JKI Open Journal Systems (Julius Kühn-Institut)

Julius Kühn-Institut

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    Light microscopic studies on the development of Beauveria bassiana and other putative endophytes in leaf tissues

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    Die vorliegende Untersuchung beinhaltete sechs Testpilze, über die in der Literatur Berichte als Endophyten vorliegen (Beauveria bassiana, Metarhizium anisopliae, Isaria fumosorosea, Trichoderma harzianum, Fusarium proliferatum, Chaetomium globosum), zwei phytopathogene Pilze (Ascochyta fabae, Plenodomus lingam) und vier Wirtspflanzen (Vicia faba, Brassica napus, Phaseolus vulgaris, Zea mays). Die Konidien oder Blastosporen bzw. Ascosporen der Testpilze wurden durch Sprühen auf die Blatt­ober­fläche oder durch Infiltration durch die Spaltöffnungen appliziert. Die lichtmikroskopische Untersuchung zeigte, dass die Sporen auf der Blattoberfläche auskeimten, aber nicht aktiv in die Blätter eindrangen. Im Blatt­inneren schienen Sporenkeimung und Hyphenwachstum auf Bereiche mit Zell- bzw. Gewebeschädigung beschränkt zu sein. Verschiedene Wirtsreaktionen wurden beobachtet, wie die Verbräunung von Epidermiszellen und die Bildung von Papillen. Eine Besiedlung des Gewebes vergleichbar der mit den Pathogenen A. fabae (bei Ackerbohne) und P. lingam (bei Raps) wurde nicht beobachtet. Erst nach Auslegen von inokuliertem Blattmaterial auf Agarmedium setzten Sporenkeimung und Hyphenwachstum im Blattinneren ein. Die Ergebnisse deuten eher auf eine saprotrophe als auf eine endophytische Lebensweise der untersuchten Pilze im Blattgewebe der untersuchten Wirtspflanzen hin.The study involved six test fungi previously recorded in the literature as being endophytes (Beauveria bassiana, Metarhizium anisopliae, Isaria fumosorosea, Trichoderma harzianum, Fusarium proliferatum, Chaetomium globosum), two plant pathogenic fungi (Ascochyta fabae, Plenodomus lingam) and four host plants (Vicia faba, Bras­sica napus, Phaseolus vulgaris, Zea mays). Aerial conidia, blastospores, or ascospores, respectively were applied to leaf surfaces by spraying or by infiltrating spore suspensions through stomata directly into the leaves. Obser­vations using light microscopy showed that the test fungi germinated on the leaf surface but did not enter actively into the leaves. Within the leaves, germination of spores and growth of hyphae appeared to depend on the presence of damaged plant tissue. Various host reactions such as browning of epidermal cells and formation of papillae were observed. Colonization of healthy leaves by the test fungi in a manner similar to the pathogens A. fabae (on Faba bean) and P. lingam (on oilseed rape) was not observed. Spore germination and hyphal growth commenced when inoculated leaves were placed on agar medium. The results indicate that the test fungi possessed a saprotrophic rather than an endo­phytic life style when associated with leaf tissue of the studied hosts

    Impact of adhesive adjuvants addition into seed treatments on the flowability of cereal crop seeds

