Heidelberg University

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    Rektorbuch RA 653 - University of Heidelberg

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    Capturing the Heidelberg University's sealings with a 3D-scanner provides new visualizations and virtual restoration possibilities for the partially preserved damaged objects. High-resolution 3D-models are analyzed due to their surface features, which cannot be documented with photography

    Die Itinerare der Pfalzgrafen bei Rhein 1200-1400

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    Die hier zur Verfügung gestellte Datenbank enthält die Itinerare der Pfalzgrafen bei Rhein, beginnend mit der Belehnung Ludwigs I. und Ottos II. durch König Friedrich II. 1214 bis zum Beginn des Königtums Ruprechts III. im Jahr 1400. Die Einträge basieren fast ausschließlich auf den von Adolf Koch und Jakob Wille bearbeiteten „Regesten der Pfalzgrafen am Rhein“. Die Datenbank ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Aufenthaltsorte und Reisewege der (rheinischen) Wittelsbacher im 13. und 14. Jahrhundert sowie die Visualisierung ihrer Itinerare. Die Daten wurden im Rahmen der von der DFG geförderten Emmy Noether-Gruppe „Rang und Ordnung. Ausbildung und Visualisierung politischer und sozialer Ordnung im spätmittelalterlichen Fürstentum im europäischen Vergleich“ (‚Rang und Ordnung’/PE 1515/2-1) und der vom ERC im Rahmen eines Starting Grants geförderten Forschungsgruppe „RANK“ (Finanzhilfevereinbarung Nr. 204905 [RANK] im Zuge des siebten Rahmenprogramms der Europäischen Gemeinschaft [RP 7/2007–2013]) erarbeitet. Itinerare sind für die mediävistische Forschung seit langem ein zentrales Mittel, Aktions- und Wirkungsradien von Herrschern zu erforschen. Ihre Erstellung und Interpretation ist dabei komplizierter, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Die Quellenlage für das Heilige Römische Reich erlaubt es in der Regel, erst im Spätmittelalter einigermaßen verlässliche Reiserouten zu erstellen. Selbst dann gibt es oftmals längere Zeiträume, für die die Aufenthaltsorte insbesondere der Fürsten nicht bekannt sind. Die Verbindungslinien zwischen einzelnen Aufenthaltsorten können also trügerisch sein. Eine wesentliche Quelle für das Erstellen von Itineraren sind die durch den fraglichen Herrscher ausgestellten Urkunden mit den darin angegebenen Ausstellungsorten. Mit der Ausbildung ortsgebundener Kanzleien im 14. Jahrhundert jedoch ist der Zusammenhang zwischen Ausstellungsort der Urkunde und Aufenthaltsort ihres Ausstellers nicht mehr ohne Weiteres herzustellen (ganz abgesehen von der Frage des Zeitpunkts der Verhandlung des Gegenstands und der Ausstellung der entsprechenden Urkunde). Koch/Wille Nr. 3290, zum Beispiel, ist eine am 7. April 1361 in Heidelberg ausgestellte Urkunde Ruprechts I., der aber auch als Zeuge zweier am gleichen Tag in Nürnberg ausgestellten Urkunden Karls IV. genannt ist (Koch/Wille, Nr. 3291, 3292). Eine weitere Urkunde wurde in seinem Namen am 9. April in Heidelberg ausgestellt (Koch/Wille, Nr. 3293). Am 11. April aber war er nachweislich bei der Taufe von Karls IV. Sohn Wenzel in Nürnberg zugegen (Koch/Wille, Nr. 3294). In diesem Fall lässt sich die Diskrepanz in den Angaben und der tatsächliche Aufenthalt Ruprechts leicht ermitteln, in anderen Fällen ist dies schwieriger. Umfang der Datenbank Hier werden die Itinerardaten zu wittelsbachischen Pfalzgrafen bei Rhein zwischen 1214 und 1400 zur Verfügung gestellt. Erfasst sind die grundlegenden Informationen zum Itinerar. Dies beinhaltet