PhyDid - Zeitschriften (FU Berlin)
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    Entwicklung eines Fachwissenstests zur geometrischen Optik

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    Im BMBF-geförderten Projekt 'Kompetenzmessung und Kompetenzförderung in leistungsheterogenen Lerngruppen im experimentierbasierten Physikunterricht' (KoPhy) werden etwa 2000 Schüle- rinnen und Schüler in einer längsschnittlich angelegten Interventionsstudie auf den Kompetenzzuwachs in drei Experimentiersituationen untersucht. Anhand einer im Frühjahr 2016 durchgeführten Pilotstudie mit 310 Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten für die Hauptstudie IRT-skalierte Testhefte zur geometrischen Optik für den Kompe- tenzbereich 'Fachwissen' zusammengestellt werden. Zusammen mit vorhandenen Items zur „Erfassung prozessbezogener naturwissenschaftlicher Grundbildung“ (Glug, 2009) und dem aktuellen In- teresse der Schülerinnen und Schüler an Physik (Schulz, 2011) werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Hauptstudie umfassend befragt, um Auswirkungen der Intervention auf diese drei Aspekte zu erfassen. Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten zusätzlich einen Fragebogen zu ihrer Einstellung zum Fach und zur Wissenschaft Physik. Im vorliegenden Beitrag werden die Rahmenbedingungen der Hauptstudie sowie ihr Aufbau kurz skizziert. Danach folgt ein Überblick über die Erkenntnisse der Pilotstudie und deren Einfluss auf die Hauptstudie. Die Vorstellung erster deskriptiv statistischer Ergebnisse aus der Hauptstudie schließt sich daran an. Abschließend soll ein Ausblick auf die weiteren Forschungsschritte und die bisher gewonnenen Erkenntnisse gegeben werden.

    "Auf den Lehrer kommt es an"

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    Der Aufsatz gibt einen Überblick über Merkmale guter Lehrer; und zwar primär im Blick auf die drei naturwissenschaftlichen Fächer Physik, Chemie, Biologie. Zwei Gruppen von Untersuchungen bilden die Grundlage der Darstellung. Die eine besteht aus Befragungen von Schülern zu wahrgenommenen und gewünschten Lehrermerkmalen; die andere aus Arbeiten, die Zusammenhänge zwischen Lehrermerkmalen und Unterrichtsergebnissen (affektiv und kognitiv) aufzeigen. Die Untersuchungen führen übereinstimmend zu zwei Hauptdimensionen von Merkmalen. Wesentlich sind zum einen die unterrichtlich-fachlichen Kompetenzen des Lehrers. Wesentlich sind zum anderen seine Persönlichkeit, seine menschlichen Eigenschaften und sein soziales Verhalten. Unter den Merkmalen guter Lehrer erweisen sich Strenge und Fachkompetenz als zwei beachtenswerte Sonderfälle

    Zertifikatsstudium Fächerübergreifendes Unterrichten in den Naturwissenschaften

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    Fächerübergreifender Unterricht in den Naturwissenschaften ist an vielen Schulen eine Realität, die mit gesteigerten fachlichen, organisatorischen und didaktischen Anforderungen an Lehrkräfte verbunden ist. Bisher berücksichtigt die erste Phase der gymnasialen Lehramtsausbildung dies nur unzureichend, da primär für die Unterrichtsfächer Biologie, Chemie und Physik ausgebildet wird.Über das Schlözer Programm Lehrerbildung wird an der Universität Göttingen ein Zusatzangebot zur Qualifizierung zum fächerübergreifenden Unterrichten von Naturwissenschaften geschaffen. Das entsprechende Zertifikat umfasst einen Studienumfang von 16 ECTS. Für eine Teilnahme am Zertifikatsprogramm ist das Studium einer Naturwissenschaft erforderlich. Innerhalb des Zertifikates werden zuerst die komplementären naturwissenschaftlichen Fächer in inhaltlich abgestimmtem fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Grundveranstaltungen unterrichtet.In einem anschließenden integrierten Praxismodul arbeiten die Studierenden in interdisziplinären Gruppen theoriegeleitet eine Unterrichtssequenz aus und erproben sie im schulischen Kontext. Ziel ist es, anhand von fachlichen und fachdidaktischen Grundlagen sowie exemplarisch ausgearbeiteten Unterrichtseinheiten, die in der Praxis erprobt und reflektiert werden, den Studierenden Perspektiven für das fächerübergreifende Unterrichten von Naturwissenschaften zu eröffnen

    Wie fachspezifisch ist das Naturwissenschaftsverständnis?

