Ostwestfalen-Lippe University of Applied Sciences and Arts

Publikationen an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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    Hintergrundillustrationen in FATIMA – Bildgestaltung im Zentrum visueller Narration

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    Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis des eigenen Bachelorfilms FATIMA (2025) die Bildgestaltung in 2D-animierten Kriegsfilmen mit Schwerpunkt auf den Hintergrundillustrationen. Mittels der Kombination aus kunstwissenschaftlicher Bildanalyse und einer filmanalytischen Perspektive wird eine qualitative Untersuchung durchgeführt, die Farbgebung, Lichtführung, Komposition, Kameraperspektiven und Handlungsspielorte in FATIMA und den Vergleichsfilmen Flee (2021), The Breadwinner (2017) und Waltz with Bashir (2008) gegenüberstellt. Dabei soll erörtert werden, wie diese gestalterischen Mittel Angst, Bedrohung und fragile Sicherheit vermitteln und welchen Beitrag sie zum narrativen Verständnis leisten. Die Analyse zeigt, dass visuelle Gestaltung kein dekoratives Beiwerk, sondern ein aktives erzählerisches Mittel ist: Wiederkehrende Handlungsspielorte, gezielte Farbdramaturgie, Perspektivwahl sowie Lichtsetzung strukturieren Zeit und Handlung und leiten emotionale Rezeption. Für die Praxis wird deutlich, dass sorgfältige Vorarbeit in Form von Color Scripts, einem durchdachten 2D-3D-Workflow sowie konsequenter Perspektiv- und Lichtplanung nicht nur Klarheit und Effizienz steigert, sondern auch die beabsichtigte Wirkung des Films nachhaltig verstärkt

    Atranone-an underestimated secondary metabolite?

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    Atranones are secondary metabolites produced by Stachybotrys chartarum, a mold frequently found in water-damaged indoor environments. In contrast to the well-characterized and highly toxic macrocyclic trichothecenes, atranones have received relatively limited scientific attention. Approximately 60% of S. chartarum isolates from indoor environments produce atranones, while 40% form macrocyclic trichothecenes. No strain has been shown to produce both, indicating that the biosynthetic pathways for these two mycotoxin classes are mutually exclusive. Atranones are dolabellane-like diterpenoids synthesized from geranylgeranyl pyrophosphate through multiple enzymatic steps encoded by a specific core gene cluster. While the genetic structure of this cluster has been elucidated, its regulatory mechanisms remain poorly understood. Notably, although atranone-producing S. chartarum strains have been isolated from indoor settings, no study has yet confirmed the actual production of atranones in indoor environments, leaving the question of real-world exposure unresolved. Experimental studies in cell cultures and animal models indicate that atranones possess pro-inflammatory and cytotoxic properties, including the induction of apoptosis and cell cycle arrest. Atranone Q has demonstrated antitumor activity against osteosarcoma cells in vitro, and more recently identified derivatives such as stachatranone and stachybatranone have shown preliminary cardioprotective effects under ischemic conditions. However, these pharmacological effects remain exploratory and require further validation in in vivo models. Major knowledge gaps concern the environmental triggers for atranone biosynthesis, their regulation, actual presence in built environments, and potential health risks. These areas represent key priorities for future research

    Künstliche Intelligenz in der Erstellung von E-Musik

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    Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die zentrale Forschungsfrage, ob der Einsatz von Künstlicher Intelligenz heute und in der Zukunft maßgebliche Auswirkungen auf die kreativen und produktiven Prozesse in der Musikproduktion der E-Musik hat. Ausgehend von einer historischen Einordnung, die bis in die 1950er Jahre zurückreicht, analysiert die Arbeit aktuelle Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten von KI in diesem spezifischen musikalischen Bereich. Dabei werden sowohl technische Grundlagen als auch die enge Verbindung zwischen Musik und Mathematik beleuchtet, die den Einsatz von KI in der Musikproduktion ermöglichen. Ein besonderer Fokus liegt auf der empirischen Untersuchung mittels qualitativer Interviews mit Experten aus dem Bereich der E-Musik. Diese offenbaren, dass KI gegenwärtig primär als unterstützendes Werkzeug wahrgenommen und eingesetzt wird, wobei sich deutliche Unterschiede zwischen kommerzieller Musik und E-Musik abzeichnen. Während für den kommerziellen Bereich tiefgreifende Veränderungen erwartet werden, prognostizieren die Experten für die E-Musik eine stabilere Entwicklung. Die Arbeit identifiziert zentrale Herausforderungen bei der Integration von KI, insbesondere bei der Übersetzung künstlerischer Ideen in maschinenverständliche Anweisungen sowie der Wahrung künstlerischer Authentizität. Gleichzeitig werden neue Möglichkeiten der Produktionsunterstützung und kreativen Inspiration aufgezeigt. Die Untersuchung schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Forschungsrichtungen, wobei sowohl technologische als auch kulturelle und rechtliche Aspekte berücksichtigt werden

