University of Klagenfurt

Alpen-Adria-Universität (AAU) Klagenfurt: Netlibrary
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    Wahlrechtsreformen in Cisleithanien im Fokus der deutschsprachigen Presse (1867-1907)

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    Seit der Jahrhundertwende hat sich die Idee vom allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrecht zu einem Symbol für Gleichheit und Gerechtigkeit gewandelt. Jahrzehntelang hatte die Bevölkerung der Monarchie für dieses Recht gekämpft, welches schließlich 1907 (zunächst noch nur für Männer) bzw. 1918 (auch für Frauen) endgültig umgesetzt wurde. Bis zu dessen Erreichung war es ein weiter Weg, auf dem viele Hürden überwunden werden mussten. Die Habsburgermonarchie war ein Staat, der von einer kulturellen, konfessionellen und nationalen Vielfalt geprägt war. Genauso vielfältig gestalteten sich die Ansichten und Meinungen zu der Verfassung des Jahres 1867 und dem damit verbundenen Wahlrecht in einem Staat, in dem die unterschiedlichen Interessen, zunehmend die nationalen, die Politik bestimmten. Umso schwieriger war es, Kompromisse zu finden, mit denen alle Nationalitäten und Bevölkerungsgruppen einverstanden waren. Die Dezemberverfassung 1867 legte den Grundstein für die Entwicklung des Wahlrechts, die sich bis 1907 vollziehen sollte. In diesen vierzig Jahren traten viele politische Akteure auf die Bühne, die zur Durchsetzung des allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Wahlrecht ihren Beitrag leisteten. Die Meinungen zur Verfassung und den Wahlrechtsreformen wurden maßgeblich von den politischen Parteien geformt und geprägt. Es hing vom politischen Lager ab, ob und in welchem Ausmaß das Wahlrecht gefordert und befürwortet wurde. Das Zeitungswesen, welches mit der Neuordnung des Pressgesetzes 1862 und der Dezemberverfassung 1867 eine zukunftsweisende Basis für ihr Wirken erhielt, spielte in der Verbreitung von politischen Nachrichten eine bedeutende Rolle. Insbesondere die (partei-)politischen Blätter wussten es, ihre Leserschaft durch ihre Berichterstattung zu instrumentalisieren. In diesen Kontext ist die vorliegende Masterarbeit einzuordnen. Sie soll der Frage nachgehen, welche Rolle der deutschsprachige Presse im Kontext der Wahlreformen in Cisleithanien zukam. Hierfür wurden Zeitungen der Monarchie herangezogen, welche die unterschiedlichen politischen Lager widerspiegeln. Die Arbeit fokussiert sich auf die Zeit von 1867 bis 1907. Der Beginn des parlamentarischen Lebens in Cisleithanien mit der Dezemberverfassung 1867 und der Abschluss eines langjährigen Kampfes mit der Erklärung des allgemeinen, direkten, gleichen und geheimen Wahlrechts (für Männer) 1907 stellen den Rahmen der Betrachtung dar.Christina Köpf, BEdMasterarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Master of Education im Masterstudium Lehramt Sek (AB) UF EnglischUF Geschichte, Sozialkunde, Politische Bildung Im Entwicklungsverbund Süd-Ost, Alpen-Adria-Universität KlagenfurtMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Untersuchung von Mentalisierungsfähigkeit und Intersession-Prozessen in der Dynamic Interpersonal Therapy

