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Recenzja: "Teoria socjologiczna a transformacja społeczeństwa polskiego" / Marek Ziółkowski. Warszawa: Scholar, 2015. ISBN: 978-83-7383-777-5
Recenzowana praca liczy sobie 295 stron, składa się z trzech części (piętnastu rozdziałów), przedmowy, bibliografii, indeksu nazwisk i informacji o pierwodrukach tekstów zamieszczonych w omawianym tomie. Książka Marka Ziółkowskiego stanowi bowiem zbiór tekstów profesora opublikowanych w przeciągu ponad 30 lat. Jak zaznacza w przedmowie autor zebrane w publikacji teksty stanowią pewną całość ukazującą stan, kondycję i rolę teorii socjologicznej w analizie współczesnego społeczeństwa polskiego (s. 9)
Recenzja: "Zwierzęta, gender i kultura. Perspektywa ekologiczna, etyczna i krytyczna" / Anna Barcz, Magdalena Dąbrowska (red.). Lublin: e-naukowiec, 2014. ISBN: 978-83-936418-7-1
Publikacja „Zwierzęta, gender i kultura. Perspektywa ekologiczna, etyczna i krytyczna" pod redakcją Anny Barcz i Magdaleny Dąbrowskiej już przez sam swój tytuł obiecuje ciekawą, być może dla niektórych zaskakującą, przygodę intelektualną. Książka jest wynikiem doświadczeń dydaktycznych redaktorek a także – przynajmniej niektórych – współautorek/współautorów tomu i ma zgodnie z ich intencją służyć jako pomoc w pracy naukowej i dydaktycznej w obszarze tzw. studiów nad zwierzętami (ang. animal studies)
Review: Creating Languages in Central Europe During the Last Millennium" / Tomasz Kamusella. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2015. ISBN: 978-1-137-50783-9
Tomasz Kamusella's name is definitely known to those interested in language politics and the relation of language to nationalist movements in Central Europe. His 1140-page monograph on that topic, published in 2009, gained positive resonance. [1] Since then he has been actively involved in research on language policy issues in that region with special attention to minority language independence movements, such as the Silesian variety in Poland. [2] Moreover, Kamusella's publications show his deep interest in how state-official languages are shaped and recognized. [3] Therefore, I was not surprised to find his monograph Creating languages in Central Europe during the last millenium which provides an overview of the rise of the multiplicity of languages in a region that might seem insignificant and small on the world scale, but which is a place of a highly convoluted history of population movements, border and power shifts, ethnic mixes and spreads of different religions; a place where dozens of language varieties from several language families meet. [4] Therefore, this 100-page monograph is by necessity only an introduction to the topic, an invitation to learn more about the linguistic history of the region
Schreiben hat auch eine Stimme. Eine explorative Untersuchung über die Beziehung zwischen lautem Sprechen und Schreiben.
Die Aufgabe in dieser Arbeit ist die Untersuchung der Beziehung zwischen lautem Sprechen und Schreiben im Schreibprozess. Grundlage ist die Annahme, dass beides zusammengehört und das Verbalisieren von Gedanken zum Schreiben, ob im Dialog oder im Selbstgespräch, selbiges positiv unterstützt. Dazu werden drei Studentinnen der Universität Paderborn, die an einem Abschlussarbeitenworkshop des Kompetenzzentrums Schreiben teilnahmen, durch ein fokussiertes Interview befragt. Diese Interviews werden durch die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring untersucht. Die theoretische Grundlage bilden Inhalte aus dem Bereich des Sprechens, Denkens und Problemlösens sowie zwei Schreibprozessmodelle (Hayes & Flower 1980, Haas 2009) und die Weiterentwicklung des Wolfsberger Modells (2007) von der Universität Viadrina (2012). Als Ergebnis ist festzuhalten, dass das laute Sprechen von den Teilnehmerinnen als hilfreich angesehen wird. Es hilft beim Strukturieren der Gedanken und der Planung des weiteren Vorgehens.The task of this work is the exploration of the relationship between speaking aloud and writing during the writing process. The basis is the assumption that both aspects belong together and that verbalising thoughts for writing, whether in dialogue or in self-talk, supports the same in a positive way. For this purpose, three female students of the University of Paderborn, who had participated in a workshop for final papers of the Competence Centre Writing, are questioned in a focused interview. These interviews will be examined by the method of qualitative content analysis according to Mayring. Contents from the areas of speaking, thinking and problem-solving as well as two writing process models (Hayes & Flower 1980, Haas 2009) and the further development of the model of Wolfsberger (2007) by the University of Viadrina are used as the theoretical base. As a result it can be noted that speaking aloud is considered helpful by the participants. It helps in structuring thoughts and planning the further procedure
The EU-Turkey Agreement on Migration: Objective and Reality
The deal concluded in March 2016 between Turkey and the European Union to manage the refugee movements from Turkey to the Greek islands attracted cri-ticism from various quarters. This thesis examines the legal and political back-grounds of the agreement and advances understanding of why it was so urgent-ly needed.
