Journal of Technical Education (JOTED)
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Technologieakzeptanz von virtuellen Lern- und Arbeitsumgebungen in technischen Domänen
Im beruflichen Aus- und Weiterbildungsbereich werden mit der Nutzung virtueller Umgebungen (Virtual Reality, kurz VR) vielfältige Potentiale verbunden, um Lern- und Arbeitsprozesse zu optimieren. Bislang ist aber noch wenig über die tatsächliche Akzeptanz der VR Technologie in technischen Domänen bekannt. Die vorliegende hypothesenprüfende Studie geht hierzu der Frage nach, inwiefern die theoretischen Annahmen des „Technology Acceptance Model“ (TAM) die Nutzungsintention zur VR Technologie von Beschäftigten in technischen Domänen erklärt. Die Befunde des aufgestellten Strukturgleichungsmodells zur Aufklärung der Varianz der Nutzungsintention (R² = 0.354) belegen erwartungskonform positive Zusammenhänge zwischen der wahrgenommenen Nützlichkeit und der Nutzungsintention sowie der wahrgenommenen Benutzerfreundlichkeit und der Nutzungsintention. Weiterhin zeigen die Studienergebnisse, dass Personen, die Erfahrung mit der VR Technologie haben, die wahrgenommene Nützlichkeit und die Nutzungsintention signifikant höher bewerten als Personen ohne Erfahrung mit der VR Technologie
Das Modell der Didaktischen Rekonstruktion im inklusiven Fachunterricht - eine Pilotstudie in der (Fach-)Didaktik Bautechnik
Im Kontext einer inklusiven Fachdidaktik bedarf es der Ermittlung individueller Lernbarrieren, um daraus Ansatzpunkte für eine individuelle Förderung gewinnen zu können. Relevant erscheint hierbei insbesondere die Frage nach bearbeitungsbedürftigen Fehlkonzepten, deren Kenntnis für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen bedeutsam ist. Berichtet wird nachfolgend über eine Pilotstudie zum Modell der Didaktischen Rekonstruktion, in der Schülervorstellungen zu einem exemplarisch ausgewählten Lerngegenstand im Berufsfeld Bautechnik erhoben wurden. Im Rahmen des Modells werden fachwissenschaftliche Erkenntnisse und schülerseitige Vorstellungen so miteinander in Beziehung gesetzt, dass auf Basis eines wechselseitigen Vergleichs (individuelle) Lernangebote und Lernwege fachdidaktisch rekonstruiert werden können. Dieser Zugang hat sich bereits in den naturwissenschaftlichen Fachdidaktiken als Forschungsparadigma etabliert und wird dort als theoretischer und methodischer Rahmen sowohl für die Unterrichtsplanung als auch für die fachdidaktische Lehr-Lernforschung verwendet. Im Rahmen dieses Beitrags wird das Potenzial des Modells im Hinblick auf die Idee einer inklusiven (Fach-)Didaktik der beruflichen Fachrichtung Bautechnik reflektiert.Schlüsselwörter: Berufsbildung, Modell der Didaktischen Rekonstruktion, inklusive Fachdidaktik, Schülervorstellungen, Berufsfeld Bautechni
Vergleichende Analyse von Fehlersuchprozessen bei Elektroniker/-innen für Automatisierungstechnik in simulierten und realen Anforderungssituationen
ZusammenfassungIm Kontext neuerer Entwicklungen der Instrumentenkonstruktion zur Erfassung von (berufsfachlichen) Kompetenzen Auszubildender werden diverse Repräsentationsformen und Testformate erprobt. Für die Kompetenzfacette fachspezifischer Problemlösefähigkeit werden aktuell Computersimulationen als eine valide und zugleich praktikable Möglichkeit betrachtet. Primär wird dabei jedoch vereinfachend auf die Verwertung der Probandendaten im Sinne von Problem gelöst vs. nicht gelöst bzw. auch teilweise gelöst rekurriert und Prozessdaten der Problembearbeitung vernachlässigt oder ausgeblendet. Die vorliegende Studie untersucht in vergleichender Perspektive die Problemlöseschritte von Auszubildenden in der Automatisierungstechnik in Abhängigkeit der Repräsentationsform technischer Systeme. In einer qualitativen Studie mit N=15 Elektronikern wurde hierzu durch Videografie gewonnene Daten von Fehlersuchprozessen an identischen technischen Systemen, die einmal als Realanlagen sowie als Computersimulation präsentiert wurden, ausgewertet. