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    1007 research outputs found

    Gelehrte Diskurse in der volkssprachigen Praxis

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    Softcover, 17x24Die Vermittlung von Expertenwissen an ein nicht gelehrtes Publikum stellt einen Prozess von hoher Komplexität dar. Er unterliegt nicht nur fachspezifischen Anforderungen, sondern auch institutionellen und medialen Voraussetzungen. Die Frühe Neuzeit erweist sich aufgrund des Buchdrucks als eine Umbruchzeit, an der sich Transferprozesse in besonderer Weise studieren lassen. Die Anpassung fach- wissenschaftlicher Kenntnisse, etwa des Rechts, der Medizin, der Theologie oder der Artes, an die Rezeptionsbedingungen von Laien erfordert differenzierte Kommunikationsstrategien, die theoretische Konzepte der Wissenschaften an die Erfordernisse handwerklicher Expertise anbinden und Gelehrsamkeit in Praxis zu überführen in der Lage sind. Der Band versammelt interdisziplinäre Beiträge aus der Rechtsgeschichte, der historischen Buchwissenschaft, der Allgemeinen Rhetorik und germanistischen Mediävistik.The transfer of expert knowledge to an unlearned audience is a highly complex process. It is not only dependant on subject-specific requirements, but also on institutional and media requirements. The early modern period proves to be a time of upheaval due to book printing, during which transfer processes can be studied in a special way. The adaptation of scientific knowledge, for example of law, medicine, theology or artes , to the reception conditions of laypersons requires differentiated communication strategies that link theoretical concepts of the sciences to the requirements of technical expertise and are able to translate scholarship into practice. This volume brings together interdisciplinary contributions from the history of law, historical book studies, general rhetoric and Germanic medieval studies

    Praktiken des Kulturerbens im deutsch-tschechischen Erzgebirge

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    Softcover, 17x24Wie entsteht eine Kulturlandschaft? Und wie ist dieser Prozess mit der Inwertsetzung von Objekten, Stätten und Räumen als Kulturerbe verbunden? Die ethnografische Studie zeichnet am Beispiel des deutsch-tschechischen Erzgebirges die Beziehungen zwischen Praktiken des Kulturerbens und der Herstellung von Raumkonstruktionen nach. Anknüpfend an kulturwissenschaftliche Kulturerbe- und Policyforschung stehen nationale und internationale Kulturerbe-Governancen – insbesondere das UNESCO-Welterbeprogramm – im Fokus. Wie ist deren Verhältnis zu lokalen Erinnerungsdiskursen und -praktiken und wie zur Förderung regionaler (Tourismus-)Wirtschaft? Und welche Rolle spielen dabei EU-Policies zur europäischen Integration? Die deutsch-tschechische Erzgebirgsregion ist von der Zwangsmigration und Neuansiedlung nach 1945 bis heute geprägt. Die Monographie zeigt auf, wie vor dem Hintergrund dieser komplexen Geschichte, kollektive Eigentumsansprüche an Kultur formuliert und ein gemeinsames, grenzübergreifendes Erbe ausgehandelt werden.How does a cultural landscape come into being? And how is this process connected to the valorization of objects, sites and spaces as cultural heritage? Based on the example of the Czech-German Ore Mountains the ethnographic study investigates the relationship between practices of inheriting culture and the producton of space. With reference to anthropological heritage and policy studies, the research focuses on national and international heritage governances, particularly those of the UNESCO world heritage prorgram. How are they related to local memory discourses and practices? How do they assist in the promotion of regional tourism and other economic endeavors? What role do EU-policies on European integration play? The Czech-German Ore Mountains region is marked by post-war forced migration and resettlement. Against the background of this complex history, the study shows how collective claims on cultural property are formulated and how a shared, transboundary heritage is negotiated

