German Sport University Cologne

Deutsche Sporthochschule Köln: eSport
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    308 research outputs found

    Vergütung im Schiedsrichterwesen - Eine theoretisch-empirische Untersuchung zur Vergütung und Leistung von Bundesliga-Schiedsrichtern im Fußball

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    Kurzzusammenfassung Im Zuge der voranschreitenden Kommerzialisierung des Profifußballs ermangelt es dem aktuellen Forschungsstand vor allem der Betrachtung von ökonomischen Aspekten in Bezug auf die Schiedsrichter der Lizenzligen. Als unabdingbare Systemfigur des professionellen Fußballs tragen sie eine enorme Verantwortung. Sowohl der DFB als auch die Vereine sind selbstredend an einer guten Schiedsrichterleistung interessiert. Die vorliegende Arbeit analysiert in explorativer Weise, ob die in den letzten Dekaden schrittweise gestiegene Vergütung der Bundesliga-Schiedsrichter einen wirksamen Einfluss auf deren Leistung hatte. Dabei kann das Verhältnis von DFB und Schiedsrichtern als eine klassische Prinzipal-Agent-Beziehung verortet werden. Als theoretisches Modell wird die Turnierentlohnung nach Lazear und Rosen (1981) zugrunde gelegt, wonach mit einer zunehmenden Differenz zwischen den Gewinner- und Verliererpreisen eine höhere Motivation ergo Leistung erwartet werden kann. Der DFB greift bei der Vergütung seiner Schiedsrichter ebenfalls auf solche Turnierlöhne zurück, wodurch – bedingt durch die Vergütungssteigerungen der Vergangenheit – eine Steigerung der Schiedsrichterleistung anzunehmen ist. Als Datengrundlage wird ein spieltagbasierter Paneldatensatz des Sportmagazins Kicker herangezogen, in dem insgesamt N = 5508 Spiele mit N = 84 Schiedsrichter aufgelistet sind (Saison 1992/1993 - 2009/2010). Ergänzt werden ferner Informationen zur Vergütungsentwicklung sowie zur FIFA-Nominierung der Schiedsrichter, welche vom DFB bereitgestellt wurden. Aufgrund der Paneldatenstruktur finden neben der klassischen OLS- und robusten Regression auch das Poisson- und Ordered-Logit-Modell sowie klassische Panelregressionen Anwendung. Die zentralen Ergebnisse zeigen, dass die im Laufe der letzten Jahre gestiegene Vergütung – im Gegensatz zu den Annahmen der Turniertheorie – keinen nachweislichen Einfluss auf die Leistung der Unparteiischen hatte. Weiterhin kann konstatiert werden, dass gute Leistungen nicht zu einer Erhöhung des Schiedsrichtereinkommens führen. FIFA-Schiedsrichter hingegen weisen zum einen deutlich bessere Leistungen auf und erzielen zum anderen – bedingt durch ihre kürzere Wartezeit – ein höheres Einkommen. Abstract Looking at professional football it becomes visible that there is a huge difference in the degree of commercialization between the referees and other areas of the highest football league. In light of the rising commercialization in the professional football sector the current research does not focus on economic apsects, which affect the referees of the German Bundesliga. As an essential character within the professional football system they have to bear an enormous responsibility. Both, the German Football Association (DFB) and the football clubs are interested in an excellent referee performance. Therefore, the present dissertation analyzes in an explorative way, if the salary, which has been raised several times within the last decades, has had an effective impact on the referees performance. The relationship between the DFB and the referees can be described as a typical principal-agent-relation. The theoretical background of this work is based on the tournament theory, which was coined by Lazear and Rosen (1981). Based on the theory it an be assumed that a higher difference between the winning- and loosing price leads to a higher motivation and thereby performance of the referees. The DFB also uses such tournament wages in order to compensate the referees. The longitudinal database derives from the sports magazine Kicker and contains a total of 5508 games with 84 different referees (saisons 1992/1993 - 2009/2010. Additional DFB information contain details about the payment stages as well as information about the FIFA-nomination. The panel structure of this database led to the necessity of implementing various regression models. In addition to ols- and robust-regressions the use of the poisson- and the ordered-logit-modell as well as panel regressions was also needed. The basic results show that the increased referee income has not led to a higher referee performance. This result stands in a clear contrast to the assumption of the tournament theory. On the one hand the outcome of the analyses shows that a good referee performance does not correlate to a higher income. On the other hand the results clearly illustrate that FIFA-referees do have a higher performance level and do receive a higher total income. The last effect is justified by tha fact, that they are assigned to fewer matches

    Effektivität von Erlebnisinszenierung bei infrastrukturgebundenen Outdooraktivitäten - Qualitative Studie am Beispiel des Fernwanderwegs Rothaarsteig