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    In der psychodynamischen Therapiewirksamkeitsforschung ist die Mentalisierung (Fonagy, 1991; Fonagy et al., 2002) ein zentrales Merkmal sowie ein Prädiktor für Behandlungsverlauf und Therapieerfolg. Die Konzeptualisierung der Intersession-Prozesse (ISP; Orlinsky & Geller, 1993) – die Verarbeitung und Internalisierung der Therapieinhalte von Patient*innen zwischen den Sitzungen – schaffte einen neuen Fokus der Wirksamkeitsforschung auf Prozesse außerhalb der Therapiestunde, welche einen bedeutenden Wert für Prozess und Outcome von Psychotherapien haben. Ziel der Studie ist es, drei Einzelfälle einer Dynamic Interpersonal Therapy (DIT; Lemma et al., 2011) auf ihre Veränderungen der Mentalisierungsfähigkeit zu untersuchen und diese in Zusammenhang zu ihren ISP zu setzen sowie beide Variablen in Verbindung mit der bestehenden Symptombelastung durch Angst und Depressionen zu betrachten. Umgesetzt wird die Untersuchung durch ein mixed-method Design, indem die Mentalisierungsfähigkeit qualitativ durch die Reflective Functioning Scale (RFS; Fonagy et al., 1998) analysiert wird und die anderen Maße quantitativ durch Fragebogenmaterial erfasst werden. Es konnte eine Tendenz einer Zunahme der ISP im DIT-Verlauf festgestellt werden, wobei sich keine eindeutige Verbesserung der Mentalisierungsfähigkeit bei den drei Patient*innen durch die DIT zeigte. Die Ergebnisse deuten auf einen Zusammenhang im Verlauf der ISP mit der Entwicklung der Symptomlasten der Patient*innen hin, das heißt, diese hatten intensivere ISP, wenn auch ihre Symptomlast höher war. Zudem wurde kein Zusammenhang der ISP und Mentalisierungsfähigkeit im Verlauf der DIT angedeutet. Die Ergebnisse bestätigen, dass der Prozess der DIT, zwischen den Sitzungen weiterverarbeitet wird. Das Muster der ISP welche sich im Verlauf mit Depressionen sowie teils bei Angst im Einklang entwickeln, kann neue Grundlagen für Forschung zu ISP bieten. Die Frage, inwiefern ISP und Mentalisierungsfähigkeiten im Therapieverlauf zusammenhängen bleibt weiterhin unbeantwortet. Zukünftige Studien könnten dies anhand von größeren Stichproben untersuchen.Anna FirlusMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Parentifizierung und Imposter-Phänomen : die moderierende Rolle von Schamgefühlen bei Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Ausbildung

