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"to prove that Hanover and England are not entirely synonymous"
Softcover, 17x24Mit der Krönung von Georg Ludwig, Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg (Hannover), zum englischen König Georg I. am 31. Oktober 1714 verschoben sich die politischen Kräfteverhältnisse in Europa. Die Personalunion hatte weitreichende Folgen für den Kontinent und den transatlantischen Raum, doch wichtiger noch waren die nun intensiv gegebenen Möglichkeiten eines Kulturtransfers zwischen Großbritannien und dem Kurfürstentum Hannover. Diese vielfältigen kulturellen, sozialen, wissenschaftlichen und ökonomischen Verflechtungen stehen im Zentrum der Beiträge, die immer wieder auf die besondere Bedeutung der Universität Göttingen hinweisen, von der wichtige Impulse für die Personalunion und ihre Kommunikationsnetzwerke ausgingen. Zugleich verdeutlichen die Aufsätze, dass sowohl Großbritannien als auch das Kurfürstentum Hannover aus heterogenen Landesteilen bestanden und dass stets der Kontext des sich wandelnden Europas des 18. Jahrhunderts gesehen werden muss. Der Sammelband beruht auf den Vorträgen, die im Rahmen der Ringvorlesung des Wintersemesters 2013–2014 an der Universität Göttingen gehalten wurden
38. Jahrestagung des Fachverbandes Deutsch als Fremdsprache an der Universität Leipzig 2011
Softcover, 17x24Zwei historisch bedeutende Handelsstraßen, die Via Regia und die Via Imperii, kreuzten sich einst in Leipzig. Auf der 38. Jahrestagung des Fachverbands Deutsch als Fremdsprache, welche vom Herder-Institut an der Universität Leipzig ausgerichtet wurde, kreuzten sich erneut viele Wege. In zahlreichen interessanten Vorträgen unter dem Motto „LeipZIG Wege öffnen für Bildung, Beruf und Gesellschaft – mit Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ teilten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit, woher sie kamen und wohin sie wollen. Entstanden ist eine aktuelle Landkarte, die alte und neue, ebene und steinige Wege sowie Abkürzungen, Umwege und Meilensteine enthält. Die ausgewählten Beiträge des Tagungsbandes navigieren durch vier Themenschwerpunkte: 1. Kulturwissenschaften und Kulturvermittlung; 2. Linguistik in Theorie und Praxis; 3. Konzepte für eine studienbezogene Sprachausbildung; 4. Deutsch als Zweitsprache in Ausbildung und Beruf und den traditionell veranstalteten Praxisforen Unterrichtspraxis sowie Beruf und Qualifizierung
Die Wahrnehmung und das Andere im Mittelalter
Softcover, 17x24In der Kultur des Mittelalters nehmen Körper in ihrer äußeren Zeichenhaftigkeit eine zentrale Stellung ein. Dies gilt insbesondere für deformierte Körper, die aufgrund ihrer auffälligen Andersartigkeit immer wieder Thema wahrnehmungstheoretischer Diskurse werden. Das zeigt sich in zweierlei Hinsicht: Zum einen wird bereits in zeitgenössischen Quellen diskutiert, wie die körperlichen Besonderheiten den inneren Imaginationsapparat der Betrachter stimulieren, zum anderen zeichnen sich körperlich Deformierte zumindest in Kunst und Literatur auffallend häufi g durch gesteigerte Wahrnehmungsfähigkeiten aus. Die körperliche Deformation markiert dabei Grenzüberschreitungen. Sie weist über die Dinge hinaus auf ‚das Andere‘ – gleich ob es sich dabei um ein kulturell Anderes handelt, oder um das ‚Andere‘ der Diesseitigkeit: das Transzendente und Göttliche. Obgleich man für das Hoch- und Spätmittelalter kein einheitliches Körperkonzept annehmen kann, ist auffällig, an wie vielen Schnittpunkten der deformierte Körper ins Zentrum der Wahrnehmung rückt. