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<Die > Bedeutung von Identity und Access Management (IAM) im Onboarding Prozess unter Einbeziehung eines Best-Practices Framework
In Unternehmen ist man aufgrund der stetigen digitalen Weiterentwicklung und den gesetzlichen Anforderungen darauf angewiesen, sich mit der digitalen Benutzerverwaltung zu beschäftigen. Ein Identitäts- und Access-Management ist inzwischen unerlässlich. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie die ideale Benutzerverwaltung in einem Unternehmen sinn-voll umgesetzt werden kann. Weiters wurde die Frage nach einem unternehmensübergreifenden Verständnis für die Ausgangslage bzw. Problematik gestellt, um näher zu beleuchten, wie Identitäts- und Accessmanagement als Schnittstelle zwischen den unterschiedlichen Abteilungen fungieren kann. Im Zuge der Arbeit wird ein Grundverständnis für die Begrifflichkeiten und Prozesse des Identitäts- und Accessmanagement geschaffen. Verschiedene not-wendige Authentisierungs- und Authentifizierungsmethoden zur Erhöhung der Sicherheitsstandards in Unter-nehmen, Anforderungen an ein Identitäts- und Accessmanagement, sowie technisch notwendige Aufgabenstellungen werden erläutert. Mithilfe von qualitativen Experteninterviews wurde in einem Finanzunternehmen erforscht, inwieweit in diesem bereits ein IAM implementiert und umgesetzt wurde. Diese Arbeit zeigt die grundlegenden Prozesse des IAM auf und hebt die Wichtigkeit und die Vorteile eines Identitäts- und Accessmanagement hervor.Franz MalleMasterarbeit Universität Klagenfurt, Universitätslehrgang Business Manager/in 2023Abstract in englischer Sprach
A fully printed biodegradable sensor system
The use and technical development of lightweight materials, such as fiber composites, has gained enormous importance in recent years. In order to be able to guarantee the quality, reliability and safety of these materials, the monitoring of material and process parameters is indispensable. Currently, a wide variety of methods are used for this purpose, including expensive optical technologies and ultra-sonic measurements. A more cost-effective method for in-situ monitoring is the integration of sensors and electronic components. This enables both, the monitoring of process parameters during production and of the material properties later in application. Until now, this required the use of conventional silicon-based electronics and sensors, which currently form the largest waste stream in the world. In terms of environmental protection and in accordance with programs such as the European Green Deal, it is important to minimize these waste volumes and replace conventional materials with recyclable and compostable materials.In this work, the development steps of fully printed, wirelessly readable sensors for the integration and determination of temperature and moisture in composite materials are reported. Temperature and moisture content cause mechanical strains in those materials and can affect their integrity. Hazardous substances such as commonly needed for batteries should be avoided and therefore the integrable system should ultimately be read out passively wirelessly.Sensor prototypes as well as the final system are subjected to physical and electrical test measurements to determine the sensor sensitivity and robustness. The sensor characterization shows a sensor performance which is comparable to values found in the literature and the characteristics of commercial sensors. In the interests of sustainability and resource-saving fabrication as well as to cope with the variability of size and shape of the construction elements, additive manufacturing methods are preferred, and inkjet printing technology will be primarily investigated as fabrication method. By using biodegradable substrates, the final additively manufactured sensor system is also biodegradable.Lukas RauterDissertation Universität Klagenfurt 202
