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    24 research outputs found

    Zitherunterricht im späten 19. Jahrhundert:Die Suggestion des Elitären

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    oai:pub.mdw:2ec1cdde-7b68-43b1-9386-636d65e7ae7cObwohl die Zither gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Wien ein beliebtes und verbreitetes Instrument war, es zahlreiche Zithervereine und Zitherschulen gab und eine große Menge an Musikalien für die Zither produziert worden war, tritt dieses kulturelle Phänomen kaum über die Ränder der Erzählgemeinschaft, in der es etabliert ist. Die Kenntnis über die ausnotierte Wiener Zithermusik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts in ihrer Fülle und stilistischen Bandbreite blieb auf die aktiv Zitherspielenden beschränkt. Theoretische Äußerungen über Zitherspiel – als belehrende Schriften für Zitherspielende konzipiert – wurden außerhalb dieser Gruppe nicht wahrgenommen. Der Wiener Heurigenspieler Anton Karas konnte durch die Produktion der Filmmusik zu Der dritte Mann diese Reduktion für einige Zeit aufbrechen, machte aber nur eine schmale und wenig repräsentative Facette der Zithermusik populär. Seitens der Musikwissenschaft wurde die Wiener Zitherkultur ab 1850 kaum in den Blick genommen: Weder usuelles Zitherspiel noch notengebundene, präsentative Spielpraktiken wie das Zithervereinsspiel fanden Beachtung. Bislang wurde weder gefragt, wie die Gruppe der Zitherspielenden soziologisch zu verorten wäre, noch lagen zum Repertoire relevante Untersuchungen vor. Auch das Instrument selbst in seiner regional spezifischen Besaitungsform wurde hinsichtlich seiner klanglichen Eigenarten nicht ausgelotet. Meine 2018 vorgelegte Dissertation4 nimmt sich dieser Thematik an und eröffnet ein Forschungsfeld, das nicht nur für die historische Musikwissenschaft, sondern auch für Volksmusikforschung, Musiksoziologie und Musikpädagogik Relevanz hat. Mit dem 2017 erfolgten Eintrag der Wiener Stimmung und Besaitung der Zither als immaterielles Kulturerbe in die nationale Liste der UNESCO Österreich erfolgte die Anerkennung als kulturhistorisches Spezifikum. Der vorliegende Aufsatz widmet sich im Anschluss an meine Untersuchung dem Zitherunterricht in Wien im späten 19. Jahrhundert. Zentrale Fragestellungen sind: Wer waren die Lehrpersonen und wem boten sie sich an? Was waren die Motive, Zither zu unterrichten? Welche Erwartungen waren an die Erlernung der Zither geknüpft? In welchen Settings fand Zitherunterricht statt und welche Unterrichtsmaterialien wurden dafür zur Verfügung gestellt? Schließlich interessiert, welche didaktischen Ziele hinter dem Zitherunterricht stehen und welche Methodik nahegelegt wird. Zur Beantwortung dieser Fragen können zahlreiche gedruckte Zitherschulwerke aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert herangezogen werden, die in Verbindung mit theoretischen Äußerungen zum Zitherunterricht aus historischen Fachzeitschriften gebracht werden

    Transkulturelle Erkundungen:wissenschaftliche-künstlerische Perspektiven

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    Dieses Werk präsentiert interdisziplinäre und internationale Zugänge zur Transkulturalität aus Philosophie, Politikwissenschaft, Ethnomusikologie, Popularmusikforschung, Gender und Queer-Studies, Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Postcolonial Studies, Migrationsforschung und Minderheitenforschung. Es sind die nachhaltigen Ergebnisse einer Ringvorlesung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien-mdw aus den Jahren 2014-2018, bei der Wissenschaft und Kunst in einen fruchtbaren Dialog traten