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    Trotz der hohen Verantwortung, die Psychotherapeut:innen ihren Klient:innen gegenüber tragen, gibt es noch immer wenig Forschung zur psychischen Gesundheit der Behandler:innen. Dabei gibt es immer wieder Hinweise darauf, dass in den Biographien von Psychotherapeut:innen häufiger als bei anderen Berufsgruppen destruktive Lebenserfahrungen wie bspw. Parentifizierung vorkommen. Parentifizierungserfahrungen können wiederum mit Imposter-Gefühlen zusammenhängen, die sich negativ auf die Ausübung des therapeutischen Berufs auswirken können. Zusätzlich wird eine in der Gesellschaft verbreitete Idealvorstellung von der psychotherapeutischen Profession vermutet, der zufolge die Expert:innen für seelische Gesundheit selbst keine psychischen Schwierigkeiten haben sollten. Scheitern (angehende) Psychotherapeut:innen an diesem Ideal, können Schamgefühle auftreten, die u.a. Folge von Parentifizierung und ein signifikanter Prädiktor für Imposter-Gefühle sein können. Aus diesen Erkenntnissen ging die Forschungsfrage hervor, ob bei Psychotherapeut:innen in Ausbildung ein Zusammenhang zwischen Parentifizierungserfahrungen und Imposter-Gefühlen besteht und ob dieser durch Schamgefühle, ausgelöst durch das Therapeut:innen-Ideal, verstärkt wird. Die Forschungsfrage wurde in einer Online-Studie mit Hilfe des Parentification Questionnaires, des Imposter Phenomenon Assessments und des Personal Feelings Questionnaires 2 quantitativ untersucht. Die Stichprobe bestand aus N = 116 Psychotherapeut:innen in Ausbildung. Gezeigt werden konnte ein moderat positiver Zusammenhang zwischen Parentifizierung und Imposter-Gefühlen, r = .27, p = .002. Dabei wiesen die Proband:innen auch eine höhere Ausprägung bei emotionaler (vs. instrumenteller) Parentifizierung auf, t(115) = 11.99, p < .001. Zudem ließ sich ein signifikanter Interaktionseffekt von Parentifizierung und Scham beobachten (b = -0.14, t(112) = -2.39, p = .02, ΔR2 = .024) und damit eine, wenn auch geringe Verbesserung (2,4%) der Vorhersage von Imposter-Gefühlen. Zwischen Scham und Imposter-Gefühlen zeigte sich ein stark positiver Zusammenhang, r = .49, p < .001. Auch wenn keine höhere Ausprägung von Parentifizierung bei den Teilnehmenden im Vergleich zu einer Studierenden-Stichprobe vorlag, so zeugen die genannten Ergebnisse doch von einem Bedarf an Methoden zur Aufarbeitung von Parentifizierungserfahrungen, Imposter- und Schamgefühlen. Da sich sowohl Parentifizierung als auch Imposter- und Schamgefühle negativ auf die mentale Gesundheit und die Ausübung des therapeutischen Berufs auswirken können, ist es wichtig die Forschung diesbezüglich zu vertiefen. So kann ein spezifisch darauf ausgerichtetes Selbsterfahrungsprogramm im Rahmen der Ausbildung angeboten werden, das die Bewusstwerdung der eigenen durch Parentifizierung entstandenen narzisstischen Wunden und die Enttarnung der den Selbstwert schwächenden Imposter-Überzeugungen anstrebt. Dies befähigt die Auszubildenden dazu, gut für sich zu sorgen und ihre eigenen unerfüllten Bedürfnisse nicht an ihre Klient:innen zu übertragen, womit eine nachhaltig angemessene Ausführung der therapeutischen Arbeit gewährleistet werden kann.Tina AlbertMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Exploring betterment of user interfaces in video games through virtual reality : to aid visibility and attention issues for players with visual impairments

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    Game developers and existing guidelines often overlook the diverse range of visual impairments and their potential impact on player experiences. This research aims to address this gap by exploring the most common types of visual impairments and then proposing different combinations of existing videogame features to be implemented based on the type of visual impairment of the player. A heuristic approach will be employed to evaluate the Virtual Reality (VR) simulation artefact depicting different types of visual impairment, allowing for adjustment of the UI elements based on specific impairment. With that, there will be several proposed solutions for each explored visual impairment. Those solutions will be discussed with the healthcare experts to gain qualitative feedback. With having different solutions based on visual impairment, there is a possibility to facilitate the creation of more detailed guidelines regarding accessibility options in video games. The outcome of the study could produce a valuable contribution to the videogame industry and developers to create innovative, inclusive, and engaging videogame experiences that can be enjoyed by all players, including those with specific visual impairments.Mia MohačMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Interviewtranskripte teilweise in kroatischer Sprach

    Bedarfsanalyse zum Unterstützungsangebot für Eltern mit Schreibabys in Österreich