Basisbildnern Basisbildnerinnen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Herausforderungen von BasisbildnerInnen, die sich durch die Lehr- und Lernprozesse im Kursgeschehen sowie durch die Rahmenbedingungen von Basisbildungskursen ergeben. Die erhobenen empirischen Daten ergaben sich aus sechs leitfadengestützten Expertinnen-Interviews, die mit aktiven BasisbildnerInnen aus Österreich durchgeführt wurden. Die Erkenntnisse aus den Interviews wurden mit Hilfe der qualitativen Inhaltsanalyse kategorisiert, analysiert, interpretiert und schließlich mit den Ergebnissen aus der Literatur in Verbindung gebracht. Die Ergebnisse, sowohl aus der Fachliteratur wie auch aus den empirisch erhobenen Daten zeigen, dass es durchaus einige Herausforderungen gibt, mit denen BasisbildnerInnen in ihrem Berufsalltag immer wieder konfrontiert sind. Deutlich wird, dass den BasisbildnerInnen sehr knappe Zeitressourcen zur Verfügung stehen, da die Kursvor- bzw. Nachbereitung, wie auch die Materialherstellung häufig nicht mitbedacht wird und damit mehr zusätzlicher Zeitaufwand zur Lehrtätigkeit im Kursgeschehen entsteht. Weitere Herausforderungen ergeben sich durch die heterogene Gruppe an TeilnehmerInnen in Basisbildungskursen. Einerseits sind es die unterschiedlichen Kompetenzen und Voraussetzungen, die die Lernenden mitbringen, andererseits ist es die Diversität in Hinblick auf Herkunft, Sprache und Kultur. Ein dritter wichtiger Punkt, der BasisbildnerInnen immer wieder vor Herausforderungen stellt, ist das Lehren im Kursgeschehen an sich. Differenzierter Unterricht, der vor allem den unterschiedlichen Kompetenzniveaus zu Grunde liegt, ist oft sehr schwer umsetzbar. Teamteaching bzw. eine Unterstützung durch eine/n zweite/n BasisbildnerIn wäre für einige BasisbildnerInnen wünschenswert.Tamina DullnigMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Mit dem Leib beginnen... : systemische Aufstellungsarbeit und Embodiment
Grundlegend für die nach wie vor umstrittene, wenngleich in ihren verschiedenen Formen weit verbreitete Systemische Aufstellungsarbeit ist das Prinzip der repräsentierenden Wahrnehmung: die gestellten Personen erleben Gefühle, Impulse, Körperempfindungen, die mit dem gestellten System zusammenhängen. Der Körper dient dabei als Wahrnehmungsorgan (Varga von Kibéd, 2004). Daher spielt Embodiment in der Aufstellungsarbeit eine wesentliche Rolle. Embodiment kann als wissenschaftliche Einstellung oder Perspektive verstanden werden, welche Phänomene hinsichtlich ihrer Verkörperung untersucht, etwa Emotionen (Embodied Emotions, Niedenthal & Maringer, 2009) oder Erinnerungen (Embodied Memories, Leuzinger‐Bohleber, 2008). Es meint aber auch eine Qualität des Erlebens, im Hier und Jetzt im eigenen physischen Körper zu sein: embodied sein (Kabat-Zinn, 2003). Es kann diese Qualität nun einerseits gestört werden (etwa durch Traumatisierungen oder Stress, Schäflein et al., 2018), andererseits auch gelernt bzw. vertieft werden durch z. B. Achtsamkeitspraktiken (Cebolla et al., 2016) oder psychotherapeutische Prozesse (Leuzinger‐Bohleber, 2008). Mehr embodied zu sein ist mit besserer Selbstregulation und intensiverem Gefühlserleben assoziiert (Wiersema & Godefroid, 2018), wobei sich dies als zirkuläres Verhältnis lesen lässt. Die qualitative Forschung der vorliegenden Arbeit hatte zum Ziel, zu erfahren, ob und auf welche Weise die Teilnahme an einem Systemischen Aufstellungsseminar sich auf das Embodiment der Teilnehmer:innen auswirkt. Die Forschungsfrage lautete dabei: „Inwiefern stellt die Teilnahme an einer Systemischen Aufstellung einen Entwicklungsmoment hinsichtlich Embodiment dar?