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The Lived Realities of Homeless Women* - The Role of Gender-Based Violence and Discrimination
Diese Arbeit untersucht Herausforderungen wohnungsloser Frauen* und analysiert den Zusammenhang zu geschlechtsspezifischer Gewalt, Diskriminierung und ihrer Lebensrealität. Mithilfe lebensweltorientierter und intersektional-feministischer Perspektiven wird deutlich, wie strukturelle Diskriminierung weibliche* Wohnungslosigkeit prägt. Neben möglichen Ursachen wie Gewalt, Armut und Erkrankung werden auch zentrale Folgen wie, gesundheitliche Beeinträchtigungen, Suchtproblematiken und Isolation beleuchtet. Ein besonderer Fokus liegt auf verdeckter Wohnungslosigkeit als Bewältigungsstrategie. Die komplexen Problemlagen werden im Kontext von Gewalt und Stigmatisierung betrachtet. Abschließend wird das bestehende Hilfesystem analysiert und Versorgungslücken benannt. Ziel ist es, Impulse für eine gendersensible, traumasensible und ganzheitliche Soziale Arbeit zu setzen.This work examines specific challenges faced by homeless women* and analyzes the connection to gender-specific violence, discrimination and the reality of their lives. With the help of lifeworld-oriented and intersectional-feminist perspectives, it becomes clear how structural discrimination shapes and reproduces female* homelessness. In addition to possible causes - such as violence, poverty and illness - central consequences of homelessness such as health impairments, addiction problems and isolation are also highlighted. A special focus is placed on hidden homelessness as a coping strategy. The complex problems faced by women* are examined in the context of violence and stigmatization. Finally, the existing help system is analyzed and gaps in care are identified. The aim of the work is to provide impulses for gender-sensitive, trauma-sensitive and holistic social work
Burnout in social work: Measures to prevent burnout among social workers in the field of work with women affected by violence
In dieser Bachelorarbeit wird die Burnout-Prävention bei Sozialarbeitenden in der Arbeit, die mit gewaltbetroffenen Frauen arbeiten, behandelt. Aufgrund hoher emotionaler Anforderungen und struktureller Belastungen ist diese Berufsgruppe besonders gefährdet, an Erschöpfung zu erkranken. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Welche präventiven Maßnahmen tragen dazu bei, Burnout bei Sozialarbeitenden in der Arbeit mit gewaltbetroffenen Frauen vorzubeugen? In Anlehnung an die Theorien von Freudenberger, Maslach und dem Job-Demands-Resources-Modell wird untersucht, welche individuellen, organisationalen und gesellschaftli-chen Schutzfaktoren die psychische Gesundheit stärken können. Ziel ist es, praxisnahe Stra-tegien darzustellen, die zur Burnout-Prävention beitragen und langfristig gesunde Arbeitsbe-dingungen fördern.This bachelor's thesis explores burnout prevention among social workers who work with wo-men affected by violence. Due to high emotional demands and structural stress, this occupati-onal group is particularly at risk of exhaustion. The central research question is: What preven-tive measures help to contribute burnout in social workers when their work with women affec-ted by violence? Following the theories of Freudenberger, Maslach and the Job-Demands-Resources-Model, the study examines which individual, organisational and social protective factors can strengthen mental health. The aim is to present practical strategies that contribute to burnout prevention and promote healthy working conditions in the long term
Homelessness Assistance as a Human Rights Issue: An Analysis of the Right to Housing Using the Example of Vienna’s Homelessness Services
Die vorgelegte Arbeit beschäftigt sich mit dem Stellenwert des Menschenrechts auf Wohnen in der Wiener Wohnungslosenhilfe. Im Zentrum steht die Frage, welchen normativen Anspruch ein solches Recht an bestehende Hilfssysteme stellt und welche Widersprüche sich im Vergleich zur gelebten Praxis ergeben. Anhand des Beispiels Wien zeigen sich deutliche Spannungsfelder: etwa Ausschlüsse bestimmter Zielgruppen, restriktive Anspruchsvoraussetzungen, fehlende Rechtsansprüche sowie mangelhafte Wohnbedingungen innerhalb von Einrichtungen widersprechen dem menschenrechtlichen Anspruch. Die Einführung des Housing First-Modells stellt einen Ansatz dar, menschenrechtliche Standards stärker zu berücksichtigen, bleibt jedoch selektiv zugänglich. Die