Open-Access-Journals @ Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
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Die bandselektive Fouriertransformation und ihre Anwendung zur Simulation von Schmalbandprozessen
 
Zur Konvergenz von Relaxationsverfahren bei der Berechnung rotationssymmetrischer Strömungen
 
Plastizitätstheoretische Untersuchungen von Umformvorgängen mit der Methode der Finiten Elemente
 
NERVEN AUS DEM LABOR: DAS TISSUE ENGINEERING PERIPHERER NERVEN ZUR VERSORGUNG VON NERVENVERLETZUNGEN
Verletzungen peripherer Nerven sind häufiger als gemeinhin angenommen und werden in Deutschland noch nicht optimal behandelt. Die besten Vorraussetzungen für eine gute Rekonstruktion bietet die primäre mikrochirurgische Nervennaht. Bei Defekten wird ein körpereigenes Transplantat benötigt. Dessen Entnahme führt allerdings zu Funktionsausfällen. Unsere interdisziplinäre Forschungsgruppe aus Plastischen Chirurgen und Neurobiologen beschäftigt sich mit der labortechnischen Herstellung von Nervenersatzgewebe aus einer biogenen Trägermatrix und den nerveneigenen Hüllzellen (sog. Schwannsche Zellen), die die Regeneration der Nerven verbessern
SPIELE, DIE PARASITEN MIT UNS TREIBEN: LEHREN DER TOXOPLASMOSE
Vielfach wird angenommen, dass Parasiten harmlose Schmarotzer sind, die den Menschen zwar befallen können, ihn aber nicht wesentlich beeinträchtigen. Ein solcher Vertreter scheint der einzellige Parasit Toxoplasma (T.) gondii zu sein, der oft lebenslang asymptomatisch im Gehirn seines Wirtes persistieren kann. Ganz so friedlich ist die Koexistenz zwischen Mensch und Parasit jedoch nicht immer: Wenn Feten in utero infiziert werden, so können aufgrund der Unreife des Immunsystems der Feten schwere Fehlbildungen bis hin zur Totgeburt auftreten (ca. 2.000 Fälle/Jahr in Deutschland). Ebenso können sich bei HIV-Patienten schwere, unbehandelt tödlich verlaufende Toxoplasma-Infektionen des Gehirns entwickeln. Völlig ad absurdum geführt wird die Annahme einer „friedlichen Koexistenz“ zwischen Mensch und Parasit, wenn man an die Millionen von Todesfällen durch Plasmodien, die Erreger der Malaria, denkt. Da Toxoplasmen nicht nur aus medizinischer, sondern auch aus biologischer Sicht einige bemerkenswerte Besonderheiten aufweisen, sollen in der vorliegenden Übersichtsarbeit verschiedene klinische, zellbiologische und infektionsimmunologische Aspekte der Toxoplasmose als einem Prototyp einer persistierenden parasitären Infektion (unter Einbeziehung eigener Forschungsergebnisse) diskutiert werden