Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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Ex-post Evaluierung der Sonderförderungsaktion „Lebensmittelinitiative Österreich“
Im Jahr 1998 hat die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) die Sonderförderungsaktionen „Lebensmittelinitiative Österreich“ gestartet. Ziel der Initiative war eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit sowie eine Steigerung des technologischen Potenzials der Branche. Die vorliegende Ex-post Evaluierung zielt darauf ab die Wirkungen der Lebensmittelinitiative Österreich abschließend zu bewerten und zu untersuchen, in wie weit sich die im Vorfeld und in der Zwischenevaluierung erarbeiteten Kriterien als sinnvoll erwiesen haben bzw. auch über die Gesamtlaufzeit der Initiative erreicht wurden. Darüber hinaus werden Empfehlungen für mögliche weitere Förderaktionen abgeleitet
The Austrian Science Fund: Ex-Post Evaluation and Performance of FWF funded research projects
Der Österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) ist Österreichs wichtigste Agentur für wettbewerbsfähige Grundlagenforschung und wurde in den letzten zwei Jahren mehreren externen Evaluierungen unterzogen. Die vorliegende Studie zielt darauf ab, die Leistung von FWF-geförderten Projekten im Rahmen der Zuschussregelung für Einzelprojekte zu beurteilen, welche die Kernforschungsförderung des FWF darstellt und 2004 rund zwei Drittel des FWF-Budgets ausmacht Der Fokus der Studie ist die Wechselwirkung zwischen Ex-ante- und Ex-post-Evaluierung zu identifizieren und kritische Faktoren herauszuarbeiten, welche die Ergebnisse der Ex-post-Evaluierung beeinflussen. Darüber hinaus untersucht die Studie die Relevanz und Angemessenheit des FWF-Ex-post-Projektbewertungsverfahrens
Evaluierung der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG). Endbericht
Die vorliegende Evaluierung beruht sowohl auf einer quantitativen als auch qualitativen Analyse der bisherigen Wirkung von Christian Doppler-Labors. Untersucht werden dabei im Speziellen die wissenschaftliche Exzellenz der CD-Labors sowie deren Kooperationsstruktur. Das CDG-Fördermodell stellt ein effektives und unkompliziertes Instrumentarium dar, welches die Grundlagen für eine langfristig ausgerichtete Zusammenarbeit von WissenschafterInnen mit Unternehmen schafft. Die Anreizstruktur ist stimmig, und das organisatorische Setting hat sich für die Förderabwicklung bewährt. Es ist effizient in der Abwicklung, fair in der Entscheidungsfindung und relativ unbürokratisch. Das CDG-Fördermodell hat damit einen fixen Platz in der österreichischen Förderlandschaft
Evaluation von Forschung und Lehrprogrammen an den Fachbereichen für Mathematik der österreichischen Universitäten
Im Sommer 2004 war die Österreichische Mathematische Gesellschaft (ÖMG) mit der Bitte an die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) herangetreten, bei der Evaluation von Lehre und Forschung an mathematischen Fachbereichen der österreichischen Universitäten Hilfestellung zu leisten. Mit Ausnahme der Universität Klagenfurt nahmen alle österreichischen Universitäten, an denen ein Hauptfachstudium Mathematik eingerichtet ist, auf freiwilliger Basis an der Evaluation teil. Die Evaluation fand in zwei Abschnitten statt. Zunächst erhielten die Fachbereiche 2004 einen Fragebogen, der einerseits eine Hilfestellung zur Selbstevaluation geben sollte und andererseits der Kommission die benötigten Fakten zur Verfügung stellte. Danach wurden im Januar und Februar 2005 alle teilnehmenden mathematischen Fachbereiche von der Kommission besucht und in ausführlichen Diskussionen zu ihren Vorstellungen in Lehre und Forschung gehört. Nach einem internen Treffen der Kommission im März 2005 liegt nunmehr der vollständige Bericht vor. Er besteht aus drei Teilen: einer Bestandsaufnahme, die mit den Fachbereichen abgestimmt wurde und der Darstellung der Fachbereiche entspricht, einem Bewertungsteil mit der Einschätzung der Kommission, und im Anhang einem tabellarischen Teil einschließlich des zugrundeliegenden Fragebogens
Die Positionierung der Förderprogramme des FWF gegenüber anderen Instrumenten der Forschungsförderung in Österreich
Diese Studie ist Teil der Evaluierung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF). Sie stellt eine Ergänzung zu den anderen Modulen dieser Evaluierung dar, insbesondere zur Impact-Analyse und zur Governance-Studie über den FWF, und fließt in den Synthesis-Report ein. Ziel dieser Hintergrundstudie ist es, die Positionierung der Förderprogramme des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) gegenüber anderen, möglicherweise ergänzenden aber auch duplizierenden Einrichtungen und Programmen der Forschungsförderung in Österreich zu erfassen. Die Studie soll überprüfen, ob das Selbstbild des Fonds als „zentraler Förderer von Grundlagenforschung in Österreich“ der Realität gerecht wird. Die Frage, wie die Förderinstrumente des Fonds in die Förderlandschaft Österreichs eingebettet sind, bietet in diesem Zusammenhang den nötigen Referenzrahmen, der eine Standortbestimmung des FWF ermöglicht