Arbeit zeigt, dass das Menschenrecht auf Wohnen bisher nur fragmentarisch eingelöst wird und bestehende Hilfesysteme gleichzeitig Ausdruck wie auch Symptom dieser Einschränkung sind.This paper explores the status of the human right to housing within Vienna’s homelessness assistance system. It examines the normative demands that this right places on existing support structures and highlights the contradictions that emerge when comparing these demands to actual practice. The case study of Vienna reveals significant areas of tension, including the exclusion of specific target groups, restrictive eligibility criteria, a lack of enforceable legal entitlements, and inadequate housing conditions within facilities, all of which conflict with a human rights based understanding of housing. While the introduction of the Housing First model marks a step towards aligning services more closely with human rights standards, access to this approach remains limited. The study demonstrates that the human right to housing in Austria is only partially realized and that current support systems simultaneously reflect and reproduce the structural limitations of this right
journal.kommunikation-medien / Künstliche Intelligenz im Journalismus: Implikationen für Aussagen, Akteur:innen und Institutionen
Dieser Beitrag untersucht, wie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zentrale Dimensionen des Journalismus – Aussagen, Akteur:innen und Institutionen (Birkner, 2012; Weischenberg, 1990) – verändert. Aufbauend auf dieser analytischen Differenzierung zwischen der Mikro-, Meso- und Makroebene journalistischer Strukturen wird geprüft, inwiefern kommunikationswissenschaftliche Theorien wie die Nachrichtenwerttheorie, Bourdieus Feldtheorie oder institutionentheoretische Ansätze diese Entwicklungen noch adäquat erfassen. Die Analyse zeigt, dass sich durch den Einsatz von KI die Nachrichtenproduktion, Selektionskriterien und die Akteur:innenstruktur verändern, neue Kapitalformen an Relevanz gewinnen und journalistische Institutionen unter regulativen, normativen und epistemischen Anpassungsdruck geraten. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer theoretischen Rejustierung klassischer Journalismustheorien. Dieser Beitrag versteht sich als theoriegeleiteter Impuls für die Weiterentwicklung kommunikationswissenschaftlicher Modelle im Zeitalter algorithmisierter Medienpraktiken.This study explores the impact of artificial intelligence (AI) on fundamental aspects of journalism, namely statements, actors and institutions (Birkner, 2012; Weischenberg, 1990). This analytical differentiation between the micro, meso and macro levels of journalistic structures forms the foundation of the present study. The extent to which communication science theories, in particular news value theory, Bourdieu's field theory or institutional theory approaches, still adequately capture these developments is examined. The analysis demonstrates that the utilisation of AI is effecting a transformation in news production, selection criteria and the structure of actors. It also highlights the emergence of new forms of capital and the mounting regulatory, normative and epistemic pressure on journalistic institutions to adapt to these changes. This necessitates a theoretical re-evaluation of classical journalism theories. The present article is intended as a theory-based impulse for the further development of communication science models in the age of algorithmised media practices
Non-Pharmacological Interventions for the treatment of neonatal abstinence syndrome
Hintergrund: Das neonatale Abstinenzsyndrom beschreibt den Symptomkomplex von Neugeborenen nach mütterlichem Drogenkonsum in der Schwangerschaft. Die Symptome umfassen unter anderem gastrointestinale, respiratorische und zentralnervöse Symptome. Die steigende Prävalenz dieser Erkrankung erfordert zusätzliche Maßnahmen, um das Gesundheitssystem zu entlasten.
Ziel der Arbeit war, anhand von wissenschaftlicher Literatur herauszufinden, wie komplementäre pflegerische bzw. nicht-pharmakologische Maßnahmen die Symptome von Neugeborenen mit neonatalem Abstinenzsyndrom beeinflussen.
Methode: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine systematische Literaturrecherche anhand des Acht-Schritte-Modells nach Mayer, Raphaelis, und Kobleder (2023) durchgeführt. Die Suche wurde in den Datenbanken CINAHL®, PubMed® und mithilfe der Berry-Picking-Methode durchgeführt.
