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    Real-time Positioning of the Flippers of a Rescue Robot

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    Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, eine Echtzeit-Positionsbestimmung der Flipper eines Rettungsroboters praktisch umzusetzen und auf Latenz sowie Winkelgenauigkeit zu prüfen. Ausgangspunkt ist die Herausforderung, dass Bediener*innen Rettungsroboter während eines Einsatzes oft ohne Sichtkontakt steuern und dadurch eine präzise Rückmeldung zu dessen Flipperwinkel benötigen. Die Forschungsfrage lautet daher: Wie kann die in einer theoretischen Untersuchung entwickelte Echtzeit-Positionsbestimmung der Flipper eines Rettungsroboters praktisch umgesetzt und hinsichtlich Latenz sowie Winkelgenauigkeit evaluiert werden? Zur Datenerfassung werden digitale Halleffekt Sensoren in BLDC-Motoren eingesetzt. Ein Arduino liest die Sensorwerte, berechnet die mechanischen Winkel anhand des Untersetzungsverhältnisses und überträgt sie an einen Raspberry Pi, der sie per SSH an ein ROS 2 Interface weitergibt. Die Winkelmessung wird mit einem digitalen Neigungsmessgerät verglichen und die Latenz mithilfe von Zeitstempeln ermittelt. Die Ergebnisse zeigen eine mittlere relative Winkelabweichung von etwa 10% und eine Gesamtlatenz von rund 4ms, womit die Echtzeitanforderungen erfüllt sind. In der Diskussion erweisen sich die verwendeten digitalen Halleffekt Sensoren grundsätzlich als geeignet, aber anfällig für sprunghafte Wertänderungen. Auch das mechanische Spiel der Flipper beeinflusst die Genauigkeit. Empfohlen wird eine mechanische Stabilisierung, der Einsatz analoger Halleffekt Sensoren oder Resolver und ein adaptives Polling, um die Abtastrate und Latenz weiter zu optimieren.The aim of this work is to implement a real-time position determination of the flipper of a rescue robot in practice and to test it for latency and angular accuracy. The starting point is the challenge that operators often control rescue robots during an operation without visual contact and therefore require precise feedback on the flipper angle. The research question is therefore: How can the real-time position determination of the flipper of a rescue robot developed in a theoretical study be implemented in practice and evaluated in terms of latency and angular accuracy? Digital hall effect sensors in BLDC-motors are used for data acquisition. An Arduino reads the sensor values, calculates the mechanical angles based on the gear ratio and transmits them to a Raspberry Pi, which forwards them to a ROS 2 interface via SSH. The angle measurement is compared with a digital inclinometer and the latency is determined using timestamps. The results show an average relative angular deviation of around 10% and an overall latency of around 4ms, which fulfills the real-time requirements. In the discussion, the digital Hall-effect sensors used proved to be suitable in principle, but prone to abrupt changes in value. The mechanical play of the flippers also influences the accuracy. Mechanical stabilization, the use of analog Hall-effect sensors or resolvers and adaptive polling are recommended in order to further optimize the sampling rate and latency

    Integration and Evaluation of Wazuh as an XDR Solution for Security Monitoring in Microsoft 365

