University of Giessen

JLUpub (Justus-Liebig Univ. Giessen)
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    18905 research outputs found

    Data for "Between Order and Confusion: Clearing Up Structural Misconceptions in Carbon Materials Nomenclature"

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    This data presents the raw data that was additionally collected for the publication "Between Order and Confusion: Clearing Up Structural Misconceptions in Carbon Materials Nomenclature". It consists of Raman spectroscopy and X-Ray scattering data of Graphite and Kraft-Lignin samples. Further information about the purpose of the data collection, details about the materials and data acquisition, as well as structure and re-usage of provided data can be found in the Readme.pdf file.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); ROR-ID:018mejw6

    Können Plaqueindizes die tatsächliche Plaquemenge abbilden?

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    Für die zahnmedizinische Prävention spielen plaquereduzierende Maßnahmen eine zentrale Rolle. Um einschätzen zu können, ob Mundhygienemaßnahmen effektiv sind und inwieweit sie die mikrobielle Besiedlung der Zahnoberflächen reduzieren, kommen heute verschiedene Methoden der Plaquequantifizierung zum Einsatz. Die zwei gängigsten Verfahren sind die Plaqueplanimetrie und der Einsatz von Plaqueindizes, wobei sich Letztere in ihren Differenzierungsgraden teils deutlich unterscheiden. Folglich wird die vorhandene Plaquemenge indexabhängig unterschiedlich abgebildet, was wiederum einen Einfluss auf die Vergleichbarkeit zwischen Studienergebnissen hinsichtlich der ermittelten Effektgröße und statistischen Signifikanz nimmt. Bei der Planimetrie hingegen wird die vorhandene Plaque objektiv durch eine Computersoftware als prozentualer Anteil an der Gesamtoberfläche errechnet. Ziel der vorliegenden Arbeit war es herauszufinden, inwiefern verschiedene Indizes in der Lage sind, die planimetrisch gemessene, tatsächliche Plaquebedeckung, auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Mundhygiene, darzustellen. Der Erkenntnisgewinn diente unter anderem der kritischen Auseinandersetzung mit der Aussagekraft von vorherigen klinischen Studien. Hierzu wurden Intraoralscans von 30 Probanden zu jeweils drei unterschiedlichen Zeitpunkten der Mundhygiene angefertigt. Der erste Termin repräsentierte dabei die habituelle Mundhygiene (T1). Beim zweiten Termin stellten sich die Probanden nach 72 Stunden ohne Mundhygiene vor (T2), wurden anschließend dazu aufgefordert ihre Zähne wie gewohnt zu putzen und unterzogen sich dann dem dritten Intraoralscan (T3). Vor jeder Datenerfassung wurden die vorhandenen mikrobiellen Beläge durch einen Plaquerevelator (Mira-2-Ton®) sichtbar gemacht. Anhand der ermittelten 3D-Scans wurden standardisierte Screenshots der Vestibulär- und Oralflächen der Ramfjordzähne erstellt und die Plaquemenge mithilfe eines Grids hinsichtlich vier verschiedener Indizes ausgewertet (T-QHI, RMNPI, RMNPI nach Bretz, marginaler Plaqueindex). Im Anschluss erfolgte die Messung der tatsächlichen Plaquebedeckung mithilfe der Planimetrie. Es konnte gezeigt werden, dass zwar alle Indizes Plaquemengenveränderungen widerspiegeln können, diese aber in einer deutlich abweichenden Effektgröße repräsentiert werden. Die Indexwerte fielen immer signifikant niedriger als die planimetrisch erhobenen Messergebnisse aus, zudem bestand ein nichtlinearer Zusammenhang. Insgesamt lieferte der T-QHI noch die zuverlässigsten Ergebnisse, kann aber auch nur eingeschränkt einen Anhalt auf die tatsächliche Plaquemenge geben. Schlussfolgernd ist es also nicht sicher möglich Effektgrößen mithilfe von Plaqueindizes auszudrücken

