Journal of Technical Education (JOTED)
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    Entwicklung technikdidaktischer Kompetenzfacetten im Verlauf schulpraktischer Studien

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    Der Anspruch einer stärkeren berufspraktischen Orientierung und Aufwertung von schulpraktischen Lerngelegenheiten im Rahmen der Lehrer/-innenausbildung resultierte im rein quantitativen Ausbau des zeitlichen Umfangs sowie qualitativ in neuen Ansätzen der investierten Lernbegleitung seitens der Hochschulen (vgl. Gröschner & Seidel 2012). Bislang fehlt es jedoch an geeigneten Testinstrumenten sowie empirischer Evidenz, ob Praxisphasen die gewünschten Förderwirkungen bei angehenden Lehrpersonen auch einlösen.In einem ersten Schritt widmet sich daher der vorliegende Beitrag einer Instrumentenprüfung mittels einer im Längsschnitt angelegten Untersuchung dieser Forschungsaufgabe: Inwieweit ist das umfassend validierte und auf Unterrichtsvignetten basierende Testinstrument PCK-T in der Lage, die allgemein unterstellte Entwicklung fachdidaktischer Kompetenzfacetten im Verlauf schulpraktischen Studien von Studierenden im allgemein bildenden Fach Technik[1] erfassen zu können?[1] Es wird lediglich die Erfassung zentraler technikdidaktischer Kompetenzfacetten von angehenden Lehrkräften des allgemein bildend ausgerichteten Technikunterrichts beansprucht. Für angehende Lehrkräfte gewerblich-technischer berufsbildender Schulen wäre das Instrument in der hier vorliegenden Ausgestaltungin der Verwendung ungeeignet

    Abstracts Bd. 6 Nr. 1 (2018)

