Technische Universität Bergakademie Freiberg: Qucosa
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Tachymetrische Verformungsbeobachtung bei Teufarbeiten: Instrumentierung, Automatisierung und Auswertung
In diesem Beitrag sollen Konzept und Realisierung der automatischen tachymetrischen Verformungsbeobachtung bei der Schachterweiterung und Füllortauffahrung im Einlagerungsschacht des zukünftigen Endlagers Konrad vorgestellt werden.
Bei den Teufarbeiten zur Schachterweiterung herrschen durch den geometrisch abgeschlossenen und räumlich sehr eingeschränkten Bereich besondere Bedingungen. Die zur Begleitung der angewandten Ausbautechnologie notwendige Überwachung des Gebirgsverhaltens kann daher praktikabel nur tachymetrisch und nur von oben erfolgen. Diese Konstellation erfordert die ungewöhnliche Überkopf-Montage mehrerer Monitoring-Tachymeter, was wiederum angepasste Auswertealgorithmen im Netzausgleichungsschritt erfordert. Insbesondere muss wegen der äußeren Bedingungen ein weitgehend automatisierter Ablauf von der regelmäßigen Messwerterfassung über die Netzausgleichung bis zur Deformationsanalyse zur zuverlässigen Detektion von Punktbewegungen implementiert werden.At the former iron ore mine Konrad (Salzgitter), which recently is being converted into a repository for nuclear waste with negligible heat generation, the repositioning shaft is expanded and a large filling site is developed currently. In this context an automated tachy-metric deformation monitoring system is applied. The concept and realization of this sys-tem are presented here. The shaft expansion poses some special challenges, since working space is geometrically closed and spatially very restricted. Tachymetric monitoring can therefore only take place from above. Thus, an innovative overhead mounting of monitoring tachymeters is required. This overhead application results in the necessity of an adapted evaluation and geodetic net adjustment. In addition, the instrument setup makes direct access for installation and maintenance more difficult. Therefore, redundancies were created, and are taken into account in the evaluation process consequently in order to obtain consistent results
Recycling Seltener Erden aus Permanentmagneten und Leuchtstoffabfällen mittels Feststoffchlorierung
Die 17 Elemente der Seltenen Erden sind Bestandteil vieler Hochtechnologieprodukte, wie Elektromotoren, Spezialgläsern oder Katalysatoren, dennoch liegt die Recyclingrate aus End-of-Life-Produkten derzeit unter 1 %. Mit der Feststoffchlorierung wurde im Rahmen dieser Arbeit eine chemikalien- und kostensparende Methode für den Aufschluss Seltener Erden aus Leuchtstoff- und Magnetabfällen untersucht. Dabei wurden die gemahlenen Edukte mit NH4Cl vermischt und anschließend im Drehrohrofen erhitzt. Durch thermische Zersetzung des NH4Cl wird HCl- und NH3-Gas freigesetzt. Ersteres überführt die Seltenen Erden in die wasserlöslichen Metallchloride, während der NH3 im Prozess als Lösung in 5N-Reinheit anfiel. Die Seltenerdausbeuten lagen je nach Ausgangsstoff zwischen 83,9 und 99,9 %. Die Optimierung der Feststoffchlorierung erfolgte anhand statistischer Versuchspläne, wodurch neue, überraschende Erkenntnisse im Hinblick auf Reaktionsverläufe, Selektivitäten und Prozessführung gewonnen werden konnten.:Danksagung iii
Publikationsliste iv
Inhaltsverzeichnis vii
Abkürzungsverzeichnis ix
1. Einleitung 1
2. Seltene Erden 4
2.1 Wirtschaftliche Bedeutung 4
2.2 Primärrohstoffe 9
2.3 Sekundärrohstoffe 16
2.3.1 Recycling von Altmagneten 24