    Illuminating the Black Box of Spatial Decision-Making and its Methodological Advancement: Evaluation and Balancing of Alternatives Illustrated by the Municipal Planning Process

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    Die kommunale Entscheidungsfindung mit der Bewertung und Abwägung von Alternativen ist kein geradliniger Prozess, sondern ein Balanceakt zwischen Vision, Verhandlung und Realität. Dabei ist die Entscheidungsfindung im informellen kommunalen Vorentwurf von Planungsprozessen innerhalb der Raumplanung ein multidimensionaler und dynamischer Prozess, der durch verschiedene Rahmenbedingungen sowie divergierende Interessen und eine hohe Komplexität geprägt ist. Die Kunst dieser Entscheidungsfindung zeigt sich nicht nur in der Wahl der Methode, sondern auch im Umgang mit ihren Grenzen. Die inhärenten Determinanten wie abweichende Zielvorstellungen, politische Interessen, unterschiedliche Vorgehensweisen und abweichende Planungsverständnisse begründen zentrale Herausforderungen und verlegen den Prozess in eine Blackbox. Die vorliegende Forschung untersucht anhand einer Mixed-Methods-Analyse, bestehend aus Fallstudien, Experimenten mit Studierenden, einer Fokusgruppe und einer bundesweiten Umfrage, wie raumbezogene Entscheidungsprozesse mit dem besonderen Fokus auf der Bewertung und der Abwägung von Alternativen in der kommunalen Raumplanung ablaufen und methodisch weiterentwickelt werden können. Dabei lautet die zentrale Forschungsfrage: „Wie erfolgt die Entscheidungsfindung in kommunalen Planungsverfahren, und welche Ansätze ermöglichen eine methodische Weiterentwicklung dieses Teilprozesses?“. Die theoretische Grundlage findet sich in der Entscheidungstheorie und der Darstellung von Planungsprozessen im Kontext der Raumplanung mit planungstheoretischen Ausführungen. Die Ergebnisse der im Rahmen dieser Arbeit beleuchteten Blackbox verdeutlichen, dass Entscheidungsprozesse im räumlichen Kontext essenziell durch die bestehenden inneren, äußeren und prozessualen Rahmenbedingungen beeinflusst werden und oft einen iterativen Charakter aufweisen sowie kommunikative Aushandlungsprozesse umfassen. Allen Prozessen ist eine mangelnde einheitliche Verständigung auf Begrifflichkeiten und Abläufe sowie ein Mangel an Transparenz inhärent. In der Analyse konnten drei Typen der Entscheidungsfindung identifiziert werden: die freie, die strukturierte und die diplomatische Entscheidungsfindung. Innerhalb dieser zeigen sich verschiedene Ausprägungen und teils auch Überschneidungen. Diese Typologie ermöglicht eine präzisere Systematisierung kommunaler Entscheidungsprozesse und bietet eine fundierte Basis für methodische Optimierungen. Die drei Typen werden in einem neu entwickelten raumbezogenen Entscheidungsfindungsmodell verortet und anhand dessen weiterentwickelt. Unabhängig ihres Potenzials für eine fundierte Entscheidungsfindung finden Planungsmethoden in der Praxis nur begrenzte Anwendung. Entscheidungsfindung wird nicht nur von einzelnen methodischen Ansätzen determiniert, sondern ist abhängig von der adäquaten Einbettung in die jeweiligen Rahmenbedingungen. Die vorliegende Arbeit schlägt dabei Weiterentwicklungsansätze mit strukturierendem Charakter hervor. Um den Anforderungen unterschiedlicher Planungskontexte gerecht zu werden und fundierte konsensfähige Entscheidungen zu ermöglichen, werden Handlungsempfehlungen für die Praxis aufgezeigt. Sie zeigen, dass eine methodische Schärfung und strukturelle Anpassung erforderlich sind, um Planungsentscheidungen zielgerichteter und transparenter zu gestalten. Außerdem beinhalten sie einen neu entwickelten raumbezogenen Entscheidungsfindungsfaktor zur Klassifizierung der Planungsprozesse; den Einsatz von Prozessoptimierungen und Projektmanagement, Datenverarbeitung sowie KI; die Betrachtung von Alternativen durch Wettbewerbsverfahren im kleinen Maßstab sowie eine Aushandlungsarena mit Verfahrensweisen zur Aushandlung.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); ROR-ID:018mejw6