    Biographien, familien- und kollektivgeschichtliche Verläufe in Norduganda

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    Softcover, 17x24Lange vor „IS“ und „Boko Haram“ galt die messianisch-christliche „Lord’s Resistance Army“ (LRA) in Uganda als die vielleicht brutalste Rebellengruppe Afrikas oder der Welt – und als eine, die sich sehr klar auf die Entführung, „Rekrutierung“ und den Einsatz Minderjähriger als KämpferInnen spezialisiert hat. Dieses Buch zeigt die Erkenntnisse eines Forschungsprojekts über ehemalige KindersoldatInnen in Norduganda und ihre „Reintegration“ in den gesellschaftlichen und familialen Alltag nach ihrer Rückkehr ins zivile Leben. Biographische Verläufe von Ex-KindersoldatInnen vor, während und nach der Zeit ihrer Entführung werden vorgestellt. Die AutorInnen untersuchen, wie sie ins zivile Leben zurückfanden, welche Beziehungsstrukturen oder sozialen Figurationen sich danach zwischen ihnen und den ZivilistInnen sowie insbesondere ihren Herkunftsfamilien beobachten lassen und welche alltagsweltlichen Bedingungen einen Übergang ins zivile Leben erleichtern oder erschweren

    Annals of the History and Philosophy of Biology 21/2016

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    Softcover, 17x24The name DGGTB (Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie; German Society for the History and Philosophy of Biology) reflects recent history as well as German tradition. The Society is a relatively late addition to a series of German societies of science and medicine that began with the “Deutsche Gesellschaft für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften”, founded in 1910 by Leipzig University’s Karl Sudhoff (1853-1938), who wrote: “We want to establish a ‘German’ society in order to gather German-speaking historians together in our special disciplines so that they form the core of an international society…”. Yet Sudhoff, at this time of burgeoning academic internationalism, was “quite willing” to accommodate the wishes of a number of founding members and “drop the word German in the title of the Society and have it merge with an international society”. The founding and naming of the Society at that time derived from a specifi c set of historical circumstances, and the same was true some 80 years later when in 1991, in the wake of German reunification, the “Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie” was founded. From the start, the Society has been committed to bringing studies in the history and philosophy of biology to a wide audience, using for this purpose its Jahrbuch für Geschichte und Theorie der Biologie. Parallel to the Jahrbuch, the Verhandlungen zur Geschichte und Theorie der Biologie has become the by now traditional medium for the publication of papers delivered at the Society’s annual meetings. In 2005 the Jahrbuch was renamed Annals of the History and Philosophy of Biology, refl ecting the Society’s internationalist aspirations in addressing comparative biology as a subject of historical and philosophical studies

    Analysis of Creationism in the United States from Scopes (1925) to Kitzmiller (2005) and its Effect on the Nation´s Science Education System

