Archaeologia Lituana
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    Apie du išskirtinius romėniškojo laikotarpio radinius iš Jogučių kapinyno

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    Das Jogučiai-Gräberfeld ist eines jener archaologischen Objekte des Memellandes, das vor dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden war und nach dem die Archäologen Litauens am Ende des 20.Jhs. erneut suchen mussten.Die erste Information über die in Jogučiai (Jagutten) bestehenden archäologischen Objekte erhielt man Anfang des 19.Jhs. während der Erarbeitung einer topographischen Landkarte OstpreuBens. Der damalige Militärtopograf Johann Michael Guise hat fixiert, dass es sich in dieser Gegend einige mit der vorchristlichen Zeit zu verbindbare Objekte befinden: der Hügel Kukudra und die Ortschaft Poganekule. Die Originale der Situationsplane dieser Objekte, eigenhändig von J. M. Guise vorgefertigt, werden heute im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte aufbewahrt.Ein anderes Objekt, das an die vorgeschichtlichen Zeiten in Jogučiai erinnert, ist das Gräberfeld. Da sich das Gräberfeld an der Grenze des Gutshofes und des Dorfes befand, werden die dort vorgefundenen Funde aIs Funde aus Spirken oder Jagutten bezeichnet. Der erste Fund aus diesem Gräberfeld geriet in das Königsberger Prussia-Museum noch vor 1885. Das war ein “bronzener Bügel einer Fibula mit FuB in Form eines Tierkopfs”, gefunden in Spirken (Katalog, 1885, S. 18, Nr. 227). 1889 hat man einen “halbkreisförmigen Schnallenrahmen aus Bronze oder Messing, gefunden in Spirken” (Bujack, 1890, S. 178), einen “bronzener Schnallenrahmen in Form eines Ellipsoids”, nen “bronzenen Fingerring, spiralförmig, in Form eines breiten Bandes, Reste eines rechteckigen Schnallenrahmens” (Fundort: 3 alte Graber zu Spirken, Kreis Memel) (ebenda, S. 178) und “zwei bronzene Zügelringe für ein Trensengebiss, gefunden auf dem Kirchhof Jagutten bei Spirken, Kreis Memel” (ebenda, S. 197), demselben Museum geschenkt. Sich auf die og. Funde stützend hat der ostprcuBische Archäologe C. Engel das Spirken-Gräberfeld in die Stufen E - F datiert (Engel, 1931, S. 85).Keine Abbildung dieser Funde wurde bis 1945 ver6ffentlicht, wobei ihr heutiger Aufbewahrungsort unbekannt ist. Keine Abbildungen dieser Funde wurden auch im Archivmaterial der Archäologen gefunden, die im Prussia-Museum tätig waren. Nach 1945 waren nicht nur die Funde selbst, sondern auch cine detaillierte Information von der Fundstatte selbst verschwunden.1963 wurde während einer Expedition der archäologischen Ausspürung (Leiter A. Tautavičius), ais man nach dem vermutlichen Burgberg, genannt Kukudra, gesucht hatte, eine Lanzenspitze (Tautavičius, 1963, S. 31) gefunden, und im Jahre 1998 hat man bei einer erneuten Ausspürung des vermutlichen Territoriums des Gräberfeldes zwei eiserne Beile und ein Fragment einer Lanzenspitze in der Oberschicht des gepflugten Ackerfeldes entdeckt.1999 wurden archäologische Untersuchungen auf diesem Territorium durchgeführt, wobei 39 m2 (drei Grabungsflächen) untersucht und ein menschliches Grab, Reste eines zerst6rten Pferdegrabes und einige Einzelfunde gefunden (sie werden im Nationalmuseum Litauens, Inventarnummer AR 748, aufbewahrt).Das Ziel dieses Artikels ist, das Forschungsmaterial des genannten Grabes zu veröffentlichen und zwei extraordinäre Funde, die in ihm gefundenen waren, zu besprechen.Das Grab Nr. 1Im umgebenden Grund (Lehmboden) ließen sich nur die südliche Seite und das nördliche Ende der Grube unterscheiden. Nach den übrig gebliebenen Umrissen war die Grube etwa 2,9 m lang, etwa 1,3 m breit und war nordsüdlich orientiert. Der Verstorbene war mit dem Kopf nach Norden ausgerichtet. Der mittlere Teil des Grabes war zerst6rt (ausgeraubt?) (in der Abb.1A durch Punktierung markiert). An der vermutlichen Stelle des Kopfes, etwa 0,8 m südlich vom nördlichen Ende des Grabes, hat man einen Stein gefunden (25 cm × 20 cm × 20 cm). Ein kleinerer Stein befand si ch am Rande der Grube, am ihrem südlichen Ende.In der Grube des Grabes fand man:ein Keramikgefäss (Abb. 2.12);eine Sense (Abb. 2.10);einen Schleifstein aus hellem Sandstein (Abb. 2.11);ein Messer (Abb. 2.9);einen viereckigen Schnallenrahmen (Abb. 2.8);eine rhombische Lanzenspitze mit Grat und verlängerter Spitze (Abb. 2.13);drei Münzen der Römischen Reiches;Sestertius Maximinus-I, geprägt um 236-238. Av: MAXIMINUS PIVS A... , die Büste des Imperators befindet sich