PhyDid - Zeitschriften (FU Berlin)
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    TSL: Quantitative Bedarfs- und Problemanalyse im Physikalischen Praktikum für NaturwissenschaftlerInnen

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    Im Nebenfachpraktikum ergab eine quantitative Bedarfs- und Problemanalyse, dass Vorbereitungsinstanzen auf praktische Versuchsteile fehlen. Ebenso ergab sich, dass die eingesetzten Aufgaben im Praktikum zwar motivierend wirken, aber stark überarbeitungsbedürftig sind. Ein dritter Befund bezieht sich auf die zu hohe Arbeitsbelastung und den Erfolgsdruck der Studierenden. Orientierend an diesen Befunden und der bisherigen Interventionslandschaft in Praktika kann eine multimediale Intervention erfolgen, die mehreren Befunden und Perspektiven Rechnung trägt. Eine Übertragbarkeit der Befunde auf andere Praktika erscheint möglich

    Programm

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    Alle Beiträg

    Tröpfchenballett auf heißem Tee

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    Über der Oberfläche heißer Getränke lässt sich im Gegenlicht eine hauchfeine, oft zellenartig strukturierte Schicht ausmachen, die zuweilen farbig schillert. Die Vergrößerung einer Lupe reicht aus, um zu erkennen, dass es sich dabei um eine Ansammlung vieler Mikrotröpfchen handelt, die dicht über der Flüssigkeitsoberfläche schweben. Bei höherer Vergrößerung erkennt man dort sogar Bereiche mit hexagonal angeordneten Tröpfchen. Erläutert werden mit schulischen Mitteln realisierbare Versuche, die Aufschlüsse über die Abmessungen der Tröpfchen, die Bedingungen für ihren Schwebezustand und die zur Musterbildung beitragenden Wechselwirkungen geben

    Vorstellungen zu weißem Licht

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     Das Gelingen bzw. die Nachhaltigkeit von Lernprozessen hängt maßgeblich davon ab, ob es ge-lingt einen Konzeptwechsel von Alltagsvorstellungen zu physikalisch adäquaten Vorstellungen zu initiieren. Die Kenntnis der möglichen Ausgangskonzepte von Lernenden ist hierzu ein nicht zu unterschätzender Schlüssel. Im Bereich der Anfangsoptik stellt vor allem das Verständnis von Körperfarben eine große Herausforderung für Schülerinnen und Schüler dar. Selbst konventionel-ler Physikunterricht scheint die Vorstellung von Farbe als feste und unveränderliche Eigenschaft eines Körpers – ähnlich wie Masse – nicht zu beheben. Als eine der Lernhürden hat sich die unzu-reichende Konzeptualisierung von weißem Licht herausgestellt, die jedoch als Basis für das Ver-ständnis von Körperfarben unverzichtbar ist. Die Akzeptanz von weißem Licht als Zusammenset-zung von verschiedenen Spektralfarben ist die notwendige Voraussetzung damit Farbwahrneh-mung als Folge selektiver Reflexionsprozesse begriffen werden kann. Dieser Beitrag berichtet eine explorative Interviewbefragung von Probanden verschiedener Altersgruppen zu deren Vorstellun-gen bezüglich weißen Lichts

    Vergleich standortspezifischer Kompetenzunterschiede von Lehramtsstudierenden

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    Das Forschungsprojekt Φactio untersucht den Zusammenhang von Unterrichtsqualität und fachbezogenen Kompetenzbereichen von Physiklehramtsstudierenden an der Universität in Frankfurt a. M. und Physikreferendaren aus dem Studienseminar Oberursel. Dieser Artikel soll zeigen, inwiefern die standortspezifische Stichprobe mit der standortübergreifenden Untersu-chung von Riese (2009) vergleichbar ist, um eine Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse des Φactio-Projektes zu diskutieren und die bisherigen Ergebnisse von Riese zu validieren. Der Beitrag geht der Frage nach, wie Komponenten der professionellen Kompetenz bei Lehramts-studierenden an der Universität Frankfurt ausgeprägt sind. Dazu wurden Haupt-, Real- und Ge-samtschul- und Gymnasial-Lehramtsstudierende und als Vergleichsgruppe Physik-Bachelorstudenten befragt. Zwei Skalen der professionellen Überzeugungen und zwei Skalen des Professionswissens wurden mit der klassischen Testtheorie ausgewertet. Im Vergleich der Ergebnisse mit Daten von Riese (2009) zeigt sich, dass Gymnasial-Lehramtsstudierende ein höheres Fachwissen als Haupt-, Real- und Gesamtschul-Lehramtsstudierende besitzen. Eine mögliche Ursache für diesen Unterschied ist der frühe Einfluss der theoretischen Physik auf den Frankfurter Gymnasial-Lehramtsstudiengang. Es lässt sich auch ein geringerer, jedoch sta-tistisch nicht signifikanter, Rückstand bezüglich der Überzeugung des selbstständigen Lernens zwischen Lehramtsstudiengängen in Frankfurt im Vergleich zu anderen Standorten (Riese 2009) feststellen

