PhyDid - Physik und Didaktik in Schule und Hochschule (E-Journal, FU Berlin)
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    Weiterentwicklung eines Testinstruments zum einfachen Stromkreis

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    Nach dem Unterricht haben viele Schüler/innen Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Elektrizitätslehre. Auch wenn es einige Testinstrumente zu diesem Thema gibt, wird in diesen die Spannung wenig behandelt. Daher wurde der Test von Urban-Woldron und Hopf (2012) um Items zur Spannung ergänzt sowie insgesamt optimiert. Mithilfe eines Leitfadenkatalogs wurden neun Schüler/innen aus Wien im Alter von 14 bis15 Jahren zu einfachen Stromkreisen mit dem Schwerpunkt Spannung befragt. Aus den Antworten der Schüler/innen kristallisierten sich verschiedene Vorstellungen heraus, die zusammengefasst wurden und als Basis für die Entwicklung von zweistufigen Testitems dienten. Die erste Stufe bezieht sich auf die Konzepte der Schüler/innen und die zweite Stufe fragt nach den Erklärungen. Der daraus entstandene Multiple-Choice Test wurde mehreren Klassen in Österreich und Deutschland vorgelegt und ausgewertet. Die Ergebnisse wurden einer Rasch-Analyse unterzogen, um lineare Werte der Item-Schwierigkeiten zu erhalten. Das neu entwickelte Testinstrument wird aktuell für die Überprüfung der Wirksamkeit mehrerer Unterrichtskonzepte zur Elektrizitätslehre verwendet

    Umfrage zu den Lehr/Lernzielen in physikalischen Praktika

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    Der Aufwand, der den vielen Studierenden für ein erfolgreiches Durchlaufen der physikalischen Praktika abverlangt und von diesen als hoch eingeschätzt wird, rechtfertigt sich aus dem erwarteten Ertrag, der mit diesem Lehrveranstaltungstyp verbunden ist. Ob dieser Lernerfolg realisierbar ist, hängt sicher nicht zuletzt davon ab, ob die Inhalte und Methoden der jeweiligen Adressatengruppe angemessen sind. Sehr wichtig ist aber auch die Frage, ob die an die Lehrveranstaltung gestellten Lehr/Lernziele stimmig sind, zum Ausbildungsstand der Studierenden passen und schließlich, ob die Organisation und inhaltliche Ausgestaltung der Praktika zu den Zielen, die in aller Regel von den Verantwortlichen der Lehrveranstaltung vorgetragen und vertreten werden, passen. Hier wird eine Umfrage und deren Analyse präsentiert, in der Praktikumsleiterinnen und -leiter ihre Ziele und deren Wertigkeit aus einer abgestimmten Liste ausgewählt haben. Dies beschreibt den Ist-Zustand der in Praktika verfolgten Ziele aus deren Sicht und ist damit als ein erster Schritt einer Untersuchung von Ausbildungszielen der Physikpraktika im deutschen Sprachraum zu verstehen. Es zeigt sich jedoch bereits jetzt, dass strukturelle und inhaltliche Besonderheiten unterschiedlicher Praktika signifikant sind. Die Auswertung liefert ein aktuelles Bild der inputorientierten Lernziele physikalischer Hochschulpraktika und kann unter anderem Entscheidungsträgern bei der Erstellung von Curricula als Diskussionsgrundlage dienen. Bezüglich der Anfängerpraktika ist zudem ein Vergleich der Lehrenden- mit der Studierendenperspektive angeschlossen

    Qualifizierung von Quereinsteiger*innen – Professionelle Kompetenzen der Q-Master-Studierenden

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    An der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB) ist die Freie Universität Berlin mit dem Projekt „K2teach - Know how to teach“ beteiligt. Das Teilprojekt „Q-Master: Qualifizierung von Quereinsteiger*innen im Master of Education“ fokussiert auf das Thema von Quer- und Seiteneinstiege für ausgewählte Mangelfächer wie z. B. Physik. Im Wintersemester 2016/17 startete dieser Modellstudiengang erstmalig. Im Wintersemester 2017/18 wurde der Q-Master ein zweites Mal angeboten.Das Projekt verfolgt das Ziel, die Quereinsteiger*innen innerhalb eines viersemestrigen Master of Education für den anschließenden Vorbereitungsdienst zu qualifizieren. Dabei soll ein adäquates Ausbildungsniveau im Vergleich zu den regulären Lehramtsstudierenden erreicht werden. Ob dies gelingt, wird in der Begleitforschung und Evaluation des Studienganges untersucht. Hierbei liegt das Augenmerk auf der Entwicklung professioneller Kompetenzen von Lehrkräften. In einer Eingangsbefragung zu Beginn des Studiums wurden bei beiden Studienkohorten folgende Konstrukte erhoben: pädagogische Vorerfahrungen, Berufswahlmotive, Lehrer-Selbstwirksamkeitserwartung, Studienerfolg und soziodemografische Daten. Studienbegleitend werden die Q‑Master Studierenden mit dem Fach Physik zu Fachwissen, fachdidaktisches Wissen und Überzeugungen zum Lehren und Lernen befragt