rechts, Rev: SALV ... S AVG, unter der Saite sehen wir SC, Salus ist rechts vor der Schlange, die aus dem Altar hervorsteigt (Abb. 1.1) (Analogon ware RIC 85);Sestertius Gordianus-III, geprägt um 240. Av: GORDIAN..., die Büste des Imperators befindet sich rechts, Rev: ...T... , Apollo sitzt links (Abb. 1.2) (Analogon ware RIC 301);Fragment einer nicht festgestellten Münze; eine Omega-förmige Schnalle vertikaler Stellung (Abb. 1.3);Alle Beilagen (außer der Sense) waren an der Stelle des vermutlichen Kopfes oberhalb der rechten Schulter gefunden. Im zerstörten Teil des Grabes hat man einige Fragmente der Erzeugnisse aus Eisen, cine kleine Spirale aus Kupferlegierung (Abb. 1.7), gewickelt um einen Draht mit Quadratschnitt aus Kupferlegierung, ein Anhänger aus weißem Metall (Zinn?) (Abb. 1.5) und eine Bernsteinperle (Abb. 1.6) gefunden.Die Omega-förmige Schnalle mit hohem und schmalem BügelDie im Jogučiai-Gräberfeld gefundene Schnalle besteht aus drei Teilen: aus einem Omega-förmigen Bügel, einem Dorn mit Dornplatte und einer Riemenkappe. Alle diese Bestandteile sind aus Kupferlegierung gefertigt und mil silbernen PIattchen bedeckt, die untereinander mit einer eisernen Achse verbunden sind, dessen Enden mil profilierten Achsenknöpfen aus Kupferlegierung verdeckt sind. Die Dornplatte und der Bügelabschluss sind mit silbernem vergoldetem Pressblech bedeckt. Diese Schnalle gehört nach dem hohem und schmalem Omega-förmigen Bügel zu den Schnallen des Vøien-Typus (Raddatz, 1957, S. 62), oder dem Typ ElI nach R. Madyda-Legutko (Madyda-Legutko, 1986, S. 14, Karte 27), der in die C2-Stufe datiert werden (Raddatz, 1957, S. 62; Madyda-Legutko, 1986, S. 14; Ilkjær, 1993, S. 171). Territorial steht dieser Omega-förmigen Schnalle mil hohem und schmalem Bügel die Schnalle am nächsten, die im Störlinge-Gräberfeld auf der Insel Oland gefunden wurde (Slenberger, 1933, S. 48) (Abb. 4.2) und die in die Stufe C1b-C2 datiert wird (Ilkjær, 1993, S. 171).Was die Herstellung und die Verzierung anbelangt, so sind die nachsten Analoga der Schnalle aus dem Jogučiai­Gräberfeld die Schnallen, die in Thorsberg (Norddeutschland) (Raddatz, 1957, Tafel 6.8, 20.5, 20.7) (Abb. 4.1) und Illerup (Danemark) (Ilkjær, 1993, Tafel 67, 73-75) gefunden worden waren. Diese Schnallen waren nach den Archäologen C. von Carnap-Bornheim und 1. Ilkjær für Pferdegeschirr bestimmt und werden in den Anfang der C1b-Stufe datiert (von Carnap-Bomheim, Ilkjær, 1996, S. 471).Die im Grab Nr. 1 des Jogučiai-Gräberfeld gefundene Omega-förmige Schnalle ist eines der ältesten Exemplare des Typus Vøien, oder des Typus E11, und sollte anhand der Anwendung analoger Verzierungstechnologien (Bedeckung des Bügels mit silbernem PlaUchen, Anwendung von Pressbleeh bei der Verzierung) wie bei den Schnallen, die in Thorsberg und Illerup gefunden worden waren, in die Scheide der Stufen C1b und C2 datiert werden.Rhomhische Lanzenspitze mit Grat und verlCängerter SpitzeIm Grab Nr. 1 des Jogučiai-Gräberfeldes wurde eine rhombische Lanzenspitze mit Grat und verlängerter Spitze gefunden. Diese Lanzenspitze gehört der Variante des Subtyps 1B der Lanzenspitzen mit Tülle, den V. Kazakevičius ausgesondert hat (Казакевичюс, 1988, S. 27) und der ins 5.Jh. datiert wird.Die Datierung der im Jogučiai-Gräberfeld mit dieser Lanzenspitze gefundenen Omega-förmigen Schnalle und der römischen Münzen widerspricht solcher Datierung.1988 waren vier solche Lanzenspitzen bekannt (Abb. 5). Zwei von ihnen wurden in Gräberkomplexen gefunden: im Grah Nr. 33 des Rekete-Gräberfeldes und im Grab Nr. 40 des Maudžiorai-Gräberfeldes. Ein vollständiges Material von den Funden in diesen Gräbern wurde in den Beitragen zur Erforschung jener Gräberfelder nicht veröffentlicht (Valatka, 1984; Navickaitė-Kuncienė, 1968). In beiden Gräbern wurden Halsringe mit Haken und Ösen und umwickelten Enden gefunden, und im Grab Nr. 33 des Rekete-Gräberfeldes wurde zusätzlich ein Armring mit verdickten Enden sowie zwei “große” Armbrustfibeln mit umgeschlagenem Fuß gefunden. Das Grab des Rekete-Gräberfeldes hat R. Banytė-Rowell im Jahre 2001 der Stufe C3 hinzugerechnet (Banytė-Rowell, 2001, S. 143). Davon ausgehend, dass die im Grab Nr. 33 des Rekete Gräberfeldes und im Grab Nr. 40 des Maudžiorai Gräberfeldes vorgefundenen Lanzenspitzen und Halsringe mit Haken und Ösen und umwickelten Enden fast gleich sind, nehme ich an, dass sie aus derselben Stufe stammen und nicht später ais in die Stufe C3 zu datieren