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Fehlersuchprozesse abweichen und sich auch die Problembarrieren für die Auszubildenden in unterschiedlicher Weise ausprägen können. Die Befunde sprechen dafür, dass sich nur über hochauthentische Computersimulationen ggf. auch die Prozessmerkmale von Fehlersuchprozessen unabhängig von der Repräsentationsform ausbilden und somit für diagnostische Zwecke verwertbar werden.Schlüsselwörter: Fehlersuche, Automatisierungstechnik, Simulation, Kompetenzerfassung___________Comparative analyses of problem-solving processes of apprentices of automation engineering in reality and in computer-based simulation of realityAbstractIn the context of recent developments in test constructions concerning testing of (occupation-specific) competencies of apprentices, diverse test formats and test representation formats are being sampled. Computer-based simulations are viewed as valid and feasible arrangements to test occupation-specific problem-solving competencies. But, the test information generated from these settings are usually rather narrow, as a result of often simply looking at the test person´s ability to solve, partly solve or not solve a task; that means, the problem-solving processes are often unattended. The study presented in this paper investigates the problem-solving processes of apprentices of automation engineering as a function of specific representation formats. In a qualitative research design 15 apprentices are video-recorded during their problem-solving processes, once solving occupation-specific tasks in reality and once in a computer-based simulation of reality. The findings show that both problem-solving processes and problem barriers vary across both settings and that only highly authentic computer-based simulations can realistically capture the complexity of real-life process features.Keywords: troubleshooting, automation technology, computerized simulation, assessment of competence
Lehramtsstudierende mit dem Unterrichtsfach Technik. Eine ausbildungsstandortübergreifende Analyse
Im Hinblick auf den hohen Bedarf an Technik-Lehrkräften werden Studierende an den Ausbildungsstandorten Magdeburg, Oldenburg und Duisburg-Essen zu ihrem Studium befragt. Es wird untersucht, welche Spezifika die Studierenden aufweisen und welche Beweggründe für die Aufnahme des Studiums ausschlaggebend sind. Methodisch wird dabei auf eine Dokumenten- bzw. Sekundäranalyse und eine Fragebogenuntersuchung zurückgegriffen (n= 108). Es können standortübergreifende Charakteristika und standortspezifische Besonderheiten ausgemacht werden. Die Studierenden haben mehrheitlich selber keinen Technikunterricht besucht, sind an Technik interessiert und wissen von den sehr guten Berufsaussichten ihres Faches. Standortspezifische Unterschiede liegen im Alter der Studierenden, den beruflichen Vorerfahrungen, der Absicht den Studiengang zu wechseln und dem Geschlecht
Editorial
Am 23. und 24. November 2017 fand im Artur-Woll Haus der Universität Siegen das 2. Technikdidaktik-Symposium des JOTED statt. Für uns, die Herausgeber des JOTED und gleichzeitig die Veranstalter des Symposiums, war diese Tagung im Vergleich zum 1. Symposium 2016 noch spannender, denn nun ging es nicht um ein einmaliges „Come Together“, sondern um die Etablierung eines Formats. Die Idee zur Weiterführung des Technikdidaktik-Symposiums war in Gesprächen auf dem 1. Symposium sowie dessen Nachbereitung im Rahmen einer Redaktionssitzung der Zeitschrift „JOTED“ entstanden. Die neue Vision war dann, dass das Symposium im einjährigen Turnus als spezifische Ergänzung zu bestehenden Tagungsformaten unterschiedlicher Fachdisziplinen und -communities interdisziplinär Interessierten als Knotenpunkt für die wissenschaftliche Diskussion sowie den Austausch zu den vielfältigen Aspekten des technischen Lehrens und Lernens dienen sollte. Daher waren wir zunächst beruhigt, als im Vorfeld der Veranstaltung viele dem Call for Papers folgten. Insgesamt wurden fast doppelt so viele Vorträge eingereicht, wie dann tatsächlich in die Tagung eingebunden werden konnten. Um den vielen interessanten Forschungsfacetten gerecht werden zu können, implementierten wir zusätzlich zum Vortragsprogramm ein Poster-Format. Ebenfalls deutlich erhöht hatten sich die Anmeldezahlen, so dass wir sicher sein konnten, die Vorträge in einem 2-zügigen Tagungsablauf angemessen füllen zu können
Die Kooperation zwischen Fach und Fachdidaktik in der gewerblich-technischen Lehrerbildung im Studiengang Lehramt an Beruflichen Schulen (LAB) in Hamburg
