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    Burg und Herrschaft Lobenstein

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    BURG UND HERRSCHAFT LOBENSTEIN Burg und Herrschaft Lobenstein ([1]) Title page ([5]) [Abb.]: [Burgruine Lobenstein] ([9]) Vorwort des Herausgebers (13) Vorwort Klaus Rumpler (14) Vorwort Günther Kleinhanns (15) Vorwort Karlheinz und Annemarie Burg (16) [Abb.]: [Karlheinz und Annemarie Burg] (-) Inhalt (19) I. Die Herrschaft Lobenstein an der großen Rodl (23) 1. Die Grundlagen der Herrschaft (25) 1.1 Grundbesitz aus Eigen und Lehen (26) 1.2. Besitz aus Zehenten (35) 1.3. Landesfürstliche Privilegien (42) 1.3.1 Mauten und Mautbefreiung (42) [Karte]: Abb. 1: Am Handelsweg nach und von Böhmen, der durch den Haselgraben führt befindet sich die Mautstelle Wildberg (Mappennummer 42). Sie liegt im Tal unter dem gleichnamigen Schloss (Mappennummer 40/41) in unmittelbarer Nähe der herrschaftlichen Schlosstaverne (Mappennummer 43). Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (44) 1.3.2 Ungeld, Zapfenmaß und Tacz (47) 1.3.3 Sonstige Privilegien (50) 1.4 Die ritterliche Mannschaft (50) 1.4.1 Das Heerwesen (54) 2. Das Herrschaftsgebiet (59) 2.1 Die Lobensteiner Urbare (59) [Karte]: Abb. 2: Die Ostgrenze der Herrschaft Lobenstein bildet die Große Rodl im Bereich zwischen Glashütten und Untergeng. Karte: Alois Souvent, 1857. (63) [Karte]: Abb. 3: Das frühest erhaltene Urbar Herrschaft Lobenstein aus dem Jahr 1499 listet 24 Markthäuser auf. Lokalisiert werden konnten 12 Häuser im West- und 11 Häuser im Ostbereich. Wenn dem Gründungsplan des Marktes kosmisches 12.12 zugrundelag, müsste sich der nicht lokalisierbare 'Vierhöfer' östlich des Marktplatzes befinden. Plan: Franziszeischer Kataster 1826. (64) [Karte]: Abb. 4: Die Anlage von Langzwettl als Waldhufendorf lässt auf eine spätere Rodung schließen, als das bei den Dörfern mit Blockfluren der Fall ist. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster, 1826. (65) [Karte]: Abb. 5: Die dem Dorf Langzwettl zugehörige Mühle ist die Himelstitzmühle an der Distl. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (66) [Karte]: Abb. 6: Da die Rodungssiedlung 'Jm perg' mit ihren lediglich vier Höfen bereits im Jahr 1749 verwaltungsmäßig der Ortschaft Schauerschlag zugeordnet wird, ist ihr Flurname heute vergessen. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826 (69) [Karte]: Abb. 7: Schauerschlag liegt auf der Anhöhe über dem Schauerbachtal. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (70) [Karte]: Abb. 8: Vor dem Bau der autogerechten Straße führt der offizielle Weg von Zwettl nach Oberneukirchen durch die Ortschaft 'Strasß'. Plan OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (71) [Karte]: Abb. 9: Innerschlag ist heute vielen Wanderern bekannt, weil aus dem Gusnergut das Gästehaus Sonnenhof geworden ist. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826 (72) [Karte]: Abb. 10: Vollkommen in Vergessenheit geraten ist dagegen der Name der in den Lobensteiner Urbaren immer angeführten Flur 'Widmhof', die sechs Bauerngüter umfasst. Plan OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (73) [Karte]: Abb. 11: Die Blockflurhöfe um die Burg Lobenstein liegen in der gleichnamigen Flur, was auf die Anfangszeit der Herrschaft Lobenstein an der Rodl hinweist. Ebenfalls zu den Zaintzingern gehörig, aber - weil weiter östlich der Rodl zu gelegen - nicht auf diesem Katasterplan zu sehen sind die Höfe 1499 Pawhof/1826 Bauhof und 1499 Schramlhof/1826 Schramel. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (74) 2.2. Burggrafen und Pfleger (79) 2.3. Amtmänner (93) 2.4. Das sogenannte 'Lobenfeld' (95) 3. Die Rechte der Grundherren (96) 3.1. Grundobrigkeit (96) 3.1.1 Das Forstrecht (95) 3.1.2 Das Jagdrecht (99) 3.1.3 Das wasserrecht (110) 3.1.4 Das Fischrecht (112) 3.1.5 Der Maierhof (116) [Abb.]: Abb. 12: Dieser Bestandsvertrag ist als sogenannter 'Spaltbrief' angelegt. Zwei gleich lautende Texte müssen mit ihrem kurvig geschnittenen Rand exakt aneinanderpassen um als authentisch zu gelten. OÖLA, St. Arch., Sch. 132. (118) 3.1.6 Unertanen (120) 3.1.6.1 Grundleihe 3.1.6.2 Der unfreie Colone Dietmar (124) 3.1.6.3 Das Freistift Flamberger (124) [Karte]: Abb. 13: Bis zum Jahr 1285 gehört das Hemelmayergut in der Herrschaft Waxenberg den Herren von Lobenstein. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (125) 3.1.6.4 Zeitleihe 3.1.6.5 Leibgedinge (126) 3.1.6.6 Erbeigen oder Baumannsrecht (126) 3.1.6.7 Rechtlehen (127) 3.1.6.8 Leistungen an den Grundherrn (129) 3.1.6.8.1 Gelddienst (130) 3.1.6.8.2 Naturaldienste (130) 3.1.6.8.3 Gemessene Robot (136) 3.1.6.8.4 Freigeld und Nachsteuer (140) 3.1.6.8.5 Gebühren und Taxen (143) 3.1.6.9 Leistungen für das Gemeinwohl (145) 3.1.6.9.1 Landsteuer (145) 3.1.6.9.2 Rüstgeld (147) 3.1.6.9.3 Ungemessene Robot (148) 3.2 Gerichtsobrigkeit (151) 3.2.1 Das Niedergericht (153) 3.2.2 Das Hochgericht (177) [Abb.]: Abb. 14: Mit dieser Urkunde bestätigt Kaiser Maximilian II. am 10. Februar 1573 seinem getreuen Heinrich von Starhemberg die Landesgerichtsfreiheit für dessen Herrschaft Lobenstein. OÖLA: St. Urk. 3109. (181) [Abb.]: Abb. 15: Landesgerichtssteine sind Kulturgüter und sind in situ zu belassen. Doch ist nun auch dieser letzte Lobensteiner Landgerichtsstein auf dem Galgenberg entfernt worden. Wenn der Grundbesitzer diese Tatsache mit der Behauptung negiert, sein Vater habe diesen Stein im Innviertel vom Straßenrand aufgelesen, ist dies in anbetracht der Beschriftung (HL = Herrschaft Lobenstein) als Schutzbehauptung anzusehen. Aufnahme: K. Burg, 2003. (182) [Karte]: Abb. 16: Eine der Richtstätten der großen Herrschaft Waxenberg und die einzige Richtstätte der kleinen Herrschaft Lobenstein liegen hier (auf dem sogenannten Galgenberg) unmittelbar nebeneinander. Dass das Lobensteiner Hochgericht hier als 'Wildberger' eingetragen ist, beruht auf einem Irrtum: Seit Jahrhunderten vom Wildberger Pfleger mitverwaltet, ist zum Zeitpunkt der Kartografierung der