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    Softcover, 17x24Der Kreationismus in all seinen Varianten geht weitgehend bis heute von der Annahme aus, dass die biologische Vielfalt nicht durch natürliche Ursachen, sondern durch Einwirkung übernatürlicher Kräfte entstanden ist (Einwirkung eines Schöpfer-Wesens). Nicht mehr hinterfragbare Begründungen sind dabei für kreationistisch geprägte Theorien charakteristisch, auch die ID-Bewegung setzt hier fort. In beiden Fällen (Kreationismus/ID) handelt es sich nicht um Theorien, da sie die Ansprüche, die man in der Wissenschaft an eine Theorie stellt, nicht erfüllen. Es sind vielmehr pseudowissenschaftliche, antidarwinistische Theoriengebäude die derzeit mit dazu beitragen, dass die „Religion“ generell in Misskredit gezogen wird. Diese Sichtweise kann sich auch negativ auf den naturwissenschaftlichen Unterricht auswirken, wenn Kreationisten bspw. versuchen, übernatürliche Erklärungen für das Auftreten von Arten im Biologieunterricht zu propagieren. Diese „weltanschauliche“ Interpretation ist besonders stark innerhalb des naturwissenschaftlichen Unterrichtes in den Vereinigten Staaten zu finden, wo fast 75% der Bevölkerung die naturalistische Evolutionstheorie ablehnt. Zudem sind die meisten amerikanischen Schüler unfähig, erfolgreich an naturwissenschaftlichen Universitätskursen teilzunehmen. Vorliegende Arbeit liefert eine erste umfassende Bestandsaufnahme des „Kreationismus-Phänomens“ aus historischer, rechtlicher und pädagogischer Perspektive. Es wurden hierfür 24 Rechtsfälle, die auf anti-evolutionärer Grundlage basierten, im Detail analysiert und die strategischen Tendenzen der Kreationismus-Bewegung identifiziert. Hierbei wird verdeutlicht, dass die kreationistischen Strategien Großteils als Reaktion auf die jeweiligen Gerichtsentscheidungen entstanden sind. Weiterhin wurde die direkte Einflussnahme des Kreationismus auf das Bildungssystem mittels staatlicher Einflussnahme auf Lehrbuchinhalte und Bildungsstandards im Fachbereich Biologie analysiert. Da die Inhalte von Lehrbüchern und Bildungsstandards vorwiegend durch politische Prozesse und Gremien in den USA festgelegt werden, gelang es so den Kreationisten, durch entsprechende politische Einflussnahme, die Wissenschaftlichkeit der Evolutionsbiologie innerhalb der Lehrbücher und Bildungsstandards herabzusetzen, mit der Konsequenz, dass das Thema „Evolution“ nur noch marginal unterrichtet werden kann. Zusätzlich ergab eine Analyse frei wählbarer amerikanischer Lehr- und Lernmaterialien, dass die Kreationisten auch sehr erfolgreich darin sind, ihre Ideen entsprechend zu vermarkten (Bücher, Filme, Errichtung von Museen), um so ihre Ziele auch außerhalb des Klassenraumes zu stärken. Ebenso wurde die Kreationismus-Bewegung in Deutschland dargestellt. Dieser Vergleich zwischen den beiden Ländern soll mit dazu beitragen, die generellen Schlüsselkomponenten kreationistischer Bewegungen aufzudecken. Die Studie liefert hier neue, detaillierte Einblicke in die Kreationismus-Bewegung und zeigt, dass diese Strömung derzeit weiter sehr aktiv und erfolgreich ist. Überdies wird gezeigt, dass der Kreationismus (ID-Bewegung) sich nicht nur in den Vereinigten Staaten ausgebreitet hat, sondern auch zunehmend in europäischen Ländern zu finden ist.Creationism is based on a fundamental belief in the inerrancy of the bible and negatively affects science education because creationist proponents insist on the inclusion of supernatural explanations for the appearance of species, in particular the origin of humans. This detrimental effect on education is particularly relevant in the United States, where almost 70% of the population rejects the idea of naturalistic evolution and the majority of American students struggle to meet the college-readiness benchmarks in science and math. This dissertation provides a comprehensive look at the issue from historical, judicial and educational perspectives. Twenty-four legal cases in the United States regarding anti-evolutionary strategies were analyzed in detail. Strategic trends were identified ranging from the statewide banning of evolution in public schools to the required teaching of Creation Science. The exact effect of creationist political activity was discerned through the analysis of state science standards and textbook adoption processes, which illustrated the creationists’ ability to lobby for a diminished coverage of evolution in science standards and textbooks. It was found that despite attempts made by scientific and educational agencies to provide guidelines such as the Next Generation Science Standards, the majority of American state science standards continue to be sub-par and one of the major flaws of these standards is the overall attempt to weaken the coverage of evolution throughout the standards. A similar loss of quality occurs in textbooks since publishers engage in self-censorship in order to avoid controversial topics such as evolution in order to prevent their books from being rejected. An examination of the free-choice learning materials revealed that creationist proponents are very active and successful in producing books, films and museums for the sole purpose of promoting creationism. Moreover, a brief look at the creationist movement in Germany provided a powerful comparison to the United States and elucidated the key components necessary for a creationist movement to exist and flourish, namely the presence of fundamentalist willing to fight to get anti-evolutionary materials introduced into science classrooms. This study provides new insights into the creationist phenomenon, present not only in the United States but also increasingly present in European countries such as Germany. Understanding the detrimental link between creationism and science education will help the science community realize that this topic needs to be continually readdressed and that it is imperative that these creationist trends are not dismissed as inconsequential

    Mit einem Beitrag zur ersten Ägyptenreise 1864 von Georg Schweinfurth (1836-1925)

