Universität Rostock, Lehrstuhl Datenbank- und Informationssysteme: Dbis Repository
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    XQuery-Optimierung und -Zerlegungsstrategie im Zusammenhang mit XML-Schemaintegration

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    In der Vergangenheit wurde ein Vielzahl von digitalen Bibliotheken und elektronischen Katalogen durch Verlage, Bibliotheken und andere Einrichtungen bereitgestellt, um Publikationen bzw. die zugehörigen bibliographischen Metadaten zu Publikationen (zum Beispiel Autoren, Titel, Verlag) einer großen Anzahl von Benutzern Über entsprechende Dienste zur Recherche zur Verfügung zu stellen. Die Sprachen XQuery ist gut geeignet für Schematransformationen, Sicht-Definitionen und Konfliktbehandlung. Um die Recherche nach bibliographischen XML-Daten von Publikationen und die Suche im Dokument selbst zu erleichtern, ist eine Integration von vorhandenen digitalen Bibliotheken mit dem Ziel notwendig, einheitliche Zugriffschnittstellen auf die gespeicherten Informationen bereitzustellen. Nach der Erstellung des globalen XML-Schemas durch Verwendung der Anfragesprache XQuery wird XQuery auch für globale Anfragen an das erstellte Schema verwendet. Die andere Richtung der Bearbeitung einer Anfrage er-möglicht es uns die globale Anfrage in lokale Teilanfragen zu zerlegen. Die Optimierung komplexer XQuery-Ausdrücke ist für die effiziente Auswertung von Anfragen notwendig. Die algebraische Optimierung ist der Hauptbaustein der Optimierung und basiert auf einer Algebra. Da es keine Standardalgebra für die Anfragesprache XQuery gibt, ist es notwendig eine Algebra zu entwickeln. Die Optimierung der Anfragesprache XQuery ist also für die Integration, die Zerlegung und die Verarbeitung der Anfrage in einem Datenbanksystem sehr wichtig

    Strategien zur Modellierung mobiler, multimedialer Tourismusinformationssysteme im FlyingPix Projekt

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    Beim Aufbau mobiler, multimedialer Tourismusinformationssysteme sind eine Vielzahl verschiedener Anforderungen zu beachten. Adäquate Verwaltung, Speicherung, Präsentation der Daten hat direkten Einfluss auf die Modellierung des Systems. Im FlyingPix Projekt sollen Touristen bei der Reise- und explizit bei der Fotoverwaltung unterstützt werden. Hierzu werden Daten und Dokumente zu touristischen Objekten, zu georeferenzierten Informationen, zu semantischen Informationen aus einer Tourismusontologie sinnvoll integriert. So stehen dem Touristen neben herkömmlichen Tourismusinformationen auch zusätzliche, implizite Daten zur Verfügung, die weder in den Reisedaten selbst noch unbedingt durch die Touristen auf der Reise gesammelt werden können. Die notwendige Verknüpfung der verschiedenen Datenquellen erfolgt schon bei der Modellierung des Systems bzw. der konkreten Datenbank. Mittels Assoziationen zwischen Objekten und Dokumenten der unterschiedlichen Quellen wird eine Aggregation von inhaltlich zusammengehörenden Daten zu Komponenten erreicht, die dann bspw. in verschiedenen Ausgabeformaten – als HTML-Seite oder XML-Datei – dargestellt werden können. Ziel ist eine automatische Annotation von georeferenzierten Fotos mit Hintergrundwissen zum Umfeld des fotografierten Objektes

    Modellierung, Bewertung und Evolution von XML-Dokumentkollektionen

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    In dieser Arbeit werden Methoden zum Entwurf und zur Evolution von XML-Schemata vorgestellt. XML-Anwendungen sind zu komplex, um direkt mit einer Schemasprache entworfen zu werden, Entwurfsverfahren für XML sind deshalb notwendig. In der vorliegenden Arbeit wird dazu ein konzeptionelles Modell und eine Entwurfsmethodik entwickelt, aus dem konzeptionellen Modell können XML-Schemata erzeugt werden, das Reverse-Engineering ist ebenfalls möglich. Das Modell realisiert eine modulbasierte Herangehensweise beim Entwurf, dadurch kann eine komplexe Anwendung unterteilt werden, die Wiederverwendung vorhandener Komponenten wird ebenfalls unterstützt. XML-Dokumentkollektionen müssen wie alle Arten von Software gewartet werden, ein Update der Daten und Inhalte reicht dabei nicht aus, auch Schemaänderungen müssen möglich sein. In dieser Arbeit wird gezeigt, wie XML-Schemata weiterentwickelt werden können und welche Anpassungen erfolgen müssen, damit die Gültigkeit der dem Schema zugeordneten XML-Dokumente gewährleistet bleibt. Es ist möglich, die Schemaevolution durch Entwurfsschritte auf dem konzeptionellen Modell zu beschreiben, wie das erfolgt und welche Teil\-aufgaben dabei realisiert werden, wird in der Arbeit vorgestellt. Ein Vergleich über verschiedene Evolutionsverfahren wird in dieser Arbeit ebenfalls gegeben. Große Anteile der Arbeit wurden in einem Werkzeug CoDEX (Conceptual Design and Evolution of XML schemas) implementiert, dadurch wird eine durchgängige Unterstützung von Design und Redesign von XML-Anwendungen erreicht

    Dank Informatik - ein super Jahr in Rostock

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