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    Kurz-Zusammenfassung Im Zuge eines sich in den letzten Jahren verändernden (Sport-)Tourismus wird die Inszenierung von Erlebnissen auch für den Bereich der infrastrukturgebundenen Outdooraktivitäten wie z.B. dem Wandern als Mittel zur Angebotsprofilierung und Qualitätssteigerung eingesetzt, obwohl die Herstellung von Erlebnissen und die sichere Vorhersage ihres Auftretens umstritten sind. An diesen Beobachtungen setzt die ursprüngliche Thematik dieser Arbeit an: Möglichkeiten und Grenzen von Erlebnisinszenierung im Bereich der Outdooraktivitäten. Fokussiert auf das Beispiel des Wanderns auf dem Rothaarsteig wurden mit dem Ziel einer Effektivitätsanalyse von Erlebnisinszenierung in Form eines Soll-Ist-Vergleichs der Inszenierungsziele mit den erfassten Erlebnissen einerseits die bestehenden Erlebnisinszenierungsmaßnahmen des Rothaarsteigs und ihre Ziele und andererseits die Erlebnisse einer per Theoretical Sampling ermittelten Stichprobe von 31 Mehrtageswanderinnen und –wanderern auf dem Rothaarsteig im Alter von 20 bis 70 Jahren erfasst und analysiert. Den Kern der Untersuchungsstrategie bildete die Grounded Theory. Durch die Triangulation qualitativer Erhebungs- (Sekundäranalyse, Experteninterviews, Visitor Employed Photography, Photo Elicitation, Foto-Erlebnis-Tagebücher, Foto-Gruppen-Interviews) und Auswertungsmethoden (softwareunterstützte Qualitative Inhaltsanalyse) sowie durch Vergleich der Ergebnisse zu bestehenden Modellen und untereinander konnten die folgenden Ergebnisse festgestellt werden: • Die bestehende Erlebnisinszenierung des Wanderns am Rothaarsteig hat ihre Schwerpunkte in der Gestaltung der Wegführung und -beschaffenheit, dem Bau und Ausbau von Erlebnis-Infrastruktur und der personengebundenen Erlebnisinszenierung durch die Rothaarsteigranger. • Die Inszenierungsmaßnahmen zielen auf die Entstehung einer Vielzahl von positiven Erlebnissen ab, die unter zehn Themen wie z.B. „Natur“, „Landschaft“ oder „Kultur und Geschichte“ gebündelt werden konnten. • Das erhobene Spektrum erfasster Erlebnisse der Stichprobe kann in Form von 15 Erlebniskategorien zusammengefasst werden. Dazu zählen z.B. „Produkterlebnisse“, „Natur“- und „Landschaftserlebnisse“ und „Ruheerlebnisse“. Die meisten dieser Kategorien entsprechen den in der Literatur benannten Hauptmotiven und Erlebnisdimensionen des Wanderns sowie allgemein von Outdooraktivitäten. Daneben konnten acht zusätzliche Erlebniskategorien für das Wandern benannt werden. • Der Vergleich der Ziele der Inszenierungsmaßnahmen mit den erfassten Erlebnissen zeigt, dass der Großteil der gegenwärtigen Erlebnisinszenierungsmaßnahmen am Rothaarsteig eine hohe Effektivität aufweist und zur Entstehung erhoffter Erlebnisse beiträgt. Die ermittelten zusätzlichen Erlebniskategorien und aktuelle Entwicklungen im Wandertourismus bieten Potentiale für erweiterte Erlebnisinszenierungskonzepte des Rothaarsteigs und für Outdooraktivitäten wie z.B. dem Wandern an anderen Orten. ------------------------------------------------------------ Abstract Through the influence of recently changing markets in tourism, new products using the engineering of experience are being developed in outdoor activities such as hiking. This is happening even though the possibilities of the creation and the prediction of the character of other peoples´ experiences is highly controversial. This grounded-theory study aims to discuss the potential and limits of experience engineering or staging experiences in outdoor activities especially in hiking. Focused on the example of hiking on the „Rothaarsteig“ trail the strategies and themes of experience engineering of this trail were extracted from data consisting of planner´s materials, expert interviews and promotional literature. Additional data was collected from a sample of n=31 adult hikers (both male and female), who hiked parts of the trail or the whole trail in the summer of 2008. This was accomplished using qualitative methods such as visitor employed photography, photo elicitation and photograph logs. The data was completed by having the hikers take part in a modified form of focus group at their final destination showing a selection of the hikers´ photographs on a large screen to provoke comments from the hikers concerning their experience during their hike. All data was analyzed using QDA software through which codes, concepts and categories of both expected and actual experiences were processed. Finally, the extracted concepts of experience engineering and the aimed-for-experiences were compared with the actual experiences of hikers. As the main results reveal: • the existing concepts of experience engineering of the “Rothaarsteig” are based on the layout and the surface of the trail, the construction and improvement of experience infrastructure (e.g. platforms, bridges, info-boards) and human capital (rangers) • through these concepts the planners and operators of the trail aim for a large variety of experience to occur for the hikers, which can be combined to form ten basic themes (e.g. nature, landscape, culture and history) • the spectrum of actual experiences of the sample displays an even larger variety of experience, which again can be united to form 15 categories (e.g. nature, landscape, quiet). Most of these compare to motives of hikers and experience dimensions in outdoor activities as proposed in the literature. Eight additional dimensions of experience could be identified for hiking • that, as most of the actual experiences assimilate to the expected experience, the strategies of today´s experience engineering of the “Rothaarsteig” are working and help to process the hoped for user experience. The additional experiences identified, which are not yet influenced by experience engineering, as well as recent trends in hiking tourism, provide accessible potential for an extended experience-engineering strategy for hikes on the “Rothaarsteig” trail and for hiking and similar outdoor activities at other destinations