sind.Von der Datierung dieser Gräber ausgehend könnte man behaupten, dass die Variante des Subtyps 1B der Lanzenspitzen mit Tülle in die Scheide der Stufen C1b und C2 und in die Stufe CC3 (Milte des 3.Jhs. - Mitte des 4.Jhs.) datiert werden sollte.Die Datierung und die Interpretationen des Grabes Nr. INach der Omega-förmigen Schnalle und der Münze von Gordianus III. ist das Grab Nr. 1 des Jogučiai-Gräberfeldes in die Scheide der Stufen C1b und C1b (um das lalu 250) zu datieren.Obwohl in diesem Grab ein unikales Erzeugnis - die Omega-förmige Schnalle -, das für Ostpreußen nicht typisch ist, gefunden worden sind, sind andere Funde (römische Sestertii, die Sense, das Beil) sowie der Typ des Bestattungsritus für westlitauische Gräberfelder mit Steinkreisen typisch, deswegen war dieses Grab für den Vertreter der lokalen Gemeinde bestimmt. Die im Grab gefundene prunkvolle importierte Omega-förmige Schnalle und eine extraordinare Waffe (Lanzenspitze mit Grat und verlangerter Spitze) lassen vermuten, dass der Beigesetzte eine nicht ordinare Stellung in der Gemeinde eingenommen haben sollte.Andere Erzeugnisse, die auf dem Gräherfeldterritorium gefunden wurdenAußer dem Grab Nr. 1 wurden im Jogučiai-Gräberfeld noch einige zufällige Funde gemacht. Unter ihnen zeichnen sich besonders drei Bernsteinanhänger (genauer gesagt ihre Fragmente) (Abb. 6) aus, die nach der Klassifikation von M. Tempelmann-Mạczyńska der Gruppe LV zuzurechnen sind und wohl den Varianten der Typen 486 und 471 zugehören könnten, die nach dieser Autorin in Mitteleuropa in den Stufen C1b-D benutzt wurden (Tempelmann-Mạczyńska, 1985, S. 81–86). Eine ausführliche Klassifizierung und Datierung solcher Anhänger bleibt in Ostbaltikum bisher recht problematisch wegen großer Variation und Individualität dieser Erzeugnisse (Banytė-Rowell, 2000: Bliujienė, 2001). Die in dieser Region gefundenen Gräber mit solchen Anhängern (Gräber Nr. 2, 4, 22 im Baitai-Gräberfeld. Grab Nr. 261 im Žviliai-Gräberfeld. Gräber Nr. 32, 36, 69 im Maudžiorai-Gräberfeld) werden in die Stufen C3-D (um Jahre 300-450) datiert (Banytė-Rowell, 2000, S. 40: Bliujienė, 2000, S. 176: Vaitkunskienė, 1999, S. 165: Valatka, 1984, S. 19), weswegen die Funde des Jogučiai-Gräberfeldes vorläufig in diese Stufe datiert werden.Das Grab Nr. 1 des Jogučiai-Gräberfeldes - noch ein Beweis unbestreitbarer Beziehungen zwischen Skandinavien und Ostbaltikum an der Scheide der Stufen C1b und C2Die Analogie zwischen der Omega-förmigen Schnalle des Jogučiai-Gräberfeldes und denen, die in den Torfmooren in Thorsberg und Illerup gefunden waren, zwingt uns zur Annahme, dass sie ein und derselben Region entstammen. Als Stammregion der sowohl in Thorsberg als auch in IIlerup gefundenen Gegenstände der C1b-C2 Stufen wird Skandinavien (das heutige Nordschweden und Norwegen) betrachtet (Lund Hansen, 2003, Fig. 4). Auch der im Grab Nr. 1 des Jogučiai-Gräberfeldes gefundene Omega-förmige Schnalle wurde wohl in dieser Region hergestellt.Die Beziehungen Ostbaltikums mit Skandinavien in der jüngeren römischen Kaiserzeit wurden schon früher bemerkt (ausführlicher dazu siehe in Michelbertas, 1986, S. 220). Die Fundstätten der für Westlitauen typischen oder nach Analogien hergestellten Erzeugnisse in Skandinavien hat in letzter Zeit M. Michelbertas erörtert (Michelbertas, 2000), der die Schlussfolgerung gezogen hat, dass die Beziehungen zwischen diesen Regionen in der römischen Zeit in den Stufen C1a-C2 am intensivsten waren (ebenda, S. 67).Nach der Meinung der dänischen Archäologin U. Lund Hansen waren die wichtigsten Umverteiler des römischen Importes (sie besaßen sogar das Monopol), d.h. Zwischenhändler zwischen Skandinavien und dem Römischen Reich, die Bewohner der östlichen Seeküste der Insel Seeland (Lund Hansen, 1987, S. 220-224; Lund Hansen, 2000, S. 81). Auch wenn die Teilnahme der Gemeinden der östlichen Küste der Ostsee an diesem Prozess bisher nicht ausführlich besprochen ist, zwingen die Schlussfolgerungen von M. Michelbertas und der Fund im Jogučiai-Gräberfeld zur Annahme, dass auch die Bewohner des heutigen Litauen an diesem Prozess teilgenommen haben. Wenn die direkten Beziehungen nicht zu den Gemeinden von Seeland unterhalten worden waren, so wenigstens zu den Bewohnern Gotlands und Ölands. Traditionell wird das mit dem Bernsteinhandel und dem “Seeweg des Bernsteins” verbunden.Ühersetzt von S. Lapinska

    Žirgų kapai Rytų Lietuvos pilkapynuose vėlyvajame geležies amžiuje (IX-XII a.)