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    Das Fließverhalten von Schüttgütern wird durch das Material der Oberfläche beeinflusst. Die Applikation von Saatgutbehandlungsmitteln führt zu einer Änderung der Grenzreibung zwischen einzelnen Getreidekörnern als Folge von Kontakt. In der vorliegenden Studie wurde ein Vergleich zwischen verschiedenen Beizlösungen, mit und ohne Additiv in Bezug auf die Fließfähigkeit durchgeführt. Es konnten, abhängig von den eingesetzten Zusatzpräparaten unterschiedliche Effekte detektiert werden. Die Verwendung von pflanzenölbasierten Adjuvantien Kantor® und Inteco® in Kombination mit den Saatgutbehandlungsmitteln EfA® und Rubin®TT reduzierte die Energiefreisetzung, verglichen mit der jeweiligen Varianten ohne Additiv, anhand der Verwendung von Weizen-, Gerste-, Roggen-, Hafer und Triticalesaatgut. Im Gegensatz dazu erhöhte die Zugabe des Polysiloxan-basierten Additivs MaximalFlow® die Energiefreisetzung in 70% aller Vergleiche, relativ zur Variante ohne Zusatz.Flow behavior of bulk material is influenced by surface material. The application of different seed treatment slurries indicate a change of boundary friction between the grains as a result of contact. A comparison between adjuvant added and single treated cereal seed was conducted in the present study to evaluate the impact on flowability. Related to the chemical components of the used adjuvants different impacts were detected. The use of plant oil based adjuvants Kantor® and Inteco® reduced the value of released energy compared to single use of seed treatments EfA® and Rubin®TT in crop seeds wheat, barley, rye, oat and triticale at 80% of treatments. Contrary to this, the addition of a polysiloxane based adjuvant MaximalFlow® increased the value of released energy representing flowability in 70% of treatments compared to single use of preparatio

    Mitteilungen, Nachrichten, Personalien und Literatur

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    Wildflower seeds in the biogas reactor: Screening the risk of survival of different species

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    Wenn Pflanzen-Samen in eine Biogas-Anlage gelangen, besteht das Risiko, dass sie die anaerobe Vergärung überleben und mit Ausbringung des Gärrestes verbreitet werden. Neuerdings kommt durch den Einsatz von Blühmischungen eine Vielzahl von Wildpflanzen-Samen mit dem Biogas-Prozess in Kontakt. Das von diesen Arten ausgehende Kontaminationsrisiko lässt sich derzeit nicht verlässlich abschätzen, da systematische Forschung zur Überlebensfähigkeit von Pflanzensamen fast vollständig fehlt. Um dem abzuhelfen bietet sich die Überprüfung der Thermoresistenz der Arten an, da Temperatur und Verweildauer die wichtigsten Parameter sind, von denen das Überleben der Samen in Biogas-Anlagen abhängt. Wir haben das Überleben von 11 Wildpflanzen-Arten aus verschiedenen Familien unter den Temperatur-Bedingungen einer mesophilen Biogas-Anlage mit einem Screening im Wasserbad untersucht. Die Samen wurden bei 42 °C und pH 7 in einer wässrigen Lösung inkubiert und ihre Lebensfähigkeit über einen Zeitraum von bis zu 18 Tagen bestimmt. Zur Validierung der Ergebnisse wurden Samen ausgewählter Arten einer anaeroben Vergärung bei 42 °C im Labormaßstab ausgesetzt. Die mittlere Inaktivierungszeit unterschied sich bei 8 der 11 untersuchten Wildpflanzen-Arten signifikant, wobei 6 Arten nur sehr langsam bzw. nicht vollständig inaktiviert wurden. Bei diesen Arten besteht das Risiko, dass sie mit dem Gärrest verbreitet werden. Mit Hilfe des Wasserbad-Screenings ließ sich das Überlebensrisikos der Samen in der mesophilen, anaeroben Vergärung verlässlich abschätzen.If plant seeds enter a biogas reactor there is the risk of surviving anaerobic digestion and spreading with the digestate application. Recently, a large number of wildflower species can enter the biogas chain due to the use of wildflower seed mixtures for the production of biogas. The contamination risk associated with these species cannot be reliably estimated as there is a lack of systematic research on the survival of seeds from different plant species. As seed survival in biogas plants mainly depends on temperature and exposure time, the investigation of the species´ thermoresistance is a first step to close this gap of knowledge.We investigated the survival of 11 wildflower-species from different families in a waterbath at 42 °C and pH 7, conditions that are usually encountered in a mesophilic biogas plant. Seeds were incubated in a buffer solution and their viability was determined during 18 days of exposure. Additionally, seeds of selected species were exposed to anaerobic digestion at 42 °C in an experimental reactor.The mean inactivation time differed significantly between 8 species. Inactivation was very slow or even lacking for 6 species, suggesting that these species could be dispersed with the digestate. The waterbath-screening of thermoresistance allowed for reliable estimation of the probability of seed survival in mesophilic, anaerobic digestion