    Auswirkungen von Ausdauer- vs. Krafttraining vs. der Kombination Ausdauer-/Krafttraining auf die systemische Hämodynamik, Gefäßelastizität sowie Herzfrequenzvariabilität bei Patienten mit arterieller Hypertonie

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    Auswirkungen von Ausdauer- vs. Krafttraining vs. der Kombination Ausdauer-/Krafttraining auf die systemische Hämodynamik, Gefäßelastizität sowie Herzfrequenzvariabilität bei Patienten mit arterieller Hypertonie Anna B. Bickenbach1, Andrea Solera2, Hans G. Predel1, Klaus Baum3 1 Deutsche Sporthochschule Köln, Germany. 2 University of Costa Rica, Costa Rica. 3 Trainingsinstitut Prof. Baum, Germany. Hintergründe: Gemäß internationaler Leitlinien wird regelmäßige körperliche Aktivität für Patienten mit arterieller Hypertonie empfohlen. Bislang basierten die meisten bewegungstherapeutischen Interventionen fast ausschließlich auf ein reines Ausdauertraining. Ziel der Studie war der Vergleich eines reinen Ausdauertrainings (AT) vs. eines reinen Krafttrainings (KT) vs. der Kombination aus beiden Trainingsformen (AKT) auf die systemische Hämodynamik, Gefäßelastizität und Herzfrequenzvariabilität (HRV) bei Patienten mit arterieller Hypertonie Methoden: 55 therapienaive Hypertoniepatienten (42 Männer, 13 Frauen, 54,7 ± 10,4 Jahre, 175,3 ± 8,3 cm, 87,3 ± 14,7 kg) mit arterieller Hypertonie Grad I/Prähypertoinie wurden rekrutiert. Die Probanden unterzogen sich einer ärztlichen Untersuchung, unter anderem eine 24-Stunden-Blutdruckanalyse (Spacelabs Healthcare NIBP), HRV-Analyse (Task Force Monitor 3040i®), Bestimmung der Gefäßelastizität (Arteriograph TensioMed TM). Nach der Eingangsuntersuchung wurden die Probanden randomisiert in eine der vier Untersuchungsgruppen eingeteilt (AT, KT, AKT oder Kontrollgruppe (KG). Das Training umfasste drei Einheiten pro Woche über einen Umfang von 12 Wochen. Ergebnisse Die körperliche Leistungsfähigkeit anhand der VO2max wurde in allen drei Trainingsgruppen signifikant erhöht. In der AT Gruppe reduzierte sich der Blutdruck um -3,30 mmHg (2,35%), in der KT Gruppe um -4,90 mmHg (3,44%) und in der AKT Gruppe um -5,80 mmHg (4,18%). Die Parameter der HRV bzw. der Gefäßelastizität veränderten sich nicht statistisch signifikant. Diskussion Die besten Ergebnisse hinsichtlich einer Blutdrucksenkung konnten in der kombinierten Gruppe erreicht werden, was möglicherweise auf den doppelten Trainingsumfang bzw. die doppelte Dauer zurück zu führen ist. Krafttraining sollte aufgrund der positiven Effekte (z.B. Metabolismus) in den Trainingsalltag von Hypertoniepatienten integriert werden. Effects of various types of exercise (endurance vs. resistance training vs. endurance/resistance training) on hemodynamic parameters, heart rate variability, arterial stiffness in Hypertension. Anna B. Bickenbach1, Andrea Solera2, Hans G. Predel1, Klaus Baum3 1 Deutsche Sporthochschule, Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Köln, Germany. 2 University of Costa Rica 3 Trainingsinstitut Prof. Baum, Germany. Objective: Previous studies have convincingly demonstrated that regular physical activity is beneficial for patients with arterial hypertension (HTN). However, the majority of studies have focussed only on endurance exercise. The aim of the present study was to evaluate the effects of various types of physical exercise (endurance (ET) vs. resistance (RT) vs. the combination of both (ET/RT)) on hemodynamic parameters, heart rate variability, arterial stiffness in HTN. Patients and Methods: 55 patients (42 male, 13 female, 54,7 ± 10,4 years old, 175,3 ± 8,3 cm, 87,3 ± 14,7 kg) with previously untreated arterial hypertension (prehypertension/WHO Grad I) were included. The subjects underwent a complete medical examination. Parameters were evaluated by 24h-ABPM (Spacelabs Healthcare NIBP), Task Force Monitor 3040i®, Arteriograph TensioMed TM. Patients were subsequently randomized either to ET, RT, ET/RT or a control group (CG). The training program included three supervised units (30-60 min) per week over a period of 12 weeks at a specialised training center. Results Physical fitness measured by VO2max was significantly improved by all three training strategies. After ET blood pressure significantly decreased by -3,30 mmHg (2,35%), after RT -4,90 mmHg (3,44%) and after ET/RT -5,80 mmHg (4,18%). No change in arterial stiffness and heart rate variability could be observed. Conclusion The exercise-induced improvement in blood pressure is mainly observed in the ET/RT group which may be attributed to the larger extent of training and duration. Resistance training should no longer be considered as threatening for hypertensive patients because of hemodynamic parameters but be an integrated part of lifestyle and sports therapy and to

    The sponsorship effect: Do sport sponsorship announcements impact the firm value of sponsoring firms?