2.3.2 Recycling von Leuchtstoffabfällen 27
3. Feststoffchlorierung 33
3.1 Leuchtstoffe 33
3.1.1 Ausgangsstoff und Eingangsanalytik 33
3.1.2 Zersetzung des NH4Cl 36
3.1.3 Reaktordesign 41
3.1.4 Orientierungsversuche 46
3.1.5 Optimierung 51
3.1.6 Recyclingprozess 66
3.1.7 Fazit 70
3.2 Fe14Nd2B-Magneten 71
3.2.1 Ausgangsstoff und Eingangsanalytik 71
3.2.2 Orientierungsversuche 75
3.2.3 Optimierung nach 33-Box-Behnken 79
3.2.4 Aufklärung des fehlenden NH4Cl-Einflusses 81
3.2.5 Optimierung nach 43-Box-Behnken 88
3.2.6 Einfluss der Partikelgrößen 99
3.2.7 Zusammensetzung der Gasphase 104
3.2.8 Reinheit der NH3-Lösung 106
3.2.9 Fällung der Seltenen Erden 109
3.2.10 Recyclingprozess 112
3.2.11 Fazit 120
3.3 SmCo5-Magneten 121
3.3.1 Ausgangsstoff und Eingangsanalytik 121
3.3.2 Orientierungsversuche 126
3.3.3 Optimierung nach 43-Box-Behnken 128
3.3.4 Nachweis der Teilselektivität 133
3.3.5 Fazit 140
4. Zusammenfassung und Ausblick 142
5. Experimenteller Teil 145
5.1 Materialien und Chemikalien 145
5.2 Geräte 146
5.3 Analytische Methoden 146
5.4 Versuchsvorschriften 151
Literatur 156
Anhang 16
Nachweisführung für Maßnahmen zum Natur- und Artenschutz – ein Statusbericht
Mit allen bergbaulichen Tätigkeiten, von der Erkundung über die Gewinnung bis hin zur Wiedernutzbarmachung, und der Bergbau begleitenden Infrastrukturprojekte gehen unvermeidbare Eingriffe in den Naturhaushalt einher. Entsprechend den Regelungen im Bundesnaturschutzgesetz sind hierfür Kompensationen zu leisten, die die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts weiter gewährleisten. Zur Verwaltung solcher Maßnahmen befindet sich derzeit bei MIBRAG ein GIS-basiertes Kompensationskataster im Aufbau, welches im Kontext stehende Informationen und Belange dokumentiert. Als Resultat steht ein Informations- und Verwaltungstool zur Verfügung, das den Prozess vom Eingriff über die Kompensationsplanung und -realisierung bis hin zum Monitoring in seiner Komplexität abbildet und dokumentiert.Any mining activity - from exploration to mining and reclamation – as well as infrastructure projects associated with mining have inevitable impact on ecosystems. Pursuant to the regulations set forth in the Federal Nature Conservation Act, compensation must be provided in such cases in order to further safeguard ecosystem productivity and functionality. A GIS-based compensation register documenting information and questions relevant in this context is currently under construction at MIBRAG in order to manage such measures. As a result, an information and management tool will be available mapping and documenting the whole process in its complexity - from nature intervention to compensation planning/implementation and monitoring
Informationstechnische Einbindung dezentraler Energiesysteme
Die steigende Anzahl dezentraler wetterabhängiger Energiesysteme im Stromversorgungsnetz führt zu einer Wandlung der Energieversorgungsstruktur. Um die Netzstabilität zu gewährleisten sowie die Energie- und Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen, können dezentrale Energiesysteme in die zentrale Energieversorgungsstruktur mithilfe eines virtuellen Kraftwerkes eingebunden werden. Für wirtschaftliche Entscheidungen bei virtuellen Kraftwerken muss die Bilanz des virtuellen Kraftwerkes vollständig betrachtet werden. Mit einer Optimierung der Fahrpläne der Energiesysteme mit Betrachtung der Restriktionen für Wärme können wirtschaftliche Fehlentscheidungen beim Betrieb und der Auslegung virtueller Kraftwerke vermieden werden.