    Will the efficacy of an ALOMY treatment with ‘Atlantis’ in spring be reduced by a prior application of ‘Lexus’ in autumn? – Keyword: Conditioning for resistance

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    In der Praxis wird derzeit kontrovers diskutiert, ob eine Herbstbehandlung des Ackerfuchsschwanzes mit dem Produkt ‚Lexus’ die Bekämpfungseffizienz einer Behandlung mit ‚Atlantis WG’ im darauffolgenden Frühjahr einschränkt. Hintergrund ist die Frage, ob metabolisch resistente und nach einer ALS-Ausbringung überlebende ALOMY-Individuen über die 1. ALS-Behandlung wirkungsnegativ für eine darauffolgende weitere ALS-Behandlung konditioniert werden. Zu dieser Fragestellung, die das Prinzip gleichgerichteter ALSBehandlungssequenzen darstellt, wurde EpiLogic beauftragt, eine Antwort über eine geeignete Versuchsanstellung zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wurden im Rahmen eines ALOMY-Populations-Monitorings entsprechende Pflanzen mit gut messbarer metabolischer Resistenz mit ‚Lexus’ (40 g/ha) selektiert. Gleichzeitig wurde mit einer ‚Atlantis WG’-Anwendung (500 g/ha) ausgeschlossen, dass die betreffende Population von Target-Site-Resistenz und/oder sehr hoher metabolischer Resistenz betroffen ist. ‚Atlantis WG’ zeigte bei diesen Populationen durchgehend eine noch sehr gute Wirksamkeit. Die selektierten Pflanzen wurden in Einzeltöpfe überführt. Nach unterschiedlichen Zeiträumen, in denen die Pflanzen spezifischen Umweltbedingungen ausgesetzt waren sowie einer Bestockungsphase, wurden die Pflanzen vegetativ vermehrt (Pflanzenklonierung). 3 Klone je Elternpflanze wurden 3 unterschiedlichen Behandlungen unterzogen: Kontrolle, ‚Lexus’ (40 g/ha) sowie ‚Atlantis WG’ (500 g/ha). Es wurden zeitlich versetzt mehrfach Elternpflanzen selektiert und so mehrere Sensitivitätsanalysen mit den entsprechenden Klonen durchgeführt. Die 3 Behandlungen wurden unter 4 Zeit- und Umweltvarianten geprüft. Alle Untersuchungen wurden in der Klimakammer unter definierten Umweltbedingungen durchgeführt. Lediglich die Pflanzen bei Umweltvariante 4 wurden einer Überwinterung im Freiland mit einer Dauer von ca. 3,0 bis 3,5 Monaten ausgesetzt.Die Boniturergebnisse zu den Klonen der Elternpflanzen werden den Daten aus dem Selektionsversuch gegenübergestellt. Die Untersuchungen zeigen über alle Behandlungs- und Umweltvarianten ein gleichgerichtetes Ergebnisbild auf. Bei Pflanzen, welche die ‚Lexus’ -Behandlung aufgrund ihrer metabolischen Resistenz überlebt haben, tritt in der Behandlungssequenz ‚Lexus’-‚Atlantis WG’ keine messbare Resistenzkonditionierung auf. Eine ‚Lexus’-Anwendung im Herbst hat also keine resistenzsteigernden Auswirkungen auf die Anwendung von ‚Atlantis WG’ im Frühjahr. Die Behandlungssequenz ‚Lexus’-‚Lexus’ macht zudem deutlich, dass auch ein leichter Sensitivitätsabbau bei entsprechenden Pflanzen auszuschließen ist.Currently, there is controversy regarding whether or not an autumn application with the product ‘Lexus’ for black grass control reduces the efficacy of an ‘Atlantis WG’ application in the following spring. It is hypothesized that metabolic resistant ALOMY individuals who survived the first ALS treatment are less susceptible to following ALS treatments through conditioning. To answer this question, which represents the strategy of ALS sequential applications, EpiLogic was requested to apply a suitable experimental design.For this purpose, black grass plants possessing a measurable metabolic resistance level towards ALS were selected using ‘Lexus’ (40 g/ha) within an ALOMY monitoring program. Simultaneously ‘Atlantis WG’ (500 g/ha) was used to exclude that the respective populations were affected by target-site resistance and/or high metabolic resistance. For the selected populations, ‘Atlantis WG’ showed high efficacy.The selected plants were transferred to single pots. After different time periods, during which the plants were exposed to specific environmental conditions, and after an appropriate tillering phase, the plants were vegetatively multiplied (plant cloning). Three clones per parental plant were used in three different treatments: Control, ‘Lexus’ (40 g/ha) and ‘Atlantis WG’ (500 g/ha). Parental plants were obtained from several selection experiments and thus several of such sensitivity analysis of respective clones could be performed. The three treatments were investigated under four variants of time and environmental conditions. All experiments were conducted in a climate chamber under controlled environmental conditions. Only the plants of variant four were exposed to overwintering in the field which lasted approx. 3.0 to 3.5 months. The assessed data of the clones from the parental plants are compared to the data obtained during the selection assay. The experiments demonstrate a uniform picture across all herbicide applications and environmental conditions. For plants which survived a ‘Lexus’ treatment due to their metabolic resistance, no measurable conditioning for resistance occurs within the ‘Lexus’-‘Atlantis WG’ sequence. Therefore, the application of ‘Lexus’ in autumn does not result in a resistance-increasing effect to the application of ‘Atlantis WG’ in spring. Additionally, the application sequence ‘Lexus’-’Lexus’ revealed that even a slight decrease in sensitivity can be excluded for respective plants