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    _______________________________________________________________________________________________________________Victoria AdenstedtPilotierung eines Fragebogens zur Erhebung des Technischen Selbstkonzepts von durchschnittlich NeunjährigenZusammenfassung Dieser Beitrag befasst sich mit dem Technischen Selbstkonzept von Grundschülern und Grundschülerinnen zum Gegenstandsbereich Technik. Im Fokus steht die Erprobung und Pilotierung eines Fragebogens zur Erfassung des Technisch-Akademischen Selbstkonzepts von durchschnittlich Neunjährigen. Das Instrument umfasst dabei 3 Subkonstrukte: Selbsteinschätzung, Fähigkeitskonzept und Selbstbild & Selbstbewertung. An der Pilotierungsstudie beteiligten sich N = 49 Schüler und Schülerinnen einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse sollen Aufschlüsse über die Validität des Instruments geben.Schlüsselwörter: technisches Selbstkonzept, Technische Bildung, Primarstufe, Pilotierungs­studie, Messinstrument_________Piloting of a questionnaire to measure the technical self-concept of an average nine-year-oldsAbstractThis article deals with the technical self-concept of primary school pupils in the field of technology. The focus is on the testing and piloting of a questionnaire to measure the technicalacademic self-concept of average nine-year-olds. The instrument consists of 3 subconstructions: self-assessment, skills concept and self-evaluation & self-perception. N = 49 pupils from a primary school in North Rhine-Westphalia took part in the pilot study. The results should provide information on the validity of the instrument.Keywords: technological self-concept, technology education, primary school, pilot study, measuring instrument_______________________________________________________________________________________________________________Marcus Dengler / Ralf TenbergExplorative Fallstudien zu handlungsorientiertem digitalen Lernen in der MetalltechnikZusammenfassung Im Zentrum der Studien steht ein didaktisches Design, in welchem ein neu entwickelter Lernträger durch ein multimediales Lernprogramm für ein autodidaktisches berufliches Lernen zugänglich gemacht werden soll. Untersucht wurde dazu in fünf Einzelfallstudien, wie Berufsschüler/-innen metalltechnischer Berufe mit einer Lernsequenz zurechtkommen, die handlungsorientiertes berufliches Lernen anhand der eigenständig erstellten Lernsoftware zum Thema "Getriebetechnik" akzentuiert und dabei korrespondierende berufliche Handlungen an einem Demonstrationsgetriebe ermöglichen soll. Neben der Beobachtung der Handlungen u. a. des Umgangs mit dem Lernprogramm und dem Anschauungsgetriebe sowie entsprechender Werkzeuge, wurden in einer schriftlichen Lernkontrolle Wissens- und Transferfragen zur Thematik in den Dimensionen des Sach-, Prozess- und Bezugswissens gestellt. Die in der Untersuchung gewonnenen Daten wurden den Angaben der Probanden, die vor Beginn der Untersuchungsreihe zu deren Vorwissen, schulischen Leistungen, Leistungsmotivation und Medienaffinität erhoben wurden, gegenübergestellt. Als Ergebnis konnte zusammenfassend festgestellt werden, dass die zwischen handlungs- und fachsystematischen Sequenzen alternierende Lernsequenz für alle Probanden relativ gut umsetzbar war und sich die Steuerung des Lernprozesses durch die Lernsoftware nicht negativ auf die empfundene Motivation auswirkte. Defizite lassen sich bei der Qualität des erworbenen Wissens feststellen, was absehbar mit den begrenzten didaktischen Möglichkeiten der Lernsoftware bzw. deren gesamtstrukturellen Interaktionsspektrum zusammenhängt.Schlüsselwörter: Fallstudie, Handlungsorientierung, digitales Lernen, Metalltechnik, Getriebe_________Explorative case studies on activity oriented digital learning in the domain of mechanical engineeringAbstract The studies focus a didactical layout utilizing newly developed learning materials to enable autodidactic vocational learning by using a multimedia learning program. Five individual case studies examined how vocational students in the domain of mechanical engineering coped with an activity oriented vocational learning sequence, that required to work with a learning program covering gear technology while simultaneously conducting associated activities with a gear drive. Besides observing actions like handling the learning program, the gear drive and appropriate tools, a written test covered knowledge and transfer questions divided in the three levels of content, process and context. The obtained data was compared with questionnaires regarding prior knowledge, school achievement, motivation and media affinity filled in by the test persons. The studies showed that all test persons coped well with the learning sequence alternating between activity and content oriented phases. Additionally, the learning program didn’t negatively influence the perceived motivation of the test persons. Deficits were revealed regarding the quality of the acquired knowledge due to the limited didactic opportunities of a learning program.Keywords: case study, activity orientation, digital learning, mechanical engineering, gear_______________________________________________________________________________________________________________Eckart Diezemann / Markus SchäferSubjektorientierte Gestaltung von Unterrichtsprozessen in der dualen Berufsausbildung - zur iterativen Weiterentwicklung der Designbasierten Didaktik auf der Basis eines innovationsorientierten