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    Die zunehmende Popularität von SaaS-Lösungen wie Microsoft 365 bei Unternehmen führt zu neuen Angriffsflächen. Diese Arbeit untersucht den Einsatz des Open-Source-Tools Wazuh als Extended Detection and Response (XDR)-Lösung zur Verbesserung der Sicherheitsüberwachung in einer Microsoft 365 Umgebung. Dabei soll mithilfe einer Literaturrecherche die Grundlagen von SaaS, dessen Sicherheitsprobleme und XDR erläutert werden. Der praktische Teil, die Evaluierung von Wazuh, basiert auf Überlegungen und Erkenntnissen aus der Literatur und sollen zeigen, wie Wazuh die nativen Sicherheitsfunktionen von Microsoft 365 ergänzt. Bei Software as a Service werden Anwendungen über das Internet bereitgestellt, wobei die vollständige Verantwortung für Betrieb, Wartung und Sicherheit bei den Anbieterinnen und Anbietern liegt. XDR korreliert sicherheitsrelevante Logs aus verschiedenen Quellen wie Endpunkten, Cloud-Diensten und Netzwerken, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf zu reagieren. Bei der Integration und Evaluierung wurde analysiert, inwiefern Wazuh sich von Microsoft unterscheidet, sicherheitskritische Ereignisse erkennt und korreliert. Die Ergebnisse zeigen, dass Wazuh durch individuelle Anpassungen ein e!ektives Werkzeug zur Sicherheitsüberwachung darstellen kann, insbesondere für kleine bis mittelgroße Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur. Jedoch fehlt es an automatisierten Reaktionsmöglichkeiten für Microsoft 365, welche ein Hauptmerkmal von XDR sind. Der Einsatz von Wazuh sollte nicht auf Cloud Produkte beschränkt werden, sondern die gesamte IT-Infrastruktur miteinbeziehen.The increasing popularity of SaaS solutions like Microsoft 365 among businesses is creating new attack surfaces. This paper examines the use of the open-source tool Wazuh as an Extended Detection and Response (XDR) solution to enhance security monitoring in a Microsoft 365 environment. Through a literature review, the fundamentals of SaaS, its security challenges, and XDR are explained. The practical part, which evaluates Wazuh, is based on insights from the literature and aims to demonstrate how Wazuh complements Microsoft 365’s native security features. With Software as a Service (SaaS), applications are delivered over the internet, with full responsibility for operation, maintenance, and security lying with the providers. XDR correlates security-relevant logs from various sources, such as endpoints, cloud services, and networks, to detect threats early and respond electively. During integration and evaluation, the study analyzed how Wazuh differs from Microsoft, detects security-critical events, and performs correlation. The results show that Wazuh, with custom configurations, can serve as an effective security monitoring tool—particularly for small to medium-sized businesses with their own IT infrastructure. However, it lacks automated response capabilities for Microsoft 365, which are a key feature of XDR. The use of Wazuh should not be limited to cloud products but should encompass the entire IT infrastructure

    Gamification in e-Learning:A Comparative Analysis of Learning Motivation and Learning Outcomes in Mobile Applications in Higher Education

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    Diese Arbeit untersucht, ob der Einsatz von Gamification im E-Learning einen positiven Einfluss auf die Lernmotivation und das Lernverhalten von Studierenden hat. Ziel war es, herauszufinden, ob spieltypische Elemente zu einer höheren Nutzungsintensität und besseren Lernergebnissen führen können. Zu diesem Zweck wurde eine mobile E-Learning-App in zwei Versionen entwickelt: einer Basisversion mit einemSingle-Choice-Quiz sowie einer erweiterten Version, die zusätzlich ein Levelsystem mit Abzeichen, Erfahrungspunkte für den Fortschritt, Belohnungspunkte zum Auffüllenvon Herzen und ein Herzsystem zur Begrenzung der Fehlversuche enthält.Es wurden zwei separate Nutzerstudien im Rahmen der Lehrveranstaltungen „Web-Technologien & Usability“ und „Programmierung 2“ durchgeführt. Die Studierenden wurden zufällig einer der beiden App-Versionen zugewiesen und nutzten die App über mehrere Tage hinweg zur Vorbereitung auf eine bevorstehende Prüfung. Ihre Nutzungsdaten wurden in einer Firebase-Datenbank erfasst und ausgewertet.Die Ergebnisse zeigen, dass Teilnehmende der gamifizierten Version die App im Durchschnitt häufiger nutzten und bessere Lernergebnisse erzielten. Damit stützen die Ergebnisse die Annahme, dass Gamification den Lernerfolg positiv beeinflussen kann. Der motivationale Effekt fiel hingegen weniger eindeutig aus, da nicht alle Teilnehmenden eine gesteigerte Nutzung zeigten.Zusätzliches Feedback aus einem freiwilligen Fragebogen bestätigte, dass viele Studierende die spieltypischen Elemente als motivierend und ansprechend empfanden. Gleichzeitig wurden Verbesserungsvorschläge geäußert, etwa ein größerer Fragenpool, flüssigere Timer-Animationen oder die Integration weiterer Lernformate wie Karteikarten oder kurze Tests.This thesis examines whether the use of gamification in e-learning positively impacts students’ motivation and learning behavior. The main goal is to determine whethergame elements can lead to increased engagement and improved learning outcomes. To investigate this, a mobile e-learning application was developed in two versions: a basic version with a single-choice quiz and a gamified version that adds a level system with badges, Experience Points (XP) for progression, Redeemable Points (RP) for refilling lives, and a life system that limits the number of incorrect attempts.Two separate user studies were conducted in the courses “Web Technologies & Usability” and “Programmierung 2”. In each study, students were randomly assigned to either the gamified or the non-gamified app version and used the application over a period of several days to prepare for an upcoming exam. Their usage and performance data were recorded in a Firebase database.The results show that participants in the gamified group generally used the app more frequently and achieved higher learning scores. These findings support the hypothesis that gamification can positively influence learning outcomes. In contrast, the increase in usage intensity was less consistent across all participants, suggesting a more moderate motivational effect.Additional feedback collected through a voluntary questionnaire confirmed that many students found the gamified version motivating and enjoyable. However, some also suggested improvements such as a larger pool of quiz questions, smoother timer animations, and the integration of alternative learning formats like flashcards or quick tests.Abweichender Titel laut Übersetzung von der:dem Verfasser:inBachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Web Service Benchmark - A comparative study on the efficiency and speed of gRPC, REST and WebSockets