    The regional weed vegetation in organic spring-sown cereals as shaped by local management, crop diversity and site

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    Bundesweit hat Mecklenburg Vorpommern einen sehr hohen Anteil an Ökologischer Landwirtschaft. Nach wie vor sind Unkräuter eine Herausforderung in diesen Agrarsystemen. Agrobiodiversität zu fördern, hat in Deutschland einen zunehmenden Stellenwert. Vor diesem Hintergrund sollten Unkräuter einerseits in langfristig handhabbaren Größenordnungen bleiben, andererseits aber auch eine artenreiche Flora bilden. Unser Ziel ist es, zu untersuchen, ob diese beiden Aspekte durch ein vielseitiges Management der Kulturpflanzen unterstützt werden können. Dafür wurden Unkraut und Management Daten von Sommergetreideflächen ökologisch wirtschaftender Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern über zwei Jahre (2015-2016) erfasst. Die Auswirkungen von lokalen Umwelt- und Management-Faktoren auf die Unkrautgemeinschaften wurden multivariat analysiert und im Anschluss wurden Effekte der Variablen zur Kulturvielfalt separat untersucht. Wir fanden grundlegende Unterschiede in den Einflüssen des kurzfristigen Anbaumanagements, der langfristigen Kulturvielfaltsstrategien und den eher beständigen Standortfaktoren. Während Unkrautdichten vor allem durch direktes Management beeinflusst werden, verändern sich Unkrautartenvielfalt und –gemeinschaften, wenn Maßnahmen der Kulturvielfalt angewendet werden.Mecklenburg Vorpommern has one of the highest percentages of organic arable production nationwide. Weeds remain to be the main challenge within this agricultural system. There is also an increase in the national support of agrobiodiversity. Weeds should therefore be continuously kept within manageable limits, while on the other side encourage a specie rich weed flora. Our objective is to investigate to which extent these two aspects can be addressed through the use of diversified crop management. In order to research this objective, weed and management data of spring sown cereal crops were obtained from organic farms in the region over the course of two years (2015-2016). The impact of the local environment and management factors on the occurring weed communities was studied in multivariate analysis approaches, followed by the separate crop diversity effects. We found a fundamental difference between the workings of the short-term management, the long-term crop diversification strategies and the more continuos site variables on the weed vegetation. Weed densities were mostly affected by direct management, while weed diversity and communities were altered through the application of crop diversity variables