Herrschaftsstatus von Lobensetin vielfach vergessen gewesen. Plan: C.A. Schütz, 1787. (183) 3.2.3 Die Landgerichts-Bereitungen (191) 3.3 Vogteiobrigkeit (193) 3.3.1 Die Geistliche Vogtei (194) 3.3.2 Die weltliche Vogtei (195) 3.4 Marktobrigkeit (201) 3.4.1 Zwettl an der Rodl (201) 3.4.1.1 Zur Siedlungsgeschichte (201) [Karte]: Abb. 17: Das Areal der Slavenburg in Zwettl setzt sich zusammen aus dem eigentlichen Burggelände (Parzellen 464 und 461) und dem dieses Gelände umfassenden Graben (Parzellen 468, 403, 404, 463, 460 und 1623). Die genaue geographische Lage der Slavenburg westlich des Marktes ist auf der Abb. 18 zu sehen. Plan: OÖLA: Franziszeischer Kataster 1826. (203) [Karte]: Abb. 18: In der Grenzbeschreibung der Gemeinde Zwettl aus dem Jahr 1787 (Josephinisches Lagebuch) wird das Gemeindegebiet in XXXII Fluren unterteilt. Die unmittelbar um den Ortskern (Orths Platz Klein Zwetl) liegenden Fluren sind hier eingezeichnet. Plan: Franziszeischer Kataster 1826. (205) [Karte]: Abb. 19: Mit hoher Wahrscheinlichkeit läßt Ulrich I. von Lobenstein miles anlässlich der Gründung der Kirche den Marktplatz planmäßg anlegen. Er ist Gefolgsmann Přemysl Ottokars II., unter dessen Regierung die riesigen Plätze inmitten seiner Gründungen Budweis, Marchegg oder Leoben entstanden sind. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (206) [Karte]: Abb. 20: Der so genannte 'Burgfried' grenzt den Bereich der Zwettler Bürger vom 'Gäu', dem Bereich der Lobensteiner Bauern, ab. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (207) 3.4.1.2 Die Bürgerschaft (208) 3.4.1.3 Die Ackerbürger (210) 3.4.1.4 Marktrichter und Ratsbürger (212) Instandhaltung der Wege (221) Maßnahmen an den Bächen (221) Die Instandhaltung der Brücken (222) Die Marktbrunnen (223) Die Marktuhr (227) Die Schreibstatt (228) 3.4.1.5 Der Handel (228) Zur Markterhebung von Zwettl (230) [Karte]: Abb. 21: Eine große Aufgabe für die Marktobrigkeit von Zwettl ist die Instandhaltung der Brunnen, Brücken und der anderen Wasserstätten im Marktbereich. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (231) [Abb.]: Abb. 22: Die Markterhebungsurkunde, die Kaiser Maximilian I. seinem getreuen Bartholomäus von Starhemberg für dessen Markt Zwettl ausstellt, ist der Ersatz für eine frühere, bei einem Brand zugrunde gegangene Urkunde. 17. Mai 1513, Augsburg, OÖLA Marktarchiv Zwettl, Urk. 1. (231) Die Wochenmärkte in Zwettl (234) Die Jahrmärkte in Zwettl (237) Der Salzhandel (240) Der Fischhandel (248) Der Bierhandel (252) [Karte]: Abb. 23: Von 1613 bis 1748 handelt die Marktgemeinde Zwettl außer mit Salz auch mit Fischen. Der Fischkalter befindet sich auf einer winzigen Parzelle am linken Rodlufer. Plan: OÖLA; Franziszeischer Kartaster 1826. (253) 3.4.1.6 Handwerk und Gewerbe (258) [Abb.]: Abb. 24: Auch wenn die Mitra als Attribut eines Apostels unüblich ist, stellt die Figur auf dem Wappen der Baderzunft ohne Zweifel den Schutzheiligen der Bader dar, den Apostel Bartholomäus, OÖLA, Stadtarchiv Freistadt, Urk. Sch. 