    LARP als Methode der genderreflexiven Jugendarbeit

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    Feasibility Studies towards Accessing Generalised Distribution Amplitudes in Exclusive γ-Meson and γγ Production with PANDA at FAIR

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    Understanding the fundamental properties and interactions of the proton remains a central focus in contemporary hadron physics. Its internal structure and the dynamics of hadronic interactions can be explored through exclusive reactions involving antiproton–proton annihilation. This work presents a study of three exclusive channels: pˉ\bar{p}p → π⁰γ, pˉ\bar{p}p → π⁰π⁰, and pˉ\bar{p}p → γγ, with a focus on their potential to probe nucleon structure and reaction dynamics. The studies are performed at four discrete beam momenta of 2.5, 5, 10, and 15 GeV/c. These investigations are carried out in the framework of the PANDA experiment at the upcoming FAIR facility in Darmstadt, which will utilize a high-intensity antiproton beam in the momentum range of 1.5–15 GeV/c. Data samples for both the signal and all relevant background channels were generated and simulated using the PANDARoot framework. This study includes the optimization of the signal-to-background ratio, estimation of count rates, and determination of expected cross sections along with their statistical uncertainties. The results demonstrate that all relevant background channels can be sufficiently suppressed, confirming the feasibility of measuring these reactions at PANDA with sufficient accuracy to significantly advance the understanding of hadron structure in the time-like regime.Federal Ministry of Education and Research (BMBF

    Analyse der Wirkung von microRNAs auf die Monozyten-Makrophagen Differenzierung am Beispiel von THP-1 Zellen

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    Die Erforschung von microRNAs verspricht in Zukunft bahnbrechende Ergebnisse in der Diagnose und Therapie von Erkrankungen zu liefern. Sie beteiligen sich auch an der Entstehung der Atherosklerose, welche den Grundpfeiler für kardiovaskuläre Erkrankungen bildet. Ein wesentlicher Schritt bei der Entstehung der Atherosklerose ist die Differenzierung von Monozyten zu Makrophagen. Die hier vorgelegte Studie untersucht die Expression ausgewählter microRNAs während der Monozyten- Makrophagen-Differenzierung. Die Untersuchung erfolgte an THP-1 Zellen, einer monozytären Zelllinie. Unter Stimulation der Zellen mit Phorbol-12-myristat-13-acetat (5ng /ml PMA) differenzierten diese zu Makrophagen, was schon mikroskopisch an einem veränderten Phänotyp mit Pseudopodien und polymorpher Erscheinungsform zu erkennen war. Auch die CD14- mRNA Expression, als Marker für die Makrophagendifferenzierung, zeigte eine signifikante Erhöhung nach 72-stündiger PMA-Stimulation. Unter dieser PMA- Stimulation wurden Expressionen verschiedener microRNAs analysiert. let-7f und miR- 92a wurden unter PMA-Gabe runterreguliert. Eine Hochregulation erfuhren miR-1, miR- 22 und miR-143. Die Expression von miR-21, miR-99a und miR-223 blieb unverändert. Die unter PMA-Gabe runterregulierten microRNAs, let-7f und miR-92a, zeigten nach Transfektion mit ihren jeweiligen AgomiRen einen Anstieg der Expression in den behandelten Zellen. AgomiR-let-7f steigerte die CD14-mRNA Expression, wohingegen der Einsatz von AgomiR-92a dazu führte, dass die CD14-mRNA Expression unter PMA reduziert wurde. Unter den AntagomiRen bewirkte lediglich AntagomiR-1 eine signifikante Erniedrigung der miR-1 Expression unter PMA. Unter diesen Bedingungen stieg die CD14-mRNA Expression. Die Makrophagendifferenzierung ist demnach bei niedriger miR-1 Expression verstärkt. Schlussfolgernd kann man sagen, dass von den untersuchten microRNAs let-7f, miR-92a und miR-1 die Differenzierung von Monozyten zu Makrophagen unter PMA-Gabe beeinflussen. Verhindert man den Abfall von miR-92a, so wird die CD14-mRNA Expression und somit die Makrophagendifferenzierung reduziert. Dagegen bewirkt eine Reduktion von let-7f oder miR-1 eine erhöhte CD14-mRNA Expression, was auf eine verstärkte Differenzierung zu Makrophagen hinweist. Somit könnte eine Modulation der miR-1, miR-92a oder let-7f Expression therapeutisch genutzt werden, um atherosklerotische Vorgänge zu reduzieren