    Weed tolerance and weed-suppressing ability of blue lupin (Lupinus angustifolius)

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    Im Rahmen des Verbundprojektes LupiBreed wurden 2015 zwei Sorten der Blauen Lupine (endständig: Boruta, verzweigt: Boregine) und 2016 zusätzlich acht Pre-Breedinglinien (zwei endständig, fünf verzweigt, eine intermediär) auf ihre Konkurrenzkraft untersucht. Sortenspezifische Unkrautunterdrückung und Unkrauttoleranz wurde neben den am Standort vorkommenden Unkräutern mit einem Gemenge aus „künstlichen Unkräutern“ (Winterraps, Buchweizen, Phacelia) in zwei Saatdichten erfasst. Weiterhin wurde die Unkrautunterdrückung im Gemengeanbau mit den Partnerkulturen Sommerweizen, Hafer und Leindotter in zwei Saatdichten ermittelt. Die Feldversuche wurden am Standort Trenthorst des Thünen-Instituts für Ökologischen Landbau in einer Blockanlage mit 3-facher Feldwiederholung angelegt und zur Sprossentwicklung, Blüte und Reife beprobt.Die Unkrauttoleranz, bewertet anhand des Lupinenertrages, unterschied sich im Jahr 2016 zu allen Beprobungsterminen zwischen den Sorten bzw. Pre-Breedinglinien und war zur Reife zudem vom Unkrautaufkommen abhängig. Ein sortenspezifisches Unkrautunterdrückungsvermögen wurde erst zur Reife festgestellt. Unkrautunterdrückung und Unkrauttoleranz konnten nicht eindeutig auf einen Sortentyp zurückgeführt werden. Insgesamt zeichneten sich Pre-Breedinglinie 1-E, 4-V, 6-V und Boregine-V als konkurrenzstark aus, wobei die Sorteneffekte gering waren. Durch den Gemengeanbau wurde die Unkraut-Sprossmasse in Abhängigkeit von der Lupinensorte bzw. –Pre-Breedinglinie im Vergleich zur Lupinenreinsaat um 15 bis 80 % verringert. Die unkrautunterdrückende Wirkung ging von der Partnerkultur aus und war in Gemengen mit Leindotter signifikant höher als mit Sommerweizen und Hafer.In the joint research project LupiBreed in 2015 the competitiveness of two blue lupin varieties (terminated type: Boruta, branched type: Boregine) and in 2016 additionally eight pre-breedinglines (two terminated, five branched, one intermediate) was examined. Variety-specific weed-suppressing ability and weed tolerance were tested with site-specific weeds and a mixture of “artificial weeds” (rapeseed, buckwheat, phacelia) at two sowing densities. Furthermore, weed suppression in mixed cropping systems with spring wheat, oat and false flax at two sowing densities was surveyed. Field trials were carried out at Thünen-Institute of Organic Farming with 3-fold replications. Plots were sampled at stem elongation, flowering and ripeness. Weed tolerance, measured by means of lupin yield, differed at each sampling between varieties and prebreedinglines and was dependent on weed infestation at ripeness. Variety-specific weed suppression was only significant at ripeness. Weed tolerance and weed suppression were not distinctive between growth types. In summary, pre-breedingline 1-E, 4-V, 6-V and Boregine-V showed good competitiveness but the effect of the variety was not strong.Mixed cropping reduced weed biomass dependent of lupin varieties and pre-breedinglines between 15 and 80 % compared to lupin sole cropping. Weed suppression was mainly influenced by partners and was significantly higher in mixed cropping with false flax than with spring wheat and oat

    The influence of crop density and sowing delay on weed germination in winter wheat