Based on related legal texts, press reports and interviews conducted with EU officials, I evaluated the agreement itself as well as its implementation until Sep-tember 2016. The findings from the research show that legal and ethical reser-vations are indeed justified. I concluded that the agreement may alleviate symp-toms of the current refugee crisis, yet a real European migration policy was mo-re needed than ever
EU-Skepsis in der Linkspartei? Eine qualitative Untersuchung
Angesichts heterogener und teils widersprüchlicher Positionen der Linkspartei zur EU drängt sich die Frage auf, ob die Partei als EU-skeptisch klassifiziert werden kann. Zur Ty-pologisierung unterscheide ich in Anlehnung an Kopecký/Mudde zwischen spezifischer Unterstützung hinsichtlich der Wirtschafts- und Sozialpolitik und diffuser Unterstützung hin-sichtlich der konstitutionellen Verfasstheit und Legitimität der EU. Zur Einordnung der Merkmalswerte entlang beider Dimensionen unterziehe ich Partei- und Europawahlpro-gramm einer qualitativen Dokumentenanalyse. Außerdem führe ich eine qualitative Inhalts-analyse der Aussagen von vier MandatsträgerInnen aus dem Bundestag durch, die zwei kontrastiven innerparteilichen Flügeln zugeordnet werden können. Die Aussagen habe ich aus leitfadengestützten ExpertInneninterviews gewonnen.
Die Ergebnisse offenbaren einen Grundkonflikt zwischen integrationistischen und souverä-nistischen Positionen, der sich anhand der unterschiedlichen Bewertung der Legitimität der EU kristallisiert. Damit einher gehen verschiedene Vorstellungen über die Veränderbarkeit der EU, Formen der Opposition und den Umgang mit öffentlicher EU-Skepsis. Beide Positi-onen werden durch den Formelkompromiss eines „Neustarts“ der EU zusammengehalten, durch den sich die Partei nach außen gegen wirtschaftsliberale und nationalistische Positi-onen abgrenzt. Insgesamt erfolgt die Anerkennung der EU durch die Linkspartei negativer Art: Die Sorge vor einem nationalistischen Rollback und dem Kollaps der EU, mit dem auch potentielle Regulierungsinstrumente für eine soziale EU entfallen würden, verdeutlicht die Notwendigkeit einer neuartigen Typologisierung nicht als EU-skeptisch, sondern als EU-kritisch
Burnout bei niedergelassenen Human- und ZahnmedizinerInnen. Die Rolle von Self-Compassion als Schutzfaktor für ÄrztInnengesundheit
Burnout bei niedergelassenen Human- und ZahnmedizinerInnen:
Die Rolle von Self-Compassion als Schutzfaktor für ÄrztInnengesundheit
Zusammenfassung
Hintergrund
Das Burnout-Risiko kann für die Berufsgruppe der Human- und ZahnmedizinerInnen als hoch eingeschätzt werden. Ärztliches Gesundheitsverhalten kann sich auf das Gesundheitsverhalten der PatientInnen und auf die ärztliche Beratungsqualität auswirken. ÄrztInnen müssen sich zuerst gut und fürsorglich um sich selbst kümmern, damit sie sich um sich gut um ihre PatientInnen kümmern können. Self-Compassion ist ein relativ junges Konzept der positiven Selbstzuwendung, das vor Belastungen, Stress und Burnout schützen kann.