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    Das naturwissenschaftsübergreifende Teilprojekt „Contemporary Science in der Lehrerbildung“ untersucht unter anderem das Wissenschaftsverständnis angehender Lehrkräfte der Fächer Physik, Biologie und Chemie. Zur übergreifenden Erfassung des Wissenschaftsverständnisses wurde in einem ersten Durchgang u.a. ein schriftlicher Test mit Items von Riese (2009) genutzt, die ursprünglich für das Fach Physik entwickelt worden sind. Bei der Anpassung der Items für die Fächer Biologie und Chemie wurden bereits unterschiedliche Verständnisse zentraler wissenschaftstheoretischer Begriffe (Theorie, Gesetz, Experiment) in den drei Naturwissenschaften deutlich.Um zu klären, welche Vorstellungen Studierende der drei Naturwissenschaften mit bestimmten wissenschaftstheoretischen Begriffen verbinden und inwieweit sich diese fachspezifisch unterscheiden, wurde eine vertiefende Interviewstudie durchgeführt, die sich eng an den Items des schriftlichen Tests orientiert. Das Interview richtet den Fokus darauf, vor welchem Vorstellungshintergrund die Studierenden die Items bearbeiten. Dies ermöglicht eine bessere Einordnung der Testergebnisse. Gleichzeitig können so tiefere Einblicke in das Wissenschaftsverständnis der Studierenden gewonnen werden als dies mit dem ursprünglichen Testinstrument möglich ist

    "Physik für Kinder in schwierigen Lebenslage" Eine empirische Studie zur Erfassung und Beschreibung spezifischer Rahmenbedingungen und Herausforderungen aktueller Bildungsangebote

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    Weltweit fliehen Menschen vor Gewalt, Krieg und Verfolgung. Unter den Schutzsuchenden sind es Kinder und Jugendliche, die besonders gefährdet sind, insbesondere weil sie dadurch ein sicheres Lebensumfeld verlieren und nur noch einen begrenzten Zugang zur Bildung haben. Als Konsequenz findet eine hohe Anzahl von Kindern ihren Lebensmittelpunkt auf den Straßen großer Städte oder für eine längere Zeit in Flüchtlingsunterkünften. Um die Bildungsarbeit zu unterstützen, gibt es inzwischen vielfältige Bildungsangebote für solche Kinder - auch im Bereich der Naturwissenschaften. Zwei dieser Projekte sind: Patio 13, Physik für Straßenkindern (Kolumbien) und Physik für Flüchtlinge (Deutschland). Die jeweils beteiligten Lehrpersonen werden für die Arbeit mit den Kindern fortgebildet, um die hierfür notwendigen Kompetenzen zu erwerben. Diese Studie verfolgt zwei Ziele: 1. Der aktuelle Stand beider Projekte soll hinsichtlich der Zielstellungen, Bedingungen, notwendigen Kompetenzen und Aktivitäten aus der Sicht der beteiligten HelferInnen und Organisatoren erfasst und beschrieben werden. 2. wird untersucht, inwieweit die Fortbildungen als angemessen und hilfreich von den Betreffenden erlebt werden und ob es weitere, bisher kaum oder nicht beachtete Herausforderungen und Faktoren gibt, die beachtet werden sollten. Zu diesem Zweck werden die bei den jeweiligen Projekten Beteiligten interviewt

    Mathematikdidaktik in der Physiklehrerbildung? - Projekte zur fachdidaktisch-verbindenden Lehrerbildung

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    Der Rolle der Mathematik in der Physik wird in der Physikdidaktik berechtigterweise ein reges Forschungsinteresse gewidmet. Neben rein fachlichen und erkenntnistheoretischen Aspekten sind auch mathematikdidaktische Gesichtspunkte in diesen Diskussionen relevant. Der fachdidaktisch-verbindende Ansatz der Universität Siegen sieht den gleichberechtigten Austausch über den Zusammenhang von Mathematik und Physik sowie den Vergleich didaktischer Theorien beider Fächer vor. Im Vortrag soll anhand von Projekten vorgestellt werden, warum und wie bereits in der  ersten Phase der Lehrerbildung fachdidaktisch-verbindendes Arbeiten umgesetzt werden kann

    Auswirkungen auf den Lernzuwachs durch die Nachbereitung von Experimenten im Physikunterricht

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    Dem Experiment im naturwissenschaftlichen Unterricht wird eine große Bedeutung beigemessen. Vor allem die Phasen der Vor- und Nachbereitung des Experiments und deren Einbettung in den Unterrichtsverlauf haben einen großen Einfluss auf die Qualität des Unterrichts. Allerdings gibt es bis heute wenige Studien, die sich mit der Struktur dieser Phasen befassen. Die vorliegende quasi-experimentelle Interventionsstudie geht der Frage nach, welche Auswirkungen die Nachbereitungsphase von Experimenten auf den Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler in den Kompetenzbereichen Fachwissen und Erkenntnisgewinnung hat. Es wird zwischen drei Variationen der Auswertung mit unterschiedlichem Offenheitsgrad unterschieden: 1.) Auswertung im Plenum, 2.) angeleitete Auswertung und 3.) selbstständige Auswertung. Neben dem Fachwissenszuwachs und dem Zuwachs der Auswertekompetenz der Schülerinnen und Schüler werden die Überzeugungen der unterrichtenden Lehrkräfte zum Unterrichtsfach und zur Wissenschaft Physik miterhoben, um deren Einfluss und mögliche Wechselwirkung zwischen Experimentiersituation und der Lehrkraft abschätzen zu können.Erste Ergebnisse der Studie geben Hinweise darauf, dass bezüglich des Lernzuwachses im Fachwissen die Gestaltung der Nachbereitungsphase einen bedeutenden Einfluss hat. In Bezug auf den Lernzuwachs bei der Auswertekompetenz zeigt sich die Rolle der Lehrkraft als bedeutsam

