PhyDid - Physik und Didaktik in Schule und Hochschule (E-Journal, FU Berlin)
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    Reform der Studieneingangsphase im Lehramt Physik – Erhebungen von Beliefs im Lehramtsstudium Physik

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    Im Rahmen des längsschnittlichen Forschungsprojektes „Studienerfolg im Fach Physik“ wurden relevante Aspekte und Risikofaktoren für einen erfolgreichen Studieneinstieg bei Physik- und Lehramtsstudierenden an verschiedenen Hochschulstandorten erhoben. Beispielsweise zeigen die empirischen Befunde, dass mit der Aufnahme des Studiums verschiedene Eingangsvoraussetzungen und zeitlich stabile disparate motivationale Ausprägungen bei den Studierenden im Fach Physik und im Lehramt Physik vorliegen (vgl. [1]-[4]).Aufbauend auf diesen Befunden werden seit dem Wintersemester 2010/2011 modifizierte Studienmodule in der Experimentalphysik für die Lehramtsstudierenden im Rahmen des Projekts „MINT-Lehrerbildung neu denken“ zur Gestaltung der Studieneingangsphase angeboten. Dabei werden sowohl methodische als auch inhaltlich-didaktische Interventionen umgesetzt. Erste Befunde hinsichtlich der Evaluation dieser Neugestaltung werden im Folgenden vorgestellt

    Der Einfluss der Lernumgebung auf das Erreichen geforderter Bildungsziele am Beispiel der W- und P-Seminare im Fach Physik

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    Im Zuge der gymnasialen Oberstufenreform (G8) wurden im Jahr 2008 bayernweit Seminare eingeführt: das Wissenschaftspropädeutische (W-) und das Projekt-Seminar (P-Seminar). Im Ersteren liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden, im Letzteren soll mithilfe von externen Partnern ein Projekt durchgeführt, sowie ein Orientierungswissen in der Berufs- und Studienwahl vermittelt werden. Im Rahmen dieser Studie wurden sechs solche Seminare (3 W-Seminare, 3 P-Seminare) begleitet und untersucht, welche didaktischen Möglichkeiten die Seminare zur Erreichung gestellter Unterricht- bzw. Bildungsziele bieten. Im Folgenden werden die Seminare als moderat konstruktivistische Lernumgebungen motiviert, um daraus Kategorien ableiten zu können, welche als Grundlage für die Interviews mit den Seminarlehrkräften dienen. Ziel ist die Einordnung des jeweiligen Seminars gemäß diesen Begriffen. Diese Kategorien bilden theoretische, didaktische Dimensionen, welche auf ihren Einfluss auf das Erreichen der bereits erwähnten Bildungs-/Unterrichtsziele in den Seminaren hin untersucht werden

    Verhandlungen der DPG - Didaktik der Physik

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    Programm 201

    Einflussfaktoren auf die nutzbare Energieeinstrahlung auf Solarzellen experimentell überprüfen - Ein Schülerprojekt

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    Im Rahmen eines Schülerprojektes soll vermittelt werden, wie der Nutzungsgrad der Sonnenenergie durch eine Solarzelle von ihrer Orientierung zur Sonne abhängt. Das Potential von Nachführungen für die Steigerung der Effizienz der Solartechnik soll durch einfache Experimente und Simulationen vermittelt werden. Erste grundlegende Anforderungen an eine Nachführung lassen sich aus Beobachtungen der Natur ableiten. Im weiteren Verlauf richtet sich der Fokus auf die Konstruktion einer einfachen Nachführung durch die Lernenden. Das Verständnis der zugrundeliegenden Schaltungen soll dabei durch Computersimulationen vertieft werden

    Formelnutzung im Physikunterricht – eine Lehrerbefragung - Nutzung von Formeln in Unterricht, Klausur und Hausaufgabe

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    In einer schriftlichen Befragung wurden die Sichtweisen von Lehrerinnen und Lehrern (n = 244) zur Rolle der Mathematik im Physikunterricht untersucht. Bezüglich der offen zu beantwortenden Frage, wie Formeln im Unterricht, in Klausuren und in Hausaufgaben eingesetzt werden, zeigte sich, dass im Unterricht eher der theoretische Hintergrund von Formeln von Bedeutung ist und in Klausuren und Hausaufgaben eher praktische Aspekte überwiegen. Die Nutzung von Formeln: in Hausaufgaben und Klausuren ist ähnlich, in Hausaufgaben soll der Umgang mit Formeln geübt werden, in Klausuren tritt jedoch das Herleiten von Formeln in den Vordergrund

    Modellversuch Naturwissenschaft und Technik (NWT) – naturwissenschaftlich integrierte Ausbildung von Grund- und HauptschullehrerInnen