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    Sport Sponsoring ist heutzutage ein essentieller Bestandteil in der Marketingstrategie von global agierenden Unternehmen. Im Jahr 2009 umfasste das globale Sponsoring Volumen 29 Milliarden (PWC, 2010) und aufgrund dieser erheblichen Investments hinterfragen Manager und Investoren den finanziellen Erfolg solcher Marketingprogramme. Das Ziel dieser Studie ist es daher, die finanzielle Effektivität von Sponsoringaktivitäten zu analysieren und Einflussfaktoren zu identifizieren. Basierend auf einem aktuellen Datensatz (n=629) von weltweiten Sponsoringengagements zwischen 1999 und 2010 wird dieser Fragestellung für verschiedene Sportarten, Regionen, Industrien und Sponsoringtypen nachgegangen. Der Ereignisstudien-Ansatz (Brown & Warner, 1985) wird angewandt um zu untersuchen, wie die offizielle Bekanntgabe von Sponsorships die Aktienkurse (und damit Firmenwerte) von Sponsoren beeinflusst (AR = Abnormale Rendite; Unterschied zwischen erwarteter und tatsächlicher Rendite). Regressionsanalysen helfen bei der Identifizierung von Einflussfaktoren. Die Ergebnisse der Ereignisstudie für den Gesamtdatensatz dokumentieren eine insgesamt positive Reaktion der Aktienkurse auf die Bekanntgabe von Sponsorships, d.h. ein positiver Sponsoring Effekt (AAR = +0,36% am Tag der Bekanntgabe). Diese positive abnormale Rendite deutet an, dass Investoren Sponsoringaktivitäten als insgesamt wertsteigende Maßnahmen sehen, die sich positiv auf zukünftige Umsätze und Profite auswirken können. Die Analyse von Sub-Datensätzen zeigt jedoch auch, dass nicht alle Sponsorships gleich sind, denn der nachgewiesene Effekt für einzelne Sub-Gruppen ist neutral oder sogar negativ. Die Resultate der Regressionsanalyse zeigen, dass AR höher ausfallen für Sponsorships auf Unternehmensebene (vs. Markenebene), für Sponsorships mit eher nationaler Visibilität (vs. internationaler Präsenz), und je höher die Sponsoringsumme ist. Negativ beeinflusst werden AR von der Firmengröße der Sponsoren. Abstract Today sport sponsorship constitutes a vital part of most firms’ marketing communication mix, representing a global sport sponsorship budget of 29 B in 2009 (PWC, 2010). In light of these significance investments executives increasingly question the financial return of such marketing programs. Because of the revealed deficits of prior research the main purposes of this study are to provide a comprehensive analysis of the financial effectiveness of sport sponsorship announcements and to identify key characteristics that might have an impact on the success of sponsorships by using a unique and recent dataset of worldwide sponsorship announcements, analyzing different sports, regions, sponsorship types and industries. The global dataset includes 629 sponsorship announcements between 1999 and 2010 and is to the author’s best knowledge the largest sample ever used in an effectiveness study of sport sponsorships. Event study methodology (Brown & Warner, 1985) was used to assess the impact of sponsorship announcements on ARs (difference between expected stock returns and actual observed stock returns) and thus on firm value, whereas regression analysis was employed to analyze which factors determine ARs following sport sponsorship announcements. The event study results document an overall positive effect on stock returns as a result of official sponsorship announcements (AAR=+0.36% on day 0), providing statistical evidence that sport sponsorship announcements positively impact the firm value of sponsoring firms for the overall sample across all sports. These positive abnormal returns imply that investors saw sponsorship deals as value creating investments with beneficial impact on future sales and profits of the sponsoring firm. However, the sub-sample analysis also shows that not all sponsorships are equal and the sponsorship effect for some analyzed sub-samples were neutral or even negative. The results of the overall regression analysis reveal that across all sports ARs are significantly higher for corporate level deals (sponsorship promotes corporate name) than for brand level deals (sponsorship promotes specific brand name), indicating that investors might be sceptical about the ability of consumers to associate the sponsored company name with specific brands. More detailed sub-sample analysis suggests that sponsorship deals of smaller firms, high value deals, and national deals were found to have significantly higher abnormal returns than others

    Working Memory and the Control of Attention in Sport: From General Mechanisms to Individual Differences

