1811)
Hardcover, 17x24, 157 S.: 28,00 €Hardcover, 17x24Arthur Schopenhauer studierte von 1809 bis 1811 in Göttingen und besuchte vor allem historische und naturgeschichtliche Lehrveranstaltungen. Einer seiner wichtigsten Lehrer war dabei Johann Friedrich Blumenbach, der damals berühmteste Göttinger Naturforscher. Schopenhauer setzte die in Göttingen begonnenen naturwissenschaftlichen Studien auch nach der Entscheidung für eine Laufbahn als Philosoph und dem Wechsel an die neugegründete Universität in Berlin fort. Sein Interesse und seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und insbesondere der Physiologie sind ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis seiner Philosophie. Schopenhauers Mitschriften von Blumenbachs Vorlesungen zur Naturgeschichte, Mineralogie, Anatomie und Physiologie dokumentieren aber nicht nur Blumenbachs Einfluss auf die intellektuelle Entwicklung des Philosophen. Sie sind zugleich eine wertvolle und anschauliche Quelle für die Tätigkeit Blumenbachs als Hochschullehrer. Mit seinen äußerst populären Vorlesungen prägte er mehrere Generationen von Studenten und hatte entscheidenden Anteil daran, den modernen Naturwissenschaften einen Platz im Geistesleben des 19. Jahrhunderts zu verschaffen
Europe - space for transcultural existence?
Softcover, 17x24Europe - Space for Transcultural Existence? is the first volume of the new series, Studies in Euroculture, published by Göttingen University Press. The series derives its name from the Erasmus Mundus Master of Excellence Euroculture: Europe in the Wider World, a two year programme offered by a consortium of eight European universities in collaboration with four partner universities outside Europe. This master highlights regional, national and supranational dimensions of the European democratic development; mobility, migration and inter-, multi- and transculturality. The impact of culture is understood as an element of political and social development within Europe. The articles published here explore the field of Euroculture in its different elements: it includes topics such as cosmopolitanism, cultural memory and traumatic past(s), colonial heritage, democratization and Europeanization as well as the concept of (European) identity in various disciplinary contexts such as law and the social sciences. In which way have Europeanization and Globalization influenced life in Europe more specifically? To what extent have people in Europe turned ‘transcultural’? The ‘trans’ is understood as indicator of an overlapping mix of cultures that does not allow for the construction of sharp differentiations. It is explored in topics such as (im)migration and integration, as well as cultural products and lifestyle. The present economic crisis and debt crisis have led, as side-result, to a public attack on the open, cosmopolitan outlook of Europe. The values of the multicultural and civil society and the idea of a people’s Europe have become debatable. This volume offers food for thought and critical reflection