ZusammenfassungDie Berufsschullehrerausbildung in den gewerblich-technischen Fachrichtungen ist in Hamburg auf zwei Universitäten verteilt. Je nach Fachrichtung ist die Integration lehramtsbezogener Inhalte im fachwissenschaftlichen Studium unterschiedlich stark ausgeprägt. Außerdem ist die Vernetzung zwischen fachwissenschaftlicher und fachrichtungsdidaktischer Ausbildung bisher nur eingeschränkt realisiert. Der vorliegende Beitrag beschreibt die im Projekt durchgeführten Aktivitäten zur Verbesserung der Vernetzung von Fachwissenschaft und Fachrichtungsdidaktik. Dabei werden detailliert die durchgeführten Erhebungen erläutert und auch die sich während der Projektphase abzeichnenden Herausforderungen beschrieben. Ein besonderer Fokus wird auf die Darstellung der bisherigen und geplanten Interventionen gelegt.Schlüsselwörter: Qualitätsoffensive Lehrerbildung, Fachwissenschaft, gewerblich-technische Fachrichtungen, Fachdidaktik, Kooperation___________The cooperation between subject and subject didactics in the industrial and technical teacher training in the study program Lehramt at Vocational Schools (LAB) in HamburgAbstractThe teaching-training for vocational school teachers in technical subjects is distributed in two universities in Hamburg. Depending on the subject, the integration of teaching-related content in the course of studies in science is different. In addition, the networking between professional science and subject didactics has so far only been implemented to a limited extent. This paper describes the activities carried out in the project to improve the networking of professional science and subject didactics. The detailed surveys are explained in detail and the challenges emerging during the project phase are described. A special focus will be placed on presenting the current and planned interventions.Keywords: teacher education quality campaign, subject didactics, vocational and technical subjects, professional science, cooperatio
Prozessorientierte Analyse von konstruktiven Problemlöseprozessen auf Basis von Eye-Tracking-Aufnahmen
ZusammenfassungKonstruktives Problemlösen ist eine spezifische Form des Problemlösens und eine wichtige handlungsorientierte Lernmethode im allgemeinbildenden Technikunterricht. Die damit verbundenen individuellen konstruktiven Problemlösungsprozesse sind auf der Ebene von Schülerinnen und Schülern empirisch schwer zu erfassen und bisher so gut wie unerforscht. Mithilfe mobiler Eye-Tracking-Brillen lassen sich sowohl Daten über die Informationsaufnahme als auch über die ausgeführten Handlungen eines Probanden im Detail erfassen. In Anlehnung an die Informationsverarbeitende ACT-R Theorie von J. R. Anderson und unter der Berücksichtigung von Konstruktionsphasen wurde eine neue Analysemethodik entwickelt, mit der die Lösungsprozesse von 14 Schülern analysiert und die drei Lösungsstrategien: Praktisch-orientierte, theoretisch-orientierte sowie Mischstrategie qualitativ ermittelt wurden.Schlüsselwörter: Konstruieren, Problemlösen, Lösungsstrategien, Eye-Tracking-Aufnahmen___________Process-oriented analysis of engineering-design problem solving processes based on the eye-tracking recordingAbstractEngineering-design problem solving is a specific form of problem solving and an important action-oriented learning method in technology education in general schools. The individual, engineering-design problem-solving processes at the level of pupils are empirically difficult to explore and therefore they are so far almost not researched. Using mobile eye-tracking glasses the data about the perception of information as well as the actions of a subject can be captured. Following the ACT-R theory from J. R. Anderson and considering engineering design phases, a new analytical methodology was developed. The method was used to analyze the solution processes of 14 students and qualitatively determine the three solution strategies: practical-oriented, theoretical-oriented and mixed strategy.Keywords: Engineering-design problems, problem solving, solving strategy, eye-tracking recording
Editorial: Bizarre digitization: Handymen in the future of the 3D printer
Woddy Allen allegedly once jokingly complained, "Not only is there no God, but try to find a plumber on a Sunday." He wanted to comment less on his faith or the depths of his existence and that of his fellow human beings, but rather about the many mundane things that affect him and us all on a daily basis and thus continually prevent us from worrying about "the essentials"..