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    Wenn ein Baby über einen längeren Zeitraum exzessiv schreit, kann dies erhebliche Belastungen für die Eltern und das Familiensystem verursachen. Die intensive Stressbelastung während dieser Phase mit einem Schreibaby kann langfristige Auswirkungen auf die Eltern, die Familie und das Kind selbst haben. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob die in Österreich verfügbaren Unterstützungsangebote den Bedürfnissen von Eltern mit einem Schreibaby gerecht werden und ob diese von den Eltern als hilfreich empfunden werden. Es wurden Experteninterviews mit 13 betroffenen Müttern durchgeführt, um herauszufinden, welche Hilfsangebote sie genutzt haben, welche Form der Unterstützung ihnen geholfen hat, welche Schwierigkeiten sie bei der Suche nach Hilfe überwinden mussten und welche Bedürfnisse unerfüllt geblieben sind. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Eltern in dieser Situation starken Belastungen ausgesetzt sind und oft Schwierigkeiten haben, die passende Form der Unterstützung zu finden. Es zeigt sich, dass die Eltern von Schreibabys in dieser Studie bestimmte Wünsche äußern, die Veränderungen oder Anpassungen in den Unterstützungsangeboten und gesellschaftlichen Strukturen erfordern. Insbesondere werden praktische Hilfen, psychologische Unterstützung der Eltern, Vernetzung zu weiteren Betroffenen sowie gesellschaftliche Aufklärung über dieses Thema gewünscht.Dana ScherdinMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    More than just gender: media coverage of Alexandria Ocasio-Cortez and Kamala Harris

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    This study aims to analyze the media representation of Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) and Kamala Harris in the U.S. political discourse. This research sheds light on the potentially unequal gendered, racist, and discriminatory language implemented to portray AOC’s and Kamala Harris’ political identities. Prior research on the media representation of female candidates compared to male candidates has indicated that there is a difference based on gender differences. However, little research has been conducted related to a comparative study of media representation between two women from minority backgrounds, in this case AOC’s Hispanic and domestic worker background and Kamala Harris’s multiracial ethnicity. To conduct this research the following research questions were answered: 1. Which identity frames do media foreground to cover multiracial candidates, such as AOC and Kamala Harris? 2. Are there differences in the media coverage between AOC and Kamala Harris? 3. What linguistic strategies do media use to frame the political identities of AOC and Kamala Harris? To answer the RQs three main theories were utilized, critical discourse analysis, intersectionality, and feminist theory. The data sample is composed of articles from The Washington Post and The New York Times discussing the AOC and Kamala Harris during the timeframe of January 2019 to December 2022. In total 11 articles were retrieved from The New York Times, and 31 articles from The Washington Post. Additionally, 21 relevant articles were identified for AOC – 8 from the Times and 13 from the Post. Whereas, for Kamala Harris a total of 21 articles were gathered for data: 18 from the Post and 3 from the Times. It has been found that still to this date there is biased media representation toward women in political sphere. Specifically, when comparing women of minority groups an intersectional discrimination is present with two different combinations of identities. Either gender with age is used to portray certain perceptions or gender together with race. Additionally, there is a lack of consistency in how Alexandria Ocasio-Cortez and Kamala Harris are depicted by the media. It is worth noting that The New York Times and The Washington Post offer distinct coverage. Notably, The New York Times' portrayal tends to be more positive and impartial when compared to that of The Post. Furthermore, numerous negative biased titles were found, specifically when discussing Kamala Harris. These biased titles imply a potential tendency to frame her political identity in a manner that may not be entirely neutral or objective. Despite, overall fewer articles The New York Times displayed a higher frequency of biased coverage concerning Alexandria Ocasio-Cortez (AOC), according to the data presented. Consequently, uncovering a pattern, where each politician was portrayed in a biased manner by the ‘in-house’ publication, so the Post for Harris in DC and the Times for AOC in her district. The main tool used to reinforce bias and stereotypes was language, specifically linguistics strategies. While this thesis does not mean to generalize the findings for other minority women in politics, it is hoped that these findings serve as basis for reflection as to how media representation of women in politics reinforces certain perceptions and stereotypes thus affecting the readers’ opinion.Liza HalitiMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Eine kritische Betrachtung der Wirkungskette von Fitspiration-Bildern auf Instagram aus der Genderperspektive