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    English Abstract: The major aim of the present research programme was to investigate the theoretical framework of working memory as it relates to the control of attention in sport because attention research in sport has been criticized for lacking a suitable theoretical framework (Bocher, 2008). Chapter 2 introduces the concept of working memory in combination with dual-process theories of cognitive control (Kahneman, 2011) and establishes how these two bodies of literature can be combined to form a guiding theory for attention research in sport. In Chapter 3 a central mechanism is highlighted how working memory is involved in the control of attention in sport. Seven experiments demonstrate that the activated contents—visual objects and verbal instructions—in working memory control the focus of attention in sport decision making situations. Chapter IV reviews literature showing that working memory capacity is an important individual difference variable that is predictive of controlling attention in a goal-directed manner and avoiding distraction and interference. Two experiments demonstrate that athletes with a high working memory capacity are more successful at staying focused, avoiding distraction, and impulsive errors in specific sport situations. Chapter V discusses whether differences in working memory capacity as they related to the control of attention contribute to sport expertise. The conducted studies do not indicate that working memory capacity contributes to sport expertise as high level athletes did not differ to both low level athletes and non-athletes on this basic capacity. Chapter VI specifies how the research program has broadened and extended the sports attention and expertise literature, having both theoretical and practical implications, and offering some promising avenues for future investigations. German Abstract: Die kumulative Dissertation hatte zum Ziel, die Relevanz des Arbeitsgedächtnisses im Hinblick zur Aufmerksamkeitskontrolle im Sport zu untersuchen, da bislang kein geeigneter, theoretischer Rahmen in der sportspezifischen Aufmerksamkeitsforschung etabliert wurde (Bocher, 2008). In Kapitel II wird dargelegt, wie das kognitionspsychologische Modell des Arbeitsgedächtnisses mit dualen Prozess-Theorien der kognitiven Kontrolle (Kahneman, 2011) in Verbindung gebracht werden kann, um eine leitende Theorie in der sportspezifischen Aufmerksamkeitsforschung zu bilden. Kapitel III stellt sieben Experimente vor, welche einen zentralen Mechanismus aufzeigen, wie die aktivierten Inhalte des Arbeitsgedächtnisses - visuelle Objekte und verbale Instruktionen - den Aufmerksamkeitsfokus in sportspezifischen Entscheidungssituationen kontrollieren. In Kapitel IV wird argumentiert, dass die Arbeitsgedächtniskapazität eine wichtige differenzielle Variable ist und eine exzellente Vorhersagekraft aufweist, in wie weit Personen in der Lage sind, ihre Aufmerksamkeit zielgerichtet einzusetzen. Zwei Experimente zeigen, dass Sportler mit einer hohen Arbeitsgedächtniskapazität ihre Aufmerksamkeit besser fokussieren konnten, weniger ablenkbar waren und weniger anfällig für impulsive Fehler waren. Kapitel V geht der Frage nach, ob im Sport Expertise-Unterschiede bezüglich der Arbeitsgedächtniskapazität evident sind. Die durchgeführten Studien deuten nicht darauf hin, dass die Arbeitsgedächtniskapazität zur Sport-Expertise beiträgt, da keine Unterschiede hinsichtlich dieser generellen Kapazität zwischen hochklassigen, niedrigklassigen und Nicht-Sportlern feststellbar waren. In Kapitel VI werden zunächst die theoretischen und praktischen Implikationen der Dissertation dargestellt und konkretisiert wie das Forschungsprogram sowohl die Aufmerksamkeitsforschung und die Expertiseforschung im Sport erweitert hat, bevor zukünftige Forschungsfragen behandelt werden

    Effects of experimentally reduced plantar cutaneous sensation on perturbed and unperturbed human locomotion