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Perspektiven verschiedener Fachdisziplinen, wie z. B. Kunst- und Literaturwissenschaft, Medizingeschichte, Dis/ability Studies oder Theologie in diesem Band, die den Besonderheiten des deformierten Körpers in seinem Verhältnis zur Epistemologie und eben zum "Anderen" gezielt nachspüren.Le corps, et surtout le corps déformé, joue un rôle central dans la culture du Moyen-Âge. Grâce à son étrangeté, il est souvent l’objet des discours de la théorie de la perception. D’une part, les sources de l’époque thématisent comment des particularités corporelles stimulent l’imagination de l’observateur. D’autre part, le corps déformé se distingue à travers une capacité de perception accrue, dont la difformité physique signale un dépassement de frontière. Au-delà des choses, sa déformation attire l’attention vers ‚l’Autre’ – que ce soit l’autrui culturel ou celui de l’au-delà, comme le transcendantale et le divin. Même si on ne peut pas supposer un concept homogène du corps au MoyenÂge, il est évident que le corps déformé y joue un rôle important. La variété de ses manifestations se refl ète sur les diverses approches scientifi ques présents dans ce volume – y compris les études artistiques ou littéraires, l’histoire de la médicine, les Dis/ability Studies et la théologie –, centré sur les particularités du corps déformé dans son rapport avec l’épistémologie et avec l’Autre
From freeze-dried to living cells
Softcover, 17x24X-rays provide an ideal probe for studying structures at the nano-scale and are routinely employed for investigating the structure and the composition of biological systems, making use of the variety of different techniques. By raster scanning the sample with a small beam, structural information obtained from individual scattering patterns in reciprocal space can be combined with positional information in real space. In this work, scanning X-ray diffraction using a nano-focused beam was applied to samples of biological cells in order to probe the structure of cytoskeletal bundles and networks of keratin intermediate filaments. Cellular samples were prepared using different methods, starting from well-established freeze-dried samples and going on to fixed-hydrated and finally living cells. In this context, the development of X-ray compatible microfluidic devices allowing for measurements on living cellular samples was an important aspect. Comparing the scattering signal from freeze-dried, fixed-hydrated and living cells, differences between the sample types at length scales of several tens of nanometers were determined. The successful application to hydrated and living cells further demonstrates the potential for structural analysis at hardly accessible length scales in native samples.
Published: 201
Eine unendliche Geschichte von gescheiterten Reformbemühungen und widersprüchlichen Gerichtsentscheidungen
Softcover, 17x24Neben der Diskussion um die im Ergebnis gescheiterten Reformvorhaben zur insolvenzfesten Ausgestaltung von Lizenzverträgen (§ 108a InsO-E 2007 und § 108a InsO-E 2012) sind in den Jahren 2009 bis 2012 einige höchstrichterliche und instanzgerichtliche Entscheidungen ergangen, die Ausstrahlungswirkung auf die Beurteilung der Insolvenzfestigkeit von Lizenzverträgen haben könnten. Allen voran sind hier die Entscheidungen des BGH „Reifen Progressiv“ (BGH, Urt. v. 26.3.2009 – I ZR 153/06 – Reifen Progressiv) und „M2Trade“ (BGH, Urt. v. 19.7.2012 – I ZR 70/10) zu nennen. Ob diese Entscheidungen tatsächlich die in der Literatur propagierten schillernden Auswirkungen auf die Problematik der Insolvenzfestigkeit von Lizenzen für die in der Praxis wichtige Situation der Insolvenz des Lizenzgebers zukommen, mithin der gesetzgeberische Handlungsbedarf obsolet geworden ist, beleuchtet die vorliegende Arbeit. Zuvor erfolgt eine Bestandsaufnahme zu der Frage der Insolvenzfestigkeit aufgrund der dinglichen Rechtsnatur der Lizenz und zu der Möglichkeit, die Insolvenzfestigkeit der Lizenz aufgrund Vertragsgestaltung zu erreichen
Nationale Rückfallstatistiken und -untersuchungen in Europa