    Open-Access-Publikationsfonds:Einrichtung und Förderbedingungen

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    Das im Rahmen des Projekts "Austrian Transition to Open Access (AT2OA)" erstellte Papier "Open-Access-Publikationsfonds. Einrichtung und Förderbedingungen" ist als Leitfaden für die Gestaltung der Förderrichtlinien von Open-Access-Publikationsfonds konzipiert. Das Dokument soll insbesondere jenen Institutionen als Hilfsmittel dienen, die erstmals einen Open-Access-Publikationsfonds einrichten. Darüber hinaus möchte es auch Anstoß zur kritischen Durchsicht der Förderbedingungen bereits bestehender Publikationsfonds geben. Als Leitfaden bietet es einen Überblick über Fragestellungen, die im Zuge der Ausgestaltung von Förderbedingungen geklärt werden sollten. Es stellt zu jedem Punkt unterschiedliche Regelungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen dar. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Regelungen leicht an die individuellen Anforderungen verschiedener Einrichtungen oder Disziplinen angepasst werden können. In Form von Empfehlungen gibt das Papier auch einen Impuls zur Vereinheitlichung der Förderbedingungen verschiedener Einrichtungen. Eine solche Vereinheitlichung zielt darauf ab, klare Rahmenbedingungen für Wissenschaftlerlnnen zu schaffen, die Kosteneffizienz zu steigern und gegenüber Verlagen einheitliche Standards kommunizieren zu können.The guidance document "Open Access Publication Funds - Establishment and Funding Conditions" was developed within the "Austrian Transition to Open Access (AT2OA)" project. It was created to provide a framework for the development of funding conditions for Open Access Publicatton Funds especially for institutions planning to set up an Open Access Publication Fund. In addition, it is meant to support a critical review of the funding conditions of existtng publication funds. The document provides a wide ränge of questions that should be addressed when defining funding conditions. It offers different options and their respective advantages and disadvantages, ensuring that the policies and conditions can easily be adapted to the requirements of individual institutions or disciplines. Moreover, it offers a number of recommendations for standardising funding conditions with the aim of providing a clear framework for scientists, increasing cost efficiency and communicating uniform standards to Publishers

    Erna Kremer. Lemberg 1896 – Maly Trostinec 1942:Annäherung an ein Künstlerinnenleben

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    Das Sonderheft erschien anlässlich der Benennung des spiel|mach|t|raum nach der Pianistin Erna Kremer im Studienjahr 2019/20. Kremer wurde an der mdw ausgebildet und war ab 1934 am Haus als Klavierlehrerin beschäftigt. 1938 wurde sie aus ‚rassischen‘ Gründen entlassen, 1942 wurde sie nach Maly Trostinec deportiert und ermordet. Bei der Annäherung an ihre Person wurde auf eine Betrachtung als isolierte Einzelperson verzichtet, vielmehr wurden auch die historischen und sozialen Kontexte miteinbezogen, um einen näheren Blick auf die diversen Interaktionsfelder und unterschiedlichen Lebenswelten Erna Kremers zu erhalten

    The Future of Music Schools:European Perspectives

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    Music education in Europe reflects the colorful diversity and rich tradition of the cultural identities of our continent. Within the music education landscape music schools are institutions specially focused on the practices of music-making. The First European Music School Symposium, which took place at the University of Music and Performing Arts Vienna in October 2017, brought together more than 150 researchers and practitioners from twenty-five European countries. The two cooperating partners, European Music School Union and Austrian Conference of Music School Associations, ensured a lively exchange between research and practitioners. This post-symposium publication presents contributions from twenty-nine researchers from thirteen European countries and paints a multicolored picture of music schools in Europe

    Ethnomusicology Matters:Influencing Social and Political Realities

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    This book gathers international voices from the field of ethnomusicology discussing the socio-political relevance of the discipline. The articles draw from contemporary discourses that take into account the role of music and dance in shaping social and political realities. An important field connected to political relevance is heritage, either in connection with the UNESCO or with archives. Ontologies of indigenous groups and their relevance in knowledge production is discussed in ethnomusicology nowadays as well as the possibilities of decolonising the discipline. Two articles from ethno-choreology explore dance from the gender perspective and in the post-socialist political structures. Different approaches from applied ethnomusicology deal with social justice, participatory dialogical practice, and the socio-political relevance of performance. Forced migration is seen as comprehensive topic for future ethnomusicology. The contents of the book mirror influential discourses of ethnomusicology today that will definitely shape the future development of the discipline

