Zeitschrift für Japanisches Recht (ZJapanR)
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    Contractual Freedom vs. Contractual Justice – §§ 5 and 6 of the General Part of the Civil Code of the People’s Republic of China

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    Der Beitrag beleuchtet das Verhältnis zwischen den Prinzipien der Vertragsfreiheit und Vertragsgerechtigkeit, wie sie im neuen Allgemeinen Teil des chinesischen Zivilrechts verankert sind. Dazu wird die Vertragstheorie des deutschen Juristen Walter Schmidt-Rimpler herangezogen. Die Vertragsfreiheit ist danach ein bloßes Mittel, um eine „richtige“ (gerechte) Regelungen für den Austausch zwischen den Parteien zu erreichen. Allerdings bietet das freie Aushandeln des Vertrags keine vollständige Gewähr für die Gerechtigkeit der getroffenen Regelung. Auf den ersten Blick liegt es deshalb nahe, die vereinbarte Regelungen einer umfassenden gerichtlichen Inhaltskontrolle zu unterwerfen. Solchen weitreichenden Eingriffen hielt bereits Schmidt-Rimpler entgegen, sie gefährdeten die Rechtssicherheit. Der Beitrag arbeitet diesen Einwand genauer heraus. Er liefert damit eine Begründung, weshalb eine Gerechtigkeitskontrolle des privatautonom geschlossenen Vertrags sogar dann eng begrenzt bleiben muss, wenn man die Vertragsfreiheit der Vertragsgerechtigkeit dienend unterordnet.The article examines the relationship between the principles of contractual freedom and justice as enshrined in the new General Part of the Chinese Civil Code. To this end, it considers the contract theory of German legal scholar Walter Schmidt- Rimpler. According to this theory, contractual freedom is merely a means of creating a “correct” (just) regulation of a contractual exchange between parties. However, the free bargaining process does not guarantee that the resulting contract will be perfectly just. Therefore, it seems obvious at first glance that the contract should be subject to comprehensive judicial review. Schmidt-Rimpler objected to such far-reaching interventions as a serious threat to legal certainty. The article elaborates on this claim in more detail. It thus provides a reason why judicial review of a contract must remain narrowly limited even if freedom of contract is only a means to the end of contractual justice

    Environmental Protection as a Limitation of the Freedom of Contract

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    Mit § 9 des Allgemeinen Teils des Zivilrechts der Volksrepublik China fand eine zivilrechtliche Verpflichtung zum Umweltschutz Eingang in das chinesische Rechtssystem. Im Rahmen rechtsgeschäftlicher Interaktionen müssen Rechtssubjekte nunmehr zur Schonung von Ressourcen beitragen und die ökologische Umwelt schützen. Der vorliegende Beitrag widmet sich dem Spannungsverhältnis dieser Regelung zu der in § 5 des Allgemeinen Teils des Zivilrechts der Volksrepublik China angeordneten Vertragsfreiheit. Zu diesem Zweck werden Inhalt und Reichweite der Umweltschutzverpflichtung einer kritischkonstruktiven Analyse unter Rückgriff auf den deutschrechtlichen Regelungsrahmen unterzogen.With § 9 of the General Part of the Civil Code of the People’s Republic of China, an obligation to protect the environment was incorporated into Chinese civil law. Henceforth, when legal entities conduct legal transactions, they must contribute to the conservation of resources and protect the ecological environment. This article considers the extent to which § 9 limits the contractual freedom guaranteed in § 5 of the General Part of the Civil Code. For this purpose, the content and scope of the provision will be subject to a critical-constructive analysis with recourse to comparable provisions in German law

    Gesetz der Volksrepublik China über ausländische Investitionen

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    Kanzleien mit einer Mitgliedschaft in der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung e.V.

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    Bestimmungen des Obersten Volksgerichts zu einigen Fragen der von den Außentribunalen behandelten Fälle

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    Preface

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    Public Morality and Contractual Penalties

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    Der Beitrag erörtert zunächst den Grundsatz der guten Sitten. Das Zivilrechtsgeschäft, das gegen den ordre public und die guten Sitten verstößt, ist nichtig. Danach wird analysiert, wie der Grundsatz der guten Sitten den Begriff der Vertragstrafe beeinflusst. Nach der Meinung des Gesetzesverfassers ist nur die Vertragsstrafe mit Sanktionscharakter mit den guten Sitten vereinbar. Allerdings ist die Vertragsstrafe mit Schadensersatzcharakter ebenfalls nicht verboten, unterliegt allerdings Beschränkungen. Zum dritten wird diskutiert, wie eine zu hoch vereinbarte Vertragstrafe reduziert werden kann. Grundsätzlich gilt, dass, wenn die Parteien eine zu hohe Vertragsstrafe vereinbart haben, der Richter diese auf Antrag durch Urteil herabsetzen kann. Allerdings wenden die Richter in China nicht selten von Amts wegen das Prinzip der guten Sitten auf die Vertragsstrafe an. Darüber hinaus werden auch die Wucherklausel sowie die Klausel über die 24-Prozent-Grenze bei Darlehensverträgen in Betracht gezogen.This article first discusses the principle of public morality. Any legal transaction which violates public morality is void. Thereafter, it is analysed how the principle of public morality affects the concept of contractual penalties. In the view of the legislature, only penalties having the nature of a sanction are compatible with the principle of public morality. However, penalties having a punitive character are not prohibited, instead being only limited. Thirdly, the article considers how an agreed contractual penalty may be reduced. If the contractual penalty that the parties have agreed to is excessive, the judge can reduce it on application of a party. However, not infrequently the judges in China will apply the principle of public morality to a contractual penalty ex officio. In addition, the article looks at legislative provisions limiting usury and the permissible annual interest rate for loan agreements

    Das Deutsch-Chinesische Institut für Wirtschaftsrecht von 1993 bis 1995 und 1996 bis 1998

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    Mitteilung des Obersten Volksgerichts zur Bekanntmachung der 14. Gruppe von anleitenden Fällen

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    Erläuterungen des Obersten Volksgerichts zur Anwendung des „Verwaltungsprozessgesetzes der Volksrepublik China“

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