den Namen des Pfalzgrafen, Ort und Datum der Urkundenausstellung sowie die Koordinaten des Orts. Für folgende Pfalzgrafen bei Rhein finden sich auf der Grundlage der Regesten Einträge: Ludwig I., Otto II., Ludwig II., Heinrich XIII., Rudolf I., Ludwig IV. bis 1330, Adolf, Rudolf II., Ruprecht I., Ruprecht II. und Ruprecht III. bis 1400. Darunter finden sich auch einige wenige Einträge zu Ruprecht Pipan (1375−1397), Sohn und präsumptiver Nachfolger Ruprechts III., die sich aus Urkunden Ruprechts II. und Ruprechts III. ergeben. Die Anzahl der Angaben pro Pfalzgraf schwanken erheblich. Aufgrund der deutlich höheren Belegdichte ist das Bild für das 14. Jahrhundert klarer als für das 13. Jahrhundert. Es we rden über die Regesten keineswegs alle Quellen zu den Pfalzgrafen und ihren Aufenthaltsorten erfasst. Die Datenbank erhebt also nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Mehrere Regesteneinträge, die sich auf denselben Tag und Ort beziehen, wurden zu einem Eintrag in der Datenbank zusammengefasst. Dies betrifft vor allem das Auftreten des Pfalzgrafen als Zeuge von königlichen Urkunden. Nicht beachtet werden konnten Regesten ohne angegeben Ort oder mit heute nicht mehr nachvollziehbaren Ortsangaben. Funktionsweise und Möglichkeiten der Visualisierung Die Daten wurden für den internen Gebrauch als .mdb-Datei in einer Microsoft Access Datenbank zusammengetragen. Für die Visualisierung und Veröffentlichung liegt zusätzlich eine komprimierte Version der ausgewerteten Daten als Tabelle mit etwa 3600 Zeilen im .xlsx-Format (Microsoft Excel) vor. Zur Archivierung wurden die Daten in XML abgespeichert. Die Visualisierung erfolgte in einem ersten Schritt auf Google Earth (.kmz). Die Strukturierung der Itinerardaten in einer Datenbank bietet mehrere Vorteile gegenüber der klassischen Ansicht in Regestenwerken, sowohl im Hinblick auf die Analyse als auch die Visualisierung. Zu den Analysemöglichkeiten gehört eine mit Hilfe verschiedener Excel-Funktionen implementierte Zählung der einzelnen Aufenthaltsorte, durch die gezeigt und abgefragt werden kann, wie oft ein Pfalzgraf einen bestimmten Ort besuchte. Grundlage der Berechnungen ist für jeden Herrscher die Addition mehrmalig auftretender Aufenthaltsorte. Je häufiger ein Ort erscheint, umso größer wird das dazugehörige Icon bei der Visualisierung angezeigt. Um eine Vergleichbarkeit der Bedeutung einzelner Herrschaftszentren für verschiedene Pfalzgrafen zu gewährleisten, wurde mit verschiedenen Operationen die Icongröße mit der größten Aufenthaltszahl eines Pfalzgrafen gekoppelt. So hat der ‚Bedeutungswert‘ und damit die visualisierte Punktgröße Heidelbergs im Itinerar Ruprechts I. und Ruprecht Pipans denselben Wert, obwohl Erstgenannter über 600-mal hier residierte und Pipan lediglich sieben-mal. In Bezug auf die Bedeutung für das jeweilige Itinerar scheint Heidelberg aber für beide eine ähnlich hohe Bedeutung gehabt zu haben. Die Sichtung der Daten kann in der einfachsten Form mithilfe der .kmz-Datei in Google Earth erfolgen

    Seal of the University of Heidelberg - Siegel UAH SG 502

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    Capturing the Heidelberg University's sealings with a 3D-scanner provides new visualizations and virtual restoration possibilities for the partially preserved damaged objects. High-resolution 3D-models are analyzed due to their surface features, which cannot be documented with photography

    Prospect theory or construal level theory? Diminishing sensitivity vs. psychological distance in risky decisions [Dataset]