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    Softcover, 17x24Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Katalogisierung der Holzsammlung des Albrecht-von-Haller-Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Göttingen, die heute in der Abteilung für Ökologie und Ökosystemforschung aufbewahrt wird. Über einen langen Zeitraum hinweg wurden Gehölzproben verschiedenster Herkunft gesammelt. Da dies jedoch ohne eine bestimmte Ordnung geschah, kann zum Zeitpunkt vor der Katalogisierung eher von einer Holzansammlung gesprochen werden. Ziel der Arbeit war es, den Bestand der gesammelten Objekte zu erfassen und zu erschließen, um diese effektiv für weitere Studien nutzen zu können. Die Arbeit beinhaltet die Daten der gesamten Holzsammlung. Vertiefend werden Belege des Sammlers Georg Schweinfurth, die in der Sammlung enthalten sind, genauer beschrieben. An ihnen wird deutlich, welche hohe Aussagekraft alte Gehölzproben in der heutigen Zeit für die historische Biodiversitätsforschung haben. Prof. Dr. Volker Wissemann ist Professor für Spezielle Botanik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Direktor des Instituts für Botanik incl. Herbarium, Kondirektor der Hermann-Hoffmann-Akademie und wissenschaftlicher Leiter des botanischen Gartens Gießen. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Alumnus der Georgia Augusta. Denise Jahn ist Lehrerin am Markland College in den Niederlanden. Sie hat ihren Masterabschluss an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena in den Fächern Geographie und Biologie erworben, und sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit der Holzsammlung am Albrecht-von-Haller Institut der Georgia Augusta befasst. Prof. Dr. Christoph Leuschner ist Professor für Pflanzenökologie und Ökosystemforschung am Albrecht-von-Haller Institut der Georg-August Universität Göttingen, sowie Direktor des Botanischen Gartens der Georgia Augusta, Sektion Experimentelle Ökologie (Neuer Botanischer Garten). Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

    Varietäten und Varianten verstehen lernen: Zum Umgang mit Standardvariation in Deutsch als Fremdsprache

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    Softcover, 17x24Ob jemand aus Deutschland, aus Österreich oder der Deutschschweiz kommt, hört man ‒ auch wenn er oder sie Standarddeutsch spricht. Was bedeutet die diatopische Vielfalt der deutschen Standardsprache für das Lehren und Lernen von Deutsch als Fremdsprache? Welchen Einfluss haben Aussprachevarianten auf das hörende Verstehen von DaF‐Lernenden? Wie gut verstehen Anfänger/innen Standarddeutsch deutscher, österreichischer und schweizerischer Ausprägung? Die vorliegende Arbeit beleuchtet diese Fragen aus linguistischer, didaktischer und empirischer Perspektive. Ein Online‐Hörverstehenstest liefert keine Evidenz für ein unterschiedlich gutes Verstehen der drei Standardvarietäten durch 375 A2‐Lernende. Aus der Diskussion der Befunde werden Implikationen abgeleitet für den Umgang mit räumlichen Varietäten und Varianten im Fach Deutsch als Fremdsprache

    Aushandlungsprozesse von Räumen, Identitäten und Institutionen im Pendjari-Nationalpark (Benin)

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    Softcover, 17x24Der Pendjari-Nationalpark in Nordbenin ist nicht nur touristisch attraktiv und bedeutsam für den Schutz von Biodiversität, sondern auch ein Vorzeigeprojekt für partizipative Verwaltungsansätze. Er wurde 1954 während der französischen Kolonialzeit als Wildschutzgebiet gegründet und ist seitdem Objekt konfliktreicher, aber produktiver Aushandlungsprozesse zwischen Akteuren der Anrainer – wie Feldbauern, Viehhirten, Jäger – und der Parkverwaltung. Während einer 19-monatigen Feldforschung wurden ethnographische Daten über Konflikte und Verhandlungsprozesse zwischen den Akteuren gesammelt. Die Analysen der Interaktionen machen deutlich, wie der Nationalpark auf unterschiedliche Art als sozial relevante Realität von verschiedenen Akteursgruppen konstruiert wird. Anhand einer historischen Betrachtung der Parkentwicklung und einer Fallstudie zu den Kooperationsbestrebungen zwischen der Parkverwaltung und den lokalen Jägern wird deutlich, wie Räume und Identitäten sowie Normen, Werte und Institutionen im partizipativen Verhandlungsprozess konstruiert werden: Die lokalen Jäger betrachten das Parkgebiet in erster Linie als ein Jagdgebiet und als Welt der Geister, während die Parkverwaltung und Akteure der internationalen Entwicklungszusammenarbeit dieses Territorium als staatlich geschütztes Gebiet für Biodiversität deklarieren. Die detaillierte Analyse der ethnographischen Daten leistet einen Beitrag zu wissenschaftlichen Debatten der Mensch-Umwelt-Beziehungen sowie insbesondere der politischen Ökologie, indem sie die soziale Produktion des Nationalparks und der mit ihm verbundenen Räume, Identitäten, Normen, Werte und Institutionen betrachtet. Darüber hinaus lassen sich auch praktische Empfehlungen für die Gestaltung einer partizipativen Verwaltung von Naturschutzgebieten und insbesondere von Nationalparks ableiten.Pendjari National Park in northern Benin is not only a tourist attraction and an area for the protection of biodiversity, it is also a showcase for participatory management approaches. Since its foundation as an animal protection area in 1954 under French colonial rule, the park has been object of often conflictual but productive negotiations between different groups of neighboring dwellers, such as peasants, herdsmen and hunters, as well as the park administration itself. During 19 months of fieldwork, ethnographic data on conflicts and negotiation processes were collected. Their detailed analyses show how different groups of actors construct the park as a socially relevant entity. Data from historical investigation and an extended case study of the participatory attempts at cooperation between the park administration and local hunters illustrate the social construction of spaces, identities as well as norms, values and institutions: Local hunters consider the park primarily a nowadays illegal hunting ground and a domain of spirits, while park administrators and international development actors declare it a zone of state-protected biodiversity. By showing how the national park and related spaces, identities, norms, values and institutions are socially produced, the analysis contributes to recent debates in the field of human-environment interaction and especially political ecology. Moreover, it offers complex insights and practical recommendations regarding participatory approaches to the management of natural resources and especially national parks