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    East Lithuanian barrows spread out in the Eastern Lithuanian area and northwestern part of Belarus. Horse burials are quite often found during archeological excavations of East Lithuanian barrows. But there is no thorough summary data on the research material. This article deals only with the horse burials of East Lithuanian barrows of the Late Iron Age. The purpose of the article is to summarize the funeral customs of horse graves, to define the chronology of horse burials, to mark grave types according to funeral customs, to define the origin of the custom to bury horses, to mark the regions according La horse burial customs. 10 restore the ritual of burying a horse according to archeological data.Information about horse graves in East Lithuanian harrows comes from the middle of the 19th century. In the second half of the 19th century barrows were excavated by A. Pliateris, A. H. Kirkoras, but most of all horse burials in the end of the 19th century were examined by F. Pokrovskis. In the interwar time, a lot of horse graves were explored by Polish archeologists R. Jakimowicz, E. and W. Holubovicz. From the middle of the 19th till the middle of the 20th century the material was only accumulated and published. There is no summary on horse graves.A lot of horse graves in the East Lithuanian barrow cemeteries were analyzed in the 60ies (Bildos, Darsūniškis, Didžiuliai, Dieveniškės, Kapitoniškės, Katkuškės, Kunigiškės). Most barrows with horse graves were explored by A. Tautavičius. The material of the excavations was published in the MADA, ILKI editions. From the 60ies till now, almost every year horse graves are found.Overall, 74 barrow cemeteries are known, in which horse graves or outfit are found. 48 barrows cemeteries were explored by archeologists who found 153 horse graves (Fig. 1).For the first time the research data were more properly summarized in the hook “The Horse of Lithuanian Warrior” written by R. Volkaitė-Kulikauskienė. In 1992 was published the article “The barrows of Alinka (Raistinė)”, written by A. Bliujienė. In this article the author discusses not only the funeral customs of the Alinka barrow cemetery. but also defines the evolution and chronology of harrows with horse graves. Empty burials are all ached by her to symbolical horse burials.In total, there were explored 21 East Lithuanian barrow cemeteries, in which 47 horse inhumations were found. Most of these harrow cemeteries spread out to the north from the Neris River. Only few of them are on the left side of the river (Fig. 2).The orientation of 30 horses was defined. Figure 2 shows, that the custom to bury a horse with the head to the west or northwest dominated only in the western part of East Lithuanian harrow cemeteries. In 90 percent of the horses in the western part, the head was oriented 10 the west and northwest. In the other East Lithuanian barrow cemeteries, horses were buried in all directions almost equally. Most likely the western part was influenced by the tribe of upland Lithuanians who also buried horses their heads to the west.No barrow inside a stone circle contained horse inhumations. Most often the burial items of horse inhumations are a riding bit and a sickle.Horse cremations, as compared with inhumations, spread out more to the south. Overall, 30 barrow cemeteries are known, in which 71 horse cremations were found. There are known five barrows inside stone circles with a horse cremation found in them (Fig. 4).There are known seven cases when in the same barrow also humans were buried. Most often the burial items of horse cremations are a riding bit and a sickle.We give symbolical name to such horse burials, in which there are only horse outfit, but no bones. Before writing about symbolical horse burials, it should be mentioned that a sickle also symbolizes horse burial. There is an opinion that also empty barrows should be ascribed to symbolical horse graves (Bliujienė, 1992, p. 120). The spread of symbolical horse graves almost coincides with the spread of horse cremations. Overall. 