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    Attitudes toward risks are central to organizational decisions. These attitudes are commonly modeled by prospect theory. Construal level theory has been proposed as an alternative theory of risky choice, accounting for psychological distance deriving from temporal, spatial and social aspects of risk that are typical of agency situations. Unnoticed in the literature, the two theories make contradicting predictions. The current study investigates which theory provides a better description of risky decisions in the presence of temporal, spatial, and social factors. We find that the psychophysical effects modeled by prospect theory dominate the psychological distance effects of construal level theory

    Seal of the University of Heidelberg - Siegel UAH SG 501

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    A Quantitative Approach to Beauty [Dataset]

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    The purpose of the the data collection was to determine the shape of the change in beauty in depicted faces over time. The dataset is comprised by almost 120,000 paintings from different times and styles

    Seal of the University of Heidelberg - Siegel UAH XII 2 87

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    Capturing the Heidelberg University's sealings with a 3D-scanner provides new visualizations and virtual restoration possibilities for the partially preserved damaged objects. High-resolution 3D-models are analyzed due to their surface features, which cannot be documented with photography

    Factors affecting the uptake of HIV testing among men

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    This study aimed to explore factors shaping the decision to undergo Human Immunodeficiency Virus (HIV) testing among men in rural Burkina Faso. The study took place in 2009 in the Nouna Health District and adopted a triangulation mixed methods design. Nouna Health District, is located in north-western Burkina Faso. At the time of the study, the district had a population of approximately 311,000 distributed in 300 villages and included 31 first-line facilities, Centres de Santé et de Promotion Sociale (CSPS)and one district hospital. A sub-portion of the district has been part of a Health and Demographic Surveillance System (HDSS) for over 15 years. Following national policy, starting in 2006, all CSPS were equipped to offer HIV counseling and testing to pregnant women and their partners as the entry point to PMTCT services. Explicit efforts were made to address the need for couple counseling and testing, encouraging spouses to be tested together with their pregnant wives. In addition, providers were encouraged to offe r testing to anyone requesting it and/or to anyone who presented with potential symptoms of infection. The quantitative component relied on data collected through a structured survey on a representative sample of 1130 households. The qualitative component relied on 38 in-depth interviews, with men purposely selected to represent variation in testing decision, age, and place of residence. Household survey data were analyzed using Stata 11 (Stata Corporation, Texas, USA). The outcome variable was defined as “having tested for HIV”

    An Experimental Study of Precautionary Bidding [Dataset]

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    Auctions often involve goods exhibiting a common-knowledge ex-post risk. In such auctions, precautionary bidding predicts that under expected utility, DARA bidders reduce their bids by more than the appropriate risk premium. Because the degree of riskiness of an auctioned good and bidders’ levels of risk aversion are difficult to observe in field settings, we conduct experimental auctions that allow us to identify the precautionary premium directly. We find strong evidence for precautionary bidding. The effect is robust to changes in experimental design features. Our experiment provides the first empirical demonstration of precautionary motives in a strategic setting

    BoostCLIR: JP-EN Relevance Marked Patent Corpus

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    BoostCLIR is a bilingual (Japanese-English) corpus of patent abstracts, extracted from the MAREC patent data, and the data from the NTCIR PatentMT workshop collections, accompanied with relevance judgements for the task of patent prior-art search. Important: The English side of the corpus contains patent IDs as well as the text of the abstracts. The Japanese side only contains patent IDs because of NTCIR copyright restrictions. The Jap anese patent abstracts can be extracted from full text Japanese patent documents, which are available from the organizers of the NTCIR workshop. The corpus contains training, development and testing subsets sampled from non-intersecting time periods. Relevance judgement for patent retrieval are constructed from patent citations by assigning three integer levels to three categories of relationships, with highest relevance (3) for family patents, lower relevance for patents cited in search reports by patent examiners (2), and lowest relevance level (1) for applicants’ citations. For a detailed descrip tion of the corpus construction process, please see the above publication

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