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    Diese Bachelorarbeit vergleicht die Leistungsmerkmale von gRPC, REST und WebSockets mit einem Fokus auf deren Anwendung in einem simulierten Börsenmarktszenario. Die Forschungsarbeit befasst sich mit dem steigenden Bedarf an effizienten Kommunikationsprotokollen in anspruchsvollen Echtzeitanwendungen. Eine detaillierte Benchmark-Methodik wird angewandt, um die genannten Technologien unter verschiedenen Lasten und Datenaustauschmustern, die für Finanzanwendungen relevant sind, systematisch zu bewerten. Die Bewertung konzentriert sich auf die Request/Response-Zeit, die Echtzeit-Update-Fähigkeit und die Skalierbarkeit jedes Protokolls, quantifiziert durch die Kapazität für gleichzeitige Benutzer/Verbindungen. Das Benchmarking wurde mittels Request/Response-Tests mit unterschiedlichen Durchlaufgrößen über eine weite Reihe von Requests/Threads durchgeführt. Wichtige Leistungsindikatoren (KPIs), einschließlich Latenz, Durchsatz, Ressourcennutzung (CPU & RAM) und Netzwerkverkehr, wurden mit branchenüblichen Tools gemessen. Die Studie führt einen systematischen Leistungsbewertungsrahmen ein, der auf die Anforderungen von Börsenmarktanwendungen zugeschnitten ist. Die Ergebnisse zeigen, dass gRPC überlegene Leistung in Szenarien mit hohem Durchsatz und niedriger Latenz aufweist, wodurch es sich besonders für die Handhabung von schnellen Marktdatenaktualisierungen und Handelsausführungen eignet. REST bietet eine ausgewogene Lösung für Standardoperationen. WebSockets zeigen Effizienz bei der Bereitstellung von Echtzeitdaten, weisen jedoch Skalierbarkeitsbeschränkungen bei hoher Last auf. Die Analyse hebt Leistungskompromisse hervor, wobei gRPC Geschwindigkeit und Effizienz bevorzugt, REST breite Kompatibilität bietet und WebSockets die Bereitstellung von Echtzeitdaten erleichtert. Diese Ergebnisse bieten Entwicklern einen vergleichenden Rahmen für die Auswahl des am besten geeigneten Kommunikationsprotokolls für Börsenmarktanwendungen und ermöglichen so die Entwicklung effizienterer, skalierbarer und reaktionsfähigerer Finanzplattformen. Die Forschungsarbeit betont die Leistungsimplikationen der Protokollauswahl und bietet Einblicke in die Optimierung der Bereitstellung von Echtzeitdaten und des Managements gleichzeitiger Benutzerlasten in anspruchsvollen Anwendungsumgebungen. This bachelor thesis compares the performance characteristics of gRPC, REST, and WebSockets, with a focus on their application in a simulated stock market scenario. The research addresses the increasing demand for efficient communication protocols in high-demand, real-time applications. A detailed benchmarking methodology is employed, systematically assessing the mentioned technologies under varying loads and data exchange patterns relevant to financial applications. The evaluation centers on each protocol's request/response time, real-time update capability, and scalability, quantified by concurrent user/connection capacity. Benchmarking was performed using request/response tests with different loop durations, across a wide range of parallel requests. Key performance indicators (KPIs) including latency, throughput, resource utilization (CPU & RAM), and network traffic were measured using industry-standard tools. The study introduces a systematic performance evaluation framework tailored to the requirements of stock market applications. The results indicate that gRPC demonstrates superior performance in high-throughput, low-latency scenarios, rendering it particularly suitable for handling rapid market data updates and trade executions. REST provides a balanced solution for standard operations. WebSockets demonstrate efficiency in real-time data delivery, but exhibit scalability limitations under heavy load. The analysis highlights performance trade-offs, with gRPC favoring speed and efficiency, REST offering broad compatibility, and WebSockets facilitating real-time updates. These findings provide developers with a comparative framework for selecting the most appropriate communication protocol for stock market applications, helping to enable the development of more efficient, scalable, and responsive platforms. The research points up the performance implications of protocol choice. It offers an insight on how to choose the right web service and communication structure for high load applications like a stock market application, although in this context it was chosen just to show the differences between the technologies.Bachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    SmartForms UI - Automatic Usability Optimization of Dynamic Web Forms