ForschungsdesignsZusammenfassung Das Erkenntnisinteresse des Design-Based Research Projekts fokussiert den Zusammenhang von Subjektentwicklungsprozessen und designbasierter Didaktik im Rahmen der dualen beruflichen Erstausbildung zur Kfz-Mechatronikerin bzw. zum Kfz-Mechatroniker. Der DBR-Ansatz wurde gewählt, weil er u. A. die Möglichkeit bietet, ein entwicklungs- und innovationsorientiertes Forschungsdesign zu implementieren. Der Vorteil der Verwendung des DBR-Ansatzes besteht für das vorliegende Forschungsvorhaben zudem darin, dass die Komplexität des Untersuchungskontextes in den Experimenten (Feld und Untersuchungsgegenstand) berücksichtigt werden kann. Im Beitrag werden zunächst die methodologischen und forschungsmethodischen Fragen erörtert, bevor das designbasierte Didaktische Konzept als Forschungsgegenstand, die Forschungsfragen und das konkrete Forschungsdesign beschrieben werden. Abschließend werden der Forschungsverlauf und vorliegende (Zwischen-) Ergebnisse vorgestellt.Schlüsselwörter: Design-Based Research, Designbasierte Didaktik, Subjektentwicklung, kfz4me, KFZ-Mechatronik, MediKo-Matrix_________Subject-centered layout of education processes within dual VET - advancement of the design based didactic concept on the basis of a Design Based ResearchAbstract The cognitive interest of this Design-Based Research (DBR) project is to explicate in how far subject development within the scope of the dual VET (automotive mechatronics fitters/KFZ MechatrinikerIn) can be supported through the advancement of a design-based didactic concept. The developmental component of the DBR project focusses the development, implementation, and evaluation of various didactic scenarios which aim at optimising the interconnection of theory and practice. The incentive behind choosing a DBR approach is based on the possibility to implement an innovation-oriented research design. Therefore, the benefit of using the DBR approach consists in the possibility to consider the complexity of the study context (field and object). In the article, the methodological frame of reference will initially be discussed before the design-based didactic concept as a research object, the research question, and the research design in concrete terms are described. Finally, the course of research and, if applicable, (interim) results will be analysed.Keywords: Design-Based Research, automotive/car mechatronic fitters, design-based didactic concept, subject development, kfz4me.de, MediKo-Matrix_______________________________________________________________________________________________________________Tatiana Esau / Stefan FletcherProzessorientierte Analyse von konstruktiven Problemlöseprozessen auf Basis von Eye-Tracking-AufnahmenZusammenfassung Konstruktives Problemlösen ist eine spezifische Form des Problemlösens und eine wichtige handlungsorientierte Lernmethode im allgemeinbildenden Technikunterricht. Die damit verbundenen individuellen konstruktiven Problemlösungsprozesse sind auf der Ebene von Schülerinnen und Schülern empirisch schwer zu erfassen und bisher so gut wie unerforscht. Mithilfe mobiler Eye-Tracking-Brillen lassen sich sowohl Daten über die Informationsaufnahme als auch über die ausgeführten Handlungen eines Probanden im Detail erfassen. In Anlehnung an die informationsverarbeitende ACT-R Theorie von J. R. Anderson und unter der Berücksichtigung von Konstruktionsphasen wurde eine neue Analysemethodik entwickelt, mit der die Lösungsprozesse von 14 Schülern analysiert und die drei Lösungsstrategien: Praktisch-orientierte, theoretisch-orientierte sowie Mischstrategie qualitativ ermittelt wurden.Schlüsselwörter: Konstruieren, Problemlösen, Lösungsstrategien, Eye-Tracking-Aufnahmen_________Process-oriented analysis of engineering-design problem solving processes based on the eye-tracking recordingAbstract Engineering-design problem solving is a specific form of problem solving and an important action-oriented learning method in technology education in general schools. The individual, engineering-design problem-solving processes at the level of pupils are empirically difficult to explore and therefore they are so far almost not researched. Using mobile eye-tracking glasses the data about the perception of information as well as the actions of a subject can be captured. Following the ACT-R theory from J. R. Anderson and considering engineering design phases, a new analytical methodology was developed. The method was used to analyze the solution processes of 14 students and qualitatively determine the three solution strategies: practical-oriented, theoretical-oriented and mixed strategy.Keywords: Engineering-design problems, problem solving, solving strategy, eye-tracking recordings_______________________________________________________________________________________________________________Stefan Fletcher / Anja KleinteichDie Entwicklung des technischen Systemdenkens im Übergang von der Primar- zur SekundarstufeZusammenfassung Welche grundlegenden technischen Denkweisen im Sachunterricht erlernt werden und wie sich diese in der Sekundarstufe weiterentwickeln, ist bisher weitgehend unerforscht. Am exemplarischen technischen System Wasserkraftwerk wird in einem querschnittlichen Vergleich untersucht, wie sich das technische Systemdenken von Schüler/-innen am Ende der Primarstufe in Klasse 7 der Gesamtschule weiterentwickelt. Zur Erfassung wird in Anlehnung an die Strukturlegetechnik von D. Wahl (2013) ein