Austrian Platform for Research and Technology Policy Evaluation
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EVIDENCE-BASED PRACTICE AND POLICES FOR IMPACT ON MENTAL HEALTH OF CHILDREN AND ADOLESCENTS
Die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG), eine gemeinnützige Forschungsorganisation, begegnet komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen gemeinsam mit Partnern, indem sie neuartige Formen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und nichtwissenschaftlichen Akteuren in einem dynamischen sozialen Umfeld entwickelt und erprobt. Auf diese Weise möchte die LBG wirtschaftliche und soziale Lösungen entwickeln, die den sozialen Wandel positiv unterstützen und direkt von der Zivilgesellschaft, der Politik und der Privatwirtschaft genutzt werden können. Die „Forschungs- und Innovationspolitik“ der LBG betont die gezielte und koordinierte Überschreitung der Grenzen von Organisationen, Disziplinen und Systemen (Open Innovation in Science) mit dem Ziel, die gesellschaftlichen Auswirkungen der Forschung zu verbessern. So können neuartige Formen von Engagement die Chance, innovative Lösungsansätze zu generieren erhöhen. In dieser Fallstudie, dem „Village-Projekt“, untersuchen wir verschiedene Maßnahmen, um evidenzbasierte Veränderungen voranzutreiben und eine nachhaltige Wirkung für Kinder mit einem Elternteil mit einer psychischen Erkrankung zu erzielen. Zunächst führen wir einen innovativen Ansatz ein, um die Öffentlichkeit in die Generierung gesellschaftlich relevanter Forschungsfragen einzubeziehen und internationale und interdisziplinäre „Forschungsgruppen“ zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einzurichten. Zweitens führen wir Bildungsprogramme für Forscher und Jugendliche ein, um die Forschung mit bedeutendem jugendlichem Engagement zu bereichern und Wissen zwischen verschiedenen Interessengruppen und Menschen mit gelebter Erfahrung zu transferieren. Zuletzt konzentrieren wir uns auf das Engagement der Gemeinde, die Sensibilisierung für die psychische Gesundheit und die Zusammenarbeit mit Menschen mit langjähriger Erfahrung als Impulsgeber, um fundierte Entscheidungen auf Gemeinde- und politischer Ebene zu treffen
SPECIFIC SSH RESEARCH AND GENERAL RESEARCH POLICY INSTRUMENTS. THE CASE OF THE NATIONAL RESEARCH PROGRAMMES AND “NEED DRIVEN SSH RESEARCH” IN LITHUANIA
Die wissenschaftliche Forschung ist mit einer Reihe von Wahlmöglichkeiten konfrontiert: interdisziplinär oder disziplinär, grundlegend (Grundkenntnisse) oder angewandte, akademische Forschung oder Innovation, blauer Himmel oder Mission (Politik, Agenda) getriebene Forschung, die mehr auf beide Fortschritte abzielt
von Wissen oder praktischen gesellschaftlichen Auswirkungen. Die Auswahl wird durch die traditionelle Dualität von Sozial- und Geisteswissenschaften (SSH) und Wissenschafts-, Technologie-, Ingenieur- und Mathematikforschung (STEM) noch komplizierter. ..
EVALUATIVE INQUIRY: ENGAGING RESEARCH EVALUATION ANALYTICALLY AND STRATEGICALLY
Traditionelle Rahmenbedingungen für die akademische Bewertung konzentrieren sich auf die Erfassung der Leistungen der akademischen und gesellschaftlichen Leistungen der Forschergruppe. Diese Rahmenbedingungen und die Art und Weise, wie sie normalerweise durchgeführt werden, basieren auf einigen Dichotomien: akademische versus gesellschaftliche Sphären, quantitative versus qualitative Ansätze und repräsentative versus intervenierende Analysen. Wir argumentieren, dass diese Dichotomien zu einer Vorstellung von akademischen Leistungen beitragen, die in normativer und beschreibender Hinsicht unrealistisch ist. Das hier vorgeschlagene Konzept der „evaluativen Untersuchung“ ändert den linearen und individualisierten Begriff des wissenschaftlichen Arbeitens und seiner Bewertung und diskutiert die Implikationen dieser Schritte für die Arbeit des Analytikers. Wir schlagen stattdessen vor, die akademischen Leistungen als auf eine Vielzahl von akademischen und nichtakademischen Teilnehmern verteilt zu verstehen, die mittels eines Portfolio-Ansatzes untersucht werden sollen. Dieser Ansatz zur Bewertung von Forschungsergebnissen erfordert einen engagierteren Analysten, der die Bewertung sowohl als analytisches als auch als strategisches Projekt ernst nimmt
Cultivating Europe: Democratic Europe - Social Europe - Educated Europe
Cultivating Europe: Democratic Europe - Social Europe - Educated Europ
Innovatives Wien 2020 Evaluierung. Endbericht
Die Strategie „Innovatives Wien 2020“ (IW2020) ist die zweite Innovationsstrategie der Stadt Wien, sie
wurde in den Jahren 2014-2015 erstellt und definiert drei Ziele:
• Innovationsziel 1 – Wien als Stadt der Chancen: Wien schafft optimale Voraussetzungen, um
das Innovationspotenzial in der Metropolregion zu entfalten.