Editorial: Technology teachers and their professional competence - peculiarities and starting points for subject-specific didactical research
It goes without saying that teacher competence is an influential factor in pupil education and learning. The importance of professional competence in teachers has increased and become more generally recognised in recent years (cf. for example Baumert et al. 2010; Kunter et al. 2013). Professional knowledge, i.e. subject-specific, didactic, pedagogic and psychological knowledge, is a core area of every teacher’s professional competence. Several studies have shown that the professional knowledge of teachers plays a critical role in the quality of their instruction and the learning success of their pupils (Lipowsky et al. 2009; Voss, Kunter & Baumert 2011; Voss et al. 2014; Wagner et al. 2016). Despite existing research deficits, the current standing of international research leaves no doubt as to the importance of the teacher\u27s professional competence for the learner\u27s development (e.g. Zlatkin-Troitschanskaia et al. 2009; Terhart, Bennewitz & Rothland 2014; KMK 2014). This competence is therefore also significant in economic terms.While a substantial body of knowledge exists as to the professional competence of teachers of various school subjects such as mathematics and physics (cf. for example Tatto et al. 2012; Riese et al. 2015), research findings on teachers of technology and interdisciplinary subjects such as natural sciences and technology (NST) are still comparatively few and far between. After outlining the theoretical background, this editorial article will discuss selected peculiarities and possible approaches to research into the professional competence of technology and NST teachers at comprehensive schools, focusing primarily on upper secondary level
Abstracts Bd. 5 Nr. 1 (2017)
Ralf Tenberg (Technische Universität Darmstadt) & Daniel Pittich (Universität Siegen)Ausbildung 4.0 oder nur 1.2? Analyse eines technisch-betrieblichen Wandels und dessen Implikationen für die technische Berufsausbildung.ZusammenfassungAktuell wird viel darüber nachgedacht, welche Veränderungen Industrie 4.0 für unsere Ausbildungsberufe und unsere Berufsausbildung mit sich bringen wird. Aus einer Analyse der aktuellen Veröffentlichungen zu dieser Problematik lassen sich nur sehr vorsichtige Prognosen generieren, da diese zumeist über die berufliche Entwicklung nur schwache Trend-Hinweise und relativ unspezifische Aussagen bzgl. der für Industrie 4.0 erforderlichen Kompetenzen beinhalten. Innerhalb der vielfältigen aktuelle Veränderungen in den technischen Berufen zeigt sich die Entwicklung von Facharbeit hin zur Wissensarbeit als markanter Prozess, der zum einen mit den technischen Entwicklungen, die Industrie 4.0 kennzeichnen, korrespondiert, und zum anderen einen Ansatzpunkt für eine theoretisch fundierte Erforschung darstellt. Die Implementierung von Industrie 4.0 in die berufliche Bildung wird absehbar nicht in Form einer eingegrenzten Aktualisierung erfolgen, sondern als langzeitliche Transformation. In den kommenden Jahren wird sich dies wahrscheinlich kaum in den Ausbildungsberufen und der Berufsausbildung auswirken, sondern überwiegend durch Weiterbildung und lernförderliche Arbeitsgestaltung getragen werden. Die duale Berufsausbildung sollte diese Zeit nutzen, um sich konsequent für die Vorbereitung auf Wissensarbeit aufzustellen, was zum einen didaktisch-methodische Herausforderungen für die einzelnen Lernorte birgt, zum anderen aber auch gesamtorganisatorische.Schlüsselwörter: Industrie 4.0, Beruf, Informatisierung, Beruflicher WandelApprenticeship 4.0 or just 1.2? Analysis of a technical and operational change and its implications for vocational education in technical domainsAbstractThe present discussion in the field of vocational training is mainly determined by the changes that industry 4.0 brings along. The relevant papers provide a weak trend about the professional development and relativelyunspecific formulation regarding the competences required for industry 4.0, so that only very cautious forecasts can be generated. Within the various changes in the technical professions, the development of “specialist work“ (Facharbeit) towards “knowledge work“ is a distinctive process that corresponds, on the one hand, with technical developments of industry 4.0, and on the other hand as a starting point for a theoretically exploration itself. The implementation of industry 4.0 in vocational education and training and its changes will not take place in the form of a restricted replacement, but rather as a long-term transformation. In the forthcoming years it is unlikely that the vocational training system will be affected directly, because at first