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    Aufgrund von Veränderungen in ackerbaulichen Anbauverfahren wie z.B. der Anwendung reduzierter Bodenbearbeitungsmaßnahmen und de m Anbau von Monokulturen, klimatischen Veränderungen, die zu längeren, wärmeren Perioden im Herbst führen können sowie aufgrund der Ausbreitung von Herbizidresistenz nimmt die Bedeutung von integrierten Lösungen zur Unkrautbekämpfung zu. Die Erhöhung der Konkurrenzkraft der Kulturpflanze ist eine von vielen ackerbaulichen Maßnahmen, die im Rahmen einer integrierten Unkrautbekämpfung angewendet werden können. Spätere Aussaattermine oder erhöhte Aussaatdichten können ebenso als effektive Maßnahmen angesehen werden, da dichtere Kultur-Pflanzenbestände generell eine höhere Konkurrenzkraft gegenüber den Unkräutern aufweisen können.Zwei Feldversuche wurden in 2014-2016 am Institute of Agriculture, LRCAF, durchgeführt um den Einfluss von Bestandesdichte und späterem Aussaatzeitpunkt von Winterweizen in konventionellen Bodenbearbeitungssystemen zu untersuchen. Die Winterweizensorte ‘Ada’ wurden mit drei verschiedenen Bestandesdichten (2, 4 und 8 Millionen keimfähige Samen pro ha) und zu drei verschiedenen Aussaatzeitpunkten (regional empfohlener Aussaatzeitpunkt, drei Wochen später und sechs Wochen später) gedrillt. Die Hauptunkrautarten in den Versuchen waren einjährige zweikeimblättrige Arten, die typisch für Wintergetreide sind, wie Thlaspi arvense, Viola arvensis, Galium aparine und Lamium purpureum. Zudem traten Ausfallraps und einjährige einkeimblättrige Arten wie Apera spica-venti auf. In den Parzellen mit den höchsten Bestandesdichten war das Unkrautaufkommen am niedrigsten. Allerdrings traten vor allem in Parzellen mit dem früheren Aussaatzeitpunkt Verschlämmungsprobleme auf. Bei späteren Aussaatterminen traten deutlich weniger Unkräuter auf als bei den früheren Aussaatzeitpunkten. Das geringste Unkrautaufkommen wurde in Parzellen mit dem spätesten Aussaatzeitpunkt beobachtet, allerdings war in diesen Parzellen auch der Ertrag des Winterweizens reduziert.Due to changes in agronomic practices and cropping systems such as the development of reduced soil tillage systems, monocropping; changing climate conditions that result in longer warmer periods in autumn and due to other factors such as herbicide resistance approaches for integrated weed management are needed. Crop competitiveness could be one of several measures of cultural weed control, which is an important factor in integrated weed control. Delayed sowing dates or higher crop seed rates could be an integrated tool for weed management, because higher crop plant densities generally are more competitive with weeds. Two field trials were conducted to investigate the influence of winter wheat plant density and delay of sowing date at the Institute of Agriculture, LRCAF in conventional soil tillage system over the period of 2014 –-2016. Winter wheat var. ‘Ada’ was drilled at three different seeding rates (2, 4 and 8 million germinal seeds per hectare) at the regional recommended sowing date, three weeks later and six weeks later. Main weeds in winter wheat crops were annual dicotyledonous, common for the winter cereals stands in Lithuania such as Thlaspi arvense, Viola arvensis, Galium aparine and Lamium purpureum. Furthermore, volunteer oilseed rape and the annual monocotyledonous weed Apera spica-venti were presented in the field. Admittedly, meteorological conditions were favourable for cereals vegetation during the autumn.In plots with the highest seeding rate weed biomass was significantly lower, however lodging problem, especially in early seeded plots occurred. The weed biomass in plots drilled at the end of September was significantly lower compared to early drilled plots. The lowest weed mass was recorded in plots with the latest sowing date, however a significant decrease in grain yield was recorded in these plots