    Evaluation der Sonderausstellung 'Elektrischer Salon' in der Phänomenta Flensburg

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    In der langjährigen Kooperation zwischen der Phänomenta Flensburg und der Universität Flensburg wird es seit 2012 in jedem Jahr eine wissenschaftshistorisch orientierte Sonderausstellung durchgeführt. In diesem so genannten „Der elektrische Salon“ können Besucher etliche Experimente aus der Geschichte der Elektrostatik kennenlernen und am eigenen Körper erfahren.Jeder elektrische Salon wird mit einem Fragebogen evaluiert, dessen Ergebnisse in die folgende Befragung mit eingeht. Somit kann die vorherige Befragung immer als Vorstudie für die folgende dienen. Der dritte elektrische Salon fand im Januar 2014 statt und in der zugehörigen Befragung wurde speziell untersucht, warum mache Museums Gäste den Salon nicht besuchen.In unserem Beitrag erklären wir erst das Konzept des elektrischen Salons, dann stellen wir unsere Erhebungsinstrumente vor und schließlich werden wir aktuelle Untersuchungsergebnisse präsentieren. Damit möchten wir einen Beitrag zur empirischen Untersuchung eines sehr speziellen Angebotes an einem außerschulischen Lernort und zu einem wissenschaftshistorischen Zugang in der naturwissenschaftlichen Bildung leisten

    Unterstützen Hausaufgaben das Physiklernen?

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    Das regelmäßige Stellen und die damit verbundene Bearbeitung von Hausaufgaben kann die Schulleistung positiv beeinflussen. Empirische Belege finden sich in Studien zu den Hauptfächern, z. B. in der Mathematik. Ferner deuten Studien aus der Chemiedidaktik ebenfalls darauf hin, dass Hausaufgaben auch in naturwissenschaftlichen Fächern im Nebenfachstatus leistungsfördernd ein-gesetzt werden können. Für das Fach Physik liegen weder empirische Daten über die ‚Rolle der Hausaufgaben‘ im Physik-unterricht noch über deren Lernwirksamkeit vor. Im Schuljahr 2012/13 wurden daher in Baden-Württemberg Studien - u.a. eine Befragung - durchgeführt, um die ‚Rolle der Hausaufgaben‘ im Physikunterricht zu untersuchen. Die Stichproben umfassten insgesamt 127 Physiklehrerinnen und Physiklehrer, sowie 1441 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe der Schularten Gymnasien und Realschulen.Ergebnisse: Etwa die Hälfte der Physiklehrkräfte erteilt regelmäßig Hausaufgaben. Die zweite Hälfte lässt im Physikunterricht sehr selten oder nie Hausaufgaben bearbeiten. Die ersten Analysen bezüglich des Lernerfolgs der Schülerinnen und Schüler deuten darauf hin, dass das regelmäßige Stellen von Hausaufgaben auch im Nebenfach Physik das Lernen unterstützen kann

    Schülerinnen und Schüler verstehen das 1-Liter-Auto

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    Leichtbau ist ein Schlüsselbeitrag zur Energiewende. Wir berichten über ein innovatives, anspruchsvolles, umfassendes, progressives und mehrfach erprobtes Konzept für die letzten beiden Klassenstufen des Gymnasiums

    Die Geometrische Ableitung am Beispiel der Maxwell-Gleichungen

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    Die Differentialrechnung stellt ein entscheidendes konzeptuelles Werkzeug zur mathematischen Beschreibung physikalischer Sachverhalte dar. Gleichzeitig liefert die Physik ein wesentliches Motivationsmuster zur konzeptuellen Weiterentwicklung der Mathematik. Newton und Leibniz schufen die Differentialrechnung gerade auch aus physikalischen Gründen.Der von Newton und Leibniz vorgenommenen Algebraisierung der Differentialrechnung stellt die Geometrische Algebra eine geometrische Einbettung zur Seite. Am Beispiel ebener elektromagnetischer Wellen als Lösungen der Maxwell-Gleichungen im Vakuum wird gezeigt, wie eine solche geometrisch-algebraische Umformung der Differentialrechnung physikalische Problemstellungen aufklärt.Ebenso wird diskutiert, wie diese physikalisch motivierte Umformung der Differentialrechnung auf die Mathematik zurückwirkt, wenn diese physikorientierte Konzepte wie den Dirac-Operator zur eigenen Konzeptbildung übernimmt.

    How Old is the Universe?

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    We present a teaching unit that offers the students the opportunity to discover the age of the universe by hands on model experiments also with applets. We present a novel software, worksheets and outlines of lessons. We present experiences with students and a teacher training

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