Softcover, 17x24Rückfall gehört zu den zentralen Kategorien der Kriminologie, Strafrechtspraxis und Kriminalpolitik. Nimmt man den spezialpräventiven Anspruch des Strafrechts ernst, muss sich die Strafrechtspolitik daran messen lassen, wie gut es mit welcher Art von Sanktionen gelingt, Rückfälle zu verhindern. Aber auch die Institutionen, die unmittelbar mit Straftaten und Straftätern umgehen, bedürfen einer grundlegenden Information über die Folgen ihres Tuns, insbesondere allgemeine Erkenntnisse über rückfallgefährdete Tätergruppen. All dies sind Gründe, warum repräsentative Rückfalluntersuchungen benötigt werden. Systematische und umfassende Informationen zum Rückfall werden mittlerweile in vielen europäischen Ländern regelmäßig und landesweit erhoben. Der vorliegende Band will hierzu eine exemplarische Zusammenstellung dieser Bestrebungen bieten: Deutschland, Estland, Frankreich, Österreich, die Schweiz und eine Vergleichsstudie aus England und Wales, den Niederlanden und Schottland.Recidivism belongs to the main categories of criminology, crime policy and criminal justice. If the target of preventing offenders from reoffending is taken seriously crime policy should be measured by success of certain penal sanctions in terms of relapses. Also institutions that deal directly with crime and offenders need to get basic information on the consequences of their actions; particularly general knowledge about offender groups at risk of reoffending. All these are reasons why representative recidivism studies are needed. Meanwhile a lot of European countries gather systematic and comprehensive information on recidivism, periodically and on a national level. This volume presents an exemplary collection of such endeavors: Austria, Estonia, France, Germany, Switzerland and a comparative study of England and Wales, the Netherlands and Scotland
Beiträge zum Göttinger Umwelthistorischen Kolloquium 2011-2012
Softcover, 17x24, 175 S.: 27,00 €Softcover, 17x24Seit seiner Gründung vor annähernd 25 Jahren hat sich das Göttinger Umwelthistorische Kolloquium zu einer Einrichtung entwickelt, welche die vielfältigen, thematisch einschlägigen Aktivitäten des Standortes wie auch des deutschsprachigen Raumes durch Austausch von Forschungsergebnissen und Sichtweisen bündelt. Von hier haben auch einige Unternehmungen ihren Ausgang genommen, welche zum heutigen Profil der Umweltgeschichte spürbar beitrugen. Der Band vereinigt Beiträge zum Kolloquium des Sommersemesters 2011 und des Wintersemesters 2011/12
Geister in der Moderne Südostasiens
Softcover, 21x21Haunted Thresholds untersucht die einzigartige Beziehung zwischen Spiritualität und Moderne in Südostasien. Als Ausstellung und Recherchearbeit bringt das Projekt Arbeiten von 15 Künstler/innen in einen experimentellen Dialog mit ausgewählten südostasiatischen Objekten aus der Ethnologischen Sammlung des Instituts für Ethnologie an der Universität Göttingen. Mit ihren eigenen ästhetischen Qualitäten, religiösen Bedeutungen und intellektuellen Reflexivitäten verweisen diese Objekte und Kunstwerke auf existierende immaterielle Kräfte, Geister der Ahnen und jenseitige Mächte im alltäglichen Leben.
Haunted Thresholds ist ein Resultat der Zusammenarbeit zwischen dem Kunstverein Göttingen und dem Forschungsnetzwerk “Dynamiken von Religion in Südostasien” (DORISEA).Haunted Thresholds explores the unique relationship between spirituality and modernity in Southeast Asia. As an exhibition and a research process, the project brings works by 15 artists from the region into an experimental dialogue with ethnographic objects from the Ethnographic Collection at the University of Göttingen. With their own aesthetic qualities, religious meanings and intellectual reflexivity, both the objects and artworks reveal immaterial forces, ancestral spirits and otherworldy powers existent in the everyday.