Forschungsfragen
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob aus soziodemographischen, berufsspezifischen, gesundheitsbezogenen Variablen und Self-Compassion die Burnout-Dimensionen Emotionale Erschöpfung und Zynismus und die subjektiv eingeschätzte Burnout-Gefährdung vorhergesagt werden können. Außerdem wurden arbeitsbezogene Belastungen und Burnout-Präventions- bzw. Interventionsmöglichkeiten für MedizinerInnen beleuchtet.
Methoden
Als Erhebungstechnik wurde die Befragung gewählt, die Durchführung erfolgte mit einem Online-Fragebogen in Kombination mit Leitfaden-gestützten Interviews zur Ergänzung der Online-Erhebung und zur Validierung der Ergebnisse und des Forschungsstandes. Als Erhebungsinstrumente für den Online-Fragebogen wurden der Fragebogen zur Erfassung des Gesundheitsverhaltens FEG von Dlugosch und Krieger (1995), das Maslach-Burnout-Inventory-General Survey MBI-GS (Schaufeli et al. 1996, dt. Übersetzung von Büssing und Glaser 1998), eine Kurzversion der Self-Compassion-Scale SCS-SF (Raes et al. 2011) sowie berufsspezifische und soziodemographische Fragen eingesetzt. Für die Interviews wurde, basierend auf dem Stand der Forschung, ein Leitfaden entwickelt.
Ergebnisse
196 Tiroler HumanmedizinerInnen und ZahnmedizinerInnen, das sind 17,3% der Gesamtpopulation zum Untersuchungszeitpunkt (1130 MedizinerInnen), haben den Fragebogen auf der Online-Applikation Lime Survey aufgerufen und mit dem Ausfüllen begonnen. Insgesamt waren 182 Fragebögen für die Auswertung verwertbar, das sind 92,6%.
111 HumanmedizinerInnen (38 Frauen, 73 Männer) und 55 ZahnmedizinerInnen (15 Frauen, 40 Männer), je nach Variable n=166 bis n=182, füllten die Fragebögen vollständig aus. Das mittlere Alter der ÄrztInnen betrug 50,2 Jahre.
Es wurde ein Geschlechtsunterschied hinsichtlich der Burnout-Ausprägung in der Dimension Emotionale Erschöpfung ermittelt. MedizinerInnen wiesen höhere Werte auf als ihre männlichen Kollegen. Es wurden keine Unterschiede hinsichtlich der Fachgebiete (Humanmedizin/Zahnmedizin) und keine Altersunterschiede gefunden. Insgesamt war eine moderate Ausprägung von Burnout festzustellen. Je nach Auswertungsschlüssel weisen zwischen 8 und 15% der Tiroler MedizinerInnen sehr kritische Burnout-Werte auf.
Die Self-Compassion-Ausprägung der vorliegenden Stichprobe ist ebenfalls als moderat einzustufen.
Eine Vorhersage von Burnout war über folgende Variablen signifikant möglich: bereits vorhandene körperlichen Beschwerden, allgemeines Wohlbefinden, Ausmaß an Alkoholkonsum, Einschätzung der Erreichbarkeit von (gewünschten) Veränderungen, Praxissituation und Self-Compassion-Ausprägung. Je mehr körperliche Beschwerden vorhanden waren, je schlechter das allgemeine Wohlbefinden eingeschätzt wurde und je weniger (in sozialen Situationen) Alkohol getrunken wurde, desto höher waren die Burnout-Werte in der Burnout-Dimension Emotionale Erschöpfung. Je schlechter die Erreichbarkeit von Veränderungen eingeschätzt wurde, je häufiger in einer Einzelpraxis gearbeitet wurde und je höher die Self-Compassion-Ausprägung in der faktorenanalytisch ermittelten negativen Self-Compassion-Skala Schwächen war, desto höher waren die Burnout-Werte in der Burnout-Skala Zynismus.