249. (271) Die Bäcker im Markt Zwettl (281) Die Binder im Markt Zwettl (286) Die Färber im Markt Zwettl (293) Die Fleischhacker im Markt Zwettl (296) Die Lederer im Markt zwettl (301) Die Leinenweber im Markt Zwettl (312) Die Maurer und Steinmetze im Markt Zwettl (316) Die Müller im Markt Zwettl und auf dem Lobensteiner Gau (323) [Abb.]: Abb. 26: In der Bildmitte der von der Rodl abgekehrte Wehrgraben kurz vor der Mittermühle. Zwischen den Wiesen mündet der Burgbach ein. Ihm gegenüber der Überwassergraben: Durch Einlegen oder Wegnehmen von Pfosten kann der Wasserstand im Wehrgraben geregelt werden. Aufnahme: K. Burg, 2002 (324) Die Rauchfangkehrer für den Markt Zwettl (333) Die Sailer im Markt Zwettl (338) Die Schlosser im Markt Zwettl (339) Die Schmiede im Markt Zwettl und auf dem Lobensteiner Gau (339) Die Schuster im Markt Zwettl und auf dem Lobensteiner Gäu (358) Die Seifensieder und Kerzenzieher im Markt Zwettl (362) Die Tuchscherer im Markt Zwettl (367) Die Wirte im Markt Zwettl (369) Die Zimmermeister in Zwettl (375) 3.5 Soziale Fürsorge (379) 3.5.1 Die Schule in Zwettl (379) 3.5.2 Das Spital in Zwettl (386) 3.5.3 Die Armenhilfe (397) 4. Vergleich der Einkommen in den Herrschaften Lobenstein und Wildberg (401) 5. Die religiösen Verhältnisse (402) 5.1 Die heidnische Kultstätte (402) [Abb.]: Abb. 27: Ansicht von Zwettl gegen Westen. Die höchste bewaldete Erhebung ist der Wenesberg, heute Ölberg genannt; der kleine weiße Würfel am Waldrand die Wasserkapelle. Aufnahme: K. Burg, 2007. (403) 5.2. Die christliche Kirche (404) 5.2.1 Die Gründung der Kirche Zwettl (404) 5.2.2 Das Einkommen der Pfarrherrn (407) 5.2.3 Das Einkommen und Vermögen der Kirche (409) A) Vermögen an behaustem und unbehaustem (409) B) Einkünfte aus Zehenten (413) [Karte]: Abb. 28: Zum Vermögen der Pfarrkirche Zwettl gehört neben fünf Bauerngütern und drei Bürgerhäusern auch die so genannte Forstwiese. Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (415) C) Einkünfte aus barem Geld (416) 5.2.4 Die Zechpröpste (420) 5.2.5 Die protestantische Zeit (423) 5.2.6 Die Pfarrer zu Zwettl (431) [Abb.]: Abb. 29: Der erste in gegenreformatorischer Zeit eingesetzte Pfarrer Mag. Johan Neidthardt Faber legt im Jahr 1625 das Matrikenbuch der Pfarre Zwettl an. Abgebildet ist das erste Blatt der Hochzeitseintragungen. Matriken Zwettl in der Pfarrkanzlei Zwettl. (443) 5.2.7 Die Gegenreformation (446) 5.2.7.1 Die Auswirkungen auf die Untertanen (447) 5.2.7.2 Die Auswirkungen auf die Herrschaftsfamilie (457) Juliana von Starhemberg, geb. Freiin von Roggendorf (459) Heinrich Wilhelm von Starhemberg (462) Gundacker von Starhemberg (466) [Karte]: Abb. 30: Der zum katholischen Glauben konvertierte Heinrich Wilhelm von Starhemberg lässt im Jahre 1640 für den Orden der Kapuziner in der Linzer Vorstadt von Freistadt ein Kloster errichten (Parzelle 208). Plan: OÖLA, Franziszeischer Kataster 1826. (467) Erasmus d. J. von Starhemberg (470) Caspar von Starhemberg (474) 5.2.8 Die kirchlichen Bauten (476) 5.2.8.1 Das Gotteshaus (476) Der romanische Kirchenbau (476) [2 Abb.]: (1)Abb. 31: Das Siegel der Marktgemeinde Zwettl (rechts) zeigt die von Ulrich I. von Lobenstein gegründete Kirche. 