Die Bundesrepublik spricht bei KWK-Anlagen von einer Schlüsseltechnologie für die Einbindung von Energiesystemen mit stark schwankender Stromerzeugung, da die KWK-Anlagen sehr flexibel sind. Diese Flexibilität wird aber durch die Restriktionen der Wärmeabnahme begrenzt. Für die Betrachtung virtueller Kraftwerke ist eine gesamtwirtschaftliche Betrachtung für Wärme und Strom durchzuführen, wenn KWK-Anlagen an dem virtuellen Kraftwerk beteiligt sind. Die folgende Arbeit erstellt eine Simulation, die mit sechs über das Jahr verteilten Testfällen zeigt, dass eine vollständige Bilanz eines virtuellen Kraftwerkes die Restriktionen für Strom und für Wärme einbinden muss. Die wichtigsten Parameter der Simulation sind die Strom- und die Wärmelast, Preisstrukturen für Strom und Wärme sowie die Eigenschaften der beteiligten Energiesystemen, wie beispielsweise die minimale und maximale Leistung, die Laständerungsgeschwindigkeit und die Kapazität bei Speichern. Grundlage für die Testfälle sind reale Daten eines regionalen Energieversorgers zu den Lasten, Energiesystemen und Preisen. Die vorliegende Arbeit weist nach, dass eine Integration der Wärmeerzeugungskosten und -erlöse notwendig ist, um den wirtschaftlichen Betrieb eines virtuellen Kraftwerks vollständig darzustellen. Damit kann eine Entscheidungsgrundlage für einen Verbund von Energiesystemen für ein virtuelles Kraftwerk getroffen werden. Es können optimierte Fahrpläne generiert werden, um frühzeitig Energie am Markt zu handeln und somit den Gewinn des virtuellen Kraftwerkes unter Berücksichtigung aller Randbedingungen zu maximieren.:Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Symbolverzeichnis
Einheitenverzeichnis
Indizeverzeichnis
1 Einleitung
2 Problemdarstellung
2.1 Hintergrund und Problemdarstellung
2.2 Literaturrecherche – State of the Art
3 Wissenschaftstheoretische Grundpositionen, Forschungsziele und
Forschungsmethode
3.1 Wissenschaftstheoretische Grundpositionen und Forschungsziele
3.2 Auswahl der Forschungsmethode
4 Beschreibung der Simulation und der Ergebnisse
4.1 Mathematische Grundlage der Optimierung
4.2 Allgemeiner Aufbau der Simulation
4.3 Eingabedaten
4.4 Erste Optimierungsstufe
4.5 Zweite Optimierungsstufe
4.6 Beschreibung von Testfällen
5 Diskussion der Ergebnisse und Zielerreichung
6 Fazit und Ausblick
Literaturverzeichnis
Anhan
Thermodynamic properties of intermetallics: Surfaces and interfaces
In this dissertation, intermetallic phases Fe2Al5, Fe5Al8, Al3FeSi2 have been studied using density functional theory (DFT). The theoretical methods allow for parameter-free predictions without any experimental input of thermodynamical data like specific heat or phase stabilities. Such information is of great interest to thermodynamical modelling. Another strength of DFT is the possibility to investigate chemical reactions as demonstrated in case of the formation of hercynite (Fe2AlO4) in a solid-state reaction of corundum (α - Al2O3) and iron. Further, the Al2O3 surface energies of various planes were investigated. In addition, interfaces, which are of experimental interest within CRC 920, were modelled: α - Al2O3 (0001) || Al(111), TiO2 (rutile) || MgTiO3 (geikielite) and α - Al2O3 (corundum)
Trennung von Ionen Seltener Erdelemente mittels Extraktionschromatographie unter Nutzung Solvent imprägnierter Harze
In dieser Arbeit wurde der Einsatz von Amberlite XAD 7 HP imprägniert mit Di-(2-ethylhexyl)phosphorsäure als Solvent imprägniertes Harz für die Trennung von Ionen Seltener Erdelemente in einer Trennsäule untersucht. Mittels Batchversuchen wurden die Extraktionsisothermen und Extraktionskinetiken für verschiedene Seltene Erdelemente an imprägniertem Amberlite XAD 7 HP bestimmt und der Einfluss der Amberlitepartikelgröße auf diese Isothermen und Kinetiken untersucht. Versuche an der Trennsäule zeigten einen großen Einfluss des Volumenstroms des Elutionsmittels und der Amberlitepartikelgröße auf den Trennerfolg eines binären Gemischs Seltener Erdelemente. Im Gegensatz zu den unzerkleinerten Amberlitepartikeln ist es durch den Einsatz von zerkleinerten Amberlitepartikeln möglich gewesen, ein Cerium-Lanthan-Gemisch zu trennen. Die Regenerationsfähigkeit und die Wiederverwendbarkeit des hergestellten Solvent imprägnierten Harzes konnte gezeigt werden.:1 Einleitung und Zielstellung