    Genome-Wide Association Study Reveals Single Nucleotide Polymorphisms Associated with Tail Length and Tail Kinks in Piglets

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    Tail docking is still used in pigs to reduce the prevalence of tail biting, although it is purely symptomatic and contrary to animal welfare. Genetic selection for shorter tails might, however, help to avoid tail docking and has therefore been proposed. A genetic basis for tail length is known for many species. Variability in tail length, including moderate heritability, has also been demonstrated in pigs. The aim of the present study was to identify genetic markers for tail length and to define candidate genes. To this end, 140 piglets were phenotyped and genotyped at 3 days of age and a genome-wide association study was performed. Seven SNPs were mapped on chromosomes 1, 2, 6, 11, and 15. Two linked SNPs on chromosome 2 resulted in a functional amino acid exchange. The genotypes at the SNPs were only associated with small differences in relative tail length of up to 16.5% (short genotype versus long genotype at SSC15), but at the same time with the occurrence of malformations in the form of tail kinks. The small effect size and the association between tail length and tail kinks, together with the generally pure symptomatic effect on tail biting, argue against the applicability of selection for shorter tails in pigs.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); ROR-ID:018mejw6

    Feline malignant lymphoma in an uncommon location as a differential diagnosis for neurological disease

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    Case summary: A 12-year-old male castrated domestic shorthair cat exhibited right Horner’s syndrome, right facial nerve paresis, difficulty swallowing, coughing, gait abnormalities and weight loss. Despite prior unspecific treatment by a primary care veterinarian with cortisone and antibiotics, the cat’s condition worsened, culminating in tetraparesis and right hemispasms. Imaging studies, including CT and MRI, identified a mass extending from the carotid body into the neurocranium, causing displacement of adjacent brain structures and meningeal contrast uptake. Histopathology confirmed a malignant B-cell lymphoma. Differential diagnoses are explored, with a particular focus on carotid body tumours, which originate from the chief cells of the carotid body. These neoplasias are rare in non-human primates, dogs, cats and horses, possibly influenced by genetic predisposition and environmental factors such as hypoxia. Relevance and novel information: Carotid body tumours are rare in cats, as they are in other animal species. Although lymphomas are the most common feline neoplasms, to our knowledge, no previous case of a B-cell lymphoma in the carotid body has been described in the feline species to date. This case underscores the importance of considering rare and common neoplastic entities in feline patients with atypical clinical presentations and locations. Thereby highlighting the diagnostic challenges in veterinary oncology

    forum forschung 12 (2025) Nr. 2

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    Prof. Karsten Krüger erläutert die positiven Auswirkungen von Bewegung und erklärt, wie die AG Leistungsphysiologie im Projekt in:prove Spitzensportlerinnen und -sportler dabei unterstützt, noch bessere Leistungen zu erbringen. Mit Prof. Elif Özmen besprechen wir aus Sicht der Praktischen Philosophie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sowie die moralischen und politischen Grundlagen unseres Zusammenlebens

    Abschlussbericht DFG Forschungsprojekt: Keeping meristems at balance: stem cell maintenance and termination in flowers with two meristem types

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    Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); ROR-ID:018mejw6

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