“ Dafür wurden 13 einzelne Leitfadeninterviews geführt mit Personen, die an mindestens einer Systemaufstellung teilgenommen haben, wobei nicht zwischen eigener Aufstellung und Stellvertreter:innenrolle unterschieden wurde. Ausgewertet wurden die transkribierten Interviews mittels qualitativer Inhaltsanalyse (Mayring, 2015). Die heterogenen Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Personen sich mehr embodied fühlen als vor den Aufstellungen, Embodimentstrategien zur Selbstregulation für sich nützen sowie neue, andere Formen des Embodiments für sich gelernt haben im Sinne anderer Grundhaltungen und Bewegungs- und Erlebensmöglichkeiten. Nicht zuletzt wurden die mit der Aufstellungsarbeit verbundenen positiven (Körper-)Gefühle im Interview selbst für Teilnehmer:innen und Studienleitung erfahrbar. Weitere Forschung zur Nachhaltigkeit dieser Ergebnisse wäre nötig sowie spezifische Forschung zu weiteren Zusammenhängen, etwa zwischen Embodiment und Beziehungserfahrungen nach Systemaufstellungen.Charlotte Shulamith AdeltMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
From vine to bottle : a case study of traceability systems in the South African wine supply chain
The growing complexity of global supply chain operations and the evolution of new technologies present major challenges to academic researchers. Simultaneously, new and innovative tools are provided to enable research practitioners to better understand current operational management issues. In particular, traceability is becoming a requirement and fundamental differentiator in many supply chain industries, including the wine industry. More than ever, consumers are becoming increasingly concerned about malpractices such as fraud, counterfeiting and the relabelling of wines. High consumer expectations of product origins are likely to increase exponentially, especially for luxury goods. At the same time, blockchain technology has developed proven traceability solutions and new and secure ways to share data amongst supply chain actors. In order to address the lacunae in the literature in this field and identify promising business opportunities, this thesis interrogates how the blockchain can overcome the key challenges of the wine supply chain, such as the limited traceability of grapes back to their vineyards of origin. In particular, using original research undertaken in South Africa it applies a case study methodology and reviews two existing bodies of literature. First, research relating to the wine supply chain, its current challenges and the extent to which the industry as a whole could benefit from blockchain technology. Second, work published on blockchain technology itself, its unique characteristics and limitations. Following this analysis, the thesis identifies the key ramifications of blockchain technology for the supply chain. In this regard, the Supply Chain Operations Reference model is used to analyse the horizontal actors in order to dissect blockchain integration and its benefits. Finally, through the application of this model to the wine industry, the author proposes to integrate the Blockchain into a digital traceability system. The proposed digital traceability system for the wine industry will leverage the Blockchain as the foundation for building trust and confidence.Julia Maria Sowak, BAMasterarbeit Universität Klagenfurt 202
Mentalisierungsfähigkeit im höheren Alter : eine geriatrische Herangehensweise des Brief Reflective Functioning Interviews