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    “Effects of experimentally reduced plantar cutaneous sensation on perturbed and unperturbed human locomotion” Abstract Peripheral afferent feedback from muscles, tendons and skin of the lower limb plays a pivotal role in neural control of human locomotion and its impairments may contribute to altered gait, increased risk of falls and foot complications in diabetic peripheral neuropathy. The present thesis examines how reduced plantar cutaneous sensation modifies the locomotor output during undisturbed walking and how it is involved in locomotor adjustments and locomotor adaptation to unexpected surface changes during walking. Cutaneous sensation in the soles of both feet was reduced by means of intradermal injections of an anaesthetic solution, without affecting foot proprioception or muscles. Sensory testing of pressure touch and vibration perception revealed that the intervention significantly lowered plantar sensation reducing it to the level of sensory neuropathy. The results show that impaired plantar sensation itself generates no changes in plantar pressure distribution variables during walking underscoring the impact of further comorbidities of peripheral neuropathy with regard to increased plantar pressures in the diabetic foot. Changes in lower limb kinematics, gait dynamics and modifications of muscle activation patterns occurred particularly during the first half of stance suggesting that plantar cutaneous afferents are involved in control of foot loading and may contribute to gait alterations. The gait perturbation protocol included surface alterations (hard/soft) to one covered exchangeable element. Dynamic stability was quantified by using the margin of stability based on the extrapolated center of mass concept. The locomotor response to the first unexpected perturbation was an increase of the base of support at the recovery step, more pronounced under plantar anaesthesia, which led to a more stable body-position suggesting possible sensory substitutions. Similar improvements in the adaptation rate and magnitude indicate that the locomotor adaptational potential may not decrease due to the loss of plantar sensation. “Effekte experimentell reduzierter plantarer Hautsensorik auf das Gehen und auf Störungen während des Gehens” Zusammenfassung Periphere afferente Informationen aus den Muskeln, den Sehnen sowie der Haut der unteren Extremität sind maßgeblich an der neuronalen Kontrolle der menschlichen Fortbewegung im Gehen beteiligt. Deren Beeinträchtigung in Folge einer diabetischen peripheren Neuropathie kann zu Gangpathologien, einem erhöhten Sturzrisiko und Komplikationen des diabetischen Fußes beitragen. Die vorliegende Dissertation untersucht wie eine verringerte Sensibilität der Haut der Fußsohle zum Einen die Gangcharakteristik während des Gehens beeinflusst und zum Anderen welchen Einfluss diese auf die Gangstabilität bei unerwarteten Veränderungen des Untergrundes und motorische Adaptationsvorgänge während des Gehens hat. Die Hautsensibilität der Fußsohlen wurde hierfür gezielt mittels multipler intradermaler Injektionen einer lokalanästhetischen Lösung reduziert, ohne die Propriozeption des Fußes und die Funktion der intrinsischen Fußmuskulatur zu beeinträchtigen. Die Evaluation der sensorischen Wahrnehmungsschwellen für Berührungsdruck und Vibration bestätigte, dass die experimentelle Intervention die Hautsensibilität der Fußsohle signifikant auf das Niveau einer ausgeprägten sensorischen peripheren Neuropathie anheben konnte. Die Analyse der plantaren Druck- und Kraftverteilungsvariablen zeigte, dass eine verringerte Hautsensibilität der Fußsohle keine Veränderungen der plantaren Druckverteilung im Gehen generiert. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, dass die erhöhten plantaren Spitzendruckwerte des diabetischen Fußes durch andere Folgeschädigungen einer peripheren Neuropathie bedingt werden. Veränderungen der Gangkinematik, der dynamischen Gangvariablen und der Muskelaktivität der unteren Extremität insbesondere in der ersten Hälfte der Stützphase zeigten die Bedeutung plantarer Hautafferenzen in der sensiblen Phase der Körpergewichtsübernahme während des Gehens und deuten auf deren Beteiligung an der Entstehung von Gangpathologien. Für die Analyse der Gangstabilität wurde ein Gangprotokoll durchgeführt, in welchem der Untergrund bei einem Bodenelement ohne Wissen der Probanden variiert werden konnte (harter/weicher Untergrund). Als Kriterium für die Stabilität bei unerwarteten Veränderungen des Untergrundes wurde die dynamische Stabilität (“margin of stability”) auf der Grundlage des Konzeptes des extrapolierten Körperschwerpunktes kalkuliert. Als reaktive Feedback-Antwort während der ersten unerwarteten Veränderung des Untergrundes wurde eine Vergrößerung der Unterstützungsfläche während des Restabilisierungsschrittes generiert. Diese Reaktion war bei verringerter Hautsensibilität der Fußsohle ausgeprägter, resultierte in einer höheren Stabilität und kann als sensorische Substitution interpretiert werden. Das motorische Adaptationspotential zur Kontrolle der dynamischen Stabilität war durch die Verminderung plantarer Hautafferenzen nicht verringert

    Zur Literaturauswahl in der ZBS aus Fachreferentensicht

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    Unterstützung des Fachreferates Sport durch die Informationstechnologie

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    Der Vortrag 'Unterstützung des Fachreferates Sport durch die Informationstechnologie' zeigt Möglichkeiten sich mit neueren Technologien (zum Thema Sport) auf dem Laufenden zu halten, ohne im Informationschaos zu versinken. Beispielhaft gezeigt werden u.a. netvibes, dropbox und evernote

    Physical activity and estrogens in the prevention and rehabilitation of obesity in ovarian dysfunction

