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    Die historische "Zeitschrift für soziales Recht" - 1928-1934. Gegenstände und Bedeutung des Konzepts in heutiger Zeit

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    Mit dem Namen "Soziales Recht" nimmt diese Zeitschrift Bezug auf eine Debatte in der Weimarer Zeit und einen Begriff, der insbesondere von Sinzheimer und Radbruch entwickelt und verwendet wurde. Achim Seifert wies schon darauf hin, dass es damals auch eine rechtswissenschaftliche Zeitschrift gab, die sich mit dem Namen "Zeitschrift für soziales Recht" explizit diesen Ansatz zu Eigen gemacht hatte. An dieser Zeitschrift soll hier erinnert werden; anhand ihrer Autoren und Artikel eröfnet sich auch ein Einblick in die arbeitsrechtlichen Konflikte, die damals mit dem Begriff "soziales Recht" verbunden wurden

    Arbeitnehmerfreizügigkeit und Berufsfreiheit (Ablauf der Übergangsfristen am 1.5.2011 - aktuelle Rechtsprechung - Rückzahlung von Aus- und Weiterbildungskosten)

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    Die binnenmarktbezogene Arbeitnehmerfreizügigkeit steht in einem funktionalen Zusammenhang mit der Niederlassungs- und Dienstleisungsfreiheit; diese Abgrenzungen können im Einzelfall große Unsicherheiten aufwerfen. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit erfasst aber auch die weirtschaftlichen Aspekte eines umfassenden Rechts auf Berufsfreiheit und ist insofern auch im Kontext der enstprechenden Grundrechte zu sehen. Mit den Entscheidungen zum Widerspruchsrecht beim Betriebsübergang sowie zur Rückzahlung von Ausbildungskosten ist der EuGH bereits die ersten Schritte zu einer inhaltlichen Konkretisierung dieses Rechts gegangen. Diesesn fehlt es aber bei genauerem Hinschauen noch an einer angemessenen und umfassenden Interessenabwägung, die über die entschiedenen Fälle hinausweisen könnten. Die Berücksichtigung von Wertungen aus der Berufsfreiheit könnte und sollte die Rechtsentwicklung hier noch weiter vorantreiben

    The App as a Boss? Control and Autonomy in Application-Based Management.

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    The rise of digital platforms requires a deeper understanding of the structural role of algorithmic management in work environments. In this interdisciplinary study, we examine how digital platforms, which offer food delivery service, use a mobile application for management of their workforce. Drawing on interviews with self-employed riders at Deliveroo and employed riders at Foodora, we compare how the App affects the interplay between autonomy and control of riders, and how the app-based management relates to different contractual models

    Review: "Gewalt und Alltag im besetzten Polen" / Jochen Böhler, Stephan Lehnstaedt (ed.). Osnabrück: fibre, 2012. ISBN: 978-3-938400-70-8

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    This edited collection of essays is based on a conference organised by the German Historical Institute Warsaw in 2009. The goal for both the conference and the present volume was to synthesize two distinct approaches to writing the history of Poland during the Second World War. As the editors state in the introduction, German historians have tended to focus on the Nazi occupation in Poland, whereas Polish historians have by and large discussed the Soviet occupation of their country between 1939 and 1941. For the first time, this volume attempts to bring those two historiographical traditions together and produce an overview of everyday life in Poland in its entirety during World War II. In doing so, the volume presents new research and is divided into four major sections: new forms of occupation, new elites, ethnicity and everyday life, resistance and fight. Crucially, it aims to focus on the everyday experience of both the occupiers and the occupied. Mirroring recent trends in historiography, there are a number of illuminating micro-histories and contributions which use local studies to make arguments at the meso-level, "between the individual and the occupying power", as Timothy Snyder writes in his foreword (p. 11)

    Rezension: "Krieg und Kriegserinnerung im Museum. Der Zweite Weltkrieg in polnischen historischen Ausstellungen seit den 1980er-Jahren" / Monika Heinemann. Göttingen: Vandenhoeck&Ruprecht, 2017. ISBN: 978-3-525-30091-6

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    Die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg ist in Polen umstritten. Die tiefe politische Dimension und die Radikalität der gegensätzlichen Ansichten wurden 2016 kurz vor der Eröffnung des Museums des Zweiten Weltkrieges in Danzig besonders deutlich, als die polnische Regierung das Ausstellungskonzept vollständig überarbeiten wollte. Nachvollziehen lassen sich die grundlegend unterschiedlichen Vorstellungen vom Umgang mit der Geschichte des Zweiten Weltkrieges am besten in einem Rückblick auf die Geschichtskultur des Landes. Am Beispiel von Museen und Ausstellungen untersucht Monika Heinemann, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur in Leipzig, in einer langen Perspektive von über drei Jahrzehnten die Darstellung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Polen. Sie zeigt, dass bei den Gegnern des Danziger Museums vor allem die europäische und viktimologische Perspektive des Ausstellungskonzepts auf Ablehnung stieß, da in Polen bisher vor allem national und martyrologisch an die Opfer der deutschen und sowjetischen Aggression erinnert wurde. Heinemann schildert in ihrer Dissertation fundiert und gut begründet, wie mit der Erinnerung an Krieg, Besatzung und Holocaust seit 1980 in polnischen Museen und Ausstellungen umgegangen wurde und welche Rolle der politische Umbruch von 1989 dabei spielte