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    Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Benutzerfreundlichkeit dynamischer Webformulare ohne menschliches Zutun verbessert werden kann. In digitalen Prozessen müssen Nutzer häufig Daten über Formulareingaben bereitstellen. Während die Eingabefelder grundsätzlich automatisch aus Backend-Schemata oder Prozessdefinitionen abgeleitet werden können, ist deren Anordnung und vor allem deren Aufbereitung zu einer übersichtlichen und benutzerfreundlichen Oberfläche meist nur durch manuelle Arbeit von UI/UX-Experten möglich — eine Ressource, die in der Praxis oft fehlt.Ziel dieser Arbeit ist es daher, zu untersuchen, ob sich Usability-Prinzipien und empirisch evaluierte Richtlinien algorithmisch erfassen und auf beliebige Datenstrukturen automatisiert anwenden lassen. Ein umfassender Literaturüberblick untersucht bisherige Forschung zu Formulardesign, UI/ UX-Optimierungen und visueller Wahrnehmung und bietet die Grundlage für eine Reihe von Opti- mierungsstrategien — darunter die Darstellung und Anordnung von Formularfeldern, die Auswahl geeigneter Eingabeelemente basierend auf den zugrundeliegenden Daten, der Einsatz von Echtzeitva- lidierung und -feedback sowie die Unterstützung der Nutzer bei der Navigation und der Korrektur ihrer Eingaben im Falle von Validierungsfehlern.Diese Strategien werden in einem Prototyp namens SmartForms UI umgesetzt. Dieser rendert Webfor- mulare dynamisch aus einem JSON-Schema und erweitert sie um die genannten Verbesserungen. Die Evaluation erfolgt in einem User-Test im Between-Subjects-Design, bei dem eine Standardversion, die mit Hilfe von Google Material Web Elementen implementiert ist, mit der optimierten SmartForms- Variante verglichen wurde.Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen hinsichtlich Bearbeitungszeit und Fehlerrate. Funktionen wie Echtzeitvalidierung, automatische Formatierung, farbliche Hervorhebung von Pflicht- feldern und eine scrollbare Miniaturübersicht steigern die Benutzerfreundlichkeit und haben positives Userfeedback erhalten. Damit belegt die Arbeit, dass algorithmisch implementierte Usability-Richtlin- ien zu effizienteren und intuitiveren Formularen führen können und den Bedarf an manueller Gestaltung reduzieren.This bachelor’s thesis explores how the usability of dynamic web forms can be improved without human intervention. In digital workflows, users are frequently required to enter information via web form inputs. Although input fields can be generated automatically from backend schemas or process definitions, designing these inputs into a clear and user-friendly interface typically requires manual effort from UI/UX experts—a resource frequently unavailable in practice.The goal of this work is therefore to examine whether usability principles and empirically validated guidelines can be encoded algorithmically and applied automatically to arbitrary data structures. A comprehensive literature review investigates existing research on form design, UI/UX optimizations, and visual perception, and forms the basis for a set of optimization strategies. These include the rendering and arrangement of form fields, the selection of appropriate input elements based on the underlying data, the use of real-time validation and feedback, as well as user support in navigating the form and correcting input errors.These strategies are implemented in a prototype called SmartForms UI, which dynamically renders web forms from a JSON schema and enhances them using the proposed method. Evaluation is carried out in a between-subjects user test, comparing a standard version — implemented using Google Material Web components — to the optimized SmartForms variant.The results show significant improvements in completion time and error rate. Features such as real-time validation, automatic formatting, color-coded indicators for required fields, and improved navigation of invalid fields contributed to a more intuitive user experience and received positive user feedback. The findings demonstrate that algorithmically applied usability guidelines can lead to more efficient and intuitive forms, reducing the need for manual UI design.Bachelorarbeit FH JOANNEUM 202

    Ursachen für verbesserte Reaktionsauswahl durch Bewegungswiederholung - Planung oder Ausführung?

