Universität Rostock, Lehrstuhl Datenbank- und Informationssysteme: Dbis Repository
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Provenance-unterstütze Datenanalyse in Kombination mit intensionalen Antworten zur Steigerung der Privatsphäre
Die letzten Jahre hatten einen großen Einfluss auf die Erforschung der Data Provenance in verschiedenen Bereichen. Während sich zurückliegende Forschungsarbeiten dabei hauptsächlich auf die Steigerung der Nachvollziehbarkeit, Reproduzierbarkeit und Qualität von Produktionsprozessen durch entsprechende Provenance-Notationen konzentrieren, beschäftigen sich junge Arbeiten vor allem mit dem Problem der Privacy, das durch Data Provenance entstehen kann. Zum einen kann mittels einer Provenance-Anfrage der relevante Teildatensatz einer Datenbank ermittelt werden, um z.B. die Nachvollziehbarkeit einer Datenanalyse zu erhöhen, zum anderen kann das Ergebnis einer solchen Anfrage private Daten sichtbar machen. Eine Lösung dieses Problems wird z.B. in der intensionalen Beantwortung von Provenance- Anfragen vermutet, die nicht den Originaldatensatz, sondern nur dessen relevanten Teil in anonymisierter Form zurückliefern. Eine Möglichkeit zur Beantwortung einer intensionalen Provenance-Anfrage wurde bereits durch die extensionale Beantwortung der Provenance-Anfrage mit anschließender Generalisierung in [Sva16] konzipiert. Da ein generalisierter Teildatensatz alleine aber nicht unbedingt zur Nachvollziehbarkeit eines Anfrageergebnisses führt, wird in dieser Arbeit ein neuer Ablauf einer Provenance-unterstützten Datenanalyse zur Steigerung der Privatsphäre konzipiert. Eine solche Datenanalyse nutzt die Provenance aktiv, um den Datensatz auf einen relevanten Teil zu reduzieren und diesen anschließend zu anonymisieren. Durch eine Anpassung der eigentlichen Auswertungsanfrage und den Vergleich anonymer Ergebnisse ist dann eine Nachvollziehbarkeit unter Privacy-Aspekten möglich. Die Formulierung einer solchen Datenanalyse, die Umsetzung einzelner Komponenten unter Beachtung der Privacy sowie eine toolunabhängige Formulierung des Gesamtkonzeptes mit einer prototypischen Implementierung als Proof of Concept bilden den Gesamtbeitrag dieser Arbeit zur Thematik Provenance und Privacy
Ein interaktives Ortschroniken-Portal für Mecklenburg-Vorpommern
„Von Mund zu Ohr via Archiv in die Welt“ – Erzählungen wandern. Wer sich mit dem alltäglichen Erzählen etwa von Gerüchten, Witzen oder Anekdoten bzw. von Sagen, Märchen und Rätseln auseinandersetzt, kommt nicht umhin, die Wege und Medien, die jene Erzählungen nutzen, sowie damit einhergehende Wandelprozesse unter die Lupe zu nehmen. Gerade solche Forschungen zu Erzählkulturen im Medienwandel prägen den wissenschaftlichen Werdegang von Christoph Schmitt. In dieser Festschrift anlässlich seines 65. Geburtstages möchten ihm mehr als vierzig Kolleginnen und Kollegen mit ihren Beiträgen Dank und Anerkennung zollen. Im Zentrum stehen dabei immer wieder die eindrucksvollen Bestände des Wossidlo-Archivs, das seit 1999 unter der Leitung Christoph Schmitts steht. Mit der Digitalisierung dieser Bestände eröffnet er „der Welt“ den freien Zugang zu einer wichtigen ethnografischen Sammlung im deutschsprachigen Raum. Er bereitet damit zugleich den darin enthaltenen Erzählungen neue Wege „in die Welt“
Provenance and Privacy in ProSA: A Guided Interview on Privacy-Aware Provenance
Consciously collecting (research) data and respecting privacy aspects are two contradictions, which seem to be mutually exclusive at first moment. However, this does not have to be the case. But before we can address this conflict and its resolution, we want to understand what the terms privacy, provenance, and research data management actually mean. We are not interested in the formal definitions but in the community’s understanding of these terms. We have the intention to explore how far the theoretical definitions are known in science and economy. Hence, we interviewed 20 people -- scientists and non-scientists -- and evaluated their answers for discussing the relevance of combining provenance and privacy in the field of research data management. We discovered that provenance is generally understood as the origin of data or phyiscal objects, and privacy often refers to the protection of personal data. We found that all participants have a very good understanding of their own research data, which in most cases is based on a well-developed research data management. Nevertheless, there is still some uncertainty, especially in the area of provenance and privacy
Ein digitales Flurnamenarchiv für Mecklenburg-Vorpommern
„Von Mund zu Ohr via Archiv in die Welt“ – Erzählungen wandern. Wer sich mit dem alltäglichen Erzählen etwa von Gerüchten, Witzen oder Anekdoten bzw. von Sagen, Märchen und Rätseln auseinandersetzt, kommt nicht umhin, die Wege und Medien, die jene Erzählungen nutzen, sowie damit einhergehende Wandelprozesse unter die Lupe zu nehmen. Gerade solche Forschungen zu Erzählkulturen im Medienwandel prägen den wissenschaftlichen Werdegang von Christoph Schmitt. In dieser Festschrift anlässlich seines 65. Geburtstages möchten ihm mehr als vierzig Kolleginnen und Kollegen mit ihren Beiträgen Dank und Anerkennung zollen. Im Zentrum stehen dabei immer wieder die eindrucksvollen Bestände des Wossidlo-Archivs, das seit 1999 unter der Leitung Christoph Schmitts steht. Mit der Digitalisierung dieser Bestände eröffnet er „der Welt“ den freien Zugang zu einer wichtigen ethnografischen Sammlung im deutschsprachigen Raum. Er bereitet damit zugleich den darin enthaltenen Erzählungen neue Wege „in die Welt“
sql2sttgd
sql2sttgd ist eine Software zur Generierung von Eingabedaten für ChaTEAU. Dazu werden Schema und Instanz aus einer PostgreSQL-Datenbank ausgelesen und eine SQL-Anfrage in s-t tgds umgewandelt. Die berechneten Daten werden dann im XML-Format für ChaTEAU ausgegeben
Privacy Aspects of Provenance Queries
Given a query result of a big database, why-provenance can be used to calculate the necessary part of this database, consisting of so-called witnesses. If this database consists of personal data, privacy protection has to prevent the publication of these witnesses. This implies a natural conflict of interest between publishing original data (provenance) and protecting these data (privacy).
In this paper, privacy goes beyond the concept of personal data protection. The paper gives an extended definition of privacy as intellectual property protection. If the provenance information is not sufficient to reconstruct a query result, additional data such as witnesses or provenance polynomials have to be published to guarantee traceability. Nevertheless, publishing this provenance information might be a problem if (significantly) more tuples than necessary can be derived from the original database. At this point, it is already possible to violate privacy policies, provided that quasi identifiers are included in this provenance information. With this poster, we point out fundamental problems and discuss first proposals for solutions