OMP Ruhr-Universität Bochum (RUB)
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Der Katalog erschien anlässlich der Ausstellung von Michael Cleffs Arbeiten im März 2023 in der Galerie Geißler Bentler in Bonn. Er enthält Fotos von plastischen Arbeiten und Installationen aus den Jahren 2017 bis 2023.
In den Texten „Gebaut“ und „Ausweitung der Randzone“ besprechen Gabriele Uelsberg und Roland Mönig die Werke und ordnen Michael Cleffs Schaffen kunsthistorisch ein.
Dieser Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung:
Michael CleffBUILTGalerie Geißler Bentler, Bonn24. März – 06. Mai 2023
www.geissler-bentler.de
S. 25 GebautBuiltGabriele Uelsberg
S. 69 Ausweitung der RandzonePushing the BoundariesRoland Mönig
Author Biographies
Roland Mönig
Studium der Kunstgeschichte und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum. 1997–2013 am Museum Kurhaus Kleve, seit 1998 als Kustos und stellvertretender Direktor; 2010–2012 kommissarischer Museumsleiter. Lehraufträge an der Ruhr-Universität Bochum und an der Hochschule der Bildenden Künste in Hamburg. Von 2013 bis 2020 Kunst- und kulturwissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz und Direktor des Saarlandmuseums, Saarbrücken. Seit 2020 leitet Mönig das Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur modernen und zeitgenössischen Kunst.
Gabriele Uelsberg
Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Ur- und Frühgeschichte an der Universität Bonn und der Ruhr-Universität Bochum. Promotion bei Max Imdahl. Berufliche Stationen u.a.: Hochschulrätin der Universität Bonn; Kustodin der Sammlung Ludwig und stellvertretende Direktorin des Ludwig Forums für Internationale Kunst / Aachen; Leiterin der Städtischen Museen Mülheim an der Ruhr; Direktorin des Rheinischen Landesmuseums Bonn; kommissarische Leitung des Max-Ernst-Museums in Brühl; Mitglied in zahlreichen Kuratorien und Stiftungen. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen zur modernen und zeitgenössischen Kunst
A Mixed Picture: Media Transfer and Media Competition in Illustrated Periodicals, 1840s-1960s
From the outset, the illustrated press was fascinated by the anticipation of its retrospective exploration by future historians. Precisely because illustrated magazines aim to depict their present, they serve as «an inexhaustible storehouse for the historian», as Mason Jackson put it in his treatise The Pictorial Press: Its Origin and Progress in 1885. The way they act as cultural mediators across time and space is closely linked to the fact that the success of the illustrated periodical press being based on economies of international media competition and cross-cultural transfer. It is precisely this argument that is put forth by the contributions of the present volume.
This volume is the conclusion of the 9th annual conference of the European Society for Periodical Research (ESPRit) on «Periodicals Formats in the Market. Economies of Space and Time, Competition and Transfer», hosted by the DFG Research Unit 2288 Journal Literature in Bochum, Germany, in 2021. As such, it not only seeks to discover the «inexhaustible storehouse for the historian» the illustrated press proves to be, but wants to contribute to the liberation of periodical research from the narrow corset of national research perspectives
Mein ukrainisches Lieblingswort: Ukrainische Studierende beschreiben ihr Lieblingswort
Dieser Band entstand im Rahmen der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Germanistischen Institutspartnerschaft zwischen der Ruhr-Universität Bochum und der Taras-Schevtschenko-Universität Kyiv. Der Krieg hat unsere Partnerschaft mit dem Ergebnis einer noch weiter intensivierten Zusammenarbeit verändert.
Im Sommer 2022 haben wir deutschsprechende ukrainische Studierende gebeten, ihr ukrainisches Lieblingswort vorzustellen und ihre Wahl kurz zu begründen. Es erreichten uns wunderschöne und poetische, auf den Klang und in die Lexik der ukrainischen Sprache blickende Texte. Ihre bezaubernde Darstellung vermittelt, wie die junge Generation ihre Kultur, ihre Geschichte und ihr ukrainisches Selbstverständnis wahrnimmt, und sie lässt tief in die aufgerüttelte Seele einer Nation blicken, die für ihre Freiheit kämpft. So haben sich viele Studierende für «воля» (wolia – Freiheit) entschieden
Bachmut in Bochum: Katalog zur Ausstellung. Universitätsbibliothek Bochum 16.5. - 31.7.2023
„Die ersten Geräusche, die man in Bachmut hört, – das sind anhaltende, dröhnende Echos von Schüssen und Explosionen, die aus verschiedenen Richtungen kommen. Manchmal hören diese Geräusche auf, aber die darauffolgende Stille wirkt nicht weniger bedrohlich. Du machst einen Schritt und weißt nicht, was als nächstes passieren wird. Du verstehst nur: Du bist völlig verwundbar und nur einen Augenblick vom Tod entfernt. Oder ein paar Zentimeter. Das Gefühl einer nicht greifbaren Gefahr, die ganz in der Nähe lauert, lässt nicht eine Minute nach.