Die demographischen Veränderungen des 21. Jahrhunderts, mit einem Anstieg der Lebenserwartung und einem somit wachsenden Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung, veranlassen die Psychologie zunehmend, die psychologischen Faktoren des positiven Alterns zu fokussieren (Martin & Kliegel, 2014). Lebenszufriedenheit und subjektives Wohlbefinden, sowie ein hohes Maß an objektiver Gesundheit werden mit positivem Altern assoziiert (Oswald et al., 2008). Die Alterspsychotherapie hat sich in den letzten Jahren zu einem bedeutsamen klinischen Feld entwickelt. Dennoch fehlt es ihr an einem klinischen und theoretischen Fundament (Peters, 2021). Obwohl das höhere Alter eine Menge an sozial-emotionalen und kognitiven Veränderungen mit sich bringt, gibt es bislang kaum Therapieinterventionen, welche diese Veränderungen berücksichtigen. Das Mentalisierungskonzept nach Fonagy und KollegInnen (1988) gewinnt in klinischen Zusammenhängen zunehmend an Popularität, da dem effektiven Mentalisieren zahlreiche positive Effekte nachgesagt werden. Zum einen steht Mentalisieren als Schlüsselbegriff für psychische Gesundheit und Widerstandfähigkeit (Tauber, 2016, Ballespi et al., 2021). Zum anderen nimmt Mentalisieren in sozialen Interaktionen eine tragende Rolle ein und dient darüber hinaus der Affektregulation (Schneider et al., 2021). In der aktuellen Forschung wird Mentalisieren als ein multidimensionales Konstrukt gesehen, in welches andere bedeutsame Faktoren, wie beispielsweise Theory of Mind (ToM), Empathie oder Metakognition mit einfließen (Taubner 2020; Peters, 2021). Im höheren Alter sollen genau diese Teilkomponenten an Effizienz verlieren (Palmer et al., 2019) und dennoch wurde der Mentalisierungsfähigkeit im Alter bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die vorliegende Masterarbeit hat dieses Desiderat aufgegriffen und Mentalisierungsfähigkeit im höheren Alter explizit zum Forschungsschwerpunkt gemacht. Um das Forschungs-vorhaben zu realisieren, wurde eine Querschnittsanalyse mit einem Mixed-Methods Design angewandt. Grundlage der qualitativen Daten bildet die deutsche Version des Brief Reflective Functioning Interviews (BRFI) nach Andreas und KollegInnen (2021), sowie eine qualitative Inhaltsanalyse (Mayring, 2000). Die klinische Stichprobe der Studie setzt sich aus 10 Personen des höheren Alters eines geriatrischen ambulanten Settings zusammen. Diese Studie stellt somit ebenso den ersten Versuch dar, das Brief Reflective Functioning Interview (Andreas et al., 2021) im Rahmen einer geriatrischen Untersuchung einzusetzen. Die quantitativen Daten entstammen einem demographischen Fragebogen, der HSWBS (Dalbert, 2002), dem MMST (Folstein et al., 1975), sowie der GDS-15 (Yesavage et al., 1988) und wurden im Zuge von Zusammenhangsanalysen berücksichtigt. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass das Alter im Zusammenhang mit der Mentalisierungsfähigkeit steht und die jüngeren Personen der Stichprobe effizienter mentalisieren. Zudem sprechen die Resultate dafür, dass das Brief Reflective Functioning Interview (Andreas et al., 2021) durchaus geeignet ist, Mentalisierungsfähigkeit im geriatrischen Kontext zu erfassen. Im Einklang mit der Forschungsliteratur konnte jedoch eine Tendenz zu „Off-topic-Verbosity“, festgestellt werden, bei welcher an der Frage vorbei, ohne Relevanz und Fokus gesprochen wird (Yin & Peng, 2016).Der Frage ob und inwiefern sich die Mentalisierungsdimensionen im höheren Alter verändern, konnte im Zuge dieser Studie nicht nachgegangen werden. Durchaus konnte ein geringer Zusammenhang zwischen der allgemeinen Stimmung und der Mentalisierungsfähigkeit gefunden werden, jedoch kein Zusammenhang zwischen der Lebenszufriedenheit und der Mentalisierungsfähigkeit. Darüber hinaus scheinen die Depressionsbelastungsdaten und die Mentalisierung nicht zu korrelieren. Auf weiterführende Forschung wird verwiesen.Christina Elisa Riedenbauer, B.Sc.Masterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Schulleiter Schulleiterinnen Schulebene