    Konzeptionelles Modell der Zusammenhänge von Einflussfaktoren auf die Zuverlässigkeit von Entwickler*innen bei Produktänderungen

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    Die Identifikation und Umsetzung von Produktänderungen ist ein wissensintensiver und fehleranfälliger Prozess, dessen Erfolg von der Zuverlässigkeit der beteiligten Entwickler*innen abhängt. Daher präsentiert dieser Beitrag ein konzeptionelles Modell, welches die Zusammenhänge von Einflussfaktoren auf die menschliche Zuverlässigkeit (mZ) beschreibt. Durch eine systematische Literaturrecherche wurden relevante Einflussfaktoren identifiziert und im Arbeitssystemmodell nach Schlick et al. (2018) strukturiert. Das daraus entwickelte konzeptionelle Modell visualisiert die Zusammenhänge von Einflussfaktoren auf die mZ und den Output. Das Modell bildet eine Grundlage für zukünftige empirische Evaluationen, z. B. durch Strukturgleichungsmodelle, und liefert Ansatzpunkte zur Verbesserung der mZ in Produktänderungsprozessen

    Controller-Rollen in Stellenanzeigen

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    How to Design an Operation-Specific LLM-Based Information System

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    The performance of large language models (LLMs) has improved significantly in recent years, with the result that they are now used in many companies in various industries. However, the design of a company-specific information system involving an LLM is associated with a large number of decisions. This leads to a high level of complexity in the design task. Against this background, companies need a structured approach that methodically supports the planning, development, implementation and long-term maintenance of LLM-based information systems so that domain- and company-specific requirements are taken into account as a result. This article therefore describes a method that supports the design, introduction and maintenance process of an LLM-based information system. The method consists of a process model and a list of design principles, which are also referred to as success factors. The process model developed is based on the proven six-stage REFA planning system. To identify and describe success factors, a systematic literature search was carried out. Based on an analysis of the contents of individual literature sources, success factors for the design of LLM-based information systems were identified. These success factors relate, for example, to the quality of the data provided, data security, user-centered system design and feedback mechanisms for improving information output

    Identifizierung von Fehlern bei der Erstellung von Prozessmodellen mittels Process Mining

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    Die Möglichkeiten von Process Mining Werkzeugen zur automatischen Erzeugung von Arbeits- und Geschäftsprozessmodellen erweitern sich kontinuierlich. Diese Modelle haben eine hohe Bedeutung für das Wissensmanagement und die Verbesserung inner- und überbetrieblicher Geschäftsmodelle. Eine hohe Modellqualität liegt dann vor, wenn eine Konformität des Prozessmodells mit der Syntax der verwendeten graphischen Beschreibungssprache und der semantischen Korrektheit besteht, die zu einer angemessenen Übereinstimmung mit dem modellierten Realweltausschnitt führt. Die algorithmenbasierte Erzeugung von Geschäftsprozessmodellen erfordert aber oftmals eine Revidierung, Verbesserung und Ergänzung von Wissen durch den Menschen. Für den Beitrag ist aus bestehenden Log-Dateien ein graphisches eEPK-Prozessmodell erzeugt worden, welches semantische und notationsbezogene Fehler aufweist. In einer Laborstudie wurde anschließend untersucht, in welchem Umfang Menschen anhand von verschiedenen Formen einer Prozessdarstellung die in einem graphischen Prozessmodell enthaltenen Fehler identifizieren und beheben können

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