neuartiges Erhebungsinstrument entwickelt. Im Ergebnis zeigt sich ein moderater Zuwachs des technischen Systemdenkens, der dem Lernzuwachs eines Schuljahres entspricht. Bei der Entwicklung des Systemdenkens im Detail zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Anwendung in unterschiedlichen Teilgebieten und der Art der Denkprozesse.Schlüsselwörter: Technisches Systemdenken, Entwicklung, Sachunterricht_________The Development of Technical System Thinking in the Transition of Elementary to Secondary SchoolAbstract Which technical way of thinking pupils basically learn in elementary schools and how this thinking develops in secondary schools are widely unresearched until now. With this in mind, we investigated pupils’ way of thinking about the technical system hydropower plant in a cross-sectional comparison of pupils at the end of elementary school in grade 4 and grade 7 in secondary school. Therefore, we develop a new test instrument based on the structure formation technique of D. Wahl (2013) to gather pupils’ way of thinking. The results show a moderate increase in pupils’ technical way of thinking comparable with the increase in knowledge of one school year. However, in detail there are significant differences in the development of system thinking for the application in different subcategories and the way of thinking.Keywords: Technical system thinking, development, general studies (Sachunterricht)_______________________________________________________________________________________________________________Bernd Geißel / Sandra FunkVergleichende Analyse von Fehlersuchprozessen bei Elektroniker/-innen für Automatisierungstechnik in simulierten und realen AnforderungssituationenZusammenfassung Im Kontext neuerer Entwicklungen der Instrumentenkonstruktion zur Erfassung von (berufsfachlichen) Kompetenzen Auszubildender werden diverse Repräsentationsformen und Testformate erprobt. Für die Kompetenzfacette fachspezifischer Problemlösefähigkeit werden aktuell Computersimulationen als eine valide und zugleich praktikable Möglichkeit betrachtet. Primär wird dabei jedoch vereinfachend auf die Verwertung der Probandendaten im Sinne von Problem gelöst vs. nicht gelöst bzw. auch teilweise gelöst rekurriert und Prozessdaten der Problembearbeitung vernachlässigt oder ausgeblendet. Die vorliegende Studie untersucht in vergleichender Perspektive die Problemlöseschritte von Auszubildenden in der Automatisierungstechnik in Abhängigkeit der Repräsentationsform technischer Systeme. In einer qualitativen Studie mit N=15 Elektronikern wurde hierzu durch Videografie gewonnene Daten von Fehlersuchprozessen an identischen technischen Systemen, die einmal als Realanlagen sowie als Computersimulation präsentiert wurden, ausgewertet. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Fehlersuchprozesse abweichen und sich auch die Problembarrieren für die Auszubildenden in unterschiedlicher Weise ausprägen können. Die Befunde sprechen dafür, dass sich nur über hochauthentische Computersimulationen ggf. auch die Prozessmerkmale von Fehlersuchprozessen unabhängig von der Repräsentationsform ausbilden und somit für diagnostische Zwecke verwertbar werden.Schlüsselwörter: Fehlersuche, Automatisierungstechnik, Simulation, Kompetenzerfassung_________Comparative analyses of problem-solving processes of apprentices of automation engineering in reality and in computer-based simulation of realityAbstract In the context of recent developments in test constructions concerning testing of (occupation-specific) competencies of apprentices, diverse test formats and test representation formats are being sampled. Computer-based simulations are viewed as valid and feasible arrangements to test occupation-specific problem-solving competencies. But, the test information generated from these settings are usually rather narrow, as a result of often simply looking at the test person´s ability to solve, partly solve or not solve a task; that means, the problem-solving processes are often unattended. The study presented in this paper investigates the problem-solving processes of apprentices of automation engineering as a function of specific representation formats. In a qualitative research design 15 apprentices are video-recorded during their problem-solving processes, once solving occupation-specific tasks in reality and once in a computer-based simulation of reality. The findings show that both problem-solving processes and problem barriers vary across both settings and that only highly authentic computer-based simulations can realistically capture the complexity of real-life process features.Keywords: troubleshooting, automation technology, computerized simulation, assessment of competences_______________________________________________________________________________________________________________Britta M. Gossel / Kathrin Schleicher / Anja Solf / Maximilian Krauß / Christian Weber / Andreas WillEine deskriptive Bestandsaufnahme von Entrepreneurship Education in MINT-Studiengängen in sechs BundesländernZusammenfassung Während die Bedeutung des Lehrens und Lernens unternehmerischer Kompetenzen auch in MINT-Studiengängen von der Forschung intensiv diskutiert und politisch weithin gefordert wird, stellt sich die Frage, inwieweit Entrepreneurship Education tatsächlich in den jeweiligen Curricula verankert ist. Die vorliegende Arbeit liefert deshalb einen Überblick über den Status quo der curricularen Verankerung von Entrepreneurship