    In quo medicamenta, officinalia, simplicia (mineralia, vegetabilia et animalia) eorumque partes in medicinae officinis usu accurate describuntur. Cum descriptiones selectae plantarum: Cupressaceae, Ericaceae et Rheum

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    Hardcover, 17x24Auf dem Dachboden des botanischen Instituts der Georg-August Universität Göttingen lagerte über sechzig Jahre, in ca. 50 Kisten verpackt, eine pharmakognostische Sammlung: Dokument einer Fachrichtung, die bis 1938 vom Institut vertreten wurde. Die Sammlung umfasst etwa 8.000 Proben und Objekte aus allen Bereichen der Materia Medica des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts; sie gehört damit zu den wenigen Universitätssammlungen, die in nahezu vollem Umfang erhalten blieben – ein Vergleich mit zeitgenössischen Lehrbüchern und Pharmakopöen zeigt, dass nahezu alle gängigen Drogen in zahlreichen Varianten enthalten sind. Die erhaltenen Sammlungsmuster zeigen, dass es sich nicht nur um eine bis heute wissenschaftliche Referenzsammlung handelt, sondern dass die Sammlung zugleich wichtige Funktionen in Forschung und Lehre incl. Ausbildung übernommen hat. Parallel zu der Katalogisierung wurde die Geschichte der Sammlung in Ansätzen rekonstruiert, und zu Teilbeständen wurden natur- und kulturwissenschaftliche Studien durchgeführt. Dabei wurde zunehmend deutlich, dass das Potential der Sammlung als Quellenbestand und Grundlage für eine Vielzahl wissenschaftshistorischer und naturwissenschaftlicher Studien erheblich ist; durch die Präsentation des Bestandes und seiner Geschichte hoffen wir, zu solchen Studien anzuregen. Prof. Dr. Volker Wissemann ist Professor für Spezielle Botanik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Direktor des Instituts für Botanik incl. Herbarium, Kondirektor der Hermann-Hoffmann-Akademie und wissenschaftlicher Leiter des botanischen Gartens Gießen. Er ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen und Alumnus der Georgia Augusta. Prof. Dr. Kärin Nickelsen ist Professorin für Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) und Alumna der Georgia Augusta

    Geographical Indications as Cultural Property

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    Softcover, 17x24The idea of origin in terms of space and culture as a special indicator of quality is one of the most influential strands in contemporary food. It impacts on politics, economics and everyday life – and it connects these fields with complex relations of power and culture. With geographical indications, the EU offers an instrument which allows for the declaration of specialties, qualified by their tradition, as typical for a defined area. The declaration serves to protect these products as intellectual and collective property and presents them as culinary heritage, thereby enabling sale at an added value. Accordingly, the EU instrument of geographical indications evokes the interests of a variety of disciplines, such as (agricultural) economics, (social) geography, sociology, anthropology and law. Nonetheless, dialogue and cooperation among the disciplines are quite rare. “Taste | Power | Tradition” gives an insight into this multidisciplinary debate and brings together empirical data and theoretical reflections from different perspectives

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