19 barrow cemeteries are known, in which 38 symbolical horse graves were found. The largest number of symbolical horse burials was found in Alinka (8). Pabarė (6), Kapitoniškės (3). In other places 1-2 symbolical horse burials were found. Most often the burial items of a symbolical grave are a sickle and a riding bit.During archeological excavations there were found 310 grave items, among them 88 bridle bits, 72 sickles, 40 bridle jingles, 34 stirrups, 34 belt buckles, 15 riveted bridles, 8 spirals, 7 horse collar bells, 4 iron loops, 4 saddle spangles, 2 whipstocks, penannulars with cylindrical terminals.There is an opinion that if a horse burial is found in a harrow with moats and without grave inside stone circles, this grave should be ascribed to the 9th-12th centuries (Kuncienė, 1969, p. 57: Bliujienė, 1992, p. 105). A Bliujienė defines the following of development of horse burials: inhumation ? cremation ? horse outfit without hones ? sickle ? empty barrow (Bliujienė, 1992, p. 124). To prove this statement, she indicates a more intensive pressure from the neighbours in 9th-12th centuries. This means that more horses were needed to defend the native land (Bliujienė, 1992, p. 121). But it is possible lo form also another sequence of development or horse burials. At first, the earliest horse burials should he not inhumations hut cremations, because they arc found in the harrows inside stone circles. An evidence that horse cremation upsprang before inhumations is a horse cremation found in the harrow of Katkuškės No. 1 b. There was found a fibula together with other common grave items. The archeologist O. Kuncienė dates this harrow to the 10th-12th century. This date could he questioned, after all penannular with cylindrical terminals came lip in the 8th century and were most widely used in the 9th-10th centuries. The sickle found in this grave is typical of the end of the first millennium. That is why this horse grave should be dated to the 8th-10th centuries. In the horse cremation of Kretuonys barrow No 54, there was found a sickle typical of the 5th-7th centuries. But such sickles were used only till the 10th century. Therefore, the barrow of Kretuonys, No 54 should he dated to the end of the first millenium. Meanwhile no any barrow in which horse inhumations or cremations were found had graves inside stone circles. These barrows most often were circled by continuous moats. Ibis fact shows that these barrows arc younger.From all these facts it is possible to deduce that, cremation came up first, and only from the beginning of the 2nd millennium inhumation and symbolical horse graves appeared. But although inhumations and symbolical graves came up, cremations didn’t disappear, either.All three ways of burial existed together. Thereby, horse cremation is dated to the 8th-12th centuries and inhumation and symbolical graves to the 10th-12th centuries.According to the spread of harrows inside the stone circles in which horse graves were found, it is supposed that the rite of burning a horse could come up firstly in the contermporary districts of Šalčininkai and Vilnius aproximately in the 9th century. The earliest horse cremations were found here (Fig. 4). From here this rite could spread out to the north of the Žeimena river, to the east and west of the Neris river. Horse inhumations most likely appeared in the western part of East Lithuanian barrow cemeteries approximately in the 10th century.In the western part of East Lithuanian barrow cemeteries, horses most often were oriented their head to the west or northwest, the same as in Upland Lithuania. That shows that this rite could come from the territory of Upland Lithuania. When horse inhumations spread to the east, their funeral customs changed. It was already no matter, to which side a horse was oriented. By the way, the rite to bury a not burnt horse didn’t spread all over the territory of East Lithuanian barrow cemeteries: so far, no horse inhumations have been found in the upper Merkys, although barrow cemeteries are rather thoroughly explored here.In the western part of East Lithuanian harrow cemeteries, digging a pit for a horse followed the west-cast or northwest-southeast direction. A horse was buried with its outfit. Sometimes it was very richly decorated. The richest horse graves are known from the barrows of Alinka No 4, Lapušiškė No 4. But most often horses are buryied with a modest outfit.According to the horse funeral customs, the East Lithuanian barrow cemeteries belong to four regions (Fig. 6). These regions most likely could be related with the borders of lands. Deltuva could be related with the northern region of East Lithuanian harrow cemeteries, Lietuva with the western and Nalšia with the eastern one. The Southern region is most often attached to Lithuania. though it might be a separate land in the 9th-12th centuries, because here the horse funeral customs differ from those of other regions.But horse graves alone are not enough to define the borders of the lands in the 9th-12th centuries. Defining the borders of the lands in the East Lithuanian barrow cemeteries, funeral customs of humans should be explored using data of hill-forts. settlements, written sources. Horse graves should be only one of the criteria

    Kelios pastabos apie Stasio Sajausko recenziją. “E. Remecas. Vilniaus žemutinės pilies pinigų lobis, Vilnius, 2003, 107 p.”