Höhere Wochenarbeitsstunden und hohe Werte in der Burnout-Skala Emotionale Erschöpfung erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich die MedizinerInnen als Burnout-gefährdet einschätzen. Hohe Werte in Self-Compassion (Gesamtwert) verringern diese Wahrscheinlichkeit.
Diskussion
Aufgrund der in der vorliegenden Studie gefundenen Zusammenhänge zwischen Burnout und Self-Compassion und der Hinweise aus der Literatur, dass Self-Compassion erlernbar ist, sind Self-Compassion-Interventionen zur Gesundheitsförderung und Burnout-Prävention für die Berufsgruppe der MedizinerInnen zu empfehlen. Neben der (psychischen und physischen) Gesundheit der ÄrztInnen kann durch solche Interventionen auch die Gesundheit der PatientInnen gefördert werden, da davon auszugehen ist, dass gesündere ÄrztInnen auch gesündere PatientInnen haben.
Als organisations- bzw. arbeitsbezogene Ansatzpunkte für Burnout-Prävention sind die Wochenarbeitszeit und die Praxissituation hervorzuheben. ÄrztInnen, die weniger Stunden pro Woche arbeiten und in ihrer Praxis mit ArztkollegInnen zusammen arbeiten, erleben sich als signifikant weniger Burnout-gefährdet. Diese Erkenntnisse könnten im Rahmen von Organisationsanalysen oder ÄrztInnen-Coachings eingesetzt werden.
Schlagwörter: Burnout, ÄrztInnengesundheit, Self-Compassion, Gesundheitsverhalten, Burnout-Prävention, Humanmedizin, ZahnmedizinBurnout in physicians and dentists in private practices.
Can Self-Compassion protect physician health and prevent doctors from developing Burnout?
Abstract
Context
Burnout is prevalent among physicians and dentists. In their professional careers they often face high demands and find themselves having little influence on work-inflicted problems. The health behavior of doctors has an impact on their patients’ health behavior. Self-compassion, a psychological concept defined as treating oneself kindly when confronted with difficulties, may protect against work-related stressors and burnout.
Objectives
This study examined the relationship between doctors’ health behavior, burnout and self-compassion. Variables predicting burnout were identified out of a variety of sociodemographic, work-related, health-related and psychological variables. Furthermore, the role of self-compassion as a protective factor against burnout was investigated.
Methods
An online questionnaire was developed, consisting of the Maslach Burnout Inventory-General Survey (Schaufeli et al. 1996), the “Fragebogen zur Erfassung des Gesundheitsverhaltens” by Dlugosch and Krieger (1995; measuring health behavior), the Self-Compassion-Scale-Short-Form (Raes et al 2011), sociodemografic and work-related questions. Tyrolean physicians (medical specialists in private practices) and dentists in private practices were informed about the survey.
In addition to the online survey, 20 interviews with physicians and dentists were conducted in order to gain deeper insight into their working situation.
Results
196 out of 1130 Tyrolean doctors participated (response rate: 17, 3%), 111 physicians and 55 dentists completed the questionnaire.
When assessed using the Maslach Burnout Inventory, up to 15% of the doctors showed very high and alarming scores of Burnout. Individual results indicate that female doctors are more emotionally exhausted than their male colleagues. Apart from that, there were no differences in the burnout scores according to gender, age or specialty (physician or dentist).
Overall, moderate levels of Self-Compassion were reported by the study sample, no differences in the scores according to gender, age or specialty were observed.
The following variables turned out to be significant predictors of Burnout: physical complaints (e.g. backache), general wellbeing, extent of alcohol consumed, practice situation, workload and self-compassion.
Discussion
Burnout is a serious problem for physicians and dentists in private practices. The results of this study suggest several starting points for effective and preventative measures against physician and dentist burnout. For example, self-compassion interventions could help keep doctors physically and mentally healthy and increase their resilience.