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    Zusammenfassung Das Einsetzen der Menopause führt auf Grund hormoneller Veränderungen häufig zu einer Störung der weiblichen Energiehomöostase, so dass für Frauen im Alter das potenzielle Risiko Adipositas und in der Folge ein metabolisches Syndrom zu entwickeln steigt. Ferner stellen Hormonersatztherapien, welche häufig als Therapeutikum zum Ausgleich der Östrogendefizite eingesetzt werden, einen erhöhten Risikofaktor für die Entstehung von Brustkrebs oder Schlaganfällen dar. Dementsprechend wächst die Nachfrage nach alternativen Therapiemöglichkeiten. Das Ziel dieser Studie war es, den kombinierten Einfluss gezielten körperlichen Trainings im Zusammenspiel mit Östrogenen sowohl auf die Prävention als auch die Rehabilitation einer ernährungsinduzierten Adipositas, hier vor allem im Zustand der ovariellen Dysfunktion, zu untersuchen. In beiden Studien wurden ovariektomierte (OVX) und sham-operierte (SHAM) weibliche Wistar-Ratten mit einer Highfat-Diät gefüttert. In der sechswöchigen Interventionsphase verhielten sich die Tiere entweder ruhig, erhielten Ausdauertraining, bekamen 17β-Estradiol (E2) oder eine kombinierte Behandlung (Training/E2). Die erste Studie (Prävention) dauerte neun Wochen, die Interventionsphase setzte ein, ehe die Tiere adipös waren. Die zweite Studie (Rehabilitation) hingegen dauerte zehn Monate und die Interventionsphase begann erst nachdem Adipositas bzw. Comorbiditäten diagnostiziert wurden. In beiden Untersuchungen führte Ovariektomie zu einer Störung der Energiehomöostase. Im Vergleich zu den SHAM-Ratten wiesen OVX-Tiere die höchsten Körpergewichte, viszerales und subkutanes Körperfett sowie die schlechtesten Serumlipidprofile auf, Energieumsatz und Isulinsensitivität waren herabgesetzt. E2-Substitution sowie gezieltes körperliches Training konnten diesem Verlauf entgegenwirken. Hinsichtlich der Adipositas sowie ihrer Folgeerkrankungen zeigten sich positive Effekte sowohl im präventiven als auch im rehabilitativen Ansatz. Die kombinierte Therapie brachte oftmals die effektivsten Veränderungen, vor allem bezüglich des Fettstoffwechsels. Insulinsensitivität und Glukosetransporter 4 im M. Gastrocnemius reagierten vorrangig auf Training. Die vorliegenden Ergebnisse belegen, dass eine Therapie, bestehend aus E2 und gezieltem körperlichen Training eine effektive Strategie zur Prävention als auch zur Therapie der ausgeprägten Adipositas bei postmenopausalen Frauen darstellen könnte. Möglicherweise könnte zukünftig die in Hormonersatztherapien verwandte E2-Konzentration reduziert werden, wenn die Therapie durch körperliches Training ergänzt wird. Abstract Menopause transition, thus estrogen deficiency due to ovarian dysfunction often leads to an imbalance of energy homeostasis in females. Consequently, female elderly are at a higher risk in developing obesity, metabolic syndrome or type 2 diabetes. Hormone replacement therapy, often regarded as an adequate therapeutic agent, is now known to be a risk factor for developing or promoting breast cancer. Accordingly, the demand for alternative strategies is rising. Therefore, the aim of the present studies was to investigate the effects of targeted exercise training in combination with estrogen treatment on the prevention as well as the rehabilitation of nutrition-induced obesity, especially in ovarian dysfunction. In both experiments ovariectomized (OVX) and sham-operated (SHAM) female Wistar rats have been fed with a high fat diet. During a six weeks lasting intervention period the animals either remained sedentary, performed exercise training, received 17β-Estradiol or a combined treatment. The first experiment (prevention) took about 9 weeks and the intervention period started just before obesity or co-morbidities have been appeared. Whereas the second experiment (rehabilitation) took about ten months and the intervention period began not before obesity could be identified. In each study ovariectomy led to an imbalance of energy homeostasis. Compared to SHAM rats OVX animals featured higher body weights, visceral and subcutaneous fat contents and worse serum lipid profiles. Even energy expenditure and insulin sensitivity were decreased. Estrogens as well as exercise training could hinder this progress, they showed beneficial effects on prevention as well as rehabilitation of obesity and in consequence a metabolic syndrome in OVX rats. The combination of exercise training and estrogen treatment often came out on top, especially concerning fat metabolism. Insulin sensitivity and expression of GLUT4 in m.gastrocnemius was mainly affected by training. In general, the preventive benefits were more distinctive compared to the rehabilitative. Thus, the present results seem to provide evidence that HRT combined with targeted physical activity could be a very effective strategy to support the prevention as well as the rehabilitation of obesity and its co-morbidities. Potentially, in the future the dose of estrogens used in HRT might be minimized if substitution is combined with exercise training

    Einfluss von regelmäßiger körperlicher Belastung auf Herzfrequenzregulation, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität bei permanentem Vorhofflimmern