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    Archeologijos katedros mokslinės veiklos apžvalga. 2004 metai

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    Mikužių kapinyno (Klaipėdos rajonas) radiniai

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    Das Gräberfeld Mikužiai (Rayon Klaipėda, Gemeinde Veiviržėnai) liegt etwa 0,4 km nordöstlich von der Landstraße Švekšna-Pažaičiai, an der Brücke über den Fluss Veiviržas, etwa 0,3 km südwestlich von dem Burgberg Mockaičiai (Šiuraičiai) und 0,1 km von dem Zusammenfluss des Kuisis und des Veiviržas entfernt. Das Gräberfeld befindet sich am linken Ufer des Veiviržas, auf einer kleinen Anhöhe. Diese Gegend ist reich an anderen archäologischen Denkmälern.Das Mikužiai-Gräberfeld wurde während einer Expedition der archäologischen Ausspürung des Kunstmuseums Litauens 1976 entdeckt. Planmäßige Erkundungsausgrahungen wurden 1977, 1987-1991 sowohl von den Mitarbeitern des Kunstmuseums Litauens als auch von Mitarbeitern anderer Institutionen durchgeführt. In der oberen Schicht des Gräberfeldes in der Schicht des Ackerbodens - halte man einige Dutzend verschiedene Gegenstände aus den zerstörten Gräbern gefunden. Das Gräberfeld wurde nicht untersucht, und die vorgefundenen CicgensLiimk waren nicht veröffentlicht.Das Ziel dieser Publikation ist, die Funde des Mikužiai-Gräberfeldes zu veröffentlichen und auf ihren Platz und ihre Bedeutung im Kontext der Archäologie Westlitauens hinzudeuten.Die Mehrheit der Funde wird im Kunstmuseum Litauens in Vilnius und in seiner Zweigstelle, im Bernsteinmuseum von Palanga, aufbewahrt.Die Funde der römischen Kaiserzeit. Während der Erkundung 1988 hat man einen Teil eines Körpergrabes gefunden, in dem sich ein bronzener Armring und Fragmente einiger Armknochen befanden (Abb. 2, 4:1). Es besteht kein Zweifel, dass die Verstorbenen in der römischen Zeit in Mikužiai nicht verbrannt bestatten wurden. Davon zeugen auch andere nicht angebrannte Gegenstände, die in der oberen Schicht des Gräberfeldes gefunden wurden.Die Beigaben des Gräberfeldes Mikužiai sind verschiedenartig: Schmucksachen, Arbeitswerkzeuge, Waffen und andere Habgegenstände.Unter dem Halsschmucksachen fand man Teilstücke einiger bronzener Halsringe mit Trompetenenden der Gruppe II (Abb. 3.15, 16). Diese Halsringe datiert man im litauischen archäologischen Material hauptsächlich in die Stufe B2, obwohl ein Teil davon am Ende der B1-Stufe gebraucht werden konnte. Man fand auch einige Glasperlen: Bronzeperlen zusammen mit Emailperlen (Abb. 3:5) und Bronzeperlen (Abb. 3:12). Emailperlen ergänzten die Fundstätten römischer Gegenstände in Westlitauen. Die Glasperlen sind wohl der Stufe B2/C1 zuzurechnen. Gefunden wurde auch ein runder bronzener Anhänger (Abb. 3:3), der keine Analoga im litauischen archäologischen Sammlungsmaterial besitzt und der wohl der Stufe C1a-C2 zuzurechnen ist. Ein anderer profilierter Anhänger (Abb. 3:4) gehört auch zu seltenen Funden. Die Anhänger dieses Typs erörtert Dr. A. Blujienė in ihrem Beitrag in diesem Heft.Unter dem vorgefundenen Brustschmuck befinden sich bronzene Augenfibeln der preußischen Serie und ihre Fragmente (Abb. 4:2-60) (Typ A 60-61) sowie kräftig profilierte Fibeln lind die Fragmente solcher Fibeln (Abb. 4:7, 8). Die Augenfibeln der preußischen Serie datiert man hauptsächlich in die Stufe B2 ein Teil von ihnen wurde noch in der Stufe B2/C1 getragen, die kräftig profilierten Fibeln datiert man in das Ende der Stufe B2 und in die Stufe B2/C1 Jünger ist dagegen der bronzene Kopf der Schmucknadel mit Tutulus (Abb. 3:7). Solche Nadeln gehören zu den typischen westlitauischen Schmucksachen und wurden vom Ende der Stufe C3 bis in die Stufe C3 getragen. Die Schmucknadel von Mikužiai sollte man der Stufe C1b-C2 zurechnen.Man hat viel mehr Armschmucksachen gefunden. Das sind bronzene Armringe. darunter Armringe mit rundem Querschnitt der Gruppe II (Abb. 5:1. 8, 6:4). Die Armringe dieser Gruppe erschienen am Ende der B2-Stufe, sie wurden vor allem in der B2-Stufe getragen, manche noch am Anfang der Stufe BiC,. Zu derselben Periode sollte man auch die drei Armringe mit rundem Querschnitt (Abb. 5:2, 3, 5) zurechnen. Einer von ihnen (Abb. 5:3) hat keine Analoga unter den litauischen archäologischen Funden. Den Armringen mit Querschnitt könnte man bedingt auch das Fragment des Armringes (Abb. 5:7) hinzuzählen. Drei Armringe sind handförmig, mit runden Enden (Abb. 6:3, 5:4, 10). Diese Armringe datiert man in das Ende der B2-Stufe und in die B2/C1-Stufe.Dem Ende der C1a-Stufe und der C1b-Stufe könnte man den Armring mit dreieckigem Schnitt (Abb. 5:9) zurechnen, einen anderen Armring mit dreieckigem Schnitt (Abb. 6:2) dagegen der 2. Hälfte der römischen Kaiserzeit.In dem oben erwähnten zerstörten Grab entdeckte man einen Armring mit halbrundem Schnitt und profilierten Enden (Abb. 6:1). Anhand von Analoga in Litauen und anderen baltischen Ländern kann man ihn in die Stufe B2 datieren.In Mikužiai hat man auch einen bronzenen geschlossenen Fingerring (Gruppe I, Typ 4 von Ch. Beckmann) gefunden, den man der Stufe C1a-C2 zurechnen kann.Unter den in Mikužiai gefundenen Arbeitswerkzeugen befinden sich zwei eiserne Tüllenbeile (Abb. 7:3, 8:1). Solche Beile sind gut aus verschiedenen Denkmälern der Kaiserzeit in Litauen bekannt (Stufe B2-D). In so eine breite chronologische Periode kann man auch die einzige gefundene Waffe eine eiserne Lanzenspitze mit Tülle (Abb. 7:4) - datieren.Im Gräberfeld hat man Bestandteile der Reiterrüstung und Pferdeschirrung gefunden. Das sind ein bronzener runder Plattenbeschlag vom Zaumzeug (Abb. 3:2). der in die Stufe B2-B2/C1 zu datieren ist, und ein bronzener runder Beschlag mit einem Reliefkreuzstück im Zentrum und einer Niete (Abb. 3:6). Das letztere Ziermotiv - ein Viereck mit eingedrückten Seiten - widerspiegelt das Äußere größerer Zaumzeugbeschläge, die aus den Bestallungsdenkmälern Westlitauens und anderer west baltischer Länder der Periode C3-D gut bekannt sind.Gefunden hat man auch einen bronzenen Stuhlsporn, der dem Typ 24 von M. Jahn ähnlich ist. Er ist in die Stufe B2 zu datieren. Das ist nur der zweite Fund eines Stuhlspornes aus der Kaiserzeit in den archäologischen Denkmälern Litauens. Unter anderen Habgegenständen ist ein bronzenes Fragment eines Riemensenkels (Abb. 3:8) zu erwähnen, der der I. Hälfte der Kaiserzeit zugerechnet werden kann, einige geformte Topfscherben mit glatter Oberfläche, die wohl Miniaturgefässen (Abb. 9:3, 5-8) zugehört haben. Viel interessanter ist eine Scherbe mit Löchern (Abb. 9:4), die einem geformten Topf gehörte, der wohl als ein Teil des Seihers oder eines Gefäßes für die Käscherstellung benutzt werden konnte.Die Funde der jüngeren Eisenzeit. Davon gibt es nicht viel. Das sind einige Schmucksachen und einige Habgegenstände. Ein Teil der bronzenen Schmucksachen aus Mikužiai ist etwas angebrannt und angeschmolzen, ein anderer Teil befand sich nicht im Bestattungsfeuer. Hieraus ist ersichHich, dass die Verstorbenen in der jüngeren Eisenzeit teils verbrannt, teils unverbrannt bestattet wurden.Unter den Schmucksachen dieser Periode lässt sich ein Fragment eines bronzenen gewundenen Halsringes (Abb.3: 13) erwähnen, der in das 9.-12.Jh. datiert werden könnte. Aus dem 9.-11.Jh. stammen blaue geriefelte Glasperlen (Abb. 3:9. 14). Von den Brustschmucksachen wurde eine bronzene Kreuzfibel (Abb. 3:11) gefunden, die vom Feuer deformiert war. Solche Fibeln findet man in den Denkmälern des 9.12.Jhs. In einen breiten chronologischen Zeitabschnitt könnte man auch Fragmente einiger bronzener Spiralarmringe (Abb. 5:6, 11, 12) datieren. Unter anderen Habgegenständen könnte man die Scherben der Drehscheibenkeramik erwähnen.In Mikužiai hat man auch nicht gen au datierbare Gegenstände gefunden. Das sind ein Stück unbearbeiteten Bernsteins (Abb. 3:10), ein Fragment eines eisernen Messers (Abb. 7:1) und ein Teil einer eisernen Trense (Abb. 7:2). Ein Gebiss, dessen Bestandteile aus einer Platte mit viereckigem Schnitt hergestellt sind, ist aus dem Material sowohl der römischen Kaiserzeit als auch der jüngeren Eisenzeit bekannt.Aus der Übersicht der Funde des Mikužiai-Gräberfeldes wird ersichtlich, dass hier die Gräber sowohl aus der römischen Kaiserzeit als auch aus der jüngeren Eisenzeit der Zerstörung unterlagen. In der römischen Kaiserzeit gehörte das Gräberfeld dem Kulturgebiet der westlitauischen Gräberfelder mit Steinkreisen. Es ist das südlichste und das älteste Gräberfeld dieses Kulturgebietes. Die frühesten Funde des Gräberfeldes sind dem Ende der B1-Stufe und der B2-Stufe zuzurechnen (Halsringe mit Trompetenenden, Augenfibeln der preußischen Serie, Armringe der Gruppe I und II mit rundem Querschnitt, Armring mit profilierten Enden, Stuhlsporn). Gut lässt sich auch eine andere Periode aussondern. die man in das Ende der B1-Stufe und in die B2/C1-Stufe datiert (ein Teil der Augenfibeln der preußischen Serie, kräftig profilierte Fibeln, bandförmige Armringe mit runden Enden). Folglich hat eine Gemeinde der Westbalten in der 2. Hälfte des 1.Jhs. und im 2.Jh. in Mikužiai gesiedelt, die ihre Verstorbenen im besprochenen Gräberfeld bestallet halle. Ein Teil der Verstorbenen wurden auch später bestattet - in der 2. Hälfte der römischen Kaiserzeit.Im Gräberfeld haI man unikale oder sehr selten in Litauen zu treffende Gegenstände vorgefunden. Dazu gehören ein runder Anhänger (Abb. 33), manche Armringe (Abb. 5:3, 6:1). Zaumbeschläge (Abb. 3:2, 6) und ein Stuhlsporn (Abb. 8:2).Viel weniger lässt es sich von der jüngeren Eisenzeit berichten. Wie erwähnt, stammt ein Teil der Gegenstände aus Skelettgräbern, ein anderer aus Brandgräbern. Das Gräberfeld der jüngeren Eisenzeit in Mikužiai sollte dem Kulturgebiet von Lamata zugehört haben. Eine der Mikroregionen des Lamata-Landes befand sich wohl in der heutigen Gegend von Veiviržėnai