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    Seit einiger Zeit ist ein regelrechter Fitness-Trend in der Gesellschaft zu erkennen, welcher durch die COVID-19-Pandemie bei selbst zuvor weniger aktiven Personen Fuß fassen konnte. In gleicherweise wächst das Bewusstsein einer gesunden Ernährung für den Großteil der Be-völkerung. Im Zuge dessen verzeichnet der Trend Fitspiration vor allem über Instagram eine deutliche Beliebtheit bei jungen Personen. Andererseits ist die Darstellung von vermeintlichen Idealkörperbildern, insbesondere für junge Personen mit dementsprechenden Risiken verbun-den. In diesem Zusammenhang etablierten sich Gegenströmungen im Sinne von Body Positivity sowie der Abhaltung von diesbezüglichen Erfahrungs-Talks. Bisherige Studien zu dem Trend setzten ihren Fokus überwiegend auf die Auswirkungen für Frauen. Gegenstand dieser Master Thesis ist daher die kritische Betrachtung der Wirkungskette von Fitspiration-Bildern auf Insta-gram aus der Genderperspektive anhand eines quasi-experimentellen Between-Subject-Designs. Als theoretische Erklärungsansätze für den Trend Fitspiration bezüglich des Genders dienten dabei die Objektivierungstheorie, die Theorie der Quellenglaubwürdigkeit und die Theorie des sozialen Vergleichs. Zur Analyse der quantitativen Studie wurde ein Online-Fragebogen, wel-cher sich an in Österreich lebende Studierende richtete, konzipiert. Auf Basis des daraus ge-wonnenen bereinigten Datensatzes (N = 172) erfolgten Untersuchungen zu den Einflüssen der wahrgenommenen Attraktivität, der ausgelösten Emotionen (PANAS-Modell), der Körperzu-friedenheit sowie dem bisherigen Engagement mit Fitness-Inhalten auf die Absichten der Pro-band*innen zur gesunden Ernährung und zur sportlichen Betätigung. Die Ergebnisse verdeutli-chen, dass Fitspiration-Bilder überwiegend positive Emotionen hervorrufen, welche zu gestei-gerten Absichten zur gesunden Ernährung und zur sportlichen Betätigung führen. Allerdings lassen sich keine signifikanten Unterschiede des Geschlechts zum Trend vorweisen und die dahingehende Interaktion auf Instagram erfolgt generell passiv.Katrin Lisa LingenhelMasterarbeit Universität Klagenfurt 2024Abstract in englischer Sprach