2 Stand von Wissenschaft und Technik
2.1 Seltene Erdelemente
2.1.1 Vorkommen und Anwendungsgebiete von Seltenen Erdelementen
2.1.2 Chemische und physikalische Eigenschaften von Seltenen Erdelementen
2.1.3 Abbau und Aufbereitung von Seltenen Erdelementen
2.1.4 Verfahren für die Trennung von Gemischen Seltener Erdelemente
2.1.5 Alternative und umweltschonendere Verfahren für die Trennung von Gemischen Seltener Erdelemente
2.2 Zerkleinern von polymeren Materialien
2.2.1 Zerkleinerung von Ionentauschern in verschiedenen Mühlen
2.2.2 Zerkleinern von polymeren Ionentauscherpartikeln in einer Trommelmühle
2.3 Adsorptionsisotherme/Extraktionsisotherme
2.4 Einführung in die Extraktionschromatographie
2.4.1 Grundlagen der Extraktionschromatographie
2.4.2 Solvent imprägnierte Harze und Levextrel-Harze - spezielle Formen von Trägermaterialien
2.4.2.1 Herstellung und Eigenschaften von Solvent imprägnierten Harzen
2.4.2.2 Eigenschaften und Herstellung von Levextrel-Harzen
2.4.2.3 Einsatz von Solvent imprägnierten Harzen und LevextrelHarzen in der Metallextraktion
2.4.2.4 Probleme bei dem Einsatz von Solvent imprägnierten Harzen
2.4.3 Einfluss der Struktur des Trägermaterials und der Arbeitsbedingungen auf die Trennleistung einer Trennsäule
2.4.4 Einsatz der Extraktionschromatographie für die Trennung von Gemischen Seltener Erdelemente
2.4.5 Mechanismus bei der Trennung von Seltenen Erdelementen mittels Extraktionschromatographie und D2EHPA
3 Experimentelles Arbeiten
3.1 Verwendetet Materialien
3.1.1 Trägermaterialien
3.1.2 Stationäre Phase
3.1.3 Seltene Erdelemente
3.2 Verwendete Apparaturen und Messgeräte
3.2.1 Messmethoden für die Partikelcharakterisierung
3.2.2 Bestimmung der Elementkonzentration von wässrigen Proben mittels ICP OES
3.2.3 Aufbau und Funktionsweise der Trennsäule
3.3 Durchführung von Versuchen zur Charakterisierung der Extraktionsmaterialien und zur Trennung binärer Gemische Seltener Erdelemente
3.3.1 Waschung von Amberlite XAD 7 HP
3.3.2 Zerkleinern und Klassieren von Amberlite XAD 7 HP
3.3.3 Imprägnierung von Amberlite XAD 7 HP
3.3.4 Batchversuche zur Ermittlung geeigneter Parameter, Extraktionskinetiken, Extraktionskapazitäten und Säurekonzentrationen
3.3.5 Trennung von Ionen Seltener Erdelemente mittels Trennsäule
3.3.6 Prüfung auf Reproduzierbarkeit der Versuche an der Trennsäule
3.3.7 Prüfung auf Wiederverwendbarkeit des Extraktionsmaterials
3.3.8 Hydrophobierung von hydrophilen Oberflächen
4 Ergebnisse
4.1 Zerkleinerung des Trägermaterials Amberlite XAD 7 HP
4.2 Reaktionsmechanismus von Ionen Seltener Erdelemente bei der Extraktion
4.3 Imprägnierung des Trägermaterials Amberlite XAD 7 HP
4.4 Charakterisierung des Trägermaterials Amberlite XAD 7 HP vor und nach der Imprägnierung mit D2EHPA
4.4.1 Unzerkleinertes Trägermaterial Amberlite XAD 7 HP
4.4.2 Zerkleinertes Trägermaterial Amberlite XAD 7 HP
4.4.3 Auswertung der 3D-Röntgenmikroskopie einer mit Neodym beladenen Amberliteschüttung
4.5 Vorversuche zur Ermittlung von geeigneten Versuchsparametern und zur Bestimmung der Kapazitäten des Extraktionsmaterials
4.5.1 Ermittlung des optimalen pH-Werts für die Trennung von Ge- mischen Seltener Erdelemente
4.5.2 Ermittlung der optimalen Schüttelzeit für maximale Extraktionskapazitäten
4.5.3 Extraktionskinetik
4.5.4 Ermittlung von Extraktionsisothermen ausgewählter Seltener Erdelemente
4.5.5 Bestimmung der Trennfaktoren von binären Gemischen Seltener Erdelemente mittels imprägniertem Amberlite XAD 7 HP