Keywords: burnout, self-compassion, physician health, health behavior, burnout prevention, physicians, dentist
Systematisierung und Bewertung der Customizing- und Modifikationsmöglichkeiten von cloudbasierten ERP-Systemen
In der Vergangenheit wurden die ERP-Systeme typischerweise auf den Servern installiert, welche sich im Bereich des Anwenderunternehmens befanden. Zwischenzeitlich sind neue Bereitstellungskonzepte entstanden, die es den Systemanbietern erlauben, eine größere Kundenanzahl effizienter zu erreichen. Aufbauend auf den Prinzipien des Cloud-Computing-Paradigma kann die ERP-Standardsoftware heutzutage dem Anwenderunternehmen auch in Form einer Dienstleistung über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Die Anforderungen dieses Bereitstellungsmodells bleiben jedoch nicht ohne Auswirkung auf die Systemarchitektur und die bereitgestellte Systemflexibilität.
Die vorliegende Dissertation thematisiert die Problematik der Adaptierbarkeit der cloudbasierten ERP-Systeme und widmet sich einer vergleichenden Analyse der Customizing-Möglichkeiten, welche auf die Erarbeitung eines architekturübergreifenden Systematisierungsrahmens der bestehenden Customizing-Konzepte abzielen.
Die Validierung der bereitgestellten Systemflexibilität erfolgt anhand konkreter praxisnaher Szenarien und trägt systematisch zur Bewertung der Anpassungs- und Modifikationsmöglichkeiten der cloudbasierten ERP-Systeme bei. Trotz der Tatsache, dass die cloudbasierten ERP-Systeme vergleichend zu konventionellen On-Premise ERP-Systemen in der Regel weniger tiefgreifende Adaptionen zulassen, lassen sich diese Aussagen nicht im gleichen Ausmaß auf alle cloudbasierten ERP-Systeme verallgemeinern. Die Erkenntnisse der durchgeführten Machbarkeitsstudien weisen auf die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung der Customizing- und Modifikationsmöglichkeiten von cloudbasierten ERP-Systemen hin, die durch unterschiedliche Konformität mit dem SaaS-Modell gekennzeichnet sind.
Die Einbeziehung der architektonischen Aspekte in die Analysen und die darauffolgende statistische Auswertung der empirischen Daten bilden die Grundlage für die Identifizierung der systemübergreifenden Tendenzen hinsichtlich der bereitgestellten Adaptierbarkeit und der architekturbedingten Differenzen in dem bereitgestellten Flexibilitätsumfang. Durch die Systematisierung der gewonnenen Erkenntnisse entlang der drei Betrachtungsebenen, welche auf die Customizing-Ansätze, adaptierbare Systemelemente und bereitgestellte Adaptionswerkzeuge ausgerichtet sind, schafft diese Arbeit einen Bezugsrahmen, der als praktische Hilfestellung bei der Bewertung der Systemflexibilität differenzierter Cloud-ERP-Systeme verwendet werden kann.In the past, ERP systems were typically installed on servers, which were around the user company. Since then, new provision concepts have emerged, allowing system providers to efficiently reach a larger number of customers. Building on the principles of the cloud computing paradigm, the ERP standard software can nowadays also be made available to the user company in form of a service via the Internet. The requirements of this delivery model, however, do affect the system architecture and provided system flexibility. This dissertation broaches the problem of adaptability of the cloud-based ERP systems and addresses a comparative analysis of customizing options which aim to develop a systematization frame of the existing customizing concepts across architecture. The validation of the provided system flexibility occurs by means of practical scenarios and systematically contributes to the evaluation of the adaptation and modification options of cloud-based ERP systems. Even though cloud-based ERP systems generally allow for less profound adaptations compared to on-premise ERP systems, this cannot be universalized for all cloud-based ERP systems to the same degree. The findings of the executed feasibility studies indicate the necessity of a differentiated view of the customizing and modification options of cloud-based ERP systems, which are characterized through different degrees of