the advanced training and learning related work structuring programmes. The dual vocational training should use this time in order to be consistently prepared for the preparation of “knowledge work“, which on the one hand has didactic-methodological challenges for the individual learning places, but on the other hand also overall organization.Keywords: industry 4.0, profession, computerization, professional changes____________________________________________________________________Stefan Behrendt, Stephan Abele & Reinhold Nickolaus (Universität Stuttgart)Struktur und Niveaus des Fachwissens von Kfz-Mechatronikern gegen Ende der formalen AusbildungZusammenfassungIn diesem Beitrag stellen wir Ergebnisse zum Fachwissen von Kfz-Mechatronikern vor, das sich als in hohem Grade prädiktiv für berufsfachliche Leistungen in den zentralen Handlungsfeldern von Kfz-Mechatronikern erweist. Die Analysen gründen auf einer Stichprobe von rund 1000 Auszubildenden. Die in früheren Modellierungen dokumentierten Strukturen des Fachwissens können weitgehend repliziert werden, die in früheren Modellierungen beobachtbaren Inkonsistenzen zur Ausdifferenzierung des Fachwissens an fachsystematischen Inhaltsbereichen einerseits und tätigkeitsbezogenem Wissen andererseits können aufgelöst werden. Die in anderen Untersuchungen identifizierten Schwierigkeitsmerkmale der berufsfachlichen Aufgaben können partiell repliziert werden, einen besonders hohen Erklärungsanteil erbringen Merkmale des Aufgabenformats. Als schwierig erwies es sich, diese Aufgabenmerkmale für die Modellierung von Fachwissensniveaus zu nutzen, was abschließend eingehend diskutiert wird.Schlüsselwörter: Kfz-Mechatroniker, Fachwissen, Strukturmodellierung, schwierigkeitsbestimmende Aufgabenmerkmale, NiveaumodellierungStructure and Levels of Car Mechatronics Technicians’ Professional Knowledge towards the End of Vocational TrainingAbstractThis paper examines the results of modeling professional knowledge of car mechatronics technicians. Professional knowledge is highly predictive for explaining professional competences in key areas in the work of car mechatronics technicians. The analyses are based on a sample of 1000 trainees. The structure of the professional knowledge found in previous studies could largely be replicated. Hereby we were able to resolve the inconsistencies between content specific dimensions and activity specific dimensions that existed in previous models. The difficulty features of the profession specific tasks that were identified in previous studies could partially be replicated. Features of the item format predict the item difficulty particularly well. It turned out to be very difficult to take those features as a basis for proficiency scaling which we finally discuss in detail.Keywords: car mechatronics technicians, professional knowledge, knowledge structure, difficulty features of items, proficiency scaling____________________________________________________________________Bernd Zinn, Mira Latzel & Sunita Ariali (Universität Stuttgart)Entwicklung und Erprobung eines Instruments zur Erfassung technischen Wissens im Fach Naturwissenschaft und TechnikZusammenfassungIm Beitrag wird von der Entwicklung und Erprobung eines Instruments zur Erfassung des allgemein technischen Fachwissens im gymnasialen Fach Naturwissenschaft und Technik berichtet. Das Instrumentarium beinhaltet sechs Tests zur Erfassung des fachlichen Wissens in den Bereichen Automatisierungstechnik, Bautechnik, Erneuerbare Energien, Robotik, Schall- und Lärmtechnik sowie Wetter- und Klimatechnik. Im Beitrag werden sowohl die einzelnen Entwicklungs- und Pilotierungsschritte als auch die Ergebnisse der Erprobung des Instruments mit n = 666 Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe an Gymnasien in Baden-Württemberg vorgestellt. Die Daten der Erprobung wurden mittels einer Rasch-Analyse ausgewertet. Die Ergebnisse liefern eine Evidenz für die Reliabilität und Validität des Instruments.Schlüsselbegriffe: Naturwissenschaft und Technik, Kompetenzmodellierung, Testentwicklung, Rasch-Analyse, allgemein technisches FachwissenDevelopment and testing of an instrument for the acquisition of general technical knowledge in the subject of science and technologyAbstractThis paper deals with the development and testing of an instrument for the recording of general technical knowledge in the grammar school subject of science and technology. The equipment includes six tests for the acquisition of technical knowledge in the fields of automation technology, construction technology, renewable energies, robotics, sound and noise technology as well as weather and climate technology. In the paper, the individual developmental and pilot steps as well as the results of the