Du bist ständigem psychischen Druck ausgesetzt. Hier ist es schwierig, einen vom Krieg unberührten Ort zu finden, und jeder einfache Gang auf die Straße kann der letzte im Leben gewesen sein. Jeden Tag sterben Menschen in dieser Stadt.“ … so beschreibt die Fotografin und Journalistin Victoria Ivleva die Eindrücke ihrer Reise nach Bachmut.
Die Ausstellung „Bachmut in Bochum“ umfasst 25 Schwarzweiß-Fotografien, die in der ersten Februarhälfte 2023 aufgenommen wurden. Mit Texten im Katalog berichtet Ivleva über das Erlebte.
Victoria Ivleva ist eine russische Fotografin und Journalistin, die die Ukraine in ihrem Freiheitskampf unterstützt. Sie lebt in Kyiv, wohin sie im März 2022 gezogen ist, wenige Tage nach Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine.
Die Ausstellung war vom 16. Mai bis 16. Juli 2023 in den Räumen der Universitätsbibliothek der Ruhr-Universität Bochum zu sehen.
Sie wird vom Osteuropa-Kolleg NRW in Kooperation mit dem Seminar für Slavistik / Lotman-Institut der Ruhr-Universität und der Universitätsbibliothek veranstaltet. Die Ausstellung wird unterstützt von der Boris Nemtsov Foundation for Freedom (Bonn) sowie der Fakultät für Geschichtswissenschaften der Ruhr-Universität
Mini-DIPS Open Access Arabisch: Diagnostisches Kurzinterview bei psychischen Störungen. Übersetzung des Mini-DIPS Open Access
Das Mini-DIPS Open Access Arabisch ist ein diagnostisches Kurzinterview bei psychischen Störungen und eine Übersetzung des Mini-DIPS Open Access (2. Auflage). Es bietet als Kurzfassung des DIPS Open Access eine schnelle und dennoch zuverlässige diagnostische Beurteilung psychischer Störungen nach DSM-5 und ICD-10.
Das Mini-DIPS Open Access Arabisch gibt einen Überblick über die allgemeine Belastung der untersuchten Personen und ermöglicht die Dokumentation wichtiger anamnestischer Informationen für Praxis und Forschung.
Neben dem Interviewleitfaden liefert das Kurzinterview zu allen aufgeführten psychischen Störungen ergänzende Informationen und Diagnose-Checklisten, die auf den Kriterien des DSM-5 basieren. Damit kann das Mini-DIPS Open Access Arabisch eingesetzt werden, um diagnostische Informationen für Anträge auf Psychotherapie oder Forschungsfragestellungen zeitökonomisch zu ermitteln.
Keywords: Arabisches Diagnostisches Interview; Mini-DIPS; Diagnostik; Psychische Störungen; DSM-5; ICD-1
Mini-DIPS Open Access Arabisch: Diagnostisches Kurzinterview bei psychischen Störungen. Übersetzung des Mini-DIPS Open Access
Das Mini-DIPS Open Access Arabisch ist ein diagnostisches Kurzinterview bei psychischen Störungen und eine Übersetzung des Mini-DIPS Open Access (2. Auflage). Es bietet als Kurzfassung des DIPS Open Access eine schnelle und dennoch zuverlässige diagnostische Beurteilung psychischer Störungen nach DSM-5 und ICD-10.
Das Mini-DIPS Open Access Arabisch gibt einen Überblick über die allgemeine Belastung der untersuchten Personen und ermöglicht die Dokumentation wichtiger anamnestischer Informationen für Praxis und Forschung.
Neben dem Interviewleitfaden liefert das Kurzinterview zu allen aufgeführten psychischen Störungen ergänzende Informationen und Diagnose-Checklisten, die auf den Kriterien des DSM-5 basieren. Damit kann das Mini-DIPS Open Access Arabisch eingesetzt werden, um diagnostische Informationen für Anträge auf Psychotherapie oder Forschungsfragestellungen zeitökonomisch zu ermitteln.