Education am Beispiel der Hochschulen der sechs ostdeutschen Bundesländer einschließlich Berlin. Für alle 1361 MINT-Studiengänge an 58 Hochschulen wurde eine Dokumentenrecherche und -analyse von Studiengangdokumenten durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen eine geringe Verankerung von Entrepreneurship Education in den Curricula der MINT-Studiengänge mit indes auffälligen Unterschieden zwischen den Fächergruppen.Schlüsselwörter: Entrepreneurship Education, MINT, curriculare Verankerung_________A descriptive study of entrepreneurship education in STEM degree courses in six German LaenderAbstract While the importance of teaching and learning entrepreneurial competencies also in STEM degree courses is intensively discussed in research and widely demanded politically, the question remains to what extent entrepreneurship education is part of the respective curricula. This study delivers an overview of the status quo of curricular anchoring of entrepreneurship education in STEM degree courses for the six East German Laender including Berlin. For a total of 1361 STEM degree courses from 58 East German higher education institutions, an in-depth search and analysis of course documents was conducted. The results show a slight anchoring of entrepreneurship education in the curricula of STEM degree courses. However, noticeable differences between the detailed fields of study can be observed.Keywords: entrepreneurship education, STEM, curricular anchoring_______________________________________________________________________________________________________________Werner Kuhlmeier / Wilko ReichweinDie Kooperation zwischen Fach und Fachdidaktik in der gewerblich-technischen Lehrerbildung im Studiengang Lehramt an Beruflichen Schulen (LAB) in HamburgZusammenfassung Die Berufsschullehrerausbildung in den gewerblich-technischen Fachrichtungen ist in Hamburg auf zwei Universitäten verteilt. Je nach Fachrichtung ist die Integration lehramtsbezogener Inhalte im fachwissenschaftlichen Studium unterschiedlich stark ausgeprägt. Außerdem ist die Vernetzung zwischen fachwissenschaftlicher und fachrichtungsdidaktischer Ausbildung bisher nur eingeschränkt realisiert. Der vorliegende Beitrag beschreibt die im Projekt durchgeführten Aktivitäten zur Verbesserung der Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachrichtungsdidaktik. Dabei werden detailliert die durchgeführten Erhebungen erläutert und auch die sich während der Projektphase abzeichnenden Herausforderungen beschrieben. Ein besonderer Fokus wird auf die Darstellung der bisherigen und geplanten Interventionen gelegt.Schlüsselwörter: Qualitätsoffensive Lehrerbildung, Fachwissenschaft, gewerblich-technische Fachrichtungen, Fachdidaktik, Kooperation_________The cooperation between subject and subject didactics in the industrial and technical teacher training in the study program Lehramt at Vocational Schools (LAB) in HamburgAbstract The teaching-training for vocational school teachers in technical subjects is distributed in two universities in Hamburg. Depending on the subject, the integration of teaching-related content in the course of studies in science is different. In addition, the networking between professional science and subject didactics has so far only been implemented to a limited extent. This paper describes the activities carried out in the project to improve the networking of professional science and subject didactics. The detailed surveys are explained in detail and the challenges emerging during the project phase are described. A special focus will be placed on presenting the current and planned interventions.Keywords: teacher education quality campaign, subject didactics, vocational and technical subjects, professional science, cooperation_______________________________________________________________________________________________________________Birgitta Meex / Daniela Straub / Sissi Closs / Julia Müller / Yvonne Cleary / Zygmunt Drazek / Jan Engberg / Voichita Ghengea / Joyce Karreman / Patricia MinacoriKompetenzdefinition und Curriculumsentwicklung durch Anwendung von EU-InstrumentenZusammenfassung Hintergrund und Anlass des in diesem Beitrag beschriebenen Erasmus-Plus-Projekts TecCOMFrame ist die europäische Situation bei der Aus- und Weiterbildung im Bereich Technische Kommunikation. Zu den wichtigsten Projektergebnissen zählen die Entwicklung eines akademischen Kompetenzrahmens, Prototyp-Curricula für Bachelor- und Masterstudiengänge und für Vertiefungsrichtungen sowie eine internationale Berufswebseite zur Projektdissemination. In diesem Beitrag wird an Hand des Demingkreises mit den Phasen „Plan - Do - Check - Act“ gezeigt, wie zur Projektdurchführung, Ergebniserarbeitung und Qualitätssicherung systematisch vorhandene EU-Instrumente eingesetzt und so strategische Ziele der EU im Bereich der Bildung adressiert und umgesetzt wurden. Außerdem sollen die Projektergebnisse durch die Übertragbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Methodik nachhaltig bei vergleichbaren Aufgabenstellungen genutzt werden können.Schlüsselwörter: Curriculumsentwicklung, Bologna-Instrumente, Technische Kommunikation, Demingkreis, Projekt TecCOMFrame_________Defining competence and developing curricula using EU instrumentsAbstract The current European situation in the field of training and further education in Technical Communication provides the background for the Erasmus-Plus project TecCOMFrame described in this c