    Die Vermittlung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie mittels Sektormodellen: Die Konstruktion von Geodäten

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    Sektormodelle sind Werkzeuge, die es emöglichen Schüler/innen inEinsteins Allgemeine Relativitätstheorie einzuführen. MittelsVideoanalyse untersuchen wir, wie Schüler/innen die Konstruktion vonGeodäten auf Sektormodellen erlernen, bis sie in der Lage sind, dieKonstruktion selbstständig durchzuführen. Anhand von Sektormodellengekrümmter Flächen werden die Akzeptanz des Unterrichtsmaterials,seine Handhabung sowie das Verständnis der Schüler/innen für dieMethode untersucht

    Früheinstieg ins Physikstudium (FiPS) - Entwicklung der Konzeption eines Frühstudiums als Fernstudium

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    Seit 1998 hat sich das Frühstudium für Schülerinnen und Schülern zu einem breiten und dauerhaften Angebot der Universitäten in Deutschland entwickelt. Derzeit bieten lediglich drei der ca. 75 Universitäten Lehrveranstaltungen des Frühstudiums im Fernstudium an.Der Artikel führt als Ergebnis einer umfassenden Literatur- und Internetrecherche in Entwicklung und Charakteristika des Frühstudiums in Deutschland ein. Anschließend wird die seit dem WS 15/16 begonnene studienorganisatorische und mediendidaktische Neukonzeption des Früheinstiegs ins Physikstudium der Technischen Universität Kaiserslautern (FiPS) begründet dargestellt und in das bundesweite Frühstudiumangebot eingeordnet. Deskriptive statistische Daten zur Anzahl der FiPS-Studierenden, zum Einzugsgebiet, zur Studiendauer, zur Kurswahl sowie zu Erfolgsquoten geben eine erste Einschätzung der Wirksamkeit von FiPS seit dem WS 15/16

    Lehrqualität naturwissenschaftlicher Hochschulpraktika – Befunde zu Chemie- und Physik, sowie Block- und Semesterpraktika –

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    Für Experimentalpraktika an deutschen Hochschulen wurden bisher Befunde erarbeitet, die zeigen, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den intendierten Zielen und deren Realisierung gibt. Aus den Erkenntnissen der Praktikumsforschung und den Anforderungen guter Lehrevaluation erwuchs das theoretische, fächerübergreifende Modell der Praktikumsqualität. Der zugehörige Praktikumsqualitäts-Fragebogen (PraQ) wurde ratingbasiert für Studierende in insgesamt 18 Praktika im deutschsprachigen Raum erprobt (N = 1314). Die Testevaluationsstudien zu den Inhalten, zur Struktur und zur Konstruktvalidität zeigten Evidenzen für ein gelungenes Messinstrument.Die Stärken und Schwächen von Praktika verschiedener Fächer und Organisationsformen stellen forschungstechnisches Neuland dar. Erstmalig konnten mit diesem neuen Instrument hierfür Ergebnisse bezüglich der Unterschiede zwischen Physik. und Chemiepraktika, sowie zwischen Block- und Semesterpraktika ermittelt werden. So konnten Stärken der jeweiligen Praktikumsrealisierungen festgestellt und ein erster Schritt zur Nutzung dieser Potentiale vollführt werden. Physikpraktika wurden in einigen Bereichen der Experimentellen Kompetenz und der Lehrkompetenz der Betreuenden besser bewertet als Chemiepraktika. Semesterpraktika wiesen eine deutlich bessere Betreuungsqualität auf als Blockpraktika, allerdings bewirkten sie teils geringere Kompetenzzuwächse, z. B. im Aufbauen der Versuchsanordnung und im Zeitmanagement.Als Konsequenz aus diesen Ergebnissen können die jeweiligen Stärken der Praktikumsformen in der Zukunft genauer beobachtet und zielgerichtete Interventionen für schwächere Praktika daraus abgeleitet werden