Diese Arbeit leistet einen Beitrag zur Forschung über Qualität im Mathematikunterricht, indem sie sich auf die Ausdifferenzierung heterogener Begriffsauffassungen und die Entwicklung eines Messinstruments konzentriert, um Wechselwirkungen zwischen Unterrichts- und Schulqualität und deren Anteil an Mathematikleistung zu identifizieren. Vier Zeitschriftenartikel (Publikation A bis D) bilden den Kern der Dissertation.Die vorliegende Arbeit basiert auf den theoretischen Grundlagen, die in zwei Artikeln (Publikationen A und B) aufgearbeitet werden und systematische Literaturanalysen zur Unterrichtsqualität in Mathematik und zur Schulqualität für die Sekundarstufe sind. Die bisherige Forschung zu diesen Bereichen verlief sehr heterogen und resultierte in einer Vielzahlan Einzelvariablen ohne gemeinsamen theoretischen Rahmen. Publikation A stellt vier Kategorien und 15 Subkategorien von Unterrichtsqualität (von generisch bis fachdidaktisch) dar, während Publikation B Schulqualität in fünf Kategorien und 14 Subkategorien unterteilt. Diese Erkenntnisse bilden die Basis für ein Modell, welches das Zusammenspiel der Subkategorien darstellt. Die Bewertung von Unterrichtsqualität erfordert oft ressourcenintensive und datenschutzrechtlich kaum durchführbare Methoden, daher wird in Publikation C das „Beliefs and Attitudes of School and Teaching Qualityin Mathematics“ (BASTQ-M) Instrument entwickelt und vorgestellt. Dieses zweiteilige Selbstbeurteilungsinstrument ermöglicht die Bewertung der Einstellungen von Lehrpersonen in Mathematik und der Schulleitung bezüglich dessen, was guten Unterricht und gute Schule ausmacht. Mit Hilfe des Partial-Credit-Modells wird das Instrument anhand einerStichprobe von 161 Mathematiklehrkräften und 43 Schulleiter:innen auf seine psychometrischen Eigenschaften hin überprüft. Die Analysen liefern zufriedenstellende Ergebnisse. Das BASTQ-M ist eines der ersten Item-Response-Theory-basierten Instrumente, das eine Qualitätsbewertung gleichzeitig für Schule und Unterricht ermöglicht und damit Qualitätsmanagement und Forschung auf der Grundlage einer Mehrebenenstruktur fördert. Publikation D untersucht verschiedene Typen von Mathematiklehrpersonen anhand ihrer Beliefs zu Merkmalen von Unterrichtsqualität und identifiziert mithilfe einer Clusteranalyse drei Typen: Low-rater, High-rater und Switcher. Es wird unter anderem gefolgert,dass fachdidaktische Merkmale stärker in die berufliche Weiterbildung von Mathematiklehrkräften aufzunehmen sind. Abschließend wird in der Abschlussdiskussion auf Problemfelder in der Mehrebenenmodellierung im System Schule eingegangen und potenzielle zukünftige Forschungsfelder aufgezeigt.Carina Monika SpreitzerDissertation Universität Klagenfurt 202
Multi-access edge computing for adaptive video streaming
Over the last recent years, video streaming traffic has become the dominating service over mobile networks. The two main reasons for the growth of video streaming traffic are the improved capabilities of mobile devices and the emergence of HTTP Adaptive Streaming (HAS). Hence, there is a demand for new technologies to cope with the increasing traffic load while improving clients' Quality of Experience (QoE).The network plays a crucial role in the video streaming process. One of the key technologies on the network side is Multi-access Edge Computing (MEC), which has several key characteristics: computing power, storage, proximity to the clients and access to network and player metrics. Thus, it is possible to deploy mechanisms at the MEC node that assist video streaming.This thesis investigates how MEC capabilities can be leveraged to support video streaming delivery, specifically to improve the QoE, reduce latency or increase storage and bandwidth savings. This dissertation proposes four contributions:Adaptive video streaming and edge computing simulator: A simulator named ANGELA, HTTP Adaptive Streaming and Edge Computing Simulator, was designed to test mechanisms running at the edge node that support video streaming. ANGELA overcomes some issues with state-of-the-art simulators by offering: (i) access to radio and player metrics