• Innovationsziel 2 – Innovative Stadtverwaltung: Wien bekennt sich zur Innovationsfreudigkeit
der öffentlichen Hand und zur Rolle der Stadt als Gestalterin, Nachfragerin und Nutzerin
von Innovationen.
• Innovationsziel 3 – Wien als Ort der Begegnung: Wien schafft ein innovatives Milieu und
setzt auf Kooperation und Offenheit.
IW2020 orientiert sich an der Smart City Wien Rahmenstrategie der Stadt Wien, mit folgenden Zielen:
2050 ist Wien „Innovation Leader“ durch Spitzenforschung, starke Wirtschaft und Bildung; bis 2050 ist
Wien eine der fünf großen europäischen Forschungs- und Innovationsmetropolen.
Die vorliegende Evaluierung bezieht sich auf die Erstellungsphase von IW2020 und die ersten drei Jahre
der Umsetzung (2016-2018), sie basiert vor allem auf Interviews, Dokumentenrecherchen und
Workshops.
IW2020 hat im Vergleich zu der vorangehenden Wiener FTI-Strategie von 2007 („Wien denkt Zukunft“)
die Umsetzung in den Fokus gerückt, eine weitere Neuerung ist die Orientierung „nach innen“, also über
das Ziel innovativer Stadtverwaltung bei sich selbst anzusetzen. Ein wichtiges Element der Strategie
wurde die jährlich Innovationskonferenz, bei der Personen aus der Stadtverwaltung und andere
Zielgruppen der Strategie zusammenkommen
Evaluierung der Frontrunner-Initiative. Endbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Die vorliegende Evaluierung untersucht das Programm in seiner Konzeption, Umsetzung, Zielerreichung und den bis dato beobachtbaren Wirkungen. Die Methodik umfasst Interviews mit Stakeholdern, Programmmanagement und Fördernehmer/innen, eine online-Befragung der geförderten Unternehmen, eine ökonometrische Analyse, die Frontrunner in Deutschland mit den österreichischen Frontrunner-Unternehmen vergleicht, einen Vergleich mit Programmen aus Deutschland, Estland und Südkorea, sowie die Positionierung der Frontrunner-Initiative im Portfolio der beiden Förderagenturen. Außerdem wurde im Rahmen der Evaluierung ein Strategieworkshop mit Programmeigentümern und -management durchgeführt
Improving access to finance for innovative firms with growth potential: evidence of impact of R&D grant schemes on firms' output
Dieses Poster gibt einen Überblick über die Auswirkungen von F&E-Zuschüssen auf junge innovative Unternehmen mit Wachstumspotenzial. Schwerpunktmäßig werden die Auswirkungen von F&E-Zuschüssen für Scale-ups auf die Produktion von Unternehmen dargelegt
New Evaluation Framework in Finnish Innovation Policy
Das Ziel dieses Papiers ist es, Ideen für den Rahmen vorzustellen, der verwendet werden sollte, um die Arbeit einer neuen finnischen Innovationsfinanzierungs- und Exportförderungsorganisation, Business Finland, zu bewerten. Der in diesem Papier beschriebene Bewertungsrahmen umfasst sowohl die Folgenabschätzung auf Ebene der Agentur als auch deren Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung auf politischer Ebene. Es ist eine Herausforderung, die traditionelle Wirkungsanalyse für FuE- und Innovationsfinanzierung in innovationspolitische Maßnahmen umzuwandeln, die die Internationalisierung des finnischen Innovationsumfelds verbessern können. Neue Begriffe in diesem Zusammenhang sind Exportförderung, Versuchsplattformen und erstklassige Ökosysteme, und traditionelle Begriffe sind radikale Innovationen, Produktivität und Erneuerung. Die Struktur des Papiers ist wie folgt. Abschnitt 2 beschreibt die Entwicklung der finnischen Innovationspolitik von einer technologieorientierten Politik zu einem umfassenden Blick auf Innovationen und schließlich zu einem Policy-Mix aus Innovation und Internationalisierung. In den Abschnitten 3 und 4 werden Zweck und Methodik der Arbeit erläutert. In Abschnitt 5 stellen wir die möglichen Auswirkungen von Tekes-Folgenabschätzungen auf das Business-Finland-Modell vor und zeigen neue Ergebnisse des Bewertungsrahmens sowie die Zusätzlichkeit öffentlicher F & E- und Innovationsfinanzierung und Exportförderung auf. Abschnitt 6 schließt das Papier ab
fteval JOURNAL for Research and Technology Policy Evaluation. Hochschulevaluierung (49)
Spezialausgabe zur institutionellen Evaluierung von Hochschulen
QUALITÄTSSICHERUNG UND HOCHSCHULSTEUERUNG – EINE REFLEXION ZUR VERSCHRÄNKUNG ZWISCHEN INTERNEM QUALITÄTSMANAGEMENT UND EXTERNER QUALITÄTSSICHERUNG IM ZUGE DER GOVERNANCE AUS DER PERSPEKTIVE EINER ÖSTERREICHISCHEN PRIVATUNIVERSITÄT
Angesichts der für österreichische Privatuniversitäten geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind Privatuniversitäten seit Implementierung des Privatuniversitätensektors im Jahr 1999 verpflichtet, Qualitätsmanagement zu betreiben und dabei Ergebnisse der externen Qualitätssicherung zu berücksichtigen