Mitgliedschaft Österreichs in internationalen forschungsrelevanten Einrichtungen
Den Beiträgen Österreichs zum Budget internationaler Forschungsorganisationen werden Indikatoren gegenübergestellt, die Art und Intensität der Nutzung des Potenzials einer Organisation abbilden und damit auch indirekt die Bedeutung für das österreichische Forschungssystem deutlich machen sollen. Darüber hinaus wird auch ein möglicher Neubeitritt Österreichs zu ESO diskutiert, wobei nationale Aspekte und EU politische Entwicklungen wie auch die Erkenntnisse aus bereits bestehenden Mitgliedschaften einbezogen werden
Machbarkeit einer Graduierten-Forschungseinrichtung in Wien
Diese Machbarkeitsstudie im Auftrag der Stadt Wien soll insbesondere aus Wiener Sicht die Frage beantworten, ob und in welcher Form eine „University of Excellence“ (UoE), eine Graduierten-Forschungseinrichtung, in Wien gegründet werden könnte. Auf dieser Basis wurden strukturelle, rechtliche, organisatorische und finanzielle Bedingungen der Einrichtung einer neuen solchen Einrichtung in Wien geprüft. Für den Fall der Umsetzung wird ein Modell für Aufbau und Funktionsweise einer derartigen „University of Excellence“ vorgeschlagen. Die ursprüngliche Idee zur UoE wurde von Prof. Anton Zeilinger und Prof. Peter Schuster unter diesem Namen präsentiert und von der Stadt Wien in Form der Beauftragung der vorliegenden Machbarkeitsstudie aufgegriffen. Im Rahmen der Studie wurden etwa 40 ExpertInnen interviewt. Gemeinsam mit den Proponenten Prof. Zeilinger und Prof. Schuster wurde ein Workshop mit internationalen SpitzenwissenschaftlerInnen abgehalten. In- und ausländische Spitzenforschungseinrichtungen wurden studiert und als Beispiele herangezogen
Evaluierung der Sondermittelprogramme Bausteine einer Evaluierungsstrategie für den Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Bedeutender Bestandteil einer lernenden und strategisch orientierten Forschungs- und Technologiepolitik ist die Herausgabe der „Standards der Evaluierung in Forschungs- und Technologiepolitik“, die einen verbindlichen Rahmen und Verhaltensmaßregeln für die Durchführung von Evaluierungen hinsichtlich Funktion, Einbettung in den Politikzyklus, Ebenen und Zeitpunkte, oder Spielregeln der Evaluierung geben. Mit diesem Expertenpapier, dem Ergebnis einer Kooperation der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung mit dem Rat für Forschungs- und Technologieentwicklung liegt ein weiterer wichtiger, die Standards ergänzender Baustein zum Aufbau einer guten österreichischen Evaluierungskultur im F&E Bereich vor. Eine gute Evaluierungskultur ist gleichsam Voraussetzung und Folge einer guten, also effizienten, transparenten und fairen Politik. Die „Bausteine einer Evaluierungsstrategie“ sollen am Weg dorthin einen wesentlichen Beitrag leisten
Ausbildungsworkshops 2004. Eine Dokumentation
Bei der Mitgliederversammlung der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung im 1. Halbjahr 2004 war beschlossen worden, den Schwerpunkt der diesjährigen Tätigkeit auf Ausbildung zu lenken. Zu diesem Zweck wurde vom Koordinationsteam der Plattform ein eintägiger Workshop „Evaluierung von Forschungs- und Technologiepolitik“ entwickelt, der heuer in sechs Mitgliedsorganisationen abgehalten wurde, weitere zwei solcher Workshops sind in unmittelbarer Planung. Ziemlich schnell stellte sich heraus, das ein uniformer Workshop für alle Mitgliedsorganisationen wenig zielführend ist; zu verschieden sind die Bedürfnisse und die inhaltlichen Ausrichtungen unserer Gesellschafter. Die vorliegende Dokumentation belegt auch den Wandel der einzelnen Workshopteile
Evaluationsbericht "Diskurstag Genomforschung und Medizin - Was habe ICH davon?"
Das Programmbüro Gen-AU des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) führte am 17. Juni 2004 in der Stadthalle Graz den Diskurstag „Genomforschung und Medizin – was habe ICH davon?“ durch. Der Diskurstag sollte eine Diskussion in einer breiten Öffentlichkeit über Chancen und Risiken der Genomforschung ermöglichen. Die Veranstaltung wurde von der Stiftung Risiko-Dialog, St. Gallen, unabhängig und begleitend evaluiert. Der vorliegende Bericht fasst die Ergebnisse dieser Evaluation zusammen. Für die Evaluation wurden Teilnehmer während und nach dem Diskurstag mündlich und schriftlich befragt. Weitere Daten wurden mittels einer Dokumenten- und Medienanalyse erhoben. Der Diskurstag wurde von etwa 150 Personen besucht, knapp die Hälfte davon wurde für diesen Bericht befragt