at the MEC node, (ii) different configurations of multimedia content (e.g. bitrate ladder or video popularity distribution), (iii) support for Adaptive Bitrate (ABR) algorithms at different locations of the network (e.g. server-based, client-based and network-based) and (iv) a wide variety of evaluation metrics. ANGELA uses real 4G/5G network traces to simulate the radio layer, which offers realistic results without simulating the complex processes of the radio layer. Testing a simple MEC mechanism scenario showed a simulation time decrease of 99.76% in ANGELA compared to the simulation using the state-of-the-art simulator ns-3.Dynamic segment repackaging at the edge: Adaptive video streaming supports different media delivery formats such as HTTP Live Streaming (HLS), Dynamic Adaptive Streaming over HTTP (MPEG-DASH), Microsoft Smooth Streaming (MSS) and HTTP Dynamic Streaming (HDS). This contribution proposes using the Common Media Application Format (CMAF) in the network's backhaul, performing a repackaging to the clients' requested delivery format at the MEC node. The main advantages of this approach are bandwidth savings at the network's backhaul and reduced storage costs at the server and edge side. Edge-assisted adaptation schemes: The radio network and player metrics information available at the MEC node is leveraged to perform better adaptation decisions. Two edge-assisted adaptation schemes are proposed: EADAS, which improves ABR decisions on the fly to increase clients' QoE and fairness, and ECAS, which moves the whole ABR algorithm logic to the edge and manages the tradeoff among bitrate, segment switches and stalls to enhance QoE. To accomplish that, ECAS utilizes machine learning techniques to analyze the radio network throughput and predict the algorithm parameters that provide the highest QoE.Our evaluation shows that EADAS enhances the performance of ABR algorithms, increasing the QoE by 4.6%, 23.5%, and 24.4% and the fairness by 11%, 3.4%, and 5.8% when using a buffer-based, a throughput-based, and a hybrid ABR algorithm, respectively. Moreover, ECAS shows a QoE increase of 13.8%, 20.85%, 20.07% and 19.29% against a buffer-based, throughput-based, hybrid-based and edge-based ABR algorithm, respectively.Segment prefetching and caching at the edge: Segment prefetching is a technique that consists of transmitting future video segments to a location closer to the client before they are requested. Hence, the segments are served with reduced latency. The MEC node is an ideal location for performing segment prefetching and caching due to its proximity to the client, its access to radio and player metrics and its storage and computing capabilities. Several segment prefetching policies that use different types and amounts of resources and are based on different techniques, such as a Markov prediction model, machine learning, transrating (i.e. reducing segment bitrate/quality) or super-resolution, are proposed and evaluated. Moreover, the influence on segment prefetching of the caching policy, the bitrate ladder and the chosen ABR algorithm is studied. Results show that the segment prefetching based on machine learning increases the average bitrate by ≈46% while reducing the average number of stalls by ≈20% only increasing the extra bandwidth consumption by ≈6% regarding the baseline simulation with no segment prefetching. Other prefetching policies offer a different combination of performance enhancement and resource usage that can adapt to the service provider's needs.Jesús Aguilar ArmijoDissertation Universität Klagenfurt 202
Therapeutinnen Therapeuten