    Explorative Fallstudien zu handlungsorientiertem digitalen Lernen in der Metalltechnik

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    ZusammenfassungIm Zentrum der Studien steht ein didaktisches Design, in welchem ein neu entwickelter Lernträger durch ein multimediales Lernprogramm für ein autodidaktisches berufliches Lernen zugänglich gemacht werden soll. Untersucht wurde dazu in fünf Einzelfallstudien, wie Berufsschüler/-innen metalltechnischer Berufe mit einer Lernsequenz zurechtkommen, die handlungsorientiertes berufliches Lernen anhand der eigenständig erstellten Lernsoftware zum Thema „Getriebetechnik“ akzentuiert und dabei korrespondierende berufliche Handlungen an einem Demonstrationsgetriebe ermöglichen soll. Neben der Beobachtung der Handlungen u. a. des Umgangs mit dem Lernprogramm und dem Anschauungsgetriebe sowie entsprechender Werkzeuge, wurden in einer schriftlichen Lernkontrolle Wissens- und Transferfragen zur Thematik in den Dimensionen des Sach-, Prozess- und Bezugswissens gestellt. Die in der Untersuchung gewonnenen Daten wurden den Angaben der Probanden, die vor Beginn der Untersuchungsreihe zu deren Vorwissen, schulischen Leistungen, Leistungsmotivation und Medienaffinität erhoben wurden, gegenübergestellt. Als Ergebnis konnte zusammenfassend festgestellt werden, dass die zwischen handlungs- und fachsystematischen Sequenzen alternierende Lernsequenz für alle Probanden relativ gut umsetzbar war und sich die Steuerung des Lernprozesses durch die Lernsoftware nicht negativ auf die empfundene Motivation auswirkte. Defizite lassen sich bei der Qualität des erworbenen Wissens feststellen, was absehbar mit den begrenzten didaktischen Möglichkeiten der Lernsoftware bzw. deren gesamtstrukturellen Interaktionsspektrum zusammenhängt.Schlüsselwörter: Fallstudie, Handlungsorientierung, digitales Lernen, Metalltechnik, Getriebe___________Explorative case studies on activity oriented digital learning in the domain of mechanical engineeringAbstractThe studies focus a didactical layout utilizing newly developed learning materials to enable autodidactic vocational learning by using a multimedia learning program. Five individual case studies examined how vocational students in the domain of mechanical engineering coped with an activity oriented vocational learning sequence, that required to work with a learning program covering gear technology while simultaneously conducting associated activities with a gear drive. Besides observing actions like handling the learning program, the gear drive and appropriate tools, a written test covered knowledge and transfer questions divided in the three levels of content, process and context. The obtained data was compared with questionnaires regarding prior knowledge, school achievement, motivation and media affinity filled in by the test persons. The studies showed that all test persons coped well with the learning sequence alternating between activity and content oriented phases. Additionally, the learning program didn’t negatively influence the perceived motivation of the test persons. Deficits were revealed regarding the quality of the acquired knowledge due to the limited didactic opportunities of a learning program.Keywords: case study, activity orientation, digital learning, mechanical engineering, gea