Haunted Thresholds is a cooperation between Kunstverein Göttingen and the research network “Dynamics of Religion in Southeast Asia” (DORISEA)
12. Göttinger Workshop zum Familienrecht 2013
Softcover, 17x24Dieser Band vereinigt die Referate des am 29. November 2013 veranstalteten 12. Göttinger Workshops zum Familienrecht, der sich dem Pflegekindverhältnis widmete. Pflegekinder leben häufig über längere Zeit in unsicheren rechtlichen Verhältnissen, obwohl gerade für sie eine stabile rechtliche Situation wichtig ist, sei es durch Rückführung in die Herkunftsfamilie, Adoption oder rechtliche Absicherung der Pflegeverhältnisse. Eine Reform des Pflegekinderrechts wird deshalb seit vielen Jahren von verschiedensten Professionen gefordert. Den Auftakt der Veranstaltung bildete die Darstellung der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu Pflegekindverhältnissen (Gabriele Britz), gefolgt von einem humanwissenschaftlichen Einblick in das Bindungs- und Erziehungserleben von Pflegekindern (Martina Cappenberg). Im Anschluss wurden die Instrumente der Hilfeplanung des Jugendamtes näher beleuchtet (Diana Eschelbach), bevor die Belastbarkeit der Einschätzungen von Sachverständigen und Jugendämtern im Rahmen von Rückführungsentscheidungen aus humanwissenschaftlicher Sicht vorgestellt wurde (Heinz Kindler). Es folgte ein kritischer Blick auf die Verbleibensanordnung als Instrument zur Sicherung von Kontinuität (Ludwig Salgo). Den Abschluss bildete eine juristische Problemanalyse des Umgangs von Herkunftseltern mit ihrem fremd untergebrachten Kind (Stefan Heilmann). Die Veranstaltung endete mit einer Podiumsdiskussion zum rechtspolitischen Handlungsbedarf im Bereich des Pflegekindverhältnisses. Band 15 der Reihe „Göttinger Juristische Schriften“ Die Reihe wird von der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität herausgegeben und macht Veranstaltungen an der Fakultät einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich
Klinische Prüfungen an Notfallpatienten
Softcover, 17x24In der Tätigkeit jedes forschenden Arztes treffen der Schutz des einzelnen Patienten und das Interesse des Arztes aufeinander, Erkenntnisse aus der Behandlung für künftige Patienten zu gewinnen. Es besteht ein Spannungsverhältnis zwischen dem Schutz des einzelnen Patienten und dem Forschungsinteresse. Bei Notfallpatienten muss die unverzügliche Behandlung stets im Vordergrund stehen. Nur klinische Prüfungen an Notfallpatienten können aber den medizinischen Fortschritt bei der Behandlung solcher Patienten ermöglichen. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit klinische Prüfungen an Notfallpatienten zulässig sind. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der für diese Prüfung zwingend notwendigen Abgrenzung zwischen individuellem Heilversuch, klinischen Prüfungen und nichtinterventionellen Prüfungen sowie zwischen eigennützigen und rein fremdnützigen Studien. Die Darstellung der Zulässigkeitsvoraussetzungen eigennütziger Studien an Notfallpatienten in allen Bereichen der Medizin erfolgt dabei anhand der jeweils einschlägigen Normen des Arzneimittelgesetzes, des Medizinproduktegesetzes, der Strahlen- und Röntgenschutzverordnung. Diese Normen werden auf ihre Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz und mit den maßgeblichen europäischen Regelungen überprüft. Schließlich geht die vorliegende Arbeit noch auf die Frage ein, ob rein fremdnützige Studien an Notfallpatienten mit geltendem Recht de lege lata vereinbar sind bzw. de lege ferenda vereinbar sein könnten