Im Kontakt mit schwer gestörten Patient*innen können Therapeut*innen in ihrer Gegenübertragung verstärkt leibliche Missempfindungen erleben, die mit Traumata des Patienten in der vorsprachlichen Phase in Verbindung gebracht werden (McDougall, 1989). In Resonanz mit den diffusen Körperempfindungen kann auch der Therapeut in eine primitive, averbale Form des Erlebens zurückfallen. Da die psychoanalytische Behandlungstechnik sich am Verbalen orientiert, stellt sich die Frage, wie die verkörperten Erinnerungen transformiert und integriert werden können. Auch für die Psychohygiene des Therapeuten ist dies relevant.In dieser Studie wurde daher in einem qualitativen Design untersucht, welche Rolle die leibliche Gegenübertragung (LGÜ) bei der Transformation verkörperter Gedächtnisinhalte spielt. Es interessierte zudem, inwieweit entsprechende Lehr- und Selbsterfahrungsinhalte bislang an psychodynamischen Ausbildungsinstituten berücksichtigt werden und welche Möglichkeiten der Integration es gibt. Dafür wurde zunächst eine Gruppendiskussion mit 4 Psychotherapeut*innen in Ausbildung geführt und mit der dokumentarischen Methode ausgewertet. In einem zweiten Schritt wurden 6 langjährig tätige Therapeut*innen mittels Expert*inneninterviews befragt, die mit der fokussierten Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Die Ergebnisse deuten auf eine Randständigkeit zwischenleiblicher Inhalte in der Ausbildung hin. Für die sinnvolle Einbindung brauche es Selbsterfahrung, die etwa durch Lehr- und Forschungsaufträge von Körperpsychotherapeut*innen an Universitäten realisiert werden könne. Eine Transformation verkörperter Gedächtnisinhalte geschehe durch Aufmerksamkeit für Zwischenleibliches in gängigen haltenden Funktionen de Therapeuten. Dazu zählen das Containment (Bion, 1992), worunter man das Umwandeln diffuser Körpersensationen in verdauliche psychische Repräsentationen versteht, die Reverie (Bion, 1992) als das mütterliche träumerische Ahnungsvermögen und die Mentalisierung (Fonagy et al., 2004) als Zuordnung von Verhaltensweisen zu mentalen Zuständen. Mittels Psychoedukation über die verkörperte Repräsentation der traumatischen Gedächtnisinhalte und selektive Selbstoffenbarung könne der Patient gespiegelt und abgespaltenes Material bewusst gemacht werden. Vereinzelt wurde für eine Sparsamkeit mit Selbstoffenbarungen plädiert. Eher diene die LGÜ der empathischen Begleitung und Diagnostik. Weitere Mixed-Methods-Forschung mit (Lehr-) Therapeut*innen verschiedener Therapieschulen ist angezeigt.Christina Ricarda VedderMasterarbeit Universität Klagenfurt 2023Abstract in englischer Sprach
Zur Semiotik vestimentärer Erzählkraft : weibliche Silhouetten und ihre Rekodierung in Mode, Theater, Film und Kunst
Mode ist ein nonverbales Zeichensystem, das visuell kommuniziert. Semiose und die Bedeutungsproduktion der Kleidersprache begründen die Masterthesis in der folgenden Arbeit. Der Fokus wird hier auf die Kleidungsstücke Korsett, Reifrock und Krinoline gerichtet, die in diversen historischen Epochen ausschlaggebend für weibliche Silhouetten waren. Die gesellschaftliche Zuschreibung des Weiblichen hat sich im Geschichtsverlauf vielschichtig gewandelt und wird heute in der Kleidung von früheren Zuschreibungen befreit, kreativ abgewandelt, oder gänzlich umkodiert. Die vorliegende Arbeit beschreibt anhand konkreter Beispiele der Mode-, Theater-, Film- und Kunstschaffenden, in welcher Art und Weise heute Frauen, Männer und Genderdiverse die Elemente von Korsett und Krinoline in abgewandelter Ausdrucksweise darstellen, in neuen Kontexten anwenden, umdeuten und mit Mitteln der Kunst infrage stellen. Wandel und Zustand der Gesellschaft sind in wesentlichen Teilen auch in einer rekodierten vestimentären Sprache sichtbar. Zugleich wird der emanzipierte und weiterentwickelte Begriff des Weiblichen in gegenwärtigen demokratischen Gesellschaften untersucht, welcher sich in der vielfältigen, autonom gewählten Kleidungs-, Selbstdarstellungs- und Kunstsprache präsentiert.Marjetka Angerer-GuggenbergerMasterarbeit Universität Klagenfurt 202