    Problemlösen im Bereich der Automatisierungstechnik - Entwicklung und Evaluation eines Lehrerfortbildungskonzepts

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    In diesem Beitrag wird ein Fortbildungskonzept zur Förderung der analytischen Problemlösefähigkeit von Lehrpersonen an berufsbildenden Schulen vorgestellt. Für die Förderung der analytischen Problemlösefähigkeit von Auszubildenden hat sich der Cognitive Apprenticeship Ansatz als wirksam erwiesen. Der Ansatz wurde bisher noch nicht in die Lehrerbildung, in Form von Fortbildungen, überführt. Im Zentrum der entwickelten Lehrerfortbildung steht die Förderung des fachdidaktischen Wissens von Lehrpersonen im Bereich der analytischen Problemlösefähigkeit. Dabei kommen Ansätze, wie der Cognitive Apprenticeship und das informatives tutorielle Feedback zum Einsatz. Der theoretische Rahmen sowie das Erhebungsinstrument basieren auf dem TPACK-Modell zum Professionswissen von Lehrkräften

    Masterstudiengang mit integriertem Vorbereitungsdienst in der Metall- und Elektrotechnik - Berufliche Lehrerbildung phasenübergreifend gestalten

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    Der innovative Masterstudiengang „Berufliche Bildung Integriert“ verbindet die erste und zweite Phase der Lehrerbildung erstmalig konsequent auf Programmebene. Das dreijährige Ausbildungskonzept führt einen Masterstudiengang und einen zweijährigen Vorbereitungsdienst zusammen. Durch die intensive Abstimmung zwischen Universität und Staatlichem Studienseminar sowie die gemeinsam getragene Verantwortung für die Professionalisierung von Lehrkräften ist ein neuer Weg in die Lehrerbildung an beruflichen Schulen implementiert worden. Dieser generiert hohe Synergieeffekte und ist aus qualitativer Sicht zukunftsweisend für die Professionalisierung von Lehrkräften. Das Konzept eröffnet zudem einer bisher nicht hinreichend adressierten Zielgruppe in den Mangelfächern Metalltechnik sowie Elektro- und Informationstechnik den Zugang zum Lehramt an beruflichen Schulen.Schlüsselwörter: Master Integriert, Berufliches Lehramt, Zweites Staatsexamen, Studienseminar, Vorbereitungsdienst_________Innovative Master’s Programme for Engineering Sciences: Vocational Teacher Education linking teaching theory and practice The innovative Master’s programme ‘Integrated Vocational Education’ links teaching theory and practice, which usually take place sequentially, for the very first time within a structured teacher training course. The three-year training concept dovetails a theoretical Master’s degree course with a two year teacher practice course. Intensive coordination between universities and the responsible government institutions (Staatliches Studienseminar), both entities having a joint responsibility for the professional standards to be attained by trainee teachers, has resulted in a new approach being formulated and initiated for the training of teachers at vocational schools. This pioneering approach generates high synergy effects and important future benefits regarding professional standards in vocational teacher training. Moreover, this new and compact Master’s programme addresses the shortage of teachers in two fields, metal technology and electrical engineering & information technology, by directly offering fast track access to a career as a teacher at a vocational school for those people who already hold a BA in Engineering Sciences.Keywords: Master ‘Integrated Vocational Education’, Vocational Teacher Education, teacher practice course, teacher training, Engineering Science

    Pilotierung eines Fragebogens zur Erhebung des Technischen Selbstkonzepts von durchschnittlich Neunjährigen

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    ZusammenfassungDieser Beitrag befasst sich mit dem Technischen Selbstkonzept von Grundschülern und Grundschülerinnen zum Gegenstandsbereich Technik. Im Fokus steht die Erprobung und Pilotierung eines Fragebogens zur Erfassung des Technisch-Akademischen Selbstkonzepts von durchschnittlich Neunjährigen. Das Instrument umfasst dabei 3 Subkonstrukte: Selbsteinschätzung, Fähigkeitskonzept und Selbstbild & Selbstbewertung. An der Pilotierungsstudie beteiligten sich N = 49 Schüler und Schülerinnen einer Grundschule in Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse sollen Aufschlüsse über die Validität des Instruments geben.Schlüsselwörter: technisches Selbstkonzept, Technische Bildung, Primarstufe, Pilotierungs­studie, Messinstrument___________Piloting of a questionnaire to measure the technical self-concept of an average nine-year-oldsAbstractThis article deals with the technical self-concept of primary school pupils in the field of technology. The focus is on the testing and piloting of a questionnaire to measure the technicalacademic self-concept of average nine-year-olds. The instrument consists of 3 subconstructions: self-assessment, skills concept and self-evaluation & self-perception. N = 49 pupils from a primary school in North Rhine-Westphalia took part in the pilot study. The results should provide information on the validity of the instrument.Keywords: technological self-concept, technology education, primary school, pilot study, measuring instrumen

    Die technische Mündigkeit von Schüler/-innen zum Ende der Sek. I im internationalen Vergleich

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    In internationaler Zusammenarbeit hat eine Forschergruppe ein Aufgaben-Entwicklungsmodell konzeptualisiert, auf dessen Basis ein Testinstrument zur Erfassung der technischen Mündigkeit von Schüler/-innen zum Ende der Sekundarstufe I abgeleitet wurde. Mit diesem Testinstrument wurden 270 Schülerinnen und Schülern aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, den Niederlanden und England getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass die technische Mündigkeit von Schüler/-innen im Alter von 13-16 Jahren nur mäßig ausgeprägt ist. Der durchschnittliche Anteil von 25 % der Aufgaben, die mit hoher Sicherheit falsch beantwortet wurden, lässt den Schluss zu, dass sich neben fehlendem Wissen auch eine relativ hohe Anzahl von Misskonzepten bei den Schüler/-innen verfestigt hat. Interessanterweise zeigen sich dabei keine großen Unterschiede in Bezug auf die einzelnen Länder und das Geschlecht. Schlüsselwörter: Technische Mündigkeit, Testinstrument, internationa

    Vorbildung, Studienmotivation und Gründe eines Studienabbruchs von Studierenden im Lehramt an berufsbildenden Schulen