    Studieneingangsprofile in Fach- und Lehramts-Studiengängen Physik Eine kontrastierende Analyse auf Basis eines Kompetenzstrukturmodells für Fach-Physiker

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    Während schon seit Längerem eine besondere Ausrichtung von Physik-Lehramtsstudiengängen im Kontrast zu Vollfach-Studiengängen gefordert wird und sich eine Reihe großer Studien der empirischen Fachdidaktiken mit der Kompetenz (an­gehender) Lehrkräfte beschäftigen, fehlt bisher eine Auseinandersetzung mit den Fach-Studierenden, ihrem Berufs- und Studienbild und dem sie vom Lehramts­bereich unterscheidenden Profil.Im vorliegenden Beitrag wird zunächst eine theoretische Analyse der im Fach-Stu­dium zu erwerbenden Kompetenzen durchgeführt und ein heuristisches Kom­pe­tenzstrukturmodell vorgeschlagen, das (insbesondere dort, wo Lehramts- und Fach-Studierende gemeinsame Lehrveranstaltungen besuchen) eine unterschiedliche berufsbezogene Relevanz universitärer Lerngelegenheiten nahelegt.An­schließend werden an einer kleinen Stichprobe Erstsemester-Studierender (N = 81) Gruppenunterschiede zwischen den Studiengängen analysiert. Dazu gehö­ren die formale schulische Vorbildung, der Umgang mit Mathema­tik ebenso wie Studienwahlmotive, Motivation, Einstellungen und Beliefs und das fachliche Vorwis­sen. Mit den so erhaltenen Daten können erste theoretische Voraussagen plausi­bel gemacht werden. Weitere und spezialisiertere Erhebungen und Analysen – bei­spielsweise bezüglich Vorstellungen von der späteren Berufstätigkeit und der wahrgenommenen Relevanz von universitären Lehrveranstal­tungen – sind aber notwendig, um ein vollständiges Profil der Fach-Studierenden zu erhalten

    Prä-Post-Vergleich des Erstellungsprozesses von Concept Maps im Physikpraktikum

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    Medizinstudierende der RWTH Aachen müssen im ersten Semester ihres Studiums physikalisches Wissen erwerben. Um den Studierenden die Relevanz dieses Wissens aufzuzeigen, werden durch ein adressatenspezifisches Praktikum die physikalischen Inhalte in einem medizinischen Kontext vermittelt (Theyßen, 2000). Dies lässt eine zunehmende Vernetzung der medizinischen und physikalischen Wissensdomäne bei den Studierenden im Verlauf der einzelnen Praktikumsversuche erwarten. Um dies zu untersuchen wurde im WS 2015/16 eine Prä-Post-Studie mit Concept Maps als Diagnoseinstrument durchgeführt (Plückers, 2015). Dabei erstellten die Studierenden (N≈280) digitale Concept Maps am Beginn und Ende eines Versuchs mit ausgewählten Begriffen der medizinischen und physikalischen Wissensdomäne im Kontext dieses Versuchs, wobei ein neu entwickeltes Tool zur Erstellung und Auswertung der Concept Maps zum Einsatz kam. Das Tool zeichnete dabei auch die Erstellungsprozesse der Concept Maps auf, was Einblicke in typische Vorgehensweisen bei der Erstellung der Concept Maps ermöglicht. Nachfolgend wird gezeigt, dass nicht nur Merkmale der Endprodukte der Concept Maps im Prä-Post-Vergleich auf Veränderungen in der Vernetzung der medizinischen und physikalischen Wissensdomäne schließen lassen, sondern auch die beobachteten Vorgehensweisen im Erstellungsprozess solcher Concept Maps

    Lösungsstrategien im Physikunterricht

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    Eine der wichtigsten zu erlernenden Kompetenzen und gleichzeitig auch Ziel des Physikunterrichts ist das Lösen von realen, physikalischen Problemstellungen. Oftmals wird die Strategie zum Lösen des Problems eher unbewusst erlernt und angewandt, so dass die Lernenden die Problemstellungen meist intuitiv lösen. Zur Steigerung der Problemlösefähigkeit sollten diese jedoch bewusst angeeignet werden. Aus pragmatischer und neurowissenschaftlicher Sicht werden Denk- und Handlungsmuster betrachtet. Des Weiteren werden die grundlegenden Heuristiken (d.h. die Kunst des Problemlösens) in den fächerübergreifenden Strategien, den fachspezifischen Prinzipien und den situationsspezifischen Hilfsmitteln vorgestellt. Wir schildern unsere Erfahrungen aus dem Unterricht und stellen die Ergebnisse eines Modultages vor

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