Keywords: Arabisches Diagnostisches Interview; Mini-DIPS; Diagnostik; Psychische Störungen; DSM-5; ICD-1
Die Bibliothek als Erfolgsfaktor - 10 Jahre danach
Im Jahr 2022 feiert die Universitätsbibliothek Bochum ihr 60. Jubiläum.
Die UB Bochum ist auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum neben ihrer Rolle als professionelle Dienstleisterin für Studium, Lehre und Forschung längst ein attraktiver Lern- und Begegnungsort, geographisch zentral und in Sachen Digitalisierung sowie Vernetzung und Kooperationen zukunftsweisend
Reduktion und Teilhabe: Kollaborationen in Mixed Societies
Menschsein in einer mehr als menschlichen Welt: für eine Ethik des Sich-verwandt-Machens
Ob Hund oder Amöbe, Algorithmus oder künstliches Haustier, ob virtuell oder materialisiert, ob wahrnehmbar oder im Hintergrund – der Mensch ist nicht allein. Er teilt die Welt mit Entitäten und Wesenheiten auf eine Weise, die in ihrer Vielfältigkeit kaum abzusehen ist. Nur eines ist dabei schon jetzt klar: Die Modalitäten des Zusammenlebens in multispecies societies fügen sich nicht mehr den gewohnten Vorstellungen von Subjekt und Objekt, von innen und außen, von Herr- und Knechtschaft, von Rationalität und Gefühl. Vielmehr bricht sich die Erkenntnis Bahn, dass der Mensch auf andere Arten angewiesen ist. Und er tut gut daran, neue Formen der Verwandtschaftsverhältnisse einzugehen, ohne bloß den Träumen von Enhancement zu verfallen. Allein durch Gesten der Reduktion, wie Stefan Rieger zeigt, wird eine umfassendere Teilhabe ermöglicht. Und nur in Form veränderter Kooperationen und Kollaborationen, in Anerkennung anderer Handlungsmächte und einer Ethik, die nicht ausschließlich den Menschen im Blick hat, ist eine angemessene Reaktion auf die neue Welt von Menschen und Nicht-Menschen zu finden
Digitization of Gandharan Artefacts: A Digitization Concept
The DiGA project digitizes and catalogues of a corpus of 1,791 Buddhist sculptures from the ancient region of Gandhara (present-day eastern Afghanistan/north-western Pakistan). These originate from 13 Buddhist sites in the modern districts of Lower Dir and Swat in the Province of Khyber-Pakhtunkhwa and are currently kept in the Dir Museum in Chakdara and in the Mission House of the Missione Archeologica Italiana in Pakistan in Saidu Sharif. These collections provide a solid corpus for reassessing the history of Buddhism and Buddhist art in the region because their archaeological provenance is known. DiGA will result in a database that will be accessible on heidICON, the multi-media platform of Heidelberg University Library. This publication presents the digitization concept which underpins the DiGA project. It highlights the scientific relevance of the collections, describes the data management plan implemented for the photographic documentation of the objects and the indexing of the related metadata. In this respect, it addresses Open Data strategies employed to ensure the interoperability of the database and its long-term accessibility
Reduktion und Teilhabe: Kollaborationen in Mixed Societies
Menschsein in einer mehr als menschlichen Welt: für eine Ethik des Sich-verwandt-Machens
Ob Hund oder Amöbe, Algorithmus oder künstliches Haustier, ob virtuell oder materialisiert, ob wahrnehmbar oder im Hintergrund – der Mensch ist nicht allein. Er teilt die Welt mit Entitäten und Wesenheiten auf eine Weise, die in ihrer Vielfältigkeit kaum abzusehen ist. Nur eines ist dabei schon jetzt klar: Die Modalitäten des Zusammenlebens in multispecies societies fügen sich nicht mehr den gewohnten Vorstellungen von Subjekt und Objekt, von innen und außen, von Herr- und Knechtschaft, von Rationalität und Gefühl. Vielmehr bricht sich die Erkenntnis Bahn, dass der Mensch auf andere Arten angewiesen ist. Und er tut gut daran, neue Formen der Verwandtschaftsverhältnisse einzugehen, ohne bloß den Träumen von Enhancement zu verfallen. Allein durch Gesten der Reduktion, wie Stefan Rieger zeigt, wird eine umfassendere Teilhabe ermöglicht. Und nur in Form veränderter Kooperationen und Kollaborationen, in Anerkennung anderer Handlungsmächte und einer Ethik, die nicht ausschließlich den Menschen im Blick hat, ist eine angemessene Reaktion auf die neue Welt von Menschen und Nicht-Menschen zu finden