Ergebnisse: Zur Beantwortung der Fragestellung wurden n=12 quantitative Studien identifiziert. Es wurden drei Synthesethemen gebildet: Krankenhausaufenthaltsdauer, pharmakologische Behandlung sowie Vitalzeichen und Finnegan-Score. Komplementäre Pflegemethoden wie Ernährung, stochastische vibrotaktile Stimulation oder NADA-Ohrakupunktur wirkten sich dabei positiv auf die Aufenthaltsdauer, die pharmakologische Behandlung und die Vitalparameter, inklusive des Finnegan-Scores, aus.
Schlussfolgerungen: Komplementäre Maßnahmen sollten zukünftig mehr Platz im Pflegealltag bei der Betreuung von Neugeborenen mit neonatalem Abstinenzsyndrom finden, um Behandlungsdauer und Krankenhausaufenthalt zu reduzieren. In der Pflegeforschung sind weitere Studien zu den verschiedenen Maßnahmen notwendig, um evidenzbasierte Pflegekonzepte zu optimieren.Background: Neonatal abstinence syndrome describes the symptom complex of newborns after maternal drug use during pregnancy. Symptoms include gastrointestinal, respiratory and central nervous system symptoms. The increasing prevalence of this condition requires additional measures to relieve the burden on the healthcare system.
The aim of the study was to use scientific literature to find out how complementary nursing or non-pharmacological measures influence the symptoms of newborns with neonatal abstinence syndrome.
Methods: To answer the research question, a systematic literature search was conducted using the eight-step model according to Mayer, Raphaelis, and Kobleder (2023). The search was carried out in the CINAHL® and PubMed® databases and using the berry-picking-method.
Results: To answer the research question, n=12 quantitative studies were identified. Three synthesis themes were formed: Length of hospitalization, pharmacological treatment, and vital signs and Finnegan score. Complementary care methods such as nutrition, stochastic vibrotactile stimulation or NADA ear acupuncture had a positive effect on the length of stay, pharmacological treatment and vital signs, including the Finnegan score.
Conclusion: In the future, complementary measures should play a greater role in the day-to-day care of newborns with neonatal abstinence syndrome to reduce the duration of treatment and hospitalization. In nursing research, further studies on the various measures are necessary in order to optimize evidence-based nursing concepts
Klimaangst im Klassenzimmer : Auswirkungen von Unterrichtsansätzen im Fach Geographie und Wirtschaft auf die Klimaangst bei Schüler:innen der Sekundarstufe I
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Phänomen der Klimaangst bei Schüler:innen der Sekundarstufe I und analysiert, wie Unterrichtsansätze im Fach Geographie und Wirtschaft auf klimainduzierte Gedanken und Emotionen, wie zum Beispiel Angst, Wut oder Trauer, wirken. Angesichts des zunehmenden Bewusstseins über die Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, wird in dieser Arbeit die Rolle von Schule, Unterricht und Lehrkräften im Umgang mit Klimaangst thematisiert. Dabei wird der Fokus auf den Vergleich zwischen kognitiv orientierten Unterrichtsansätzen und Ansätzen, die emotionales Lernen und Handlungsorientierung einbeziehen, gelegt. Die empirische Untersuchung basiert auf Umfragen mittels Fragebögen, die in drei Erhebungsrunden durchgeführt wurden, und berücksichtigt die Auswirkungen von zwei verschiedenen Unterrichtsansätzen auf das Ausmaß der Klimaangst von 43 Schüler:innen aus einer oberösterreichischen Mittelschule. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass emotionales Lernen und lösungsorientierte Ansätze das Potenzial haben, Klimaangst zu mindern. Die Arbeit trägt somit zu einem besseren Verständnis bei, wie der Geographie- und Wirtschaftsunterricht gestaltet werden könnte, um Klimaangst konstruktiv zu begegnen.This Master thesis explores the phenomenon of Climate Anxiety among students, aged between 10 and 13 years, in lower secondary education. It explores how different teaching approaches in Geography and Economics influence thoughts and emotions related to climate change, such as fear, anger, or sadness. Due to the growing awareness of the impact of climate change on children’s and adolescents’ mental health, this thesis also considers the role of schools and teachers in dealing with Climate Anxiety. The main focus is on comparing two types of teaching approaches: one that is mainly cognitive and one that includes emotional learning and encourages taking action. The study is based on surveys using questionnaires and involved 43 students from a lower secondary school in Upper Austria. The results suggest that emotional learning and action-oriented teaching can help reduce Climate Anxiety. Thus, this thesis contributes to a better understanding of how the subject Geography and Economics could be taught more effectively to address Climate Anxiety.eingereicht von Magdalena Johanna Esterl, BEdAngefertigt an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese LinzMasterarbeit Johannes Kepler Universität Linz 2025Arbeit auf den öffentlichen PCs in den Bibliotheken der JKU+Medizin abrufba
The Use of Virtual Reality for Pain Reduction in Children undergoing peripheral Venipuncture
Hintergrund: Periphere Venenpunktionen zählen zu den am häufigsten durchgeführten medizinischen Interventionen bei Kindern und sind häufig mit Schmerzen und Angst verbunden. Diese Erfahrungen können langfristig negative Auswirkungen auf die Schmerzverarbeitung und das psychische Wohlbefinden der Kinder haben. Virtual Reality (VR) stellt dabei eine nicht-medikamentöse Maßnahme zur Reduktion von Schmerzen während peripherer Venenpunktionen dar.