    Review: "Die Energiesicherheit Deutschlands und Polens im Kontext der EU" / Sybille Reitz. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag, 2017. ISBN: 978-3-96023-071-7

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    Die Energiesicherheit Deutschlands und Polens im Kontext der EU is the author's published master thesis. The aim of the book is to make a contribution to the ongoing discussion about the European Union's energy security strategy. Sybille Reitz's focus is on the cases of Germany and Poland, which are meant to represent "old" and "new" EU member states (p. 22). The author points out the differences and similarities of both cases and highlights potential solutions to improve energy security. While the analysis focuses on the 2000s and especially the first half of the 2010s, according to Reitz, however, the most significant difference between the Polish and German approaches to energy security results from their respective historical experiences

    Rezension: "Ponad żelazną kurtyną. Kontakty społeczne między PRL i RFN w okresie detente i stanu wojennego" / Dominick Pick. Warszawa:Instytut Pamięci Narodowej, 2016. ISBN: 978-83-7629-987-7

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    Dominik Pick analysiert in seinem 2016 erschienenen Buch „Über den Eisernen Vorhang hinweg" die zivilgesellschaftlichen Beziehungen zwischen der Volksrepublik Polen und der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er und 1980er Jahren. Im Mittelpunkt stehen die neuen Impulse, die die Öffnung der Grenze für beide Seiten brachte. Einerseits kamen zahlreiche Deutsche zum ersten Mal seit Kriegsende nach Polen – viele auf der Suche nach den Häusern ihrer Familien, andere aus touristischer und politischer Neugier. Aus der Sicht vieler Polen bot die Öffnung die Möglichkeit, den Westen Europas selbst in Augenschein zu nehmen oder dort ein Auskommen zu finden. Mit der Grenzöffnung ging auch die langfristige Ausreise mehrerer Hunderttausend polnischer Staatsbürger aus der Bundesrepublik einher. Aufgrund familiärer Bande waren diese Migranten aber weiterhin eng mit Polen verbunden und gehörten von nun an auch zu denjenigen, die aus dem Westen in die Volksrepublik reisten

    Recenzja: "Orphans of the East. Postwar Eastern European Cinema and the Revolutionary Subject"/ Constantin Parvulescu. Bloomington: Indiana University Press, 2015. ISBN: 978-0-253-01685-0

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    Constantin Parvulescu, filmoznawca znany z opracowań na temat kina rumuńskiego i historii w kinie (m.in. „A Companion to the Historical Film" opracowany wspólnie z Robertem A. Rosenstone'm), w książce „Orphans of the East. Postwar Eastern European Cinema and the Revolutionary Subject" eksploruje historyczne (i ideologiczne) konteksty kina w perspektywie porównawczej Europy Środkowo-Wschodniej. Autor przygląda się wielu kinematografiom i bierze pod uwagę produkcję filmową od powojnia do współczesności. Czytelnik znajdzie tu odwołania do filmów z Czechosłowacji, NRD, Polski, Rumunii, Węgier, ZSRR, a także – w rozdziale ostatnim – do wybranych filmów regionu powstałych po przełomie 1989 roku. Książka została pomyślana w porządku chronologicznym, lecz autor niejednokrotnie powraca do filmów omówionych już we wcześniejszych rozdziałach, przywołuje ich sensy i dodaje dodatkowe spostrzeżenia, co pozwala czytelnikowi gruntownie poznać omawiany materiał

    Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und den SADC-WPA-Staaten im Lichte des Rechts auf Nahrung

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    The SADC-EU-EPA, a treaty aiming for extensive liberalization of trade between the Euro-pean Union and Botswana, Lesotho, Mozambique, Namibia, Swaziland and South Africa, came into effect in October 2016. Prior to the EPA’s signing, the southern African countries were able to protect their markets from EU-exports while simultaneously being allowed to export duty free to the EU. However, with the new agreement this protection has been dis-solved, as they are now obliged to open their markets for EU-goods, as well. Moreover, further important articles have been embedded in the EPA, like a prohibition of export taxes and an increased protection of intellectual property rights. The resulting effects of the agreement are highly controversial, and whereas the EU-Commission advocates for the EPA, the African states criticize the agreement violently, feeling compelled to sign. Their fear is particularly based on the expectation that their do-mestic economies lack competitiveness against EU-exports, and hence, in a socio-economic context the EPA may become a devastating impairment and threat to their econ-omies. Furthermore, due to the fact that more than 20 % of the population in southern Afri-ca still suffers from hunger, concerns have been raised regarding whether the EPA could also have an immediate effect on food security. This paper attempts to analyze the most important articles of the EPA, so that – taking ac-count of the existing economical studies – empirical consequences can be predicted. The main focus has been to examine whether the contracting states have complied with their obligations under human rights law, and more specifically to answer whether the contract-ing states have impaired the human right on food

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