4.5.6 Variation der Stoffmengenkonzentration des Elutionsmittels Salzsäure für die Trennung von Gemischen Seltener Erdelemente
4.5.7 Typische Störkomponenten
4.6 Charakterisierung der Trennsäule
4.6.1 Überprüfung der Reproduzierbarkeit der Ergebnisse
4.6.2 Variation des Volumenstroms der mobilen Phase in der Trennsäule
4.6.3 Prüfung der Wiederverwendbarkeit des Extraktionsmaterials
4.6.4 Lokale Masseverteilung der Seltenen Erdelemente in der Trennsäule
4.7 Trennung binärer Gemische Seltener Erdelemente mittels unzerkleinertem imprägniertem Amberlite XAD 7 HP
4.8 Trennung binärer Gemische Seltener Erdelemente mittels zerkleinertem imprägniertem Amberlite XAD 7 HP
4.9 Untersuchung zum Trennverhalten eines Eisen-Lanthan-Gemischs (mögliche Störkomponenten)
4.10 Weitere Trägermaterialien
4.10.1 Lewatit VP OC 1026
4.10.2 Celite-512
4.10.3 Divergan RS
4.10.4 Vergleich aller eingesetzten Trägermaterialien
5 Zusammenfassung und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Anhan
II. Tagung des Deutsch-Chilenischen Forums für Bergbau und mineralische Rohstoffe - Zusammenfassung: II. Tagung des Deutsch-Chilenischen Forums für Bergbau und mineralische Rohstoffe - Zusammenfassung
In der Zusammenfassung der Tagung werden die behandelten Themen sowie wichtige Sprecher kurz vorgestellt. Themen sind Innovation im Bergbau, Nachhaltigkeit im Bergbau (New Climate Economy), Aufarbeitung von Halden und Tailings und Industrie 4.0 im chilenischen Bergbau sowie technologische Neuerungen. Wesentliche Kooperationsprojekte werden genannt. Das Deutsch-Chilenische Rohstoffforum wurde durch das „Kompetenzzentrum Bergbau und Rohstoffe“ der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer inhaltlich vorbereitet.In the summary the topics of the meeting and important speakers are listed and shortly presented. Topics are the efficency of resources, environmental aspects, secondary mining and human resources in the mining industry of Chile. Technological innovations of the mining industry are also in the focus of the meeting. Some projects for cooperation are introduced. The German-Chilean Raw Materials Forum was organized by the „Kompetenzzentrum Bergbau und Rohstoffe“ of the Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer
Charakterisierung von funktionellen Metalloxidgrenzflächen mittels Röntgenmethoden und Elektronenmikroskopie
Grenzflächen von Übergangsmetalloxiden in Halbleiterbauelementen bestimmen die Funktionalität auf vielfältige Art und Weise. In dieser Arbeit werden die Nb2O5|Metall- (Metall = Al, Ti, Pt), die TiN|TiO2- und die Si|SrTiO3-Grenzfläche mittels röntgenographischer Methoden sowie der Transmissionselektronenmikroskopie hinsichtlich ihrer Defektchemie, kristallographischen Anpassung und thermischen Stabilität untersucht. Die lokale elektronische Analyse der Nb2O5|Ti- sowie Nb2O5|Al-Grenzfläche zeigt die Ausbildung eines Sauerstoffleerstellengradienten im Nb2O5 durch die Oxidation der unedlen Elektrode. Der elektrische Widerstand dieser beiden Metall-Isolator-Metall-(MIM)-Stapel mit Pt-Bodenelektrode kann reversibel geschalten werden. Diese experimentellen Befunde lassen sich direkt miteinander verknüpfen, da an der Nb2O5|Pt-Grenzfläche weder eine Redoxreaktion stattfindet, noch im Pt|Nb2O5|Pt-Stapel der Widerstand geschaltet werden kann. MIM-Stapel bestehend aus TiN, TiO2 und Au weisen zwar Schaltverhalten des elektrischen Widerstandes auf, lassen aber keine Abweichung der Stöchiometrie im Transmissionselektronenmikroskop erkennen. Die strukturellen Betrachtungen der TiN|TiO2-Grenzfläche verdeutlichen, dass bei der Heteroepitaxie das Aufwachsen der thermodynamisch stabileren TiO2-Modifikation unterdrückt wird, insofern das Substrat eine geeignete kristallographische Orientierung aufweist. So kristallisiert Anatas, eher als Rutil, auf der (001)-Oberfläche des TiN mit einer festen Orientierungsbeziehung. Die