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    Lehrkräfte werden oft nur in einer einzigen Naturwissenschaft ausgebildet, obwohl neben den Bildungsplänen für die Grundschule auch im Sekundarstufenbereich zahlreiche Bundesländer einen naturwissenschaftlich integrierten Unterricht vorsehen. An der Universität Regensburg wird für Studierende der Lehrämter Grundschule und Hauptschule seit fünf Semestern das integrierte Didaktikfach Naturwissenschaft und Technik (NWT) im Rahmen eines Modellversuchs angeboten. Im Wintersemester 2011/12 wurde NWT extern evaluiert, die Modellversuchsphase endet nach dem Sommersemester 2012. Die Universität Regensburg hat zum Ziel, das Studienfach NWT dauerhaft zu etablieren.Das NWT-Konzept verzahnt fachwissenschaftliche und fachdidaktische Aspekte von Anfang an und ist stark handlungsorientiert sowie anwendungsbezogen ausgerichtet. Darüber hinaus arbeiten Studierende verpflichtend mit Schulklassen im Lernlabor, um förderdiagnostische Kompetenzen aufbauen zu können. Im Beitrag werden das Konzept des Modellversuchs, dessen wissenschaftliche Begleitung sowie Einschätzungen und Anregungen aus der externen Begutachtung vorgestellt

    Neue Ansätze der digitalen Vernetzung naturwissenschaftlich-technischer Bildungsangebote

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    Mit dem ”Medienverbund naturwissenschaftlich-technische Bildung” wurden erste Schritte unternommen,lokal verfügbare Bildungsangebote (Vorträge, Ausstellungen) durch den Einsatz digitaler Medien breiter - insbesondere auch für den Unterricht der Schule - zu erschließen. ImProjekt ”Technology Enhanced Textbook” (TET) wurden die Erfahrungen aus vielfältigen Projekten des Medienverbunds aufgegriffen und konzeptionell weiterentwickelt. Heute stehen Aspekte wie eine hochgradige Modularisierung, die Skalierbarkeit und effiziente Strategien für die didaktische Mehrfachverwertung der Medienelemente im Fokus des Interesses der Partner aus den verschiedensten Bildungsbereichen. Sie sind Ausgangspunkt der Validierung des Innovationspotenzials einer ”Integrierten Medienplattform für die naturwissenschaftlichtechnische Bildung” als Basis des TET.Das Projekt TET wird im Rahmen des Förderprogramms ”Validierung des Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung” (VIP) durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert

    Quantenphysik in Schule und Hochschule

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    Quantenphysik ist ein Gebiet der Physik, das als besonders schwer zu vermitteln gilt, dem aber auch besondere Faszination und eine außergewöhnliche Rolle für die Herausbildung eines physikalischen Weltbildes zugesprochen wird. Jedoch werden die notwendigen mathematischen Methoden in aller Regel für die Schule als unzugänglich angesehen. Daher muss man sich auf überwiegend qualitative Begriffsbildung beschränken. In diesem Artikel werden die Begriffe der Unbestimmtheit, und Verschränkung als zentrale Konzepte herausgearbeitet. Dies wird abge­glichen mit den Vorgaben in den Lehrplänen der Bundesländer, den Auffassungen von Lehramts­studierenden zum Unterricht über Quantenphysik und mit einer exemplarischen Bestands­aufnahme der Lehre zur Quantenphysik in der Lehramtsausbildung

    Schülervorstellungen zum Regenbogen

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    Der Regenbogen kommt zwar in den Physik-Lehrplänen vor, spielt aber für den weiteren Unterricht keine Rolle. So gab es bisher keine Untersuchung zu Schülervorstellungen zum Regenbogen, obwohl Einmütigkeit besteht, dass es beim Unterrichten sehr wichtig ist, die Vorstellungen der Schüler zu kennen und zu berücksichtigen. Im Rahmen einer Staatsexamensarbeit wurde ein halboffenes Schülerinterview zum Regenbogen mit Hilfe eines Interviewleitfadens durchgeführt und ausgewertet. Auf dieser Basis wurde dann ein Fragebogen erstellt und von 238 Schülern beantwortet, bevor diese das Thema in der Schule behandelten. Die Ergebnisse dieser Befragung werden vorgestellt

    Authentische Aufgaben an der Hochschule - Motivation, selbsteingeschätztes studentisches Kompetenzerleben, Leistungsfähigkeit

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    Das Konzept der authentischen bzw. kontextorientierten Aufgaben wird an der Technischen Uni-versität Braunschweig in Tutorien für Studierende der Physik und Studierende der Biologie, Che-mie, Biotechnologie und Geoökologie im Nebenfach Physik erprobt. Dabei arbeitet eine Gruppe Studierender an Aufgaben zu Kontexten aus der Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre und Atomphysik, die sich auf die parallel stattfindende Vorlesung beziehen, während eine Kontroll-gruppe inhaltlich dieselben Aufgaben bearbeitet, nur ohne Kontext. Durch eine Evaluierung der Motivation, des akademischen Selbstkonzeptes und der Lernleistung sollen mögliche Unterschiede zwischen den Gruppen, differenziert nach Studierenden im Haupt- und im Nebenfach, aufgezeigt werden

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