1664.V.26, OÖLA, Marktarchiv Zwettl, Sch. 15. (2)Abb. 32: Korrigiert man den Fehler des Stechers, der das Siegel nicht spiegelbildlich gestochen hat, erhält man das reale Bild der Zwettler Kirche mit der Friedhofskappelle. Umzeichnung: A. Burg, 2000. (478) Der gotische Kirchenbau (479) [2 Abb.]: (1)Abb. 33: Der gotische Turm der Pfarrkirche Zwettl auf dem Umbauplan des Dombaumeisters Otto Schirmer aus den Jahren 1869/70. Plan: Pfarrarchiv Zwettl. (2)Abb. 34: In der zweiten Umbauetappe unter dem Architekten Raimund Jeblinger entsteht eine doppelgeschossige neugotische Sakristei an der Nordseite der Kirche. Plan: Pfarrarchiv Zwettl. (482) [Abb.]: Abb. 36: Die gezeichneten Motive der oberen Reihe entsprechen den Schlusssteinen des nördlichen, die der unteren Reihe den Schlusssteinen des südlichen Kirchenschiffes bzw. des Chores. Plan: Pfarrarchiv Zwettl; Zeichnungen: K. Burg, 2000. (483) Der barocke Kirchenbau (486) 5.2.8.2 Der Pfarrhof (491) [2 Abb.]: (1)Abb. 37: Über dem mittleren Apsisfenster der Pfarrkirche Zwettl befindet sich eine Sonnenuhr. Zeichnung: K. Burg, 2000. (2)Abb. 38: Der Plan des Zwettler Pfarrhofes stammt aus dem Jahr 1883. Heute sind die landwirtschaftlichen Gebäude um den Hof zu einem Pfarrzentrum umgebaut. Plan: Pfarrarchiv Zwettl. (493) 5.2.8.3 Der Friedhof (495) 5.2.8.4 Die Friedhofskapelle (497) 5.3 Die Bruderschaft in Zwettl (498) [Karte]: Abb. 39: Die drei Friedhöfe der Pfarrgemeinde Zwettl: der erste Friedhof liegt um die Kirche. Der zweite - Parzelle 327 (umrandetes kleines Feld) - wird bald wieder aufgelassen. Der dritte - Parzelle 346 (umrandetes großes Feld) - dient heute noch als Friedhof. Plan: Franziszeischer Kataster 1826. (499) [Abb.]: Abb. 40: Im Jahr 1905 erhält der Keller des Zwettler Pfarrhofes einen niedrigen Aufbau. Der Leonfeldner Baumeister Anton Kapl hat die Skizzen angefertigt und den Bau ausgeführt. Skizzen: Pfarrarchiv Zwettl. (499) [Abb.]: Abb. 41: Den Beginn des Kreuzweges markiert ein Bildstock. Die Buchstaben neben der Jahreszahl erinnern an den Inaugurator des Kreuzweges, den Zwettler Bürger Nicolaus Weillenpöckh. Zeichnung: K. Burg, 2000. (506) [Abb.]: Abb. 42: Am Ende des Kreuzweges steht die Ölbergkapelle. Heute ist nicht mehr die ursprüngliche, sondern eine im Jahr 1839 errichtete Kapelle zu sehen. Grundrissplan: Annemarie Schraml, Zwettl 2001/2002. (507) [Karte]: Abb. 43: Den Boden der Herrschaft Lobenstein bildet fast durchwegs der grobkörnige Weinsberger Granit (Gw). Karte: Ausschnitt aus der Topographischen Spezialkarte Nr. 4652, Blatt Linz-Eferding, der Geologischen Bundesanstalt Wien. M. 1:75.000. (508) 6. Die Burg Lobenstein (509) 6.1 Zur Geologie (509) 6.2 Die Sagengeschichte (510) 6.3 Die Wallanlage (512) [Karte]: Abb. 44: Im Jahr 1953 wird die Burgruine Lobenstein mit der sie umgebenden Wallanlage