thermische Stabilität der Si|SrTiO3-Grenzfläche hängt hingegen stark von der Kationenstöchiometrie des ternären Perowskites ab. Für die Kristallisation der amorphen SrTiO3-Dünnschichten ergibt sich eine Korrelation zwischen der Einsatztemperatur und der Schichtabscheidemethode.Interfaces of transition metal oxides in semiconductor devices determine their functionalities in a variety of ways. In this work Nb2O5|metal- (metal = Al, Ti, Pt), TiN|TiO2- and Si|SrTiO3-interfaces are investigated by means of X-ray-based methods and transmission electron microscopy with respect to their defect chemistry, crystallographic orientation and thermal stability. From local electronic analysis of the Nb2O5|Ti- as well as Nb2O5|Al-interface the formation of an oxygen vacancy gradient in the Nb2O5 caused by an oxidation of the ignoble electrode can be inferred. The electrical resistance of both types of metal-insulator-metal-(MIM)-stacks, containing a Pt bottom electrode, can be switched reversibly. These experimental findings are directly linked to each other, since at the Nb2O5|Pt-interface no redox reaction based oxygen redistribution takes place and the Pt|Nb2O5|Pt-stack reveals no switching behavior. Using MIM-stacks consisting of TiN, TiO2 und Au switching the electrical resistance is possible, but no stoichiometric deviation was observed in the transmission electron microscope. Structural considerations at the TiN|TiO2-interface clarify that hetero-epitaxy can suppress the growth of the thermodynamically stable TiO2-modification due to suitable crystallographic orientation of the TiN-substrate. Thus, anatase, rather than rutile, crystallizes on the (001)-TiN-surface with a fixed structural coherency. The thermal stability of the Si|SrTiO3-interface strongly depends on the cation stoichiometry of the ternary perovskite. Therefore, crystallization onset temperature correlates to the specific technique of thin film deposition
Nutzung armer primärer & sekundärer Rohstoffe zur Gewinnung von seltenen Metallen
In der Dissertation wurde die Möglichkeit des gemeinsamen Recycling von Bleiglas und LCD-Glas zur Gewinnung der Hauptmetalle Blei und Indium (sowie weiterer Begleitmetalle) und die Erzeugung einer wirtschaftlich verwertbaren Glasphase untersucht. Durch die Anpassung der Glaszusammensetzung über die Zugabe von Soda und Kalk, die Einstellung der Arbeitstemperatur und die Untersuchung der prozesstechnischen Erfordernisse, wie die Trennung von Schmelzvorgang und Reduktion, konnte gezeigt werden, dass Blei zu über 98% und Indium zu über 80% aus den Schrotten gewonnen werden kann. Die erzeugte Glasphase ist durch Verdünnung mit Quarz und Feineinstellung der Zusammensetzung direkt verwendbar. Durch die Reduktion des Glases und die Kreislaufführung von zugeführtem Natriumoxid konnte gezeigt werden, dass sogar höherwertige Gläser hergestellt werden können. Die durchgeführte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der beiden Verfahrensalternativen bestätigte den ökonomischen Vorteil der Kreislaufführung
Internationalisierung von Videomaterial für den Einsatz in der Lehre
Die Internationalisierung von Lehr-/Lernmaterial ist für den Lehrexport und internationale, kooperative Studiengänge von besonderer Bedeutung. Im vorliegenden Beitrag werden die Ergebnisse einer Untersuchung für die Unterstützung der Internationalisierung von Lehr-/Lernmaterial vorgestellt. Inhalte des Beitrages sind die Anforderungen für die Internationalisierung von Lehr-/Lernmaterialien und die Bewertung/Diskussion von geeigneten Werkzeugen für die Übersetzung von Videomaterial. Der Schwerpunkt liegt auf dem Workflow bei der Untertitelung von Videos.
Das Projekt wurde im Rahmen des Verbundvorhabens Videocampus Sachsen (VCS) vom SMWK gefördert.
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://video.tu-freiberg.de/media/embed?key=32c647f4261be78b6891e7470be3fb9