conformity with the SaaS model. The integration of architectural aspects into the analysis and the subsequent statistical evaluation of the empirical data represent the foundation for the identification of system-spanning tendencies regarding the provided adaptability and architecture-bound differences in the provided flexibility scope. Through the systematization of the gained insights along the three observation levels, which are geared towards the customizing approaches, adaptable system elements and provided adaptation tools, this dissertation creates a frame of reference, which can be used as practical support in the assessment of system flexibility of differentiated cloud ERP systems
Moral Politics in Turkey
Ein Hauptanliegen meiner Arbeit ist es, zu zeigen, dass sich kemalistisch-säkulare und islamische Gruppierungen in der türkischen Gesellschaft nicht länger gegenüberstehen. Das Bild vom Kampf zwischen Islamismus und Säkularismus, auf den die politische Diskussion in der Türkei zum Teil reduziert wird, war und ist nur in geringem Maße gültig. In Anlehnung an Taylor, Asad und Mahmood habe ich deshalb versucht, zu zeigen, wie sich der Kampf zwischen Säkularismus und Islamismus in eine Auseinandersetzung um Macht, Rechte und identitäre Anerkennung übersetzen lässt. Dass diese Sichtweise heute offensichtlicher ist als noch vor einem Jahrzehnt, hat vor allem damit zu tun, dass sich seit 2002 und vor allem ab 2008 viele Vereinigungen und Initiativen herausgebildet haben, die über diese gesellschaftliche Spaltung hinweg agieren. Für die muslimische Studentengruppe, die ich in meiner Arbeit beschreibe, heißt das vor allem der Beginn eines gesellschaftlichen Engagements, das sich nicht mehr auf die Moschee oder allenfalls einen konservativen Stadtteil begrenzen lässt. Muslimisches politisches Engagement sucht nach Verbündeten unter den Säkularen und beschäftigt sich nun auch – jenseits des AKP-Mainstreams – mit all den Themen, die eigentlich nur die „modernen, säkularen“ Türken angingen: Verfassung, religiöse, ethnische und sexuelle Minderheiten, Flüchtlingspolitik, Arbeiterrechte und vieles mehr. Die Rolle, die dem Islam dabei als politischer und gesellschaftlicher Faktor zukommt, wird hier neu verhandelt und diskutiert.The aim of my work is to show that secularist Kemalist and Islamic groups do not necessarily oppose each other in Turkish society. The image we have of a war between Islamism and secularism has never been entirely correct. With reference to Taylor, Asad and Mahmood I have tried to show that the war between secularism and Islamism can be understood as a negotiation of rights and a struggle for power and recognition. That this view is more obvious today than a decade ago has to do with the development of small associations and initiatives which have been bridging the societal divide by cooperating since 2002 and especially after 2008. For the particular Muslim student group I describe in my dissertation this is the beginning of a societal activism that can no longer be confined to a particular mosque or a conservative quarter of town. Muslim political activism is in pursuit of allies among the secularists and engages with all the subjects that used to belong to the “modern secular” Turks: the constitution, religious, ethnic and sexual minorities, refugee politics, workers’ rights and many more. The role that Islam as a political and societal force assumes is negotiated and discussed in new ways
Recenzja: "Akteure der Neuordnung. Ostmitteleuropa und das Erbe der Imperien 1917–1924" / Tim Buchen, Frank Grelka (red.). Berlin: epubli, 2017. ISBN: 9783737500777
Tom pod redakcją dwóch młodych specjalistów w dziedzinie historii Europy Środkowo-Wschodniej w XIX i XX wieku, Tima Buchena i Franka Grelki, łączy dwa tematy, zazwyczaj występujące osobno: tworzenie struktur państwowych i parapaństwowych w tym regionie po 1918 roku oraz prywatyzację przemocy po upadku imperiów rosyjskiego i habsburskiego. Chociaż skromny ilościowo (osiem rozdziałów), zbiór zamieszczonych tu artykułów przynosi ciekawe i nieoczywiste ustalenia dotyczące obu tych zagadnień