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    Ziel: diese prospektive Pilotstudie wurde durchgeführt, um zu evaluieren, ob regelmäßiges körperliches Training die Herzfrequenz senken, die Leistungsfähigkeit steigern und die Lebensqualität bei Patienten mit permanentem VHF verbessern kann. Methoden: 10 Patienten (Alter 59±10 a, Anamnese mit VHF: 9.8±7.6 a) nahmen an einem viermonatigen Ausdauertraining (2x wöchentlich 45 min Jogging/Walking) teil, das an ihre individuelle körperliche Belastbarkeit angepasst wurde. Alle Patienten unterzogen sich einer echokardiographischen und spiroergometrischen Untersuchung zu Beginn und am Ende der Trainingsintervention. Die Patienten nahmen an Laktatfeldstufentests teil, die zu Beginn, nach 2 und nach 4 Monaten durchgeführt wurden. Zur Erhebung des subjektiven Belastungsempfindens wurde die Borgskala eingesetzt. Psychopathometrische Untersuchung wurden durchgeführt. Ergebnisse: nach vier Monaten Trainingsintervention sank die Ruheherzfrequenz während Vorhofflimmern von 87±18 auf 78±15 S/min (p=0.02). Die mittlere Herzfrequenz im Holter-EKG sank nach der Trainingsintervention von 76±20 auf 67±12 S/min (p= 0.05). Bei spiroergometrischer Belastung konnten signifikante Senkungen der Herzfrequenzrate bei jeder bis auf eine Schwierigkeitsstufe beobachtet werden. Dieser Effekt zeigte sich trotz allgemein höherer Schwierigkeitsstufen. Die maximale Herzfrequenz bei spiroergometrischer Untersuchung sinkt hochsignifikant von 168±34 auf 152±35 S/ min (p=0.001). Bei 8 Patienten zeigt sich eine signifikante Herzfrequenzsenkung von 166±38 auf 144±34 S/min (p=0.0018). Es zeigte sich ein signifikanter Anstieg der Geh- bzw. Laufgeschwindigkeit bei einem definierten Laktatwert von 2 mmol/l von 105±11 auf 113±12 m/min (p=0.03) nach zwei Monaten und zum Ende der Intervention eine weitere signifikante Erhöhung auf 116±12 m/ min (p=0.05). Bei einer Gehgeschwindigkeit von 1.6 m/s sinken die Laktatwerte nach vier Monaten signifikant von 1.65±0.66 auf 1.1±0.5 mmol/l (p= 0.009). Ebenso bei einer Gehgeschwindigkeit von 1.9 m/s zeigten sich signifikant niedrigere Laktatwerte vom Beginn der Studie verglichen mit den Werten nach zwei Monaten: die Laktatwerte sanken von 2.7±1.2 auf 2.5±1.3 mmol/l (p=0.02). nach zwei Monaten verglichen mit Studienbeginn. Die Einschätzung des subjektiven Belastungsempfindens mittels der Borgskala verbesserte sich signifikant von 11±4 zu Studienbeginn auf 8±4 nach zwei Monaten (p=0.03).). Bei zwei Patienten wurde die Dosis des Beta-Blockers reduziert und bei einem Patienten wurde die Digoxin–Therapie beendet. Zusammenfassung: Regelmäßiges moderates körperliches Ausdauertraining führt zu einer verbesserten Herzfrequenzregulation bei Patienten mit permanentem VHF. Regelmäßiges körperliches Ausdauertraining führt zudem zu einer erhöhten Belastbarkeit einhergehend mit einer gesenkten Herzfrequenz während körperlicher Aktivität und in Ruhe. Moderates Ausdauertraining hat positiven Einfluß auf die Lebensqualität und kann zu einer Reduzierung der antiarrhythmischen Medikamente führen. Körperliches Training sollte daher das therapeutische Spektrum erweitern. Weiterführende Untersuchungen an größeren Patientenkollektiven sind allerdings erforderlich zur Klärung der optimalen Belastungsform. Aims: This prospective pilot-study was performed to assess whether regular moderate physical activity may decrease the heart rate, increases exercise capacity and improves quality of life during atrial fibrillation (AF). Methods: 10 patients (age 59±10 years, average duration of AF was 9.8±7.6 years) underwent moderate physical endurance exercise adjusted to their individual capacities (45 min walking/jogging, twice a week) during four months. All patients were examined echocardiographically and spiroergometrically before and after training intervention. Patients underwent a graded exercise test to determine lactate thresholds at baseline, after 2 and 4 months supported by the Borg Scale. Psycho-pathometric examinations were obtained. Results: After four months of training intervention the resting heart rate decreased during atrial fibrillation from 87±18 to 78±15 beats/min (p=0.02). The mean ventricular rate decreased after the training intervention from 76±20 to 67±12 beats/min (p=0.05). At spiroergometrical exposure significant decreases of the ventricular rate could be observed at almost every exercise level. This effect was shown despite of an overall higher exercise level. The maximal heart rate during spirometric stress testing decreased from 168±34 to 152 ±35 beats/min (p=0.001). In 8 patients a decrease of the heart rate was shown on the absolute stress level from 166±38 to 144±34 beats/min (p=0.0018). An increase of the walking or running speed at a lactate threshold of 2 mmol/l was observed from 105±11 m/min at baseline to 113±12 m/min after two months (p=0.03) to 116±12m/min after four months (p=0.05). At a walking/running speed of 1.6 m/s the lactate threshold decreased significantly from 1.65±0.66 to 1.1±0.5 mmol/l (p=0.009) after four months compared to baseline. At a walking/running speed of 1.9 m/s the lactate parameters decreased from 2.7±1.2 to 2.5±1.3 mmol/l (p=0.02) after two months compared to baseline. The assessment of perceived exertion by using Borg Scale improved from 11±4 at baseline to 8 ±4 after two months (p=0.03). In two participants the dose of beta-blockers was reduced and digoxin was terminated in another. Seven of eight items of the SF 36 quality of life questionnaire improved after four months. Conclusion: Regular moderate physical endurance exercise training leads to an improved heart rate regulation in patients with AF. In addition it leads to an increased physical capacity accompanied with a decreased heart rate during physical activity and at rest. Regular moderate endurance training reduces the need for antitachycardic medication. It affects the quality of life positively. Physical activity should be considered for patients with AF in addition to a drug regiment therapy only. It could widen up the therapeutic spectrum for patients with AF. Further studies with a bigger collective of patients are necessarily to clear the optimal modus of physical exercise

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