    Europäische Union

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    Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Einleitung, während danach kurz der Hintergrund der Entstehung der EU-Taxonomie-VO(1) behandelt wird. In diesem Zusammenhang werden einige wichtige Veröffentlichungen der EU angesehen, um daraus zu erkennen, warum die Entwicklung einer EU-Taxonomie-VO wichtig ist. Nach erfolgter Betrachtung der Hintergründe bzw der Veröffentlichungen wird danach ein grundlegender Einblick in die EU-Taxonomie-VO gegeben, wobei hier neben der EU-Taxonomie-VO auch kurz auf einige damit in Verbindung stehenden Delegierten Verordnungen eingegangen wird. Dabei soll unter anderem zu Beginn dieses Abschnitts geklärt werden, wo die Personengruppen, die die EU-Taxonomie-VO anwenden müssen, zu finden sind, wobei sich diese Arbeit lediglich mit den Nicht-Finanzunternehmen beschäftigt. Nach geklärtem Anwendungsbereich soll im nächsten Schritt die grundsätzlichen Aufgaben der EU-Taxonomie-VO aufgezeigt sowie auf einige relevante Artikel der EU-Taxonomie-VO kurz überblicksmäßig eingegangen werden. Dabei sieht beispielsweise der Artikel 1 Absatz 1 EU-Taxonomie-VO vor, dass die zugrundeliegende Verordnung unter anderem dafür bestimmt ist bzw die notwendigen Kriterien beinhaltet, eine wirtschaftliche Tätigkeit dahingehend zu prüfen, ob diese eine ökologische Nachhaltigkeit aufweist. Ein wichtiger Artikel ist außerdem der Artikel 3 EU-Taxonomie-VO, da dieser die Kriterien für die Beurteilung einer ökologisch nachhaltigen wirtschaftlichen Tätigkeit näher beschreibt. Des Weiteren sieht der Artikel 8 EU-Taxonomie-VO vor, dass für gewisse Unternehmen eine erweiterte Offenlegungs- und Transparenzpflicht zu Tragen kommt. Der Artikel 8 Absatz 2 EU-Taxonomie-VO sieht dabei für die entsprechenden Nicht-Finanzunternehmen vor, dass diese ihre Anteile an den Umsatzerlösen, ihre Anteile an den Investitionsausgaben sowie ihre Anteile an den Betriebsausgaben offenlegen müssen, soweit diese im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Tätigkeiten sind, die eine ökologische Nachhaltigkeit aufweisen. Ein weiterer wichtiger Artikel in der EU-Taxonomie-VO ist der Artikel 9 EU-Taxonomie-VO, der Auskunft über die zugrundeliegenden Umweltziele gibt. Dabei sieht dieser Artikel 9 EU-Taxonomie-VO sechs Umweltziele vor. Der nächste Punkt in der Arbeit ist sodann die genauere Beschäftigung mit einigen wichtigen Artikeln der EU-Taxonomie-VO sowie den damit in Verbindung stehenden Delegierten Verordnungen. Hierbei ist vor allem die Delegierte Verordnung (EU) 2021/2178(2) zu nennen, die unter anderem nähere Informationen zur erweiterten Offenlegungspflicht beinhaltet. Dabei sehen die Artikel 1 Ziffer 2, 5, 6 Delegierte Verordnung (EU) 2021/2178 drei unterschiedliche Klassifikationen von Wirtschaftstätigkeiten vor. Als nächsten Punkt werden in der Arbeit diese unterschiedlichen Wirtschaftstätigkeiten genauer betrachtet und ihre Unterschiede beleuchtet. Die Delegierte Verordnung (EU) 2021/2178 gibt aber auch noch weitere Auskunft über die offenzulegenden Kennzahlen gemäß Artikel 8 Absatz 2 EU-Taxonomie-VO, auf die dann im nächsten Schritt kurz eingegangen wird.Den Abschluss des theoretischen Teils machen dann die Betrachtung weiterer wichtiger Veröffentlichungen, des Ortes der Berichterstattung sowie einiger Erleichterungen für die Anfangsphase der Anwendung der EU-Taxonomie-VO.Danach wird der empirische Teil betrachtet, wobei hier zu Beginn die Datenbasis, die sich aus ausgewählten Nicht-Finanzunternehmen aus dem Austrian Traded Index zusammensetzt, erklärt wird. Bei den empirischen Ergebnissen sollen vor allem die berichteten Wirtschaftstätigkeiten, aber auch die Klassen betrachtet werden. Dafür wurden die entsprechenden Lagemaße ausgewertet und betrachtet, wobei neben der Gesamtbetrachtung, auch die einzelne Betrachtung der ausgewählten Nicht-Finanzunternehmen aus dem Austrian Traded Index behandelt wird. Des Weiteren werden die Taxonomiequoten und der Einfluss der einzelnen Wirtschaftstätigkeiten genauer angesehen. Am Ende dieser Arbeit wird dann noch ein Fazit gegeben, in dem unter anderem ein Blick auf die Auswertungen geworfen wird. (1) Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Juni 2020 über die Einrichtung eines Rahmens zur Erleichterung nachhaltiger Investitionen und zur Änderung der Ver-ordnung (EU) 2019/2088, ABl L 198/13-43, 22.6.2020. (2) DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) 2021/2178 DER KOMMISSION vom 6. Juli 2021 zur Ergänzung der Verordnung (EU) 2020/852 des Europäischen Parlaments und des Rates durch Festlegung des Inhalts und der Darstellung der Informationen, die von Unternehmen, die unter Artikel 19a oder Artikel 29a der Richtlinie 2013/34/EU fallen, in Bezug auf ökologisch nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten offenzulegen sind, und durch Festlegung der Methode, anhand deren die Einhaltung dieser Offenlegungspflicht zu gewährleisten ist, ABl L 443/9-67, 10.12.2021.Marcel WolliggerMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Combining single car routing, routing matrices and train scheduling in rail freight transportation