testing of the instrument with n = 666 intermediate-level pupils at grammar schools in Baden-Wuerttemberg will be presented. The data of the test were evaluated by means of a Rasch analysis. The results provide evidence of the reliability and validity of the instrument.Keywords: Science and technology, competency modelling, test development, Rasch analysis, general technical knowledge____________________________________________________________________ Jens Hambach, Ralf Tenberg (Technische Universität Darmstadt), Julia Reiß (Heinrich-Kleyer-Schule), Michael Tisch & Joachim Metternich (Technische Universität Darmstadt)Lernkonzepte für eine wandlungsfähige ProduktionZusammenfassungFührungs- und Arbeitskräfte müssen ihre Kompetenzen kontinuierlich weiterentwickeln. Im Rahmen des gleichnamigen DFG-Projekts werden daher Lehr- und Lernsettings für das Konzept des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) entwickelt, die diese Herausforderung aufgreifen. Zunächst werden hierfür die relevanten Kompetenzen als Lernziele mit Hilfe von zwei Experten-Befragungsrunden erschlossen. Im zweiten Schritt wird untersucht, in wie weit die Kompetenzen den Zielgruppen vermittelt werden können. Im Anschluss erfolgen Reflexionen mit Hilfe eines neu entwickelten Videoanalyseinstrumentes, um Rückschlüsse auf die didaktisch-methodische Herangehensweise abzuleiten. Das entwickelte KVP-Training erweist sich dabei als adäquater Lernansatz für eine komplexe Auseinandersetzung mit der wandlungsfähigen Produktion in Lernfabriken.Schlüsselwörter: Lebenslanges Lernen, schlanke Produktion, KVP, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, VideoanalyseLearning concepts for versatile production environmentsAbstractManagers and workers have to continually develop their competencies. Within the DFG project of the same name, teaching and learning concepts have been developed for the lean production approach of CIP. Initially the relevant competencies were developed as learning objectives with the help of two expert survey rounds. The second step was to examine the extent to which the competencies can be communicated to the target groups. Eventually conclusions on the didactic-methodological approach were drawn. This was achieved with the help of a newly developed video analysis instrument, which proofed that the developed CIP training is a suitable instrument to serve as a learning concept in learning factories for the changeable production.Keywords: Lifelong learning, lean production, CIP, continuous improvement process, video analysis____________________________________________________________________Eckart Diezemann (Universität Siegen) & Markus Schäfer (Hönne Berufskolleg in Menden)Designbasierte Didaktik und Subjektentwicklung - theoretische Reflexionen zum Unterrichtsprojekt KFZ4me.deZusammenfassungDieser Beitrag stellt ein Unterrichtskonzept vor, bei dem digitale Medien im Lernprozess von Auszubildenden in der dualen beruflichen Erstausbildung produktiv designbasiert genutzt werden. Lernbausteine, die direkt im Unterricht entwickelt werden, können anschließend in einer Nachnutzungsphase von anderen Lernenden studiert, diskutiert, bewertet und geteilt werden (vgl. www.kfz4me.de). Der Designbegriff deutet darauf hin, dass die schüleraktive Auseinandersetzung mit den Lerninhalten in einen kreativen didaktischen Prozess mündet, der einen Rollentausch vom Lernenden zum Lehrenden induziert. Der Beitrag skizziert zunächst die Genese der Konzeption und den Stand der Forschung. Im vierten Kapitel wird das Konzept mit Blick auf die Effizienz im Lernprozess kritisch reflektiert und anhand einer konkreten Lernsituation unterrichtspraktisch ausdifferenziert.Schlüsselwörter: Designbasierte Didaktik, kfz4me, KFZ-Mechatroniker, Kompetenzent-wicklung, SubjektentwicklungDesignbased learning settings for Vocational Education and Traning (VET) and their efficiency in terms of subject development - the project kfz4me.deAbstractThe contribution introduces a teaching concept (kfz4me.de) using a designbased and product-oriented digital media environment in learning processes of vocational trainees for car mechatronics fitters. This publication facilitates evaluation and sharing of the learning modules subsequently. The text drafts the genesis of the idea and reflects it in terms of educational theory. The term designbased concept indicates the psychological significance of active content acquirement by learners within a creative didactial process. The learning efficiency of the concept will be reflected critically within the second part of the article, aiming at indicating potentially problematic areas.Keywords: Car mechatronics fitter, designbased learning, development of professional compentence, kfz4me, subject developmen