erstmals vermessungstechnisch aufgenommen. Plan aus: W. Götting und G. Grüll: Burgen in Oberösterreich, aus der Schriftenreihe der Oö. Landesregierung (Landesbaudirektion), Wels 1967. (513) [Abb.]: Abb. 45: Etwa aus demselben Jahr 1953 stammt dieses Lichtbild. Auch hier ist die dreifache Wallanlage noch deutlich zu erkennen. Aufnahme: OÖLA, Allgemeine Fotosammlung, Foto Nr. 5824/1. (514) 6.4 Geschichtlicher Rückblick (515) [2 Abb.]: (1)Abb. 46: Die abgeschremmten Felsen im Graben zwischen dem Mittleren und Inneren Wall waren vorzeiten durch eine Bruchsteinmauer verbunden, über deren Sinn und Zweck man der Fantasie freien Lauf lassen kann: Romansche Burgen hatten oft Kirchen außerhalb der Mauern ... (Das jetzt sichtbare aufsteigende Mauerwerk besteht aus den bei der Renovierung von Lobenstein übrig gebliebenen Feldsteinen.) Aufnahme: T. Burg, 2011. (2)Abb. 47: Als 1908 Otto Piper die Burg Lobenstein für wert hält, in sein Standardwerk aufgenommen zu werden, sind noch nicht alle Kragsteine der südlichen Turmkrone abgestürzt. Zeichnung aus: Otto Piper 'Burgenkunde', München 1912, S. 245. (519) 6.5 Die Baustufen der Burg (520) 6.5.1 Die Lobensteiner-Burg um 1250 (520) [Abb.]: Abb. 48: Blick vom Turmeingang in den Burghof. Im Vordergrund in der Bildmitte die Fassade des Hofgebäudes mit einem Fenster des (Pferde)stalls im Erdgeschoss, welcher völlig verschüttet ist. Zur Hälfte verschüttet ist auch der diese Fassade entlangführende Zugang zum Torgewölbe des Burgtores (rechts unten). Aufnahme: W. Obergottsberger, 1973; Vermessungsamt der Oö. Landesregierung. (523) [2 Abb.]: (1)Abb. 49: Der Aufgang zur Burg der Herren von Lobenstein erfolgte über die Südflanke des Burgfelsens, der zu diesem Zweck in mächtige Stufen abgetreppt wurde. Diese Stufen sind durch die später errichtete Ringmauer teilweise überbaut worden. Aufnahme: M. Brandenburg, 1998. (2)Abb. 50: Der Grundriss des Gebäudekomplexes der Burg Finstergrün im Lungau (a = Berchfrit, b = Hof, c = Palas) weist eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem der Burg Lobenstein zur Zeit der Herren von Lobenstein auf. Plan: Otto Piper, Österreichische Burgen, Erster Teil, Wien 1902, S. 99. (524) [Abb.]: Abb. 51: Die Burg der Herrn von Lobenstein mit Berchfrit und Palas um das Jahr 1250. Unfertige Arbeitsskizze von G. Kleinhanns, 2005. (525) [2 Abb.]: (1)Abb. 52: Der nördliche Teil des Burgfelsens wurde erst durch den Bau der Ringmauer vom ursprünglichen Burgbereich abgeschnitten. Aufnahme: W. Obergottsberger, 1972; Vermessungsamt der Oö. Landesregierung. (2)Abb. 53: Den Beweis liefern die Reste des Füllmauerwerks der ehemaligen Mauer um diesen Felsteil. Aufnahme: M. Brandenburg, 1998. (526) [2 Abb.]: (1)Abb. 54: Möglicherweise ist der Fuß des starhembergischen Wohnturms (im Hintergrund) noch identisch mit dem des lobensteinischen Palas. In der Bildmitte das Endstück der auf dem Ausläufer des Turmfelsens aufges

    Gemeindeblatt 2016 / 03 (2016 / 03)

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