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    Unsere Bewegungen sind nachweislich von der Bewegungsgeschichte beeinflusst: durch Bewegungswiederholung wird Bewegung der vorangehenden Bewegung immer ähnlicher, was sich z. B. in Richtungs- oder auch Kurvigkeitsbiasen zeigt. Ein Phänomen, das als use-dependent Learning bezeichnet wird. Mawase et al. (2018) konnten in einer Reihe von Experimenten zudem zeigen, dass Bewegungswiederholung auch zu einer verkürzten Reaktionsauswahl für Bewegungen in dieselbe Richtung führt – was die Autoren einer verbesserten Vorbereitung und Auswahl der Bewegung zuschreiben. Einige Studien neueren Datums geben Hinweise darauf, dass motorische Planung einen Einfluss auf use-dependent Learning hat, andere jedoch liefern Hinweise, dass (auch) die Ausführung der Bewegung eine Rolle spielt. In einer Reihe von vier Experimenten wurde diesen beiden möglichen Erklärungen nachgegangen. In zwei Gruppen wurden dazu jeweils der Einfluss von aktiver Bewegungswiederholung (dies war eine Replikation von zwei Experimenten von Mawase et al. (2018)) mit dem Einfluss von passiver Bewegungswiederholung auf nachfolgende Bewegung in dieselbe Richtung verglichen. Die passive Bewegung zielte darauf ab, Ausführung getrennt von Planung zu untersuchen. In der Analyse zeigte sich zwischen Aktiv und Passiv Gruppe 1 ein signifikanter Unterschied in den Reaktionszeiten: nur aktive Bewegungswiederholung führte zu einem Benefit in der Reaktionsauswahl, nicht aber passive. Interessanterweise unterschieden sich die Gruppen dagegen nicht signifikant in der Bewegungszeit– in beiden zeigte sich eine signifikante Verkürzung. In den Aktiv und Passiv Gruppen 2 zeigte sich kein Benefit für das wiederholte Target. Die Ergebnisse in den ersten beiden Gruppen zeigen, dass Planung sich auf die Reaktionszeit und Ausführung auf die Bewegungszeit auswirkt. Beide haben demnach einen Anteil an use-dependent Learning, nur in einem anderen Bereich.eingereicht von Johanna Theresia AppeltEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 48-51Masterarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstract in deutscher und englischer Sprach

    Eine Analyse höchstgerichtlicher Entscheidungen über die Zulässigkeit der Rückführung von syrischen und afghanischen Staatsangehörigen

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    Der politisch-historische Umbruch in Syrien führt aktuell zu einem Diskurs in der österreichischen Asylpolitik, insbesondere über verstärkte Rückführungen sowie einen möglichen Asylstopp. Auch Abschiebungen nach Afghanistan stehen erneut im Fokus, nachdem der Verfassungsgerichtshof die Beschwerde eines afghanischen Asylwerbers gegen seine Rückführung abgewiesen hat. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Diplomarbeit der Analyse höchstgerichtlicher Entscheidungen über Rückführungen von Asylwerbern nach Afghanistan und Syrien, mit besonderem Fokus auf die maßgeblichen Kriterien des Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshofes bei Beurteilung der Zulässigkeit der Abschiebung im Falle einer Rückkehr. Während der erste Abschnitt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen des Asylwesens in Österreich bietet, dient der zweite Abschnitt der Untersuchung ausgewählter Entscheidungen.eingereicht von Joina BarakatLiteratur- und Judikaturverzeichnis: Seite 83-87Diplomarbeit Paris-Lodron-Universität Salzburg 2025Abstrakt in deutscher und englischer Sprach

    Zusammenhänge zwischen hormonellen Kontrazeptiva, dem Darmmikrobiom sowie psychischer Gesundheit und prämenstrueller Symptomatik

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    eingereicht von Julia KapellnerEnthält Literaturverzeichnis auf Seite 87-102Masterarbeit Universität Salzburg 2025Abstracts in deutscher und englischer SpracheArbeit gesperr

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