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    Die vorliegende Untersuchung liefert ein systematisch begründetes Beschreibungswissen zu (1.) den soziodemografischen Merkmalen, (2.) der beruflichen und akademischen Vorbildung, (3.) dem Erstkontakt und der Studienmotivation von Lehramtsstudierenden in den Fachrichtungen Bau-, Elektro-, Maschinenbautechnik und Informatik, die zu Beginn ihres Studiums mit quantitativen und qualitativen Methoden befragt wurden. Die Ergebnisse zeichnen ein vielschichtiges Bild zu den soziodemografischen und motivationalen Ausgangslagen der Lehramtsstudierenden. In einer weiteren qualitativen Studie mit Studierenden, die das berufsschulische Lehramtsstudium abgebrochen bzw. den Studiengang gewechselt haben, werden (4.) zentrale Gründe für einen Studienabbruch dargestellt.Schlüsselwörter: Lehramtsstudium, gewerblich-technisch, Studienabbruch, Studienmotivation, Vorbildung____________Educational background, motivation to study and reasons for a study discontinuation of teacher training students for vocational training schoolsThis study provides a methodical reasoned description knowledge for (1) the sociodemographic characteristics, (2) the professional and academic educational background, (3) the initial contact and motivation to study of teacher training students in the fields of construction engineering, electrical engineering, mechanical engineering and computer science, which have been surveyed with quantitative and qualitative methods at the beginning of their studies. The results present a many-layered picture of the sociodemographic and motivational starting positions of teacher training students. In a further qualitative study of students, which have discontinued their teacher training for vocational training schools or which have changed their course of study, (4) key reasons for the discontinuation of study are provided.Keywords: Teacher training, industrial-technical, discontinuation of study, motivation to study, educational backgroun

    Editorial: Lehrkräfte- und Nachwuchsmangel in den gewerblich-technischen Fächern des Lehramts an berufsbildenden Schulen

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    Die vorliegende Sonderausgabe des Journals of Technical Education mit dem Titel „Lehrkräfte- und Nachwuchsmangel in den gewerblich-technischen Fächern des Lehramts an berufsbildenden Schulen“ beschäftigt sich mit einer Problematik, die sich mittlerweile wie ein roter Faden durch den Diskurs der beruflichen Bildung und der berufspädagogischen Lehrerbildungsforschung zieht. Die Thematik des Lehrkräftemangels an beruflichen Schulen kommt immer wieder in den Fokus der öffentlichen Diskussion und der wissenschaftlichen Community. Derzeit ist die Debatte um fehlende Lehrerinnen und Lehrern an berufsbildenden Schulen insbesondere auch bildungspolitisch hochaktuell

    Eignet sich die logfilegenerierte Explorationsvollständigkeit als Prozessindikator für den Wissenserwerb im problemlösenden Umgang mit technischen Alltagsgeräten?

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    ZusammenfassungDas Konstrukt technischer Problemlösekompetenz wird als ein Sammelbegriff für die Dimensionen Wissenserwerb und Wissensanwendung aufgefasst. Die im Umgang mit technischen Geräten als Systemexploration bezeichnete Dimension für den Wissenserwerb hat einen Einfluss auf die anschließende Wissensanwendung (Systemsteuerung). Bisherige Forschungsarbeiten haben den Wissenserwerb mithilfe zusätzlicher Tests erfasst, in denen vor allem deklaratives Wissen abgefragt wird. Mit der Intention die damit verbundenen Nachteile (u.a. Testzeitverlängerung, Beeinflussung des Testverhaltens) zu überwinden, widmet sich dieser Beitrag der Explorationsvollständigkeit als logfilegenerierter Indikator für den Wissenserwerb. Die Ergebnisse zeigen einen hohen Zusammenhang zwischen diesem Indikator und der Leistung in der Systemsteuerung.Schlüsselwörter: Problemlösen, Techniknutzung, Alltagsgeräte, Logfiles, Wissenserwerb___________Is logfile-generated exploration completeness suitable as a process indicator for knowledge acquisition in handling of everyday technical devices?AbstractTechnical problem solving is a two-dimensional construct consists of the dimensions knowledge acquisition and knowledge application. In handling technical devices system exploration (knowledge acquisition) influences the following system control (knowledge application). Previous research uses additional tests to measure the existing knowledge after system exploration. With the intention to overcome the associated disadvantages (i.e. test time extension, influencing the test behaviour), this paper is dedicated to exploration completeness as a logfile-generated indicator of knowledge acquisition. The results show a high correlation between exploration completeness and system control.Keywords: problem solving, utilization of technics, everyday devices, logfiles, knowledge acquisitio

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