Ziel: Ziel der Arbeit war, anhand von wissenschaftlicher Literatur den Einfluss von Virtual Reality auf die Schmerzreduktion bei Kindern im Alter von vier bis achtzehn Jahren darzustellen.
Methode: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine Literaturrecherche nach Mayer et al. (2023) in den Datenbanken MEDLINE via PubMed® und CINHAL® via EBSCOhost durchgeführt. Die Literaturrecherche sowie die Bearbeitung der Thematik fand zwischen September 2024 und April 2025 statt. Die eingeschlossenen Studien wurden mit designspezifischen Beurteilungsblättern, basierend auf Saxer (2003), nach Wood-Dauphinee und Küchler (2004) kritisch gewürdigt.
Ergebnisse: Insgesamt konnten zwölf Studien identifiziert werden. Daraus konnte die Art der Schmerzeinschätzung differenziert betrachtet werden, wobei zwischen Selbst- und Fremdeinschätzung unterschieden wurde. Im Fokus standen dabei insbesondere die körperlichen Abwehrreaktionen, Herzfrequenz, Weinen sowie die subjektive Schmerzempfindung der Kinder.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse zeigen, dass VR eine effektive und praxisnahe nicht-medikamentöse Intervention zur Schmerzreduktion bei Kindern darstellt. Der Einsatz von Virtual Reality kann zur Entlastung des Pflegepersonals beitragen und gleichzeitig die Behandlungsqualität verbessern. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, den Einsatz von VR gezielt in die Pflegepraxis einzusetzen.Background: Peripheral venipuncture is one of the most performed medical procedures in children and is frequently associated with pain and anxiety. These experiences can have long-term negative effects on children's pain perception and psychological well-being. Virtual reality (VR) offers a non-pharmacological intervention aimed at reducing pain during peripheral venipunctures.
Aim: This focus of this study was to explore the effectiveness of VR in reducing pain among children aged four to eighteen years, based on current scientific literature.
Method: The literature search was conducted according to Mayer et al. (2023) in the databases MEDLINE via PubMed® and CINHAL® via EBSCOhost. The literature search was carried out between September 2024 and April 2025. The included studies were critically appraised using design-specific assessment tools based on Saxer (2003), according to Wood-Dauphinee and Küchler (2004).
Results: Twelve studies were included to answer the research question. These studies offered differentiated perspectives on pain assessment, distinguishing between self-reported and observer-reported measures. Key indicators included physical defensive reactions, heart rate, crying and children’s subjective pain perception.
Conclusion: The findings indicate that VR is an effective non-pharmacological intervention for reducing pain in children. Implanting VR in clinical setting can help ease the burden on healthcare staff while enhancing the quality of care. These insights support the targeted integration of VR into pediatric nursing practice
Beschlussprotokolle und Beilagen aus den Ministerratssitzungen der 28. Regierungsperiode /
Beschlussprotokolle und Beilagen aus den Ministerratssitzungen der 28. Regierungsperiode /
How Sports Service Providers Manage Consumer Performance: The Role of Scaffolding
Masterarbeit Universität Innsbruck 202