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    In this thesis, the Single-Car Routing Matrix and Train Scheduling Problem (SCRMTSP)is discussed. The SCRMTSP is a combination of the Single-Car Routing Matrix Problem(SCRMP) and the Freight Train Scheduling Problem (FTSP). In addition to the SCRMTSP, aseparated approach is stated and compared to the combined one. The SCRMP is an adapted version of the Single-Car Routing Problem. In the latter one freight cars are allowed to use individual routes while the SCRMP uses the concept of routing matrices. Routing matrices define unique paths between origin and destination pairs. Thus, different freight cars with the same destination have to take the same path as soon as they meet in any station. The concept of a routing matrix leads to smooth and convenient operational processes and hence, it is applied by many railway companies. Freight car routes as well as train departure and arrival times are highly interdependent and therefore, one aims to solve the single optimization problems simultaneously. In this work, the SCRMTSP is modeled on a time-space network, and an Integer LinearProgramming (ILP) formulation for the SCRMTSP is proposed. Furthermore, two separatedILP formulations, where the first one aims to find a routing matrix and the second onefocuses on train scheduling, are stated. When solving the combined approach, a globaloptimum can be found while the usual approach that solves the problems separately is only able to obtain local optima. Extensive computational experiments are done on benchmark instances based on real-world data. Not only the computation performance but also Key Performance Indicators (KPIs)like train kilometers, number of trains, and objective values, i.e., total costs are analyzed.Furthermore, these KPIs, are compared between the combined and the separated approach. The research is motivated by the corresponding real-world problems of Rail CargoAustria.Manuel Lackenbucher, BScMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

    Framing climate movements in news online and on Instagram : Letzte Generation by Kronen-Zeitung, Bild-Zeitung and Corriere della Sera

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    Tackling climate change is one of the most vital tasks of the society in the 21st century. The consequences of climate change will affect everyone. Therefore, most of society in Austria, Germany and Italy believe in the importance of sustainability and the protection of the environment. In order to raise awareness for the cause as well as to pressure governments, climate movements, such as Letzte Generation have been established. Even though climate movements have the same end goal as the vast majority of society, Letzte Generation is not perceived positively by latter. Therefore, it is the goal of this paper to analyze, how Letzte Generation is being portrayed in the media in Austria, Germany, and Italy. More specifically, the paper answers the question of what frames are being used visually as well as verbally to depict Letzte Generation. However, contents of the newspaper with the highest circulation of Austria, Germany and Italy are being examined. As part of the research question, differences between Kronen-Zeitung, Bild-Zeitung, and Corriere della Sera will be discussed. However, the number of print newspapers has been decreasing for years, whilst the consumption of news online is increasing. More specifically, the analysis focuses on content published by Kronen-Zeitung, Bild-Zeitung, and Corriere della Sera on their websites as well as Instagram-channels. In order to discuss the research questions a qualitative content analysis has been performed. Hereby, the cover picture as well as the headline(s) of the articles have been analyzed. All contents have been published between July 1st , and November 30th, 2023. The analysis shows that the used framing methods when reporting about Letzte Generation are perceived predominantly negatively by the audience. There are differences in the usage of frames within the different news-outlets. Nonetheless, slight differences in the portrayal are also noticeable according to the platform of publication. All in all, the paper gives insight on framing-methods as well as the status quo of journalism and reporting in Austria, Germany, and Italy.Beate AufderklammMasterarbeit Universität Klagenfurt 202

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