TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis
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Bürgerdialoge zwischen Technikkommunikation und Reflexion
In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit? In diesem Text soll die Rolle von Beteiligung in Technikkommunikation am Beispiel eines großformatigen Beteiligungsprozesses näher betrachtet werden. Es wird beschrieben, in welchem Kontext ein solcher Dialog, getragen vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), entstehen konnte und welche Spannungen während des Prozesses aufgetreten sind. Darüber hinaus werden einige Schlussfolgerungen für Technikkommunikation gezogen, die für zukünftige Beteiligungsbemühungen wichtig sind. Dies scheint vor dem Hintergrund der zunehmenden Forderung nach Mitbestimmung besonders relevant.What is the relationship between science, politics and society? In the following text we discuss the role of participation in technology communication by looking at the example of a large-scale engagement process. We describe in which context such a dialogue, initiated and shaped by the German Ministry of Education and Research, could develop and which tensions occurred. Further, we make several conclusions regarding technology communication that can be helpful for future engagement ambitions. This seems especially important due to rising demands for more participation
Neue Methoden für Zukunftswissen: Planning, Prediction, Scenarios - Using Simulations and Maps. Jahrestagung der EA European Academy of Technology and Innovation Assessment. Bonn, 11.-12- Mai 2015
Modeling Parliamentary Technology Assessment in Relational Terms: Mediating Between the Spheres of Parliament, Government, Science and Technology, and Society
Nachruf: Weiter Denken. Ein Vorruf anstelle eines Nachrufs auf den großen Soziologen Ulrich Beck (gestorben am 1. Januar 2015)
Speicher im Stromsystem der Energiewende.: Eine Flexibilitätsoption im Wettbewerb
Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien muss auch mehr für den Ausgleich der wetterabhängigen Erzeugung aus Wind und Sonne im Stromsystem getan werden. Um den steigenden Anteil schwankender Erzeugung zu integrieren, kommen unter anderem Speicher infrage. Aber auch Maßnahmen auf der Erzeugungs- und auf der Nachfrageseite sowie der regionale Ausgleich über das Stromnetz selbst können zu einer weiteren Flexibilisierung des Energiesystems beitragen. Welche Kombination dieser Flexibilitätsoptionen sich durchsetzt, hängt von ihren Kosten, dem energiewirtschaftlichen Rahmen, aber auch von den Bedürfnissen der Kunden ab. Der Artikel skizziert, wie ein kosteneffizientes Zusammenspiel von Flexibilitätsoptionen auch ohne genaue Kenntnis ihrer zukünftigen Entwicklung möglich wird. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die kontinuierliche Weiterentwicklung des Strommarktdesigns. Der Energiemarkt in seiner heutigen Form ermöglicht bereits in umfangreichem Maße den effizienten Einsatz bestehender Flexibilitätsalternativen. Am Beispiel von Batterien ist jedoch zu sehen, dass Preissignale des Marktes bei einigen Akteuren teilweise von weiteren Umlagen und Entgelten überlagert werden, sodass der Einsatz dieser Flexibilitätsoption derzeit unwirtschaftlich ist. Dies ist eine Erkenntnis, die auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in seinem kürzlich veröffentlichten Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ aufgegriffen hat und das in ersten Ansätzen aufzeigt, wie zukünftig weitere Flexibilitäten erschlossen werden sollen.Due to the development of renewable technologies it is also necessary to do more for the balancing of the weather-dependent production from wind and sun in the electricity grid. Storage units are a way to integrate the gradually growing use of fluctuating production. But also measures on the supply and demand side as well as the regional compensation through the electricity grid can contribute to an increased flexibility of the energy system. Which combination of these flexibility options will prevail depends on the costs, the energy-economic frame as well as the needs of consumers. Our contribution outlines how a cost efficient interplay of flexibility options is possible without exactly knowing their future development. A key role hereby is the continuous development of the design of the electricity market. In its current form, the energy market already enables the extensive use of existing flexibility options. Yet, as the example of batteries shows, price signals of the market are partly overlain by allocations and fees, making the use of this flexibility option uneconomic at the moment. This insight is also shared by the Federal Ministry of Economic Affairs and Energy, which just published the white paper “An electricity market for Germany’s energy transition” showing first approaches how to develop future flexibilities