    Music without social life:The Garmon' player Mikhail Sorochinsky - a non-revivalist musician in Smolensk province

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    Against the background of generally low music activity in rural Russia, the button accordion (garmon’) player Mikhail Sorochinsky from the Smolensk province (Smolenskaja oblast) lives an intensive yet solitary musical life. The paper presents Sorochinsky’s artistic development and his not always easy relation to his social and musical environment. Further, the historical background of solitary music-making is discussed as well as socially and musically meaningful emotions.Glasbenik Mihail Soročinski iz okrožja Smolensk, ki igra na kromatično (gumbno) harmoniko (garmon’), živi zelo intenzivno, a tudi samotno glasbeno življenje, kar je v nasprotju z dejstvom, da je v ruralni skupnosti v Rusiji malo muziciranja. V članku sta predstavljena njegov umetniški razvoj in ne vedno enostavno razmerje z lastnim družbenim in glasbenim okoljem. Avtor razpravlja o zgodovinskem ozadju njegovega samohodnega muziciranja kot tudi o družbeno in glasbeno pomembnih čustvih

    Zwischen den Brüchen:Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Zwischenkriegszeit

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    Dieser Band widmet sich anhand dreier ausführlicher Beiträge der Geschichte der mdw zwischen 1918 und 1938. In ‚Zwischen Autonomie und Fremdbestimmtheit‘, gibt Lynne Heller einen Überblick über die wichtigsten politischen und organisatorischen Entwicklungen der damaligen Akademie für Musik und darstellende Kunst. Severin Matiasovits widmet sich in ‚Dissonanzen in den Beziehungen?‘ einem um 1930 schwelenden Konflikt zwischen der Akademie und dem im Unterrichtsministerium für sie zuständigen Sektionschef Viktor Prüger. In ‚Ausbildung in Zeiten der Veränderung‘ betrachtet Erwin Strouhal die Akademie unter dem Gesichtspunkt sich wandelnder Bildungsansprüche. Mit Quellenanhang und Personenregister. *** Inhalt: CORNELIA SZABÓ-KNOTIK: Geleitwort | LYNNE HELLER, SEVERIN MATIASOVITS UND ERWIN STROUHAL: Vorwort | LYNNE HELLER: Zwischen Autonomie und Fremdbestimmtheit. Eine politische Geschichte der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien 1918–1938 | SEVERIN MATIASOVITS: Dissonanzen in den Beziehungen? Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und die sogenannte ‚Prüger Affäre‘ | ERWIN STROUHAL: Ausbildung in Zeiten der Veränderung. Die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ihre Studierenden in der Zwischenkriegszeit | Anhang: Faksimile: 1/Res/1931; Personenregiste

    'The Shadow of One’s Own Head':or The Spectacle of Creativity

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    When acting, the actor/actress experiences a complex regime of signs in his/her body, mind, mood and gender. These signs are both disturbing and promising. On the one hand, the act of creativity makes a wound obvious which has been incarnated within man. It tells him/her that he/she is not the sole actor of his/her actions. On the other hand, precisely this way acting on stage becomes an event. The act of this event reveals a way of be-coming in which one acts while at the same time being passive, in which the actor/actress is both agent and patient of his/her own performance. This complex artistic experience catapults actors/actresses into an open passage, into an in-between where they are liberated from the illusion of being the sole actors of their performances. One might even say that by this turn an actor/actress experiences a change, an “anthropological mutation” (Agamben). Or, to have it differently: the artist suffers a kind of “death of the subject”. It is remarkable that this loss of the predominance of subjectivity is a crucial aspect of acting which may affect the audience in a particularly intensive way. Why? Perhaps because it updates an extremely intimate connection between audience and actors/actresses which vicariously reflects the in-between of life and death. A passage by which life presents itself as itself? Life – by its plane of immanence

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