TATuP – Zeitschrift für Technikfolgenabschätzung in Theorie und Praxis
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    Von „Aktionsforschung“ bis „Zielkonflikte“: Schlüsselbegriffe der Reallaborforschung

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    „Reallabor“ und „Reallaborforschung“ sind junge und demgemäß noch wenig scharf umrissene Konzepte. Obwohl sie in einigen wissenschaftlichen Communities gerade Karriere machen, hat sich noch kein allgemein geteiltes, inhaltliches Verständnis herausgebildet. Die Sammlung von Schlüsselbegriffen soll einen schnellen Einstieg und ersten Gesamteindruck geben, was Reallabore auszeichnet, und die Bezüge zur umgebenden Wissenschaftslandschaft und Praxis aufzeigen. Die Autorinnen und Autoren explizieren hiermit ihr Begriffsverständnis und stellen dieses zur Diskussion mit dem Ziel, zu einem geteilten Begriffsverständnis in der Reallaborforschung beizutragen.[1]“Real world laboratories” and “real world lab research” are new concepts, and therefore not yet clearly defined. Even though they are much regarded newcomers in certain scientific communities, no common understanding of their characteristics has emerged. This compilation of key terms offers a brief overview regarding real world laboratories and their position between science and practice. With this paper, the authors explicate their understanding of these key terms to invite for discussion, hopefully contributing to a consensus on the characteristics or real world laboratories

    Postwachstum als Herausforderung für Unternehmen

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    Eine Wirtschaft ohne Wachstum wird durch Entwicklungen wie sinkende Wachstumsraten, ökologische Grenzen und sich verstärkende soziale Schieflagen zur realen Herausforderung – für die Zukunftsfähigkeit einer funktionierenden Gesellschaft, aber gleichfalls für Unternehmen als Problemverursacher und potenzielle Problemlöser. Aus Postwachstum folgt allerdings kein Wachstumsverbot. Die wachstumsunabhängige Gestaltung von Geschäftsmodellen erfordert vielmehr eine grundlegende Auseinandersetzung mit unternehmerischen Wachstumstreibern und dem gesellschaftlichen Nutzen des Unternehmensangebots. Auf diese Weise können Unternehmensansätze für eine Postwachstumsgesellschaft identifiziert und Wege zu ihrer Umsetzung erarbeitet werden.An economy without growth becomes a real social challenge in the face of developments such as declining growth rates, ecological limits and increasing social inequalities. Companies are often directly involved in the cause of these problems. However, from a degrowth perspective the growth of companies is not banned in principle. The growth independent design of business models rather requires a fundamental reflection on drivers of entrepreneurial growth and on the social benefits of the activities of a company. This can lead to the identification and implementation of business strategies for a degrowth society

    Technology and the Creative Disruption of Health Care

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    Schlüsselideen, Akteure und Formate der Technikkommunikation: Einführung in den Schwerpunkt

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    Wie ist die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Technik auf der einen, sowie Medien und Öffentlichkeit auf der anderen Seite zu gestalten? Wie lassen sich Formate entwickeln, um den Einsatz von Technik und die Entwicklung neuer Technologien in einem umfassenden Prozess der Abstimmung von Interessen und Werten einerseits und technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten andererseits zu gestalten? Dieser Schwerpunkt beleuchtet theoretische Aspekte und praktische Formate der Technikkommunikation.How does communication work between the science and technology community on one side and media representatives and the public on the other? How can formats be developed that shape the use of existing and the development of new technologies as part of a comprehensive process of developing a common understanding of scientific requirements, interests, values and preferences, according to the scientific and technical opportunities available? This issue focuses on theoretical aspects and practical formats of technology communication

    Wissenschaftskommunikation als demokratisches Grundprinzip

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    Veränderungen in der Wissenschaft (v. a. im Sinne einer Ökonomisierung und Medialisierung im Kontext des New Public Management) und in den Medien (v. a. eine ökonomische Krise im Zuge der Digitalisierung) führen zu einem weit reichenden Wandel der Formen, Strukturen und der Kräfteverhältnisse von Wissenschaftskommunikation zwischen Wissenschaft, Wissenschafts-PR und Journalismus. Der vorliegende Beitrag skizziert einige dieser Veränderungen und führt bisherige Empfehlungen ebenso wie aktuelle Fragestellungen zweier Arbeitsgruppen der deutschen Wissenschaftsakademien zu diesem Themenkomplex zusammen. Die Autoren kommen zu dem Fazit, dass die Analyse der Chancen und Risiken der fortschreitenden Digitalisierung der Kommunikation von Wissen in der Gesellschaft als dauerhaftes Feld der Technikfolgenabschätzung etabliert werden sollte.Changes in science (especially in terms of commodification and increased media attention in the context of New Public Management) and in the media (in particular an economic crisis in the process of digitization) will lead to a far-reaching transformation of the forms, structures and power relations in science communication between science, science PR and journalism. This paper outlines some of these changes and integrates previous recommendations and current issues of two working groups of the German Academies of Sciences on this topic. The authors conclude that analysis of the opportunities and risks of continuing digitization of knowledge communication in society should be established as a permanent field of technology assessment

    Kommunikation Neuer Technologien. Das Beispiel Biotechnologie

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    Biotechnologie ist ein exemplarischer Fall „Neuer Technologien“, die die Möglichkeitshorizonte moderner Gesellschaften definieren und deren Diskussion Einblick in zentrale gesellschaftliche Interessenlagen, Konfliktlinien und Entwicklungsdynamiken erlauben. Eine sozialwissenschaftliche und historische Perspektive auf die Kommunikation, Debatten und Kontroversen um Biotechnologie gibt Hinweise auf neue, mehr Erfolg versprechende Kommunikationsansätze. Visionäre Forschungsfelder wie die Künstliche Fotosynthese und kontroverse Bereiche wie die sog. Genom-Chirurgie stellen immer wieder von neuem die Frage, wie neben Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft auch Vertreter von (Teil-)Öffentlichkeit(en) ihre Ideen, Erwartungen und Befürchtungen einbringen können und wie sich Öffentlichkeit frühzeitig in Innovationsprozesse einbeziehen lässt.Biotechnology, or the application of science and technology to living organisms, is a prime example of the “new technologies” that define the extent of opportunities currently available to our modern society. Sociologically and historically analyzing communication activities, debates and controversies can inform us about novel and promosing communication approaches. Visionary fields of research such as Artificial Photosynthesis as well as controversial fields such as Genome Editing bring about the question how the use and the development of new technologies can be shaped as part of a comprehensive process of developing consensus on scientific requirements, interests, values and preferences, taking into account all interested groups of society

    Storytelling – Live und in Videos

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