    Allelopathic effects of Abutilon theophrasti, Asclepias syriaca and Panicum ruderale on maize

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    Abutilon theophrasti, Asclepias syriaca und Panicum ruderale sind in Ungarn sehr wichtige invasive Unkräuter. Sie können ernste Schäden verursachen, da diese über eine gute Konkurrenzfähigkeit verfügen. Das Ziel unseres Experiments ist es, die allelopathische Wirkung der Wurzel- und Triebtinkturen auf die Keimung des Maises und das Wachstum der Keimpflanzen zu untersuchen. Das sogenannte „Bioassay-Experiment“ wurde im Jahre 2015 im Laboratorium durchgeführt. Die Tinkturen wurden aus lufttrockenen und gemahlenen Wurzeln und Trieben mit Wasser mit einer Konzentration von 2,5, 5 und 7 % angefertigt. Die Maiskörner (Sorte Cornelius) wurden in eine Petrischale gegeben, dann wurden sie mit 15 ml Tinktur behandelt und bei 20 °C in Dunkel-Thermostate gelegt. Am 7. Tag wurde das Keimungsprozent festgestellt, sowie die Länge und die Masse der primären Wurzel und des primären Triebs wurden gemessen. Die statistische Analyse wurde durch eine Varianzanalyse auf einem Faktor durchgeführt. Die Trieb- und Wurzeltinkturen von Abutilon theophrasti reduzierten die Keimung sowie das Wachstum der primären Wurzel und des primären Triebes, abnehmende Länge und Masse wurden gemessen. Die Tinkturen von Asclepias syriaca ergaben die gleiche Wirkung. Diese Behandlungen reduzierten die Keimung und das Wachstum der Mais-Keimpflanzen. Die Triebtinktur von Panicum ruderale führte zu kürzeren Trieben und einer geringeren der Triebmasse, darüber hinaus hemmte sie die Keimung des Maises. Die Wurzeltinkturen reduzierten die Länge und Masse des Triebes sowie die Keimung, jedoch übten sie auf die Wurzelentwicklung keinen signifikanten Einfluss aus. Es wurde festgestellt, dass die allelopathische Wirkung von A. theophrasti und A. syriaca stärker war als die von P. ruderale. In Verbindung mit der Allelopathie von A. theophrasti und A. syriaca berichten auch andere Veröffentlichungen über signifikante Ergebnisse. Vorzugsweise hinderten die Wurzeltinkturen das frühe Wachstum von Mais. Mit höherer Konzentration der Tinkturen verstärkte sich auch die allelopathische Wirkung.Abutilon theophrasti, Asclepias syriaca and Panicum ruderale are very important invasive weed species in Hungary. These can cause hard damages firstly in row space crops, because these have good competition ability. The aim our experiment was to study the allelopathic effect of watery extracts from roots and shoots on germination and growth of maize seedlings. Bioassay experiments were made in the laboratory in 2015. Extracts from air dried and grinded roots and shoots of weeds were made with water in 2.5, 5 and 7.5% concentrations. Maize (Cornelius) seeds were put into Petri-dishes, after that they were treated with 15 mL solutions, and put into a thermostat at 20 °C in the dark. After 7 days of germination, % and length and weight of primary roots and shoots of seedlings were determined. The statistical analysis has been done one-factorial analysis of variance. Shoot and root extracts of Abutilon theophrasti decreased germination-% and growth of primary roots and shoots of seedlings. Watery extracts from Asclepias syriaca resulted in similar effects; these treatments reduced germination and growth of seedlings. Shoot extract of Panicum ruderale caused shorter shoots and less shoot weight, and hindered the germination of maize. Root extract decreased shoot length and weight, and also germination, but root development was not influenced significantly. We established that allelopathic effects of A. theophrasti and A. syriaca were stronger than those of P. ruderale. Other publications reported significant results connected to allelopathy of A. theophrasti and A. syriaca. Mainly the root extracts inhibited the early growth of maize. Allelopathic effects were stronger with increasing concentrations of solutions

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