    Astronomie in der Lehrerausbildung

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    Astronomische und astrophysikalische Kontexte interessieren Lernende überdurchschnittlich stark. Diese Themen bieten also die Möglichkeit, die Motivation der Schülerinnen und Schüler im Unterricht zu erhöhen. Um astronomische Sachverhalte im Unterricht richtig vermitteln zu können, ist eine entsprechende Ausbildung sowohl auf fachlicher als auch auf fachdidaktischer Ebene unerlässlich, eine systematische Erhebung über die Anteile der Astronomie im Lehramtsstudium fand im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahren jedoch bisher nicht statt. Die hier vorgestellte Studie betrachtet diesen Anteil in der Physiklehrerausbildung der verschiedenen Schulformen an deutschen Universitäten – gemeint ist hier primär nicht die Ausbildung von Fachlehrern für Astronomie – indem die verschiedenen Modulhandbücher und Studienordnungen systematisch auf Vorlesungen und Seminare mit astronomischen, astrophysikalischen sowie kosmologischen Kontexten in Fach und Didaktik untersucht werden. Analysiert werden formale (u.a. ECTS, SWS, Pflicht- oder Wahlpflichtkurs) sowie inhaltliche Aspekte der Veranstaltungen. Erste Ergebnisse werden mit dem Ziel, langfristig eine Verbesserung der Astronomieausbildung zu erreichen, präsentiert

    Statistische Optik – Messung von Lichtfluktuationen mit einer programmierbaren LED –

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    Experimente zur Statistik von Lichtfluktuationen bieten Möglichkeiten spezifische Perspektiven der experimentellen Quantenoptik auszuprobieren. Speziell die Untersuchung klassischer Lichtfelderkann hierbei weiterführende Experimente mit einzelnen Photonen in der Quantenoptik einleiten. Zu diesem Zweck wird in dem vorliegenden Artikel eine pseudothermische Lichtquelle vorgestelltund statistisch charakterisiert. Die Quelle zeichnet sich dadurch aus, dass sie gleichermaßen einfach wie durchschaubar aufgebaut ist

    Stolpersteine überwinden im Physikunterricht – ein Buch zu fachgerechten Elementarisierungen

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    Welche Inhalte, Sachstrukturen, Experimente und Elementarisierungen im Physikunterricht verwendet werden, ist stark von Traditionen bestimmt. Manche Elementarisierung, die eine lange Tradition hat, ist aber fachlich problematisch und didaktisch ungeschickt. In diesem Beitrag wird dazu ein neues Buch präsentiert. Darin stellen mehrere Physikdidaktiker bekannte Erklärungen, bekannte Versuche und bekannte Vorgehensweisen vor, die aber missverständlich, verwirrend oder lernhinderlich sind, und verbreitete Behauptungen, die den aktuellen Forschungsergebnissen widersprechen. Jedes der Kapitel beschränkt sich jeweils auf ein kleines schwieriges Thema der Sekundarstufe, das kritisch hinterfragt und bei dem zum kritischen Nachdenken angeregt wird

    Konzepte Studierender zur Unsicherheit von Messdaten

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    Der Umgang mit Messunsicherheiten ist in den experimentellen Naturwissenschaften von zentraler Bedeutung, da erst sie ein Ergebnis bewert- und vergleichbar machen. Der Umgang mit Messdaten und ihren Unsicherheiten ist daher zentraler Gegenstand der Ausbildung in den physikalischen Praktika. Nichtsdestotrotz zeigen Studien gravierende Fehlvorstellungen in diesem Bereich, die auch auf voruniversitäre Präkonzepte der Studierenden zurückgehen. Selbst bei der Auswertung von Dissertationen im Fach Physik können einige dieser Fehlvorstellungen noch gefunden werden. Um das Lernen der Studierenden genauer beobachten und Fehlkonzepte diagnostizieren zu können, wurden im Laufe des ersten Studiensemesters die mentalen Modelle Studierender mittels Concept-Maps abgebildet. Der Vergleich ihrer inhaltlichen Struktur mit Concept-Maps von Experten, unter anderem auf der Basis verschiedener graphentheoretischer Maße, ermöglicht die Bewertung der inhaltlichen Güte dieser Concept-Maps. So konnten im Längsschnitt Lernfortschritte, aber auch persistente Fehlkonzepte diagnostiziert werden

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