    Adolfui Tautavičiui - 80

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    Redaktorių kolegija

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    Iš baltų amatininkystės istorijos: baltiški Berlock kabučiai

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    The distribution, origin and chronology (Bla-b/B2) of gold bcrloks in Scandinavia, Jutland Peninsula and on Zealand, Funen, Öland and Bomholm islands are known well enough (Fig. 1). Gold berloks as isolated finds were spread in the south-eastern part of Norway, Mecklenburg and the huge territory between the rivers Elbe and the Vistula (Fig. 1). Gold berloks make some concentration in Wielbark culture in the Gdańsk Bay and the Vistula delta regions (Fig. 1; Table 1: 1-11). Gold berloks in Wielbark culture arc known from the first part of the 2nd century and the first decades of the 3rd century (B1/B2b/C1 periods) Germanic jewellers like to produce gold bowl and pear shaped berloks, which belong to the three main types in the classification proposed by Adrian Müller. Already the first gold berloks gave an idea to the jewellers of Wielbark culture to transform technologically complicated golden berloks into much simpler bronze berloks (Fig. 2: IV a-b).Golden berloks and the first hand adaptations of these pendants made inside Wielbark gave an impulse to Baltic jewellers to produce bronze ornaments of the same type, but using technologies available in the eastern Baltic region during the Roman period. Baltic jewellers were not in a state fit to produce granules, filigree wire and to use soldering. Therefore Baltic jewellers started producing berloks with a cluster of granulation at the underneath of a pendant by casting (Fig. 2). Filigree work totally disappeared form the berlok’s surface, and only notches adorn the loop of the pendant, which might give an illusion of filigree work. Consequently, already in the B2-C1a-b bronze berloks receive a first transformation. which was made by Baltic jewellers in the West Lithuanian Stone Circle Graves culture (Fig. 1: 2:IV:1; 7-9; table 1). Transformed bronze berloks immediately got a lot of different imitations and very quickly receded even from pendants transformed in the Baltic area (Fig. 2:IV: 2-4: 3-11).In A. Müller’s classification, Baltic berloks belong to the fourth type. However, the variability of Baltic bronze berloks allows dividing them into four subtypes (Fig. 2). To the IV: 1 subtype might be ascribed bowl-shaped bronze berloks. To the subtypes IV:2-4 belong berloks with a straight backside and underneath more or less similar to the cross (Figs. 2; 3). Baltic bronze berloks lost the general idea of the berlok, because they were used in strings with glass or enamel beads and bronze pendants of different types. Such fashionable ornaments were worn by Baltic ladies (Figs. 8-9; 10:4; 11:5). Bronze Baltic berloks are dispersed in a big area of the Eastern Baltic region (Fig. 1; Table 1). One pendant of this type was found in Tarand culture in the northern part of Estonia.Bronze berloks of type IV first subtype were in use at the end of the 2nd century till the beginning of the 3rd century. There are no big chronological differences between type IV and its subtypes 2-4. Pendants of these subtypes might be ascribed to the first part of the 3rd century or the middle of the 3rd century. Probably the latest date for bronze Baltic berloks in the Eastern Baltic region is the late 3rd century.Bronze berloks of the type IV first subtype were produced by handicraftsmen of Western Lithuanian stone circle grave culture. Other subtypes of Baltic bronze berloks had been produced in the areas where they were found.Bronze berloks, like some other types of Germanic ornaments, made a rather considerable influence on the development of Baltic jewellery, mostly on the ornaments that used bronze granules and a fictitious filigree technique (rosette pins and brooches, necklaces with a capsule-shaped clasp) (Fig. 12:3-4). Granules and fictitious filigree technique were adopted for creation of ornaments of specific Baltic style during the late Roman period

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