FeRA - Frankfurter elektronische Rundschau zur Altertumskunde
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Rezension zu: Johannes Wienand, Der politische Tod. Gefallenenbestattung und Epitaphios Logos im demokratischen Athen
Rezension zu: Andrea Hampel/Elke Sichert, Archäologie in Frankfurt am Main 2017-2019. Fund- und Grabungsberichte für die Jahre 2017 bis Ende 2019
K. Matijević, Rezension zu: Josiah Osgood, Caesar\u27s Legacy. Civil War and the Emergence of the Roman Empire
Rezension zu: Ronald A. Bleeker, Aspar and the Struggle for the Eastern Roman Empire, AD 421-71
Anmerkungen zum Problem der Geschossgewichte für Ballisten aus Vitruvs De architectura 10,11,3
Der Beitrag behandelt eine Reihe von Problemen in Vitruvs De architectura 10,10-16, mit besonderem Schwerpunkt auf der Übersicht über die Geschossgewichte römischer Ballisten in 10,11,3. Es wird die These vertreten, dass Vitruv einen veröffentlichten griechischen Text und nicht eine Vorlesungsmitschrift aus seiner Architektenausbildung verwendet hat. Bei diesem Text handelt es sich entweder um ein unbekanntes Werk über den Geschützbau („Belopoiika“) oder um das verlorene Werk eines Agesistratos. Bei der Übersetzung der Angaben in 10,11,3 ist Vitruv ein gravierender Umrechnungsfehler unterlaufen, indem er die Geschossgewichte von griechischen Minen in römische Pfund mit dem Faktor 1:2 statt 1:1,33 Periode übersetzt hat. Dieser Fehler wurde in der bisherigen Forschung erstmals 1975 von OTTO LENDLE erkannt, sein Beitrag aber nicht zur Kenntnis genommen.The article deals with a number of problems in Vitruvius’ De architectura 10,10-16, with particular emphasis on the overview of the projectile weights of Roman ballistae in 10,11,3. It is argued that Vitruvius used a published Greek text and not a lecture transcript from his training days as architect. This text is either an unknown work on Artillery construction („Belopoiika”) or the lost work of an Agesistratus. When translating the information in 10,11,3, Vitruvius made a serious conversion error by translating the projectile weights of Greek mines into Roman pounds with a factor of 1:2 instead of 1:1.33 period. This error was first recognised in 1975 by OTTO LENDLE, but his contribution was not taken into account so far
Rezension zu: Silvester Kreisel, Alte Feste in neuer Zeit. Zur Entwicklung der paganen Festkultur unter dem Einfluss des spätantiken Christentums
Zur Konstituierung von amicitia in der mythischen Urvergangenheit Roms und zur Bedeutung der Erzählung als Gabe
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Konstituierung von amicitia im Mythos und fragt nach der Erzählung als Gabe im amikalen Gabentauschzyklus. Die Hinweise auf amicitia als eine der zentralen Bindungstypen des römischen Gemeinwesens sind über verschiedene Werke verstreut, lassen aber bereits die Wirkkraft erahnen, weil sie rückblickend in die Frühzeit hineingeschrieben wurden. In diesem Zusammenhang wird auch die Bedeutung der Erzählung als Gabe im Gabentauschzyklus untersucht, da diese die Transformation vom Fremden zum Anderen ermöglichen kann; erst auf diese Weise wird eine Grundlage für amicitia geschaffen. Darüber hinaus gelingt erst in der Urvergangenheit des Mythos’ die Perpetuierung von amicitia und dem sie konstituierenden amikalen Gabentausch